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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

732 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Jäger, Radfahrer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 07:52
Zitat von rattichrattich schrieb:Der Jäger wusste zum Zeitpunkt des Fahrradfunds ja noch nichts von dem Toten.
Die Ermittler beziehen sich hier auf die Aussage des Jägers, die er 2025 dann bei der Polizei gemacht hatte. Das ist richtig.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 08:50
Was aber für mich auch null passt ist ein geplanter (!) Mord oder ein Verbringen der Leiche an diesen Ort. Da ließe man das Fahrrad ja nicht offen am Forstweg stehen, wenn man sich schon solche (fast unmögliche) Mühe 3 km in unwegsamem Gelände den Berg rauf gibt, und dabei möglicherweise noch gesehen zu werden? Und platziert man ihn dann mitten auf dem Pfad, wenn direkt daneben gleich der "Abgrund" ist? Gegen einen Unfall oder medizinisch begründetes Ableben des Radlers dort (Herzinfarkt, Schlaganfall etc) spricht dann aber auch wieder das Fehlen komplett (!) aller persönlichen Gegenstände am Fundort oder in der Nähe davon! Suizid würde ich hier auch ausschließen (denn wie hat er sich denn umgebracht dort, ohne, dass es dafür Indizien gäbe - Messer, Seil, Medikamentenblister etc)?


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 11:22
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Gegen einen Unfall oder medizinisch begründetes Ableben des Radlers dort (Herzinfarkt, Schlaganfall etc) spricht dann aber auch wieder das Fehlen komplett (!) aller persönlichen Gegenstände am Fundort oder in der Nähe davon! Suizid würde ich hier auch ausschließen (denn wie hat er sich denn umgebracht dort, ohne, dass es dafür Indizien gäbe - Messer, Seil, Medikamentenblister etc)?
Hmmh, aber da haben wir im Verlauf der Diskussion doch schon Verschiedenes erarbeitet. Zwischen z.B. Geld mitnehmen und an einer internistischen Ursache sterben kann es doch kaum einen Zusammenhang geben, also kann doch das Fehlen des ersten Punktes den zweiten nicht ausschließen?
Kenne genug Leute, die alles an Ausweisen und Geld zuhause lassen, wenn es unterwegs eh nichts zu kaufen gibt. Falls man Ärger mit der Polizei bekommt und einen Ausweis braucht, werden die so freundlich sein, und einen nach Hause fahren, wo man ihnen den Ausweis dann zeigen kann. Dito wenn man ein Taxi braucht, man gibt dem Taxifahrer dann zuhause das Geld. Besser als den ganzen Kram ggf. unterwegs zu verlieren und Ausweisen und Kreditkarten hinterherzulaufen.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 12:38
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Kenne genug Leute, die alles an Ausweisen und Geld zuhause lassen, wenn es unterwegs eh nichts zu kaufen gibt.
Ich stehe bei sowas auch ganz pragmatisch auf dem Standpunkt: Was man nicht dabei hat kann man auch nicht verlieren. Gerade bei einer Tour im Gebirge (mal egal ob mit dem Rad oder zu Fuß).

Und mal abgesehen davon, wird hier ja immer so getan, als ob es nur die Möglichkeiten gäbe "der hatte nichts dabei" oder "ein Mörder hat die Sachen verschwinden lassen". Das muss aber ja nicht so gewesen sein, es gibt doch auch gewissermaßen etwas dazwischen.

Also z. B. dass die Sachen beim Rad zurückgeblieben sind und dort von jemandem (nicht dem Jäger!) geklaut wurden. In dem Fall wäre auch nichts bei der Leiche zu finden und der Jäger würde wahrheitsgemäß sagen: "Nein, da war nur das Fahrrad, sonst nichts, keine Tasche, kein Rucksack..."
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Zwischen z.B. Geld mitnehmen und an einer internistischen Ursache sterben kann es doch kaum einen Zusammenhang geben, also kann doch das Fehlen des ersten Punktes den zweiten nicht ausschließen?
Das Einzige, was einen Mord o. Ä. andeuten würde, wäre doch, dass definitiv Sachen verschwunden sind. Aber das wissen wir nicht - es sind nur keine da. Ob die nun nie da waren, von einem Mörder mitgenommen wurden oder eben auf eine andere Weise abhanden gekommen sind, lässt sich nicht sagen.

