MayorQuimby schrieb:den Dienst am nächsten Wochenende zu geben."
In der Praxis machen die Dienstpläne ohnehin die Geschäftszimmersoldaten, da kann man eventuell auf dem kurzen Dienstweg was machen, einfach mal freundlich fragen.
Bei uns hing ne Liste und man konnte sich als GvD selbst eintragen. Wer schnell genug war und sich halbwegs regelmäßig einteilte, kam an Weihnachten und Co schon drumrum. Und wenn man trotzdem nicht könnte, musste man sich um Ersatz kümmern bzw mit jemand tauschen. Befohlen wurde nur, wenn an einem Tag niemand eingetragen war zwei Wochen vorher.
Man hatte als Wochenend GvDler normal den Montag und ich glaub halben Dienstag frei, konnte das aber auch als 1,5 Tage Sonderurlaub ansparen.
Von daher kann ich Norbert absolut verstehen. Freitags n lauer Tag, dann Wochenende und Sonderurlaub aufgebaut.
MayorQuimby schrieb:GvD ist unbewaffnet, die Wache ist bewaffnet und dadurch kommt die andere Wertigkeit.
Wobei ich mich bei Rundgängen durchaus gefragt hab, was denn nun wäre, wenn da im zweiten Stock plötzlich zwei Gestalten stehen, die da nicht hingehören. Und der Block leer war. Mit ner Colaflasche werfen? Guten Tach sagen? Zwei Stockwerke runterrennen? Viel ausgerichtet hätte ein GvD nämlich nicht. Daher waren die Rundgänge am Ende nur dazu da, zu gucken, ob das Fenster im Duschraum immer noch zu ist etc
rattich schrieb:Dass „Weber“ am Tattag stundenweise den GvD-Dienst von Norbert übernahm, lag vermutlich am Mangel an Alternativen, denn es waren am Wochenende ja nur ganz wenige Soldaten in der Kaserne
Davon geh ich aus. Theoretisch hätte man auch jemand von der Bereitschaft holen können, aber "Weber"war wohl die kürzeste Alternative. So nach dem Motto - der kann auch mal was helfen und nicht nur pennen