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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

239 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Einbruch, Gelsenkirchen, Bankraub ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

14.01.2026 um 22:22
Vielleicht waren die irgendwie als Weihnachtsmänner verkleidet? Das war zumindest irgendwie mein erster Gedanke.
Mich lässt aber die Größe des Lochs wirklich grübeln. Wie passt man da durch ?


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

14.01.2026 um 22:24
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Für mich hat das irgendwie auch eine symbolische Aussagekraft, ich kann mir nicht vorstellen, dass das reiner Zufall sein soll.
Hm? Welche Bedeutung witterst du denn da?


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14.01.2026 um 22:25
Zitat von KriminalpsychoKriminalpsycho schrieb:Vielleicht waren die irgendwie als Weihnachtsmänner verkleidet?
😂 Nein, so meinte ich das nicht. Ich denke da eher an gut organisierte Strukturen, die sich zuvor auch durch Geldtransporterüberfälle einen Namen gemacht haben.
Zitat von LanzaLanza schrieb:Hm? Welche Bedeutung witterst du denn da?
RAF


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

14.01.2026 um 22:31
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:finde nur ich das komisch?
Nein, ich finde es auch seltsam und halte das nicht für Zufall.
Normalerweise achtet man doch bei derartigen Aktionen darauf dass nichts auffällig ist/wird. In der Regel schwarze Kleidung, aber bestimmt keine leuchtenden roten und grünen Handschuhe.
Fast schon wie ein Statement.
Oder soll das doch Zufall sein und man interpretiert jetzt zu viel da rein weil es ein so gelungener Coup war ?

Mir kommt es komisch vor ...


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

14.01.2026 um 22:40
Zitat von .Sicario.Sicario schrieb:Oder soll das doch Zufall sein und man interpretiert jetzt zu viel da rein weil es ein so gelungener Coup war ?

Mir kommt es komisch vor ...
Ok, rot-grün mal angenommen. Wofür soll das denn stehen bei den weiteren Annahmen? Schwarzgeld zB.

Soll das ein Dank an rot-grün sein?
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:
Zitat von LanzaLanza schrieb:Hm? Welche Bedeutung witterst du denn da?
RAF
LOL


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14.01.2026 um 22:40
Zitat von .Sicario.Sicario schrieb:Nein, ich finde es auch seltsam und halte das nicht für Zufall.
Ich gebe zu, ich bin kein Profi was das Thema Terrorgruppen, Clan-Kriminalität oder Mocro-Mafia oder whatever angeht, aber Rot hätten wir ja schon im Namen und die Sympathie zur Palästina und evtl Terrorgruppen der Hamas ist ja durch die Historie bei RAF irgendwo belegt. Hinzu kommt, dass man immer vermutet hat, dass Straub und Garweg im Untergrund weitermachen, eben mit einem neuen Netzwerk aus Sympatisanten und sie sind ja auch nicht mehr so fit, um mit Panzerfaust aufzutreten. Vielleicht ist der Kernbohrer die neue Panzerfaust? Die extrem gute Vorbereitung solch eines aufwendigen Coup würde mMn auch dazu passen.

@Lanza: einfach mal die Symbolfarben googeln


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14.01.2026 um 22:44
Zitat von LanzaLanza schrieb:Soll das ein Dank an rot-grün sein?
Gar nicht sooo abwegig 😂😂.

@LillyLego
Die RAF hatte ich jz gar nicht suf dem Schirm aber die sind doch zu alt für so was oder?

Alles ist möglich 😀.

Aber mit Bankraub kenn ich mich leider gar nicht aus ☹️.