Also hilft das Fehlen von Sachen erstmal bei der Suche nach der Todesursache nicht weiter.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 13:03
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich stehe bei sowas auch ganz pragmatisch auf dem Standpunkt: Was man nicht dabei hat kann man auch nicht verlieren. Gerade bei einer Tour im Gebirge (mal egal ob mit dem Rad oder zu Fuß).
Die Entscheidung, eine Geldbörse mitzunehmen, zieht auch die Entscheidung nach sich, was nehme ich mit, um die Geldbörse reinzutun? In einer Regenjackentasche kann das v.a. beim Radfahren sehr störend sein, dito in der Hosentaschen, wenn die Jogginghose überhaupt eine Tasche groß genug hatte. Dann ist man schon wieder bei Hipbag oder sogar einem kleinen Rucksack.
Manche machen die Stopfen der Lenkergriffe raus und schieben sich z.B. 20 Euro rein. Das reicht, um sich zur Not unterwegs nochmal was zu trinken zu holen oder ggf. auch ne Bahnfahrt zurück (letzteres hier irrelevant).

Das bringt mich übrigens gerade auf den Gedanken, dass die Polizei hoffentlich das Rad komplett demontiert hat. Manche stecken sich auch einen Kaufnachweis, Adresse oder ähnliches entweder in den Lenker oder auch z.B. das Unterrohr. Bei vielen Alumodellen kommt man über das Lenkrohr ins Unter- und Oberrohr. Ähnlich auch unten im Sattelstützrohr. Man muss die Federgabel rausziehen, aber das ist mit Werkzeug in 10 min gemacht.
Das kann helfen, im Fall eines Diebstahls beim Wiedererlangen direkt vor Ort zu beweisen, dass es das eigene Rad ist.
Evtl. schlummert sowas die ganze Zeit in diesem Fahrrad.

Hat der Jäger das immer noch? Rechtlich wäre es seines mittlerweile.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 13:12
Radfahrtrikots (siehe auch das hier genutzte) haben am Rücken Taschen, diese sind sehr dehnbar, da geht viel rein.
In diese (idR 3) Taschen packt man Geld und Schlüssel und eventuell Riegel/Gel.
Sonst nimmt man da in aller Regel nichts mit.
Wasser ist am Rad.

Wenn da was drinnen gewesen wäre, hätte man es wahrscheinlich gefunden.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 13:42
Zitat von gustigusti schrieb:Radfahrtrikots (siehe auch das hier genutzte) haben am Rücken Taschen, diese sind sehr dehnbar, da geht viel rein.
In diese (idR 3) Taschen packt man Geld und Schlüssel und eventuell Riegel/Gel.
Ja, das ist ein interessanter Gesichtspunkt. Wobei ich die Beobachtung mache, dass diese Möglichkeit eher Rennradler benutzen, MTBler aber eher nicht. Mir wäre so etwas wie Handy oder Schlüssel in der Nähe der Wirbelsäule bei einem Sturz zu gefährlich. Aus dem Grund überlegt man sich auch gut, was man in einen MTB-Rucksack packt und v.a. wie. Nicht umsonst gibt es die Rucksäcke mit Rückenprotektoren. Die sollen nicht nur vor dem Stein schützen, auf den man evtl. fällt, sondern auch z.B. vor der Kamera, die man drin spazieren fährt.

In dem Fall gehe ich allerdings eher davon aus, dass es sich um einen relaxten Tourenradler handelte, der vielleicht von vorneherein mit möglichst wenig unterwegs war. Sonts hätte man vielleicht auch an ihm richtige Wanderschuhe gefunden, am Rad aber die MTB-Schuhe (und Gepäckträger etc.).


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 14:54
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Hmmh, aber da haben wir im Verlauf der Diskussion doch schon Verschiedenes erarbeitet. Zwischen z.B. Geld mitnehmen und an einer internistischen Ursache sterben kann es doch kaum einen Zusammenhang geben, also kann doch das Fehlen des ersten Punktes den zweiten nicht ausschließen?
Ich verstehe den Satz nicht... Meinst Du bezüglich eines Raubmordes, oder wie war das gemeint?
Raubmord schließe ich persönlich aus!
Es ging mir lediglich dabei um deinen eigenen Post:
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Morgens los, mittags was essen, rauf auf den Berg, runter, zurück. Da reicht eine Trinkflasche - die halt weg ist - um unterwegs immer mal nachzufüllen und zu Essen bekommt man unterwegs sicher auch
Internistischer oder sonst wie gearteter medizinischer Fall? Natürlich absolut möglich! Trinkflasche ist halt weg, wie Du schreibst. Geld aber auch nicht in der Nähe der sterblichen Überreste auffindbar (um sich unterwegs etwas zu Essen zu besorgen in deinem Szenario)? Doof gelaufen für die Ermittler.

