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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

736 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

03.07.2026 um 12:49
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich könnte mir vorstellen dass sie den Geldbeutel grundsätzlich bei sich hatte, auf so einem Fest macht es ja nochmal zusätzlich Sinn um sich etwas zu kaufen, Essen oder Getränke
Ja, so sehe ich das auch. Dass sie Ihren Geldbeutel grundsätzlich bei sich hatte und dass dieser nach der Tat eben gefehlt hat. Man weiß aber halt nicht genau, wann dieser Geldbeutel abhanden kam, eventuell ja auch schon vor der Tatnacht. Daher auch die Formulierung:
Sie soll die Geldbörse in Form eines Tirolerhuts (siehe Vergleichsfoto) in der Tatnacht mit sich geführt haben.



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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

03.07.2026 um 13:38
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Eigendlich gehört es "zum Standart" das vermisste Gegenstände des Tatopfers erwähnt werden und man ein Vergleichsstück vorzeigt, bei einer derart ungewöhnlichen Geldbörse macht man so etwas gleich zweimal. ^^
Das ist mir auch aufgefallen, man zeigt gleich Vorder- und Rückseite der Geldbörse. Ist das eine Besonderheit, dass auf der Rückseite NICHTS ist - oder?

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Zitat von GildonusGildonus schrieb:Dieses Portemonaie könnte durchaus im Täterfahrzeug verloren gegangen sein und wenn es dann ein Dritter gefunden hat, sei es im Auto, am Straßenrand oder einer Mülltonne, dann ist es eine Spur zum Täter.
Gute Idee, denkst Du, dass es bei der Rangelei im Porsche liegen geblieben ist? Ob das irgendwo zwischenzeitlich aufgetaucht ist und Jemand hat es an sich genommen? Im Fall Claudia Wilbert fehlt ja auch noch bis zum heutigen Tage ihre auffällige Brille, die vielleicht auch im Auto ihres Mörders liegen blieb.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Dass sie Ihren Geldbeutel grundsätzlich bei sich hatte und dass dieser nach der Tat eben gefehlt hat.
Ich nehme an im Geldbeutel waren max. 5 DM für eine Fassbrause, Bockwurst oder Fischbrötchen. Passt in so einen Geldbeutel auch ein Haustürschlüssl, dann wäre der ja ebenfalls weg!

Fehlte denn im Fall Sonja Hurler nicht auch der Schlüssel?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

03.07.2026 um 13:52
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Allerdings halte ich es auch für möglich und sogar wahrscheinlich, dass es einfach eine nachweislich falsche Ortsangabe auf dem Vergleichsstück war, weil man kein Vergleichsstück mit dem auf Marions Version verewigten Gruß bekommen konnte. Also entfernte man auf dem Foto die falsche Ortsangabe um nicht zu verwirren. Fraglich ist dann nur, warum man dann den tatsächlichen Ort nicht zumindest in der Beschreibung nannte
Möglicherweise kannten Eltern oder Freunde diesen als Tirolerhut gestalteten Geldbeutel zwar als durchaus vertrauten Gegenstand, aber man war sich über die genaue Ortsbezeichnung nicht absolut sicher oder einig. Das würde erklären, warum man beim Vergleichsbeispiel auf einen Namen schließlich verzichtet hat.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

03.07.2026 um 14:31
Hallo @HolzaugeSHK , hallo @alle !


Es scheint mir als recht wahrscheinlich das Täter und Opfer mit einem Auto zum Tatort gekommen sind.

Die beiden in der Fernsehsendung Aktenzeichen XY genannten Autos hingegen halte ich für einen "Regieeinfall" und damit auch die Beobachtung einer Rangelei. Man mußte meiner Meinung nach irgendwie Sendezeit überbrücken, weil es nicht viele Fakten zu berichten gab, und wollte die Tatzeit nicht so direkt aussprechen.

Das Portemonaie muß irgendwo abgeblieben sein und das Täterfahrzeug wäre eine naheliegende Möglichkeit. Sie könnte es aber auch vorher im Festzelt verloren haben.


Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

03.07.2026 um 17:38
Zitat von 321meins321meins schrieb:Sollte es so gewesen sein, wo würde man im Bereich des Festes nach dem Portemonnaie suchen? Da wo man gesessen hat, da wo man Getränke oder Essen bezahlt hat, Toilette könnte ich mir auch noch vorstellen.
Ja genau, eben überall dort, wo man sich während des Festes nach der letzten Zahlung aufgehalten hat, also sicher war, sein Portemonnaie noch gehabt zu haben. Vielleicht hat sie auch noch Personal angesprochen. Das ist jedoch insofern weniger wahrscheinlich, als das dieses Personal sicher regional ansässig war und von ihrem Mord gehört haben muss. Da hätte sich bestimmt jemand erinnert und das gemeldet, zumal ja z.B. in XY auch gezielt danach gefragt wurde, wer noch Angaben zu ihrem Aufenthalt nach 20 Uhr machen kann.
Zitat von 321meins321meins schrieb:Theoretisch könnte Marion sogar auf diesem Weg auf den Täter gestossen sein weil sie ihn nach dem Portemonnaie gefragt hat. Vielleicht hat dieser dann angeboten nochmal nochmal mit ihr zusammen dieses zu suchen.
Auch das ist möglich. Vielleicht fragte er sie was sie da macht oder sucht und darauf kam man ins Gespräch?! Alles im Bereich des Möglichen.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:warum sagt man uns nicht, woher das Souvenir stammt? Wenn z.B. "Gruss aus Luzern" auf dem Portemonnaie stand, und es vom Täter mitgenommen wurde, könnte sich ja jemand an ein Gespräch erinnern, in dem gefragt wurde: "Du warst in Luzern?"
Eine gute Frage die ich mir eben auch gestellt habe. Der User @Bundesferkel sagt dazu:
Zitat von BundesferkelBundesferkel schrieb:Möglicherweise kannten Eltern oder Freunde diesen als Tirolerhut gestalteten Geldbeutel zwar als durchaus vertrauten Gegenstand, aber man war sich über die genaue Ortsbezeichnung nicht absolut sicher oder einig. Das würde erklären, warum man beim Vergleichsbeispiel auf einen Namen schließlich verzichtet hat.
Eine gute Idee. Allerdings nehme ich an, dass Marion dieses "Hut-Portemonnaie" als Souvenir in einem Urlaub oder Vereinsfahrt/Klassenfahrt (falls es sowas gab) bekommen oder erworben hat. Ich denke, zumindest die Eltern hätten sich daran erinnern müssen. Schließlich wussten die ja, wo ihre Tochter schon gewesen ist und wie und wo sie es bekommen haben sollte. Eine andere Möglichkeit wäre allerdings, dass sie das Portemonnaie als Mitbringsel z.B. von einer Freundin oder einem anderem Familienmitglied bekam. Dann könnte sein, dass man sich daran nicht eindeutig erinnern könnte. Also man sollte das durchaus mal im Hinterkopf behalten. Das ist nämlich nicht unwahrscheinlich.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Eigendlich gehört es "zum Standart" das vermisste Gegenstände des Tatopfers erwähnt werden und man ein Vergleichsstück vorzeigt, bei einer derart ungewöhnlichen Geldbörse macht man so etwas gleich zweimal.
Ja darüber wundere ich mich ehrlich gesagt auch sehr. Hielt man diese Info zurück, weil man recht sicher war den Täter zu haben, wenn man dieses Portemonnaie bei ihm findet? Man weiß es nicht. Ich finde es auch sehr bemerkenswert.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Es scheint mir als recht wahrscheinlich das Täter und Opfer mit einem Auto zum Tatort gekommen sind.
Da stimme ich zu. Ich glaube auch nicht das man per Pedes oder auf einem Zweirad zum Mordort gelangte. Zumal ich derzeit immernoch davon ausgehe, dass Marion jene Person nicht freiwillig bis dorthin begleitet hätte. Sie wollte ziemlich sicher nach Hause. Zumindest meiner Meinung nach. In einem Auto konnte man sie da um längen besser kontrollieren.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Die beiden in der Fernsehsendung Aktenzeichen XY genannten Autos hingegen halte ich für einen "Regieeinfall" und damit auch die Beobachtung einer Rangelei. Man mußte meiner Meinung nach irgendwie Sendezeit überbrücken, weil es nicht viele Fakten zu berichten gab, und wollte die Tatzeit nicht so direkt aussprechen.
Da möchte ich dann doch starke Zweifel anmelden. Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass die Redakteure von Aktenzeichen XY ungelöst bewusst falsche Fahrzeuge einbauen, Frei erfundene Sachverhalte wie ausgerechnet so etwas wichtiges wie eine Rangelei UND noch zur Krönung zwei Zeugen erfinden, welche die Beobachtungen gemacht haben sollen. Nein. Das ist dann doch zu viel. Es ist allgemein bekannt, dass bei Aktenzeichen XY, bestimmte Dialoge, Orte, Witterungen, exakte Abläufe -wenn unbekannt- etc. erfunden werden. Opfer werden auch bewusst symathisch dargestellt, Empathie für das Opfer hervorgerufen usw. Aber Bewusst noch Bilder von Fahrzeugen zu erfinden, zwei Zeugen zu erfinden, nein. Soweit würde Aktenzeichen XY -gerade unter Eduard Zimmermann- sicher nicht gehen. Da bin ich zumindest ganz sicher.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

