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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

632 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.04.2026 um 13:56
@Höhenburg
@321meins
Zitat von 321meins321meins schrieb:Das sehe ich ganz genau so, er wurde nicht gefunden und hat sich auch selber nicht als Zeuge gemeldet.
Warum soll er sich nach dem Mord als Zeuge melden? Vielleicht hatte er zur Aufklärung des Falles nichts beizutragen und wollte nicht in diese Sache hineingezogen werden. Oder er wollte allgemein nichts mit der Polizei zu tun haben, warum auch immer. Wurde denn seinerzeit 1973 gezielt nach ihm gefahndet? Dann wäre es allerdings sehr verdächtig.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Nichtsdestotrotz spricht die Tatsache, daß er sich nie als Zeuge gemeldet hat, auch nicht nach dem Aufruf in XY, absolut nicht für ihn.
Der Mord an Marion hat damals Zirndorf erschüttert und wie man sieht, ist er bis heute nicht vergessen! Es ist absurd anzunehmen "Chris" hätte vom Mord an seiner Freundin/Bekannten nie etwas mitbekommen.
Ich gebe Dir recht, dass er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit etwas davon mitbekommen hat. Aber was mich hier immer wieder stutzig macht ist die Tatsache, dass er so einfach von der Bildfläche verschwinden konnte. Keiner aus Marions Umfeld schien ihn zu kennen. Ich sage jetzt mal leicht übertrieben "niemand in Zirndorf" schien irgendwas über ihn zu wissen. Und ich finde gerade die Beschreibungsmerkmale "hellblondes Haar" und "Sprachfehler" schon markant.

Könnte das unter Umständen auch dafür Sprechen, dass er eben nicht aus Zirndorf und Umgebung gekommen ist? Denn auch, wenn er am 01.07. eingezogen wurde, so hatte er doch vorher auch ein Leben. Und das scheint sich nicht hauptsächlich in Zirndorf abgespielt zu haben.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.04.2026 um 14:09
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Warum soll er sich nach dem Mord als Zeuge melden? Vielleicht hatte er zur Aufklärung des Falles nichts beizutragen und wollte nicht in diese Sache hineingezogen werden. Oder er wollte allgemein nichts mit der Polizei zu tun haben, warum auch immer. Wurde denn seinerzeit 1973 gezielt nach ihm gefahndet? Dann wäre es allerdings sehr verdächtig.
Hallo @Der_Schwabe ! In der XY-Folge von 1974 wird Chris direkt angesprochen, daß man gerne und dringend mit ihm als Zeugen reden wolle und aufgerufen sich bei der Polizei zu melden. Das geschah nie.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.04.2026 um 14:21
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Hallo @Der_Schwabe ! In der XY-Folge von 1974 wird Chris direkt angesprochen, daß man gerne und dringend mit ihm als Zeugen reden wolle und aufgerufen sich bei der Polizei zu melden. Das geschah nie.
Hallo @Höhenburg, die XY-Sendung muss er nicht zwingend gesehen haben. Du darfst nicht vergessen, dass wir das Jahr 1974 schreiben. Da lief XY noch Freitag Abend und gerade da hatten Jugendliche eigentlich etwas anderes vor. Mediathek und Videorekorder gab es da noch nicht. Daher stufe ich die Möglichkeit, dass er die Sendung evtl. nicht gesehen hat, sogar als relativ hoch ein.

Und darum macht es für mich einen Unterschied, ob die Polizei seinerzeit 1973 gezielt nach ihm gefahndet hat, oder eben nicht. Und selbst dann bestünde zumindest immer noch die Möglichkeit, dass er nicht mitbekommen hat, dass er als Zeuge gesucht wird. Denn wie ich bereits vorhin geschrieben habe:
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Aber was mich hier immer wieder stutzig macht ist die Tatsache, dass er so einfach von der Bildfläche verschwinden konnte. Keiner aus Marions Umfeld schien ihn zu kennen. Ich sage jetzt mal leicht übertrieben "niemand in Zirndorf" schien irgendwas über ihn zu wissen. Und ich finde gerade die Beschreibungsmerkmale "hellblondes Haar" und "Sprachfehler" schon markant.

Könnte das unter Umständen auch dafür Sprechen, dass er eben nicht aus Zirndorf und Umgebung gekommen ist? Denn auch, wenn er am 01.07. eingezogen wurde, so hatte er doch vorher auch ein Leben. Und das scheint sich nicht hauptsächlich in Zirndorf abgespielt zu haben.



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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.04.2026 um 14:50
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Hallo @Höhenburg, die XY-Sendung muss er nicht zwingend gesehen haben. Du darfst nicht vergessen, dass wir das Jahr 1974 schreiben. Da lief XY noch Freitag Abend und gerade da hatten Jugendliche eigentlich etwas anderes vor. Mediathek und Videorekorder gab es da noch nicht. Daher stufe ich die Möglichkeit, dass er die Sendung evtl. nicht gesehen hat, sogar als relativ hoch ein.

Und darum macht es für mich einen Unterschied, ob die Polizei seinerzeit 1973 gezielt nach ihm gefahndet hat, oder eben nicht. Und selbst dann bestünde zumindest immer noch die Möglichkeit, dass er nicht mitbekommen hat, dass er als Zeuge gesucht wird. Denn wie ich bereits vorhin geschrieben habe:
Hallo! Die Polizei hat nach ihm gesucht und auch deshalb in XY ihn aufgerufen sich als Zeuge zu melden.

Chris muss/mag nicht in Zirndorf direkt gelebt haben, aber in der Region schon. Sonst wären die Treffen mit Marion weder möglich gewesen, noch hätten sie sich erstmalig treffen können. Denn wo und wie hätte eine 12jährige Schülerin in Zirndorf mehrfach eine Person treffen können, die ihren Lebensmittelpunkt in z.B. der Oberpfalz, dem Allgäu oder Hessen gehabt hätte?
Ich möchte nochmals darauf hinweisen, daß verschiedenene Freundes/Bekanntenkreise oftmals nur wenig übereinander wissen wenn man im Alltagsleben kaum Kontaktpunkte hat.Stell dir einmal den Geburtstag deines besten Freundes vor. Du wirst garantiert schon einmal jemanden dort getroffen haben von dem du kaum mehr als Namen und Aussehen kennst, da ihr im Alltagsleben keine Berührungspunkte habt, selbst wenn ihr in der derselben Region wohnt.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.04.2026 um 20:04
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Laut Ermittler gab es unter den Aussagen zu der Gruppe, die das unbekannte Mädel herumgezerrt hat/haben könnte, auch welche, die auf ein höheres Alter (20+) der beobachteten Gruppe hindeuten. Ob es letztlich dieselbe Gruppe war oder zwei Gruppen, die unabhängig voneinander unterwegs waren, muß erst noch geklärt werden.
Okay, irgendwie scheint das an mir vorbeigegangen zu sein. Ich habe nur die Gruppe von Jugendlichen im Kopf, die sich etwa in der Altersspanne zwischen 12 und 16 Jahren befanden. Ich denke auch das es nur diese eine Gruppe gegeben hat und das dieses Mädchen welches da drangsaliert worden sein mag am Ende des Tages weder umkam noch ernsthaften Schaden genommen, also z.B. missbraucht worden ist. Das ist jetzt zwar nur eine Spekulation meinerseits natürlich, jedoch bin ich mir schon recht sicher, dass dieser Vorfall nichts mit der Causa Hurler/Beier zu tun hat. Das passt irgendwie nicht so recht zusammen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Es ist von fast allen Mitdiskutanten akzeptiertes Fakt, daß es eine Person gab, die "Chris" genannt wurde und sich im Zeitraum vor der Tat gehäuft mit Marion getroffen hat.
Was die Mehrheit der User als "Fakt" akzeptiert, macht eine unbewiesene Vermutung nicht zur Tatsache. Was wir haben ist eine recht detaillierte Personenbeschreibung eines jungen Mannes namens "Chris(sy)" welcher sich -wohl lt. Aussage der Freundin oder Freundinnen der Marion Beier- mehrfach (genaue Anzahl der Treffen, deren Intention und Örtlichkeit unbekannt oder nicht genannt) mehrfach mit Marion getroffen haben soll. Mehr nicht.

Ob diese Treffen tatsächlich durch Personen aus Marions Freundeskreis beobachtet werden konnten oder möglicherweise sogar entsprechende Personen bei diesen Treffen zugegen waren, ist völlig unklar. Diese Treffen kann Marion auch "nur" gegenüber ihrem Freundeskreis behauptet haben. Wir wissen das nicht. Das Aktenzeichen XY ungelöst über diese Person namens "Chris(sy)" berichtete, bedeutet nicht, dass diese Person auch eine Beziehung mit Marion Beier unterhalten hat oder danach strebte. Es war einfach ein Hinweis, dem man zur Überprüfung nachgehen wollte. Es gab demnach mMn auch keine explizite Fahndung. Jener Chris(sy) wurde -so ich ich das verstehe- lediglich als Zeuge gesucht.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Dieser Chris, der sich im Vorfeld der Tat so viel Mühe gab, Marion nahe zu kommen, taucht unmittelbar nach dem Mord unter und verdunkelt sich bis heute. Das spricht nicht gerade für seine Unschuld.
Das ist alles gespickt von persönlicher Spekulation. Es gibt absolut keine näheren Hinweise, wieviel Mühe sich dieser Chris(sy) angeblich im Vorfeld gemacht haben könnte. Ebenso ist überhaupt nirgendwo etwas bekannt darüber, ob er Marion "nahe kommen" wollte und ob es überhaupt eine -wie auch immer geartete- Beziehung zwischen beiden gab. Das sind nur unbelegte Mutmaßungen.

