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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

299 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Jäger, Radfahrer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 20:25
Zitat von OberleutnantOberleutnant schrieb:Wenn es in das Belieben der betreffenden Grundeigentümer gestellt wird, ob sie künftig Leichenfunde melden wollen oder sich die Scherereien lieber ersparen wollen, weil die entsprechende Liegenschaft »ein ganz wesentliches Element in der Familie ist«, dürften die Mordkommissionen und Gerichte bald wohl kräftig entlastet werden.
In diesem konkreten Einzelfall - und ich kann mir gut vorstellen, dass das auch etwas mit der Persönlichkeitsstruktur des Jagdpächters zu tun hat - wird es als plausibel angesehen, dass der Leichenfund tatsächlich mit Rücksicht auf die Ruhe im Revier nicht gemeldet wurde.

Das lässt sich mit Sicherheit nicht verallgemeinern.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 20:39
Zitat von KieliusKielius schrieb:Vielleicht gibt es ortskundige User, die das bestätigen können.
Ich bin nicht direkt ortskundig, komme aber aus dem Bundesland. Ganz generell gesagt - der Bretsteingraben liegt im Murtal (Obersteiermark). Das Murtal hat eine Bevölkerungsdichte von 43 Einwohnern/km2 (Stand 2023); Einwohnerzahlen seit Jahren im Sinken. Es kann sich jeder auf diversen Online-Karten selbst einen Eindruck verschaffen, wie es mit der Besiedelung dort aussieht. Stichwörter wären hier zB Oberzeiring, Bretsteingraben.
Selbstverständlich darf man nicht verallgemeinern, aber "die Obersteirer" als solches genießen den Ruf (in urbanerern Gebieten) ein "spezieller Menschenschlag" zu sein; "die Jägerschaft" detto. In Kombination, so muss ich gestehen, habe ich "typisch österreichisch/steirisch" reagiert - von "wie gibt es denn sowas" hin zu "ah ja, dann wunderts mich net wirklich". Wenngleich dieses Verhalten für mich selbst nicht wirklich nachvollziehbar ist und ich definitiv (auch als Sohn/Tochter) anders reagiert hätte.

Zur Jägerschaft / der Hubertusfeier 2025 kann man hier zB ein wenig nachlesen: https://www.anblick.at/news/vereinsnachrichten/2025/jagdgebiet-bretstein

Wie auch @rattich schon beschrieben/verlinkt hatte und Kielius gut herausgelesen hat:
Zitat von KieliusKielius schrieb:Daraus lese ich, dass Fuchs und Hase sich in der Gegend gute Nacht sagen.
Das wäre die höfliche Umschreibung - Steirer würden es wahrscheinlich etwas derber ausdrücken ;) Vorallem da das Jagdgebiet/der Hof selbst auch noch am "Ende des Bretsteingrabens" gelegen sein soll.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 21:32
Nachtrag zu Kleidung bzw.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Auffindesituation
Nach u. g. Angaben müssten auch Überreste in der Kleidung gefunden worden sein:
Zum Zeitpunkt der Auffindung war die Leiche mit einer schwarzen, langen Jogginghose (adidas), einer schwarzen Regenjacke (adidas), einem vermutlich dunkelblauen Langarmradtrikot (SHAMP), einer kurzen, schwarzen Radlerhose mit rotem Polstereinsatz (BL Bicycle Line) sowie einem grauen Radtrikot (NCA) bekleidet.
Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3323931/

Auch laut Servus-TV, Insp. Dirnberger: „Der Tote trug Radfahrbekleidung. Er war bekleidet mit (…). Über dem Trikot trug er einen Fahrradpulli (…)." ab Min. 6.50 Einzel-Video
(Minutenangabe im vorherigen Post bezog sich auf die ganze Sendung)

Die (gesamte) Kleidung kann daher nicht einzeln am Weg gelegen haben, wie es auf dem Foto ausschaut.

