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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

73 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Aktenzeichen, Cold Case, Schauplatz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 15:49
Das waren deine Worte, ich unterstell dir da nichts.
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Deine Art der "Tatortbezeichnung" finde ich sehr befremdlich und entzieht sich meinem Interesse einer Diskussion.
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:DAS sind Tatorte von unseren Vorfahren, die sie ganz sicher nicht freiwillig begangen haben.
Es sind Tatorte und wir und alle, die uns nachfolgen, sollten sich dafür einsertzen, dass so etwas nie wieder geschieht.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 15:59
Zitat von Ole_Ole_ schrieb:dann ist dieses Haus, auch wenn es neue Fenster und eine andere Klingel hat, ein Tatort.
Das habe ich nicht gesagt. Ich sagte die Häuser
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Na gut, viele werden mit den Jahren sicherlich schon abgerissen sein.
Zitat von Ole_Ole_ schrieb:Es sind Tatorte und wir und alle, die uns nachfolgen, sollten sich dafür einsertzen, dass so etwas nie wieder geschieht.
Dem stimme ich Dir natürlich zu, ohne Frage.

Trotzdem, finde ich das Thema gehört nicht in das Forum für Kriminalfälle.

Es fühlen sich zu viele Menschen pers. angegriffen, und das liegt nicht in meinem Sinn.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 16:01
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Na gut, viele werden mit den Jahren sicherlich schon abgerissen sein.
Das ändert nichts an der Sache
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Trotz allem, man kann nicht jedem Misstrauen entgegen bringen.
Was hat das denn mit Misstrauen zu tun?
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Deine Art der "Tatortbezeichnung" finde ich sehr befremdlich und entzieht sich meinem Interesse einer Diskussion.
Damit kann ich leben.
Im Übrigen wurden während der Deportationen und Pogrome auch Menschen direkt an Ort und Stelle hingerichtet, bzw im unmittelbaren Umfeld davon.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 16:08
Zitat von 19881988 schrieb:bietet sich halt manchmal an. Zum Beispiel bei Anja Aichele war ich tatsächlich 5 Minuten vom Fundort in einem Hotel und ich denke viele, die sich jahrelang mit dem Fall beschäftigt haben, wären da kurz hingelatscht.
Es sind wie gesagt öffentliche Orte. :)
Und ich finde es nicht schlimm, sich das persönlich mal anzuschauen. Wenn man schon 10 Minuten in der Nähe davon entfernt ist.
"Schlimm" nicht. Und ich stimme dir zu, dass das wahrscheinlich auch einige Menschen machen, die sich für bestimmte Fälle interessieren.

Aber im Endeffekt ist es doch bloß Neugierde, die Faszination des Morbiden. Und ich bin auch mehr als zwiegespalten, ob man realen Opfern bzw deren Angehörigen damit einen Gefallen tut, besonders wenn dabei noch solche Fragen aufkommen.
Zitat von 19881988 schrieb:Aus Tätersicht - wirkt dieser Ort "geignet" oder eher ungewöhnlich?
Zitat von 19881988 schrieb:Was habt ihr an diesen Orten "gefühlt"?
Was soll an solchen Orten "gefühlt" werden, kannst du das mal etwas weiter ausführen? Unbehagen, Grusel?
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Es ist noch mal was anderes, ob man sich das auf der Karte oder live ansieht.
Natürlich. Aber was bringt es einem persönlich? Ich versuche wirklich es nachzuvollziehen.
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Aber es gibt für mich dennoch Unterschiede.
Eine Kerze hinstellen, den eigenen Fuß vom Gas nehmen, ein kurzes Gebet sprechen und innehalten ist was anderes wie gaffen und die Blutlache fotografieren.
Hingehen, weil man die eigene Sensationsgeilheit befriedigen möchte auch, wie sich dort zu einer Schweigeminute zu versammeln.
Ganz genau, so sehe ich das auch.

Ich musste in Paris in den letzten Jahrzehnten häufiger über die Pont de l’Alma, im Tunnel darunter verunglückte Diana. Menschen legen an einer Art inoffiziellen Gedenkstätte Blumen nieder. Das kann ich alles verstehen, denn hier sprechen wir über eine weltbekannte Person. Aber bei Privatpersonen, noch dazu Mordopfern?