Genau genommen ist nicht einmal klar, ob jener Chris(sy) überhaupt jemals untergetaucht ist. Er wurde nie identifiziert. DAS ist Fakt. Keiner aus dem Dorf kannte ihn, die Polizei konnte ihn weder identifizieren, noch ausfindig machen. Da spricht mMn sehr viel dafür, dass er und Marion weder "gehäuft" zusammentrafen, noch das er lokal aktiv war und/oder in der örtlichen Nähe wohnte, dort mit seinem Moped gefahren ist. Er ist ein Phantom. Von Anfang an. Nichts weiter. Wäre er im örtlichen Umfeld jemals aktiv gewesen, hätte Freunde gehabt, hätte sich regelmäßig an Orten aufgehalten, wo ihn Marion Beier hätte treffen können, er wäre meiner persönlichen Meinung nach durch irgendwen identifiziert worden. Selbst wenn er nach dem Tode der Marion abgetaucht wäre. So gesehen ist es schon sehr fraglich, ob er tatsächlich irgendetwas mit dieser Tat zu tun hat, wenn es ihn in der beschriebenen Form überhaupt geben sollte.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:So wie Marion und ihr Umfeld beschrieben und dargestellt wurden, wäre ihr der Besuch des Fischerfestes mit ihrer Freundin nie verwehrt worden.
Das ist auch reine Spekulation und nicht faktisch zu untermauern. Es wurde nirgendwo geäußert, dass Marion mit 12 Jahren erlaubt war, allein mit einer Freundin ohne Aufsichtsperson abends eine Festivität zu besuchen oder nicht. Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass ich unsere -tatsächlich weit größere- Kirmes nicht ohne erwachsene Begleitung hätte besuchen dürfen in diesem Alter und das auch als Vater so nicht erlauben würde.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Zudem wird Marion samt Feundin im Film an einem Tisch mit, ganz neutral :-), Motorradaffinen Leuten sitzend gezeigt. Das ist kein Zufall und Chris war auch ein Fan von Zweirädern.
Das stimmt. Diese "Hocker-Rocker" aus dem Musterbuch der gesammelten Klischees sind im Beitrag tatsächlich recht auffällig und bestimmt nicht aus Zufall als Tischnachbarn der Protagonistinnen ausgewählt worden. Es ging da ja schließlich auch um eine Prügelei, die dann aber vor dem Zelt geschlichtet werden konnte, durch die Darstellerinnen von Marion und deren Freundin -warum auch immer- begleitet wurde und ohne jeglichen, dargestellten Dialog zwischen Rocker & Mädel endete. Aber ob unter diesen lederbehangenen Vokuhila-Modellen mit dem Sachverstand eines feuchten Zwiebacks auch ein Chris(sy) weilte, ist absolut nicht klar. Ein persönlicher Kontakt zwischen den Darstellerinnen und dieser Gruppe Evolutionsbremsen ist jedenfalls nicht erkennbar. Möglicherweise könnte auch versucht worden sein, eine Parallele zum Fall Sonja Hurler aufzuzeigen (auch da gab es ja einen MC, der damals überprüft wurde).
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich habe argumentiert, daß der Täter, angesichts der Tatsache, daß seine Morde im Anschluß an Festivitäten begangen wurden und seine DNS anderweitig bislang nicht aufgefallen ist, mit plausibler Wahrscheinlichkeit durch Alkohol oder Drogen stärker enthemmt wird als der Durchschnitt.
Aus meiner Erfahrung im Rettungsdienst und in der Klinik kenne ich nur zu gut die verschiedenen Stadien, in denen sich eine Person nach Alkoholgenuss und/oder Drogenkonsum befinden kann. Ja, es gibt Menschen, die nach einem kleinen Pils, einem Glas Wein oder nur vom riechen des Alkohols schon deutlich angezählt sind, weil sie das einfach nicht so vertragen/verarbeiten können, wie andere Menschen. Das ist aber schon eine große Ausnahme. Selbst Personen die nur sehr selten Alkohol zu sich nehmen, sind nach dem Konsum von nur einem Glas Bier/Wein/Sekt etc. i.d.R. nicht wirklich betrunken. Wenn du also davon ausgehst, dass jener Täter völlig enthemmt gehandelt hat, wird er sicher auch sonst durch sein Verhalten/Konsum aufgefallen sein. Er wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gegenüber Marion nicht nüchtern, sondern eher befremdlich und abschreckend gewirkt haben. Die Übergriffigkeit hätte sich -nach meiner Erfahrung- nicht erst auf der Baustelle gezeigt.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Der muß nicht saufen wie ein Loch, im Gegenteil, ich vermute der Täter gehört zu der Gruppe von Menschen die "e Schoppe" oder "e Värtele" trinken und dann nicht annähernd betrunken, aber völlig enthemmt sind.
Er muss nicht saufen wie ein Loch, denn seine Wesensveränderung und übergriffiges, auffälliges Verhalten wird schon früher deutlich wahrnehmbar gewesen sein, wenn deine Vermutung zutrifft. Die Frage ist daher warum sich Marion auf so eine Begleitung hätte einlassen sollen?
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich habe weiter oben und auch in früheren Beiträgen stets argumentiert, daß Chris/Freund XY/Bekannter xy/Nachbar xy mit Marion bis an den Ortsrand gefahren ist, um noch ein bißchen zu quatschen und zu knutschen, bevor er sie zuhause absetzt.
Dafür muß man nicht aus dem Auto austeigen oder sich weit von einem Motorrad entfernen! Und wie ich nur einen Abschnitt weiter oben argumentiere, kam es zum Mord weil dieser Idiot an diesem Tag völlig enthemmt war.
Also jetzt doch Auto oder Sozius vom Moped? Trotz des Alkohols den er angeblich nicht vertrug und ihn enthemmte? Ist doch aus Tätersicht unrealistisch, wenn er Sex mit Marion haben wollte. Da sucht er sich doch keine Baustelle mit Dreck, Sand und Steinen als Umgebung. Überzeugt mich nicht.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:Warum soll er sich nach dem Mord als Zeuge melden? Vielleicht hatte er zur Aufklärung des Falles nichts beizutragen und wollte nicht in diese Sache hineingezogen werden.
Ja richtig! Es ist ja auch überhaupt mal die Frage, ob er überhaupt eine Beziehung mit Marion hatte von der er gewusst hat?! Vielleicht hat sie ihn mal im Urlaub am Strand gesehen und seither beherrschte er ihre Phantasie. Man weiß es nicht. Das er weder identifiziert werden konnte, noch sich selbst melde ist mMn eher ein Zeichen dafür, dass es zwischen ihm und Marion nie einen nennenswerten Kontakt gegeben hat.
Zitat von Der_SchwabeDer_Schwabe schrieb:(...) was mich hier immer wieder stutzig macht ist die Tatsache, dass er so einfach von der Bildfläche verschwinden konnte. Keiner aus Marions Umfeld schien ihn zu kennen. Ich sage jetzt mal leicht übertrieben "niemand in Zirndorf" schien irgendwas über ihn zu wissen. Und ich finde gerade die Beschreibungsmerkmale "hellblondes Haar" und "Sprachfehler" schon markant.
Meiner Meinung nach ist es naheliegend, dass er nie in der Form existiert hat, wie sich das manche User hier vorstellen. Wäre er Teil des Städtchens gewesen, der Sohn von "XY" und wäre er jemals mit Moped, rotem Helm und Sprachfehler irgendwo in Erscheinung getreten, er wäre 1000%tig identifiziert worden. Davon bin ich absolut überzeugt. Er verschwand also mMn nicht plötzlich nach der Tat von der Bildfläche. Er war nie auf der Bildfläche.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.04.2026 um 21:19
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das stimmt. Diese "Hocker-Rocker" aus dem Musterbuch der gesammelten Klischees sind im Beitrag tatsächlich recht auffällig und bestimmt nicht aus Zufall als Tischnachbarn der Protagonistinnen ausgewählt worden. Es ging da ja schließlich auch um eine Prügelei, die dann aber vor dem Zelt geschlichtet werden konnte, durch die Darstellerinnen von Marion und deren Freundin -warum auch immer- begleitet wurde und ohne jeglichen, dargestellten Dialog zwischen Rocker & Mädel endete. Aber ob unter diesen lederbehangenen Vokuhila-Modellen mit dem Sachverstand eines feuchten Zwiebacks auch ein Chris(sy) weilte, ist absolut nicht klar. Ein persönlicher Kontakt zwischen den Darstellerinnen und dieser Gruppe Evolutionsbremsen ist jedenfalls nicht erkennbar. Möglicherweise könnte auch versucht worden sein, eine Parallele zum Fall Sonja Hurler aufzuzeigen (auch da gab es ja einen MC, der damals überprüft wurde).
Hallo @Slaterator, Grüße! Der war echt gut!Lol ;-) :-) Der Film zum Mord an Marion wurde 8 Jahre vor(!) dem Mord an Sonja gedreht! Ede Zimmernmann war gut, aber hellsehen konnten er und seine Mannschaft nicht. Die möglichen Verbindungen ergeben sich ganz natürlich, da wir es mit dem gleichen Täter zu tun haben.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das ist auch reine Spekulation und nicht faktisch zu untermauern. Es wurde nirgendwo geäußert, dass Marion mit 12 Jahren erlaubt war, allein mit einer Freundin ohne Aufsichtsperson abends eine Festivität zu besuchen oder nicht. Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass ich unsere -tatsächlich weit größere- Kirmes nicht ohne erwachsene Begleitung hätte besuchen dürfen in diesem Alter und das auch als Vater so nicht erlauben würde.
So unterscheiden sich die Gegenden. Als ich in den Achtzigern 12 war, durfte ich unser Stadtfest alleine besuchen. Das traf nicht nur auf mich zu, sondern beispielsweise auch auf über 2/3 meiner Klassenkameraden und Klassenkameradinnen. Da ist nie was passiert, daß Wildeste waren spätnachts mal ein paar Schlägereien, die Polizei konnte weitgehend eine echt ruhige Kugel schieben.
Heute ist das ganz anders, leider! Die Große kann die Freiheit die wir damals hatten, dank der sagenhaften Inkompetenz unserer Politiker garnicht mehr erleben!
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ja richtig! Es ist ja auch überhaupt mal die Frage, ob er überhaupt eine Beziehung mit Marion hatte von der er gewusst hat?! Vielleicht hat sie ihn mal im Urlaub am Strand gesehen und seither beherrschte er ihre Phantasie. Man weiß es nicht. Das er weder identifiziert werden konnte, noch sich selbst melde ist mMn eher ein Zeichen dafür, dass es zwischen ihm und Marion nie einen nennenswerten Kontakt gegeben hat.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Meiner Meinung nach ist es naheliegend, dass er nie in der Form existiert hat, wie sich das manche User hier vorstellen. Wäre er Teil des Städtchens gewesen, der Sohn von "XY" und wäre er jemals mit Moped, rotem Helm und Sprachfehler irgendwo in Erscheinung getreten, er wäre 1000%tig identifiziert worden. Davon bin ich absolut überzeugt. Er verschwand also mMn nicht plötzlich nach der Tat von der Bildfläche. Er war nie auf der Bildfläche.
Entschuldige und es ist nicht böse gemeint, aber ob deines obstruktiven Argumentationsstils, der alles was diesen "Chris" betrifft, anzweifelt, jetzt zweifelst du sogar an, daß es ihn gegeben hat, frage ich mich an manchen Tagen ernsthaft, ob Du diesen "Chris" kennst oder sogar bist.
XY hat noch nie einen Verdächtigen oder Zeugen frei erfunden, schon garnicht zu Edes Zeiten. Wie schon mehrfach erwähnt, muß Chris nicht der Täter sein, aber aufgrund der uns zur verfügung stehenden Hinweise muß man ihn aktuell zu r Gruppe der Hauptverdächtigen zählen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.04.2026 um 21:33
Ich muss jetzt mal @Slaterator Recht geben!
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Meiner Meinung nach ist es naheliegend, dass er nie in der Form existiert hat, wie sich das manche User hier vorstellen. Wäre er Teil des Städtchens gewesen, der Sohn von "XY" und wäre er jemals mit Moped, rotem Helm und Sprachfehler irgendwo in Erscheinung getreten, er wäre 1000%tig identifiziert worden. Davon bin ich absolut überzeugt. Er verschwand also mMn nicht plötzlich nach der Tat von der Bildfläche. Er war nie auf der Bildfläche.
Wann wurde denn in den letzten Monaten von den Ermittlern der Arbeitsgruppe „Hainberg“ jemals über Chris gesprochen? Ich habe mir extra die Seite der Polizei nochmals rausgesucht, da steht nur...



