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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

546 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, 1981, Kempten ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

15.04.2026 um 23:38
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Den Stadl am Straßenrand finden, ist nicht der Punkt, daß Verstecken der Leiche ist es. Im Podcast mit dem Kemptener Ermittler wird deutlich darauf hingewiesen. Offenbar muß das Versteck der Leiche extrem spezifisch gewesen sein. Also nicht Tür auf, Leiche reingeworfen, Tür zu, sondern wie auch immer auf eine ortskundige Person hindeutend.
Hallo @Höhenburg Naja, man muss dazu wissen, wie ein typischer Heustadel in der Regel gebaut ist. Auf einem Steinfundament, bzw. mit einzelnen Steinen, um Unebenheiten und Neigungen auszugleichen. Dadurch entsteht dieser Hohlraum unter dem Stadelboden, in dem Sonjas Leiche versteckt war. Vielleicht meinen die EB ja dieses Wissen.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Klar, kann sein. Im podcast wird es jedoch nicht erwähnt. Da der DNA-Test ziemlich viel Raum im podcast einnimmt, fände ich es aber verwunderlich wenn da was geplant ist, aber nicht angesprochen wird.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Polizei jetzt erstmal die Liste der Personen, die einen Bezug zu beiden Tatorten haben, abarbeitet. Da muss ja durch die Zuschauerhinweise nach dem XY-Beitrag einiges reingekommen sein.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

15.04.2026 um 23:44
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Hallo @Höhenburg Naja, man muss dazu wissen, wie ein typischer Heustadel in der Regel gebaut ist. Auf einem Steinfundament, bzw. mit einzelnen Steinen, um Unebenheiten und Neigungen auszugleichen. Dadurch entsteht dieser Hohlraum unter dem Stadelboden, in dem Sonjas Leiche versteckt war. Vielleicht meinen die EB ja dieses Wissen.
Was ich dazu aber noch sagen möchte: Das ist nichts besonderes, im Prinzip ist jede vernünftige Gartenhütte nach dem selben Prinzip gebaut.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

16.04.2026 um 00:01
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Hallo @Höhenburg Naja, man muss dazu wissen, wie ein typischer Heustadel in der Regel gebaut ist. Auf einem Steinfundament, bzw. mit einzelnen Steinen, um Unebenheiten und Neigungen auszugleichen. Dadurch entsteht dieser Hohlraum unter dem Stadelboden, in dem Sonjas Leiche versteckt war. Vielleicht meinen die EB ja dieses Wissen.
Hallo @Der_Schwabe ! Das glaube ich eher weniger, sowas ist keine Ortskenntnis im Sinne des Wortes. Mir ist momentan auch schleierhaft, wie sich die Ortskenntnis ausdrückt. Aber ich denke es wird etwas geben, warum man auf diesen Gedanken kommt.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

16.04.2026 um 00:35
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Den Stadl am Straßenrand finden, ist nicht der Punkt, daß Verstecken der Leiche ist es. Im Podcast mit dem Kemptener Ermittler wird deutlich darauf hingewiesen. Offenbar muß das Versteck der Leiche extrem spezifisch gewesen sein. Also nicht Tür auf, Leiche reingeworfen, Tür zu, sondern wie auch immer auf eine ortskundige Person hindeutend.
Hallo @Höhenburg Ich habe lediglich auf Deinen Beitrag geantwortet, in dem Du darauf hingewiesen hast, dass der Punkt laut Kemptener EB das Verstecken der Leiche ist.

Kann ich aber ehrlich gesagt auch nicht richtig nachvollziehen, weil der Hohlraum unter so einem Stadel nichts besonderes ist. Ich möchte nicht sagen, dass das jeder weiß, aber ein besonderes Fachwissen benötigt man hierfür auch nicht.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

16.04.2026 um 12:38
@Höhenburg
@Der_Schwabe
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Den Stadl am Straßenrand finden, ist nicht der Punkt, daß Verstecken der Leiche ist es. Im Podcast mit dem Kemptener Ermittler wird deutlich darauf hingewiesen. Offenbar muß das Versteck der Leiche extrem spezifisch gewesen sein. Also nicht Tür auf, Leiche reingeworfen, Tür zu, sondern wie auch immer auf eine ortskundige Person hindeutend.
Hallo @Höhenburg Ich habe lediglich auf Deinen Beitrag geantwortet, in dem Du darauf hingewiesen hast, dass der Punkt laut Kemptener EB das Verstecken der Leiche ist.

