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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

162 BeitrĂ€ge â–Ș SchlĂŒsselwörter: Mord, Leiche, Unfall â–Ș Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 16:54
Zitat von 2cent2cent schrieb:Danke fĂŒr deine ErlĂ€uterung! Ich möchte die Ebenen noch einmal klar trennen, weil in deiner Argumentation mE unterschiedliche Dinge vermischt werden, die nicht gleichgesetzt werden sollten. Statistische Befunde ĂŒber kurzfristige Suizidentscheidungen beziehen sich auf große Gruppen, nicht auf EinzelfĂ€lle. Nur weil viele Entscheidungen kurzfristig getroffen werden, folgt daraus nicht automatisch, dass eine bestimmte Person suizidal war – hier liegt ein klassischer Fehlschluss von Statistik auf Einzelfall vor.
Genau das habe ich ja nicht gemacht. Ich habe diesen Einzelfall in der Gesamtheit bewertet und ein plausibles Krisenmodell gebildet. Das ist kein Statistikfehlschluss, sondern konvergente Evidenzlogik.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Die von dir genannten Konzepte sind Risiko- oder Belastungsfaktoren, keine diagnostischen Kriterien. Dass mehrere Faktoren möglicherweise vorlagen, kann auf eine gewisse VulnerabilitĂ€t hinweisen, ersetzt aber keinen Beleg fĂŒr eine „hochgradige suizidale Krise“, solange keine direkten Hinweise oder konsistente Kommunikation aus erster Hand bekannt sind. Viele Verhaltensweisen, wie Telefonate, Alkoholkonsum oder das Weggehen ohne Handy, werden im Nachhinein oft durch die Hypothese „Suizid“ interpretiert, sind aber nicht suizidspezifisch und kommen auch in anderen Krisen oder alltĂ€glichen Situationen vor. Wie ja u.a. auch von @laikaaaaa anmerkt.
Suizid ist keine eigenstĂ€ndige Erkrankung, deswegen ist auch keine Diagnose möglich und deshalb gibt es natĂŒrlich auch keine diagnostischen Kriterien. Genau dafĂŒr wurden ja Modelle und Konzepte entwickelt, damit es ĂŒberhaupt erst Beurteilungsinstrumente gibt. Und genau so werden diese angewendet. Es geht nicht um einen einzelnen Faktor, der als beweisend interpretiert wird, sondern um die Konstellation mehrerer unabhĂ€ngiger, theoriegeleitet relevanter Faktoren, die die PlausibilitĂ€t erhöhen.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Du schreibst, du hast „bewusst impulsiv alltagssprachlich formuliert, weil das verstĂ€ndlicher sei“. Meines Erachtens ist das hier nicht gelungen, insbesondere weil die Kombination mit einer prĂ€zisen Prozentzahl („fast 90 %“) den Eindruck einer gesicherten Tatsachenbehauptung erzeugt. Wenn eine Formulierung erst nachtrĂ€glich fachlich erlĂ€utert oder umdefiniert werden muss, war sie weder klar noch geeignet, MissverstĂ€ndnisse zu vermeiden oder eine persönliche EinschĂ€tzung deutlich zu machen.

Ich bestreite nicht, dass deine Deutung möglich ist. Ich bestreite nur, dass sie auf Basis der öffentlich bekannten Informationen mit der suggerierten Sicherheit vertreten werden kann. Alles darĂŒber hinaus bleibt – bei aller fachlichen Stringenz – Spekulation. Dein abschließender Hinweis, dass selbst eine suizidale Krise oder suizidale Absichten keinen Beweis fĂŒr Suizid darstellen, ist sachlich richtig und wichtig - steht jedoch in gewissem SpannungsverhĂ€ltnis zu der vorherigen Argumentation, die diese KausalitĂ€t stellenweise implizit nahelegt.

Was du darlegst, ist plausibel, aber PlausibilitĂ€t darf nicht automatisch als hohe Wahrscheinlichkeit oder als faktische Rekonstruktion verstanden werden. Gerade bei einem so sensiblen Thema wie Suizid – und in diesem speziellen, politisch aufgeladenen Fall – halte ich es fĂŒr besonders wichtig, die Differenz zwischen Möglichkeit, PlausibilitĂ€t und Beleg nicht nur gedanklich, sondern auch sprachlich strikt einzuhalten. Möglich ist vieles, belegt ist wenig.

Deine Herleitung zur frĂŒhen Informationsweitergabe an Kurz, die mögliche psychologische PlausibilitĂ€t suizidaler Hinweise und die Kritik an der politischen Instrumentalisierung durch Kurz finde ich nachvollziehbar. Die teils widersprĂŒchlich wirkenden UmstĂ€nde der Informationskette werfen definitiv Fragen auf. Deiner Herleitung folgend könnte ein Telefonat kurz vor Pilnaceks mutmaßlichem Suizid belastende Hinweise enthalten haben – das heißt aber nicht automatisch, dass strafrechtliche TatbestĂ€nde erfĂŒllt wĂ€ren.

Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, ĂŒber die Informationskette und den Umgang damit offen zu sprechen, ohne vorschnelle SchlĂŒsse zu ziehen.
Ich habe mir extra die MĂŒhe gemacht, aus meiner beruflichen Perspektive heraus zu antworten, und das möglichst ohne Fachbegriffe aus der Suizidforschung, damit es fĂŒr jede:n verstĂ€ndlich ist. Deshalb finde ich es schade, wenn eine solche fachliche Einordnung, die auf langjĂ€hrigem Studium und beruflicher Erfahrung beruht, mit einer generischen KI beantwortet wird :-(


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 17:00
Das kann ich gerne beantworten. Worauf ich hinauswill ist, dass die Beurteilung der Sachlage nicht auf Basis von Pilz' Buch und nur sehr eingeschrÀnkt auf Basis der Artikelserie in "Zack Zack" möglich ist. Nicht mehr und nicht weniger.


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 17:39
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Ich habe mir extra die MĂŒhe gemacht, aus meiner beruflichen Perspektive heraus zu antworten, und das möglichst ohne Fachbegriffe aus der Suizidforschung, damit es fĂŒr jede:n verstĂ€ndlich ist. Deshalb finde ich es schade, wenn eine solche fachliche Einordnung, die auf langjĂ€hrigem Studium und beruflicher Erfahrung beruht, mit einer generischen KI beantwortet wird :-(
Der Punkt ist - und darauf gehst du weiterhin nicht ein - du setzt Suizid voraus und erklÀrst lang und breit Ursachen und PlausibilitÀt im Fall Pilnacek.
LÀsst man aber offen, ob es sich um Suizid oder etwas anderes handelt, bringen deine ErklÀrungen nicht weiter, denn der Umkehrschluss funktioniert so einfach nicht. Es können nun mal alle Faktoren zutreffen und trotzdem tötet sich jemand eben nicht.

Deine Erörterung bringt nur retrospektiv Klarheit in die Handlungen und Gedanken eines tatsĂ€chlichen Suizidenten, sie sagt aber nichts darĂŒber aus, ob jemand sich töten will oder wird oder es getan hat.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich besser als eine KI rĂŒberbringen konnte, was genau der Kritikpunkt ist, aber zumindest stammt er zweifelsfrei von mir.


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 18:01
@silbergraf

Ich bin es gewohnt, als sachlich und damit fĂŒr einige als „zu kĂŒhl“ wahrgenommen zu werden. Als „generische KI“ wurde ich allerdings noch nicht bezeichnet– als Star Trek Fan, denke ich da natĂŒrlich an Data oder auch Seven of Nine, was ich wiederum fast als Kompliment werte.

Da Du nun angibst aus einer „beruflichen Perspektive“ heraus zu antworten, und das "möglichst ohne Fachbegriffe", damit es wohl "fĂŒr jeden verstĂ€ndlich" wĂ€re, finde ich es umso erstaunlicher, dass Du damit mE implizit unterstellst, die Mehrheit der Forennutzer wĂ€re nicht in der Lage wissenschaftlich zu denken und zu argumentieren sowie sachliche PrĂŒfungen deiner Aussagen vorzunehmen und zu hinterfragen.

Damit nimmst Du mE erneut eine Wertung vor, die doch seltsam anmutet, fĂŒr jemand der angeblich "langjĂ€hrige Erfahrung" im psychologischen (?) Umfeld hat.

Somit - nichts fĂŒr ungut, belassen wir es dabei.

Danke Dir @BlutgrĂ€fin – ich hoffe Du hast nun fĂŒr @silbergraf verstĂ€ndlich â€žĂŒbersetzt“ was ich zum Ausdruck bringen wollte. Hatte ich doch eigentlich nur auf der Basis geantwortet, die mir @silbergraf mit seinem/ihrem Beitrag und der ErwĂ€hnung von "Thwarted Belongingness", "Entrapment" etc. vermittelt hat.


