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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

1.305 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisstenfall, Allgäu ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

gestern um 14:24
Nachtrag: es wurden fünf weitere Sitzungstermine anberaumt; bei den von der Nebenklage geforderten Nachermittlungen geht es um einen Umschlag mit 30 Tausend Euro, der im Auto von Valerie v. M. gefunden worden ist.
Der Prozess um die getötete Mutter aus Lauben wird sich noch weiter in die Länge ziehen. Das Gericht hat gestern Nachmittag fünf weitere Verhandlungstage angesetzt. Außerdem hat die Nebenklage weitere Ermittlungen beantragt. Dabei geht es um einen Umschlag mit 30.000 Euro, der im Auto des Opfers gefunden wurde. Er soll jetzt auf DNA-Spuren des Angeklagten und des Opfers untersucht werden.
Prozess Lauben wird noch länger dauern als gedacht (Hitradio RT1)


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 08:03
Das ist (im ersten Moment zumindest) kurios.

Weil es ist ja vermutlich im Gesamtkontext schlüssig, dass von beiden DNA dort potentiell vorhanden sein wird.
Aber ich sehe den Nachweis, den man damit führen könnte, irgendwie nicht...? Egal welche DNA vorhanden oder nicht vorhanden ist...?

Wenn man einen "Ausstieg" von Valerie inszenieren hätte wollen, hätte das Geld ja gerade nicht mehr auffindbar sein müssen.
Auch klingen 5 weitere Tage nach einem größeren Vorhaben der Nebenklage....?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 08:27
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Aber ich sehe den Nachweis, den man damit führen könnte, irgendwie nicht...? Egal welche DNA vorhanden oder nicht vorhanden ist...?
Vielleicht soll festgestellt werden, dass nur die DNA des Angeklagten auf dem Umschlag ist? Das könnte das Motiv der Habgier stärken, und somit eine Verurteilung wegen Mordes wahrscheinlicher machen. Wenn ich mich richtig erinnere haben sie sich im Haus über das Geld gestritten, von dem Umschlag war dort nicht die Rede.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 08:50
Zitat von ZaubersundZaubersund schrieb:Vielleicht soll festgestellt werden, dass nur die DNA des Angeklagten auf dem Umschlag ist? Das könnte das Motiv der Habgier stärken, und somit eine Verurteilung wegen Mordes wahrscheinlicher machen
Der Umschlag mit dem Geld wurde aber doch im Auto zurückgelassen. Inwiefern würden DNA-Spuren des Angeklagten auf dem Umschlag also das Motiv Habgier stärken?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 09:01
@LackyLuke77
Wenn die Spuren des Angeklagten direkt AUF dem Umschlag zu finden sind (noch besser wären Fingerabdrücke) liegt nahe, dass er ihn Valerie entwendet hat und sie diesen vor ihrem Tod nicht selbst ins Auto gelegt hat. Wenngleich er für Fingerabdrücke sicher auch eine Ausrede parat hätte und seine Spuren ohnehin im Auto zu finden sind, da er es ja auch gefahren ist.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 09:12
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Spuren des Angeklagten direkt AUF dem Umschlag zu finden sind (noch besser wären Fingerabdrücke) liegt nahe, dass er ihn Valerie entwendet hat und sie diesen vor ihrem Tod nicht selbst ins Auto gelegt hat.
Davon ist aber ja auch schon ohne DNA-Untersuchung auszugehen, weil der Angeklagte dem einen Sohn doch die Geldscheine gezeigt haben soll. Den Umschlag dürfte der Angeklagte also in den Händen gehabt haben.

Aber da der Umschlag mit dem Geld im Auto zurückgelassen worden ist, sehe ich da keinen finanziellen Vorteil / Bereicherung des Angeklagten.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 09:22
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Der Umschlag mit dem Geld wurde aber doch im Auto zurückgelassen. Inwiefern würden DNA-Spuren des Angeklagten auf dem Umschlag also das Motiv Habgier stärken?
Indem er ihr das Geld entwendet und später selbst in den Umschlag getan hat. Also ihre Fingerabdrücke gar nicht auf dem Umschlag sind, nur auf dem von ihr selbst abgehobenen Geld.