Kann ich aber ehrlich gesagt auch nicht richtig nachvollziehen, weil der Hohlraum unter so einem Stadel nichts besonderes ist. Ich möchte nicht sagen, dass das jeder weiß, aber ein besonderes Fachwissen benötigt man hierfür auch nicht.
Ich könnte mir vorstellen, dass es unter dem Stadel einen Höhenunterschied im Bodenrelief gab, den man von außen nicht sehen konnte. In dem Fall würde ich eine Vertiefung erwarten, die den nötigen Platz für das Verstecken einer Leiche bot und an die man nicht ohne eine gewisse Ortskenntnis nicht herankam. Eine Leiche unter so eine Hütte zu schieben dürfte ohne eine solche Besonderheit recht schwierig sein.

MfG

Dew


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

16.04.2026 um 17:00
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Kann ich aber ehrlich gesagt auch nicht richtig nachvollziehen, weil der Hohlraum unter so einem Stadel nichts besonderes ist. Ich möchte nicht sagen, dass das jeder weiß, aber ein besonderes Fachwissen benötigt man hierfür auch nicht.
Hallo @Der_Schwabe ! Wie bereits erwähnt, kann ich nur das mitteilen was mir zu Ohren gekommen ist. Wie das Versteck/Verstecken der Leiche jetzt auf Ortskenntnisse hindeutet weiß ich nicht, nur das es laut Ermittler so wäre.
Der Hohlraum unter dem Stadl an sich kann es nicht sein, denn sonst wäre ja praktisch jeder Schrebergärtner in Kempten "ortskundig". LoL :-)
Zitat von DewDew schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass es unter dem Stadel einen Höhenunterschied im Bodenrelief gab, den man von außen nicht sehen konnte. In dem Fall würde ich eine Vertiefung erwarten, die den nötigen Platz für das Verstecken einer Leiche bot und an die man nicht ohne eine gewisse Ortskenntnis nicht herankam. Eine Leiche unter so eine Hütte zu schieben dürfte ohne eine solche Besonderheit recht schwierig sein.
Hallo @Dew! Klingt sehr plausibel, definitiv möglich.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

16.04.2026 um 20:31
@Höhenburg
@Dew
Zitat von DewDew schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass es unter dem Stadel einen Höhenunterschied im Bodenrelief gab, den man von außen nicht sehen konnte. In dem Fall würde ich eine Vertiefung erwarten, die den nötigen Platz für das Verstecken einer Leiche bot und an die man nicht ohne eine gewisse Ortskenntnis nicht herankam. Eine Leiche unter so eine Hütte zu schieben dürfte ohne eine solche Besonderheit recht schwierig sein.
Das wäre natürlich absolut möglich. Zumal der Stadel direkt am Straßenrand steht, wo man einen solch großen Hohlraum nicht vermuten mag. Dennoch ist es jetzt nichts, was der Täter nicht auch kurzfristig auskundschaften hätte können. Egal ob vor oder nach der Tat.

Aber wenn die Polizei das so sagt, dann wird es auch so sein! Ihr wisst ja, dass ich jemand bin, der zunächst immer davon ausgeht, dass die Polizei ihren Job gut erledigt ;)


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

18.04.2026 um 15:05
Die aktuelle Folge des Podcast Stern-Spurensuche beschäftigt sich mit dem Fall Sonja Hurler:

https://www.stern.de/panorama/verbrechen/podcast/stern-crime-podcast--spurensuche---das-zweite-maedchen---ein-cold-case-37293302.html


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

18.04.2026 um 21:55
@Grillage

Das ist derselbe Podcast den wir schon auf den letzten Seiten diskutiert haben ;)


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

18.04.2026 um 22:05
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Das ist derselbe Podcast den wir schon auf den letzten Seiten diskutiert haben ;)
Ah, danke! Ich habe ihn gestern erst in meiner Podcast-App angezeigt bekommen und dort steht als Veröffentlichungsdatum der 17.4. (gerade extra noch mal kontrolliert). Deshalb hatte ich im Thread nur geschaut, ob er gestern hier schon verlinkt und besprochen wurde.
Auf der Homepage, die ich verlinkt hatte, steht aber tatsächlich der 10.4. als Veröffentlichungsdatum. Seltsam...