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14.01.2026 um 23:58
Zitat von KriminalpsychoKriminalpsycho schrieb:Mich lässt aber die Größe des Lochs wirklich grübeln. Wie passt man da durch ?
@Kriminalpsycho

Dazu habe ich im Netz eben etwas recherchiert. 40 cm Durchmesser sind ja wirklich extrem schmal und eher für die Körpergröße eines Kindes geeignet. Oder...eines Roboters? Es scheint tatsächlich Systeme zu geben, die Tresorschlösser knacken und recht leicht nachbildbar sind, weil die Hacker die Bauanleitung sogar online gestellt haben. Entweder man hat an sowas weitergebastelt oder es wurde ein Sümmchen für die Herstellung eines speziellen robotikbetriebenen Schließfachschloss-Knackers bezahlt. Die Hersteller von Bankschließfächern kann man ja auch sicher ausfindig machen inkl. der darin verbauten Baukomponente des Schlosses. Und dann müsste man das nur noch darauf zuschneiden. Mit heutiger Technik und KI ist sicher schon Vieles möglich. Je nach Sensorik könnte so ein Roboter vielleicht sogar von außen erkennen/messen, ob in dem Fach überhaupt etwas gelagert ist und leere Fächer auslassen?


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

15.01.2026 um 00:05
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Entweder man hat an sowas weitergebastelt oder es wurde ein Sümmchen für die Herstellung eines speziellen robotikbetriebenen Schließfachschloss-Knackers bezahlt. Die Hersteller von Bankschließfächern kann man ja auch sicher ausfindig machen inkl. der darin verbauten Baukomponente des Schlosses.
So oder so. Jedenfalls kann man in Deutschland eigentlich nicht mehr von einem Fachkräftemangel sprechen. 😂


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

15.01.2026 um 05:35
Gegen die These, dass die Bankräuber den Tresorraum selbst nicht betreten haben, sondern die Arbeit des Leerens der Schließfächer durch einen Roboter erledigen ließen, spricht, dass sie im Tresorraum großflächig Säure verspritzt haben, um DNA-Spuren zu zerstören.

Einer der Bankräuber scheint mir in der Tat korpulenter zu sein. Möglicherweise ist der nicht durch das Loch gekrabbelt, sondern war vor allem für das Bohren des Loches zuständig und hat später die Arbeit seiner "Kollegen" durch das klassische "Schmierestehen" abgesichert.

Unterschiedliche Handschuhfarben erscheinen mir nach längerem Nachdenken schon sinnvoll, wenn man mit mehreren Leuten an einer Stelle arbeitet. Dann sieht man auf einen Blick, wer gerade was macht, ohne sich umdrehen und den Leuten ins Gesicht sehen zu müssen.


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15.01.2026 um 07:59
Ich denke nicht dass die Farben der Handschuhe eine relevante Bedeutung haben. Vielleicht waren die aufgrund Weihnachten wirklich irgendwie als Weihnachtsmänner oä verkleidet und standen draußen, bis die Filiale geschlossen hat.
Nach meinen Recherchen hat das Loch einen Durchmesser von 40cm. Hier passt doch auch kein schlanker Mensch durch wenn man mal bedenkt wie die Schulterbreite der Menschen ausfällt. Vielleicht hab es noch einen anderen Zugang und dieses Loch war nur als Durchreiche für die Beute gedacht?!


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15.01.2026 um 08:34
Zitat von KriminalpsychoKriminalpsycho schrieb:Zudem wundert mich die Größe des Bohrloches. Mir
Kommt dies so klein vor, oder täuscht das nur? Wie haben die da durchgepasst? Einer der TVs zumindest sieht doch schon recht kräftig aus. Selbst der schmalere ?!
Wenn man sich das Bohrloch genau anschaut erkennt man as es 2 Bohrlöcher sind. Oberhalb der Bohrlöcher erkennt man auch 2x2 kleinere Bohrlöcher, im Abstand von 15-20cm an welche die Halterung der Kernlochbohrmaschine angeschraubt wurde. Demzufolge hat das fertige Bohrloch eine Grösse von etwa 40x60cm. - vergrössert euch die Bilder des Bohrlochs mal, dann versteht ihr was ich meine.
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Die Nummernschilder der verwendeten Fahrzeuge wurden ja in Dortmund ziemlich auffällig entsorgt, dass passt überhaupt nicht zur Vorgehensweise beim Bankraub. Es könnte sich da mMn um eine gelegte Spur handeln, die den Eindruck erwecken sollte man habe sich nach der Tat in Richtung Dortmund verzogen, also weg von Holland.
Ich halte es sogar für möglich das die Sache mit den Nummernschildern ein Fake der Ermittlungsbehörden ist. U.U. wollte man ganz bewusst Unruhe erzeugen und erhoffte sich hierdurch irgendwelche neuen Erkenntnisse. Nummernschilder ausgerechnet am HBF entsorgen....hahahaha.
Im Umfeld von Bahnhöfen sind viele Menschen, viele Kameas und dann entsorgen die Verbrecher ausgerechnet dort die Kennzeichen - albern !
Ein paar Blechnummernschilder kann man mithilfe einer Flex oder Blechschere innerhalb von ein paar Minuten in zig Kleinteile zerlegen und entsorgt sie nicht am HBF. Weder der Audi, noch der Mercedes Transporter wurden inzwischen gefunden.......aber die Nummernschilder lagen am HBF. Sorry, aber da muss ich nicht nur schmunzeln sondern sogar lauthals lachen.


