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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

100 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Einbruch, Gelsenkirchen, Bankraub ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

05.01.2026 um 23:38
Es gab über Weihnachten und Silvester noch einen weiteren versuchten Bankeinbruch im unterfränkischen Karlstadt im Landkreis Main-Spessart. Die Täter versuchten ebenfalls über eine Tiefgarage in eine Filiale der Raiffeisenbank einzudringen.
Dafür hatten sie ein schweres Brandschutztor aufgehebelt, um in den Anlieferungsbereich der Bankfiliale zu gelangen. Von dort versuchten sie mit Werkzeugen zum Tresor- und Schließfachraum im Keller der Bank vorzudringen.
Allerdings waren die Täter erfolglos und wurden auf der Flucht von der Polizei geschnappt.
Die drei dringend Tatverdächtigen sind Polizei und Staatsanwaltschaft zufolge 19,21 und 27 Jahre alt. Zwei von ihnen haben die deutsche Staatsbürgerschaft, der dritte ist staatenlos. Offizieller Wohnsitz der drei Männer ist Berlin. Alle drei sitzen nach Angaben der Würzburger Staatsanwaltschaft bereits in U-Haft wegen des dringenden Tatverdachts eines versuchten Einbruchs im besonders schweren Fall.
Die 3 Tatverdächtigen kommen aus Berlin und verüben einen Bankeinbruch in Unterfranken? 🤔
Die Ermittler überprüfen jetzt, ob es Zusammenhänge mit den Fällen in Gelsenkirchen, Halle/Westfalen und Bonn gibt.
Erinnert mich so ein wenig an die Täter vom Remo-Clan, die fahren extra von Berlin nach Dresden um ins Grüne Gewölbe einzubrechen!

Quelle:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/wie-in-gelsenkirchen-versuchter-bankeinbruch-in-unterfranken,V7R7W54


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

05.01.2026 um 23:51
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:handelt es sich meiner Meinung nach um einen Mercedes Citan aktueller Serie. Der Fahrzeugaufbau ist dabei nicht so hoch wie bei einem klassischen Van wie z.B. VW Transporter, Mercedes Vito/V-Klasse, sondern nur geringfügig höher als bei einem regulären PKW. Ich vermute, er diente in erster Linie dem Transport von Maschinen und Material (Bohrer usw.) vielleicht auch als Sichtschutz, wenngleich er eben nicht so hoch/breit ist wie ein Van oder Transporter der "Sprinter Klasse".
Nur mal so hineingeworfen. Da auf Autobahnen/Schnellstraßennetz zahllose Webcams installiert sind, wäre es ja nicht sehr schlau, derartige Korridore mit den Fluchtfahrzeugen zu befahren.

Schräg gedacht: Irgendwo in Nähe, vllt in einem bewaldeten Gebiet/oder Industriegebiet/in einer angemietete Lagerhalle, einen vorab geparkten LKW anfahren und das Fluchtfahrzeug mitsamt der Beute darin verschwinden lassen. Und dann geht die Reise unbehelligt weiter. Und am Ziel, im In- oder Ausland, wird die Beute in Ruhe sondiert/geteilt und die Einbruchwerkzeuge sorgfältig verbracht.

Für hochkriminelle Banden doch sicher kein Problem.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 01:28
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das klingt plausibel, vor allem wenn man von dem Bahnhof in der Nähe ausgeht: Womöglich wollte man auch suggerieren, dass eín Täter die Kennzeichen weggeworfen hat und dann mit dem Zug weggefahren ist. Oder, umgekehrt, dass er mit den Kennzeichen in der Tasche mit dem Zug ankam und eigentlich nach Dortmund gehört.

