Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich
um 14:13Ich bin kein Besitzer oder Betreiber eines Fremdenverkehrbetriebs, deshalb weiß ich darauf keine Antwort. "Gleich rennt" wohl kein Pensionsbetreiber, aber es gibt ja auch so etwas wie eine gewisse Verantwortung, die man gegenüber seinen Gästen hat, solange die bei jemanden untergebracht sind. Naja, in Österreich, wo man in Touristenhochburgen gerne alles unter den Teppich kehrt, weil die Hotelbetreiber immer befürchten, es kommen "koane Gäscht" mehr, wenn ein Vermissten- oder Mordfall in ihrem Ort ruchbar wird, da würde ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen (siehe Raven Vollhorst oder Duncan McPhearson).vorsichtfalle schrieb:ja, aber rennt eine Pensionsbesitzer gleich zur Polizei und macht eine Vermisstenanzeige. Da bin ich mir unsicher. Denn ich würde unterscheiden zwischen dem Umstand, dass ein Verschwinden auffällt und eine Vermisstenanzeige aufgeben. Klar wäre ein Verschwinden direkt aufgefallen in einem Hoten/ Pension, Ferienwohnung etc. Aber ob dann jemand dies der Polizei meldet, steht für mich auf einem anderen Blatt und ist zweifelhaft. Gerade wenn das Hotel/ Pension vllt im Vorfeld bezahlt wurde , glaube ich nicht, dass hier jemand etwas melden würde
Auch wenn noch eine Rechnung offen geblieben ist, es muss nicht gleich von einem Zechpreller ausgegangen werden, aber es kann wirklich was passiert sein und da kann man durchaus die Polizei einschalten. Vor allem, wenn man mitbekommt, dass da jemand alleine mit dem Rad in den Wäldern herumgurkt, liegt ja die Vermutung eines Unfalls doch nahe, wenn der nicht mehr in die Unterkunft zurückkehrt.
Aber ja, so denkt wohl auch nicht jeder Betreiber einer Fremdenunterkunft.


