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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

415 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Einbruch, Gelsenkirchen, Bankraub ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

17.01.2026 um 00:31
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:Ich gehe von deutlich mehr aus: denn alleine der „Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland“ hat 780 Mitglieder. Und ich denke dass ist nur ein kleiner Teil von den tatsächlich existierenden Firmen. Kronen bis 400mm sind wohl mehr oder weniger „nichts ungewöhnliches“. Würth würde ich nun nicht unbedingt als die Referenz bei Kernbohrgeräte und Zubehör einordnen, aber dennoch gibt es dort für unter 1000 Euro eine Diamantbohrkrone mit 400mm und sogar 500mm Durchmesser
@VanPutten, @brigittsche:
Danke für die Richtigstellung. Das mindert dann natürlich die Erfolgsaussichten einer Tätersuche mit Hilfe des von ihnen benutzten Werkzeugs beträchtlich.


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17.01.2026 um 01:55
Die Sache mit der Täuschung durch viele unterschiedliche Haare (mglws aus einem Barbershop) halte ich nach längerer Überlegung für gar nichtmal so schlau.
Angenommen man hat nicht einfach beim Barber gesessen und paar Haare heimlich mitgenommen sondern hat sich von einem Barber den Abfall organisiert, also ein Barber der zwar nicht direkt Bescheid wusste aber eben doch ne Abfalltüte rausgerückt hat. Jetzt hat man ne Tüte mit vielleicht zig verschiedenen Haaren = zig verschiedene DNA.... Ein einziger Treffer in der DNA-Datenbank könnte die EB zu einem Barber-Kunden führen der genau sagen kann wo er denn immer zum Barber geht und fertig ist die erste Spur.
Entweder man hat dann einen redefreudigen Barber oder im Falle die Täter haben es aus der Mülltonne gefischt (was wirklich genial wäre) gäbe es nur noch die Chance einer Videoüberwachungsaufnahme.


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17.01.2026 um 14:09
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Das Loch in der Wand muß deutlich größer als 40 cm Durchmesser gewesen sein, bei 40 cm kommt da kein Erwachsener durch.
Es dürfte größer sein. Aber man sah ja nur zwei oder drei der Täter. Wenn ja jemand mit "bemerkenswerten" Körpereigenschaften dabei war, war es klug, wenn er im Auto versteckt war. Ansonsten gäbe es ja einen deutlichen Hinweis, auf die Täter.

Bei Anblick des Borloches musste ich unweigerlich an eine Folge von "Derrick" (Ep. 2.11 - Das Superding, kann man kostenlos auf PlutoTV sehen, die letzten 10 Min sind die, auf die ich mich beziehe) denken. Dort hat man einen Raub aus einem Tresor geschafft, weil der "Meisterdieb" ein zwergwüchsiger (in der Folge aber offensichtlich durch ein Kind gespielt) Verbrecher ist, und man den Raub durch einen ungesicherten Luftschacht mittels Flaschenzug geschafft hat. Auch hatte man da alle Baupläne.

Wenn sich herausstellt, dass das Borloch tatsächlich nicht viel größer als 50 cm ist, hat man einen Hinweis auf einen Teil der Täter.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:[..] zumindest einer, ja da durchgekommen sein.
Wenn es nur einer war, dann ist die Öffnung der Schließfächer in knapp vier Stunden von einer Person aber auch sportlich. Selbst für mehrere.

Die Sache mit dem nicht vorhandenen Schlauch zwischen Toilette und Archivraum während der Anwesenheit der Feuerwehr und Polizei kann man sicherlich auch so erklären, dass ein Feueralarm auch in der Filiale selbst zu hören ist, nicht nur extern per BMA an die Feuerwehr gemeldet wird. So hatten die Täter genug Zeit, das zu "richten". Wäre schon seltsam, wenn ein Feuer ausbrechen würde, die Feuerwehr bekommt es gemeldet aber mögliche Personen in der Filiale sind ahnungslos, weil da kein Alarm wäre. Da braucht man keinen der warnt.