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https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/096844/index.html



Wenn der Chris/Chrisi immer noch aktuell gesucht wird, dann könnte man doch jetzt die tolle und so hoch gelobte KI mal befragen! Warum kann man nicht alle Personen mit den Namen Chris, Christian 😅, Christoph, Christopher... aus irgendwelchen Quellen wie Einwohnermeldeamt, Krankenkasse, Rentenversicherung, Zulassungsstelle etc. filtern nach Geburtsjahr und ehem. Wohnorten? Sicher steht uns da der Datenschutz wieder im Wege?!.🥴 Das wäre doch mal eine schöne Aufgabe für einen Praktikanten bei der Polizei in Fürth?! 😂


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

17.04.2026 um 21:44
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wann wurde denn in den letzten Monaten von den Ermittlern der Arbeitsgruppe „Hainberg“ jemals über Chris gesprochen? Ich habe mir extra die Seite der Polizei nochmals rausgesucht, da steht nur...

Wenn der Chris/Chrisi immer noch aktuell gesucht wird, dann könnte man doch jetzt die tolle und so hoch gelobte KI mal befragen! Warum kann man nicht alle Personen mit den Namen Chris, Christian 😅, Christoph, Christopher... aus irgendwelchen Quellen wie Einwohnermeldeamt, Krankenkasse, Rentenversicherung, Zulassungsstelle etc. filtern nach Geburtsjahr und ehem. Wohnorten? Sicher steht uns da der Datenschutz wieder im Wege?!.🥴 Das wäre doch mal eine schöne Aufgabe für einen Praktikanten bei der Polizei in Fürth?! 😂
Hallo @HolzaugeSHK ! Wie ich schon mehrfach gesagt habe, der "Chris" muß nicht der Täter sein. Angesichts der alten, zeitnahen Hinweise und der XY-Sendung muß er dennoch zu den Hauptverdächtigen gezählt werden. Er könnte ja einfach sich melden und diesen Verdacht aus der Welt schaffen. Es würde garantiert gemeldet werden, daß dieser langgesuchte Zeuge sich letztlich vorgestellt hätte.
Chris mag heute nicht im direkten Fokus der Ermittlungen stehen, aber seine Existenz anzuzweifeln finde ich schon etwas seltsam. Denn wenn wir anfangen alle möglichen Hinweise, Zeugen, Verdächtigen generell anzuzweifeln, dann kann man auch gleich einpacken! Dann bleibt garnichts mehr Nachzuverfolgen übrig.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.04.2026 um 00:36
Hallo @Höhenburg, vielleicht kann sich Chris einfach nicht mehr melden, hat er eventuell einen tödlichen Moped-/Motorradunfall erlitten? Man könnte ja mal nachfragen bei den Motorradrockern ob es damals einen Unfall mit einem gewissen Chris gab!?


Nur komisch, warum haben sich denn die beiden Fahrzeugführer vom Tatabend nicht gemeldet, macht das Dich nicht auch stutzig? Wer war denn der Porschefahrer oder der Fahrer des Autos mit Amerikanischen Kennzeichen?
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Nachforschungen bei der US-Army, die in Oberasbach einst einen Truppenübungsplatz nutzte, haben noch keinen Treffer erbracht
Warum stand gegen 23:00 Uhr ein herrenloses Fahrzeug am Fahrbahnbrand, genau dort wo einige Stunden später die brutal erschlagene Marion Baier gefunden wurde?
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 06.02.2026:Wem gehörte dieser VW? Trug dieser "Amerikaner" Bluejeans und Adidas-Turnschuhe? Bloß, warum taucht dieser Täter im Jahre 1981 im Fall Sonja Hurler in Kempten wieder auf?



