LackyLuke77
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Ermordete Millionärin, verschwundene Tagebücher: Cold Case aus Essen
um 10:30In der Aktenzeichen XY-Sendung vom 29. Juli 2026 wurde ein rätselhafter Cold Case aus Essen vorgestellt: die Millionärin Lieselotte Hohlmann ist 1997 in ihrer Villa erschlagen worden. Der Fall wirft bis heute viele Fragen auf - besonders mysteriös ist, dass der Täter Tagebücher des Opfers mitnahm.
Der Fall
Am 27. August 1997 hört eine Nachbarin Hilferufe, kann diese aber nicht zuordnen. Eine Bekannte versucht Lieselotte Hohlmann telefonisch zu erreichen. Da dies nicht gelingt und es sich um ein für sie untypisches Verhalten handelt, beschließt die Frau nach dem Rechten zu sehen. Dabei macht sie eine schreckliche Entdeckung.
Die Ermittlungen
Von Beginn an steht die Frage im Raum, wie der Täter in die Villa gelangte. Die Polizei Essen verfolgt dabei zwei Ansätze.
a) Der Täter war ein Bekannter
Bekannte und Mitarbeiter beschreiben Lieselotte Hohlmann als äußerst vorsichtig: Unangemeldete Besucher wurden von ihr nicht empfangen, zudem protokollierte sie Besuche in Notizbüchern.
Brisant: die beiden Notizbücher fehlen. Hätte der Inhalt Aufschluss über die Identität des Täters gegeben?
Als Tatwaffe dürfte Lieselotte Hohlmanns eigener, auffälliger Gehstock verwendet worden sein. Dieser wurde vom Täter mitgenommen und fehlt bis heute.

Tatwaffe: Gehstock mit Pferdekopf, Bildquelle: Mord an Essener Millionärin seit Jahrzehnten ungeklärt (ZDF)
b) Einbruch mit tödlicher Eskalation
Die zweite Theorie ist, dass der Täter durch die offene Haustür unbemerkt in die Villa gelangt sein könnte. Hierbei könnte er davon profitiert haben, dass Lieselotte Hohlmann jeden Tag einen Verband an ihrem Fuß anbrachte. Den alten Verband entsorgte sie in der Mülltonne.
Zudem fand Eingang in die Ermittlungsakte, dass kurz vor der Tat ein Unbekannter nach Frau Hohlmanns Adresse fragte. Bis heute konnte die Identität des Mannes nicht geklärt werden.
Der Fall
Am 27. August 1997 hört eine Nachbarin Hilferufe, kann diese aber nicht zuordnen. Eine Bekannte versucht Lieselotte Hohlmann telefonisch zu erreichen. Da dies nicht gelingt und es sich um ein für sie untypisches Verhalten handelt, beschließt die Frau nach dem Rechten zu sehen. Dabei macht sie eine schreckliche Entdeckung.
Nach der Arbeit fährt sie zu dem Anwesen der Rentnerin. Am schmiedeeisernen Tor klingelt und klopft sie - keine Reaktion. Gemeinsam mit einem Nachbarn klettert Jutta F. schließlich über das Tor. Durch ein gekipptes Fenster im hinteren Bereich gelangt sie in das Haus.Wer tötete die Millionärin in Essen? (WDR)
Drinnen macht sie eine Entdeckung, die sie bis heute verfolgt: Hohlmann liegt im Morgenmantel leblos auf der Treppe. "Dieses Bild hat sich eingebrannt. Für immer", sagt sie.
Die Ermittlungen
Von Beginn an steht die Frage im Raum, wie der Täter in die Villa gelangte. Die Polizei Essen verfolgt dabei zwei Ansätze.
a) Der Täter war ein Bekannter
Bekannte und Mitarbeiter beschreiben Lieselotte Hohlmann als äußerst vorsichtig: Unangemeldete Besucher wurden von ihr nicht empfangen, zudem protokollierte sie Besuche in Notizbüchern.
Die 78-Jährige notierte alles in ihren zwei Notizbüchern: jedes Telefonat und jeden Besuch, mit Uhrzeit und Datum. Auch Personen, die sich angekündigt hatten, wurden darin namentlich aufgeführt.Mord an Essener Millionärin seit Jahrzehnten ungeklärt (ZDF)
Brisant: die beiden Notizbücher fehlen. Hätte der Inhalt Aufschluss über die Identität des Täters gegeben?
Als Tatwaffe dürfte Lieselotte Hohlmanns eigener, auffälliger Gehstock verwendet worden sein. Dieser wurde vom Täter mitgenommen und fehlt bis heute.

Tatwaffe: Gehstock mit Pferdekopf, Bildquelle: Mord an Essener Millionärin seit Jahrzehnten ungeklärt (ZDF)
b) Einbruch mit tödlicher Eskalation
Die zweite Theorie ist, dass der Täter durch die offene Haustür unbemerkt in die Villa gelangt sein könnte. Hierbei könnte er davon profitiert haben, dass Lieselotte Hohlmann jeden Tag einen Verband an ihrem Fuß anbrachte. Den alten Verband entsorgte sie in der Mülltonne.
Kurz vor der Tat war die Mülltonne von der Müllabfuhr geleert worden - der Verband war das einzige, was sich darin befand. Die Theorie: Der Täter könnte sich im Garten versteckt haben, bis die Witwe das Haus verließ, um den Müll hinauszubringen. Den Moment der offenen Haustür nutzte er, um unbemerkt ins Haus zu gelangen.Wer tötete die Millionärin in Essen? (WDR)
Zudem fand Eingang in die Ermittlungsakte, dass kurz vor der Tat ein Unbekannter nach Frau Hohlmanns Adresse fragte. Bis heute konnte die Identität des Mannes nicht geklärt werden.
In den Tagen vor der Tat soll ein unbekannter Mann im Alter von etwa 50 bis 60 Jahren im Ortsteil Burgaltendorf mehrfach nach der Adresse von Lieselotte Hohlmann gefragt haben. Er habe angegeben, ein Bekannter der 78-Jährigen zu sein und sie besuchen zu wollen.Mord an Essener Millionärin seit Jahrzehnten ungeklärt (ZDF)
Der Unbekannte soll in einer silber- oder pastellfarbenen Limousine mit Stufenheck unterwegs gewesen sein, möglicherweise ein Mercedes oder ein Audi. Aber weder das Fahrzeug noch der Mann konnten identifiziert werden. Sicher sind sich Zeugen nur über eines: Das Auto hatte kein Essener Kennzeichen.

