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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

1.323 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisstenfall, Allgäu ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

24.05.2026 um 11:08
Weil es bislang keine frei verfügbare Quelle zum letzten Verhandlungstag gibt, der Hinweis auf einen Paywall-Artikel der Allgäuer Zeitung:

- der Prozess wurde ein weiteres Mal verlängert und wird nun bis in den Juli hineingehen (s. Bildunterschrift)

- ein Ermittler hat seine Eindrücke zur Vernehmung des Angeklagten geschildert, in der dieser sein Geständnis abgelegt hatte
Ein Experte der Polizei berichtet von der Vernehmung des nun Angeklagten. Wie sich der 39-Jährige zuvor eine Scheinwelt aufgebaut hatte – und wie es zum Geständnis kam.
Lauben-Prozess: Das war der „Türöffner“ für das Geständnis des Tatverdächtigen (Allgäuer Zeitung)

Vielleicht kommt im Laufe der Woche ja nochmal ein detaillierterer Bericht.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

24.05.2026 um 12:22
Kann sich, oder mir, jemand erklären, warum so wenig über diesen Fall berichtet wird oder eben stark hinter Paywalls?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

24.05.2026 um 13:27
@111Birdy111
Na die Allgäuer Zeitung wird sich das jetzt versilbern lassen wollen. Was aus deren Sicht ja auch legitim ist. Ansonsten scheint das Interesse regional begrenzt zu sein. Vielleicht auch weil viele möglicherweise denken, dass der Drops durch das Geständnis gelutscht ist und dann ist es „nur“ ein weiterer Femizid, wie er leider fast jeden Tag in Deutschland vorkommt. Von denen liest man ja auch nicht ständig in der Presse.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

24.05.2026 um 14:52
Zitat von 111Birdy111111Birdy111 schrieb:Kann sich, oder mir, jemand erklären, warum so wenig über diesen Fall berichtet wird oder eben stark hinter Paywalls?
Ich denk die Allgäuer hat sich dazu die „Rechte“ gesichert. Wie im Fußball. Was ich schade finde…so kann man über den Fall nicht richtig diskutieren und schlussfolgern.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

24.05.2026 um 15:04
@Srecko95
Glaube nicht, dass das geht. Der Prozess ist öffentlich und im Grunde könnte sich jeder Journalist dafür eine Akkreditierung holen. Es wird nur überregional keinen interessieren - bis auf uns.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

24.05.2026 um 16:31
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:und dann ist es „nur“ ein weiterer Femizid
Ich glaube, das ist tatsächlich der traurige Grund...


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

25.05.2026 um 18:34
Zitat von 111Birdy111111Birdy111 schrieb:Kann sich, oder mir, jemand erklären, warum so wenig über diesen Fall berichtet wird oder eben stark hinter Paywalls?
Das habe ich mich auch gefragt.
Ich hatte so gar mit einem durchgehenden Live Ticker während des Verfahrens gerechnet.
Als der Fall aktuell war wurde überregional berichtet.
Manche Fälle schaffen es noch nicht mal in die Presse, geschweige denn hier in den Krimi Faden.
Ich hätte mir mehr Aufmerksamkeit gewünscht für den Prozess.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

26.05.2026 um 10:40
An einem der vorangegangenen Sitzungstagen hatte der Angeklagte sich nochmal zu Wort gemeldet und weitere Details preisgegeben; u.a. erklärte er, weshalb er den Kopf in Folie eingewickelt uns die Hände gefesselt hatte.
haben. In der aktuellen Verhandlung erklärt er, dass er die Frischhaltefolie nur für den Kopf genutzt habe, da das Einwickeln des gesamten Körpers zu aufwendig gewesen sei. Die gefesselten Hände der Verstorbenen sollten das Wegschaffen des Leichnams erleichtern
Zudem gab er weitere Einblicke in seine persönliche Situation.
Der Angeklagte gibt zu, in der Vergangenheit oft gelogen zu haben, um sich besser darzustellen. Finanzielle Schwierigkeiten führten dazu, dass er mehrere Jobs ausübte, um Schulden zu tilgen. Seine Lebensgefährtin wollte einen Kredit übernehmen, und die entsprechenden Notarpapiere waren bereits in Vorbereitung.
Prozess um den Tod einer Mutter in Lauben - Angeklagter gesteht mehr Details und seine Vorgehensweise (radio fantasy)