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

20.04.2026 um 12:19
@Der_Schwabe :
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb am 16.04.2026:Das wäre natürlich absolut möglich. Zumal der Stadel direkt am Straßenrand steht, wo man einen solch großen Hohlraum nicht vermuten mag. Dennoch ist es jetzt nichts, was der Täter nicht auch kurzfristig auskundschaften hätte können. Egal ob vor oder nach der Tat.

Aber wenn die Polizei das so sagt, dann wird es auch so sein! Ihr wisst ja, dass ich jemand bin, der zunächst immer davon ausgeht, dass die Polizei ihren Job gut erledigt ;)
Es lohnt sich, zwischendurch immer wieder mal die dem thread angehängten Bilder anzusehen. Ich hab´ das gerade gemacht und Bild 18 zeigt den von mir angenommenen größeren Niveauunterschied von der Rückseite der Hütte aus. Der wirkt auf dem Bild kaum übersehbar, ich könnte mir aber vorstellen, dass er im Normalfall über den Sommer von Vegetation kaschiert wird.

@alle :

Die meisten von uns hier lesen auch den Marion Baier-thread oder diskutieren auch dort mit, spätestens seitdem die von der Polizei entdeckte DNS-Spurübereinstimmung die beiden Fälle in Verbindung gebracht hat. Bei der nochmaligen Betrachtung der Fundsituation ist mir der Gedanke zu einer weiteren parallelen Konstellation der beiden Fälle gekommen.

In beiden Fällen wurden die Taten unweit der Elternhäuser, knapp außerhalb der Ortschaften aber trotzdem nicht in der völlig freien Natur begangen und die Opfer dort auch aufgefunden.

Hier gab es diesen Heustadel, im Fall M.B. die Baustelle mit mindestens einem auf den Bildern sichtbaren Bauwagen.

D. h. für mich, dass es in beiden Fällen Gebäude gab, zu denen der Täter seine Opfer lockte bzw. brachte. Ja, der Begriff "Gebäude" ist mit einem Heustadel am einen und einem Bauwagen am anderen Ende etwas weiter gefasst aber in einer lauen Sommernacht kann man es sich sowohl in einem Bauwagen als auch in einem Heustadel sichtgeschützt gemütlich machen.
Oder zumindest vorgeben, dass man das könnte, um jemanden hinzulocken, weil man über keine eigenen Räumlichkeiten verfügt, die man ohne Zeugen nutzen kann.

MfG

Dew


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

20.04.2026 um 13:04
Zitat von DewDew schrieb:Es lohnt sich, zwischendurch immer wieder mal die dem thread angehängten Bilder anzusehen. Ich hab´ das gerade gemacht und Bild 18 zeigt den von mir angenommenen größeren Niveauunterschied von der Rückseite der Hütte aus. Der wirkt auf dem Bild kaum übersehbar, ich könnte mir aber vorstellen, dass er im Normalfall über den Sommer von Vegetation kaschiert wird.
Hallo @Dew

Du wirst lachen, das habe ich sogar vor meinem Beitrag gemacht und habe es mir auch Google Streetview nochmal angesehen.
Ich sage ja gar nicht, dass der Täter hierfür nicht vorbereitet gewesen sein muss und ja, jetzt wo ich es schreibe denke ich, er muss schon auch mal bei Tag um den Stadel herumgelaufen sein. Ich denke halt, so ganz unmöglich ist es auch ohne Vorkenntnisse nicht, auf dieses Versteck zu stoßen.