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 18:20
Zitat von BlutgrÀfinBlutgrÀfin schrieb:Der Punkt ist - und darauf gehst du weiterhin nicht ein - du setzt Suizid voraus und erklÀrst lang und breit Ursachen und PlausibilitÀt im Fall Pilnacek.
Ich setze keinen Suizid als Tatsache voraus, sondern bin von @2cent gefragt worden, woran ich festmache, dass sein Verhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit fĂŒr eine suizidale Krise gesprochen hat. Da @2cent selbst keine Risikofaktoren erkennen konnte und die Abnahme des FĂŒhrerscheins eher nicht als auslösende Lebenskrise eingestuft hat, habe ich die Risikofaktoren dargelegt, sowie auch, dass die Faktoren sowie auch die FĂŒhrerscheinabnahme nicht als isolierte Faktoren und Ereignisse betrachtet werden können.
Zitat von BlutgrÀfinBlutgrÀfin schrieb:LÀsst man aber offen, ob es sich um Suizid oder etwas anderes handelt, bringen deine ErklÀrungen nicht weiter, denn der Umkehrschluss funktioniert so einfach nicht. Es können nun mal alle Faktoren zutreffen und trotzdem tötet sich jemand eben nicht.
Das ist richtig, genau das habe ich auch ja auch gesagt. Ich habe nie behauptet, dass er durch Suizid gestorben ist, sondern dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer suizidalen Krise war. Suizidale Krise, suizidale Absicht und tatsÀchlicher Todesmodus sind unterschiedliche Ebenen.
Zitat von BlutgrĂ€finBlutgrĂ€fin schrieb:Deine Erörterung bringt nur retrospektiv Klarheit in die Handlungen und Gedanken eines tatsĂ€chlichen Suizidenten, sie sagt aber nichts darĂŒber aus, ob jemand sich töten will oder wird oder es getan hat.
Genau, das war eigentlich genau der Sinn davon, weil die Frage gestellt wurde.


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 18:44
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Ich setze keinen Suizid als Tatsache voraus, sondern bin von @2cent gefragt worden, woran ich festmache, dass sein Verhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit fĂŒr eine suizidale Krise gesprochen hat.
Aber das kannst du doch gar nicht wissen, du hast lediglich die theoretische Möglichkeit einer solchen erörtert unter der Annahme, die von dir genannten Faktoren wÀren von ihm wahrgenommen worden, wie du es voraussetzt. Das ist doch keine wissenschaftliche Arbeitsweise.

Niemand von uns kann beurteilen, ob er sich tatsÀchlich in einer suizidalen Krise befand. Er kann genauso gut einfach besoffen gewesen und verunfallt sein. Oder was auch immer.

Eine FĂŒhrerscheinabnahme haben in Österreich ĂŒbrigens schon viele Prominente völlig unbeschadet ĂŒberstanden, das ist hierzulande geradezu ein Kavaliersdelikt. Das und die Tatsache, dass Pilnacek sich darĂŒber natĂŒrlich im Klaren war, sollte man bei der Betrachtung jedenfalls nicht vergessen und den Punkt nicht so dramatisieren.


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 18:45
Zitat von 2cent2cent schrieb:Ich bin es gewohnt, als sachlich und damit fĂŒr einige als „zu kĂŒhl“ wahrgenommen zu werden. Als „generische KI“ wurde ich allerdings noch nicht bezeichnet– als Star Trek Fan, denke ich da natĂŒrlich an Data oder auch Seven of Nine, was ich wiederum fast als Kompliment werte.
Der Tonfall ist gar nicht kĂŒhl, im Gegenteil. Eher freundlich, so wie eine KI es rausspuckt. Es ist aber eher noch die inhaltliche Struktur, die Falschinformationen, die vielen AusfĂŒhrungszeichen und die langen Gedankenstriche. Die kann man nĂ€mlich hier gar nicht machen.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Da Du nun angibst aus einer „beruflichen Perspektive“ heraus zu antworten, und das "möglichst ohne Fachbegriffe", damit es wohl "fĂŒr jeden verstĂ€ndlich" wĂ€re, finde ich es umso erstaunlicher, dass Du damit mE implizit unterstellst, die Mehrheit der Forennutzer wĂ€re nicht in der Lage wissenschaftlich zu denken und zu argumentieren sowie sachliche PrĂŒfungen deiner Aussagen vorzunehmen und zu hinterfragen.

Damit nimmst Du mE erneut eine Wertung vor, die doch seltsam anmutet, fĂŒr jemand der angeblich "langjĂ€hrige Erfahrung" im psychologischen (?) Umfeld hat.
Das hat nichts mit der FĂ€higkeit zu wissenschaftlichem Denken zu tun. Es geht schlicht um unterschiedliche Fachsprachen. Jjede Disziplin hat einen eigenen begrifflichen Apparat, der außerhalb des jeweiligen Fachkontextes nicht selbstverstĂ€ndlich bekannt ist. Diese in einem Forum zu verwenden machen kaum Sinn. Deine ursprĂŒngliche Fragestellung ließ fĂŒr mich erkennen, dass du mit suizidologischer Fachliteratur und den entsprechenden Modellen nicht vertraut bist, deswegen habe ich sie (in einfacher Sprache) erklĂ€rt. Das hat nichts mit Abwertung zu tun. Ich lese gewisse Literatur auch in einfacher Sprache.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Danke Dir @BlutgrĂ€fin – ich hoffe Du hast nun fĂŒr @silbergraf verstĂ€ndlich â€žĂŒbersetzt“ was ich zum Ausdruck bringen wollte. Hatte ich doch eigentlich nur auf der Basis geantwortet, die mir @silbergraf mit seinem/ihrem Beitrag und der ErwĂ€hnung von "Thwarted Belongingness", "Entrapment" etc. vermittelt hat.
Naja, nicht ganz. Mich wĂŒrde schon noch interessieren, welche diagnostischen Kriterien du hier meintest?
Zitat von 2cent2cent schrieb:Die von dir genannten Konzepte sind Risiko- oder Belastungsfaktoren, keine diagnostischen Kriterien.



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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 19:09
Zitat von BlutgrÀfinBlutgrÀfin schrieb:Aber das kannst du doch gar nicht wissen, du hast lediglich die theoretische Möglichkeit einer solchen erörtert unter der Annahme, die von dir genannten Faktoren wÀren von ihm wahrgenommen worden, wie du es voraussetzt. Das ist doch keine wissenschaftliche Arbeitsweise.
Ich weiß es ja auch nicht, das habe ich aber auch gar nicht behauptet. TatsĂ€chlich ist genau das wissenschaftliches Arbeiten. Oder wie definierst du eine wissenschaftliche Arbeitsweise? Und wie stellst du dir das konkret in dem Fall vor? Und generell in der Suizidforschung?
Zitat von BlutgrÀfinBlutgrÀfin schrieb:Niemand von uns kann beurteilen, ob er sich tatsÀchlich in einer suizidalen Krise befand. Er kann genauso gut einfach besoffen gewesen und verunfallt sein. Oder was auch immer.
Dann kann man auch nicht (ohne Anhaltspunkte) sagen, dass er in keiner wahr und die Diskussion schließen.
Zitat von BlutgrĂ€finBlutgrĂ€fin schrieb:Eine FĂŒhrerscheinabnahme haben in Österreich ĂŒbrigens schon viele Prominente völlig unbeschadet ĂŒberstanden, das ist hierzulande geradezu ein Kavaliersdelikt. Das und die Tatsache, dass Pilnacek sich darĂŒber natĂŒrlich im Klaren war, sollte man bei der Betrachtung jedenfalls nicht vergessen und den Punkt nicht so dramatisieren.
Nun, Pilnacek war kein Prominenter, sondern der höchste Justizbeamte in Österreich. Und wie kommst du zu der Tatsache, dass er sich darĂŒber im Klaren war? Kannst du das wissen?


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 19:21
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Ich weiß es ja auch nicht, das habe ich aber auch gar nicht behauptet. TatsĂ€chlich ist genau das wissenschaftliches Arbeiten. Oder wie definierst du eine wissenschaftliche Arbeitsweise? Und wie stellst du dir das konkret in dem Fall vor? Und generell in der Suizidforschung?
Du arbeitest mit einer Menge Annahmen, die in keiner Weise verifizierbar sind, das ist nicht wissenschaftlich.
Du kannst lediglich sagen, es besteht die theoretische Möglichkeit, dass er sich in einer suizidalen Krise befand und das wussten wir schon vorher.
Ob es tatsĂ€chlich so war, wissen wir weiterhin nicht. WofĂŒr also die Abhandlung?
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Nun, Pilnacek war kein Prominenter, sondern der höchste Justizbeamte in Österreich. Und wie kommst du zu der Tatsache, dass er sich darĂŒber im Klaren war? Kannst du das wissen?
Pilnacek war im kleinen, beschaulichen Österreich sowas wie ein Promi. Das mag fĂŒr Nichtösterreicher*innen eigenartig oder nicht nachvollziehbar sein, das lĂ€uft hier aber so. Und ja, genau deshalb, weil er Justizbeamter war, wusste er sehr genau, dass diese FĂŒhrerscheinabnahme absolut keine Konsequenzen haben wĂŒrde, abgesehen von ein paar Taxifahrten. Was denkst du denn ĂŒber "Mister Daschlogt's es"? :ask:


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 19:46
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Ich weiß es ja auch nicht, das habe ich aber auch gar nicht behauptet.
Ich bin mir nicht sicher ob Du Deine eigenen BeitrÀge noch erinnerst bzw. Deiner eigenen Argumentationslinie folgen kannst.
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb am 26.12.2025:Korrekt, fast 90 % sind impulsive Handlungen. Sein gesamtes Verhalten spricht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit fĂŒr eine suizidale Krise. Fakt ist aber auch, dass es gerade bei impulsiven Suizidabsichten eine höhere Ambivalenz beim Suizidversuch gibt.
Wozu ich Dich einerseits um eine Quelle gebeten hatte, da ich diese Aussage als Tatsachenbehauptung verstanden habe und andererseits darauf hinwies, dass ich dieser Einordnung und Darstellung als „suizidaler Krise“ widerspreche, da die persönlichen UmstĂ€nde und das Umfeld des P. nicht öffentlich bekannt sind und entsprechend nur eine persönliche Hypothese sein kann.
Hier sind ĂŒbrigens die von Dir erwĂ€hnten „KI“ AnfĂŒhrungszeichen – als Zitat Deiner Aussage – und auch die langen Gedankenstriche, die man angeblich nicht machen kann, wieder.