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15.01.2026 um 08:45
Auch ein sehr interessanter Bericht:



Vor allem folgende Passage:
Wie lange die Täter für ihren Einbruch gebraucht haben, ist weiterhin unklar. Der Aufbruch der Bankschließfächer habe bereits am 27. Dezember um 10.45 Uhr begonnen, teilten die Ermittler weiter mit. In der Bank gab es laut Reul ein Computersystem, das jede einzelne Öffnung eines Schließfachs – egal ob mit Schlüssel oder mit Gewalt – protokolliert. Laut Polizei wurde die letzte Öffnung eines Schließfachs am 27. Dezember um 14.44 Uhr festgestellt.

Ob alle 3.100 Fächer in diesen vier Stunden geöffnet wurden oder ob die Technik anschließend schlicht keine Daten mehr erfasst habe, ließ eine Polizeisprecherin ausdrücklich offen.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/spektakularer-bankraub-in-gelsenkirchen-einbrecher-kamen-durch-manipulierte-tur--230-beamte-arbeiten-an-fall-15131039.html?utm_source=firefox-newtab-de-de


Sorry, aber wie soll das denn gehen ??? über 3.000 Schliessfächer in 4 Stunden öffnen, d.h. rd. 750 Fächer in der Stunde. Das wären rd. rd. 12 Fächer pro Minute........alle 5 Sekunden 1 Fach geknackt. Selbst wenn ich von 4 Schliessfachknackern ausgehen würde, wären es immer noch rd. 20 Sekunden je Fach. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das dies möglich ist.


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15.01.2026 um 09:41
@Kölner

https://youtube.com/live/XToTwfo5_PA?si=Z17sX6mRNczfhVJN

In diesem Video vom ZDF (kann es leider am Handy nicht einbetten) wird gesagt dass an der Stelle dort wo die Nummernschilder entsorgt wurden am HBF Dortmund ausgerechnet keine Kameras gab.
So als ob das auch bekannt war.

Leider finde ich den Zeitstempel nicht.


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15.01.2026 um 09:43
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Wurde hier schon was über die roten und grünen Handschuhe gesagt oder finde nur ich das komisch? Für mich hat das irgendwie auch eine symbolische Aussagekraft, ich kann mir nicht vorstellen, dass das reiner Zufall sein soll.
Hinter den Farben der Handschuhe sehr ich keine Symbolkraft. Es scheinen eher ganz normale Arbeitshandschuhe mit Grip zu sein: Für ein bis sechs Euro in jedem Baumarkt zu kaufen.


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15.01.2026 um 10:04
Zitat von .Sicario.Sicario schrieb:In diesem Video vom ZDF (kann es leider am Handy nicht einbetten) wird gesagt dass an der Stelle dort wo die Nummernschilder entsorgt wurden am HBF Dortmund ausgerechnet keine Kameras gab.
Demnach konnten die Nummernschilder dort unbeobachtet einfach nur schnell getauscht werden. Unter Umständen lag Dortmund auf der Strecke.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Mitfahrer mit der Bahn weitergefahren sind, um Spuren zu verwischen. Die Fahrer brachten die beiden Fahrzeuge dann irgendwo hin, wo sie gründlich gereinigt und mit den originalen Kennzeichen versehen - oder gleich in Einzelteile zerlegt wurden.
In diesem Fall müsste man von größeren kriminellen europaweiten Verbindungen ausgehen. Die Räuber waren dann nur die Ausführenden, die später einen Anteil erhalten haben.