- - -
Zitat von KieliusKielius schrieb:Einen Kopf entfernt man allerdings nicht so leicht von einer Leiche wie ein Handy (…)
Wie schwer oder einfach das ist, kommt auch darauf an, welches Werkzeug man zur Verfügung hat.
Hinweise auf frische Verletzungen oder die genaue Todesursache konnten beim Toten allerdings nicht festgestellt werden, wenngleich die Polizei ein Gewaltverbrechen weiterhin nicht ausschließt.
(…)
„ … Faktum ist, dass der Schädel fehlt und wir nicht wissen warum.“
Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3357954/
- - -
Zitat von KieliusKielius schrieb:Dass dieser gut ausgerüstete Radfahrer ein sozial komplett isoliert lebender Einzelgänger gewesen sein könnte, dessen Abwesenheit bis heute nur nicht auffiel, halte ich für nahezu ausgeschlossen.
Nicht aufgefallen wäre sein Verschwinden, wenn
seine Eltern schon verstorben waren und kein Kontakt zu entfernteren Verwandten bestand
und
er zuvor beruflich dauerhaft im Ausland (o. oft auf Montage) war, und er deshalb keine Freundschaften pflegen konnte
oder
er eine Trennung hinter sich hatte. Gemeinsame Bekannte könnten gedacht haben, dass er sich nicht mehr meldet, weil er keinen Kontakt mehr zu ihnen haben möchte.

- - -
Zitat von antheanthe schrieb:Der Alteigentümer hat demnach nie jemand anders mit in sein Revier genommen, sonst wäre diese Strategie wohl nicht aufgegangen.
Er hätte Personen, die nichts von der Leiche wissen sollten, nur nicht in den Bereich der Fütterungs-Stelle bringen dürfen. Die Tochter war auch mit ihm im Revier. Sie fand 2022 auf der Jagd die Schuhe (Hirsch war lt. Vater wichtiger).
Und seit wann der Sohn Bescheid wusste, wissen wir auch nicht.
Jedenfalls scheint sich der Jäger ziemlich sicher gewesen zu sein, dass die Leiche dort nicht gefunden werden würde, wo sie lag.
Zitat von antheanthe schrieb:Dass man "um das Wild nicht zu stören" (welches allerdings mehrmals im Jahr mit Gewehren massiv gestört wird), eine Leiche 10 Jahre lang nicht meldet und auch dann erst auf massiven Druck des Sohnes, ist immer noch unfassbar für mich.
Ja. Ich finde es kalt und empathielos. Da der Jäger selbst Familie hat, hätte er sich jedenfalls in die Lage versetzen können, wie es wohl wäre, wenn eines seiner Familienmitglieder einfach verschwindet. Er konnte nicht davon ausgehen, dass der Tote von niemandem vermisst wird.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 21:39
Zitat von watnuwatnu schrieb:Nicht aufgefallen wäre sein Verschwinden, wenn
seine Eltern schon verstorben waren und kein Kontakt zu entfernteren Verwandten bestand
und
er zuvor beruflich dauerhaft im Ausland (o. oft auf Montage) war, und er deshalb keine Freundschaften pflegen konnte
oder
er eine Trennung hinter sich hatte. Gemeinsame Bekannte könnten gedacht haben, dass er sich nicht mehr meldet, weil er keinen Kontakt mehr zu ihnen haben möchte.
Was wäre denn dann mit den "formellen Sachen"

-voller Briefkasten
-Rechnungen
-Mit 40-60 als aktiver Radfahrer ist eine Rente ja auch eher unwahrscheinlich
-Schornsteinfeger bei Eigenheim