Wie Du dann ja auch selbst schreibst:
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Auch wenn ich ihn nicht persönlich kenne und nur sehr wenige Informationen ĂŒber seine Person habe, lĂ€sst sich aus klinisch-psychologischer Sicht konsistent eine hochgradige suizidale Krise rekonstruieren.
Wie hierbei fĂŒr Dich eine valide Rekonstruktion einer "hochgradig suizidale Krise" möglich sein sollte, bleibt mir weiterhin unklar.
Danach hattest Du ĂŒbergeleitet zu:
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:In suizidalen Krisen ist es sehr typisch, dass Betroffene kurz vorher eine machtvolle, emotional bedeutende Bezugsperson kontaktieren, dort entweder explizit oder implizit um Hilfe, Entlastung oder „Rettung“ bitten oder zumindest eine letzte Form von emotionaler KlĂ€rung suchen. Das Telefonat mit Sebastian Kurz passt strukturell in das Muster der sogenannten final communications (letzte Kontaktaufnahme zu zentralen Bindungs- oder AutoritĂ€tspersonen). Ob darin eine SuizidankĂŒndigung, ein Hilferuf, eine moralische Entlastung oder ein LoyalitĂ€tskonflikt enthalten war, ist nicht rekonstruierbar, aber psychologisch nicht unplausibel und in Anbetracht der nachfolgenden Ereignisse naheliegend.
Und hast weiters auch noch mögliche strafrechtliche Relevanz in Bezug auf das GesprÀch des P. mit Kurz ins Spiel gebracht:
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Je nachdem was und wie kommuniziert wurde, könnte es möglicherweise die StraftatbestĂ€nde §§ 78, 95 StPO (Beihilfe zum Suizid, Unterlassene Hilfeleistung) erfĂŒllen.
Auch diese Aussage sehe ich persönlich als Ă€ußerst kritisch an:
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Und Florian Klenk bzw. dem Falter darf man in dieser Causa sowieso keinen Funken Glauben schenken. Klenk ist grundsĂ€tzlich mit Vorsicht zu genießen, insbesondere in Bezug auf diesen Fall. Zum einen hasst er Pilz, zum anderen kann er nicht ertragen, dass er gerade nicht main character ist.
Erst auf im Nachhinein eingebrachte Kritik oder Nachfragen, wie auch zB von @WgahnaglFhtagn relativierst Du Deine Aussagen. Oder unterstellst anderen gar eine KI zu sein und nicht nĂ€her spezifizierte Falschaussagen, weil sie AnfĂŒhrungszeichen und lange Gedankenstriche verwenden und "zu freundlich" wĂ€ren.

Du entfernst Dich fĂŒr mein DafĂŒrhalten Ă€ußerst weit davon, auf sachlicher Ebene und klarer Trennung von Fakten und persönlicher Meinung zu argumentieren.


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

10.01.2026 um 19:48
Zitat von BlutgrÀfinBlutgrÀfin schrieb:Du arbeitest mit einer Menge Annahmen, die in keiner Weise verifizierbar sind, das ist nicht wissenschaftlich.
Du kannst lediglich sagen, es besteht die theoretische Möglichkeit, dass er sich in einer suizidalen Krise befand und das wussten wir schon vorher.
Ob es tatsĂ€chlich so war, wissen wir weiterhin nicht. WofĂŒr also die Abhandlung?
Welche Annahmen sind nicht verifizierbar? Und nach welchem methodischen Standard mĂŒssten sie deiner Ansicht nach verifiziert werden, um als wissenschaftlich zu gelten? Das wĂŒrde mich jetzt wirklich interessieren, wie du dir das vorstellst.

Genau das habe ich auch gemacht. Wen meinst du mit wir? Weil einige stellten das in Frage, so wie es @2cent auch nicht klar war, deswegen hat sie/er ja erst ĂŒberhaupt die Frage gestellt. Und nochmal, ich habe einfach nur die Frage beantwortet. Willst du mir jetzt wirklich ankreiden, dass ich auf eine Frage geantwortet habe?
Zitat von BlutgrĂ€finBlutgrĂ€fin schrieb:Pilnacek war im kleinen, beschaulichen Österreich sowas wie ein Promi. Das mag fĂŒr Nichtösterreicher*innen eigenartig oder nicht nachvollziehbar sein, das lĂ€uft hier aber so. Und ja, genau deshalb, weil er Justizbeamter war, wusste er sehr genau, dass diese FĂŒhrerscheinabnahme absolut keine Konsequenzen haben wĂŒrde, abgesehen von ein paar Taxifahrten. Was denkst du denn ĂŒber "Mister Daschlogt's es"? :ask:
Ich kann mir sehr vieles vorstellen, ich bin gelernte Österreicherin. Woher weißt du, dass er sehr genau wusste, dass die FĂŒhrerscheinabnahme fĂŒr ihn keine Bedeutung hatte? Wie lĂ€sst sich deine Annahme verifizieren? Insbesondere in Hinblick darauf, dass er unmittelbar darauf eine SuizidankĂŒndigung an einen Freund verschickte?


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10.01.2026 um 20:42
Zitat von 2cent2cent schrieb:Ich bin mir nicht sicher ob Du Deine eigenen BeitrÀge noch erinnerst bzw. Deiner eigenen Argumentationslinie folgen kannst.
Ja schon. Sag mir doch, wo habe ich das behauptet?
Zitat von 2cent2cent schrieb:Wozu ich Dich einerseits um eine Quelle gebeten hatte, da ich diese Aussage als Tatsachenbehauptung verstanden habe und andererseits darauf hinwies, dass ich dieser Einordnung und Darstellung als „suizidaler Krise“ widerspreche, da die persönlichen UmstĂ€nde und das Umfeld des P. nicht öffentlich bekannt sind und entsprechend nur eine persönliche Hypothese sein kann.
Korrekt, ich hab dir zwei Quellen zur VerfĂŒgung gestellt. Hast du die Studien mittlerweile gelesen und interpretiert? Also widersprochen hast du mir nicht:
Zitat von 2cent2cent schrieb:Ich bestreite nicht, dass deine Deutung möglich ist.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Hier sind ĂŒbrigens die von Dir erwĂ€hnten „KI“ AnfĂŒhrungszeichen – als Zitat Deiner Aussage – und auch die langen Gedankenstriche, die man angeblich nicht machen kann, wieder.
Wie machst du die langen Gedankenstriche? Bei mir gehen nur die kurzen: --------
Zitat von 2cent2cent schrieb:Wie hierbei fĂŒr Dich eine valide Rekonstruktion einer "hochgradig suizidale Krise" möglich sein sollte, bleibt mir weiterhin unklar.
Ich hab’s eigentlich ganz ausfĂŒhrlich erklĂ€rt, und immerhin war dir meine Einordnung vor wenigen Stunden noch plausibel:
Zitat von 2cent2cent schrieb:Was du darlegst, ist plausibel, aber PlausibilitÀt darf nicht automatisch als hohe Wahrscheinlichkeit oder als faktische Rekonstruktion verstanden werden.
Da dir Wissenschaft nicht fremd zu sein scheint, hier noch gerne etwas mehr:

