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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

1.347 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisstenfall, Allgäu ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

31.05.2026 um 23:59
Zitat von sören42sören42 schrieb:Der Angeklagte wird womöglich behaupten, das Opfer sollte notariell als Miteigentümerin des Grundstücks eingetragen werden. Und die 30.000 Euro sollten die mutmaßliche Beteiligung des Opfers darstellen.
Aber was der Grund für den Notarbesuch sein sollte, sagt man doch bei der Terminvereinbarung. Das sollte nachprüfbar sein.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

01.06.2026 um 08:13
Zitat von sören42sören42 schrieb:Geld fehlt zunächst (unbekanntes Versteck), nachdem die Polizei das Haus und Auto durchsucht hat, wird es erneut im Auto deponiert, da der Junge den Streit um das Geld erwähnt hatte und der Angeklagte es nun nicht mehr aus der Angelegenheit heraushalten konnte.
Aus meiner Sicht nicht ganz, denn der Junge hat (soweit ich das im Kopf habe) die Aussage (über seine Mutter) erst wesentlich später gemacht.

Unabhängig davon bin ich mir bei dieser Aussage aber auch nicht so ganz sicher, ob diese tatsächlich exakt so stimmt.
Für mich sah diese doch etwas "abgerundet" aus...?

Der TV soll zum Beispiel ja dem Jungen das Geld in seiner Geldbörse gezeigt haben.
Das klingt für mich ehrlich gesagt komisch.
Zum einen wären das Minimum 150 Scheine und passen somit gar nicht in eine handelsübliche Geldbörse - und auch packt man so eine Summe ja auch nicht in einen Geldbeutel um die täglichen Barausgaben der nächsten 15 Jahre zu damit abzudecken??


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

01.06.2026 um 13:14
Ich denke das Bargeld hebte V. irgendwann mal persönlich ab. Der Angeklagte kann ja nicht 30.000 Euro abheben. Wie soll denn das gehen? Geldbörse/Geldbeutel sind für mich ein dehnbarer Begriff. Vermutlich war es wahrscheinlich eher eine Geldtasche die man an der Kasse einer Bank bekommt, wenn man eben große Summen an Bargeld abhebt.
Er beschlagnahmte die 30.000 Euro, legte sie in ein Briefkuvert und versteckte es in ihrem Auto.
Wäre Valerie immer noch nicht gefunden worden, dann hätte er schon längst das Geld ansich genommen.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

01.06.2026 um 13:19
Nachtrag: Wichtig möchte ich erwähnen das sie das Geld persönlich am Schalter abhob und nicht an einem Geldautomat!


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

01.06.2026 um 13:27
Das ist übrigens auch interessant:
Lauben-Prozess: Tante des Angeklagten schildert zerrüttete Familienverhältnisse
Der Prozess um die getötete Mutter von Lauben wird nun noch länger dauern als ursprünglich angenommen. Unterdessen belastet die Tante des Angeklagten ihren Neffen schwer.
Quelle: https://share.google/7J1fs40X6oOIYdT4Z


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

01.06.2026 um 19:18
Die Urteilsverkündung ist nun für den 20. Juli geplant.
Der Prozess um die getötete Mutter aus Lauben ist noch einmal verlängert worden. Das Gericht hat nun den 20. Juli als möglichen letzten Tag angesetzt.
Lauben-Prozess könnte sich noch bis Juli ziehen (Allgäuer Zeitung)


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02.06.2026 um 21:28
War heute nicht ein Prozesstag?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

02.06.2026 um 22:22
Ja, heute hatte ein Nachbar ausgesagt.
Im Prozess um den Tod einer Mutter aus Lauben berichtet ein Nachbar von seinen Beobachtungen. Er zeichnet kein gutes Bild von dem Angeklagten.
"Es ist gruselig, wie man so die Unwahrheit sagen kann“ (Allgäuer Zeitung)