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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.04.2026 um 05:51
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Hallo @Höhenburg, vielleicht kann sich Chris einfach nicht mehr melden, hat er eventuell einen tödlichen Moped-/Motorradunfall erlitten? Man könnte ja mal nachfragen bei den Motorradrockern ob es damals einen Unfall mit einem gewissen Chris gab!?
Hallo @HolzaugeSHK, @Slaterator ! Wäre eine Möglichkeit, durchaus überlegenswerr, aber das ist dennoch etwas anderes als die Existenz dieser Person anzuzweifeln. Ich habe auch keine Probleme damit, wenn jemand auf dem Standpunkt steht, Chris habe mit der ganzen Sache nichts zu tun, ich habe es selbst schon mehrfach gesagt, Chris muß mit dem Mord nichts zu tun haben!
Aber das ist eben etwas anderes als die Existenz eines Zeugen/Verdächtigen dermaßen anzuzweifeln. Man kann alles in Frage stellen, aber dann hat man nichts mehr, was nachverfolgbar wäre.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Nur komisch, warum haben sich denn die beiden Fahrzeugführer vom Tatabend nicht gemeldet, macht das Dich nicht auch stutzig? Wer war denn der Porschefahrer oder der Fahrer des Autos mit Amerikanischen Kennzeichen?
Das diese Personen mit ihrem Schweigen sich auch nicht top verhalten und mögliche Verdächtige sind, aber zumindest schweigende Zeugen, steht außer Frage.
Nochmals, ich finde, man kann über alle Standpunkte zu den Zeugen, Verdächtigen, Hinweisen, o.ä. reden und diskutieren. @Slaterator Standpunkt, Chris habe mit der Sache nichts zu tun, habe ich keine Probleme damit. Ich teile ihn bei aktueller Lage nicht, aber er ist absolut legitim. Nur wenn man anfängt, nach und nach alles zu bezweifeln was man an Hinweisen hat, dann wird man nichts mehr lösen können.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

18.04.2026 um 17:58
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Die möglichen Verbindungen ergeben sich ganz natürlich, da wir es mit dem gleichen Täter zu tun haben.
Die Verbindungen sind mir persönlich etwas zu dünn. Im Filmfall werden als Tischnachbarn der beiden Darstellerinnen von Marion und deren Freundin junge, erwachsen wirkende Männer dargestellt, die -wie von mir im letzten Beitrag beschrieben- allen typischen Vorurteilen und Klischees der damaligen Zeit von "Rockern" bzw. "Halbstarken" oder langhaarigen "Bombenlegern" entsprachen. Selbstverständlich zetteln die auch prompt untereinander eine Schlägerei an, weil man -ganz dem Klischee entsprechend- Meinungsverschiedenheiten lieber direkt körperlich austrägt als sich mit so etwas kompliziertem und viel zu herausfordernden wie verbaler Kommunikation beschäftigt und Herausforderungen gewaltfrei löst. Das ist offenbar von diesem Klientel zu viel verlangt.

Aber: Wie passt da ein kleiner lispelnder Möchtegern-Rocker mit einem schwarzen Mofa und rotem Helm rein??

Für mich ist das nicht wirklich schlüssig. Es mag ja durchaus zutreffen, dass jener Chris(sy) Interesse an Zweirädern hatte und vielleicht privat auch mal von einem starken, ausgewachsenen Motorrad träumte. Aber das er Teil der Rocker-Community war und sich gerne auch in nonverbalen, Holz- und/oder Fausthaltigen Problemlösungsstrategien übte, kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Er passt da meiner Meinung nach irgendwie nicht da hinein. Was ich mir persönlich allerdings durchaus vorstellen kann ist, dass er ggf. Sohn/Stiefsohn eines solchen Rockers gewesen sein könnte. Er stand dann mutmaßlich noch auf der MC-Ebene des "Hang-arounds" und war damit vielleicht (noch) kein aktives Mitglied, sondern nur im Umfeld zugegen. Dehalb schätze ich ihn auch nicht allzu alt ein. Er wird möglicherweise so 15-17 gewesen sein. Viel mehr sehr wahrscheinlich nicht.

Genau das macht mich dann eben aber auch stutzig. Denn wenn er Teil der Community war, der Sohn oder Stiefsohn von einem Rocker oder auch nur in der Nähe gewohnt hat, konnte er meiner persönlichen Meinung nach nicht so einfach von jetzt auf gleich abtauchen und bis heute spurlos verschwunden bleiben, ohne jemals durch irgendwen identifiziert zu werden. Welche Schule hat er besucht? Was für eine Lehre gemacht? Wo hat er rumgehangen? Welche Freunde hatte er? Die haben doch alle keine Omertà und schweigen eisern! Chris(sy) war doch nicht Teil der Cosa Nostra oder 'Ndrangheta!

Deshalb genau vermute ich eben, dass jener Chris(sy) zwar existiert haben kann und er irgendwann mal mit Marion zusammengetroffen sein könnte. Aber er war mMn kein Teil des Stadtbildes dort, wahrscheinlich auch nicht auf dem Fischerfest und mutmaßlich nicht mit Marion in einer (Liebes-)Beziehung, weshalb er sich auch nie gemeldet hat und möglicherweise auch nicht geahnt hat, dass man ausgerechnet ihn als Zeugen sucht. So einfach. Es gab einen Hinweis auf ihn über die Freundin(en) von Marion. Deshalb schaffte er es in die Sendung Aktenzeichen XY ungelöst. Er wird aber bis heute wohl nicht als hauptverdächtig geführt. Dessen bin ich mir persönlich recht sicher.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:So unterscheiden sich die Gegenden. Als ich in den Achtzigern 12 war, durfte ich unser Stadtfest alleine besuchen. Das traf nicht nur auf mich zu, sondern beispielsweise auch auf über 2/3 meiner Klassenkameraden und Klassenkameradinnen. Da ist nie was passiert, daß Wildeste waren spätnachts mal ein paar Schlägereien, die Polizei konnte weitgehend eine echt ruhige Kugel schieben.
Heute ist das ganz anders, leider!
Das ist durchaus bemerkenswert. Ich wuchs in sehr ruhiger Randlage einer Großstadt auf und meine Jugend war mehr ländlich und behütet als städtisch und stressig. Ich hatte keine "Helikoptereltern" und war völlig frei was die Gestaltung meiner Freizeit anging. Allerdings gab und gibt es in besagter Stadt jährlich mehrfach stattfindende Großveranstaltungen, also Volksfeste mit diversen großen Fahrgeschäften, jeder Menge Gastronomie, Losbuden und was sonst noch dazu gehört. Auch der Karneval wird hier groß geschrieben und beinhaltet mehrere große Umzüge, Veranstaltungen, Tamtam und Täterä. An Rosenmontag sind fast alle Geschäfte und Unternehmen geschlossen. Da geht man "auf den Zug". :)