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3130348/
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2846517/
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5730496/
https://duepublico2.uni-due.de/servlets/MCRFileNodeServlet/duepublico_derivate_00073961/Forkmann_et_al_Interpersonal_theory_suicide.pdf
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0165032715002803
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3893686/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22193671/
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9811343/
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7746629/
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4267801/
https://cssrs.columbia.edu/wp-content/uploads/C-SSRS_Pediatric-SLC_11.14.16.pdf
https://www.frontiersin.org/journals/public-health/articles/10.3389/fpubh.2023.1157581/full
https://europepmc.org/article/med/28723978
https://www.researchgate.net/publication/362772791_SUICIDE_RISK_SCREENING_SCALES
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13811118.2021.1938321
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178123002561
Zitat von 2cent2cent schrieb:Danach hattest Du ĂŒbergeleitet zu:
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:In suizidalen Krisen ist es sehr typisch, dass Betroffene kurz vorher eine machtvolle, emotional bedeutende Bezugsperson kontaktieren, dort entweder explizit oder implizit um Hilfe, Entlastung oder „Rettung“ bitten oder zumindest eine letzte Form von emotionaler KlĂ€rung suchen. Das Telefonat mit Sebastian Kurz passt strukturell in das Muster der sogenannten final communications (letzte Kontaktaufnahme zu zentralen Bindungs- oder AutoritĂ€tspersonen). Ob darin eine SuizidankĂŒndigung, ein Hilferuf, eine moralische Entlastung oder ein LoyalitĂ€tskonflikt enthalten war, ist nicht rekonstruierbar, aber psychologisch nicht unplausibel und in Anbetracht der nachfolgenden Ereignisse naheliegend.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Und hast weiters auch noch mögliche strafrechtliche Relevanz in Bezug auf das GesprÀch des P. mit Kurz ins Spiel gebracht:
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Je nachdem was und wie kommuniziert wurde, könnte es möglicherweise die StraftatbestĂ€nde §§ 78, 95 StPO (Beihilfe zum Suizid, Unterlassene Hilfeleistung) erfĂŒllen.
Richtig, welcher du ebenfalls noch vor wenigen Stunden folgen konntest:
Zitat von 2cent2cent schrieb:Deine Herleitung zur frĂŒhen Informationsweitergabe an Kurz, die mögliche psychologische PlausibilitĂ€t suizidaler Hinweise und die Kritik an der politischen Instrumentalisierung durch Kurz finde ich nachvollziehbar. Die teils widersprĂŒchlich wirkenden UmstĂ€nde der Informationskette werfen definitiv Fragen auf. Deiner Herleitung folgend könnte ein Telefonat kurz vor Pilnaceks mutmaßlichem Suizid belastende Hinweise enthalten haben – das heißt aber nicht automatisch, dass strafrechtliche TatbestĂ€nde erfĂŒllt wĂ€ren.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, ĂŒber die Informationskette und den Umgang damit offen zu sprechen, ohne vorschnelle SchlĂŒsse zu ziehen.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Auch diese Aussage sehe ich persönlich als Ă€ußerst kritisch an:
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Und Florian Klenk bzw. dem Falter darf man in dieser Causa sowieso keinen Funken Glauben schenken. Klenk ist grundsĂ€tzlich mit Vorsicht zu genießen, insbesondere in Bezug auf diesen Fall. Zum einen hasst er Pilz, zum anderen kann er nicht ertragen, dass er gerade nicht main character ist.
Inwiefern findest du diese Aussage kritisch?
Zitat von 2cent2cent schrieb:Erst auf im Nachhinein eingebrachte Kritik oder Nachfragen, wie auch zB von @WgahnaglFhtagn relativierst Du Deine Aussagen. Oder unterstellst anderen gar eine KI zu sein und nicht nĂ€her spezifizierte Falschaussagen, weil sie AnfĂŒhrungszeichen und lange Gedankenstriche verwenden und "zu freundlich" wĂ€ren.
Welche Kritik? Inwiefern habe ich seine Aussagen relativiert? Kannst du das auf auf sachlicher Ebene und klarer Trennung von Fakten und persönlicher Meinung zu darlegen?
Zitat von 2cent2cent schrieb:Du entfernst Dich fĂŒr mein DafĂŒrhalten Ă€ußerst weit davon, auf sachlicher Ebene und klarer Trennung von Fakten und persönlicher Meinung zu argumentieren.
Ich bin doch teilweise auf deine RĂŒckmeldung eingegangen, du konntest mir keine Antwort geben. Die diagnostischen Kritikern wĂŒrde ich noch gerne wissen, und wie man anhand Anwendung dieser eine suizidale Krise einschĂ€tzt bzw. bewertet.



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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

11.01.2026 um 11:47
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Soweit ich weiß, ist der genaue Zeitpunkt des Anrufs weder bekannt noch belegt. Hast du eine Quelle hierzu?
Soweit ich das verstanden habe, war die Grundannahme, dass das vor der Alkoholfahrt gewesen sein muss. Glaube, das wurde in einem der vielen Podcasts genauer erwÀhnt, aber ich könnte jetzt nicht mehr sagen, wann und wo genau.

Siehe hier z.B.:
Offen bleibt bislang auch, mit wem der Jurist kurz vor seinem Tod eifrig Chatnachrichten geschrieben hat. Denn kolportiert wird, Pilnacek habe wild auf seinem Handy getippt. Mit Ex-Kanzler Sebastian Kurz soll er am frĂŒhen Abend telefoniert haben.
Quelle: https://www.derstandard.de/story/3000000213609/pilnaceks-tod-sorgte-fuer-hektik-bei-der-oevp-und-viele-offene-fragen

Wann soll es auch sonst gewesen sein? Soweit ich das verstanden habe, war er ja quasi von dem Zeitpunkt, als er angehalten wurde bis er das Haus ohne Handy verließ, nicht mehr wirklich alleine. Und die Zeugen haben nur ausgesagt, dass er Nachrichten verschickt hat, nicht dass er noch telefoniert hat.


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11.01.2026 um 13:13
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Wie machst du die langen Gedankenstriche? Bei mir gehen nur die kurzen: --------
Ich war zwar hier nicht angesprochen, aber den Gedankenstrich kann man zB mit der Tastenkombination Alt und 0150 machen.
Gedankenstrich: – Bindestrich:- Auch wenn ich mir selbst hier nicht die MĂŒhe mache, aber daraus eine KI abzuleiten, ist nicht fair.
Zitat von 2cent2cent schrieb am 06.01.2026:Geht es Dir hauptsÀchlich darum, die Wahrscheinlichkeit eines Gewaltverbrechens zu diskutieren, oder eher um die Frage, ob Unterlagen aus Pilnaceks Nachlass politisch beeinflusst vernichtet wurden?
Der UA soll - so lautet die Agenda - untersuchen, inwiefern es eine politische Einflussnahme bei den Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Tod Pilnaceks gegeben hat. Sein Titel lautet: KlÀrung politischer Einflussnahme auf Ermittlungen in der Causa
Pilnacek

In Verdacht standen hier immer wieder Fehlverhalten von diversen Personen - Polizisten, Staatsanwaltschaft, AmtsĂ€rztin etc. Bekanntermaßen haben sich einige bereits erfolgreich gegen Unterstellungen gewehrt.

Der von der FPÖ initiierte UA soll dies nun weiter "klĂ€ren". Der Antrag ist hier abrufbar:

Wobei hier zB unter Punkt 6 des Antrags angefĂŒhrt wird:
PrĂŒfung der Wiederaufnahme des Ermittlungsverfahrens wegen eines
Tötungsdelikts, aufgrund des Vorliegens neuer Beweise und Gutachten, die
Suizid als Todesursache ausschließen.
chrome-extension://oemmndcbldboiebfnladdacbdfmadadm/https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/US/2/imfname_1711895.pdf

Der ganze UA steht unter der notwendigen PrÀmisse, dass hier 1) ein Gewaltverbrechen vorliegen könnte, das 2) politisch vertuscht werden sollte.
Oder DatentrÀger "unterschlagen" wurden, damit hier keine politisch brisanten Dinge hervortreten.

Zu zweiterem ist aber nun anzumerken, dass es sich - soweit bekannt - um Pilnaceks persönliche Daten handelte, also kein Diensthandy etc.
Damit hier also ĂŒberhaupt irgendeine öffentliche Behörde umfassenden Zugriff auf diese Daten bekommt, muss man rund um Pilnaceks TodesumstĂ€nde Zweifel haben, um Ermittlungen anzustoßen. Auch wenn viele Menschen ein Interesse an Pilnaceks Datenbestand haben: Es ist vor und nach seinem Tod kein öffentliches Gut, es sei denn, es stĂŒnden eben strafrechtlich relevante Verdachtsmomente im Raum.
Wenn aufgrund des aufgezeichneten GesprĂ€chs am Abend genug Ansatzpunkte vorhanden sind, könnte man annehmen, dass aufgrund dessen ohnehin Anzeigen erstattet oder ermittelt wird. Aber möglicherweise sind die Aussagen zu wenig konkret und vage und ĂŒberhaupt im Kontext eines damals sicherlich einigermaßen frustrierten Pilnaceks zu auslegungsbedĂŒrftig.

Ermittelt wird nĂ€mlich nicht bereits dann, wenn man nicht genau weiß, ob es sich um Unfall/Suizid handelt, sondern wenn man Ansatzpunkte fĂŒr ein strafrechtlich relevantes Verhalten (hier: Gewaltverbrechen) hat.

So schade es ist, aber bei Herrn MĂŒller wird auch nicht jahrelang ermittelt, ob es sich um Unfall/Suizid handelt, denn beides ist nicht strafbar.

Die Behörden kamen zunÀchst unisono zur Annahme, dass kein Gewaltverbrechen vorliegt.