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Einbruch Bank Gelsenkirchen 2025

15.01.2026 um 10:20
Zitat von KölnerKölner schrieb:Wenn man sich das Bohrloch genau anschaut erkennt man as es 2 Bohrlöcher sind. Oberhalb der Bohrlöcher erkennt man auch 2x2 kleinere Bohrlöcher, im Abstand von 15-20cm an welche die Halterung der Kernlochbohrmaschine angeschraubt wurde. Demzufolge hat das fertige Bohrloch eine Grösse von etwa 40x60cm. - vergrössert euch die Bilder des Bohrlochs mal, dann versteht ihr was ich meine.
Ich bin der Meinung, dass die rechte Bohrung nicht komplett durchgegangen ist. Anbei das Bild mal mehr aufgehellt:

IMG 0149

„Normale“ Bohrkronen gibt es mit bis zu 1000mm Durchmesser: https://bucar-diamantwerkzeuge.de/Bohrkrone-Typ-B-62-OE-500-mm/Sw10057.25


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15.01.2026 um 10:31
Zitat von KölnerKölner schrieb:Sorry, aber wie soll das denn gehen ??? über 3.000 Schliessfächer in 4 Stunden öffnen, d.h. rd. 750 Fächer in der Stunde. Das wären rd. rd. 12 Fächer pro Minute........alle 5 Sekunden 1 Fach geknackt. Selbst wenn ich von 4 Schliessfachknackern ausgehen würde, wären es immer noch rd. 20 Sekunden je Fach. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das dies möglich ist.
Unter Schließfach stellt man sich als Laie ja nun irgendwas vor, das sehr massiv ist. Weil es ja sicher sein soll. Aber ich weiß nicht, ob das nicht vielleicht eine falsche Vorstellung ist.

Denn eigentlich (dass es hier in diesem Fall nicht geklappt hat, ist klar) sollten diese Fächer ja nicht zugänglich sein, sondern lagen innerhalb eines Tresorraums. Und damit wird die Sicherheit durch den Tresorraum als solchen gewährt. Also durch dessen Tür, Alarmanlage etc. aber nicht unbedingt durch jede Schließfachtür für das betreffende Fach extra.

Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass die Schließfachtüren gar nicht so massiv waren wie man das denken würde. Sondern "nur" als Sicherung, dass kein Kunde ein Schließfach öffnen kann, das nicht ihm gehört. Und die eigentliche Sicherheit durch die Sicherung des Tresorraums gewährt werden sollte.


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15.01.2026 um 10:32
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:Ich bin der Meinung, dass die rechte Bohrung nicht komplett durchgegangen ist. Anbei das Bild mal mehr aufgehellt:
Edit: es könnte doch zwei durchgegangene Bohrungen gegeben haben, wenn man sich das anschaut, was wirklich „durch“ geht sieht etwas elliptisch aus.
IMG 0149


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15.01.2026 um 10:39
Zitat von VanPuttenVanPutten schrieb:
Kurz nach halb 11 am Samstagmorgen gelang schließlich der Durchbruch durch die dicke Stahlbetonwand, und um 10.45 Uhr knackten die Täter das erste Kunden-Schließfach.
Irgentetwas stimmt Zeitlich nicht, folgendes frage ich mich.
Das letzte Schliessfach soll am Samstag 14:44 Uhr geknackt worden sein, die Täter flüchten aber erst am Montag Morgen aus der Tiefgarage. Was haben sie die 30 Stunden zwischen letzten aufbrechen und Flucht gemacht? Haben sie im tresor geschlafen? Haben sie einfach 30 Stunden nix gemacht oder stimmt die Zeitfolge/ Tathergang nicht? Was meint ihr?


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