Der Besuch solcher Veranstaltungen und Festivitäten war mir zwar im Jugendalter grundsätzlich erlaubt, jedoch immer an Auflagen gebunden. Ich durfte nie allein dort hin, mindestens eine erwachsene Vertrauensperson musste zwingend dabei sein. Alkohol und co. waren selbstverständlich strengstens untersagt und zum Abendbrot hatte man wieder daheim zu sein. Nicht das Kirmes/Volksfest oder Karneval so gespickt von Kriminalität gewesen wären. Aber man wollte die Sicherheit eines Minderjährigen eben als Eltern garantiert wissen. Ich verstehe das auch. Erst mit 16 gab es Lockerungen und mit 18 hatte ich dann die volle Kontrolle und durfte tun und lassen was ich wollte, ohne Ärger zu bekommen. So unterschiedlich kann das regional sein.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Entschuldige und es ist nicht böse gemeint, aber ob deines obstruktiven Argumentationsstils, der alles was diesen "Chris" betrifft, anzweifelt, jetzt zweifelst du sogar an, daß es ihn gegeben hat, frage ich mich an manchen Tagen ernsthaft, ob Du diesen "Chris" kennst oder sogar bist.
Haha, der war gut. :D Nein, ich kann ausschließen und darüber hinaus auch zweifelsfrei anhand meines Personalausweises belegen, dass es sich bei mir nicht um den Mopedcasanova Chris(sy) und auch nicht um den Täter handeln kann. Denn als der erste Mord geschah, war ich noch nicht geboren. Zudem wuchs ich in einer völlig anderen Ecke von Deutschland auf. Also nein, ich kenne weder Chris(sy) noch bin ich selbst er oder der Täter. Ganz großes Indianerehrenwort! :)
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:XY hat noch nie einen Verdächtigen oder Zeugen frei erfunden, schon garnicht zu Edes Zeiten. Wie schon mehrfach erwähnt, muß Chris nicht der Täter sein, aber aufgrund der uns zur verfügung stehenden Hinweise muß man ihn aktuell zu r Gruppe der Hauptverdächtigen zählen.
Ich denke du verstehst mich da fortwährend falsch. Ich sage aktuell nicht das Chris(sy) frei erfunden wurde und niemals existent war. Die Frage die ich mir stelle ist nur, ob er auch nur annähernd dem entsprach, was ihm da an Eigenschaften und Beziehung zu Marion unterstellt wurde. Denn das zweifle ich persönlich aus Gründen an. Das habe ich auch schon mehrfach genauer in meinen zuvor geschriebenen Beiträgen ausgeführt. Meine Vermutung ist, dass er einfach überbewertet wird, was seine Rolle in dem hier vorliegenden Fall angeht.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Wenn der Chris/Chrisi immer noch aktuell gesucht wird, dann könnte man doch jetzt die tolle und so hoch gelobte KI mal befragen! Warum kann man nicht alle Personen mit den Namen Chris, Christian 😅, Christoph, Christopher... aus irgendwelchen Quellen wie Einwohnermeldeamt, Krankenkasse, Rentenversicherung, Zulassungsstelle etc. filtern nach Geburtsjahr und ehem. Wohnorten?
Ja das könnte man. Allerdings wird da mutmaßlich kaum etwas brauchbares herumkommen. Denn anhand des Namens wird es tausende Kandidaten geben, die da theoretisch passen. Da herauszufinden, wer noch die zusätzlichen Eigenschaften (Lispeln, Moped etc.) hat, wird wohl nahezu unmöglich.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Chris mag heute nicht im direkten Fokus der Ermittlungen stehen, aber seine Existenz anzuzweifeln finde ich schon etwas seltsam. Denn wenn wir anfangen alle möglichen Hinweise, Zeugen, Verdächtigen generell anzuzweifeln, dann kann man auch gleich einpacken! Dann bleibt garnichts mehr Nachzuverfolgen übrig.
Es geht ja nicht darum eine als möglicher Zeuge genannte Person in ihrer generellen Existenz anzuzweifeln. Nochmal, es geht nur darum, dass man dieser Person hier im Fall ggf. eine zu hohe Priorität oder entscheidende Schlüsselrolle eingeräumt/zugeschrieben hat. Da bin ich und scheinbar auch der User @HolzaugeSHK einer Meinung. Chris(sy) mag existiert haben und noch existieren. Ich halte ihn derzeit -also nach Informationsstand gerade jetzt- allerdings nicht für besonders verdächtig. Dafür spricht auch, dass er aktuell scheinbar nicht im Fokus der Ermittlungen steht.
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Nur komisch, warum haben sich denn die beiden Fahrzeugführer vom Tatabend nicht gemeldet, macht das Dich nicht auch stutzig? Wer war denn der Porschefahrer oder der Fahrer des Autos mit Amerikanischen Kennzeichen?
Diese Frage ist absolut berechtigt. Wenn man jenem Chris(sy) besonders verdächtiges Verhalten unterstellt, weil er sich nie als Zeuge meldete und von den EB gefunden/identifiziert und befragt werden konnte, so ist das Verhalten dieser Zeugen (Autofahrer) doch nicht minder verdächtig oder? Ich halte z.B. die Porschesichtung nach wie vor für besonders wichtig und tatrelevant. Zudem wurde der VW mit den amerikanischen Kennzeichen wohl zum Anlass genommen, dass weiter in Kreisen der US-Army in Deutschland ermittelt und befragt wird. Bis heute.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich habe auch keine Probleme damit, wenn jemand auf dem Standpunkt steht, Chris habe mit der ganzen Sache nichts zu tun, ich habe es selbst schon mehrfach gesagt, Chris muß mit dem Mord nichts zu tun haben!
Aber das ist eben etwas anderes als die Existenz eines Zeugen/Verdächtigen dermaßen anzuzweifeln. Man kann alles in Frage stellen, aber dann hat man nichts mehr, was nachverfolgbar wäre.
Ja wie ich schon weiter oben geschrieben habe. Niemand zwiefelt ernsthaft die Existenz dieses "Chris(sy)" an. Aber er hat eben mMn stand jetzt also derzeit nicht die entscheidende Rolle in diesem Fall, weil zu vieles um ihn herum nebulös und fragwürdig ist.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.04.2026 um 08:55
Der zitierte Beitrag von Gildonus wurde gelöscht. Begründung: Unangebracht dem Opfer sowie den Eltern gegenüber.
Sehe ich nicht so. Wir (3 Mädels) sind in dem Alter zum Beispiel nach Schulschluss oft in die Kobra gegangen, eine Disko im Rotlichtviertel, die irgendwie immer in Betrieb war. Dumm nur, dass wir irgendwann dort meinen Dad mit einem Geschäftskunden getroffen haben. Das Theater könnt ihr euch denken, vor allem als ich ihn fragte, was er denn dort gemacht hätte... Ich will sagen, solche Spielchen, verbotene Sachen sind in dem Alter relativ normal. Wichtig ist halt, ob man über einen Kompass für die eigene Sicherheit verfügt. Aber auch den muss man lernen.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.04.2026 um 12:30
Zitat von UTACUTAC schrieb:Dumm nur, dass wir irgendwann dort meinen Dad mit einem Geschäftskunden getroffen haben.
Oha, ich kann mir lebhaft vorstellen, dass da bei euch daheim "Rambo-Zambo" am Start war und es laut und windig wurde. :D Ich habe in meinem Beruf sehr oft mitbekommen, wie scheinbar treue und seriöse Ehemänner und Frauen sich des Ehebruchs und Untreue schuldig machten. Von daher bin ich da ziemlich desillusioniert was den Treueschwur zur Eheschließung angeht. :D

Aber ja, natürlich sind junge Mädels zu Beginn der Pubertät experimentierfreudig, wollen Dinge erleben, ausprobieren und Spaß haben. Manchmal eben dann auch im Verborgenen, weil klar ist, dass die Eltern sowas nicht erlauben würden. Das meinte ich auch in meinem Beitrag, als ich von "Geheimnissen" gegenüber den Eltern schrieb. Sowas ist durchaus nicht ungewöhnlich, gehört oft zur Entwicklung dazu.
Zitat von UTACUTAC schrieb:Ich will sagen, solche Spielchen, verbotene Sachen sind in dem Alter relativ normal. Wichtig ist halt, ob man über einen Kompass für die eigene Sicherheit verfügt. Aber auch den muss man lernen.
Das ist extrem wichtig! Ich habe als Vater genau das versucht meinen Töchtern zu vermitteln! Ich gebe ihnen einen Vertrauensvorschuss und erlaube ggf. auch die ein- oder andere Aktion. Aber die Mädels sollen im Gegenzug dazu immer Hinterfragen wo sie sind, warum sie dort sind, mit wem und ob irgendetwas gefährlich werden könnte oder nicht ganz "koscher" erscheint. Immer auf die eigenen Getränke achten, keine Drogen konsumieren und Herr bzw. Frau der Lage bleiben. Im Zweifel anrufen, ich hole die dann jederzeit und überall ab. Dieser innere Kompass für die eigene Sicherheit ist elementar wichtig.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.04.2026 um 13:00
@Slaterator :
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb am 17.04.2026:Ich habe weiter oben und auch in früheren Beiträgen stets argumentiert, daß Chris/Freund XY/Bekannter xy/Nachbar xy mit Marion bis an den Ortsrand gefahren ist, um noch ein bißchen zu quatschen und zu knutschen, bevor er sie zuhause absetzt.
Dafür muß man nicht aus dem Auto austeigen oder sich weit von einem Motorrad entfernen! Und wie ich nur einen Abschnitt weiter oben argumentiere, kam es zum Mord weil dieser Idiot an diesem Tag völlig enthemmt war.
Also jetzt doch Auto oder Sozius vom Moped? Trotz des Alkohols den er angeblich nicht vertrug und ihn enthemmte? Ist doch aus Tätersicht unrealistisch, wenn er Sex mit Marion haben wollte. Da sucht er sich doch keine Baustelle mit Dreck, Sand und Steinen als Umgebung. Überzeugt mich nicht.
Die Diskussion zwischen Dir und @Höhenburg liest sich interessant und, trotz des ernsten Themas auch stellenweise unterhaltsam. Ich denke, so sehr weit seid Ihr gar nicht voneinander weg.

Die Situation hatte oder entwickelte in ihrem Verlauf eine gewisse Eigendynamik, die möglicherweise weder der wahrscheinlich noch recht junge Täter noch das Opfer voraussahen. Worte und Taten folgten aufeinander bis zum tragischen Ende. Wie viel Alkohol welchen Grad von Enthemmung bedingte, erscheint mir bis ins letzte Detail eher nebensächlich. Die beiden beteiligten Personen sind an den Ort des letztendlichen Geschehens gelangt.

Ich bin im Sonja Hurler-thread auf folgenden Gedanken gekommen:
@alle :

Die meisten von uns hier lesen auch den Marion Baier-thread oder diskutieren auch dort mit, spätestens seitdem die von der Polizei entdeckte DNS-Spurübereinstimmung die beiden Fälle in Verbindung gebracht hat. Bei der nochmaligen Betrachtung der Fundsituation ist mir der Gedanke zu einer weiteren parallelen Konstellation der beiden Fälle gekommen.

In beiden Fällen wurden die Taten unweit der Elternhäuser, knapp außerhalb der Ortschaften aber trotzdem nicht in der völlig freien Natur begangen und die Opfer dort auch aufgefunden.

Hier gab es diesen Heustadel, im Fall M.B. die Baustelle mit mindestens einem auf den Bildern sichtbaren Bauwagen.

D. h. für mich, dass es in beiden Fällen Gebäude gab, zu denen der Täter seine Opfer lockte bzw. brachte. Ja, der Begriff "Gebäude" ist mit einem Heustadel am einen und einem Bauwagen am anderen Ende etwas weiter gefasst aber in einer lauen Sommernacht kann man es sich sowohl in einem Bauwagen als auch in einem Heustadel sichtgeschützt gemütlich machen.
Oder zumindest vorgeben, dass man das könnte, um jemanden hinzulocken, weil man über keine eigenen Räumlichkeiten verfügt, die man ohne Zeugen nutzen kann.
Quelle: Beitrag von mir im Sonja Hurler-thread

Und ohne ein Auto, in dem man vielleicht...