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17.01.2026 um 14:33
Ab Montag, dem 19.01.2026 sollen alle Schließfachbesitzer von der Polizei verhört werden. Dazu wurden extra für die Vernehmungen Räumlichkeiten in Gelsenkirchen angemietet. Hierfür kämen zahlreiche Beamtinnen und Beamte zum Einsatz, aufgrund der hohen Anzahl von rund 3000 Geschädigten wird sich die Aktion über mehrere Wochen hinziehen.
Bei der Befragung hätten die Betroffenen dann die Möglichkeit, Angaben zum Inhalt der Schliessfächer zu machen. «Diese Informationen fliessen direkt in die Ermittlungen ein und können neue Ansätze zur Tatermittlung liefern», betonte die Polizei. Ebenso werde allen Geschädigten vor Ort – falls benötigt – ein Opferschutz-Angebot gemacht.
Da möchte ich ja Mäuschen spielen wollen, was so manche Kunden über die Herkunft ihres Vermögens zu erzählen haben!

Quelle:
https://www.20min.ch/story/deutschland-alle-betroffenen-schliessfach-besitzer-muessen-zur-vernehmung-103487443


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17.01.2026 um 14:34
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Das Loch in der Wand muß deutlich größer als 40 cm Durchmesser gewesen sein, bei 40 cm kommt da kein Erwachsener durch.
Man sieht aber auch das zweimal angesetzt wurde, das Loch ist oval... Das dritte Loch, deutlich weiter rechts wurde nicht vollendet. Die Größe war definitiv imo Thema.


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17.01.2026 um 14:49
Zitat von out_siderout_sider schrieb:enn es nur einer war, dann ist die Öffnung der Schließfächer in knapp vier Stunden von einer Person aber auch sportlich. Selbst für mehrere.
Nun ja, aber da die Schließfächer nun mal geöffnet wurden, muss es ja irgendwie gegangen sein. So wie auch jemand durch das Loch gekommen sein muss, denn sonst wäre ja nichts passiert und das meiste von dem Diebesgut würde noch in den Fächern liegen. Insofern kann man jetzt hundertmal schreiben, "Durch das Loch passt aber doch keiner durch!", es ändert nichts daran, dass ja jemand hindurch gekommen sein muss.

Ein kleinwüchsiger Mensch oder ein Kind wäre natürlich möglich, aber ich weiß nicht, ob so jemand dann die Kraft hat, die Fächer aufzubrechen?

Von daher halte ich es für wahrscheinlicher, dass die Größe des Lochs einfach falsch angegeben wurde und 40cm nur der Durchmesser der Bohrkrone war, mit der dann aber zweimal gebohrt wurde.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Da möchte ich ja Mäuschen spielen wollen, was so manche Kunden über die Herkunft ihres Vermögens zu erzählen haben!
Da werden wahrscheinlich auch wieder solche Geschichten erzählt werden, wie "Das ist das Gold, das wir zur Hochzeit bekommen haben!" die stimmen können oder eben auch nicht.

Und viele Leute, die sich ganz aufgeregt vor die Kamera gestellt und von Hunderttausenden von Euros gesprochen haben, die sie da drin hatten, werden gegenüber der Polizei sehr viel deutlich kleinere Brötchen backen weil sie mittlerweile nachgedacht und realisiert haben, dass das nach hinten losgehen kann, wen sie nachweisen müssen, woher das kam.

Und dass es auch ohne Nachweise keine Entschädigung gibt.


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17.01.2026 um 15:00
Zitat von out_siderout_sider schrieb:enn es nur einer war, dann ist die Öffnung der Schließfächer in knapp vier Stunden von einer Person aber auch sportlich. Selbst für mehrere.
Genau das habe ich auch oft gedacht.
Nehme ich 3000 Schließfächer in 4h müsste aller 4,8s eins geöffnet werden. Für mich ist das das größte Rätsel hier. Möchte man dies automatisieren - muss man bei 4,8s - benötigt man wirklich exakte Konstruktionsdetails der Schließfächer und an die kann eigentlich am besten jemand kommen, der dort ein Schließfach hat und alle Details ermittelt - Material, Materialdicke, Schließmechanismus im feinsten Detail usw Dann kann man ein Werkzeug bauen welches man ansetzt und zack.
Ich denke ein wichtiges Mitglied der Täter ist unter den Schließfachkunden.


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17.01.2026 um 15:29
Ob Bankschliessfach oder nicht ist doch egal. Fest steht doch, dass jemand internes extrem nachgeholfen hat und Informationen über ausgerückt hat. Schließfächer in Banken haben auch eigentlich fast alle das gleiche Prinzip und den gleichen Aufbau.