Gibt bestimmt noch mehr. Fall Helmut Strigl wurde das gut beleuchtet


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 21:52
Zitat von LanzaLanza schrieb:Mit 40-60 als aktiver Radfahrer ist eine Rente ja auch eher unwahrscheinlich
Aber nicht unmöglich, sonst gäbe es auch keine Fälle, in denen Tote längere Zeit in ihrer Wohnung liegen und verwesen. Er könnte Frührentner gewesen sein oder so wohlhabend, dass er nicht mehr arbeiten musste. Daueraufträge wurden schon erwähnt.
Mir ging es aber in meiner Antwort um die sozialen Kontakte bzw. um die von @Kielius angesprochene soziale Isolation.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 21:52
Zitat von antheanthe schrieb:Kudos an den Sohn, dass er nicht nachgegeben und seinen Vater zur Meldung gezwungen hat.
Ich frage mich, ob die ganze Familie einen an der Waffel hat. Wieso hat denn der Sohn den Toten nicht gemeldet, wenn er davon wusste? So ein Verhalten ist doch nicht normal?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 21:59
Zitat von hpoirothpoirot schrieb:Ich frage mich, ob die ganze Familie einen an der Waffel hat. Wieso hat denn der Sohn den Toten nicht gemeldet,
Ja, dem stimme ich zu. Und u. g. wäre wünschenswert:
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Als Jagdschein-ausgebende Behörde würde ich die charakterliche Eignung überprüfen lassen :-(.



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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:03
Zitat von watnuwatnu schrieb:
Zitat von hpoirothpoirot schrieb:Ich frage mich, ob die ganze Familie einen an der Waffel hat. Wieso hat denn der Sohn den Toten nicht gemeldet,
Ja, dem stimme ich zu. Und u. g. wäre wünschenswert
Nun ist auch Mal gut. Es ist dem Sohn hoch anzurechnen, dass das 2025 überhaupt gemeldet wurde.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:06
Zitat von LanzaLanza schrieb:Nun ist auch Mal gut. Es ist dem Sohn hoch anzurechnen, dass das 2025 überhaupt gemeldet wurde.
Sorry, aber was soll daran gut sein? Mehrere Erwachsene wissen offensichtlich von einem toten Menschen im Wald und lassen ihn da einfach liegen und vor sich hin verwesen.
Der einzige Grund, warum der Sohn auf eine Meldung bestanden hat, war der, dass er den Toten nicht " mit übernehmen" wollte.

Sorry, da fehlt mir jedes Verständnis. Wie kann man dermaßen abgebrüht sein?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:14
Zitat von 2cent2cent schrieb:In Kombination, so muss ich gestehen, habe ich "typisch österreichisch/steirisch" reagiert - von "wie gibt es denn sowas" hin zu "ah ja, dann wunderts mich net wirklich".
Dieses "typisch österreichisch" schoss mir auch durch den Kopf. Der Drang, bloß keinen Staub aufzuwirbeln bzw. alles unter den Teppich kehren.
Zitat von hpoirothpoirot schrieb:Ich frage mich, ob die ganze Familie einen an der Waffel hat. Wieso hat denn der Sohn den Toten nicht gemeldet, wenn er davon wusste? So ein Verhalten ist doch nicht normal?
Die Frage wird sein, wann der Sohn denn von dem Toten erfahren hatte. Sollte das schon weit vor der Meldung der Fall gewesen sein, kann ich mir vorstellen, dass der Vater es ihm mit seinem bescheuerten Argument, das Wild brauche Ruhe, verboten hat. Aber als er dann den Hof übergeben wollte, hatte der Sohn endlich ein Druckmittel in der Hand zum reinen Tisch machen.
Und hat der Alte eigentlich noch eine Ehefrau oder Lebensgefährtin, der er davon womöglich erzählt hat?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:15
Zitat von hpoirothpoirot schrieb:Sorry, aber was soll daran gut sein? Mehrere Erwachsene wissen offensichtlich von einem toten Menschen im Wald und lassen ihn da einfach liegen und vor sich hin verwesen.
Wir wissen ja gar nicht ab wann der Sohn davon wusste. Ich denke nicht, dsss die Kinder eingeweiht waren. Die Tochter wusste ja bis mindestens 2022 auch nichts.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:15
Zitat von hpoirothpoirot schrieb:Sorry, aber was soll daran gut sein? Mehrere Erwachsene wissen offensichtlich von einem toten Menschen im Wald und lassen ihn da einfach liegen und vor sich hin verwesen.
Das mag moralisch verwerflich sein. Der Versuch einer Erklärung findet sich hier:
Zitat von 2cent2cent schrieb:Selbstverständlich darf man nicht verallgemeinern, aber "die Obersteirer" als solches genießen den Ruf (in urbanerern Gebieten) ein "spezieller Menschenschlag" zu sein; "die Jägerschaft" detto. In Kombination, so muss ich gestehen, habe ich "typisch österreichisch/steirisch" reagiert - von "wie gibt es denn sowas" hin zu "ah ja, dann wunderts mich net wirklich".
Eine Anzeigepflicht gibt es für den gewöhnlichen Bürger in Österreich grundsätzlich nicht. Demnach erwachsen dem Jäger bzw. seiner Familie aufgrund der "Nichtanzeige" auch keine juristischen Nachteile. Sofern sie mit dem Ableben des Radlers nichts zu tun haben natürlich.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:23
Je mehr ich darüber nachdenke würde ein Suizid viele Fragen erklären würde.