03.07.2026 um 19:48
Hallo und Grüße @alle!
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Allerdings schränke ich mich nicht nur auf ihr direktes Umfeld oder direkten Bekanntenkreis ein. Eine Respektsperson bzw. eine Person des öffentlichen/lokalen Lebens schafft ja auch Vertrauen. Oder auch nur der Kollege von Vater oder Mutter, der schonmal bei ihr zuhause war. Das kann z.B. der Postbote sein, der lokale Versicherungsvertreter der regelmäßig zum Kaffee vorbeischaut, ein Lehrer, ein Polizist oder der Schornsteinfeger. Nicht zwingend alles Personen die einen wirklichen, sprich persönlichen Kontakt zu Marion haben brauchten, jedoch für sie zumindest vom "Sehen" her bekannt und als vertrauenswürdig von ihr eingestuft wurden.
Das fällt für mich in den erweiterten Bekanntenkreis, das weitere Umfeld. Wir dürften hier ganz simpel nur unterschiedliche Definitionsauslegungen haben, was den genauen Wortlaut betrifft. Denn in der Sache gibt es da keine Unterschiede.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Warum denkst du, dass sie sicher den Geldbeutel dabei hatte als sie das Fest verließ? Lass mich mal wild raten: Weil dann "Chris(sy)" als Verabredung und Grund für ihre spätere Rückkehr unwahrscheinlich ist?
Da muß ich schmunzeln, du hängst an Chris mehr fest als ich es je war. :-) Solange "Chris" keine tragfähige Aussage abgegeben hat, ist er ohne Zweifel als einer(!) der Hauptverdächtigen anzusehen. Die Betonung liegt aber auf "einer", ich habe stets darauf hingewiesen, daß ich auch andere Verdächtige sehe. Bei Chris kommen eben einige Dinge zusammen, nicht zuletzt sein plötzliches Abtauchen direkt nach dem Mord, während er einige Zeit davor sich auffallend häufig mit Marion getroffen hatte. Sowas kommt eben nicht gut, wenn Verdächtige gesucht werden. :-)

