silbergraf schrieb:Ich weiĂź es ja auch nicht, das habe ich aber auch gar nicht behauptet.
Ich bin mir nicht sicher ob Du Deine eigenen Beiträge noch erinnerst bzw. Deiner eigenen Argumentationslinie folgen kannst.
silbergraf schrieb am 26.12.2025:Korrekt, fast 90 % sind impulsive Handlungen. Sein gesamtes Verhalten spricht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für eine suizidale Krise. Fakt ist aber auch, dass es gerade bei impulsiven Suizidabsichten eine höhere Ambivalenz beim Suizidversuch gibt.
Wozu ich Dich einerseits um eine Quelle gebeten hatte, da ich diese Aussage als Tatsachenbehauptung verstanden habe und andererseits darauf hinwies, dass ich dieser Einordnung und Darstellung als „suizidaler Krise“ widerspreche, da die persönlichen Umstände und das Umfeld des P. nicht öffentlich bekannt sind und entsprechend nur eine persönliche Hypothese sein kann.
Hier sind übrigens die von Dir erwähnten „KI“ Anführungszeichen – als Zitat Deiner Aussage – und auch die langen Gedankenstriche, die man angeblich nicht machen kann, wieder.
Wie Du dann ja auch selbst schreibst:
silbergraf schrieb:Auch wenn ich ihn nicht persönlich kenne und nur sehr wenige Informationen über seine Person habe, lässt sich aus klinisch-psychologischer Sicht konsistent eine hochgradige suizidale Krise rekonstruieren.
Wie hierbei für Dich eine valide Rekonstruktion einer "hochgradig suizidale Krise" möglich sein sollte, bleibt mir weiterhin unklar.
Danach hattest Du ĂĽbergeleitet zu:
silbergraf schrieb:In suizidalen Krisen ist es sehr typisch, dass Betroffene kurz vorher eine machtvolle, emotional bedeutende Bezugsperson kontaktieren, dort entweder explizit oder implizit um Hilfe, Entlastung oder „Rettung“ bitten oder zumindest eine letzte Form von emotionaler Klärung suchen. Das Telefonat mit Sebastian Kurz passt strukturell in das Muster der sogenannten final communications (letzte Kontaktaufnahme zu zentralen Bindungs- oder Autoritätspersonen). Ob darin eine Suizidankündigung, ein Hilferuf, eine moralische Entlastung oder ein Loyalitätskonflikt enthalten war, ist nicht rekonstruierbar, aber psychologisch nicht unplausibel und in Anbetracht der nachfolgenden Ereignisse naheliegend.
Und hast weiters auch noch mögliche strafrechtliche Relevanz in Bezug auf das Gespräch des P. mit Kurz ins Spiel gebracht:
silbergraf schrieb:Je nachdem was und wie kommuniziert wurde, könnte es möglicherweise die Straftatbestände §§ 78, 95 StPO (Beihilfe zum Suizid, Unterlassene Hilfeleistung) erfüllen.
Auch diese Aussage sehe ich persönlich als äußerst kritisch an:
silbergraf schrieb:Und Florian Klenk bzw. dem Falter darf man in dieser Causa sowieso keinen Funken Glauben schenken. Klenk ist grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, insbesondere in Bezug auf diesen Fall. Zum einen hasst er Pilz, zum anderen kann er nicht ertragen, dass er gerade nicht main character ist.
Erst auf im Nachhinein eingebrachte Kritik oder Nachfragen, wie auch zB von
@WgahnaglFhtagn relativierst Du Deine Aussagen. Oder unterstellst anderen gar eine KI zu sein und nicht näher spezifizierte Falschaussagen, weil sie Anführungszeichen und lange Gedankenstriche verwenden und "zu freundlich" wären.
Du entfernst Dich für mein Dafürhalten äußerst weit davon, auf sachlicher Ebene und klarer Trennung von Fakten und persönlicher Meinung zu argumentieren.