Auch die zuletzt ausgewertete Smartwatch soll das nun wiederum bestÀtigt haben:
Gemessene markante Handbewegungen beginnen 30 Sekunden bis eineinhalb Minuten (das Barometer schreibt jede Minute einmal in die Datenbank) bevor die Hand im Wasser landet. Das sei aber kein Beweis fĂŒr einen Kampf – wahrscheinlichste ErklĂ€rung: Sturz oder Ausrutschen an der Böschung zur Donau. Dazu wĂŒrden auch die beim gerichtsmedizinischen Gutachten festgestellten Verletzungen passen.
Zudem sind keine weiteren Computer oder Handys via Bluetooth in der NĂ€he zugeschaltet, weil de facto von der Smartwatch wenig gesendet wurde. Das spricht dafĂŒr, dass der Top-Jurist beim Sterben alleine war. Und damit gegen den Vorwurf von schlampiger Polizeiarbeit bis hin zu einem vertuschten Mord.
Auch ein weiteres Mysterium um eine Datei mit dem Namen „Gelöschte Daten“ ist gelöst. Diese sei kein Beweismittel, daher unwichtig. Und: WĂŒrde eine Manipulation vorliegen, wĂ€re ein anderer Zeitstempel vorhanden. Nach einer internen Besprechung mit den SachverstĂ€ndigen notiert die AnklĂ€gerin jedenfalls abschließend: „Viele ErklĂ€rungen, aber alle unspektakulĂ€r.“
Quelle: https://www.krone.at/4010275

Es mĂŒssten sich doch sehr viele Personen von unterschiedlichen Stellen einspannen lassen haben, um Beweisergebnisse zu verfĂ€lschen.

Vor dem Hintergrund denke ich, dass sÀmtliche Bestrebungen dahingehend, den Tod von Pilnacek zu untersuchen, von Anfang an nur dem Versuch galten, an Daten zu kommen.

Das ist auch erkennbar, wenn man den letzten (!), so unscheinbar wie möglich versteckten Punkt 12 im UA-Antrag liest:
Nichtbeachtung möglicher ZusammenhÀnge von Pilnaceks Ableben vor demHintergrund seiner BeratungstÀtigkeiten zugunsten von aktiven oder
ehemaligen ÖVP-AmtstrĂ€gern sowie allfĂ€lliger Versuche, zugunsten vonPersonen im Umfeld der ÖVP Einfluss zu nehmen.
Quelle: wo, chrome-extension://oemmndcbldboiebfnladdacbdfmadadm/https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/US/2/imfname_1711895.pdf

Die Krone schreibt das auch unumwunden:
Jetzt beginnt das Zittern vor den Chats
Unangenehm kann es fĂŒr die Volkspartei freilich trotzdem noch werden. Denn via Smartwatch wurden nicht nur Gesundheitsdaten, sondern die Chats in den Tagen, Wochen und Monaten vor dem Tod des einst mĂ€chtigsten Beamten der Republik ausgewertet. Ein gefundenes Fressen, besonders fĂŒr FPÖ und GrĂŒne. Geht es doch bei den Nachrichten offenbar auch um mögliche Interventionen, ĂŒber die Pilnacek ja auf einem in einem Wiener Innenstadtlokal heimlich mitgeschnittenen Tonband im GesprĂ€ch mit zwei Bekannten gesprochen hatte.
Quelle: so.

Pilz in einer Rolle, in welcher er sich als KlĂ€ger des Toten geriert, mutet auch nicht sehr glaubwĂŒrdig an, wenn man das VerhĂ€ltnis der beiden zu Lebzeiten kennt.
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Peter Pilz hat kein ein einziges Mal von Mord gesprochen, das haben die Medien so geframet. Und Florian Klenk bzw. dem Falter darf man in dieser Causa sowieso keinen Funken Glauben schenken. Klenk ist grundsĂ€tzlich mit Vorsicht zu genießen, insbesondere in Bezug auf diesen Fall. Zum einen hasst er Pilz, zum anderen kann er nicht ertragen, dass er gerade nicht main character ist.
Da ich das Buch nicht gelesen habe, kann ich die darin enthaltene Terminologie nicht ĂŒberprĂŒfen. Mir geht es auch nicht um Peter Pilz oder F. Klenk, fĂŒr mich sind die beiden ein Ă€hnliches Kaliber. Dass sich zwei geltungsbedĂŒrftige, stolze Alpha-Tiere nicht mögen, kommt oft vor.
Aber ohnehin sollte es nicht ĂŒberraschen, dass P. Pilz oder der Verlag das Wort "Mord" stets tunlichst vermieden hat. Er ist Jurist und selbst ein schlechter wird die Folgen kennen. Diese Verteidigung hat ihm offenbar bis dato nicht geholfen, denn offensichtlich hat er Behauptungen aufgestellt, die im Gesamtzusammenhang denklogisch nur Sinn ergeben, wenn man diversen Personen die Absicht unterstellt, ein Gewaltverbrechen sollte vertuscht werden. Hast du das Buch gelesen?


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

11.01.2026 um 13:38
Zitat von silbergrafsilbergraf schrieb:Inwiefern hat das Gericht festgestellt, dass Pilz journalistische Standards nicht eingehalten hat? DafĂŒr ist eigentlich nur der Presserat zustĂ€ndig. Und da gibt es genug Entscheidungen ĂŒber VerstĂ¶ĂŸe vom Klenk. Von Pilz habe ich nichts gefunden.
Der Presserat macht im Grunde nichts juristisch Greifbares oder banal: Er rĂŒgt ohne Konsequenzen. Besonders ernst genommen wird er daher auch nicht. Aber journalistische Sorgfalt ist ein juristisch sehr relevanter Begriff bei medienrechtlichen Verfahren, aber auch strafrechtlich, wenn es um ĂŒble Nachrede etc geht. Es geht um die AbwĂ€gung von Meinungsfreiheit und Verdachtsberichterstattung im Zusammenhang mit einem Privileg von Medien, öffentlich berichten zu dĂŒrfen, obwohl Personen noch gar kein Gerichtsverfahren hatten.


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

11.01.2026 um 13:54
Zitat von BlutgrĂ€finBlutgrĂ€fin schrieb:Pilnacek war im kleinen, beschaulichen Österreich sowas wie ein Promi. Das mag fĂŒr Nichtösterreicher*innen eigenartig oder nicht nachvollziehbar sein, das lĂ€uft hier aber so. Und ja, genau deshalb, weil er Justizbeamter war, wusste er sehr genau, dass diese FĂŒhrerscheinabnahme absolut keine Konsequenzen haben wĂŒrde, abgesehen von ein paar Taxifahrten. Was denkst du denn ĂŒber "Mister Daschlogt's es"? :ask:
Sehr beschaulich war es in Österreich zu dem Zeitpunkt fĂŒr C. Pilnacek nicht. Er war mĂ€chtig(st)er Sektionschef. Bis zur Suspendierung wegen der Veröffentlichung von Chats, die strafrechtlich nichts ergeben haben, aber ihm wegen seines privaten Umgangstons zum VerhĂ€ngnis wurden. Und zwar wegen BeschĂ€digung der WĂŒrde des Amtes. Ich denke schon, dass ihm bewusst war, dass eine Alkofahrt mit 1,5 (!) Promille und als Geisterfahrer (!!!) im Kampf um Rehabilitierung schaden wird. Um das schadlos zu ĂŒberstehen, war er schon zu sehr im Fokus der Öffentlichkeit, hat massive negative mediale Berichterstattung erfahren. Plausibel erscheint mir schon, dass er sein "Lebenswerk" nun als endgĂŒltig zerstört angesehen haben könnte.


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

16.01.2026 um 20:03
Heute war Tag eins im Untersuchungsausschuss des österr. Nationalrats (Parlaments). Das ResĂŒmee der ersten Befragungen lĂ€uft darauf hinaus, dass bei den Ermittlungen geschlampt wurde. Soweit nicht ungewöhnlich. Kommt bei der Polizei immer mal wieder vor.

Ganz allgemein zur sog. Causa Pilnacek: Ein politischer mord um etwas zu vertuschen ist auszuschließen. Der Schaden wurde bereits vor seinem Tod durch die Veröffentlichung der GesprĂ€che zwischen ihm und hochrangigen Vertretern der ÖVP angerichtet. Als Folge des ganzen wurde der sog. "mĂ€chtigste Beamte der Republik" de facto degradiert.

Kurz darauf passiert Pilnacek das nĂ€chste "Hoppala": Die Polizei zieht ihn bei einer Verkehrskontrolle heraus, fĂŒhrt einen Alkoholtest durch und nachdem der positiv war, nimmt sie ihm den Schein ab und zeigt ihn an. Pilnacek als hochrangiger Jurist im Justizministerium musste besser wissen als alle anderen, dass es jetzt nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der nĂ€chste Fehltritt ans Tageslicht kommt. Ihm musste klar sein, dass sein Ruf und seine Karriere jetzt endgĂŒltig hinĂŒber ist. Als Resultat nimmt sich das Leben. Das ist das einzige Szenario das Sinn ergibt.[/quote]


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

16.01.2026 um 23:01
Naja, die Formulierung "Polizeipannen" ist in meinen Augen verharmlosend. Der erste Tag hat mehr Fragen als Antworten geliefert. Bin gespannt wie es weitergeht.


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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

17.01.2026 um 13:03
Zitat von DerErmittler85DerErmittler85 schrieb:Ganz allgemein zur sog. Causa Pilnacek: Ein politischer mord um etwas zu vertuschen ist auszuschließen. Der Schaden wurde bereits vor seinem Tod durch die Veröffentlichung der GesprĂ€che zwischen ihm und hochrangigen Vertretern der ÖVP angerichtet. Als Folge des ganzen wurde der sog. "mĂ€chtigste Beamte der Republik" de facto degradiert.
Ich finde, die Schlussfolgerung aus diesem Argument greift zu kurz. Politischer und rechtlicher Schaden ist kein Ein/Aus-Schalter. Gerade jemand, der bereits suspendiert und entmachtet ist, kann fĂŒr andere noch gefĂ€hrlicher werden. Und genau das war offensichtlich der Fall; Pilnacek wollte auspacken. Er hat am Abend vor seinem Tod mit Christian Hafenecker (FPÖ) ĂŒber eine dringende und vertrauliche Angelegenheit gesprochen und um ein GesprĂ€ch mit Herbert Kickl gebeten, das jedoch nicht mehr stattfand. Fairerweise stammt diese Darstellung nicht aus unabhĂ€ngigen Ermittlungsakten, sondern aus öffentlichen Äußerungen der FPÖ.

