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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

141 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Einbruch, Gelsenkirchen, Bankraub ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 10:15
Die Frage, warum nicht alle Schließfächer aufgebrochen wurden, ist möglicherweise beantwortet:
Außerdem seien von den rund 3.250 Schließfächern ausgerechnet diejenigen nicht aufgebrochen worden, die derzeit nicht vermietet gewesen seien. «Kann natürlich alles Zufall sein», sagte der Minister.
Quelle: https://www.welt.de/regionales/nrw/article696439e6fa56382de1f67073/innenminister-wundert-sich-ueber-vorgehen-der-bank-einbrecher.html?cid=kooperation.article.outbrain.desktop.AR_1.welt&obOrigUrl=true&ucid=wQ67eAD2

Mit Minister ist der NRW-Innenminister Reul gemeint.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 16:18
Zufälle gibt’s… Insgesamt klingt es für mich, als wenn es „Mitwisser“ unter den Mitarbeitern gibt…
Gegenüber der „WAZ“ sagte der Sparkassen-Chef: „Wir haben in den letzten zwei Jahren die Alarm- und Brandmeldetechnik erneuern lassen.“ Die Technik werde laufend verbessert. „Es war schon immer ein Wettlauf zwischen Sicherungstechnik und Kriminellen“, sagte er.

Derzeit seien die Sparkassen-Mitarbeiter an sieben Tagen in der Woche damit beschäftigt, die von den Tätern zurückgelassenen Gegenstände zu sichten und sie den Kunden zuzuordnen, sagte Klotz der „WAZ“. So sollen unter anderem mit Registrierungsnummern versehene Wertgegenstände wie z. B. Rolex-Uhren einfach zurückgelassen worden sein.
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„Das ist ein riesiger Berg, der jetzt gemeinsam mit der Polizei und notarieller Begleitung akribisch und mit größter Sorgfalt gesichtet und dokumentiert wird, damit die Kunden ihr Eigentum schnellstmöglich zurückbekommen können“, sagte der Sparkassen-Chef. Das werde aber noch längere Zeit dauern.
Quelle: https://www.bild.de/news/inland/gelsenkirchen-sparkassen-chef-haelt-seine-schliessfaecher-fuer-sicher-6963e657fa56382de1f66d9c


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 20:27
Ich habe die Täter bislang für ziemlich schlau gehalten. Aber wenn es stimmt, dass ausgerechnet die Schließfächer nicht aufgebrochen wurden, die leer waren, wären sie ziemlich dumm, denn dann stellt sich die Frage, woher diese Infos kamen. Datenklau oder Insiderwissen?
«Es finden sich, ganz vorsichtig gesprochen, ein paar Merkwürdigkeiten, die Hilfe für die Täter zumindest nicht unwahrscheinlich erscheinen lassen», sagte Reul der «WAZ».

Unter anderem wundere ihn das sehr zielgerichtete Vorgehen der bislang unbekannten Einbrecher. «Sie nutzten eine nicht alarmgesicherte, augenscheinlich manipulierte Tür, um in einen Archivraum der Sparkasse zu gelangen. Sie setzten dort einen Kernbohrer genau an der richtigen Wand zum Tresorraum an», sagte Reul.

Außerdem seien von den rund 3.250 Schließfächern ausgerechnet diejenigen nicht aufgebrochen worden, die derzeit nicht vermietet gewesen seien. «Kann natürlich alles Zufall sein», sagte der Minister. Die Polizei habe es in jedem Fall mit einer «hochprofessionellen Bande» zu tun, die den Diebstahl penibel vorbereitet habe.
Quelle: https://www.welt.de/regionales/nrw/article696439e6fa56382de1f67073/innenminister-wundert-sich-ueber-vorgehen-der-bank-einbrecher.html?cid=kooperation.article.outbrain.desktop.AR_1.welt&obOrigUrl=true&ucid=wQ67eAD2

Gibt es so viele Zufälle? Wenn es einen Tipp durch einen Insider gab, wird dieser sich ganz warm anziehen können, wenn er ermittelt wird, denn die Leute, die um ihr unversichertes Vermögen gebracht wurden, finden das gar nicht lustig.