Aber der eigentlich Grund weshalb ich davon ausgehe, daß Marion ihren Geldbeutel auf ihrem letzten Nachhauseweg bei sich hatte ist die Tatsache, daß er erst jetzt thematisiert wird. Im Zuge der neueen Ermittlungen wird man letztlich festgestellt haben, daß der "Tirolerhut" eben nicht irgendwo anders gelandet war. 1973 war der Geldbeutel ja schon abkömmlich, wurde aber nie erwähnt. Dabei ist es doch ein Klassiker, wenn in einer Fahndung gefragt wird, ob "jemand folgende Gegenstände gesehen/gefunden hat." Das hast man in XY 1974 was den Geldbeutel betrifft, garantiert nicht ohne Grund unterlassen.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Gute Idee, denkst Du, dass es bei der Rangelei im Porsche liegen geblieben ist?
Das halte ich für nahezu ausgeschlossen. Du weißt sicherlich noch, daß ich dieser Sichtung grundsätzlich sehr skeptisch gegenüber stehe, haben wir auch schon relativ breit diskutiert. Aber völlig unabhängig von der Qualität der Sichtung gibt es weitere Dinge, die dagegen sprechen.
Auch 1973 wuchsen Porsche 911 nicht auf Bäumen, schon garnicht eine solch ausgefallene Variante! Hätte es im selbst entferntesten Dunstkreis von Marions Umfeld einen Besitzer diesen Sportwagentyps gegeben, dies wäre herausgekommen. Mit einem solchen Wagen im Besitz bist du in deinem Umfeld nicht unauffällig.
Und wäre der Fahrer ein Mister X gewesen, wie hätte dieser Fremde Marion mindestens sechseinhalb Stunden am Stadtrand ruhighalten können? Das funktioniert auch nicht.
Selbst wenn man die zweifelhafte Qualität dieser Sichtung beiseite läßt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Verstrickung sehr gering.

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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

04.07.2026 um 00:20
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:1973 war der Geldbeutel ja schon abkömmlich, wurde aber nie erwähnt. Dabei ist es doch ein Klassiker, wenn in einer Fahndung gefragt wird, ob "jemand folgende Gegenstände gesehen/gefunden hat."
Theoretisch kann die Nichterwähnung des Portemonnaies zur damaligen Zeit auch damit zusammenhängen, dass es sich damals um einen relativ weit verbreiteten Gegenstand mit wenig Hinweis auf eine bestimmte Person gehandelt haben könnte.

Beispielsweise gab es in den 1970ern sehr häufig solche Portemonnaies in Form kleiner Mäuse (aus Leder oder Kunstleder), wo dann der Reißverschluss den Rücken entlanglief, und am Schieber des RV konnte man noch Schlüssel anbringen.

Kultur- und Zeithintergrund war, dass Kinder vor 50 Jahren in der reichlich bemessenen Freizeit zwischen Mittag- und Abendessen einen großen Bewegungsradius hatten, und schon deshalb oft dazu angehalten wurden, 20 Pfennige für die damals noch vorhandenen Telefonzellen mitzuführen. Damit man Hilfe rufen konnte, falls mal etwas passieren sollte.

Es war also normal, dass Kinder immer etwas Geld bei sich hatten, und oft eben auch ein kleines Portemonnaie besaßen.

Damals hätte die Erwähnung des "Tirolerhuts" möglicherweise zu einer Vielzahl von Meldungen ohne besonderen Wert für die Ermittler geführt. Heute könnte jemand, der ohnehin einen anderweitig begründeten Verdacht hegt, sich durch die Erinnerung an diesen besonderen Geldbeutel zu einer Aussage ermutigt fühlen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

04.07.2026 um 14:53
Die BILD ist jetzt auch endlich auf die Plakat- und Flyeraktion im Fall Marion Baier und Sonja Hurler aufmerksam geworden. Vielleicht kann man ja durch den Artikel auch Menschen ansprechen, die außerhalb des Bundeslandes Bayern wohnen?
Jetzt startet die Kripo eine ungewöhnliche Fahndung in Senioren- und Pflegeheimen und setzt auf Erinnerungen der Bewohner.
Screenshot 20260704 142519 Samsung BrowsOriginal anzeigen (3,2 MB)


Quelle:
https://m.bild.de/news/inland/maedchen-vor-53-jahren-getoetet-polizei-sucht-moerder-im-altenheim-6a450b7bf027d323739661c3?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fnews%2Finland%2Fmaedchen-vor-53-jahren-getoetet-polizei-sucht-moerder-im-altenheim-6a450b7bf027d323739661c3


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

04.07.2026 um 16:37
@HolzaugeSHK Hmm, was weiß die "Bild", was wir nicht wissen?

Im verlinkten Artikel macht die Zeitung aus einer Suche, die auch im Altersheim stattfindet, eine Suche im Altersheim.

