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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

73 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Aktenzeichen, Cold Case, Schauplatz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 10:07
Ich finde deine @1988 Idee zur Eröffnung dieses Threads garnicht so schlecht und verstehe die Aufregung darüber von einigen Usern nicht.


Solche Besichtigungen von Tatorten werden doch jetzt auch als Stadtführung der besonderen Art als "Krimi-Kultur-Tour" angeboten.
Die zweistündige Tour im Doppelpack hat sich zu einem Renner in der ostthüringischen Stadt gemausert. Das Besondere – und das in dieser Form deutschlandweit Einmalige: die Tour führt zu authentischen Tatorten. Hier haben Verbrecher ihre Blutspuren hinterlassen und sie konnten letztlich dingfest gemacht werden
Kriminalrat a.D. Hans Thiers und einstiger Leiter der Mord-Untersuchungskommission im ehemaligen Bezirk Gera schildert an Ort und Stelle das Geschehene.
aj230325-krimistraba-48jpg


Es sind Mordfälle aus Gera in denen Kriminalrat a.D. Hans Thiers zu DDR-Zeiten ermittelt hat. Einer seiner Fälle konnte bis heute nicht geklärt werden, der Vermisstenfall der 4-jährigen Michaela Wagner aus dem Jahre 1983. Ob sich hier vielleicht auch noch nach Jahrzehnten Zeugen melden?


Youtube: Der ungelöste Fall von Michaela Wagner aus Gera 1983
Der ungelöste Fall von Michaela Wagner aus Gera 1983
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Für mich erschreckend welche Taten so vor der eigenen Haustür passieren! 😳

Quellen:
https://www.gera.de/stadtfuehrungen/oeffentliche-stadtfuehrungen/krimi-kultur-tour

https://www.superillu.de/magazin/reisen/ausflugsziele/thueringen/krimi-strassenbahn-tour-2121


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 10:34
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Für mich erschreckend welche Taten so vor der eigenen Haustür passieren!
Warum? Jeder Ort hat seine Geschichte und zum Leben gehören unweigerlich auch traurige oder schlimme Ereignisse dazu

Grade in Mitteleuropa mit seiner wechselhaften Geschichte gibt es abertausende Orte an denen sich zu irgendeiner Zeit etwas Tragisches zugetragen hat.
In den Sozialen Medien schlägt es einem ja sogar hin und wieder so Gegenüberstellungen historischer Fotografien mit modernen Aufnahmen vor.

Da rennen beispielsweise auch tagtäglich hunderte Menschen ohne es zu wissen genau über jenen Fleck wo 1945 ein Soldat verblutet ist.


So etwas gehört zum Leben dazu


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 10:56
Zitat von PuntlandPuntland schrieb:Schon vor vielen Jahren und auch eher zufällig, weil ich gerade in der Nähe war, sonst hätte ich mir die Mühe nicht gemacht, hatte ich mir in London mal zwei Fundorte der Jack the Ripper-Morde angeschaut, diese liegen fußläufig nur wenige Minuten auseinander.
Es wurden dort sogar von verschiedenen Anbietern mit Guides geführte Touren zu den Tatorten angeboten, also noch richtig viel Geld damit verdient.
Jack the ripper fasziniert die Menschen seit fast 140 Jahren. Wie du auch sagst, es gibt Touren an die Tatorte, Literatur ohne Ende, Ripper "Forschung" usw, das hat ganz andere Dimensionen. Es werden ebenso historische Schlachtfelder besucht, zb Gettysburg oä, in Dallas gibt es Touren auf den Spuren von Lee Harvey Oswald etc etc. Das finde ich noch nicht mal schlimm, das ist Zeitgeschichte. Die Tatorte von Morden oder Ablagen von Privatpersonen, wie die im EP genannten zu besuchen, kann man damit in keinster Weise vergleichen.
Zitat von 19881988 schrieb:Sagen wir so, ich bin niemals absichtlich irgendwo "hingereist".
Das hat sich immer irgendwie ergeben, beruflich oder privat. Von einer Zeitspanne von 2016-2025.
Du bist aber dann bewusst in zb Waldstücke gegangen. Und das kann ich absolut nicht nachvollziehen, auch wenn ich mich selbst seit vielen Jahren mit True crime beschäftige und auch einen Hang zum morbiden habe.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 11:21
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Du bist aber dann bewusst in zb Waldstücke gegangen. Und das kann ich absolut nicht nachvollziehen, auch wenn ich mich selbst seit vielen Jahren mit True crime beschäftige und auch einen Hang zum morbiden habe.
Es bietet sich halt manchmal an. Zum Beispiel bei Anja Aichele war ich tatsächlich 5 Minuten vom Fundort in einem Hotel und ich denke viele, die sich jahrelang mit dem Fall beschäftigt haben, wären da kurz hingelatscht.
Es sind wie gesagt öffentliche Orte. :)
Und ich finde es nicht schlimm, sich das persönlich mal anzuschauen. Wenn man schon 10 Minuten in der Nähe davon entfernt ist.