Aber wie könnte ein Insider der Bank wissen, welche unfassbaren Werte in den Schließfächern waren? Wäre ich Panzerknacker, würde ich Schließfächer in reichen Städten knacken, aber doch nicht in einer der ärmsten Städte Deutschlands.

Fragen über Fragen.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 20:38
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:würde ich Schließfächer in reichen Städten knacken, aber doch nicht in einer der ärmsten Städte Deutschlands.
Es ist, schon alleine aus Datenschutzgründen, nicht bekannt, ob die Schließfachbesetzer ausschließlich aus dem Ort stammen.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:02
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Aber wie könnte ein Insider der Bank wissen, welche unfassbaren Werte in den Schließfächern waren? Wäre ich Panzerknacker, würde ich Schließfächer in reichen Städten knacken, aber doch nicht in einer der ärmsten Städte Deutschlands.
@JamesRockford
1. Es gibt ja den schönen Spruch: Gelegenheit macht Diebe. Unter "Gelegenheit" verstehe ich den (wahrscheinlichen) Insider, der die Täter (möglicherweise) nicht nur mit Wissen versorgt hat, sondern auch noch die Alarmanlage an der manipulierten Tür ausgeschaltet hat. Da nützt es wenig, wenn die Bankschließfächer in München oder Frankfurt mehr Beute versprechen, der Insider aber in der Filiale in Gelsenkirchen arbeitet.

Und ich habe auch den Verdacht, den Tätern war die Nähe zu den Niederlanden wichtig.

2. Die leeren Schließfächer zusätzlich noch zu knacken kostet Zeit und Energie, Zeit, in denen man geschnappt werden kann, und Energie, die man nach einer schlaflosen Nacht und einer anstrengenden Arbeit mit wenig Ruhepausen vielleicht auch nicht mehr hat.

3. Mal sehen, ob man die wahrscheinliche Weitergabe von Insiderwissen und die Manipulation der Tür jemand nachweisen kann. Wahrscheinlich kommen dafür mehrere Leute in Frage.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:04
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Aber wie könnte ein Insider der Bank wissen, welche unfassbaren Werte in den Schließfächern waren? Wäre ich Panzerknacker, würde ich Schließfächer in reichen Städten knacken, aber doch nicht in einer der ärmsten Städte Deutschlands.
Ich glaube nicht, dass das jemand wusste, wie denn auch? Dazu müssten ja die Schließfachinhaber bewusst der Bank gegenüber angegeben haben, was da drin ist. Und das werden sie nicht getan haben, da sie ja a) dann darauf hingewiesen worden wären, dass solche Summen nicht versichert sind und b) werden viele auch den Teufel getan haben, über ihr Schwarzgeld zu sprechen.

Ich halte das auch nach wie vor für einen medialen Überbietungswettbewerb, wer da jetzt die höchsten Zahlen nennt, wie viele Millionen, demnächst wahrscheinlich dann Milliarden, da geklaut wurden. Angefeuert durch irgendwelche geltungssüchtigen und mediengeilen Opferanwälte und irgendwelche
"Meine ganzen Ersparnisse sind weg, wenn die Bank das nicht ersetzt muss ich unter der Brücke schlafen" Erzählungen (und nein, damit will ich den Verlust nicht kleinreden, aber da wird jetzt auch manche nicht gar so helle Kerze dabei sein, die glaubt, wenn sie in die Kamera erzählt dass da das Fabergé-Ei drin war, das man zur Hochzeit bekommen hat, die Bank eine ordentliche Summe rausrückt....)
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Aber wenn es stimmt, dass ausgerechnet die Schließfächer nicht aufgebrochen wurden, die leer waren, wären sie ziemlich dumm, denn dann stellt sich die Frage, woher diese Infos kamen. Datenklau oder Insiderwissen?
Möglich wäre allenfalls, dass es bestimmte Regeln gibt, die man bei der Vermietung beachtet, also z. B. man beginnt bei Fach 1 und vermietet dann der Reihe nach so weit die Nachfrage reicht, bis man dann z. B. bei Fach 543 angekommen ist. Und wenn dann eines der ersten Fächer wieder gekündigt wird, vermietet man dann das neu, anstatt die 544, so dass möglichst eine fortlaufende Reihe von Fächern vermietet ist. Das würde dann bedeuten, dass man, wenn man die Fächer der Reihe nach aufbricht und dann relativ am Ende auf zwei oder mehrere leere Fächer hintereinander stößt, das dann das Ende der vermieteten Fächer ist und man aufhören kann.