Ich schließe daraus, dass die Ausweitung der Suche auf Seniorenheime ein wichtiger Teil der Suche sein muss, und man sich von dort Hinweise erhofft. Vielleicht hängt das mit dem Alter des Gesuchten zusammen, das wohl im Zusammenhang mit der zweiten Tag mehr oder weniger deutlich nach oben korrigiert werden musste.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

04.07.2026 um 17:05
Hallo @sallomaeander, manchmal habe ich das Gefühl, dass wir sogar schon mehr als die BILD wissen! 😉

Es wurde ja schon vor einigen Tagen in der hiesigen Presse die Aktion mit den Flyern in den Senioreneinrichtungen angekündigt.
Geplant sind am Mittwoch eine Plakataktion im Raum Oberasbach sowie Flyer, die auch in Wohnanlagen für Senioren verteilt werden sollen.
Ich bin gespannt auf die zahlreichen Erinnerungen der Senioren!

Quelle:
https://fuerthaktuell.de/landkreis-fuerth/11173/mordfall-marion-baier-polizei-verteilt-flyer-in-seniorenwohnheimen-in-oberasbach/


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

04.07.2026 um 18:07
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Damals hätte die Erwähnung des "Tirolerhuts" möglicherweise zu einer Vielzahl von Meldungen ohne besonderen Wert für die Ermittler geführt. Heute könnte jemand, der ohnehin einen anderweitig begründeten Verdacht hegt, sich durch die Erinnerung an diesen besonderen Geldbeutel zu einer Aussage ermutigt fühlen.
Das klingt für mich sehr logisch, praktisch ein Zusatz der diese Person beim Verdacht weiter bestätigen könnte.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Ich bin gespannt auf die zahlreichen Erinnerungen der Senioren!
Ich würde weiter auf jemanden tippen der damals bei einer Person ein ungutes Gefühl hatte, dies nie der Polizei gemeldet hat aber jetzt nach so langer Zeit doch darüber sprechen wird. Ich denke genauso wichtig wäre eine Person die noch Fotos vom
Fischerfest hat, ein Foto mit einer bisher unbekannten Person neben Marion oder jemand der Jeans und besagte Turnschuhe getragen hat könnte schon einen grossen Fortschritt bringen.
Es war damals das erste Fischerfest in Zirndorf, es muss meiner Meinung nach etliche Fotos geben, von Vereinsmitgliedern, vielleicht auch von der Gemeinde, Stadtverwaltung etc.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

04.07.2026 um 21:51
Hallo @alle !
Zitat von 321meins321meins schrieb:Es war damals das erste Fischerfest in Zirndorf, es muss meiner Meinung nach etliche Fotos geben, von Vereinsmitgliedern, vielleicht auch von der Gemeinde, Stadtverwaltung etc.
Auch bei diesem Punkt muß man fragen : Wieso erst jetzt ?
Es ist doch eine naheliegende Möglichkeit das der Täter auf dem Fischerfest war.
Nachdem die anderen Spuren alle im Sand verlaufen sind, hätte man da herangehen sollen. Für mich ist das nicht nachvollziebar.


Gruß, Gildonus


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.07.2026 um 07:16
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Nachdem die anderen Spuren alle im Sand verlaufen sind, hätte man da herangehen sollen. Für mich ist das nicht nachvollziebar.
sehe ich auch so. ob man da noch fündig wird? als meine großmutter ins altersheim ging, ist mein vater 1 jahr später gestorben. ich habe die fotos meiner großeltern und meines vaters erhalten. aber ich konnte mit den fotos meiner großeltern kaum was anfangen. ich habe sie dann meiner tante gegeben.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.07.2026 um 07:47
Zitat von Anya1981Anya1981 schrieb:ich habe die fotos meiner großeltern und meines vaters erhalten. aber ich konnte mit den fotos meiner großeltern kaum was anfangen. ich habe sie dann meiner tante gegeben.
Ich habe schon private Fotos auf dem Sperrmüll gefunden. Oft werden Fotos nämlich einfach weggeworfen - nicht jeder hat Angehörige, oder solche, die an den Fotos Interesse haben.

Vielleicht wird auch eine Auswahl getroffen. Bilder von Hochzeiten, Taufen etc. werden aufbewahrt, die vom Fischerfest ("ist keiner drauf, den wir kennen") kommen weg.

