Wirklich sehr tragisch.
Ein so junges Leben mal wieder ausgelöscht und dann auch noch so vorbildlich integriert gewesen.
Wünsche der Mutter ganz viel Kraft und den EB möglichst schnelle konkrete Ermittlungsansätze und Ermittlungserfolge.
Und potentielles Täterwissen würde wir die Öffentlichkeit ohnehin noch nicht erfahren.
Es deutet übrigens auch für mich darauf hin, dass der Junge ein Treffen mit seinem Schützenverein und Anprobe nur vorgegeben haben könnte, was grundsätzlich aber auch nicht außergewöhnlich gewesen wäre. Vor allem unter jungen Teenagern.
yari schrieb:Er sieht nach einem sehr lieben Jungen aus.
Sorry, er sah :(
Sah er in der Tat. Und so voller Lebensfreude.
PS.
brigittsche schrieb:Dass er sich in der Unterkunft irgendwie "abmelden" musste, kann ich mir nicht vorstellen
Wäre für mich auch unüblich gewesen.
Habe fünf Jahre in Flüchtlingsunterkünften als Sicherheitsdienstmitarbeiter gearbeitet und die Verantwortung gegenüber den Kindern und Jugendlichen auf den Sachverhalt bezogen wann sie die Unterkunft noch verlassen durften als auch wofür, also aus welchem Grund, lag im Verantwortungsbereich der jeweiligen Eltern ‐ haben diese ja auch grundsätzlich die Aufsichtspflicht gegenüber ihren eigenen Kindern.
Wir selbst achteten dann nur darauf und so weit ersichtlich, was sie bei Rückkehr dabei hatten und natürlich ob in Begleitung.
Und nur die Besucher sollten sich bei Verlassen auch wieder sicherheitshalber immer abmelden bzw. sich einfach nur kurz bemerkbar machen oder kurz bescheid geben, dass sie für heute auch nicht mehr wiederkommen oder wie es hieß fertig haben, sodass wir sie auch wieder austragen konnten.
Und bis 22 Uhr spätetens mussten alle Besucher auch draußen sein.
Ausnahme nur bei Geburtstagsfeiern bspw. Oder Fastenbrechen.