JamesRockford schrieb:Aber wie könnte ein Insider der Bank wissen, welche unfassbaren Werte in den Schließfächern waren? Wäre ich Panzerknacker, würde ich Schließfächer in reichen Städten knacken, aber doch nicht in einer der ärmsten Städte Deutschlands.
Ich glaube nicht, dass das jemand wusste, wie denn auch? Dazu müssten ja die Schließfachinhaber bewusst der Bank gegenüber angegeben haben, was da drin ist. Und das werden sie nicht getan haben, da sie ja a) dann darauf hingewiesen worden wären, dass solche Summen nicht versichert sind und b) werden viele auch den Teufel getan haben, über ihr Schwarzgeld zu sprechen.
Ich halte das auch nach wie vor für einen medialen Überbietungswettbewerb, wer da jetzt die höchsten Zahlen nennt, wie viele Millionen, demnächst wahrscheinlich dann Milliarden, da geklaut wurden. Angefeuert durch irgendwelche geltungssüchtigen und mediengeilen Opferanwälte und irgendwelche
"Meine ganzen Ersparnisse sind weg, wenn die Bank das nicht ersetzt muss ich unter der Brücke schlafen" Erzählungen (und nein, damit will ich den Verlust nicht kleinreden, aber da wird jetzt auch manche nicht gar so helle Kerze dabei sein, die glaubt, wenn sie in die Kamera erzählt dass da das Fabergé-Ei drin war, das man zur Hochzeit bekommen hat, die Bank eine ordentliche Summe rausrückt....)
JamesRockford schrieb:Aber wenn es stimmt, dass ausgerechnet die Schließfächer nicht aufgebrochen wurden, die leer waren, wären sie ziemlich dumm, denn dann stellt sich die Frage, woher diese Infos kamen. Datenklau oder Insiderwissen?
Möglich wäre allenfalls, dass es bestimmte Regeln gibt, die man bei der Vermietung beachtet, also z. B. man beginnt bei Fach 1 und vermietet dann der Reihe nach so weit die Nachfrage reicht, bis man dann z. B. bei Fach 543 angekommen ist. Und wenn dann eines der ersten Fächer wieder gekündigt wird, vermietet man dann das neu, anstatt die 544, so dass möglichst eine fortlaufende Reihe von Fächern vermietet ist. Das würde dann bedeuten, dass man, wenn man die Fächer der Reihe nach aufbricht und dann relativ am Ende auf zwei oder mehrere leere Fächer hintereinander stößt, das dann das Ende der vermieteten Fächer ist und man aufhören kann.
Aber wenn dem so sein sollte, müsste diese Regel ja auch verraten worden sein - sofern sie denn überhaupt je geheim war. Abe das ist nur eine reie Vermutung von mir, ich kenne mich da nicht aus...