Wenn man wirklich gerade genau dort vorbeikommt, würde ich wahrscheinlich dieser Person auch kurz gedenken und weitergehen. Aber bewusst hinzugehen - wie gesagt, ich persönlich kann es nicht verstehen und von Tatorttourismus selbsternannter Hobbyermittler halte ich sowieso nichts, davon gibt es ja ganze Gruppen, die in Orten einfallen, Leute befragen, Tatorte besichtigen usw.
Zitat von Ole_Ole_ schrieb:war an Tatorten (Bergen-Belsen, Dachau), an denen Tausende getötet wurden, und möchte gerade da zum "Tatorttourismus" aufrufen.
Weil ich, gerade in einer Zeit, in der Faschisten und ähnliches Gesocks diese Taten zum Vogelschiss herabstufen wollen und von Schuldkult faseln, es für unabdingbar halte, das Wissen um diese industrielle Vernichtung von Menschen aktuell zu halten und weiterzugeben.
:Y:


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 16:14
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Was soll an solchen Orten "gefühlt" werden, kannst du das mal etwas weiter ausführen? Unbehagen, Grusel?
Ich möchte nicht, dass der Thread zu sehr ins Übernatürliche und in Richtung Esoterik geht und vielen werden damit nichts anfangen können - ich habe es einer Userin schon geschrieben, aber ich bin der Meinung, dass an solchen Orten immer was zurückbleibt.
Es kommt vielleicht auch drauf an, wie lange die Taten zurückliegen und wie "schlimm" diese Taten waren.
Man muss dafür eine Ader haben und es an sich ranlassen können bzw. daran glauben.
Ich kann nur vom Fundort von Micheala Eisch sprechen. Ich habe es dort nur 1-2 Minuten ausgehalten, es war unerträglich dort.
Ich habe dort nur Verweiflung gespürt.
Was ich an gewissen anderen Orten nicht gefühlt habe.

Und klar - Neugierde gehört auch zu einem kleinen Teil dazu, aber das Gedenken an die Opfer überwiegt bei mir.
Und das ich mich in den Täter reinversetze und gleichzeitig auch dem Opfer gedenke, schließt sich nicht aus.


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gestern um 16:15
Zitat von cappucino317cappucino317 schrieb:Vermisstenfall B. S. aus dem Jahr 2001
Kannst du mir bitte sagen wer B.S. ist.

Zu dem Jahr finde ich nur Katrin Konert.

Danke Dir


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 16:48
@1988
Also absichtlich oder auch nur "zufällig" war ich noch an keinem Tatort, an dem ein im Forum besprochener Mord verübt wurde. Zumindest nicht bewusst.

Allerdings habe ich einmal quasi "ums Eck" eines Tatortes gewohnt - nämlich am Rapoldipark in Innsbruck und der Telefonzelle, in oder vor der Daniela Kammerer getötet wurde.

Jetzt lebe ich ja in Wien und komme gezwungenermaßen immer wieder an unterschiedlichen Tatorten vorbei: Christiane Schöllerl (1982, Wiener City, Mayssedergasse, hinter dem Hotel Sacher - auf meinem Weg zur Uni), Dagmar Fuhrich (1963, Wiener Staatsoper - no na net, wenn man in Wien lebt und gerne und oft per pedes unterwegs ist), Ilona Faber (1954, Grenze zwischen Wiener City und Wien Landstraße, hinter dem Russendenkmal, auch da gehe ich sehr oft zu Fuß daran vorbei), Moritz Schlick (1936, Philosophenstiege in der Universität Wien, wenn ich dort eine Vorlesung habe), Margit Hartl (1977, Wien Landstraße, wenn ich in den Prater gehe).