Bei Cold Cases schließen sich laufend Zeitfenster; schon, weil Zeitzeugen irgendwann versterben.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.07.2026 um 09:17
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Vielleicht wird auch eine Auswahl getroffen. Bilder von Hochzeiten, Taufen etc. werden aufbewahrt, die vom Fischerfest ("ist keiner drauf, den wir kennen") kommen weg.
Bei einigen Personen könnte ich mir das so vorstellen, aber bei Mitgliedern und Gründern des Fischereivereins Zirndorf würde ich denken dass man doch sehr stolz gewesen sein muss so ein Fest ausrichten zu können, ich bin sicher dass diese Personen Fotos gemacht haben, wie schon geschrieben ebenso Personen von Stadt, Gemeinde, Fotos in der damaligen Zeitung könnte ich mir auch vorstellen.
Die Frage ist allerdings auch ob auf dem Flyer explizit danach gefragt wird, also nach Fotos vom Fest. Ich bin nicht sicher, hat der Flyer noch eine Rückseite? Man kann ja bei den Bewohnern des Seniorenheims nicht grundsätzlich davon ausgehen dass alle mit Smartphone ausgestattet sind und mal eben den QR-Code scannen um sich noch genauer zu informieren.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.07.2026 um 13:49
Zitat von 321meins321meins schrieb:Ich bin nicht sicher, hat der Flyer noch eine Rückseite?
Screenshot 20260705 132915 YouTube


Bei 02:30 min des Filmbeitrages von FÜRTH AKTUELL kann man die Rückseite des Flyers sehen. Was sich hinter dem QR-Code verbirgt entzieht sich allerdings meiner Kenntnis!

Interessant auch die Fragen von Jan Frühwald, ältere Personen sollen auf die Ermittler zugehen mit Hinweisen wie...

- wusstet ihr, damals waren ja die Amis auch im Stadtbild anwesend
- der und der hat da und da gewohnt
- Mitschüler von Marion Baier war dieser oder jener

Das sind die Verbindungen und neuen Hinweise die sich die Ermittler erhoffen!

Hört einfach noch mal in den Beitrag rein!

Quelle: 📺
Spoiler Youtube: «Kennst Du meinen Mörder?» Polizei sucht weiter nach dem Täter im Fall Marion Baier
«Kennst Du meinen Mörder?» Polizei sucht weiter nach dem Täter im Fall Marion Baier
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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.07.2026 um 14:35
Danke an @HolzaugeSHK für das Einstellen der Rückseite des Flyers. Keine Fragen nach Fotos, was mich etwas wundert. Ich könnte es mir nur damit erklären dass die Ermittler schon einen sehr konkreten Verdacht haben.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Was sich hinter dem QR-Code verbirgt entzieht sich allerdings meiner Kenntnis!
Da hattest Du hier schon mal einen Text eingestellt
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 01.07.2026:Unter diesem o.g. Link wird ausführlich über den Mord an Marion Baier berichtet, die dort aufgeführten Fakten und Fragen sind uns Mitdiskutanten bereits bekannt.
Ein auf dem Plakat angebrachter QR-Code führt zudem zu einer Homepage, auf welcher weitere Informationen zu dem Ermittlungsverfahren zu finden sind. Die Homepage kann ebenso über folgenden Link aufgerufen werden:
Hier der Link zur Homepage
https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/104098/index.html

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/6306251

Ich vermute QR-Code auf Flyern und Plakat sind gleich.
Auch zu Fotos gibt es hier etwas
Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, Beweismaterial wie etwa Fotos vom Fischerfest am 01. Juli 1973 über ein Upload-Portal an die Polizei zu übermitteln:
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/6306251
Nur funktioniert das Upload-Portal zumindest bei mir weiter nicht. Aber wer Fotos hat wird diese sicher auch ohne Portal an die Ermittler weiterleiten können.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.07.2026 um 15:09
Google Lens dekodiert den QR-Code zu:

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/104098/index.html


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

05.07.2026 um 18:05
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Theoretisch kann die Nichterwähnung des Portemonnaies zur damaligen Zeit auch damit zusammenhängen, dass es sich damals um einen relativ weit verbreiteten Gegenstand mit wenig Hinweis auf eine bestimmte Person gehandelt haben könnte.