Die Größe des Lochs und ob jemand durchpasst oder nicht finde ich daher wichtig, um zu wissen, ob dies der einzige Zugang zum Tresor war, oder ob jemand da noch weitergeholfen hat, mit einer anderen Tür. Dies wäre für die Schließfachmieter sowie der Versicherung von großem Interesse, da es hier Haftungsfragen zu klären gilt.

Die Täter Opfer Umkehr finde ich auch schon irgendwie traurig. Glaubt mir, jemand der da große Mengen Schwarzgeld versteckt, stellt sich vor keine Kamera und weint rum so und so viel Geld verloren zu haben. Der holt sich das woanders wieder. Dass es mitunter schwarze Schafe geben wird ist nun mal so. Dennoch sind hier alle Opfer. Und ja dieses sogenannte Hochzeitsgeld oder Gold ist in diesen Traditionen so, was ich auch völlig ok finde. Das ins kriminelle zu ziehen finde ich nicht ok. Rennt wohl kaum einer der zur Hochzeit Geldgeschenke bekommt zum Fiskus und gibt dies an.


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17.01.2026 um 16:00
Zitat von KriminalpsychoKriminalpsycho schrieb:Und ja dieses sogenannte Hochzeitsgeld oder Gold ist in diesen Traditionen so, was ich auch völlig ok finde. Das ins kriminelle zu ziehen finde ich nicht ok. Rennt wohl kaum einer der zur Hochzeit Geldgeschenke bekommt zum Fiskus und gibt dies an.
Nur um das klarzustellen: Ich schrieb
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Da werden wahrscheinlich auch wieder solche Geschichten erzählt werden, wie "Das ist das Gold, das wir zur Hochzeit bekommen haben!" die stimmen können oder eben auch nicht.
Damit habe ich diese Geschichten nicht generell in Zweifel gezogen. Es wird aber dennoch Leute geben, die jetzt denken: "Ah, geil, wenn ich genug auf die Tränendrüse drücke, dann gibt es nachher für jeden eine Entschädigung ohne dass man nachweisen muss, was da wirklich drin war...Und Hochzeit, ja, das hört sich gut an, da haben die Leute schön Mitleid, weil es doch die Hochzeit war...Weiß ja keiner, dass da blos ein einzelnes Armband drin war..."

Und nach wie vor kann mir niemand erklären, welchen Grund es geben soll, hunderttausende Euros in Bar im Schließfach zu bunkern und dann auch noch keine Versicherung darüber abzuschließen. Und wenn ich dann keine Versicherung drüber abschließe, dann bin ich entweder zu geizig und spare am falschen Ende oder ich will nicht zugeben, dass ich so viel Geld habe - und welchen Grund mag es für das letztere geben? Hm, so schwer zu erraten...
Zitat von KriminalpsychoKriminalpsycho schrieb:Die Größe des Lochs und ob jemand durchpasst oder nicht finde ich daher wichtig, um zu wissen, ob dies der einzige Zugang zum Tresor war, oder ob jemand da noch weitergeholfen hat, mit einer anderen Tür.
Ja, genau. Wenn ich durch die Tür rein und rausspazieren kann, dann bohre ich aber trotzdem mal ein Loch in die Wand, weil das ja so viel Spaß macht.


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17.01.2026 um 16:37
Der oder die Täter hätten sogar die "Coolness" gehabt, etwa den Bohrer nach der Nutzung wieder mitzunehmen.
Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/innenausschuss-sondersitzung-bankdiebstahl-gelsenkirchen-100.html

Ich dachte immer wenn man eine Schranke einfach so hochdrückt wird eine Art "Alarm" ausgelöst ? evtl. auch ein stiller Alarm ?
das war hier aber offenbar dann nicht der Fall. Aber klar über die Weihnachtsfeiertage ist dann an der Überwachung der Schranke auch keiner da.