Es würde erklären,

- Warum er an einer derart einsame Stelle gefunden wurde.

- Warum er das Fahrrad entfernt stehen ließ

- Warum er nicht vermisst wird. Er könnte seinen Selbstmord länger vorbereitet haben und seinem Umfeld eine Legende präsentiert haben dies sein Verschwinden rechtfertigt (zum Beispiel Umzug ins Ausland)

- Warum keine Herberge ihn vermisst. Er könnte ganz normal ausgecheckt haben und dann seine Sachen entsorgt haben

- Warum bei ihm nichts gefunden wurde an persönlichen Gegenständen


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:25
Zitat von watnuwatnu schrieb:Nicht aufgefallen wäre sein Verschwinden, wenn
Nehmen wir an, alle diese Bedingungen wären erfüllt. Der Mann muss ja trotzdem irgendwo gewohnt haben, seine Radfahrer-Ausrüstung aufbewahrt und sein Fahrrad untergestellt haben.
Wo auch immer das war, dürfte sein Verschwinden früher oder später aufgefallen sein.
Dass es sich bei dem Toten um einen einsamen Obdachlosen handelt, kann ich mir angesichts der Ausrüstung und des Fahrrades nicht vorstellen. Es muss also jemand gewesen sein, der eine wie auch immer geartete bürgerliche Existenz hatte. Und da fällt ein Verschwinden früher oder später auf.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Aber nicht unmöglich, sonst gäbe es auch keine Fälle, in denen Tote längere Zeit in ihrer Wohnung liegen und verwesen.
Auch diese vereinsamten Menschen werden früher oder später gefunden.
Man bedenke auch, dass es hier um einen Zeitraum von immerhin 10 Jahren geht, die der Unbekannte mittlerweile irgendwo fehlt.
Zitat von watnuwatnu schrieb:Wie schwer oder einfach das ist, kommt auch darauf an, welches Werkzeug man zur Verfügung hat.
Theoretisch stimmt das. Doch wer trennt einer Leiche den Kopf ab, um die Identifizierung des Toten zu verhindern oder zumindest zu erschweren, während er gleichzeitig den restlichen Körper, die markante Kleidung und das Fahrrad zurücklässt. Und das in Zeiten, wo ohnehin DNA-Untersuchungen anhand geringster Rückstände des Toten die zweifelsfreie Identifizierung ermöglichen? Das erscheint mir wenig plausibel zu sein.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:29
Zitat von KieliusKielius schrieb:Nehmen wir an, alle diese Bedingungen wären erfüllt. Der Mann muss ja trotzdem irgendwo gewohnt haben, seine Radfahrer-Ausrüstung aufbewahrt und sein Fahrrad untergestellt haben.
Wo auch immer das war, dürfte sein Verschwinden früher oder später aufgefallen sein.
Warum?
Wohnung aufgelöst, das meiste verkauft oder auf den Sperrmüll. Danach mit Zug nach Österreich, das letzte hab und gut im Rucksack. In Pension eingecheckt, nach ein paar Tagen ausgecheck, die Sachen in nen Mülleimer, in die Natur gefahren, Fahrrad stehen lassen, selbstmord begangen. Da fällt ja niemanden etwas auf. Dem Freundeskreis aus Deutschland nicht, weil er ist ja eigentlich nach Griechenland ausgewandert (fiktiv). Für den Pensionsbesitzerin Österreich war es ja nur ein Gast, der ein paar Tage blieb und dann wieder ging.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:30
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Eine Anzeigepflicht gibt es für den gewöhnlichen Bürger in Österreich grundsätzlich nicht. Demnach erwachsen dem Jäger bzw. seiner Familie aufgrund der "Nichtanzeige" auch keine juristischen Nachteile.
Das glaube ich nicht. Auch in Österreich ist man verpflichtet einen Leichenfund zu melden.