Aber wenn dem so sein sollte, müsste diese Regel ja auch verraten worden sein - sofern sie denn überhaupt je geheim war. Abe das ist nur eine reie Vermutung von mir, ich kenne mich da nicht aus...


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:07
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Und ich habe auch den Verdacht, den Tätern war die Nähe zu den Niederlanden wichtig.
Das sehe ich auch so.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Die leeren Schließfächer zusätzlich noch zu knacken kostet Zeit und Energie, Zeit, in denen man geschnappt werden kann, und Energie, die man nach einer schlaflosen Nacht und einer anstrengenden Arbeit mit wenig Ruhepausen vielleicht auch nicht mehr hat.
Das hatte ich weiter vorne im Thread auch vermutet. Aber wenn es genau die Schließfächer waren, die leer waren, lässt dieses Auslassen zusammen mit den genauen Kenntnissen der Baupläne und dem Ausschalten der Alarmanlage und (habe ich noch was vergessen?), Rückschlüsse auf einen Informanten zu, der dann womöglich der Schlüssel zum Aufklären des Falls sein könnte.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:17
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:und irgendwelche
"Meine ganzen Ersparnisse sind weg, wenn die Bank das nicht ersetzt muss ich unter der Brücke schlafen" Erzählungen (und nein, damit will ich den Verlust nicht kleinreden, aber da wird jetzt auch manche nicht gar so helle Kerze dabei sein, die glaubt, wenn sie in die Kamera erzählt dass da das Fabergé-Ei drin war, das man zur Hochzeit bekommen hat, die Bank eine ordentliche Summe rausrückt....)
Wenn es sich (teilweise) um Schwarzgeld handelt, ist es unendlich dumm, vor laufender Kamera davon zu sprechen. Und sich einen Anwalt zu nehmen, der mal ordentlich auf den Putz hauen soll, ist ebenfalls dumm. Wenn ich ein Schließfach habe, welches mit 10.000 Euro versichert ist, ist es eben Pech, wenn mehr drin ist, und das Schließfach wird geknackt. Dann bekomme ich nur die 10.000, sofern ich die Herkunft/den Besitz nachweisen kann. Der Rest ist dann futsch. Vertrag ist Vertrag. Das trifft auch Menschen, die den Familienschmuck sicherstellen wollten, und durch den massiv gestiegenen Goldpreis über die Grenze kommen.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:23
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Möglich wäre allenfalls, dass es bestimmte Regeln gibt, die man bei der Vermietung beachtet, also z. B. man beginnt bei Fach 1 und vermietet dann der Reihe nach so weit die Nachfrage reicht, bis man dann z. B. bei Fach 543 angekommen ist. Und wenn dann eines der ersten Fächer wieder gekündigt wird, vermietet man dann das neu, anstatt die 544, so dass möglichst eine fortlaufende Reihe von Fächern vermietet ist. Das würde dann bedeuten, dass man, wenn man die Fächer der Reihe nach aufbricht und dann relativ am Ende auf zwei oder mehrere leere Fächer hintereinander stößt, das dann das Ende der vermieteten Fächer ist und man aufhören kann.
Also bei meiner Bank ist es so, dass alle Schließfächer vermietet sind und es eine lange Warteliste gibt. Die Täter hätten nicht wissen können, dass nur soundso viele Fächer vermietet sind, egal wie das Prozedere der Vergabe freier Schließfächer ist. Sie hätten nach dem Aufbruch der ersten Fächer bereits Blut lecken müssen.

Ich bin zu 99% überzeugt, dass ein Tippgeber im Bereich der Bank sitzt, der neben einer Liste mit den vermieteten Schließfächern auch noch die Baupläne rausgerückt hat und die Alarmanlage außer Kraft gesetzt hat. Nicht umsonst wurden die ganzen PCs gespiegelt. Und dieser jemand ist vielleicht längst über alle Berge mit der satten Provision, die man ihm gezahlt hat.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:27
Nach den ersten Ermittlungsergebnissen und aufwendiger Spurensicherung rekonstruiert die Soko „Kernbohrer“ das Eindringen in die Sparkasse bisher so: Zuerst wurde vermutlich bereits am Donnerstag, dem ersten Weihnachtstag, in der Tiefgarage in der Nienhofstraße in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) das Stahlrolltor zum abgetrennten Sparkassen-Bereich manipuliert.