Quelle.
https://reportage.wdr.de/durch-das-parkhaus-zum-tresor-so-verlief-der-einbruch-in-die-sparkasse-in-gelsenkirchen#chapter-2

Registrierte Luxusuhren und besonders auffälligen Schmuck mit Edelsteinen ließen die Täter bewusst zurück. Papiere haben sie ja auch nicht mitgenommen.
Auch hier arbeiteten sie geschickt, ließen registrierte Wertgegenstände zurück – etwa Luxusuhren (Rolex, Breitling) und auch besonders auffälligen Schmuck mit Edelsteinen.
Quelle: https://www.bild.de/regional/nordrhein-westfalen/gelsenkirchen-sparkassen-diebe-verteilten-haare-als-falsche-spur-696a0ae104401bff3baa4d34


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17.01.2026 um 16:58
Ebenso werde allen Geschädigten vor Ort – falls benötigt – ein Opferschutz-Angebot gemacht.
Quelle: https://www.20min.ch/story/deutschland-alle-betroffenen-schliessfach-besitzer-muessen-zur-vernehmung-103487443

Mir ist unklar, was mit "Opferschutz" gemeint ist? In keinem Fall wohl ein Verzicht auf eine Strafverfolgung, wenn sich herausstellen sollte, dass das im Schließfach deponierte Geld strafrechtlich relevant zu Unrecht erworben oder vertuscht wurde.

Ich kann mir nur eine psychologische Betreuung von Opfern wegen des Verlustschocks vorstellen.


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17.01.2026 um 17:43
Zitat von KriminalpsychoKriminalpsycho schrieb:Glaubt mir, jemand der da große Mengen Schwarzgeld versteckt, stellt sich vor keine Kamera und weint rum so und so viel Geld verloren zu haben.
Es gibt schon dreiste Menschen. Und wer da Bargeld oberhalb der Versicherungsgrenze lagerte, tat dies nur, weil er es anders nicht "lagern" konnte, also auf einem Konto. Das taten die Leute wissentlich. Als ich mir für ein Schließfach die infrage kommenden Banken ansah, also deren Angebote, war bei Bank 1 explizit erwähnt, dass Bargeld NICHT im Schließfach gelagert werden darf und auch von der Versicherung (12 000 Euro) ausgeschlossen ist. Auch eine Höherversicherung (35 000 Euro) über die Bank, die dieses anbot, hätte keinen Schutz für gelagertes Bargeld gegeben.

Alle drei hatten auch gemein, dass man ausdrücklich über die Haftgrenzen und die erlaubten und verbotenen Gegenstände informiert wurde, ebenso über die (versicherten) Grenzen bzw. das Verbot von Bargeld und dafür ausdrücklich unterschreiben musste. Ich gehe stark davon aus, dass genau das auch die betroffene Sparkasse gemacht hat. Und wer eben doch mehr da drin lagerte, tat dies nicht aus Duselei oder so, sondern absichtlich.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Möchte man dies automatisieren
Wie man das automatisieren kann, kann ich mir schwer vorstellen. Persönlich nur "halbautomatisch", also dass schon ein Täter aktiv arbeitet aber mit der Hilfe von (hydraulischen) Werkzeugen. Es werden ja immer wieder bei Feuerwehren diese Werkzeuge geklaut. Wobei, die haben sich nen Kernbohrer besorgt, da kann man sich auch solches Werkzeug besorgen. Das gibts mit Akkubetrieb, per Generator oder eben Strom. Spreizer oder Schere. Dagegen haben die Schließfächer nichts aufzubieten.
Zitat von KriminalpsychoKriminalpsycho schrieb:Die Größe des Lochs und ob jemand durchpasst oder nicht finde ich daher wichtig,
Natürlich ist das wichtig. Der eine Täter, der im Parkhaus zu sehen war, war ein wenig moppelig, den sehe ich da nicht durch das Loch kommen.
Zitat von KriminalpsychoKriminalpsycho schrieb: um zu wissen, ob dies der einzige Zugang zum Tresor war, oder ob jemand da noch weitergeholfen hat, mit einer anderen Tür.
Da gibts nur eine, die Tresorraumtür. Und das wird aufgezeichnet. Auch kann das Ding keiner alleine aufmachen. Minimum sind das Vier-Augen-Prinzip, mit mindestens zwei unterschiedlichen Faktoren (Schlüssel, Zahlenschloß, Codekarte), wo beide Personen einen jeweils anderen Faktor haben müssen (der eine ist der Schlüsselmeister, der andere der Torwächter Zahlenmeister). Neuerdings auch, dass mindestens einer sogar zwei Faktoren braucht, oder beide. Dazu Zeitschlößer (d.h. dass man das Ding zu gewissen Zeiten gar nicht aufmachen kann) und die Spitze (was bei einigen auch schon gibt) sind eben noch neben den ganzen Sachen, auch die externe Freigabe durch eine Sicherheitszentrale.