Anderseits hat sich das aber offenbar ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum abgezeichnet. Laut Christian Mattura hat Pilnacek in mehreren Treffen seinen Frust kundgetan, und dieser Frust wurde an einem Abend etwas deutlicher. Deshalb hat er dieses GesprĂ€ch aufgezeichnet, welches nur wenige Monate vor seinem Tod stattfand. Die Aufnahme wurde nach dem Tod von Pilnacek veröffentlicht und hat die ÖVP (wieder) in die Bredouille gebracht.

Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000271264/was-im-fall-pilnacek-wild-umstritten-oder-eindeutig-ist
Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000196222/interventionsversuche-heimlich-aufgenommenes-pilnacek-gespraech-belastet-sobotka-und-oevp-schwer
Quelle: Youtube: #60 War das Pilnacek-Tape eine Falle, Christian Mattura?
#60 War das Pilnacek-Tape eine Falle, Christian Mattura?
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Der Fall Pilnacek (Causa Pilnacek)

18.01.2026 um 16:00
Untersuchungsausschuss – 1. Tag Mi, 11.01.2026
Lokalaugenschein war am Auffindungsort in Rossatz

Untersuchungsausschuss – 2. Tag Do, 15.01.2026
Nachfolgend Zusammenfassung und persönliche, als solche gekennzeichnete Kommentare auf Basis des ORF Artikels, ergÀnzt jeweils mit Vermerk zu den weiteren ua Quellen.

3 Auskunftspersonen:

Baggerfahrer– auch Feuerwehrmann2
Der Mitarbeiter der „via donau“4 begann am 20.10.2023 um 06:00 Uhr am Ufergebiet des Seitenarms der Donau zu arbeiten, sollte den Weg fĂŒr 2 LKW vorbereiten. Laut Kurier war das Licht schwach, und ĂŒber dem Donau-Arm herrschte dichter Nebel. Er notiere jeden Tag in der FrĂŒh den Wasserstand.6 11:20 Uhr

Er habe den Körper des P. erst spĂ€ter „aus dem Augenwinkel“ aus seinem Bagger heraus wahrgenommen. Auf dem RĂŒcken im Wasser und durch die Strömung sich im Kreis drehend.

Er habe weder einen blauen Kopf noch keine sichtbaren Verletzungen wahrgenommen. „Er war extrem weiß, wie ein Blatt Papier. Ich bin selbst bei der Feuerwehr. Ich kenne das. FĂŒr mich war klar, dass ich nicht selber ins kalte Wasser steigen kann“3 Laut Kurier hĂ€tte er deshalb, aufgrund seiner TĂ€tigkeit als freiwilliger Feuerwehrmann, gewusst: „Der Mann im Wasser ist schon lange tot.“2 Weiters: „Er hat ausgeschaut, als wĂŒrde er schlafen.“[
] „er war immer weiß, solange ich dort war“.3

Alarmierte die Polizei, weil er wegen der KĂ€lte nicht ins Wasser steigen hĂ€tte können, löste einen stillen Alarm bei der FF aus. GemĂ€ĂŸ Kurier hĂ€tte er die Nummer der nĂ€chsten Polizeiinspektion gegoogelt und dort angerufen. (letzteres löste offenbar eine „Blaulicht-SMS“, zur Bergung einer Wasserleiche aus).

Auf Bitten der EinsatzkrÀfte hÀtte er mit dem Bagger eine Rampe zur Leichenbergung gebildet.

Zeitgleich mit zwei Polizistinnen wÀren auch Karin W. und Anna P. am Ort eingetroffen. Letztere hÀtte ihm bestÀtigt, es handle sich um Pilnacek. Anna P. hÀtte ihm auch gesagt, dass sie ihn schon in der Nacht gesucht habe.6 10:01 Uhr

GemĂ€ĂŸ Kurier wĂ€ren Karin W. und Anna P. erst nach den zwei Polizistinnen (die mit dem Streifenwagen „angerauscht“ wĂ€ren) zum Fundort „geeilt“. Auch der Standard-Live Ticker (10:01) berichtet, dass zuerst die Polizei und danach Anna P, die der Polizei nachgefahren wĂ€re, angekommen wĂ€re. Daher wie ich annehme „zeitgleich“ im ORF.

Er sagte ebenso aus, dass der Vater des Pilnacek zum Fundort gekommen wĂ€re.1 Dies ist auch im Standard-Artikel zu lesen. Die Krone fĂŒhrt weiters aus, das offenbar auch noch der Vater der Anna P. – ehemaliger BĂŒrgermeister im Ort – spĂ€ter gekommen wĂ€re um seine Tochter zu trösten.

Er habe nur seinen Chef darĂŒber informiert, dass er seinen ursprĂŒnglichen Arbeitsauftrag nicht nachkommen könnte.6 09:50 Uhr

Es hĂ€tte „Dorftratsch“ darĂŒber gegeben, dass P. nicht allein in der Nacht am Ufer gewesen wĂ€re. Er selbst hĂ€tte keine „politische Einflussnahme auf die Ermittlungen“ oder „Debatten zur Todesursache“ wahrgenommen. Sei aber eher abseits gestanden, daher wisse er nichts dazu, ob von Anfang an von einem Suizid gesprochen wurde.6 11:01 Uhr
Glaubt persönlich an einen Unfall,
„weil man dort sehr wohl herunterstĂŒrzen kann“1
Wurde nie als Zeuge vernommen, was ihn verwundert hĂ€tte. Auch einen Aktenvermerk zu seiner - rund 10 minĂŒtigen - Anwesenheit bei der Polizeiinspektion Mautern gibt es nicht. Ob dies derselbe Termin war, von dem der Standard berichtet (Termin mit StA und Polizei, in dem ermittlungsrelevante Punkte bestĂ€tigt wurden) lĂ€sst sich fĂŒr mich nicht ableiten, auch zu letzterem Termin gĂ€be es keinen Aktenvermerk.

Ebenso wurden die beiden LKW Fahrer, die laut ihm vor Ort waren, nicht einvernommen.

Ich hatte mich gefragt, warum der Standard4 die „via donau“ nennt. Nachfolgend unter a) finden sich nĂ€here Angaben zum Gegenstand der Gesellschaft sowie zu deren Aufsichtsrat. Eines der Aufsichtsratsmitglieder ist Michael TakĂ cs und zugleich KlĂ€ger im Buchprozess von Peter Pilz. Persönlich halte ich dies fĂŒr einen Zufall und leite daraus keine "Theorien" ab.

Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, hauptberuflicher Polizist
Hatte an diesem Tag dienstfrei und war in der Rolle als Mitglied der FF vor Ort.4 Gab ausdrĂŒcklich an, in seiner Eigenschaft als Feuerwehrmann und nicht als Polizist auszusagen.5

Als Vertrauensperson hatte dieser Anwalt Martin Huemer; welcher bereits u.a. Karl Nehammer und Gernot BlĂŒmel (beide ÖVP) in UntersuchungsausschĂŒssen begleitete. Dazu kam ua die Frage auf, wie dieser Kontakt zustande kam bzw. ob das Innenministerium (als Dienstgeber des Polizisten) die Kosten fĂŒr die Begleitung ĂŒbernehmen wĂŒrde. „Schließlich gab der Mann an, es habe im Innenministerium ein Seminar zu Rechten und Pflichten im U-Ausschuss gegeben.“4
Dazu weiters im Kurier zu lesen: „Im Zuge seiner Befragung stellte sich aber nun heraus, dass dieser [
] erst vor wenigen Tagen mit einem zweiten, ebenfalls in den U-Ausschuss geladenen Polizisten bei einer „Schulung“ war: Das BMI lud die beiden zu einem Schnellsieder-Kurs in die Dienststelle Krems, man wurde ĂŒber „Rechte und Pflichten“ im U-Ausschuss aufgeklĂ€rt.“2 Konkret fand die Schulung am 08.01.2026 beim Bezirkspolizeikommando Krems und am 09.01.2026 im Beisein von AnwĂ€lten statt.5

Er habe bereits auf der Fahrt zum Einsatzort „Bergung einer Wasserleiche“ vom Bruder der Anna P. gehört:
„Ich hoffe, das ist nicht der Pilnacek“, habe dieser gesagt und geschildert, dass dem Juristen in der Nacht zuvor der FĂŒhrerschein abgenommen worden war und er spĂ€ter noch einmal das Haus in Rossatz allein verlassen habe. 1
Der Kurier dazu: „Der Bruder einer der beiden erwĂ€hnten Frauen saß im Feuerwehrauto und wusste offenkundig von seiner Schwester, dass Pilnacek schon in der Nacht abgĂ€ngig war.“2
Laut Standard waren der Auskunftsperson einige Dinge nicht konkret erinnerlich, wie etwa – einem von diesem selbst gegenĂŒber einer StaatsanwĂ€ltin angegebenen – „Streit“ von dem der Bruder der Anna P. ihm berichtet hĂ€tte. 4
Besagter Bruder der Anna P. ist laut Krone auch nicht im Einsatzbericht der Feuerwehr aufgefĂŒhrt.3

Als er mit drei Kollegen dort ankam, wÀren zwei Polizistinnen (aus Mautern) und der Baggerfahrer vor Ort gewesen.6 12:01 Uhr

Er sei mit einem Kollegen ins Wasser gestiegen und hĂ€tten P. Leiche mit einem Bergehaken an das Ufer gezogen. Hinweise auf ein Fremdverschulden hĂ€tte er nicht wahrgenommen, allerdings eine kleine Verletzung („etwas fingernagelgroß“)1 an P.s Augenbraue gesehen. Zur Frage, ob diese Verletzung bei der Bergung entstanden sein könnte, konnte er mit Sicherheit nicht verneinen, ihm wĂ€re diesbezĂŒglich „nicht[ s] aufgefallen“1 GemĂ€ĂŸ Standard schloss er eine Bergeverletzung aus.

