Nachtrag zu Kleidung bzw.
watnu schrieb:Auffindesituation
Nach u. g. Angaben müssten auch Überreste in der Kleidung gefunden worden sein:
Zum Zeitpunkt der Auffindung war die Leiche mit einer schwarzen, langen Jogginghose (adidas), einer schwarzen Regenjacke (adidas), einem vermutlich dunkelblauen Langarmradtrikot (SHAMP), einer kurzen, schwarzen Radlerhose mit rotem Polstereinsatz (BL Bicycle Line) sowie einem grauen Radtrikot (NCA) bekleidet.
Quelle:
https://steiermark.orf.at/stories/3323931/ Auch laut Servus-TV, Insp. Dirnberger:
„Der Tote trug Radfahrbekleidung. Er war bekleidet mit (…). Über dem Trikot trug er einen Fahrradpulli (…)." ab Min. 6.50 Einzel-Video
(Minutenangabe im vorherigen Post bezog sich auf die ganze Sendung)
Die (gesamte) Kleidung kann daher nicht einzeln am Weg gelegen haben, wie es auf dem Foto ausschaut.
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Kielius schrieb:Einen Kopf entfernt man allerdings nicht so leicht von einer Leiche wie ein Handy (…)
Wie schwer oder einfach das ist, kommt auch darauf an, welches Werkzeug man zur Verfügung hat.
Hinweise auf frische Verletzungen oder die genaue Todesursache konnten beim Toten allerdings nicht festgestellt werden, wenngleich die Polizei ein Gewaltverbrechen weiterhin nicht ausschließt.
(…)
„ … Faktum ist, dass der Schädel fehlt und wir nicht wissen warum.“
Quelle:
https://steiermark.orf.at/stories/3357954/ - - -
Kielius schrieb:Dass dieser gut ausgerüstete Radfahrer ein sozial komplett isoliert lebender Einzelgänger gewesen sein könnte, dessen Abwesenheit bis heute nur nicht auffiel, halte ich für nahezu ausgeschlossen.
Nicht aufgefallen wäre sein Verschwinden, wenn
seine Eltern schon verstorben waren und kein Kontakt zu entfernteren Verwandten bestand
und
er zuvor beruflich dauerhaft im Ausland (o. oft auf Montage) war, und er deshalb keine Freundschaften pflegen konnte
oder
er eine Trennung hinter sich hatte. Gemeinsame Bekannte könnten gedacht haben, dass er sich nicht mehr meldet, weil er keinen Kontakt mehr zu ihnen haben möchte.
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anthe schrieb:Der Alteigentümer hat demnach nie jemand anders mit in sein Revier genommen, sonst wäre diese Strategie wohl nicht aufgegangen.
Er hätte Personen, die nichts von der Leiche wissen sollten, nur nicht in den Bereich der Fütterungs-Stelle bringen dürfen. Die Tochter war auch mit ihm im Revier. Sie fand 2022 auf der Jagd die Schuhe (Hirsch war lt. Vater wichtiger).
Und seit wann der Sohn Bescheid wusste, wissen wir auch nicht.
Jedenfalls scheint sich der Jäger ziemlich sicher gewesen zu sein, dass die Leiche dort nicht gefunden werden würde, wo sie lag.
anthe schrieb:Dass man "um das Wild nicht zu stören" (welches allerdings mehrmals im Jahr mit Gewehren massiv gestört wird), eine Leiche 10 Jahre lang nicht meldet und auch dann erst auf massiven Druck des Sohnes, ist immer noch unfassbar für mich.
Ja. Ich finde es kalt und empathielos. Da der Jäger selbst Familie hat, hätte er sich jedenfalls in die Lage versetzen können, wie es wohl wäre, wenn eines seiner Familienmitglieder einfach verschwindet. Er konnte nicht davon ausgehen, dass der Tote von niemandem vermisst wird.