Rätselhafter Mord an Norbert Stolz, 23. Juni 1989
gestern um 10:58Generell macht man mit einer positiven Darstellung von Opfern nichts verkehrt. Weil irgendwelche Zeugen, die eine andere Meinung haben, sich dann melden und sagen "Sagen Sie mal, wussten Sie eigentlich...". Und dann wird es natürlich für Ermittlungsbehörden interessant.FL106772 schrieb:Das ist ein running gag in ganz vielen Darstellungen von Opfern, unabhängig von diesem Fall, das waren stets gutmütige hilfsbereite harmlose Disziplinmonster die vor jeder Mahlzeit erstmal zehn Minuten beten. Es wird oft gemunkelt dass man unter anderem die Hilfsbereitschaft von Tipp-Gebern mit solchen Einhorn Storys erhöhen will.
Im konkreten Fall glaube ich aber, dass die Darstellung von NSt im großen und ganzen zutreffend ist. Bürgerliches Elternhaus, katholische Jugendfreizeiten, korrekt und genau.
Ich stolpere immer noch über die verweigerte Unterschrift. Wollte NSt wirklich am nächsten Morgen unterschreiben? Oder war das womöglich nur eine Schutzbehauptung von Weber und Stolz wollte ihm die Unterschrift gar nicht geben (und wenn das so war, weshalb nicht?)? Oder konnte er ihm die gar garnicht mehr geben, weil schon tot? Alles im Bereich des Möglichen...