Die Leiche wĂ€re „grĂ€ulich-blĂ€ulich“1 gewesen, es wĂ€re noch keine Leichenstarre eingetreten.

Hat die Hosentaschen des P. durchsucht (hineingefasst) und dabei ein Feuerzeug gefunden. Dies geschah offenbar im Auftrag der Polizei, er trug dabei Einweghandschuhe, wie dem Kurier zu entnehmen ist. Dieses Feuerzeug hÀtte er in der Hosentasche belassen.6 12:22Uhr

Auch er gibt an, dass Karin W. und Anna P. die Leiche identifiziert hÀtten.

Die Frage nach Wahrnehmungen zu möglichen Einflussnahmen auf die Ermittlungen beantwortet er mit: „Absolut nicht!“1 – kann sich allerdings nicht erklĂ€ren, wie der Tod des P. so schnell publik wurde.

Zur Frage, wer konkret die EinsatzkrĂ€fte waren, die den Baggerfahrer beauftragten die „Rampe“ zu bauen, könne er nichts sagen und wisse auch nichts von ĂŒblichen Messungen der Wassertemperatur. 6 12:44 Uhr

Nach der Bergung habe er den Ort verlassen und wÀre als Polizist nicht mit dem Fall beschÀftigt gewesen.

Polizist der Polizeiinspektion Weißenkirchen
HĂ€tte im Streifendienst ĂŒber Funk von einer Wasserleiche erfahren. Pilnacek als Person wĂ€re ihm gar nicht bekannt gewesen. Sicherte am Fundort Spuren. Als „nicht unĂŒblich“ gibt er an, dass zwei weitere Polizeidienststellen involviert gewesen wĂ€ren.

Nachdem offenbar mehrere PolizistInnen dreier Polizeidienstellen und die GemeindeĂ€rztin am Auffindeort gewesen wĂ€ren, hĂ€tte die kriminalpolizeiliche Leichenschau begonnen.1 Dazu fĂŒhrt der Kurier aus, dass dies offenbar allein aufgrund der Tatsache, dass der Leichnam entkleidet wurde, es sich um eine ebensolche handelt. („Es habe sehr wohl eine kriminalpolizeiliche Leichenbeschau gegeben – sonst hĂ€tte man den Leichnam nicht entkleidet.„2)

Dabei wÀre die Leiche entkleidet worden, Hosen-/Jackentaschen wÀren leer gewesen.
Aufgefunden wurden die Smartwatch und der Ehering. Interessant dazu die obige Aussage des Feuerwehrmannes, dass er das Feuerzeug in der Hosentasche belassen hÀtte.

Aufgefallen wÀren mehrere HÀmatome an den Beinen, eine Rissquetschwunde an der Stirn.
Er könne sich „genau erinnern“ und habe damit Erfahrung, das seien alles keine lebensbedrohlichen, sondern leichte Verletzungen gewesen.
Die Wassertemperatur habe er [abweichend vom Tatortleitfaden3] nicht gemessen, da diese keinen RĂŒckschluss auf den Todeszeitpunkt zulasse. Weiters aus dem Kurier: dies wĂ€re normal die Wassertemperatur nicht zu messen; aufgrund der unterschiedlichen Temperaturen in verschiedenen Wassertiefen wĂŒrden diese keine Erkenntnisse zum Todeszeitpunkt [bei Wasserleichen3] liefern.

Er habe auch die Fußspuren, die an der vermuteten Einstiegsstelle ins Wasser fĂŒhrten, gesichert und mit Pilnaceks Schuhen abgeglichen. Zudem habe er dort eine leere Zigarettenschachtel [der von P. gerauchten Marke]3 gefunden, aber keine Zigarettenstummel.
„Aufgrund der Fakten“ habe es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung gegeben. Die Spuren hĂ€tten auch nicht auf einen Sturz hingedeutet. Suizid sei die schlĂŒssigste ErklĂ€rung gewesen. Dass eine Wasserleiche rĂŒcklings treibt, sei auch „nicht unĂŒblich“. 1
„Meiner Meinung nach war keine andere EinschĂ€tzung möglich“, so der Polizist. [
]„daher war es so anzunehmen“ 3
Zum Ausschluss des Fremdverschuldens durch die Auskunftsperson fĂŒhrt der Kurier weiter aus, dass P. keine lebensbedrohlichen Verletzungen gehabt hĂ€tte bzw. weil es keine anderen SchuhabdrĂŒcke als die des P. gegeben hĂ€tte.

Laut Krone wĂ€re vor Ort auch ein Unfallgeschehen thematisiert worden, einen Sturz hĂ€tte man aber „in dem weichen Untergrund allerdings relativ leicht spurenmĂ€ĂŸig feststellen können“.3

Gleichzeitig gibt der Polizist allerdings an, dass nicht er darĂŒber entscheide ob eine Obduktion nötig wĂ€re. Er hĂ€tte weder zu Diskussionen diesbezĂŒglich, noch zu dem von der GemeindeĂ€rztin geschilderten „heftigem Widerstand gegen die Obduktion“ etwas bemerkt.

Weder die VerĂ€nderung des Erdreichs durch den Baggerfahrer, noch die Anwesenheit der Anna P. und Karin W. habe er protokolliert, weil diese UmstĂ€nde ihm als „nicht relevant“1 erschienen und hĂ€tte seine Arbeit jedenfalls den gesetzlichen Vorschriften entsprochen.

Auch er hat an der „Schulung“ durch das BMI beim Bezirkspolizeikommando Krems teilgenommen.5

Erkenntnisse nach dem 1. Tag
Die AblÀufe weisen zumindest SchwÀchen auf:
‱ Der Baggerfahrer sei bis heute weder von Polizei noch Justiz einvernommen worden3
‱ der Uferbereich in dem sich möglicherweise Spuren hĂ€tten finden lassen, wurde durch diesen im Rahmen seiner TĂ€tigkeit dort "umgelöffelt"
‱ Weder in den Protokollen noch sonstigen Aktenvermerken fand sich bisher ein Hinweis darauf, dass der Baggerfahrer den Ort auf Bitte der Feuerwehr verĂ€ndert hatte (Erd-Rampe aufgeschĂŒttet)
‱ dass 2 LKW Fahrer am frĂŒhen Morgen ebenfalls vor Ort waren, war bisher mW nicht bekannt
‱ nicht alle Personen die am Auffinde Ort waren in den Polizeiprotokollen zu finden. (zB der Vater der Anna P.6 10:46Uhr, die Freundin des P. und deren Mitbewohnerin, ...)
‱ der Krone zu entnehmen, dass auch der Bruder der Anna P. (Feuerwehrmann) nicht im Einsatzbericht der Feuerwehr aufgefĂŒhrt wĂ€re.
‱der Feuerwehrmann (Bergung Leichnam) ist erst durch die StA Eisenstadt befragt worden 3
‱ Zum Feuerwehrmann/hauptberuflichen Polizisten: „Im Zuge seiner Befragung stellte sich aber nun heraus, dass dieser [
] erst vor wenigen Tagen mit einem zweiten, ebenfalls in den U-Ausschuss geladenen Polizisten bei einer „Schulung“ war: Das BMI lud die beiden zu einem Schnellsieder-Kurs in die Dienststelle Krems, man wurde ĂŒber „Rechte und Pflichten“ im U-Ausschuss aufgeklĂ€rt.“2

Vor allem durch die Schilderungen des Baggerfahrers wurde gem. Standard „Der Eindruck der Abgeordneten, dass Polizei und Staatsanwaltschaft ihre Arbeit lĂŒckenhaft durchgefĂŒhrt oder zumindest lĂŒckenhaft dokumentiert hatten, wurde dadurch nicht entschĂ€rft.“
Dies hĂ€lt (wahrscheinlich nicht nur) Christian Hafenecker fĂŒr eine „ziemlich schiefe Optik“.2

Schulung zu den „Rechten und Pflichten eines BMI Beamten im Untersuchungsausschuss“ 5
Die Kontaktaufnahme der beiden Zeugen 15.01.2026 erfolgte durch das Bezirkskommando Krems.
Am 8. JĂ€nner 2026 fand offenbar eine Schulung im Zusammenhang mit dem UA statt. Eingeladen waren mehrere Polizisten, darunter mindestens drei der geladenen Polizeibeamten, sowie der Leiter des NÖ Landeskriminalamtes Stefan Pfandler und Landespolizeidirektor Popp.