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

26.05.2026 um 12:07
@LackyLuke77
Aber wieso dachte er denn zunächst darüber nach, Valeries ganzen Körper in Frischhaltefolie zu packen? Um ihr Respekt zu zollen? Damit sie unter der Erde nicht schmutzig wird? Ich bitte euch! Ich halte das für eine Märchenstunde. Er wird schon seine Gründe gehabt haben, wieso er ihren Kopf eingewickelt hat. Und auch dass er sie mit den zusammengebundenen Handgelenken nur besser tragen wollte, nehme ich ihm nicht ab.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

26.05.2026 um 12:22
Ich habe auch eher das Gefühl, dass er sichergehen wollte, dass Valerie nicht nur ohnmächtig ist und später wieder zu sich kommt.
Und wenn es allein um den Transport gegangen wäre, dann doch "lieber" etwas großflächiges wie ein Teppich oder Läufer.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

26.05.2026 um 12:44
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Aber wieso dachte er denn zunächst darüber nach, Valeries ganzen Körper in Frischhaltefolie zu packen? Um ihr Respekt zu zollen? Damit sie unter der Erde nicht schmutzig wird
Wenn er darüber sinniert haben sollte, den gesamten Leichnam in Folie einzuwickeln, könnte dies aber auch als präventive Maßnahme gedacht gewesen sein um es Wildtieren zu erschweren an die Leiche dran zu kommen, damit diese nicht die Leichenteile in dem Waldgebiet verteilen können.

Aber ihr habt schon recht; dass nur der Kopf in Folie eingewickelt war, spricht wohl eher dafür, dass er bezüglich des Todes keine Risiken eingehen wollte.
Zitat von 111Birdy111111Birdy111 schrieb:Und wenn es allein um den Transport gegangen wäre, dann doch "lieber" etwas großflächiges wie ein Teppich oder Läufer.
Wenn zeitgleich zum Verschwinden der Valerie v. M. noch ein Teppich aus dem Haushalt verschwunden wäre, hätte dies den Angeklagten aber schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Ermittlungen in erhebliche Erklärungsnot bringen können.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

26.05.2026 um 12:56
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Wenn er darüber sinniert haben sollte, den gesamten Leichnam in Folie einzuwickeln, könnte dies aber auch als präventive Maßnahme gedacht gewesen sein um es Wildtieren zu erschweren an die Leiche dran zu kommen, damit diese nicht die Leichenteile in dem Waldgebiet verteilen können.
Dagegen spricht aber auch, dass der Leichnam so langsamer verwest. Und ist das nicht mit ein Grund für Verbuddeln? Also, dass man hofft, dass die Natur irgendwann ihr Übriges tut? So konnte ja bereits in anderen Fällen auch nicht mehr unterschieden werden, ob es sich um Totschlag oder Mord handelte…
Ist die auch Frage, ob Valerie noch bekleidet war. Obwohl, mit DNA-Analysen ist heutzutage ja viel möglich.
Will aber sagen, dass ich nicht glaube, dass der Täter so vorausschauend gedacht hat. Für mich liegt auf der Hand, dass gesichert sein sollte, dass Valerie auch im Falle einer „nur“ temporären Bewusstlosigkeit nicht mehr atmen konnte (was dachte denn der Täter, wie lange Menschen bewusstlos sind, hm?).
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Wenn zeitgleich zum Verschwinden der Valerie v. M. noch ein Teppich aus dem Haushalt verschwunden wäre, hätte dies den Angeklagten aber schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Ermittlungen in erhebliche Erklärungsnot bringen können.
Ich weiß nicht. Solange es kein besonderer Teppich ist oder der immer an Stelle X gelegen hat, würde ich mich nicht explizit an jeden Teppich bei Familie oder Freunden erinnern.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

26.05.2026 um 13:19
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Wenn zeitgleich zum Verschwinden der Valerie v. M. noch ein Teppich aus dem Haushalt verschwunden wäre, hätte dies den Angeklagten aber schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Ermittlungen in erhebliche Erklärungsnot bringen können.
Den hätte er ja aber auch neu besorgen können, ohne dass er im Haushalt gefehlt hätte.
Allerdings nur, sofern entsprechende Geschäfte noch geöffnet gehabt hätten und eine genaue Tatzeit liegt meines Wissens noch nicht offiziell vor, oder?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