Egal wie: In beiden Fällen wäre es ein gewaltiger Aufwand dem nachzugehen, der Personal bindet und Zeit kostet - was beides sehr im Sinne der Täter wäre.
Der Meinung bin ich auch. Ich denke auf jeden Fall an ein Ablenkungsmanöver bzw. Trugspur. Man wollte mMn ganz offensichtlich, dass die Kennzeichen gefunden und der Polizei gemeldet werden. Ich hoffe, das ist auch den Ermittlern klar und die ziehen die korrekten Schlüsse daraus. Denn Personalbindung und eine Konzentration der Ermittlungen auf eine Trugspur wären natürlich ziemlich ungünstig.

Insgesamt wirkt die gesamte Aktion auf mich ziemlich durchdacht und professionell. Der Plan zu diesem Verbrechen scheint mir nicht in der Mittagspause zwischen Tür und Angel erdacht worden zu sein. Für mich ist das die Handschrift einer/eines Gruppe/Clans/mafiösen Verbindung. Da wurde sicher schon über Monate vorbereitet und Dinge organisiert.

Ich kann mir vorstellen, dass die Fahrzeuge und deren Kennzeichen (die Kennzeichen wurden schon als gestohlen bezeichnet) im Vorfeld zu dieser Tat entwendet wurden und die Fahrzeuge dann irgendwann ausgebrannt in irgendeinem Wald aufgefunden werden. Die Beute ist sicher schon an deren Zielort angekommen. Man wird sie gesichtet und nach Art (Bargeld, Gold, Wertpapiere etc.) sortiert haben. Jetzt ist die Frage, wie man weiter damit umgeht. Bargeld ist unproblematisch. Das unter den Beteiligten aufzuteilen ist einfach. Gold/Schmuck ist da etwas komplizierter. Es muss nach Reinheit sortiert werden und dann auch der Wert ermessen werden. Es stellt sich dann die Frage, ob man es verkauft, behält oder einschmelzt. Uhren sind nochmal komplizierter. Die müssen bewertet werden und es muss dafür Abnehmer geben die keine Fragen zur Herkunft stellen. Selbiges gilt für sonstige Wertgegenstände z.B. Diamanten, Wertpapiere und sowas. Das kann man nicht einfach auf dem Flohmarkt verkaufen.

Ich nehme daher an, dass man Profis hat, welche die Beute professionell verwerten und zu Geld machen, dass man dann ggf. aufteilen kann oder in das "Familienunternehmen/die Organisation" investiert.
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:Du stellst es wieder her und sorgst dafür, dass es offensichtlich gefunden wird. Nicht irgendwo im Müll, nicht im Graben, sondern so, dass es Aufmerksamkeit bekommt. Presse, kurze Meldung: „Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs aufgefunden.“
Eine wirklich interessante Idee. Das setzt aber auch voraus, dass man eine bestimmte Gruppe oder Täter im Visier hat und bestenfalls auch abhört, um den Effekt so einer Aktion auch effektiv nutzen zu können. Da bin ich etwas skeptisch. Nein, ich persönlich nehme an, dass es sich bei den Kennzeichen um die entwendeten Originale handelt und nicht um Duplikate.
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:Einer denkt, ein anderer hat Mist gebaut.
Einer schreibt kurz nach.
Ein anderer ruft an, nur um sicherzugehen.
Alte Kontakte, die seit Tagen oder Wochen tot waren, werden für ein paar Minuten wieder aktiv.
Um diesen Effekt zu erzielen müssten die EB aber schon einen konkreten Verdacht haben, wer hinter diesem Verbrechen/Raub stecken könnte. Das Ganze müsste zudem so konkret sein, dass man die einzelnen, möglichen Täter überwacht und bestenfalls auch abhört. Nur so könnte so eine Aktion den gewünschten Effekt haben. Ich bezweifle nicht, dass Teile der OK in Deutschland überwacht und ggf. auch abgehört werden. Aber das wissen die entsprechenden Personen auch. Klar, in der Vergangenheit mag so etwas mal funktioniert haben. Aber das betraf dann eher die niedrigsten Hierarchiestufen und eher nicht die Strippenzieher/Bosse. Die werden mMn schon Sorge dafür tragen, dass sie nicht so einfach erwischt werden.
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Die gehen auch nicht auseinander und jeder geht einer geregelten Berufstätigkeit nach. Das sind organisierte Banden.
Exakt so sehe ich das auch. Hier werden sich nicht 2-4 Typen im Knast kennengelernt haben, die jetzt das "ganz große Ding" gedreht haben. Das war sicher professionell organisiert, da gibt es schon im Vorfeld Abnehmer für die Beute, Infrastruktur usw. Das ist ganz klar organisierte Kriminalität.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Irgendwo auf der Seite der Parkgarage habe ich gelesen, dass Fahrzeuge nur bis zu einer Höhe von 180 cm die Stellplätze benutzen dürfen.
Das kommt beim MB Citan ja dann auch super hin. Das passt.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Erinnert mich so ein wenig an die Täter vom Remo-Clan, die fahren extra von Berlin nach Dresden um ins Grüne Gewölbe einzubrechen!
Ja absolut. Ich persönlich vermute hinter dem Verbrechen auch eine entsprechende Organisation. Entweder ein Clan oder eine mafiöse Struktur. Das sich da ein paar Täter spontan zusammengefunden haben würde ich ausschließen.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 11:02
https://www.allmystery.de/i/8ov2p2u6z6rm_IMG-1029.jpg