Aber wie ich schon sagte:
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb am 16.04.2026:wenn die Polizei das so sagt, dann wird es auch so sein! Ihr wisst ja, dass ich jemand bin, der zunächst immer davon ausgeht, dass die Polizei ihren Job gut erledigt ;)
Zitat von DewDew schrieb:In beiden Fällen wurden die Taten unweit der Elternhäuser, knapp außerhalb der Ortschaften aber trotzdem nicht in der völlig freien Natur begangen und die Opfer dort auch aufgefunden.
Ich muss gestehen, ich höre mir nicht immer jeden Podcast an, daher meine Frage: Geht denn die Polizei bei diesem Stadel davon aus, dass der Fundort auch der Tatort ist? Wenn ich mich nicht täusche, dann wurde das doch ursprünglich auch mal anders kommuniziert...


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

20.04.2026 um 13:36
Zitat von DewDew schrieb:In beiden Fällen wurden die Taten unweit der Elternhäuser, knapp außerhalb der Ortschaften aber trotzdem nicht in der völlig freien Natur begangen und die Opfer dort auch aufgefunden.

Hier gab es diesen Heustadel, im Fall M.B. die Baustelle mit mindestens einem auf den Bildern sichtbaren Bauwagen.

D. h. für mich, dass es in beiden Fällen Gebäude gab, zu denen der Täter seine Opfer lockte bzw. brachte. Ja, der Begriff "Gebäude" ist mit einem Heustadel am einen und einem Bauwagen am anderen Ende etwas weiter gefasst aber in einer lauen Sommernacht kann man es sich sowohl in einem Bauwagen als auch in einem Heustadel sichtgeschützt gemütlich machen.
Oder zumindest vorgeben, dass man das könnte, um jemanden hinzulocken, weil man über keine eigenen Räumlichkeiten verfügt, die man ohne Zeugen nutzen kann.
Ich denke , das es einfach nur Zufall war das bei beiden Fällen gerade einmal der Bauwagen, und dann der Heustadel in der Nähe waren. Vielleicht wurde Marion nur auf diese Baustelle gelockt weil dort kein Mensch war, und bei Sonja vermute ich eher, das sie sich auf ihrem Weg zur Oma schon nah an diesem Heustadel befand als der Täter sie dort sah. Ich könnte mir schon vorstellen das es dann auch der Tatort war.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

21.04.2026 um 12:28
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:und bei Sonja vermute ich eher, das sie sich auf ihrem Weg zur Oma schon nah an diesem Heustadel befand als der Täter sie dort sah. Ich könnte mir schon vorstellen das es dann auch der Tatort war.
Hallo @Retsiemfoh

Ja, sehe ich auch so. Und die Polizei geht wohl auch davon aus, dass der Stadel Fund- und Tatort ist:
Im Rahmen einer neuerlichen Untersuchung nach modernen Analysemethoden gelang es der bei der Kriminalpolizei Fürth eingerichteten Arbeitsgruppe „Hainberg“ zwischenzeitlich, eine DNA-Spur an der Bekleidung von Marion Baier zu sichern. Eine Überprüfung ergab, dass diese DNA auch am Tatort des Mordfalls Sonja Hurler in Kempten gefunden werden konnte.
Quelle: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/097073/index.html


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

21.04.2026 um 14:49
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Ja, sehe ich auch so. Und die Polizei geht wohl auch davon aus, dass der Stadel Fund- und Tatort ist:
Hallo @Der_Schwabe

Wenn unsere Vermutung stimmt, und so scheint es ja, dann gibt der Täter sich keine Mühe die Leichen anderweitig zu verbringen.wo sie nicht so schnell gefunden werden. Bei Sonja war es nur Glück für Ihn das ihr Auffinden ein paar Monate gedauert hat. Entweder war Ihm das egal, er wollte möglichst schnell vom Tatort weg, nicht mit einer Leiche durch die Gegend fahren, oder er besaß zu der Zeit kein Auto. Ich vermute letzteres, vor allem bei Marion B.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