26.05.2026 um 13:43
Der Angeklagte gibt zu, in der Vergangenheit oft gelogen zu haben, um sich besser darzustellen. Finanzielle Schwierigkeiten führten dazu, dass er mehrere Jobs ausübte, um Schulden zu tilgen. Seine Lebensgefährtin wollte einen Kredit übernehmen, und die entsprechenden Notarpapiere waren bereits in Vorbereitung.
Interessant, dass die Situation schon vor dem Notartermin eskaliert ist


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

26.05.2026 um 17:20
Zitat von 111Birdy111111Birdy111 schrieb:Und wenn es allein um den Transport gegangen wäre, dann doch "lieber" etwas großflächiges wie ein Teppich oder Läufer.
Jeder von uns hat doch sicherlich einen großen Müllsack zuhause. Erst recht ein landwirtschaftlicher Betrieb. Kling zwar sehr klischeehaft, aber ist wesentlich einfacher als Frischhaltefolie. Mein Gefühl sagt mir ebenfalls, dass er sicher gehen wollte, dass sie wirklich nicht mehr aufwacht. Den Rest des Körpers hätte er eben mit einem Müllsack oder Teppich bedecken können, aber so ne Frischhaltefolie hat die tolle Eigenschaft sich an den Gegenstand zu schmiegen. Das ist beim Müllsack nicht der Fall.
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Ist die auch Frage, ob Valerie noch bekleidet war.
Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass sie keine Hose an hatte, aber ich finde den Beitrag dazu nicht mehr.
Zitat von ichhierichhier schrieb:Interessant, dass die Situation schon vor dem Notartermin eskaliert ist
Wahrscheinlich hat er sie doch nicht eingetragen. Wäre auch nichts neues, da er seit Jahren nur gelogen hat. Sie ist bestimmt nicht die erste Frau die er diesbezüglich anlügt.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

26.05.2026 um 19:18
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass sie keine Hose an hatte, aber ich finde den Beitrag dazu nicht mehr.
Ja, das sagte der Stiefsohn, der den Streit beobachtet hat.
Ich hatte präziser formulieren müssen: Ich frage mich, ob Valerie noch bekleidet gewesen ist, als er sie vergrub.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

27.05.2026 um 18:47
Zitat von CurlySue_CurlySue_ schrieb:Ich frage mich, ob Valerie noch bekleidet gewesen ist, als er sie vergrub.
Darüber hab ich nichts gefunden. Würde es einen Unterschied machen?


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

27.05.2026 um 19:40
Zitat von Srecko95Srecko95 schrieb:Darüber hab ich nichts gefunden. Würde es einen Unterschied machen?
Wenn wir vor etlichen Jahrzehnten ohne DNA-Analyse leben würden auf lange Sicht ja, gesetzt den Fall, der Angeklagte hätte die Ermittler nicht zeitnah zu Valerie geführt. Heutzutage ist es aufgrund der verbesserten Möglichkeiten zur Identifizierung eigentlich fast egal, auch lange Zeit nach der Tat, stimmt. Da braucht man die Kleidung beziehungsweise Reste davon nicht zwingend. Außer natürlich dies wäre ein weiteres Indiz dafür, dass sein Nachtatverhalten sehr wohl überlegt und nicht affektiv gewesen ist, also hätte er Valerie vollständig vor dem Vergraben entkleidet, um sie langfristig nicht identifizierbar zu machen. Auf der anderen Seite lag sie ja nicht weit von ihrem Zuhause entfernt. Und wie viele ungeklärte Mordfälle gibt es schon in Lauben und Umgebung? Da wäre der Zufall zu groß gewesen.


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

29.05.2026 um 10:06
Im frei lesbaren Teil eines Paywall-Artikels der Allgäuer Zeitung wird erwähnt, dass am gestrigen Sitzungstermin die Nebenklage weitere Ermittlungen gefordert hatte und der Prozess erneut verlängert wurde.
Am Ende eines sehr kurzen Verhandlungstages beantragt die Nebenklage weitere Ermittlungen. Außerdem steht fest: Der Prozess wird erneut um mehrere Termine verlängert.
Nebenklage stellt überraschende These im Lauben-Prozess auf (Allgäuer Zeitung)


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Der Fall Valerie v. M. aus Lauben

29.05.2026 um 10:26
@LackyLuke77
Danke dir!
Es ist wirklich frustrierend, wie wenig öffentlich zugängliche Infos es gibt...


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