Das Tor öffnete sich plötzlich nicht mehr mit dem Zugangs-Chip, deshalb soll danach allen Mietern nach Klingeln und Rücksprache mit der Parkhauszentrale per Gegensprechanlage aufgedrückt worden sein. Eine Kameraüberwachung gibt es an der Stelle nicht. Mutmaßlich nutzten das dann die Täter und fuhren als vermeintliche Mieter in den abgetrennten Bereich.
Millionendiebe hatten wohl Schlüssel

Danach drangen sie von der separaten Tiefgarage durch eine vorher bereits von innen manipulierte Stahltür in die Bank ein. Diese Tür lässt sich von außen nicht öffnen, auch nicht mit Schlüssel oder elektronischem Code, außen ist nur ein Knauf.

Durch die nächste, ebenfalls manipulierte Tür kamen die Millionendiebe offenbar dann mit einem Schlüssel. Die dritte Tür wurde ebenfalls ohne Alarmauslösung geöffnet. Wie genau, ist noch Teil der Ermittlungen.
Ein maskierter Täter bespritzt den Parkscheinautomaten mit einer unbekannten Flüssigkeit aus einer blauen Sprühflasche


Damit hatten die Gangster die Sicherheitssysteme der Sparkasse überwunden und gelangten in den Archivraum. Dort setzten sie dann an der genau richtigen Stelle den großen Bohrer an und frästen sich langsam in den Tresorraum. Möglicherweise half ihnen dabei auch noch ein vorher hinterlegter Tracker in einem Schließfach. Gefunden wurde aber nichts, die Täter könnten ihn wieder mitgenommen haben.
Kurz nach halb 11 am Samstagmorgen gelang schließlich der Durchbruch durch die dicke Stahlbetonwand, und um 10.45 Uhr knackten die Täter das erste Kunden-Schließfach. Und dort löste kein Bewegungsmelder Alarm aus.

Auch noch spannend: Offenbar wurden kaum leer stehende Fächer im Tresorraum geknackt, möglicherweise hatten die Einbrecher auch darüber vorher bereits Informationen aus der Sparkasse bekommen. Zudem ließen sie registrierte Wertgegenstände zurück – etwa Luxusuhren (Rolex, Breitling) und auch besonders auffälligen Schmuck mit Edelsteinen.
Quelle: https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/multi-millionen-coup-in-gelsenkirchen-halfen-insider-beim-millionendiebstahl-696415934d1d5f581eeb3899


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:27
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Und sich einen Anwalt zu nehmen, der mal ordentlich auf den Putz hauen soll, ist ebenfalls dumm.
Nun ja, wie ich oben bereits schrieb: Der Anwalt behaupte ja erst mal nur vor laufenden Kameras "Ich vertrete Mandanten, die insgesamt XY Millionen da drin hatten!"

Er nennt aber weder Namen, noch wie viel jeder seiner Mandanten, die er angeblich (!) vertritt da angeblich (!) drin hatte. Damit macht er erst mal nur Werbung für sein Geschäft: "Kommt alle zu mir, gemeinsam schaffen wir das, ich bin Gottes Antwort auf das Wort Schadensersatzklage!"

Wenn es wirklich so weit kommt, dass er mal echte Zahlen auf den Tisch legen muss, die dann auch wirklich durch konkrete Erklärungen echter Mandanten abgesichert sind, wer wird das dann zusammenrechnen und ihn öffentlich damit konfrontieren, dass es komischerweise nun doch viel weniger ist? Das macht doch keiner, und wenn doch, dann sind halt "leider" Mandanten abgesprungen, ach und überhaupt kann er ja auch nicht sagen, warum die Mandanten zuerst mehr angegeben haben blablabla.
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Also bei meiner Bank ist es so, dass alle Schließfächer vermietet sind und es eine lange Warteliste gibt
Das mag ja sein, aber hier war es offenbar anders, denn es gab ja leere Schließfächer. Und es mietet doch niemand ein Schließfach und lässt es leer stehen. Und selbst wenn: Dann müssen die Täter es ja doch aufgebrochen haben, wenn ihnen gesagt wurde, welche Schließfächer vermietet sind.