Der Jäger hätte den Leichenfund auch in die Schonzeit des von ihm favorisierten Wildes legen können.


Wer sagt eigentlich, dass der Radfahrer allein unterwegs war? Wenn da noch mindestens ein Begleiter dabei war, könnte der die persönlichen Sachen aus einer eventuellen Unterkunft geräumt und ganz normal bezahlt haben.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:38
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Eine Anzeigepflicht gibt es für den gewöhnlichen Bürger in Österreich grundsätzlich nicht. Demnach erwachsen dem Jäger bzw. seiner Familie aufgrund der "Nichtanzeige" auch keine juristischen Nachteile.
Das hat der Ermittler Dirnberger bei servus.TV anders dargestellt: die Tatbestände "Störung der Totenruhe" oder falls Fremdverschulden vorliegen sollte, "Beweismittelunterdrückung", da der Leichnam im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens und Prozesses als Beweismittel benötigt worden wäre.
Ab Minute 09:55 hier im Beitrag
https://www.servustv.com/de/page/AA9J1ADYQ9ZVU5SSRBH0?cid=a0e8a406-53d9-49b4-99cb-8ec9b9deb051


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:39
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Je mehr ich darüber nachdenke würde ein Suizid viele Fragen erklären würde.
Welch Mühe. Der Vater von der Drage Familie hätte so eine Verschollenheit wohl erreichen wollen.

Aber das passt doch hier nicht:

Fahrrad steht frei vs. im Wasser versenkt

Und die wesentliche Sache: Er konnte ja nicht ahnen, dass sein Fund nicht direkt gemeldet würde

Wozu dann dieser ganze Aufwand. Für mich unwahrscheinlich


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:40
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Wohnung aufgelöst, das meiste verkauft oder auf den Sperrmüll. Danach mit Zug nach Österreich, das letzte hab und gut im Rucksack. In Pension eingecheckt, nach ein paar Tagen ausgecheck, die Sachen in nen Mülleimer, in die Natur gefahren, Fahrrad stehen lassen, selbstmord begangen.
Ja das stimmt.
Sofern es ein gut vorbereitetes Suizidszenario war, wäre es erklärlich, wennn niemand den Toten vermisste. Das sehe ich genauso wie du.

Ich hatte bei meiner Betrachtung einen Freizeitsportler im Sinn (wegen der Ausrüstung und des Fahrrades), der unfreiwillig an dem abgelegenen Berghang zu Tode kam. Und nur für den Fall eines unfreiwilligen Todes gilt meine Behauptung, dass das plötzliche Verschwinden des Mannes früher oder später jemandem aufgefallen sein muss.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

gestern um 22:45
Zitat von LanzaLanza schrieb:Und die wesentliche Sache: Er konnte ja nicht ahnen, dass sein Fund nicht direkt gemeldet würde
Ja, das war Pech. Aus seiner Sicht war der Platz ja gut gewählt, jahrelang kam da niemand vorbei. Bis eben auf den Jäger.


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