Letzteres kann sein, weiß man nicht, aber Zeitschloß und mehrere Personen mit mehreren Faktoren sind auf jeden Fall nötig. Also von einer aktiven Hilfe während des Raubes, durch öffnen des Tresors braucht man nicht ausgehen. Im Vorfeld, durch Informationen, Manipulationen, Key-Card usw, ja.


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17.01.2026 um 18:14
Schaut euch mal den Bericht an, da wird das Loch erklärt, war wohl wirklich nicht groß und zudem wird auch geklärt, was es mit diesen angeblichen 4 Stunden Zeit auf sich hat. Nach 4 Stunden ist die Platine der Aufzeichnungen wohl durchgebrannt. Man weiß demnach wann das erste Schließfach aufgebrochen wurde, aber nicht wann es endete
Youtube: COUP IN SPARKASSE: Wie der Gelsenkirchen-Einbruch eine halbe Milliarde erbeutete | BILD REPORTAGE
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17.01.2026 um 18:16
Zitat von out_siderout_sider schrieb: ... war bei Bank 1 explizit erwähnt, dass Bargeld NICHT im Schließfach gelagert werden darf und auch von der Versicherung (12 000 Euro) ausgeschlossen ist. Auch eine Höherversicherung (35 000 Euro) über die Bank, die dieses anbot, hätte keinen Schutz für gelagertes Bargeld gegeben.
Ich wusste das nicht. Finde ich auch etwas komisch. Ich habe zwar früher geschrieben, dass es meiner Meinung nach wenig vernünftige Gründe gibt, Bargeld im Schließfach zu lagern anstatt es auf ein Konto einzuzahlen, wenn man sich im legalen Rahmen bewegt. Inzwischen sehe ich aber doch zwei Gründe dafür:

1. Bei einer Bareinzahlung eines größeren Betrags auf ein Konto greifen die Bestimmungen, mit denen der Staat das "Waschen von Schwarzgeld" verhindern möchte. Also: Man muss z. B. extra bestätigen, dass es sich nicht um Schwarzgeld handelt. Ggf. werden noch Kontrollen von Seiten der Bank bzw. des Staates in Gang gesetzt. Wenn man öfters größere Bargeldbeträge braucht, kann das lästig sein, auch wenn es sich um "legales Geld" handelt.

2. Fremdwährungen: Wenn man öfters die gleiche Fremdwährung braucht, z.B. für Urlaube, könnte es wegen der Kursverluste wenig Sinn machen, jedesmal nach der Rückkehr nach Deutschland die Fremdwährung in Euro umzutauschen. Das werden allerdings i.d.R. nicht die großen Beträge sein. Eine Alternative wäre ein Fremdwährungskonto, aber das verursacht auch Kosten.


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17.01.2026 um 18:28
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Inzwischen sehe ich aber doch zwei Gründe dafür:
Ausnahmen gibt es sicher, aber wenn hier wirklich solche Summen im Raum stehen, wie sie kolportiert werden, dann kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das alles diese ganz speziellen Sonderfälle sind.

Es geht ja auch nicht darum, alle Leute, die da Geld verloren haben, über einen Kamm zu scheren. Aber es fällt mir sehr schwer zu glauben, dass die alle miteinander ein ganz reines Gewissen haben.


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17.01.2026 um 19:04
Ach ja, das gute Hochzeitsgeld ist weg und das in schwindelerregender Höhe.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Damit habe ich diese Geschichten nicht generell in Zweifel gezogen.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber es fällt mir sehr schwer zu glauben, dass die alle miteinander ein ganz reines Gewissen haben.
So geht es mir auch.

Man muss sich die Situation mal vor Augen führen.
GE die ärmste Stadt in NRW, mit dem höchsten Anteil an Bürgergeldempfängern, in dieser Stadt wurde ein schwerer Diebstahl in einer Bank vollzogen mit exorbitanter Beute, weil die Schliessfächer (angeblich) exorbitante Werte enthielten.
Wie geht das zusammen?
Alles Hochzeitsgeld?
Wie geht Bürgergeld und Barschaften in einem Schliessfach zusammen?
Und warum haben die Täter eine Bank in GE ausgewählt und nicht in München, Düsseldorf oder Stuttgart wo man ein betuchtetes Klientel erwarten könnten?
Nein, sie wählten eine Bank in der ärmsten Stadt NRWs. Zufall oder Gelegenheit?
Denke ich nicht. Die wussten was dort zu holen ist (hier schrieb jemand "wenn Gangster Gangster überfallen").
Die sind All In gegangen und habe an jedes Detail gedacht.

