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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

73 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Aktenzeichen, Cold Case, Schauplatz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

um 00:32
@1988

Ich finde den Thread super. Wer sich dran stört, braucht hier ja nicht mitlesen.

Ich persönlich reise zwar nicht bewusst zu „Tatorten“, aber wenn ich mal an einem bin schaue ich mir den auch an. Tatsächlich empfinde ich dabei mehr Mitgefühl als Neugier.

Ich war in Trier (ich denke, Tanja Gräff könnte wirklich einfach gestürzt sein).
Ich war in Lichtenberg (wer hat Peggy ermordet - keine Ahnung…), aber nicht am Fundort.
Ich war an den Dingli Klippen auf Malta und kann nicht wirklich nachvollziehen, dass man dort mit dem Fahrrad abstürzt, außer, es ist dunkel (ich war auch mit dem Fahrrad dort).
Ich war an dem Stein von Anna-Lena in der Palinger Heide bei Lübeck (ich wohne in der Nähe und bin dort gerne mit dem Hund spazieren).
Ich war auch in Lauenburg und auf der Brücke (Familie Schulze, Drage), von der der Betonklotz stammte - allerdings schon vor dem Fall, da wir dort gerne mal Campen waren.
Ich bin jahrelang an dem Garten von Lutz Reinstrom (Säurefaßmörder in Hamburg) vorbeigegangen, das allerdings unbewusst…

Ich fühle tatsächlich einfach mit. Wie bei Emile, Lars Mittank, Katrin Konert, Maddie, Frauke Liebs, usw.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

um 04:39
Zitat von 19881988 schrieb:Fall Jonathan (2011) Leipzig
Für mich einer der schlimmsten Fälle in ganz Deutschland.
Ich war in Leipzig und bin spazieren gelaufen und als ich in ein kleines Wäldchen gekommen bin, wusste ich intuitiv sofort, dass hier etwas vorgefallen sein muss.
Es war einfach ein sehr unschönes, beklemmendes Gefühl dort.
Und als ich auf Google-Maps dann nachgesehen habe, wo ich bin, stand ich tatsächlich fast genau dort am Elsterflutbecken, wo 2011 Leichenteile von ihm gefunden worden sind.

Aus Tätersicht eher ungeeignet, da dort viel getaucht wird und zu jeder Uhrzeit sind dort viele Spaziergänger unterwegs.
Ich habe um die Ecke gewohnt vom Mordort. Also ein Stück woanders in Lindenau. Der Benjamin H. ist aber wahrscheinlich nicht an unserem Haus vorbei, als er die Leichenteile zum Elsterflutbecken brachte.
(Ein "Wäldchen" ist da aber nicht wirklich und da ist ja auch nix groß passiert, da der Mord ja woanders passiert ist.)

Ebenfalls bin ich öfter am Apostelhaus (vorbeigelaufen, Jahre vorher auch mal drin, war aber schon lange ein LP), und auch kurz bevor die Leichenteile von Anja B. da drin gefunden worden.
Wohnhaus von dem Dovchin D. kannte ich auch. Auch öfter vorbeigelaufen.

https://www.l-iz.de/leben/faelle-unfaelle/2025/04/zwei-frauen-getotet-und-zerstuckelt-jorg-pfeifer-buch-leipziger-morder-622201


Und dann habe ich mal eine Stadtführung mit Henner Kotte (leider schon verstorben) mitgemacht zu historischen Mordorten von Leipzig (Innenstadt).

Mehr fällt mir vielleicht später noch ein vielleicht auch noch was aus DDR- -Zeiten oder vom "Sachsensumpf".


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um 05:40
Mord in Leipzig-Plagwitz (Oktober 2017) (Seite 3) (Beitrag von IamSherlocked)

Da war ich zumindest in der Nähe schon. Bzw. auch an der Haltestelle, an der der Stefan M. damals ausgestiegen ist.

Auf dem Gelände vom alten Leutzscher Bahnhof, auf dem Diego M. ermordet wurde 2013 war ich danach auch.

https://www.duwirstvermisst.de/viewtopic.php?t=610

Wegen dem Fall kam ich zu Allmy...

Ungeklärter Mord an W. Rehfeld in Leipzig am 4.12.1985 (Seite 12) (Beitrag von IamSherlocked)

Da wohnten meine Großeltern in der Umgebung.


Und, weil weiter vorne auch Massenmord Thema war... Ich war 2x in Buchenwald (Weimar), einmal 1981, dann heute genau vor einem Jahr nochmal.
Und direkt dort, wo (abgeblich) Ernst Thälmann erschossen wurde. Da ist eine Gedenktafel.

Ich habe in einer Wohnung gewohnt, in der ein Widerstandskämpfer wohnte, hatte auch mal dessen Tochter kennengelernt, die mal da war, als der Stolperstein für ihn eingeweiht wurde vorm Haus.

Ich sag auch mal Danke für die Threaderöffnung!


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um 07:56
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:und welcher Fall?
Sieh mal hier..
Mord an Irma und Renate S. ("Akazienweg")
Quelle: https://www.wikixy.de/Sendung_vom_28.01.1977


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

um 11:05
Horror-Haus Höxter.

