__gans.ehrlich schrieb:Die Aussage des Jungen an sich zweifel ich nicht an.
Also wenn ich die Informationen (aus dem Kopf!) noch mal kurz zusammenfasse:
> Im August 2025 war die Tat.
> Der gemeinsame Sohn der Ex und des Tatverdächtigen war zum Tatzeitpunkt offenbar im Haus des TV
> Wir sprechen von Mord/Totschlag und vor allem von einer etwa vierwöchigen Vermisstensuche
Und ein paar Tage vor Prozessbeginn, also etwa 9 Monate später kam der Junge mit der Aussage um die Ecke, dass er dies und das gesehen hat und zwar a
ufgrund dessen, weil ihn ein Mitschüler darauf angesprochen habe.Also jetzt mal im Ernst - wenn die Aussage glaubhaft ist, dann muss er davor aber ganz schön was "verdrängt" haben, oder habe ich einen Denkfehler?
Valerie verschwindet an besagtem Tag spurlos, riesige Suchaktionen beginnen und wird Wochen später getötet aufgefunden. Und weder während der "Vermisstphase", noch nach dem Geständnis wurde jemals mit dem Jungen in irgendeiner Form gesprochen?
Und nur weil ihn ein Klassenkamerad darauf angesprochen hat, kommt er nach Hause und sagt: "Auch übrigens, was mir gerade noch einfällt..."
Natürlich kommt Traumatisierung etc. hier zum Tragen, aber das klingt (für mich) einfach nicht schlüssig. Als Laie würde ich davon ausgehen, dass der Junge spätestens am Tag nach der Vermisstenmeldung zumindest befragt wurde- und vermutlich nicht vom Dorfpolizist?
Also wäre hier nach meiner Einschätzung zumindest etwas aufgefallen.
Abgesehen davon konnte sich der TV ja
nicht darauf verlassen, dass der Junge "dicht hält" und hätte sich nach meiner Einschätzung dann anders verhalten.
Vielleicht wissen wir aber auch zu wenig.