Jeder weiss was im Ruhrpott, Dortmund, Duisburg oder GE an OK abgeht.
Diese Region ist praktisch das 2. Berlin bzgl Bandenkriminalität und Geldwäsche.
Und da wundert mich auch kein Mitbringsel mehr vom Barbershop.

Aber wer an Hochzeitsgeld glauben will, soll das tun.
Davon ab sind mit Sicherheit auch 2 bis 6 Kunden darunter bei denen das zutrifft.
Und in den Videos von den Versammlungen vor der Spasskasse nach der Tat sind auch etliche Rentner zusehen.
Aber ob dass die Mehrheit ist ziehe ich stark in Zweifel.


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17.01.2026 um 19:13
Zitat von KriminalpsychoKriminalpsycho schrieb:Schaut euch mal den Bericht an [...]
Nun ist man schon bei einer halben Milliarde? 500 Mio. Euro? In einer der ärmsten Städte Deutschlands.
Zitat von KriminalpsychoKriminalpsycho schrieb: zudem wird auch geklärt, was es mit diesen angeblichen 4 Stunden Zeit auf sich hat. Nach 4 Stunden ist die Platine der Aufzeichnungen wohl durchgebrannt.
Das macht viel mehr Sinn. Die vier Stunden waren recht wenig. Zudem wären sie dann ja nach dem öffnen des letzten Faches fast zwei Tage noch im Tresorraum gewesen.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich wusste das nicht.
Das ist auch von Bank/Sparkasse zud Bank/Sparkasse unterschiedlich. Bei den anderen beiden Banken (wo ich nach den Schließfachkonditionen fragte) wäre Bargeld erlaubt gewesen. Die eine hat aber eine Grenze von 10% der Gesamtversicherungssumme für Bargeld (35 000 Euro Basissumme, Erhöhung auf 50 000 bzw 100 000 Euro über die Bank möglich) wären also 3 500, 5 000 bzw. 10 000 Euro maximale Deckungssumme für Bargeld. Bei der dritten Bank waren pauschal, egal ob mit Basis- oder Höherversicherung, 10 300 Euro Maximalbetrag für Bargeld was versichert wäre. Ich würde auch stark behaupten, in der heutigen Zeit gibts kaum einen Schließfachanbieter, der Summen von 100 000 Euro und mehr für Bargeld versichert. Es haftet da immer der Verdacht an, dass da was nicht stimmen könnte.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:2. Fremdwährungen
In Deutschland macht das ja für sehr wenige Währungen überhaupt Sinn. Da der Euro gut beieinder ist. Das Risiko des Wertverlustet ist da viel höher. Siehe türkische Lira, Argentinisscher Peso, Can. Dollar, Rupie, Südkoreansicher Won, Yen. Bei allen hat man alleine vom Sommer 2025 bis zum Einbruch zu Weihnachten 2025 "gute" Verluste eingefahren, wenn man das Bargeld nicht ausgegeben bzw. zurückgetauscht hat und im Schließfach eingelagert hat. Gleiches, wenn nicht ganz so stark, beim US-Dollar.

Wenn es keine besonderen, seltenen, wertvollen Sammlerstücke sind, hats wenig Sinn.
Zitat von .Sicario.Sicario schrieb:Wie geht Bürgergeld und Barschaften in einem Schliessfach zusammen?
Das wird man jetzt hoffentlich mit ermitteln. Ich würde mich nicht wundern, wenn aus diesem einen Kriminalfall, nicht noch ein paar Duzend dazukommen. Manche werden doppelt verlieren, ihr Hochzeitsgeld und erhaltene Sozialleistungen. Manche sogar dreifach. Wenn Gold, Rolex und andere Wertgegenstände aus dem Nicht-EU-Ausland bei der Hochzeit geschenkt wurden, und bei der Einfuhr nicht versteuert wurden, dann greift das Finanzamt nochmal zu.