Ich hab mir diese Bohrlöcher intensiv angesehen - und als erster Gedanke kam: wann wurde dieses Gebäude gebaut und vor allem: war dieses Gebäude schon immer als Bank geplant ? Könnte es sein, dass schon damals "vorgesorgt" wurde ? Warum sind von der 1. Wanddurchbohrung zwei Bohrungen ?
Es scheint ja dem Bild nach dass zuerst eine ca. 15 -20 cm Ziegelmauer entfernt, danach eine ca. 7 -10 cm dicke Betonschalung durchbohrt wurde und sich danach ein ca. nach meinem Ermessen 30 - 40 cm Hohlraum befindet der im Unterbereich mit Beton vergossen wurde, erst dann ist die zweite Betonschicht zu durchbohren gewesen - und man sieht klar, dass die erste Betonwand mit zwei Bohrungen durchbrochen wurde - könnte es sein, dass zu diesen Bohrungen "Vorinformationen" vorhanden gewesen sein könnten bzw. was könnte der Hintergrund zweier solcher Bohrungen gewesen sein ? - liest eventuell hier ein Mensch mit, der sich mit solchen Bohrungen auskennt und der eventuell auch sagen kann ob man mit Messgeräten genau feststellen kann, wo hinter einer scheinbaren Betonwand sich Hohlräume befinden ?
Wenn ich mich richtig erinnere, sind die Einbrecher ja über eine neben der Bank liegende Baulichkeit die ca. 4 m hoch zu sein scheint, von der Tiefgarage aus in einen neben den Tresorraum befindlichen Raum gelangt und von dort in den Tresorraum - oder ist schon hinter den Bohrloch direkt der Tresorraum - sieht man durch das Bohrloch schon die einzelnen Schließfächer ? Eventuell ließe sich hier vom Entstehen des Bauwerkes schon eine Täterspur "rückverfolgen" ?


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 11:54
Zitat von taranehtaraneh schrieb:oder ist schon hinter den Bohrloch direkt der Tresorraum - sieht man durch das Bohrloch schon die einzelnen Schließfächer ?
da gehe ich von aus........schau mal genau, da erkennst du die Schliessfächer


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 12:05
Zitat von taranehtaraneh schrieb:Ich hab mir diese Bohrlöcher intensiv angesehen - und als erster Gedanke kam: wann wurde dieses Gebäude gebaut und vor allem: war dieses Gebäude schon immer als Bank geplant ?
Laut historischen Luftbildern müsste das Gebäude Anfang/Mitte der 70er erbaut worden sein, zumindest das Gebäude direkt an der Straße angrenzend. Dieses wurde dann nochmals rückseitig erweitert. Ich würde vermuten, dass es auch ursprünglich als Bankgebäude errichtet wurde in den 70ern. Aber das ist nur meine Vermutung. Hier die historischen und das aktuelle Luftbild:

1972:
1972-Historische Luftbilder der Stadt Ge

1978:
1978-Historische Luftbilder der Stadt Ge

2025:
2025-Historische Luftbilder der Stadt Ge

Quelle: https://gdi.gelsenkirchen.de/mapapps/resources/apps/GB_006/index.html?lang=de


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 12:58
Zitat von KölnerKölner schrieb:da gehe ich von aus........schau mal genau, da erkennst du die Schliessfächer
Danke - ich war mir deshalb nicht sicher, ob man das dahinter als offene oder noch geschlossene Türen einreihen soll !


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 18:38
Im Moment durchsuchen Ermittler die Sparkasse. Insbesondere Sicherungssysteme und Kundendaten werden in den Fokus genommen. Die Sparkasse hat wohl nicht kooperiert.
Die Ermittler der Soko „Kernbohrer“ kamen nach Schalterschluss um 16.24 Uhr. Aktuell durchsucht die Polizei die Sparkasse-Filiale in Gelsenkirchen-Buer.
Quelle: https://www.bild.de/regional/nordrhein-westfalen/gelsenkirchen-polizei-razzia-in-der-panzerknacker-sparkasse-695cfba44d1d5f581eead376
Die zehn eingesetzten Beamten wollen Computer, Festplatten und auch die Daten des digitalen Sicherheitssystems sicherstellen! Bislang hat die Sparkasse nach BILD-Informationen die freiwillige Herausgabe der Informationen zumindest teilweise verweigert. Angeblich aus Datenschutzgründen und zum Schutz der geschädigten Kunden. Doch die Ermittler brauchen genau diese Daten, um die Täter ermitteln und überführen zu können.
Quelle: ibid.

Interessant auch, dass am Wochenende der Tat das Schließsystem der Tiefgarage nicht funktioniert hat. Die Mieter mussten anscheinend händisch rein- und rausgelassen werden.
Laut Anwohnern soll von Donnerstag bis Samstag die Öffnung durch den Elektro-Chip nicht funktioniert haben. Daraufhin wurde allen Mietern manuell geöffnet, wenn sie an der Einfahrtssäule klingelten. Das könnten auch die Täter für sich genutzt haben, denn es gibt keine Kameraüberwachung an dem Zugangstor. Sie könnten also vorgetäuscht haben, sie seien Mieter der Tiefgarage.
Quelle: ibid.

Wie ich schon mal schrieb, ist es auffällig, dass für ein Fahrzeug bezahlt wurde und für das andere die Schranke von den Tätern hochgehoben worden ist. Für den Transporter gab es demnach kein gültiges Parkticket. Ich dachte, abgelaufen. Es könnte aber auch an der Zeit des Einfahrens gelegen haben.
Es gab wohl auch unterschiedliche Nutzerkreise.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 19:01
Kennt ihr den Film Chaos, mit Jason Statham ua?

Die Täter haben nur vorgetäuscht die Schließfächer auszurauben, obwohl sie in Wirklichkeit auf das Computersystem der Bank los sind und per Virus Milliarden auf Auslandskonten transferierten.

Das war mein erster Gedanke als ich "Computer und Festplatten sichergestellt" las.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 19:54
Spk Kopie

Damit ihr eine Vorstellung der Örtlichkeiten habt. Auch von der Entfernung Parkhaus/Spk. Die kleinen gelben o's markieren Geschäfte und Lokale direkt am Parkhaus. Dann folgt ein kleiner freier Platz und dann geht es ein paar Treppen hoch zum hinteren Eingang der Sparkasse. Das ist alles Fußgängerzone. Die aufgebrachten Leute standen am Haupteingang, der ist direkt am Marktplatz.