Du widersprichst dir da halt irgendwie selber...
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Kenne genug Leute, die alles an Ausweisen und Geld zuhause lassen, wenn es unterwegs eh nichts zu kaufen gibt.



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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 15:14
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Ich verstehe den Satz nicht... Meinst Du bezüglich eines Raubmordes, oder wie war das gemeint?
Raubmord schließe ich persönlich aus!
Entschuldigung. Manchmal bin ich vielleicht unverständlich. Ich meinte damit, dass wir hier doch schon verschiedene Ideen gesammelt hatten bzgl. nicht aufgefundenen Ausweisen bzw. Geld. Deswegen verstand ich Deine Schlussfolgerung nicht, warum das fehlende Geld bzw. Geldbörse gegen irgendetwas sprechen sollte. Ich finde, das spricht gegen nichts, weil es zu viele Erklärungen gibt, warum man das nicht bei ihm gefunden hat.
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Du widersprichst dir da halt irgendwie selber...
Finde ich gar nicht mal. Ich ziehe halt unterschiedliche Gründe in Betracht. Es gibt nicht nur eine Sorte Radfahrer oder Ausflüger. Manche nehmen alles mit, manche nix. Theoretisch kann er gedacht haben, in den Bergen krieg ich schon irgendwo zu trinken, aber zu Essen brauch ich nix oder er hatte ein Brot dabei, was gegessen ist, Papier drumherum mittlerweile verrottet, oder er hatte Müsliriegel dabei, die Papierchen liegen da noch irgendwo oder sind mittlerweile kilometerweit verweht.
Hatte ja auch schonmal die Idee vorgeschlagen, ob er die Geldbörse auf seiner Tour vielleicht sogar verloren hat und bei der Suche danach an seinem bisherigen Weg dann verunglückt sein könnte.
M.E. gibt es zuviele Möglichkeiten, so dass die Fakten "nix bei ihm gefunden" für und gegen nichts wirklich sprechen.

Raubmord glaube ich auch nicht. Das Wertvollste, was er dabei hatte, war vermutlich das Rad.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 15:28
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Manche machen die Stopfen der Lenkergriffe raus und schieben sich z.B. 20 Euro rein. Das reicht, um sich zur Not unterwegs nochmal was zu trinken zu holen oder ggf. auch ne Bahnfahrt zurück (letzteres hier irrelevant).
Wer macht das? Ich kenne niemanden, noch dazu hatte der Mann ja unter dem Rad eine kleine Satteltasche (ok, könnte ja vom Jäger umgebaut worden sein, wurde aber im Filmbeitrag nichts drüber gesagt und ich gehe davon aus, dass dann das Fahrrad in den urprünlichen Zustand gebracht worden wäre seitens der Ermittler,, bevor man das Foto davon zur Fahndung für die Öffentlichkeit herausgibt). Man kann um 1000 Ecken denken, das ist ja manchmal nicht verkehrt, aber manchmal sind die naheliegenden, logischen Dinge einfach wahrscheinlicher.
Zitat von gustigusti schrieb:Radfahrtrikots (siehe auch das hier genutzte) haben am Rücken Taschen, diese sind sehr dehnbar, da geht viel rein.
In diese (idR 3) Taschen packt man Geld und Schlüssel und eventuell Riegel/Geld.
Sonst nimmt man da in aller Regel nichts mit.
Wasser ist am Rad.
Wasserflasche war halt nicht auffindbar. Schlüssel oder Verpackung hätte man ja dann beispielsweise gefunden bei der Leiche. Geld kann natürlich verroten (wenn keine Münzen).
Zitat von gustigusti schrieb:Wenn da was drinnen gewesen wäre, hätte man es wahrscheinlich gefunden.
Nicht nur ziemlich wahrscheinlich, sondern sicher! Wir reden hier von einer einjährigen Ermitllung des LKA Österreich...