Am 9. JĂ€nner 2026 fand eine weiterfĂŒhrende Beratung statt, bei der ua Anwalt Huemer (genannt obenstehend als Begleitperson Feuerwehrmanns/Polizisten) anwesend war. Er begleitete zuvor G. BlĂŒmmel, C. W. Niedrist (UA Ibiza) und K. Nehammer (UA ÖVP Korruption). Zudem soll AnwĂ€ltin L. Poppenwimmer bei der Beratung anwesend gewesen sein.

Über die Kosten der aktuellen Schulung und/oder Beratung ist nichts bekannt. Es wird im Artikel jedoch folgender Vergleich gezogen: Zwischen 2020 und 2022 beauftragten das Finanzministerium und das Kanzleramt (ÖVP) externe Berater zur Vorbereitung und Begleitung von Auskunftspersonen in UntersuchungsausschĂŒssen, einschließlich juristischer und organisatorischer UnterstĂŒtzung. Im Gegensatz dazu beschrĂ€nkten sich Ă€hnliche Maßnahmen im Justizministerium unter Alma Zadić (GrĂŒne) auf Kommunikationstrainings fĂŒr Mitarbeiter, ohne juristische Begleitung durch externe AnwĂ€lte.

Positionen der Parteien im Untersuchungsausschuss vor Beginn der Befragungen4
ÖVP
Die ÖVP betonte vor Beginn der Befragungen, dass sich der Untersuchungsausschuss strikt an ĂŒberprĂŒfbaren Tatsachen orientieren mĂŒsse. Laut Vize-Fraktionschef Jakob GrĂŒner sei der Ausschuss kein Ermittlungsorgan, sondern diene der parlamentarischen AufklĂ€rungsarbeit. Aus Sicht der ÖVP sei Pilnacek offensichtlich ertrunken; Hinweise auf ein Fremdverschulden lĂ€gen bislang nicht vor.
SPÖ
Die SPÖ unterstrich ebenfalls den Charakter des Untersuchungsausschusses als politisches Kontrollinstrument. FraktionsfĂŒhrer Kai Jan Krainer erklĂ€rte, man gehe unvoreingenommen an die Arbeit heran. Sollten sich VersĂ€umnisse bei Polizei oder Staatsanwaltschaft zeigen, wolle die SPÖ entsprechende Reformen unterstĂŒtzen, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Ermittlungsbehörden zu stĂ€rken.
GrĂŒne
Die GrĂŒnen erhoffen sich von den Befragungen neue Erkenntnisse zu aus ihrer Sicht bestehenden MĂ€ngeln bei den Ermittlungen. Fraktionsmitglied Nina Tomaselli sprach von zahlreichen Fehlern, insbesondere bei der Absicherung des Fundorts und der DurchfĂŒhrung der Leichenbeschau. Zu klĂ€ren sei, ob diese MĂ€ngel auf fehlenden Willen oder fehlende fachliche Kompetenz zurĂŒckzufĂŒhren seien.
FPÖ
Die FPÖ Ă€ußerte sich deutlich kritischer. FraktionsfĂŒhrer Christian Hafenecker warf Innenminister Gerhard Karner vor, einen umfangreichen Bericht zurĂŒckzuhalten. Der Baggerfahrer gelte aus Sicht der FPÖ als zentrale SchlĂŒsselfigur, sei jedoch bislang weder von Polizei noch Justiz einvernommen worden. Zudem sei der an der Bergung beteiligte Feuerwehrmann nicht von der zustĂ€ndigen Staatsanwaltschaft Krems, sondern erst spĂ€ter von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt befragt worden.
NEOS
Die NEOS erklĂ€rten, es gehe nicht um politische Inszenierung, sondern um die KlĂ€rung möglicher politischer Einflussnahmen im sogenannten „System Pilnacek“ und deren Auswirkungen auf die Ermittlungen zu seinem Tod. Fraktionsvertreterin Sophie Wotschke nannte offene Fragen, etwa zur fehlenden Sicherstellung von Pilnaceks Mobiltelefon und zur frĂŒhen Festlegung auf Suizid. Zudem kĂŒndigte sie an, die Rolle des ehemaligen Bundeskanzlers Sebastian Kurz zu thematisieren, der laut Angaben seines Anwalts bereits vor der öffentlichen Bekanntgabe ĂŒber Pilnaceks Tod informiert gewesen sei.

Reaktionen der Parteien im Untersuchungsausschuss nach den Befragungen5
Im Besonderen dĂŒrfte die „Schulung“, von zumindest 2 der am 15.01.2026 befragten Polizisten und mindestens eines weiteren geladenen, durch das BMI fĂŒr Kritik gesorgt haben:
GrĂŒne
Fraktionsvorsitzende Nina Tomaselli (GrĂŒne) dazu: “Ich war geradezu perplex, als ich bei meiner Befragung erfuhr, dass Polizisten der Bezirksebene und des Postens vor Ort gemeinsam mit ihren ChefitĂ€ten zwei Tage lang die Causa im Vorfeld des U-Ausschusses ‘erörtert’ haben”. Und fĂŒhrt weiters aus: “Bei einer U-Ausschussbefragung wollen wir Abgeordnete möglichst die persönliche Wahrnehmung entlang eigener Erinnerung hören. Das ist fĂŒr die AufklĂ€rung immens wichtig”[
] “Wer hat das angeleiert? Was wurde dort besprochen?”
Sie kĂŒndigte die Einbringung einer parlamentarischen Anfrage und ergĂ€nzender BeweisantrĂ€ge an.
FPÖ
Vorsitzender Hafenecker spricht von einer „sehr schiefen Optik“ und kĂŒndigte offenbar in der ZIB2 an, den Innenminister mit einer “ultimativen Anfrage” zu fragen “was er sich dabei denkt”.
SPÖ
Jan Krainer: “Wir untersuchen, ob es eine politische Einflussnahme auf die Ermittlungsbehörden gegeben hat. Und dann sehen wir im Untersuchungsausschuss, dass die immer gleichen Personen, die wir aus frĂŒheren U-AusschĂŒssen kennen, Polizisten und Polizistinnen vor ihrer Befragung “schulen”, beauftragt vom Innenministerium.
Das schaut einfach nicht gut aus.”

Zusammenfassung aus folgenden Quellen:
1 https://orf.at/stories/3417247/
2 https://kurier.at/politik/inland/u-ausschuss-christian-pilnacek-parlament-erster-befragungstag/403121614
3 https://www.krone.at/4015343
4 https://www.derstandard.at/story/3000000303363/erste-befragungen-zeigten-weitere-luecken-in-pilnacek-ermittlungen-auf
5 ZackZack: BMI-Schulung von Ausschuss-Zeugen: GrĂŒne und FPÖ planen Anfragen, 16.01.2026
https://zackzack.at/2026/01/16/bmi-schulung-von-ausschuss-zeugen-gruene-und-fpoe-planen-anfragen
6 https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000303935/1000396956/pilnacek-u-ausschuss-befragt-baggerfahrer-der-leiche-entdeckte

a)viadonau - Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH
Wasserstraßenbetriebsgesellschaft zur ErfĂŒllung von Bundesaufgaben im Bereich Wasserstraße und Schifffahrt; GF: DI Hans-Peter Hasenbichler; Aufsichtsrat: Ferry Elsholz, DI Vera Hofbauer, Mag. Birgit Mair-Markart, Mag. Kerstin Neumayer, Petra Riffert, Michael TakĂĄcs, MSc. BA, MA, Mag. Christian Schramm, Christian Persch, DI Bernhard Lager
https://www.viadonau.org/footer-doormat/footer-nav/impressum

Weitere Artikel/Meldungen:
ORF Report: Pilnacek-Ausschuss: Zwischen Pannen und Verschwörungstheorien, 13.1.2026
https://on.orf.at/video/14307104/16016180/pilnacek-ausschuss-zwischen-pannen-und-verschwoerungstheorien -
Krone - Pilnacek-Tod: Viele Fragen zu Fund und Bergung
https://www.krone.at/4015343
DerStandard – Live Ticker 15.01.2025
https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000303935/pilnacek-u-ausschuss-befragt-baggerfahrer-der-leiche-entdeckte
ZackZack: Pilnacek-Befragungstag 1: BMI-Vorbereitungskurse und das frĂŒhe Suizid-GerĂŒcht, 15.01.2026
https://zackzack.at/2026/01/15/pilnacek-befragungstag-1-bmi-vorbereitungskurse-und-das-fruehe-suizid-geruecht
iZm Anna P. und Klenk vs. Pilz - ZackZack: Klenk ermittelt: Wachauer, 15.01.2026
https://zackzack.at/2026/01/15/klenk-ermittelt-wachauer-laberln
Podcast - Dunkelkammer; Folge 279 - "Der Fall Pilnacek" Teil 24; "Der U-Ausschuss", Tag2, 16.01.2026
https://podcasts.apple.com/at/podcast/die-dunkelkammer-der-investigativ-podcast/id1675090032


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