Und wenn jetzt behauptet wird, es wäre eine besondere Leistung, dass die Täter registrierte Wertsachen liegen gelassen haben: Da kann ich nur mit Loriot sagen: "Ach!" Als ob die so blöd wären nicht zu wissen, dass Breitling und Rolex-Uhren registriert sind.....


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:32
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Und dieser jemand ist vielleicht längst über alle Berge mit der satten Provision, die man ihm gezahlt hat.
Den Gedanken hatte ich heute auch. Aber andersrum schließt ein Türmen mit der Provision auch aus, dass es sich um jemanden handelt, der sehr nah an der Bank dran ist. Wenn Kollege XY plötzlich weg ist, hat man doch direkt einen Verdächtigen.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:35
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Wenn Kollege XY plötzlich weg ist, hat man doch direkt einen Verdächtigen.
Ja, das stimmt. Eigentlich kann man sich das nur so vorstellen, dass der ganz brav weiter dort arbeitet, sich von aufgebrachten Kunden beschimpfen lässt und das alles "Ganz furchtbar findet!".

Alles andere wäre doch viel zu verdächtig. Selbst eine normale Kündigung vor dem Einbruch würde schon überprüft werden.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:36
Frage wäre ja, was einen Insider TV zu erwarten hätte, selbst wenn dieser ermittelt wird. Paar Jahre Haft.

Gab in Bremen mal was ähnliches:
Schon zum Prozessauftakt Anfang November hatte die Angeklagte zugegeben, im Mai 2021 rund 8,2 Millionen Euro von einer Bremer Geldtransportfirma gestohlen zu haben. Sie habe das Bargeld als Altpapier getarnt mit einem Rollcontainer vom Firmengelände ihres damaligen Arbeitgebers geschafft, so die 32-Jährige. Nach der Tat soll sie in die Türkei geflohen sein. Mehrere Mittäter sollen das Bargeld der Anklage zufolge nach und nach in die Türkei transportiert und aufgeteilt haben.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Millionen-Diebstahl-Mehr-als-sechs-Jahre-Haft-fuer-32-Jaehrige,prozess9402.html#:~:text=Schon%20zum%20Prozessauftakt%20Anfang%20November,%2C%20so%20die%2032%2DJ%C3%A4hrige.

Geld und eigentliche Täter weg und die Dame zu Haft verdonnert.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:41
Zitat von LanzaLanza schrieb:Gab in Bremen mal was ähnliches:
Es gibt nicht Neues unter der Sonne.
2012 hat es in Berlin den Tunnelraub mit einem 30m Tunnel zur Bank gegeben:

https://www.wikixy.de/Sendung_vom_07.08.2013#Tunnel-Gangster

Im Zuge dieses Falles wurde bereits die Grenze von 10.300 Euro als Haftung pro Schließfach thematisiert. Das ist nichts Neues.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:44
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Also bei meiner Bank ist es so, dass alle Schließfächer vermietet sind und es eine lange Warteliste gibt
Das mag ja sein, aber hier war es offenbar anders, denn es gab ja leere Schließfächer.
Aber wie ich schrieb: Woher wussten die Täter das. Siehe hier:
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Die Täter hätten nicht wissen können, dass nur soundso viele Fächer vermietet sind, egal wie das Prozedere der Vergabe freier Schließfächer ist.
Diese aus dem Kontext gerissenen Zitate machen nur Arbeit.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:55
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Diese aus dem Kontext gerissenen Zitate machen nur Arbeit.
Und lesen hilft, weil ich beschrieben habe, wie es möglich wäre, dass sie am Ende der Reihe erkannt haben, dass da nun nichts mehr kommt. Und nachdem sie schon X Fächer aufgebrochen haben, waren a) de körperlichen Reserven aufgebraucht b) genug Beute zusammen und c) das Risiko der Entdeckung so groß geworden, dass man eben nicht noch zehn leere Schließfächer aufbricht bis man dann wirklich einsieht, dass man nun im Bereich der unvermieteten Fächer angekommen ist. Alles natürlich nur, wenn es wirklich so gelaufen ist, wie ich es vermutet habe.
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Sie hätten nach dem Aufbruch der ersten Fächer bereits Blut lecken müssen.
Auf Sätze, die zeigen, dass jemand meine Aussage nicht gelesen hat, einzugehen macht auch viel Arbeit.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:57
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Aber wie könnte ein Insider der Bank wissen, welche unfassbaren Werte in den Schließfächern waren? Wäre ich Panzerknacker, würde ich Schließfächer in reichen Städten knacken, aber doch nicht in einer der ärmsten Städte Deutschlands.
Hierzu hat der Focus die Meinung (!) des ehemaligen LKA-Ermittlers Klaus Nachtigall veröffentlicht.
In diesen Kontext setzt Nachtigall auch die Durchsuchung bei der Sparkasse in Buer Anfang Januar. „Es ist ungewöhnlich bei so einem schadensträchtigen Ereignis, dass die Bank gemauert hat und eine Durchsuchung notwendig war. Die Bank wird schon wissen, warum“, merkt er an.