21.04.2026 um 15:57
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Wenn unsere Vermutung stimmt, und so scheint es ja, dann gibt der Täter sich keine Mühe die Leichen anderweitig zu verbringen.wo sie nicht so schnell gefunden werden. Bei Sonja war es nur Glück für Ihn das ihr Auffinden ein paar Monate gedauert hat. Entweder war Ihm das egal, er wollte möglichst schnell vom Tatort weg, nicht mit einer Leiche durch die Gegend fahren, oder er besaß zu der Zeit kein Auto. Ich vermute letzteres, vor allem bei Marion B.
Hallo @Retsiemfoh, @alle!
Die Fälle sind, trotz gleichem Täter und Ähnlichkeiten, schon etwas unterschiedlich gelagert. Im Fall von Marion deutet sehr viel auf a) einen Täter aus dem Bekanntenkreis (ein "großer Unbekannter" wäre eine echte Überraschung) und b) seinen ersten Mord (Täter förmlich vom Tatort geflohen) hin.

Ich persönlich vermute das in Oberasbach der Mord nicht geplant war, sondern durch eine von Opfer und Täter nicht vorhergesehenen Eskalation zustande kam, während ich in Kempten einen bei Tatbeginn bereits einberechneten Verdeckungsmord sehe, wahrscheinlich auch durch einen zumindest flüchtig Bekannten begangen (Ortskenntnis des Täters in einem Vorstadtdörfchen), aber im Fall von Sonja ist die Wahrscheinlichkeit eines Unbekannten höher einzuschätzen als bei Marion.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

21.04.2026 um 17:25
@Höhenburg
@Retsiemfoh
@Der_Schwabe
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Die Fälle sind, trotz gleichem Täter und Ähnlichkeiten, schon etwas unterschiedlich gelagert.
Da der Täter ( höchstwahrscheinlich wg. DNS-Spur ) derselbe ist, hat er sich entwickelt.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich persönlich vermute das in Oberasbach der Mord nicht geplant war, sondern durch eine von Opfer und Täter nicht vorhergesehenen Eskalation zustande kam,
Sehe ich auch so.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:während ich in Kempten einen bei Tatbeginn bereits einberechneten Verdeckungsmord sehe
mindestens billigend in Kauf genommen. Mir graut nach wie vor, wenn ich an die Zeit zwischen den Taten denke. Ich kann mir ( leider ) nicht vorstellen, dass der in der Zwischenzeit nichts angestellt hat. Die hohe Resonanz auf die Fahndungsaufrufe und die Opfer von Übergriffen, die sich in dem Zuge gemeldet haben, lassen auf zwischenzeitlich gemachte Erfahrungen des Täters schließen.
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Wenn unsere Vermutung stimmt, und so scheint es ja, dann gibt der Täter sich keine Mühe die Leichen anderweitig zu verbringen.wo sie nicht so schnell gefunden werden. Bei Sonja war es nur Glück für Ihn das ihr Auffinden ein paar Monate gedauert hat.
Im Vergleich mit dem Fall M.B.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Täter förmlich vom Tatort geflohen
hat sich der Täter bei S.H. deutlich mehr Mühe gegeben und ich würde es nicht nur als Glück bezeichnen.
Der Ort war nicht ungeschickt gewählt. Obwohl nicht allzu weit vom Ort weg und nah an der Straße doch völlig sichtgeschützt, trocken und gut belüftet. Der Leichengeruch, sofern überhaupt wahrgenommen, hätte, so nah der Straße von einem angefahrenen Tier, dass sich in den Graben oder unter den Stadel geschleppt hatte, und dort verendet war, stammen können. Möglicherweise wusste der Täter auch, wie häufig oder selten der Stadel genutzt wurde.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:(Ortskenntnis des Täters in einem Vorstadtdörfchen
Der Täter hat mit einem Minimum an Aufwand ( nicht "keine Mühe" ) wahrscheinlich etwas Ortskenntnis und etwas Glück eine große Auffindeverzögerung erreicht, da sehe ich schon ein gewisses Maß an Planung.
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:er wollte möglichst schnell vom Tatort weg,
Sehe ich auch so.
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:nicht mit einer Leiche durch die Gegend fahren
Ich würde es eher "möglichst wenig mit einer Leiche durch die Gegend fahren" nennen.
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:oder er besaß zu der Zeit kein Auto. Ich vermute letzteres, vor allem bei Marion B.
Im Fall M.B. bin ich da geradezu sicher, im Fall S.H. eher nicht. Mir gehen in den Fällen die motorisierten Zweiräder nicht aus dem Kopf aber:
Damals gab´s noch deutlich erkennbare Winter, sodass sogar jemand wie ich, der quasi auf seiner BMW lebte, vernünftigerweise auch ein Auto hatte.