Ich sage mir die ganze Zeit, diese Sparkasse wurde nicht nur wegen der günstigen Zugriffsbedingungen ausgewählt.


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17.01.2026 um 20:19
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Ich würde mich nicht wundern, wenn aus diesem einen Kriminalfall, nicht noch ein paar Duzend dazukommen. Manche werden doppelt verlieren, ihr Hochzeitsgeld und erhaltene Sozialleistungen. Manche sogar dreifach. Wenn Gold, Rolex und andere Wertgegenstände aus dem Nicht-EU-Ausland bei der Hochzeit geschenkt wurden, und bei der Einfuhr nicht versteuert wurden, dann greift das Finanzamt nochmal zu.
Ich glaube vielmehr, dass am Ende, wenn alle Schließfachinhaber offiziell befragt wurden und ebenso offiziell angegeben haben, was denn weggekommen ist, da eine bei weitem geringere Summe zusammenkommt als das, was da jetzt im medialen Überbietungswettbewerb rausgehauen wird.

Einerseits, weil dann manchem klar geworden ist, dass er nicht einfach behaupten kann, da wäre Gold für ein paar Hunderttausend drin gewesen und dann einfach so eine entsprechend hohe Entschädigung bekommt (=Leute, die jetzt viel mehr angeben, als wirklich drin war).

Und andererseits, weil manchem klar geworden ist, dass er sich ganz gewaltig ins eigene Fleisch schneidet, wenn er zugibt, woher das Geld kam oder weil sich der Besitz mit dem Bezug von Sozialleistungen nicht vereinbaren lässt.

Und ja, mir ist schon klar, dass man da leicht ins Klischee vom faulen Bürgergeldbezieher verfällt, der in Wirklichkeit Geld genug hätte. Oder vom Ausländer, der ja nur dunkle Geschäfte macht.

Nur, eine Sache bleibt bestehen:
Zitat von .Sicario.Sicario schrieb:GE die ärmste Stadt in NRW, mit dem höchsten Anteil an Bürgergeldempfängern, in dieser Stadt wurde ein schwerer Diebstahl in einer Bank vollzogen mit exorbitanter Beute, weil die Schliessfächer (angeblich) exorbitante Werte enthielten.
Wie geht das zusammen?
Alles Hochzeitsgeld?



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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

17.01.2026 um 21:03
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:
Zitat von .Sicario.Sicario schrieb:GE die ärmste Stadt in NRW, mit dem höchsten Anteil an Bürgergeldempfängern, in dieser Stadt wurde ein schwerer Diebstahl in einer Bank vollzogen mit exorbitanter Beute, weil die Schliessfächer (angeblich) exorbitante Werte enthielten.
Wie geht das zusammen?
Nun, Buer ist wohl der wohlhabendere Teil von Gelsenkirchen:
Immer noch wird Buer in der Bevölkerung teilweise als eine nach Lokalkolorit „eigenständige Altgemeinde“ angesehen. Diese Abgrenzung äußert sich neben der geographischen Lage und den historischen Gegebenheiten in der Größe des Ortszentrums und der im Verhältnis zur Gesamtstadt vorliegenden Häufung gehobener Wohnlagen.
Quelle: Wikipedia: Gelsenkirchen-Buer#Bevölkerung

(Hervorhebung durch mich, mit "Gesamtstadt" ist natürlich Gelsenkirchen gemeint.)

Im verlinkten Bericht der Bild wird auch der Fall eines Bergmanns geschildert, der seine 150.000 Euro Abfindung in Gold angelegt hat, das durch die Wertsteigerung bei Gold inzwischen 600.000 Euro wert ist.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

17.01.2026 um 21:13
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Im verlinkten Bericht der Bild wird auch der Fall eines Bergmanns geschildert, der seine 150.000 Euro Abfindung in Gold angelegt hat, das durch die Wertsteigerung bei Gold inzwischen 600.000 Euro wert ist.
Ja, das mag in dem Fall ja auch stimmen und nachweisbar und legal sein.

Es stellt sich nur die Frage, ob das nun alles nur arme (!) Kumpel (!) sind die nun ohne ihre Altersversorgung (!) nicht mehr aus noch ein wissen - oder ob das nicht die schöne, medial verwertbare Ausnahme ist.


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