Auch wenn vieles für Organisierte Kriminalität spricht, schließt er andere Optionen nicht aus: „Denkbar ist auch, dass Kunden die Idee hatten, hier richtig abzuräumen.“ Es sei auffällig, dass in Gelsenkirchen – oft als „Armenhaus Deutschlands“ bezeichnet – so hohe Vermögenswerte an einem Ort gelagert waren.
"Mir kann keiner erzählen, dass die Mieter nichts gehört haben"
Die Debatte

Daraus ergibt sich der Verdacht, dass in den Schließfächern nicht immer legal erworbene Inhalte lagerten. Schließlich sei das Ruhrgebiet berüchtigt für die Clan- und Rockerszene. Die Sparkasse hielt hier eine „gigantisch große Anzahl“ an Schließfächern vor – ein Umstand, der womöglich gezielt ausgespäht wurde. Selbst ohne Insider-Wissen hält Nachtigall einen solchen Einbruch durch technische Hilfsmittel wie versteckte Kameras oder Geolokalisierung für möglich. Das genaue Vorgehen müssen nun die weiteren Ermittlungen klären.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/clan-mitglied-gezielt-in-sparkasse-geschleust-ex-lka-mann-hat-brisanten-verdacht_cb627894-7795-4f01-ba97-62f748d7f37a.html


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

gestern um 21:57
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Den Gedanken hatte ich heute auch. Aber andersrum schließt ein Türmen mit der Provision auch aus, dass es sich um jemanden handelt, der sehr nah an der Bank dran ist. Wenn Kollege XY plötzlich weg ist, hat man doch direkt einen Verdächtigen.
Kollege XY könnte bewusst seinen Urlaub so geplant haben.
Zitat von LanzaLanza schrieb:Frage wäre ja, was einen Insider TV zu erwarten hätte, selbst wenn dieser ermittelt wird. Paar Jahre Haft.
Bis zu 5 Jahren Haft/hohe Geldstrafe + Schadenersatzforderungen. Ich arbeite in einer Großbank. Die Risiken werden uns ständig dargelegt. Bei uns ist es zum Beispiel schon lange gar nicht mehr möglich, Daten auf einen USB Stick zu ziehen. Selbst alle Ausdrucke werden dokumentiert. Abfotografieren ginge noch.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

um 07:02
Dass es Insider Infos gab scheint ja wohl klar.

Der Fall erinnert mich an die Fälle der "AMG Bande", gibt diverse Podcasts und ein Buch dazu.
Ebenfalls teure, hoch motorisierte Autos mit denen man zur Not vor der Polizei fliehen kann, sehr lange Vorbereitungszeit für die Coups die auch einiges an Wissen, Geld und Vorbereitungszeit vorausgesetzt hat.

Ist zwar OT, aber passt zum Fall: die Bande hatte auch immer Insider um zum Beispiel einen Geldtransporter oder Geldautomat zu plündern und das war eigentlich auch immer klar.
Sie wussten aber auch, dass dieser Insider relativ sicher war, wenn er nach dem Coup die "Füße still" hält.
Die Polizei wusste nur dass es ein Insider gab, nicht wer es war.

Ich denke so ist das in dem Fall auch. Ich kann mir gut vorstellen dass dieser schon von der Polizei vernommen wurde ohne es zu wissen.


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