Irgendwie kommt man nicht von den Mopeds weg.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

20.04.2026 um 14:53
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das ist durchaus bemerkenswert. Ich wuchs in sehr ruhiger Randlage einer Großstadt auf und meine Jugend war mehr ländlich und behütet als städtisch und stressig. Ich hatte keine "Helikoptereltern" und war völlig frei was die Gestaltung meiner Freizeit anging. Allerdings gab und gibt es in besagter Stadt jährlich mehrfach stattfindende Großveranstaltungen, also Volksfeste mit diversen großen Fahrgeschäften, jeder Menge Gastronomie, Losbuden und was sonst noch dazu gehört. Auch der Karneval wird hier groß geschrieben und beinhaltet mehrere große Umzüge, Veranstaltungen, Tamtam und Täterä. An Rosenmontag sind fast alle Geschäfte und Unternehmen geschlossen. Da geht man "auf den Zug". :)

Der Besuch solcher Veranstaltungen und Festivitäten war mir zwar im Jugendalter grundsätzlich erlaubt, jedoch immer an Auflagen gebunden. Ich durfte nie allein dort hin, mindestens eine erwachsene Vertrauensperson musste zwingend dabei sein. Alkohol und co. waren selbstverständlich strengstens untersagt und zum Abendbrot hatte man wieder daheim zu sein. Nicht das Kirmes/Volksfest oder Karneval so gespickt von Kriminalität gewesen wären. Aber man wollte die Sicherheit eines Minderjährigen eben als Eltern garantiert wissen. Ich verstehe das auch. Erst mit 16 gab es Lockerungen und mit 18 hatte ich dann die volle Kontrolle und durfte tun und lassen was ich wollte, ohne Ärger zu bekommen. So unterschiedlich kann das regional sein.
Hallo @Slaterator, Grüße!
Wir sind eine alte, aber nicht sonderlich große Stadt, da es gerade mal knapp 20 Kilometer bis ins Zentrum der nächsten Großstadt sind. Fassenacht wird bei uns auch gefeiert, aber bei weitem nicht so, wie es bei euch da oben der Fall ist. Wir haben 2 große Feste mit Fahrgeschäften, Ausstellungen, Gastronomie und was sonst dazu gehört (Maimarkt und Stadtfest) und mehrere Kleine (z.B. Weindorf, Burgspiele und Adventsmarkt).

Auch bei uns gab es mit 12 durchaus Auflagen beim Besuch "der Kerb". Wir waren stets im Pulk 3+ unterwegs, wenn unsere Eltern, große Geschwister oder so nicht dabei waren und wenn doch mal ganz allein, dann zu festgesetzten Zeiten und Wegen. Das hat lange Jahre vorzüglich geklappt, da viele Erwachsene und auch Schausteller immer ein Auge auf uns hatten. Kinder sollten Kinder sein dürfen und es wäre rasch aufgefallen, wenn irgendeine Type da auf Ideen gekommen wäre. Unsere Stadt ist zu groß als das man jeden oder auch nur die meisten kennen würde, aber nicht so groß, daß es nicht irgendeine Art von "Gruppenüberblick" gab, was die Alteingesessenen betrifft.
Zum Abendessen mußten wir auch zuhause sein. Bier war nicht verboten, anderer Alkohol schon. Hier in Süddeutschland hast du damals ein Bier bekommen wenn du über den Tresen schauen konntest ohne auf einer Kiste zu stehen. Stellte aber für uns 12jährige kein Problem dar, wir waren wegen anderer Sachen auf dem Fest als für Alkohol..
Lockerungen gab es bei uns schon mit 14 und 16. War eine tolle Zeit! Wir hatten einiges nicht, was heute völlig normal ist, aber es war eine freie, unbeschwertere Zeit und ich bedauere die Kinder und Jugendlichen von heute, die das nicht erleben können!
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Das ist extrem wichtig! Ich habe als Vater genau das versucht meinen Töchtern zu vermitteln! Ich gebe ihnen einen Vertrauensvorschuss und erlaube ggf. auch die ein- oder andere Aktion. Aber die Mädels sollen im Gegenzug dazu immer Hinterfragen wo sie sind, warum sie dort sind, mit wem und ob irgendetwas gefährlich werden könnte oder nicht ganz "koscher" erscheint. Immer auf die eigenen Getränke achten, keine Drogen konsumieren und Herr bzw. Frau der Lage bleiben. Im Zweifel anrufen, ich hole die dann jederzeit und überall ab. Dieser innere Kompass für die eigene Sicherheit ist elementar wichtig.
Volle Zustimmung!
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Es geht ja nicht darum eine als möglicher Zeuge genannte Person in ihrer generellen Existenz anzuzweifeln. Nochmal, es geht nur darum, dass man dieser Person hier im Fall ggf. eine zu hohe Priorität oder entscheidende Schlüsselrolle eingeräumt/zugeschrieben hat. Da bin ich und scheinbar auch der User @HolzaugeSHK einer Meinung. Chris(sy) mag existiert haben und noch existieren. Ich halte ihn derzeit -also nach Informationsstand gerade jetzt- allerdings nicht für besonders verdächtig. Dafür spricht auch, dass er aktuell scheinbar nicht im Fokus der Ermittlungen steht.
Möglich, wäre mir aber nicht so sicher. Der Polizei ist bewußt, daß nach über 50 Jahren ein gezieltes Fragen nach einer Person der alten Beschreibung folgend zwecklos ist. Chris (er muß ja noch nicht einmal so heißen, falls es nur ein Spitzname ist) hat sich in der Zwischenzeit zu sehr verändert, dies ist der Lauf der Zeit. Darum wird auch heute viel genereller nachgefragt, wer noch etwas zum Fall beitragen kann.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Diese Frage ist absolut berechtigt. Wenn man jenem Chris(sy) besonders verdächtiges Verhalten unterstellt, weil er sich nie als Zeuge meldete und von den EB gefunden/identifiziert und befragt werden konnte, so ist das Verhalten dieser Zeugen (Autofahrer) doch nicht minder verdächtig oder? Ich halte z.B. die Porschesichtung nach wie vor für besonders wichtig und tatrelevant. Zudem wurde der VW mit den amerikanischen Kennzeichen wohl zum Anlass genommen, dass weiter in Kreisen der US-Army in Deutschland ermittelt und befragt wird. Bis heute.
Ich halte die Porschesichtung für nicht unwichtig, aber massiv aufgebauscht. Da ist die Uhrzeit, über 6 Stunden nach der letzten Sichtung, kein Fremder könnte eine Person, die nach Hause wollte, so lange ruhig halten. Würde diese Sichtung stimmen, wäre ein Bekannter als Täter quasi sicher.
Warum ich bei der Sichtung bis heute ein komisches Gefühl habe ist die erwähnte Zeit und vor allem die Art der Beschreibung. Der Zeuge beschreibt im Detail eine extrem seltene Porschevariante an der er im Halbdunkel vorbeifährt, aber zur Besatzung des Porsche kommen trotz eingeschalteter Innenbeleuchtung(!) des Sportwagens nur Allgemeinplätze.
Zitat von DewDew schrieb:Die Situation hatte oder entwickelte in ihrem Verlauf eine gewisse Eigendynamik, die möglicherweise weder der wahrscheinlich noch recht junge Täter noch das Opfer voraussahen. Worte und Taten folgten aufeinander bis zum tragischen Ende. Wie viel Alkohol welchen Grad von Enthemmung bedingte, erscheint mir bis ins letzte Detail eher nebensächlich. Die beiden beteiligten Personen sind an den Ort des letztendlichen Geschehens gelangt.
Ich bin im Sonja Hurler-thread auf folgenden Gedanken gekommen:
@alle :
Die meisten von uns hier lesen auch den Marion Baier-thread oder diskutieren auch dort mit, spätestens seitdem die von der Polizei entdeckte DNS-Spurübereinstimmung die beiden Fälle in Verbindung gebracht hat. Bei der nochmaligen Betrachtung der Fundsituation ist mir der Gedanke zu einer weiteren parallelen Konstellation der beiden Fälle gekommen.
In beiden Fällen wurden die Taten unweit der Elternhäuser, knapp außerhalb der Ortschaften aber trotzdem nicht in der völlig freien Natur begangen und die Opfer dort auch aufgefunden.
Hier gab es diesen Heustadel, im Fall M.B. die Baustelle mit mindestens einem auf den Bildern sichtbaren Bauwagen.
D. h. für mich, dass es in beiden Fällen Gebäude gab, zu denen der Täter seine Opfer lockte bzw. brachte. Ja, der Begriff "Gebäude" ist mit einem Heustadel am einen und einem Bauwagen am anderen Ende etwas weiter gefasst aber in einer lauen Sommernacht kann man es sich sowohl in einem Bauwagen als auch in einem Heustadel sichtgeschützt gemütlich machen.
Oder zumindest vorgeben, dass man das könnte, um jemanden hinzulocken, weil man über keine eigenen Räumlichkeiten verfügt, die man ohne Zeugen nutzen kann.
Quelle: Beitrag von mir im Sonja Hurler-thread