MfG

Dew


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

21.04.2026 um 18:52
@Höhenburg
@Dew
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Die Fälle sind, trotz gleichem Täter und Ähnlichkeiten, schon etwas unterschiedlich gelagert. Im Fall von Marion deutet sehr viel auf a) einen Täter aus dem Bekanntenkreis (ein "großer Unbekannter" wäre eine echte Überraschung) und b) seinen ersten Mord (Täter förmlich vom Tatort geflohen) hin.

Ich persönlich vermute das in Oberasbach der Mord nicht geplant war, sondern durch eine von Opfer und Täter nicht vorhergesehenen Eskalation zustande kam, während ich in Kempten einen bei Tatbeginn bereits einberechneten Verdeckungsmord sehe, wahrscheinlich auch durch einen zumindest flüchtig Bekannten begangen (Ortskenntnis des Täters in einem Vorstadtdörfchen), aber im Fall von Sonja ist die Wahrscheinlichkeit eines Unbekannten höher einzuschätzen als bei Marion.
Das sehe ich auch so. Allerdings würde ich bei Sonja nicht unbedingt Ortskenntnisse voraussetzen..
Zitat von DewDew schrieb:mindestens billigend in Kauf genommen. Mir graut nach wie vor, wenn ich an die Zeit zwischen den Taten denke. Ich kann mir ( leider ) nicht vorstellen, dass der in der Zwischenzeit nichts angestellt hat. Die hohe Resonanz auf die Fahndungsaufrufe und die Opfer von Übergriffen, die sich in dem Zuge gemeldet haben, lassen auf zwischenzeitlich gemachte Erfahrungen des Täters schließen.
Das der acht Jahre sozusagen die Füße stillgehalten hat, das glaube ich auch nicht. Zumal er ja schon eine Hemmschwelle überwunden hatte. Wer weiß was der noch auf dem Kerbholz hat.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

21.04.2026 um 19:05
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Im Fall von Marion deutet sehr viel auf a) einen Täter aus dem Bekanntenkreis (ein "großer Unbekannter" wäre eine echte Überraschung)
Was macht Dich hier so sicher? Sie hätte doch theoretisch ihrem Mörder auch zufällig in die Arme laufen können.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich persönlich vermute das in Oberasbach der Mord nicht geplant war, sondern durch eine von Opfer und Täter nicht vorhergesehenen Eskalation zustande kam, während ich in Kempten einen bei Tatbeginn bereits einberechneten Verdeckungsmord sehe,
Ja, das würde auch dafür sprechen, dass sich der Mörder "weiterentwickelt" hat, bzw. er entdeckt hat, dass ihm das Töten eine gewisse Befriedigung verschafft oder zumindest nichts ausmacht.
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Das der acht Jahre sozusagen die Füße stillgehalten hat, das glaube ich auch nicht. Zumal er ja schon eine Hemmschwelle überwunden hatte. Wer weiß was der noch auf dem Kerbholz hat.
Ja, das würde mich auch interessieren. Vor allem auch, wo er diese Taten begangen hat.


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Der Mord an Sonja Hurler (13), Kempten 1981

21.04.2026 um 20:59
Hallo @alle !


Ich persönlich glaube das der Fundort auch in diesem Mordfall der Tatort ist.

Der Täter hat die Leiche von Sonja Hurler allenfalls hinter den Stadel gebracht, damit man sie nicht gleich von der Straße aus sieht. Wenn der Täter ein Fremder war oder allenfalls ein flüchtiger Bekannter, brauchte er sich auch keine besondere Mühe geben die Leiche zu verstecken. Das man sie erst so spät gefunden hat, war im Endergebnis Glück für den Täter.


Gruß, Gildonus


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