Und noch zum vorherigen Verhandlungstag:
Zuletzt hatte auch die Tante des Angeklagten schwere Vorwürfe gegen ihn erhoben. Sie sagte aus, immer das Gefühl gehabt zu haben, dass der 39-Jährige und seine Familie seine Lebensgefährtin nur ausgenutzt haben, weil sie reich war. Die Nebenklage pocht immer noch auf weitere Ermittlungen. Diese könnten zeigen, ob ein gefundener Bargeldumschlag nur ein Ablenkungsmanöver des Angeklagten war.
Prozess um getötete Mutter aus Lauben geht weiter (Hitradio RT1)


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

03.06.2026 um 10:19
Ich vermute meine Theorie bzgl. der 30.000 Euro ist nicht ganz richtig von mir durchdacht. Ist es wahrscheinlich, dass ihr Auto bei den Asservarten ist?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

08.06.2026 um 09:01
Ergänzend zum letzten Verhandlungstag:
Im Prozess um die getötete 36-jährige Mutter von Lauben hat gestern ein Nachbar des Angeklagten ausgesagt. Auch seine Einlassungen lassen den 39-jährigen vor dem Landgericht Memmingen in keinem guten Licht stehen. Auf die Frage, ob sich nach dem Verschwinden der 36-jährigen etwas am Verhalten des Angeklagten verändert hatte, antwortete der Nachbar: „Das ist ja das Gruselige, eben nicht.“
Zudem wurde der Prozess anscheinend erneut verlängert - nun ist von Terminen bis in den Herbst die Rede.
Der nächste Verhandlungstag ist erst wieder in gut drei Wochen. Weitere Termine sind mittlerweile bis in den September hinein vorgesehen.
Prozess um tote Mutter von Lauben - Nachbar sagt aus (Hitradio RT1)


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25.06.2026 um 23:46
Am morgigen Freitag (26.Juni) wird der Prozess am Landgericht Memmingen nach über dreiwöchiger Pause fortgesetzt. Es geht weiterhin um die Klärung der Frage ob es Totschlag oder Mord war.
Ein Fall, der die Menschen bewegt: Der Lauben-Prozess geht weiter
Quelle: https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/ein-fall-der-die-menschen-bewegt-der-lauben-prozess-geht-weiter-114552246


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

26.06.2026 um 08:08
Ich bin mal gespannt, ob es bereits Erkenntnisse zur DNA-Untersuchung des Umschlages gibt und worauf diese dann abzielen sollen.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

27.06.2026 um 08:46
Guten Morgen, gehe ich recht in der Annahme, dass es keine freiverfügbaren Artikel zu dem gestrigen Prozesstag gibt?
Ich konnte jedenfalls nichts finden...


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

27.06.2026 um 08:51
Nur ein ganz kleiner Artikel:
Vor dem Landgericht Memmingen ist der Prozess um die Tötung einer 36-jährigen Frau aus Lauben nach einer mehrwöchigen Unterbrechung fortgesetzt worden. Im Mittelpunkt der Verhandlung stand am Freitag die Frage, ob der Psychotherapeut des Sohnes des Angeklagten als Zeuge aussagen darf.

Das Gericht beschäftigte sich dabei mit den rechtlichen Voraussetzungen einer möglichen Entbindung von der Schweigepflicht sowie der Frage, wer darüber entscheiden kann. Eine Entscheidung fiel am Verhandlungstag noch nicht.
Gericht befasst sich mit Aussage eines Psychotherapeuten (Allgäu HIT)

Am Montag geht's weiter.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

27.06.2026 um 09:48
Vielen Dank @LackyLuke77 !
Da bin ich ja mal gespannt, wobei ich mit vorstellen könnte, dass der Psychotherapeut aussagen dürfen wird, da der Sohn als Tatzeuge gilt.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

27.06.2026 um 14:03
…müsste ihn der Sohn beziehungsweise seine Mutter von der Schweigepflicht entbinden.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

30.06.2026 um 09:43
Am gestrigen Prozesstag ging es u.a. um den Tag nach der Tat:
Im Prozess um die getötete Mutter aus Lauben hat ein weiterer Zeuge den Angeklagten schwer belastet. Ein Mann, der sowohl die 36-Jährige, als auch ihren 39-jährigen Lebensgefährten kannte, hat ausgesagt der Landwirt habe am Tag nach dem mutmaßlichen Mord Arbeitsgeräte bei ihm gekauft, als wäre nichts gewesen. Während des Prozesses geht es auch immer wieder um das Geld der Angeklagten. Sie soll ihren Freund finanziell unterstützt haben. Dafür sollte sie in das Grundbuch seines Hauses eingetragen werden. Dem Zeugen gegenüber soll er aber abgestritten haben, dass er das vorhabe.
Weiterer Zeuge belastet Angeklagten schwer (Hitradio RT1)