Und ohne ein Auto, in dem man vielleicht...
Irgendwie kommt man nicht von den Mopeds weg.
Hallo @Dew Grüße! Ich sehe die Tat in Oberasbach sehr ähnlich wie du. Auch deswegen gehe ich im Fall Baier von einem zumindest Bekannten von Marion als Täter aus, die Gesamtsituation deutet stark darauf hin.
Und was den Fall Hurler betrifft, ich habe schon überlegt, ob der Täter nicht in Heiligkreuz gewohnt und einfach seinen Hund Gassi geführt hat.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.04.2026 um 17:56
Zitat von DewDew schrieb:Die Diskussion zwischen Dir und @Höhenburg liest sich interessant und, trotz des ernsten Themas auch stellenweise unterhaltsam. Ich denke, so sehr weit seid Ihr gar nicht voneinander weg.
Wir sind sicher nicht sehr weit voneinander entfernt, nur das wir unsere Verdachtsmomente offenbar jeweils an anderer Stelle setzen. Dafür sind wir aber auch in einem Diskussionsforum. Denn gerade die Meinungen/Positionen und Theorien anderer Teilnehmer im Strang regen ja zum Denken an und erweitern den Blick auf den Sachverhalt. Selbst dann, wenn man -scheinbar wie in unserem Fall- wie bei dem Märchen "zwei Königskinder" der Brüder Grimm eben nicht zueinander findet und sich nicht auf eine gemeinsame Theorie zum Sachverhalt einigen kann. :D
Zitat von DewDew schrieb:Die Situation hatte oder entwickelte in ihrem Verlauf eine gewisse Eigendynamik, die möglicherweise weder der wahrscheinlich noch recht junge Täter noch das Opfer voraussahen. Worte und Taten folgten aufeinander bis zum tragischen Ende.
Die Annahme das der Täter ebenfalls recht jung war, spielt wahrscheinlich wieder auf den Mopedcasanova "Chris(sy)" an. Ich persönlich bin jedoch bekanntermaßen der Meinung, dass er an dem Abend eher wahrscheinlich nichts mit dem Ableben des Opfers zu tun hatte, da es einige von mir in den letzten Beiträgen schon recht ausführlich dargelegte Dinge gibt, die dagegen sprechen. Auch die gefundene Medaille, die recht modernen Turnschuhe und die Porschebeobachtung weisen für mich eher auf einen deutlich älteren Täter hin und nicht auf einen Moped fahrenden Zweiradfan im halbstarken "Quappen-Stadium" innerhalb der Entwicklung zum harten Rocker, auch wenn das zumindest in der Theorie möglich erscheint.

Ich möchte jedoch an dieser Stelle einmal festhalten, dass ich derzeit nicht zwingend von einer geplanten Tat ausgehe. Im Gegenteil. Ich vermute, Marion Baier war eher zur falschen Zeit am falschen Ort und die Gelegenheit war es, welche der Täter für das Verbrechen möglicherweise ganz spontan nutze. Wie ich schon einmal geschrieben habe, schließe ich da auch nicht aus, dass Täter und Opfer einander zumindest grob und/oder flüchtig kannten oder es sich um eine Respektsperson, ggf. sogar um einen Uniformträger oder eine in der Gemeinde sehr geschätzte Person handelte.
Zitat von DewDew schrieb:(...) dass es in beiden Fällen Gebäude gab, zu denen der Täter seine Opfer lockte bzw. brachte. Ja, der Begriff "Gebäude" ist mit einem Heustadel am einen und einem Bauwagen am anderen Ende etwas weiter gefasst aber in einer lauen Sommernacht kann man es sich sowohl in einem Bauwagen als auch in einem Heustadel sichtgeschützt gemütlich machen..
Nach aktueller Quellenlage wissen wir weder wann genau Marion zu Tode kam, noch wo Marion Baier tatsächlich missbraucht wurde, also ob der mutmaßliche Missbrauch und der anschließende Mord an der selben Stelle geschahen, wo man sie am nächsten Morgen gefunden hat. Auf dem Tatortbild ist zumindest mal kein Bauwagen in der Nähe erkennbar. Ich gehe allerdings auch davon aus, dass man in unmittelbarer Nähe befindliche Bauwagen auf Einbruch/Spuren untersucht hätte.
Zitat von DewDew schrieb:Und ohne ein Auto, in dem man vielleicht...
Irgendwie kommt man nicht von den Mopeds weg.
Ich schätze die Wahrscheinlichkeit für einen Transport der Marion Baier in einem Auto weit höher ein, als einen Transport auf dem Zweirad oder ganz ohne Gefährt. Allein weil Marion nirgendwo gesehen wurde und ein knatterndes mit zwei Personen besetztes Moped sicher weit auffälliger war, als ein relativ unauffälliger Transport in einem PKW.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Das hat lange Jahre vorzüglich geklappt, da viele Erwachsene und auch Schausteller immer ein Auge auf uns hatten. Kinder sollten Kinder sein dürfen und es wäre rasch aufgefallen, wenn irgendeine Type da auf Ideen gekommen wäre. Unsere Stadt ist zu groß als das man jeden oder auch nur die meisten kennen würde, aber nicht so groß, daß es nicht irgendeine Art von "Gruppenüberblick" gab, was die Alteingesessenen betrifft.
Meine Heimatstadt hatte bereits damals schon mehr als 250000 Einwohner, davon viele Studenten. Da hatte niemand ein Auge auf uns und es gab keinerlei "Gruppenüberblick", so wie es an meinem jetzigen Wohnort noch der Fall ist. Man musste schon auf sich selbst aufpassen können oder eine erwachsene "Aufsichtsperson" dabei haben. Es gab nicht viel Kriminalität und die Polizei war auch auf den diversen Festivitäten vor Ort vertreten, nichts desto trotz war man besser beraten, nicht als minderjährige Person dort allein oder mit einem gleichaltrigen Kumpel zu zweit unterwegs zu sein. Von daher akzeptierte ich auch die Auflagen meiner Eltern und hatte trotzdem immer sehr viel Spaß auf den Veranstaltungen.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Bier war nicht verboten, anderer Alkohol schon. Hier in Süddeutschland hast du damals ein Bier bekommen wenn du über den Tresen schauen konntest ohne auf einer Kiste zu stehen. (...)
Lockerungen gab es bei uns schon mit 14 und 16. War eine tolle Zeit! Wir hatten einiges nicht, was heute völlig normal ist, aber es war eine freie, unbeschwertere Zeit und ich bedauere die Kinder und Jugendlichen von heute, die das nicht erleben können!
Also Bier war bei uns frühestens ab 16 erlaubt. Davor durfte man zur Befriedigung der Neugier maximal kurz am Bier des Vaters nippen, um den Geschmack kennenzulernen. Das war aber die absolute Ausnahme. Bier war/ist bei uns hier zwar beliebt, jedoch kein "Grundnahrungsmittel" so wie es in Süddeutschland gerne bezeichnet wird. Nördlich des Weißwurstäquators gab es deshalb erst ab dem 16. Lebensjahr mal ein Bier. Wenn überhaupt. Ich kann jedoch bestätigen, dass auch wir in der Jugend weder Internet noch Mobilfunk kannten, PCs und Konsolen eher die Ausnahme waren und wenn dann auf Game Boy-Niveau. Aber wir hatten eine tolle, freie Zeit, echte Freundschaften, Abenteuer in der Natur und waren auch ziemlich kreativ in der Spielgestaltung. Die Einschränkungen und der Druck, welcher auf der heute jungen Generation lastet ist immens und für mich auf keinen Fall beneidenswert. Im Gegenteil!
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Der Polizei ist bewußt, daß nach über 50 Jahren ein gezieltes Fragen nach einer Person der alten Beschreibung folgend zwecklos ist. Chris (er muß ja noch nicht einmal so heißen, falls es nur ein Spitzname ist) hat sich in der Zwischenzeit zu sehr verändert, dies ist der Lauf der Zeit. Darum wird auch heute viel genereller nachgefragt, wer noch etwas zum Fall beitragen kann.
Das kann man jetzt so und so sehen. Einerseits dürfte sich jener "Chris(sy)" im Gegensatz zu seinem früheren Erscheinungsbild über die Jahrzehnte natürlich deutlich verändert haben. Andererseits ist er in seiner Jugendzeit ja sicher nicht wie der Ziegenpeter auf einer einsamen Alm in den Bergen aufgewachsen, sondern besuchte Schulen, machte ggf. eine Lehre, diente bei der Bundeswehr oder leistete Ersatzdienst, hatte sicherlich Familie, Freunde und Bekannte. Diese Menschen könnten sich sicherlich noch gut an den lispelnden Mopedfahrer mit dem roten Helm erinnern, sofern Chris(sy) diese Merkmale tatsächlich hatte. Von daher ist mir schleierhaft, warum bislang keine Identifikation erfolgt ist. Ich könnte mir deshalb sehr gut vorstellen, dass er eben keine wirkliche Beziehung zu Marion Baier unterhielt und ggf. auch ganz woanders aufwuchs. Die Frage ist ohnehin, wo sich Marion Baier und dieser Chris(sy) überhaupt getroffen haben und auch regelmäßig verabreden konnten. Ganz ohne Internet und ohne Telefon, ohne gemeinsame Schule und Nachbarschaft.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Ich halte die Porschesichtung für nicht unwichtig, aber massiv aufgebauscht.
Da sind wir uns quasi einig, nur das bei mir jener Chris(sy) als angeblicher "Freund"/Partner der Marion extrem aufgebauscht und überbewertet erscheint. :D
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Da ist die Uhrzeit, über 6 Stunden nach der letzten Sichtung, kein Fremder könnte eine Person, die nach Hause wollte, so lange ruhig halten. Würde diese Sichtung stimmen, wäre ein Bekannter als Täter quasi sicher.
Ja, in der Tat ist die vergangene Zeit zwischen Marions Verschwinden vom Fest und der Porschesichtung sehr lang und deshalb auch sehr bemerkenswert. Ich persönlich habe deshalb den Verdacht, dass Marion zunächst an einen anderen, bislang unbekannten Ort verbracht worden sein könnte, an dem möglicherweise ein Missbrauch(sversuch) stattgefunden hat. Erst danach wurde sie dann mit der Aussicht weiter transportiert, sie daheim abzuliefern. Als Marion dann bemerkte, dass dies wohl nicht der Fall war, griff sie pro aktiv in das Geschehen ein und versuchte zu fliehen. Es kam zum Kampf, dass Ende ist bekannt.
Dies würde sowohl den angeblich beobachteten Kampf im Auto unweit des Mordortes als auch die verstrichene Zeit und die Kampfspuren erklären.