@HolzaugeSHK
Vielen Dank dir!


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 11:53
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Du bist aber dann bewusst in zb Waldstücke gegangen. Und das kann ich absolut nicht nachvollziehen
Also ich finde, es kommt immer darauf an, aus welchem Beweggrund man diese Orte besucht. Der Fall Birgit Ameis z.B. ist ein ungelöster Mordfall. Ich wohne nicht weit vom Auffindeort der Leiche entfernt und bin da auch hingefahren, einfach weil ich mir ein Bild von der Lage der verschiedenen Orte des Geschehens machen wollte: ihr Arbeitsort, ihr zeitweiliger Wohnort, der Auffindeort ihres Autos und der ihrer Leiche - das liegt alles nicht weit, z.T. nur fußläufig auseinander. Es ist noch mal was anderes, ob man sich das auf der Karte oder live ansieht. Mir ist z.B. ganz klar geworden, dass der Täter kein völlig Ortsfremder sein kann, er muss sich zumindest etwas ausgekannt haben. Ich wollte den Fall, weil er eben ungeklärt ist, besser verstehen.
Ich würde aber nie auf die Idee kommen, aus reinem Nervenkitzel beliebige Tatorte zu bereisen. Aber ich verurteile das auch nicht bei anderen. Wenn sie das nur so für sich machen, schaden sie ja keinem damit.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 13:14
Was darf man und was darf man nicht?
Was ist pietätlos und was nicht?

Denkt doch nur mal an die Göhrde-Morde.

Da wurden Treffen an den Tatorten mit dem Rechtsmediziner Prof. Dr. Klaus Püschel veranstaltet,
auch Allmy-User haben daran teilgenommen und hier berichtet.

Es wurde an den Tatorten über die Opfer Ursula und Peter Reinhold sowie Ingrid Warmbier und Bernd Michael Köpping diskutiert.

Erst als Kurt-Werner Wichmann als mutmaßlicher Täter für die zwei Doppelmorde in der Göhrde von 1989 bekannt wurde,
ebbte es ab.

Diese Art des Tourismus wird es immer geben.

https://youtu.be/gR_hj4v7bac


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 13:41
Zitat von 19881988 schrieb:Von vornherein - ich möchte mit diesem Thread in keinster Weise zu Tatorttourismus aufrufen.
Ich war an Tatorten (Bergen-Belsen, Dachau), an denen Tausende getötet wurden, und möchte gerade da zum "Tatorttourismus" aufrufen.
Weil ich, gerade in einer Zeit, in der Faschisten und ähnliches Gesocks diese Taten zum Vogelschiss herabstufen wollen und von Schuldkult faseln, es für unabdingbar halte, das Wissen um diese industrielle Vernichtung von Menschen aktuell zu halten und weiterzugeben.

Wie vertiert und/oder unterbildet muss man sein um heutzutage in einem Konzentrationslager den Hitlergruß zu machen?


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 13:42
die von mir sehr geschätzten Hypermoralis sollten sich mal fragen, was beim Verbrechen für jeden Ermittler das wichtigste ist. Der Tatort!

und auch für Hobbyermittler ist er zumindest interessant oder kann wie bei mir zu gewissen Erkenntnissen führen


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 14:10
Wer bestimmt denn überhaupt, dass es moralisch verwerflich sei, Tatorte oder Auffindeorte zu besuchen?

Auch wenn ich den Vergleich zwischen Einzelverbrechen und nationalsozialistischem Massenmord nicht ziehen würde weil das sehr unterschiedliche Dinge sind, so zeigen Gedenkstätten aber doch sehr gut, dass es im Allgemeinen eben gerade nicht verpönt ist an solche Tatorte zu gehen und dessen zu gedenken, was da passiert ist.

Wenn das im Zusammenhang mit True Crime auch eher unter dem Aspekt der Tatrekonstruktion steht und nicht nur um zu gedenken, so ist es aber trotzdem eine Beschäftigung mit dem/den Menschen, die dort etwas Schlimmes erlitten haben.

Wenn ich z. B. an Kreuzen am Straßenrand vorbeifahre denke ich jedes Mal daran, dass ich hier eigentlich nur unbedarft langfahre, jemand anderes hat hier aber sein Leben verloren. Das macht nachdenklich und schadet dem Opfer nicht.