Ich wohne im Landkreis HX und wenn ich eine Bekannte besuche, dann fahre ich zwangsläufig durch Bosseborn. Habe dann auch mal einen kleinen Umweg durch den Saatweg genommen und mir die Örtlichkeit genauer angesehen. Das Haus war perfekt ausgewählt, kaum Einblick möglich in die Geschehnisse im Haus. So fährt man z.B. mit dem Auto in die Garage, schließt das Tor, gegenüberliegend eine Tür, die in einen absolut nicht einsehbaren Teil des Hofes führt, durch den man in die Küche des Hauses gelangt. Als ich vorbeifuhr standen Tor und Tür weit offen, sonst wäre mir das gar nicht derart aufgefallen.

Der Sensationstourismus war an den Wochenenden extrem, die Leute kamen aus dem Ruhrgebiet und auch aus Berlin angereist. Die Bosseborner wurden auf der Straße angesprochen, es gab Kaufinteressenten. Schließlich hat die Stadt Höxter das Haus für einen Euro gekauft und abreißen lassen.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

um 11:09
Zitat von emzemz schrieb:Schließlich hat die Stadt Höxter das Haus für einen Euro gekauft und abreißen lassen.
Das war die beste Entscheidung.
Mehr realer Horror geht schier nicht, was sich dort abgespielt hat.
War es zwischendurch davor nicht auch noch mal ein gefaktes Wohngruppenheim für Jugendliche und ist stattdessen aber als Drogenlagerplatz oder Plantage genutzt worden?


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

um 11:22
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:War es zwischendurch davor nicht auch noch mal ein gefaktes Wohngruppenheim für Jugendliche und ist stattdessen aber als Drogenlagerplatz oder Plantage genutzt worden?
Von so einem gefakten Wohnheim weiß ich nichts, aber ich habe auch nicht mehr alle Gerüchte parat.
Aber das mit der Plantage, das stimmt. Der Verurteilte, ein ortsansässiger, schottischer Dachdecker, er hatte das Haus gekauft, müsste jetzt eigentlich raus sein, ich meine, er hätte acht Jahre bekommen. Gehört habe ich von dem nichts mehr.


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um 11:28
Zitat von emzemz schrieb:es gab Kaufinteressenten. Schließlich hat die Stadt Höxter das Haus für einen Euro gekauft und abreißen lassen.
Das Haus und Grundstück wurde für weniger als 5000 Euro von der Erbengemeinschaft an einen Dachdecker verkauft.
Dieser hat sich darin ein 2. Standbein errichtet.

Es wurden 1000 Cannabis-Pflanzen sichergestellt.

Durch die Straftat wurde das Grundstück und das Haus vom Land NRW eingezogen und abgerissen.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

um 11:49
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Das Haus und Grundstück wurde für weniger als 5000 Euro von der Erbengemeinschaft an einen Dachdecker verkauft.
Da hatte man das Angebot eines Berliner Interessenten im sechsstelligen Bereich ausgeschlagen, dachte, mit dem Dachdecker, der schon mal in Bosseborn ansässig war und den man deshalb kannte, würde nun Ruhe einkehren, und dann geht der Sensationstourismis erneut los.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

um 12:02
Zitat von emzemz schrieb:Da hatte man das Angebot eines Berliner Interessenten im sechsstelligen Bereich ausgeschlagen, dachte, mit dem Dachdecker, der schon mal in Bosseborn ansässig war und den man deshalb kannte, würde nun Ruhe einkehren, und dann geht der Sensationstourismis erneut los.
Davon habe ich noch nie etwas gelesen oder gehört.. Kaufverträge gibt es :-)
Deshalb war es bestimmt auch so günstig
Fotos im Haus zu schießen, war ihm jedoch untersagt. Die Exklusivfotorechte wurden für viel Geld von zwei Boulevardzeitungen gekauft, darunter die "Bild". Dass Zuwiderhandlungen viel Geld kosten würden, hatte der Mann mit dem Kaufvertrag unterschrieben.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/haftbefehle-gegen-drogenbande-aus-horror-haus-3871084.html


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um 12:35
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Davon habe ich noch nie etwas gelesen oder gehört..
Mag sein, ist ja schließlich auch schon 10 Jahre her.
Es ist eigentlich ein ganz normales Reihenhaus in Höxter-Bosseborn in Westfalen. Doch es ist als "Horror-Haus" bekannt geworden. Die vorherigen Bewohner, ein Ehepaar, hatten hier jahrelang Frauen gefangen gehalten und misshandelt, zwei Frauen starben - der Fall wird derzeit im Landgericht Paderborn verhandelt. Der neue Besitzer des Hauses hat derweil eine Drogenplantage errichtet.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/haftbefehle-gegen-drogenbande-aus-horror-haus-3871084.html
Der Artikel ist aber schon ein bisschen daneben. Das war kein Reihenhaus sondern ein Bauernhof, das Ehepaar war längst geschieden, man gab sich als Geschwister aus. Und die Plantage war in der Scheune untergebracht


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

um 12:40
Zitat von emzemz schrieb:Der Artikel ist aber schon ein bisschen daneben. Das war kein Reihenhaus sondern ein Bauernhof, das Ehepaar war längst geschieden, man gab sich als Geschwister aus. Und die Plantage war in der Scheune untergebracht
Ich habe mich auch nur auf die Bedingungen im Kaufvertrag bezogen

und einen Link geliefert, der Rest mag natürlich einige Fehler enthalten.

Das es keine neuen Artikel gibt, dass ist doch klar und auch gut so.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

um 12:47
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Ich habe mich auch nur auf die Bedingungen im Kaufvertrag bezogen
Den Kaufvertrag zwischen Dachdecker und Erbengemeinschaft?
Den kenne ich tatsächlich nicht.


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