Quelle: https://gdi.gelsenkirchen.de/mapapps/resources/apps/GB_006/index.html?lang=de


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 09:27
Ich glaub die Polizei ist da grundsätzlich schon mal auf der richtigen Spur


Bin mir nahezu sicher dass die Täter zum Zwecke des Auskundschaftens vor nicht allzu langer Zeit selbst ein Schließfach dort angemietet haben.
Die große Frage wird sein, ob man hier noch Rückschlüsse auf die Täter bekommen kann - ich gehe mal nicht davon aus dass sie das unter Angabe ihrer echten Daten gemacht haben.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 09:39
Danke für das Luftbild, @MarthaHaarig.
Ich hatte immer angenommen, dass die Täter vom Parkhaus aus in die Sparkasse gelangen konnten, ohne ins Freie zu müssen. Nach dem Luftbild und nach deiner Beschreibung sieht es aber so aus, als ob die Täter einen kleinen Teil der Fußgängerzone überqueren mussten, um dann zum Hintereingang der Bank zu kommen?

Ist das so richtig?


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 11:04
Heute wurde die Bank durchsucht und es gab wohl Schließfächer mit bis zu 400.000 Euro Inhalt.
Es sei dabei vorrangig um die Sicherung von Daten betroffener Kunden gegangen, sagte ein Polizeisprecher nach Abschluss der Maßnahme. Außerdem wolle man mit der Sicherung von Beweismaterial vor Ort einen objektiven Überblick erlangen - etwa zur Frage, welche Mitarbeiter Zugang zum Tresorraum hatten
Quelle: https://www.capital.de/geld-versicherungen/sparkasse-gelsenkirchen--manche-hatten-400-000-euro-im-schliessfach-37016972.html


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 11:38
Ich frage mich warum es überall heisst : ......sie brachen FAST alle der 3.250 Schliessfächer aus ?
Warum nur fast alle ? Wenn man rd. 3.000 Schliessfächer aufgebrochen hat dann dürften doch die letzten paarhundert auch kein Problem mehr sein, es sei denn ???
Wurden die Räuber evtl. gestört ?
Wie erklärt ihr euch dieses Wort "FAST" ?


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 11:42
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Danke für das Luftbild, @MarthaHaarig.
Ich hatte immer angenommen, dass die Täter vom Parkhaus aus in die Sparkasse gelangen konnten, ohne ins Freie zu müssen. Nach dem Luftbild und nach deiner Beschreibung sieht es aber so aus, als ob die Täter einen kleinen Teil der Fußgängerzone überqueren mussten, um dann zum Hintereingang der Bank zu kommen?

Ist das so richtig?
Nein, wozu hätten Sie dann das Loch in der Tiefgarage bohren müssen? Sie sind über tiefergelegenen Parkdecks und dem gebohrten Loch in die Kellerräume der Sparkasse gelangt. Da man hier zur Durchquerung der Sparkassenkellerräume bis zum Tresorraum eine Chipkarte/Codes benötigt, besteht mittlerweile der Verdacht, dass es Insider gab:
Entgegen der öffentlichen Linie der Polizei berichten die WAZ und der Focus, dass sie aus Sicherheitskreisen erfahren haben, es gehe bei der Razzia eben doch um einen möglichen Insider. Es soll demnach ermittelt werden, ob jemand aus der Sparkasse internes Wissen an die Täter weitergegeben hat.

Laut dem Focus-Bericht hatten die Täter Zugangschips für die Tiefgarage, über die sie in die Räume der Sparkasse gelangten. Auch für die letzte Tür bis zur Tresormauer sollen sie einen Code oder eine Codekarte gehabt haben. Es habe laut dem Bericht keine Einbruchspuren zu dem Raum gegeben. Die WAZ gibt außerdem an, die Alarmanlage des Tresorraums sei nicht eingeschaltet gewesen.
Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/sparkasse-einbruch-bank-gelsenkirchen-durchsuchungen-100.html