In Wien sind jede Menge Tötungsdelikte passiert und vielleicht gehe oder ging ich an dem einen oder anderen Tatort schon mal vorbei, ohne es zu wissen. Dass einer der oben genannten Tatorte eine besondere "Aura" verströmen würde, kann ich jetzt nicht behaupten, ist alles ganz normal. Und ob der ein oder andere Tatort aus Tätersicht "ideal" ist, darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 19:06
@1988
Zunächst einmal möchte ich dir für die Eröffnung des Threads danken. Ich halte die Grundidee für völlig legitim und nicht weiter verwerflich. Wenn sich manche User anmaßen, den Besuch eines öffentlich zugänglichen Tatortes als pietätlos den Opfern/Angehörigen gegenüber bewerten zu müssen oder unterstellen das man sich dort nur einen "morbiden Kick" holen möchte, ist das mMn eher zu vernachlässigen. Eben jene User sollten lieber mal in die vorhandenen Threads zu den einzelnen Kriminalfällen schauen, wo Tatorte haarklein beschrieben, teilw. Fotodokumentiert und Beweggründe für die Auswahl des Ortes durch den Täter ausdiskutiert werden. Merkwürdigerweise wird das dann ohne Moralkeule hingenommen. Interessant.
Zitat von TotaleinfallTotaleinfall schrieb:ich habe mir beim Urlaub in Trier die Stelle angeguckt, wo Tanni Gräff abgestürzt ist. Bin sogar rübergestiegen, um ein Gefühlt zu bekommen. Ob es plausibel ist, dass man dort aus Versehen abstürzen kann …NEVER EVER!!!
Der Fall Tanja Gräff beschäftigt mich schon seit 2015 und über ihren Fall kam ich zu Allmystery. Zunächst war sie ja noch vermisst, wurde dann am roten Felsen in Trier bei Forst arbeiten schließlich gefunden. Ich bin zwischenzeitlich nach Trier gefahren, habe mir auch den Ort angeschaut, an dem sie -angeblich ohne Fremdeinwirkung- in die Tiefe stürzte und dabei tödlich verletzt wurde. Zudem habe ich den Weg nachvollzogen, den sie vermutlich vom FH-Fest bis zu jenem Ort zu Fuß zurückgelegt hat. Es war eine für mich sehr interessante Erfahrung. Es war nicht die Faszination des Grauens. Eine Ortsbegehung eröffnet einem "Hobbykriminalisten" Sichtweisen, die daheim am Schreibtisch nicht wahrgenommen werden können. Man kann Dinge nachvollziehen, andere Dinge leichter verwerfen, bekommt neue Ideen und Ansätze, gewinnt Erkenntnisse. Vieles erschließt sich erst durch die eigene Präsenz am Ort des Geschehens.

Es ist für mich jetzt absolut nachvollziehbar, warum sich die Berufsermittler der KriPo immer am Tatort umsehen. Nicht nur wegen der Spuren. Sondern weil sich erst vor Ort alles nachvollziehen lässt und man die Situation ganzheitlich erfasst.


Ein weiterer Ort den ich bewusst besucht habe war der Ablageort der Frauke Liebs. Dieser Ort war räumlich nicht allzu weit von meinem Wohnort entfernt, so das ein Besuch ohne großen Aufwand und Kosten möglich war. Der Besuch erfolgte auch hier bewusst und damals sogar gemeinsam mit einem aktiven Polizeibeamten (nicht in den Fall involviert), den der Fall auch persönlich sehr interessierte und bewegte und der sich privat, außerhalb der Dienstzeit mit mir dort traf. Hier war der Fundort allerdings nicht so aufschlussreich wie von mir zumindest erhofft. Vieles hat sich inzwischen landschaftlich verändert. Interessanter war der anschließende Besuch in jenem Industriegebiet, aus dem das damals verschleppte Opfer mehrere Telefonate mittels Mobiltelefon mit ihrem Exfreund führen konnte/durfte. Hier wurde einem wirklich bewusst wieviel Risiko und Dreistigkeit der oder die Täter in Kauf genommen hatten. Auch das eine Erfahrung, die zu Erkenntnissen führt.

Zu guter Letzt war ich durch meine langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit im Rettungsdienst an weiteren Tatorten im Einsatz und habe mit Kollegen und Notärzten die Opfer versorgt. Doch im Gegensatz zum kriminalsitsischen Hobby, hat man da allein Augen und Fokus auf die Menschenrettung und verschwendet keinen Gedanken an die Tat oder den Täter.


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gestern um 19:10
Nein, solche Orte würde ich nicht aufsuchen wollen. Schon schlimm genug, wie die Entwicklung so gestiegen ist.


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gestern um 20:55
Zitat von 19881988 schrieb:Und klar - Neugierde gehört auch zu einem kleinen Teil dazu, aber das Gedenken an die Opfer überwiegt bei mir.
Man kann hierzu auch erwähnen dass es Fälle gibt in denen es seitens der Angehörigen sogar Fälle gibt in denen explizit auf den Umstand hingewiesen werden soll dass hier ein Mensch gewaltsam zu Tode gekommen ist.