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

07.07.2026 um 06:28
Gestern ging es nur 20 min, es ging wieder um das Thema Geld.
Eine Zeugin erzählt von einem Gespräch in einem Verbrauchermarkt. Dabei sei es um das Geld der 36-Jährigen gegangen, die später getötet wurde.
Quelle
https://www.allgaeuer-zeitung.de/allgaeu/lauben-prozess-montag-6-7-zeugin-vor-gericht-in-memmingen-wer-bezahlte-die-einkaeufe-114662711
Weiter geht es morgen um 15 Uhr.

https://www.justiz.bayern.de/media/images/behoerden-und-gerichte/landgerichte/memmingen/terminsmitteilungen_27-28_kw_2026.pdf0


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

09.07.2026 um 20:29
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb am 01.06.2026:Das klingt für mich ehrlich gesagt komisch.
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb am 01.06.2026:Der TV soll zum Beispiel ja dem Jungen das Geld in seiner Geldbörse gezeigt habe
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb am 01.06.2026:Zum einen wären das Minimum 150 Scheine und passen somit gar nicht in eine handelsübliche Geldbörs
Ich bin da auch drüber gestolpert, dass diese Summe nicht in eine Alltagsgeldbörse passt.
Ich habe aber auch nach langem Befassen mit Kriminalfällen gelernt dass man bei der Berichterstattung nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen kann und das entsprechende Medium spielt hier auch noch eine Rolle im Sinne von Bild vs. Zeit nur als Beispiel.

Vllt. War es eine Geldtasche or whatever für derartige Summen oder es war nur ein Teil von den 30k im Portomonai?

Die Aussage des Jungen an sich zweifel ich nicht an.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

10.07.2026 um 14:38
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Die Aussage des Jungen an sich zweifel ich nicht an.
Also wenn ich die Informationen (aus dem Kopf!) noch mal kurz zusammenfasse:

> Im August 2025 war die Tat.
> Der gemeinsame Sohn der Ex und des Tatverdächtigen war zum Tatzeitpunkt offenbar im Haus des TV
> Wir sprechen von Mord/Totschlag und vor allem von einer etwa vierwöchigen Vermisstensuche



Und ein paar Tage vor Prozessbeginn, also etwa 9 Monate später kam der Junge mit der Aussage um die Ecke, dass er dies und das gesehen hat und zwar aufgrund dessen, weil ihn ein Mitschüler darauf angesprochen habe.


Also jetzt mal im Ernst - wenn die Aussage glaubhaft ist, dann muss er davor aber ganz schön was "verdrängt" haben, oder habe ich einen Denkfehler?

Valerie verschwindet an besagtem Tag spurlos, riesige Suchaktionen beginnen und wird Wochen später getötet aufgefunden. Und weder während der "Vermisstphase", noch nach dem Geständnis wurde jemals mit dem Jungen in irgendeiner Form gesprochen?

Und nur weil ihn ein Klassenkamerad darauf angesprochen hat, kommt er nach Hause und sagt: "Auch übrigens, was mir gerade noch einfällt..."

Natürlich kommt Traumatisierung etc. hier zum Tragen, aber das klingt (für mich) einfach nicht schlüssig. Als Laie würde ich davon ausgehen, dass der Junge spätestens am Tag nach der Vermisstenmeldung zumindest befragt wurde- und vermutlich nicht vom Dorfpolizist?
Also wäre hier nach meiner Einschätzung zumindest etwas aufgefallen.

Abgesehen davon konnte sich der TV ja nicht darauf verlassen, dass der Junge "dicht hält" und hätte sich nach meiner Einschätzung dann anders verhalten.

Vielleicht wissen wir aber auch zu wenig.


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