Auch da fragt man sich fast zwangsläufig, wie auch bei Verbrechen, wie es an dieser Stelle dazu kommen konnte, wie gefährlich oder ungefährlich wirkt die Straßensituation oder welchen Blickwinkel hatten die Beteiligten damals in dieser Umgebung…


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 14:14
Ja.
Einen, weil ich nahezu täglich dort vorbeilaufen, bzw. den Ort betreten muss.
Zwei weitere Orte ebenfalls regelmäßig.
Aber nicht weil ich neugierig bin, sondern weil diese Morde mitten in der Stadt geschehen sind.
Welche es waren, möchte ich nicht sagen.
Was ich an den Orten fühle?
Trauer.
Und Wut auf die Täter, weil sie in ihrer Selbstgerechtigkeit entschieden haben töten zu dürfen.
Auf ganz brutale Weise.
Und Trauer, weil den Opfern das Recht genommen wurde zu leben und ihre Familien bis ans Ende ihrer Tage damit leben müssen, dass ihnen ein Teil des Lebens geraubt wurde.
Nehme ich sonst noch etwas wahr?
Nein.
Aber ich führe Zwiegespräche mit zwei der Opfern.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 14:41
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Wer bestimmt denn überhaupt, dass es moralisch verwerflich sei, Tatorte oder Auffindeorte zu besuchen?
Nun ja.
Aber jeder weiß ja wohl auch 'den Unterschied zwischen den Unterschieden'.

Eine Gedenkstätte ist etwas anderes, weil sie zu einen anderen Zweck dient und einen gewissen Auftrag besitzt.
An einem meiner genannten Tatorte ist auch ein Gedenkhinweis angebracht worden.
Das ist bei einigen Morden der Fall.
Ich finde das in Ordnung.
Es ist gut, dass es das gibt.
Für einzelne und für viele, ob kleine Tafel, Kreuz am Straßenrand, Geisterrad, großes Denkmal, oder Stolpersteine.
Aber es gibt für mich dennoch Unterschiede.
Eine Kerze hinstellen, den eigenen Fuß vom Gas nehmen, ein kurzes Gebet sprechen und innehalten ist was anderes wie gaffen und die Blutlache fotografieren.
Hingehen, weil man die eigene Sensationsgeilheit befriedigen möchte auch, wie sich dort zu einer Schweigeminute zu versammeln.
Ein User nannte die Orte der Jack the Ripper Morde.
Nun, an so einen Ort zu gelangen bleibt ja nicht einmal unbedingt aus.
Und es ist ja nicht, dass man nicht an Stellen kommen soll, an denen schreckliche Dinge geschehen sind, lässt sich kaum vermeiden, es kommt auf die Art an, welche Intention man hat.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 14:50
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Für einzelne und für viele, ob kleine Tafel, Kreuz am Straßenrand, Geisterrad, großes Denkmal, oder Stolpersteine.
Aber es gibt für mich dennoch Unterschiede.
Eine Kerze hinstellen, den eigenen Fuß vom Gas nehmen, ein kurzes Gebet sprechen und innehalten ist was anderes wie gaffen und die Blutlache fotografieren.
Aber das sind doch Unfallorte.
Diesen können wir uns alle zu keinem Zeitpunkt entziehen.

Meistens sind diese am Straßenrand und man muss dort her und sich auf den Verkehr konzentrieren, damit nicht noch mehr passiert.
Schlimme Dinge, aber sie haben doch nichts mit Tatorten zu tun.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 15:00
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Aber das sind doch Unfallorte.
Diesen können wir uns alle zu keinem Zeitpunkt entziehen.
Unfälle können aber auch durch fahrlässige Tötung, oder sogar Mord hervorgerufen werden.
Stichpunkt Raser.
Aber auch verursachte Unfälle durch Alkohol und Drogen, denen Unschuldige zum Opfer fallen.
Und Stolpersteine sind 100% nicht wegen Unfällen angebracht worden.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 15:07
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Unfälle können aber auch durch fahrlässige Tötung, oder sogar Mord hervorgerufen werden.
Stichpunkt Raser.
Benenne mir doch bitte mal einen deiner sogenannten "TATORTE" die durch Mord hervorgerufen wurde.
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Und Stolpersteine sind 100% nicht wegen Unfällen angebracht worden.
Stolpersteine sind Gedenksteine, auch für Drogentote.. keine Tatorte.

Das Thread hat doch den Titel: "An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?"