Und die Frage ist ja sowieso: Er hat die 30.000 Euro dem Kind gezeigt, gefunden wurde es aber später im Auto. Also warum hat er es in ihrem Auto zurückgelassen? Ein Versehen? Dann wäre er aber sehr schusslig gewesen, da er das Auto absichtlich extra woanders hingefahren und abgestellt hat. Und bei der sonst sehr abgebrühten Vorgehensweise weiß ich nicht, ob M. dieser Fehler unterlaufen wäre.

Möglichkeit 2: Diesen Schritt hat der unbekannte Dritte „vergeigt“, so es ihn denn wirklich gibt. Der, der laut der Zeugenaussage von M.s Sohn das Auto weggefahren haben könnte, während M. die Kinder ins Bett brachte. Er ließ den Umschlag versehentlich im Auto liegen, weil er sich plötzlich in einen Tötungsdelikt verstrickt sah. Ist aber natürlich reine Spekulation.

Oder gab es schon eine Erklärung dazu warum M. das Geld nicht anderswie verschwinden ließ? Das Auto ist doch die allerschlechteste Option


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 09:27
Es gibt, soweit ich weiß, keine öffentlich zugängliche Information dazu, was der Angeklagte bisher konkret zu dem Geld gesagt hat, oder?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 09:28
Zitat von ZaubersundZaubersund schrieb:Indem er ihr das Geld entwendet und später selbst in den Umschlag getan hat. Also ihre Fingerabdrücke gar nicht auf dem Umschlag sind, nur auf dem von ihr selbst abgehobenen Geld.
Aber wieso soll diese Vorgehensweise für Habgier sprechen?

Wenn das Motiv für die Tat die kurz zuvor abgehobenen 30 Tausend Euro wären, hätte er doch das Geld für sich behalten und nicht im Auto zurückgelassen.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 09:43
Ich schätze, die Untersuchung soll als Baustein oder Puzzleteil dienen. Um vielleicht bestimmte Aussagen und Abläufe zu überprüfen und nicht direkt die Habgier zu untermauern.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 10:45
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Wenn das Motiv für die Tat die kurz zuvor abgehobenen 30 Tausend Euro wären, hätte er doch das Geld für sich behalten und nicht im Auto zurückgelassen.
Ziemlich sicher wäre eine Einzahlung des Geldes auf sein Konto direkt nach Valeries Verschwinden auffällig gewesen. Und dass er das Geld überhaupt hat, wäre ja nicht ans Licht gekommen, hätte er es dem Stiefsohn nicht gezeigt. Oder wurde es schon im Auto gefunden, als es auf der Koppel stand? Wenn es nach seiner Verhaftung im Auto gefunden wurde, tippe ich einfach auf Schusseligkeit oder er nahm es als bestmögliches Versteck an nachdem die Spurensicherung damit fertig war. Gesetzt den Fall, er bekam das Auto danach wieder zurück. Das geht aus den Quellen zu den 30k nicht hervor.

Und kurioserweise hieß es zunächst, das Geld fehle bis heute:

Beitrag von sören42 (Seite 68)


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

um 11:50
Der Kreisbote hatte berichtet, dass das Geld nicht bei den Hausdurchsuchungen aufgefunden werden konnte;...
Wie die Polizei ermittelte, hatte die Frau kurz vor ihrem Ableben rund 30.000 Euro abgehoben, die bei den Hausdurchsuchungen nicht aufgefunden wurden.
Prozess um Totschlag in Lauben: Sohn soll Tat beobachtet haben (Kreisbote)

...am zweiten Verhandlungstag hatte ein Ermittler zu eben jenen Hausdurchsuchungen ausgesagt - vermutlich zog der Journalist aus dem Umstand, dass die 30 Tausend Euro nicht erwähnt wurden, den Schluss, dass das Geld bis heute nicht wieder aufgetaucht ist.

Ich bin mal gespannt, was bei der DNA-Untersuchung herauskommt. Vermutlich, dass von Beiden Spuren am Umschlag vorhanden sind. Ein Erkenntnisgewinn von null.


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