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

21.04.2026 um 18:39
@Slaterator :

Aus Zeitgründen erstmal nur hierzu:
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Auf dem Tatortbild ist zumindest mal kein Bauwagen in der Nähe erkennbar.
Schau´ Dir bitte mal Bild 16 an, von @Ahn-Dung bearbeitet. Ich meine, im Hintergrund, vor dem als "Venusstr. 14" markierten Gebäude, mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Bauwagen zu erkennen. Der rechte davon verdeckt mit einer wohnwagentypisch erscheinenden Dachrundung einen Teil eines Fensterausschnitts im Hintergrund, auf der der Baustelle zugewandten Seite meine ich so eine abgerundete Wohnwagentür zu erkennen.

Links daneben kommt es mir so vor, als stünde da ein etwas typischerer Bauwagen mit einem Dach wie ein alter Güterwaggon. Ich bin nicht so der große Bildbearbeiter, vielleicht versuche ich mich daran mal um festzustellen, ob ich richtig liege. Wenn man so eine Struktur erstmal "gesehen" hat, weigert sich das Gehirn, davon wieder abzugehen.

MfG

Dew


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

22.04.2026 um 20:47
Zitat von DewDew schrieb:Ich meine, im Hintergrund, vor dem als "Venusstr. 14" markierten Gebäude, mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Bauwagen zu erkennen. Der rechte davon verdeckt mit einer wohnwagentypisch erscheinenden Dachrundung einen Teil eines Fensterausschnitts im Hintergrund, auf der der Baustelle zugewandten Seite meine ich so eine abgerundete Wohnwagentür zu erkennen.
Ja, da sind ganz klar zwei Bauwägen zu sehen. Der rechte mit der Front nach vorne und den linken sieht man von der “Breitseite” her.
Die sind aber dann doch eher weiter weg vom Ablageort, wie es aussieht, oder?


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

22.04.2026 um 23:26
Zitat von DewDew schrieb:@Slaterator :

Aus Zeitgründen erstmal nur hierzu:
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Auf dem Tatortbild ist zumindest mal kein Bauwagen in der Nähe erkennbar.
Schau´ Dir bitte mal Bild 16 an, von @Ahn-Dung bearbeitet. Ich meine, im Hintergrund, vor dem als "Venusstr. 14" markierten Gebäude, mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Bauwagen zu erkennen. Der rechte davon verdeckt mit einer wohnwagentypisch erscheinenden Dachrundung einen Teil eines Fensterausschnitts im Hintergrund, auf der der Baustelle zugewandten Seite meine ich so eine abgerundete Wohnwagentür zu erkennen.

Links daneben kommt es mir so vor, als stünde da ein etwas typischerer Bauwagen mit einem Dach wie ein alter Güterwaggon. Ich bin nicht so der große Bildbearbeiter, vielleicht versuche ich mich daran mal um festzustellen, ob ich richtig liege. Wenn man so eine Struktur erstmal "gesehen" hat, weigert sich das Gehirn, davon wieder abzugehen.
Es sind 4 bis 5 Bauwagen auf dem von mir bearbeitetem Foto zu sehen. Die Beiden, die du recht gut angegeben hast und dann gibts noch zwei am Hochhaus rechts im Bild.

Das sind die vier Bauwagen die eindeutig zu erkennen sind.

Und dann gibt es in Vergrößerung des Fotos auch noch links neben dem Schulgebäude scheinbar einen Bauwagen, welcher auch hinter einer Erdaufschüttung hervorragt. Hier bin ich mir allerdings nicht zu 100% sicher. Machmal denke ich, das könnte auch nen Schuppen sein.

Link zum Foto:
https://www.allmystery.de/i/aobhrufko1hi_Verortung.jpg


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Marion Baier am 01. oder 02.07.1973 in Oberasbach (LK Fürth) ermordet

23.04.2026 um 12:13
@Mickelangelo ,
@Ahn-Dung :
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Ja, da sind ganz klar zwei Bauwägen zu sehen. Der rechte mit der Front nach vorne und den linken sieht man von der “Breitseite” her.
Die sind aber dann doch eher weiter weg vom Ablageort, wie es aussieht, oder?
Zitat von Ahn-DungAhn-Dung schrieb:Es sind 4 bis 5 Bauwagen auf dem von mir bearbeitetem Foto zu sehen. Die Beiden, die du recht gut angegeben hast und dann gibts noch zwei am Hochhaus rechts im Bild.
Vielen Dank für die Bestätigung und Ergänzung meiner Beobachtung. Ich muss mir das Bild wohl nochmal genauer ansehen, damit ich den Rest der "Bauwagensiedlung" auch noch sehe. Wobei mir einer bis zwei schon gereicht hätten...;-)

Was die Entfernung zwischen den Bauwagen und dem Fund- bzw. Tatort angeht, müsste man anhand der Karte nochmal genauer messen/schätzen aber ich schätze die auf ca. 150 m, wobei das bei Bildern täuschen kann.

Der Punkt, auf den es mir mit den Bauwagen ankommt ist der, dass es eben nicht so war/gewesen sein muss, wie @Slaterator annimmt.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 17.04.2026:Da sucht er sich doch keine Baustelle mit Dreck, Sand und Steinen als Umgebung.
Nein, der Täter hätte mit einem Bauwagen, zu dem er sich Zutritt verschaffen konnte, sozusagen ein sichtgeschütztes "ungestörtes Zimmer" anbieten können, um sein Opfer dort hinzulocken. Inwieweit tatsächlich ein Bauwagen betreten wurde, ob der Übergriff bis zum Mord vorher stattfand, oder ob M.B. anschließend floh und erst in eben der Entfernung, in der ihre Leiche von den Bauwagen gefunden wurde, vom Täter eingeholt werden konnte, lässt sich anhand der uns vorliegenden Informationen nicht sagen.

Es bleibt ( zumindest für mich ) festzustellen, dass es in unmittelbarer Tatortnähe diese mit überschaubarem Aufwand zugänglichen Unterkünfte ( hier Bauwagen, im Fall S.H. den Heustadel ) gab, die ( wiederum für mich ) eine mögliche Erklärung für die Wahl des Tatortes.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:
Zitat von DewDew schrieb:Und ohne ein Auto, in dem man vielleicht...
Irgendwie kommt man nicht von den Mopeds weg.
Ich schätze die Wahrscheinlichkeit für einen Transport der Marion Baier in einem Auto weit höher ein, als einen Transport auf dem Zweirad oder ganz ohne Gefährt. Allein weil Marion nirgendwo gesehen wurde und ein knatterndes mit zwei Personen besetztes Moped sicher weit auffälliger war, als ein relativ unauffälliger Transport in einem PKW.
Ich sehe in keiner der genannten Fortbewegungsarten per se irgendeinen Auffälligkeitsfaktor, der dazu hätte führen können, dass ein Mensch, der M.B. in der Nacht gesehen hätte, sich diese Wahrnehmung als "besonders" gemerkt hätte. Weder ein junges Mädchen zu Fuß alleine, noch ein Pärchen zu Fuß, noch ein, meinetwegen auch knatterndes Moped ( das, plus der Geruch nach Zweitaktöl, ist, bis zu einem gewissen Grad, die normale "Lebensäußerung" eines Mopeds ) mit zwei Personen wären, zumal mit den Fest als Hintergrund, auffälliger gewesen, als ein Auto.

Damit irgendein Zeuge das überhaupt hätte bemerken und sich geradezu merken müssen, wären tatsächlich auffällige Begleitumstände nötig gewesen.
Will sagen, das Mädchen alleine extrem spät unterwegs, beim Pärchen sie augenscheinlich auf der Flucht vor ihrem Begleiter, das Moped hätte extrem laut knattern oder das Auto z. B. unbeleuchtet fahren müssen, um eine Erinnerung an die Begegnung zu verursachen.

MfG

Dew


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