Als Beispiel kann man hier Kirstin Samling nennen, wo ein kleines Denkmal am ehemaligen Tatort errichtet wurde, oder aber auch das NSU-Opfer Enver Simsek bei welchem der Platz wo der Verkaufswagen stand in dem er erschossen wurde, mit expliziter Zustimmung seiner Angehörigen nach ihm benannt wurde.

Also pauschal zu sagen die Angehörigen würden es pietätlos finden wenn andere Menschen den ehemaligen Tatort aufsuchen, kann man demnach eigentlich überhaupt nicht.


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gestern um 21:01
Abgesehen von zwei Jack-The-Ripper-Walks in London mit dem Ex-Polizisten und Ripperololen Donald Rumbelow in London habe ich noch keine Tatorte absichtlich aufgesucht, aber wohnortbedingt komme ich öfter an der Stelle vorbei, wo die kleine Johanna Bohnacker von ihrem Mörder abgegriffen wurde, und auch an der Stelle, wo ihr inzwischen abgerissenes Elternhaus stand. Ich kann dort nicht lang fahren, ohne an das arme Kind zu denken. Und gerade die Tatsache, dass das alles so idyllisch und ländlich ist, dass man glaubt, hier könne man Kinder unbesorgt rumstromern lassen, macht das Ganze besonders gruselig.


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An welchen Tatorten von Verbrechen wart ihr schon einmal?

gestern um 21:13
Ich war vor vielen Jahren mal am Akazienweg 5 in Offenburg.
Dort war wirklich alles sehr authentisch zum xy film.
Hinter dem Haus der schmale Gang mit dem Zigarettenautomat.
Gleich ein paar Meter weiter der kleine Badesee.
Man hat sich da den Filmfall wieder vorgestellt.
Diese Rennen um die Häuser vom Täter und der jungen Frau.
Wenn man die vielen umliegenden Häuser sieht verstehe ich immer noch nicht das da keiner irgenwie eingegriffen hat.
Die meisten Häuser waren damals sicherlich schon da.


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gestern um 21:49
Zitat von Ede1972Ede1972 schrieb:Ich war vor vielen Jahren mal am Akazienweg 5 in Offenburg.
Dort war wirklich alles sehr authentisch zum xy film.
Hinter dem Haus der schmale Gang mit dem Zigarettenautomat.
Gleich ein paar Meter weiter der kleine Badesee.
Man hat sich da den Filmfall wieder vorgestellt.
Diese Rennen um die Häuser vom Täter und der jungen Frau.
Wenn man die vielen umliegenden Häuser sieht verstehe ich immer noch nicht das da keiner irgenwie eingegriffen hat.
Die meisten Häuser waren damals sicherlich schon da.
und welcher Fall?


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gestern um 22:04
@Totaleinfall
Akazienweg ist der berühmteste Aktenzeichen-Filmfall überhaupt. Mord an einer jungen Frau und ihrer Mutter. Der Täter hat die beiden mit Messern, Gabeln etc gequält. Ede Zimmermann hatte das ganze Arsenal vor sich auf dem Tisch liegen. Der Täter war ein abgwiesener Verehrer der Tochter.


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gestern um 22:11
Da die Bearbeitungszeit abgelaufen ist: Der Mord ereignete sich 1976, die Opfer hießen Renate und Irma Spinner.


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gestern um 23:00
Zitat von Ole_Ole_ schrieb:Ich war an Tatorten (Bergen-Belsen, Dachau), an denen Tausende getötet wurden, und möchte gerade da zum "Tatorttourismus" aufrufen.
Weil ich, gerade in einer Zeit, in der Faschisten und ähnliches Gesocks diese Taten zum Vogelschiss herabstufen wollen und von Schuldkult faseln, es für unabdingbar halte, das Wissen um diese industrielle Vernichtung von Menschen aktuell zu halten und weiterzugeben.
Ich habe aus purer Neugier mal „reingetappt“ in diesen neuen Thread - und bin dabei über diesen außergewöhnlichen Beitrag gestolpert.