Wobei ich mir mittlerweile unsicher bin, welche Wand genau durchbohrt wurde. Anfangs dachte ich, dass man aus der Tiefgarage heraus in die Sparkassenkellerräume gebohrt hat. Mittlerweile verstehe ich es eher so, dass man sich über die Tiefgarage Zutritt zu den Kellerräumen der Sparkasse mittels Chipkarten oder Codekarten verschafft hat und dann von dort in den Tresorraum gebohrt hat.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 14:00
Zitat von chipiechipie schrieb:Im Moment durchsuchen Ermittler die Sparkasse. Insbesondere Sicherungssysteme und Kundendaten werden in den Fokus genommen. Die Sparkasse hat wohl nicht kooperiert.
Das wundert mich absolut nicht. Weder das die Polizei alle Kundendaten sichten/beschlagnahmen will, noch das die Sparkasse da nicht kooperieren möchte. Auch nicht im Bereich der Sicherungssysteme. Mein persönlicher Verdacht ist, dass der größte Teil der Schließfächer zur Unterbringung illegaler Vermögenswerte von Clans und organisierter Kriminalität diente und/oder auch für ungemeldetes Vermögen zum Zwecke illegalen Leistungsbezuges. Sowas ist natürlich durchaus sensibel, da die SPK natürlich gehalten ist, mögliche, illegale Vorgänge zu melden, sofern sie davon Kenntnis erlangt.

Auch was die Sicherungssysteme angeht hat die Bank ein Problem. Der User @Dasdeeeeniz schreibt dazu:
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Da man hier zur Durchquerung der Sparkassenkellerräume bis zum Tresorraum eine Chipkarte/Codes benötigt, besteht mittlerweile der Verdacht, dass es Insider gab
Wenn sich also herausstellen sollte das ein ehemaliger -oder viel schlimmer noch- ein aktiver Mitarbeiter als Komplize der Verbrecher fungierte und Insiderinformationen oder sogar Chipkarten/Codes weitergegeben hat, bedeutet das für die Sparkasse einen wirklich handfesten Skandal, der nicht ohne größere Konsequenzen auch für die Führungsebene bleiben wird. Kurz: Da rollen im Zweifel Köpfe.

Demzufolge ist mir vollkommen klar, warum die Polizei einerseits die Sparkasse durchsucht und Daten/Systeme checkt, andererseits die Bank nicht wirklich dabei kooperieren will.
Der zitierte Beitrag von VanPutten wurde gelöscht. Begründung: Bitte verlinke die Quelle richtig!
Das ist eine interessante Information. Dann kann man davon ausgehen, dass der Mercedes Citan nur über Tag/Abends aus dem Parkhaus ausgefahren werden konnte, als das Rolltor nicht verschlossen war. Oder?


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 14:24
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das wundert mich absolut nicht. Weder das die Polizei alle Kundendaten sichten/beschlagnahmen will, noch das die Sparkasse da nicht kooperieren möchte. Auch nicht im Bereich der Sicherungssysteme.
@Slaterator:
In einem Artikel, den ich gelesen habe, hieß es, die Sparkasse wolle schon kooperieren, brauche aber eine gewisse Zeit, bis sie die Kundendaten usw., die die Polizei beschlagnahmen möchte, kopiert hat. Das finde ich verständlich.

Natürlich sind die wesentlichen Daten alle zentral gespeichtert und werden auch zentral verarbeitet, bei der Finanz Informatik, einer Tochterfirma der Sparkassen, die auch die Rechenzentren der Sparkassen betreibt. Ich nehme allerdings an, dass es trotzdem auch Datenbestände gibt, die nur lokal vorhanden sind. Wahrscheinlich kopiert die Polizei nicht mühsam alle Festplatten, sondern kassiert erst mal alle Computer ein; das würde bedeuten, dass die Sparkasse plötzlich ohne IT dasteht. Dass die Sparkasse damit nicht einverstanden ist, kann ich gut verstehen.

Das muss nicht bedeuten, dass die Sparkasse etwas vertuschen will.


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