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 15:18
Als knapp 70 Jähriger denk ich noch öfters zurück als ich mit dem Rad als Lehrling auf dem Weg zur Arbeit an einem Gedenkstein vorbei mußte der anläßlich eines dort ermordeten Menschen aufgestellt wurde - der Täter wurde nie ausgeforscht und irgendwie war vor allem in der Dunkelheit das schon beängstigend und mulmig !
Zitat von PassatoPassato schrieb:und im Hölzl bei Litzlwalchen wo die Langendoks im Wohnmobil ermordet wurden.
Diese Örtlichkeit würde ich mir schon länger in Natura anschauen wollen - vor allem aber auch, welche Betriebe dort ansässig waren ( ev. noch sind ), wo Personen arbeiten könnten, die zwei Menschen auf derart bestialische Weise das Leben beendeten.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 15:21
Mord bejaht: Lebenslang nach illegalem Autorennen mit zwei Toten | beck-aktuell https://share.google/Yw1BNXsn5a62PypR9
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Benenne mir doch bitte mal einen deiner sogenannten "TATORTE" die durch Mord hervorgerufen wurde.
Bitte schön.

In weitläufigen Sinn zählen für mich die Wohnhäuser deportierter Juden und anderen Opfern des Nationalsozialismus auch zu den Mit-(tatorten).


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 15:33
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:In weitläufigen Sinn zählen für mich die Wohnhäuser deportierter Juden und anderen Opfern des Nationalsozialismus auch zu den Mit-(tatorten).
Na gut, viele werden mit den Jahren sicherlich schon abgerissen sein.

Trotz allem, man kann nicht jedem Misstrauen entgegen bringen.

Deine Art der "Tatortbezeichnung" finde ich sehr befremdlich und entzieht sich meinem Interesse einer Diskussion.

https://www.mtrlegal.com/wiki/tatort/


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 15:36
Kurios, erst heute hab ich eine Wanderung durch ein Waldgebiet bei Aichschieß (Großraum Stuttgart) gemacht. Ein Gebiet, das im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall B. S. aus dem Jahr 2001 steht. Allerdings gibt es bei diesem Fall keine bestimmte Wegstrecke oder Stelle, eher sind es verschiedene Ortschaften, an denen der Vermisste (eventuell) gesichtet wurde. Finde es spannend, mir einen Eindruck davon zu machen, wie die örtlichen Gegebenheiten waren/sind, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was passiert sein könnte. Speziell dies Waldgebiet ist recht unübersichtlich, diverse Wege und Abzweigungen im Wald, teils auch einige, die im Dickicht enden.

Allgemein hab ich schon ein paar Unternehmungen/Wanderungen zu Orten gemacht, die in der Vergangenheit schon mit Kriminalfällen in Verbindung standen. Klar ist das auch alles mit einer gewissen Neugier /Interesse verbunden, so ehrlich muss man sein. Denke mir aber, wenn ich still auf den dortigen Wegen unterwegs bin und mir innerlich Gedanken zu dem Fall mache, verletzt dies auch nicht die Privatsphäre der Angehörigen. Gerade wenn die Vorfälle schon länger her sind, verbindet man die Örtlichkeiten heutzutage auch nicht immer direkt mit einem bestimmten Hintergrund. Anders wäre es natürlich, wenn ein Fall noch sehr aktuell ist und man dadurch Sucharbeiten oder polizeiliche Ermittlungen beeinflusst. Stichwort Gaffer-Tourismus.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 15:38
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Deine Art der "Tatortbezeichnung" finde ich sehr befremdlich und entzieht sich meinem Interesse einer Diskussion
Wenn Juden aus dem Haus gezerrt wurden, um deportiert zu werden, dann ist dieses Haus, auch wenn es neue Fenster und eine andere Klingel hat, ein Tatort.
Das mag nicht dein Interesse finden, aber das bleibt dein persönliches Problem.
Im Kern bezeichnet der Tatort den Platz, an dem eine Handlung ausgeführt wurde, die nach dem Strafrecht missbilligt ist, oder an dem der tatbestandliche Erfolg eingetreten ist. In vielen Konstellationen fallen Handlungs- und Erfolgsort zusammen; sie können jedoch auseinanderfallen (zum Beispiel bei Taten, deren Wirkung an einem anderen Ort eintritt). Beide Orte werden rechtlich dem Tatort zugerechnet.
Aus deinem Link


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 15:44
Zitat von Ole_Ole_ schrieb:Das mag nicht dein Interesse finden, aber das bleibt dein persönliches Problem.
Ich habe das nicht gesagt, meine Worte waren..
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Na gut, viele werden mit den Jahren sicherlich schon abgerissen sein.
Du brauchst mir sowas nicht unterstellen.

Wir waren in Buchenwald.. vor vielen Jahren als es noch nicht umgebaut war.
Nie werde ich den Geruch und die dort ausgestellten Dinge und befüllten Krater vergessen. Es war schrecklich.

DAS sind Tatorte von unseren Vorfahren, die sie ganz sicher nicht freiwillig begangen haben.


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