Respekt dem Autor! Mal auch in einem Forum wie diesem in Erinnerung zu rufen, welche unsägliche und überdimensionale Tatorte (oder besser Schlachtorte) es in diesem Lande gab, verdient Anerkennung. In diesen Konzentrationslagern und Vernichtungsstätten (ich war zum Beispiel diverse Male in Auschwitz mit Birkenau) ist das größte Verbrechen geschehen, das es jemals gab.

Ich will gar nicht darüber richten, ob es nun angemessen ist oder nicht, Tatorte einzelner Morde zu besichtigen. Die Motive können von reiner Lust auf Gaffen bis zu pietätvollen Gedenken reichen.

Ein User hat in diesem Zusammenhang den Parkplatz in Nürnberg erwähnt, wo die NSU kaltblütig ihr erstes Opfer Enver Simsek hingerichtet hat. Diesen Tatort habe ich auch schon aufgesucht, als ich dort in der Nähe war - und war tief berührt.

Kurzum: Ich fand es erfrischend und ein Zeugnis politischer Power, hier auch einmal auf Tatorte wie Bergen-Belsen oder den Blumenstand in Nürnberg hinzuweisen.


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gestern um 23:09
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Es gibt den ungeklärten Mordfall an Karin Holtz-Kacer in der Nähe von Kronberg. Da kenne ich aber nicht genau den Tatort. Bin dennoch mal ein paar Wege abgelaufen um ein Gefühl für Distanzen etc zu bekommen.
An den Fall erinnere ich mich auch noch. Ich fand den XY-Film super gruselig und hatte seit dem echt manchmal ein ungutes Gefühl, alleine im Wald spazieren zu gehen.
Ganz in der Nähe ist 1978 auch der Mord an Eva Nelke passiert. Sie wollte an einem nebligen und kalten Frühjahrstag von Falkenstein über die Gaststätte Fuchstanz zur Hohemark wandern und ist nicht nach Hause gekommen. Erst zwei Monat später wurde ihre Leiche von Waldarbeiterb im Wald bei Oberursel gefunden.
Auch der XY-Film hat sich beimir eingebrannt, weil die Atmosphäre in dem nebeligen düstern Wald so gruselig dargestellt war.
Zitat von hopkirkhopkirk schrieb:Akazienweg ist der berühmteste Aktenzeichen-Filmfall überhaupt. Mord an einer jungen Frau und ihrer Mutter. Der Täter hat die beiden mit Messern, Gabeln etc gequält. Ede Zimmermann hatte das ganze Arsenal vor sich auf dem Tisch liegen. Der Täter war ein abgwiesener Verehrer der Tochter.
Und das ist für mich mit Abstand der schrecklichste aller XY-Filme. Schon die Begegnung als die jungen Leute im Garten sitzen und plötzlich dieser super creepy Typ durch die Hecke kommt. Dann diese schreckliche Verfolgungsjagd rund um das Haus und am Ende Ede, der mit den verbogenen Messern und Gabeln im Studio sitzt und so rumschwurbelt, wie grausam das Verbrechen war, was man an diesen Gegenständen erahnen kann, aber hier nicht aussprechen will.


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gestern um 23:23
Jack the Ripper Tour in London. Und ich war in der Cromwell Street in Gloucester (Ehepaar West), kurz, bevor das Haus abgerissen wurde.


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gestern um 23:55
Bisher nur an einem Tatort. Es gab hier in der Nähe einen Fall: eine Frau wurde vermutlich mit einem PKW überfahren oder angefahren und dabei tödlich verletzt. Nachweislich wurde sie nach dem Unfall in einer sehr verlassenen Gegend abgelegt.

Dort bin ich damals oft mit meinem Hund unterwegs gewesen, nach dem Vorfall erstmal monatelang nicht mehr.
Ab und an gehe ich dort noch, sehr selten, mich bedrückt das immer noch.
Dazu gab es auch einen Thread hier, ich suche mal

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um 00:17
Hallo in die Runde & hallo @MissMary @hopkirk @Puntland @_gans.ehrlich

Falls ihr ihn noch nicht kennen solltet, vielleicht interessiert es euch ja:
Mit diesem Thema (Ripper-Tourismus; ist es despektierlich die Tatorte aufzusuchen? genereller Hype um True Crime und das Geldmachen damit etc.) setzte sich vor einiger Zeit auch der WDR Podcast "Killing Jack" auseinander.

https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:329f1ca6c7474ffe/


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