Beispielsweise gab es in den 1970ern sehr häufig solche Portemonnaies in Form kleiner Mäuse (aus Leder oder Kunstleder), wo dann der Reißverschluss den Rücken entlanglief, und am Schieber des RV konnte man noch Schlüssel anbringen.

Kultur- und Zeithintergrund war, dass Kinder vor 50 Jahren in der reichlich bemessenen Freizeit zwischen Mittag- und Abendessen einen großen Bewegungsradius hatten, und schon deshalb oft dazu angehalten wurden, 20 Pfennige für die damals noch vorhandenen Telefonzellen mitzuführen. Damit man Hilfe rufen konnte, falls mal etwas passieren sollte.

Es war also normal, dass Kinder immer etwas Geld bei sich hatten, und oft eben auch ein kleines Portemonnaie besaßen.

Damals hätte die Erwähnung des "Tirolerhuts" möglicherweise zu einer Vielzahl von Meldungen ohne besonderen Wert für die Ermittler geführt. Heute könnte jemand, der ohnehin einen anderweitig begründeten Verdacht hegt, sich durch die Erinnerung an diesen besonderen Geldbeutel zu einer Aussage ermutigt fühlen.
Hallo @sallomaeander!
Es ist durchaus möglich und hat einen gewissen Reiz, daß dein Ansatz, weswegen der Geldbeutel erst jetzt ins Rennen geworfen wird, so stimmt. Ich möchte aber darauf hinweisen, daß der Ort, auf den sich der Gruß bezieht, nicht genannt wird. Das er auf dem Vergleichsstück unkenntlich gemacht wurde ist logisch, da diese wohl nicht übereinstimmen dürften.
Da aber auch in der Beschreibung des Geldbeutels der Ortsname meines Wissens nach nicht erwähnt wird, ist interessant. Üblicherweise wird ja eine genaue Beschreibung des gesuchten Gegenstands übermittelt. Das dies hier unterblieb, deutet darauf hin, daß man die jetzt auftauchenden "Tiroler Hüte" sehr wohl auseinenander halten kann. Ich vermute, daß Marions Geldbeutel nicht auf einen Ort des Massentourismuses hinweist, sondern das die Kombination Grußgeldbeutel und spezifischer Ortsname schon 1973 nicht allzu häufig gewesen sein dürfte.
Das der Geldbeutel 1973/74 nicht zum Thema wurde, dürfte wohl in einer Mischung aus der Erwartung vieler (damals nur aufwendig abarbeitbarer) Fehlspuren und vor allem war damals noch nicht abschließend bekannt, ob Marion den Geldbeutel sicher bei sich hatte, sein.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Bei 02:30 min des Filmbeitrages von FÜRTH AKTUELL kann man die Rückseite des Flyers sehen. Was sich hinter dem QR-Code verbirgt entzieht sich allerdings meiner Kenntnis!
Interessant auch die Fragen von Jan Frühwald, ältere Personen sollen auf die Ermittler zugehen mit Hinweisen wie...

- wusstet ihr, damals waren ja die Amis auch im Stadtbild anwesend
- der und der hat da und da gewohnt
- Mitschüler von Marion Baier war dieser oder jener
Das sind die Verbindungen und neuen Hinweise die sich die Ermittler erhoffen!
Hört einfach noch mal in den Beitrag rein!
Hallo @HolzaugeSHK! Danke schön nochmals für die Einstellungen der letzten Tage! Die Ermittler in Franken gehen wirklich kräftig in die Offensive! Das ist geradezu vorbildlich, was und wie sie es anpacken!
Angesichts der aktuellen Geschehnisse und was wir bereits in unserer Diskussion erarbeitet haben, vermute ich, daß die Altfallabteilung eines der unschönsten Probleme hat, die die EB haben können. Es sieht meiner Meinung sehr danach aus, daß man das Puzzle fast schon gelöst hat, nur das ein Teil noch fehlt.
Ich hoffe sehr, daß dieser eine entscheidende Hinweis, der womöglich völlig simpel und für sich genommen unbedeutend sein könnte, bald hereinkommt. Sobald der erste Dominostein fällt, hat man diesen Mistkerl!


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