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 15:58
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Man kann um 1000 Ecken denken, das ist ja manchmal nicht verkehrt, aber manchmal sind die naheliegenden, logischen Dinge einfach wahrscheinlicher.
Naja. Stell Dein Rad vor einem Supermarkt ab mit nix dran außer einer Satteltasche, in der 50 Euro sind. Macht man nur ein paarmal vermutlich ;-). Das nächste Mal tuste die 50 Euro lieber aufgerollt in den Lenker.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 16:44
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Nicht nur ziemlich wahrscheinlich, sondern sicher! Wir reden hier von einer einjährigen Ermitllung des LKA Österreich...
Ja, eigentlich schon, je nachdem wie Tiere und Wetter eingewirkt haben, könnte ein einzelner Schlüssel schon auch verschwinden. Es fehlt ja immerhin auch der ganze Schädel.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 20:18
Ich halte es auch für gut denkbar, dass eine Tasche oder Rucksack auch von einem Tier verschleppt wurde. Es könnte darin Proviant, wie etwa ein Wurstbrot, gerochen haben. Der Schädel ist ja auch unauffindbar abhanden gekommen und die Füße wurden ja anscheinend auch weiter verschleppt (sonst macht es keinen Sinn, dass die Tochter nur die Schuhe gefunden habe).

Sollte es ein Fremdverschulden gegeben haben, könnte derjenige natürlich auch einfach die Tasche so mitgenommen haben, ohne dass Raub das Motiv war.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

01.07.2026 um 20:19
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Hat der Jäger das immer noch? Rechtlich wäre es seines mittlerweile.
Bei einer Fundunterschlagung fehlt aber der Beginn der Frist, welche verstreichen muss, damit das Eigentum an der Fundsache an den Finder übergehen darf.
Ohne Fristbeginn auch kein Fristende und damit ist dann auch keine Eigentumsübertragung möglich.

Quelle: https://share.google/aimode/Dg9tTMpJanViMdI79

Von daher scheint mir das Fahrrad Eigentum der Erben des Toten zu sein.

ACHTUNG: Die Googe-KI-Angaben sind aus dem deutschem Recht.


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01.07.2026 um 23:00
@Ahn-Dung
Ja, vermutlich hast Du Recht, so wäre es logischer.
In Österreich verjährt eine Fundunterschlagung eines Gegenstandes im Wert dieses Fahrrads nach 1 Jahr (ein Tag nach Beendigung der Tat, d.h. wenn er das Fahrrad am 30.09.2014 an sich genommen hätte, dann ist die Unterschlagung am 01.10.2015 verjährt). Aber Eigentum wird er dann trotzdem nicht erworben haben.
Bin kein Jurist. Würde mich natürlich interessieren, wer das Rad jetzt überhaupt hat, denn Erben sind ja erstmal nicht in Sicht. Vielleicht steht es als Beweismittel bei der Polizei im Magazin. Das wäre gut möglich. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist wird es vernichtet? Oder versteigert?
Verjährungsfristen Österreich


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

02.07.2026 um 10:29
Zitat von gustigusti schrieb:Radfahrtrikots (siehe auch das hier genutzte) haben am Rücken Taschen, diese sind sehr dehnbar, da geht viel rein.
In diese (idR 3) Taschen packt man Geld und Schlüssel und eventuell Riegel/Gel.
Sonst nimmt man da in aller Regel nichts mit.
Wasser ist am Rad.

Wenn da was drinnen gewesen wäre, hätte man es wahrscheinlich gefunden.
Stimmt, das vom Radfahrer getragene Trikot hatte definitiv auch diese 3 Taschen. Wenn sich der Radfahrer zu Fuß einige Meter vom Rad entfernen wollte, würde man das eventuell Wenige/Nötigste wahrscheinlich am ehesten dort hineinpacken, wenn man ansonsten keinen Rucksack o.ä. dabei hatte? Ich finde es immer noch sehr komisch, dass er an dem Tag so GAR NICHTS dabei gehabt haben soll.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

02.07.2026 um 10:52
Und sollte er tatsächlich rein gar nichts ansonsten dabei gehabt haben (wirklich nicht mal eine Wasserflasche), dann dürfte er ja in unmittelbarer Nähe gelebt haben (egal ob Pension, Hotel, Saisonarbeiterzimmer oder sonstiges). Das Pölstal hat 2515 Einwohner
Quelle: Wikipedia:

Wikipedia: Pölstal

Berufspendler

Von den 1334 Erwerbstätigen, die 2011 in Pölstal lebten, arbeitete die eine Hälfte in der Gemeinde, die andere Hälfte pendelte aus. Etwas mehr als 200 Menschen kamen aus der Umgebung zur Arbeit nach Pölstal.

Ich glaube jeder kann sich vorstellen, dass dort etwas Ungewöhnliches sofort auffällt bzw sich auch gemerkt wird. Spätestens nach der großen Berichterstattung! Jeder dort wird über den Fall gehört haben und die Gerüchteküche wird brodeln!! Siehe auch die Andeutung dazu in diesem Artikel:
Seit Herbst 2025 beschäftigt ein rätselhafter Leichenfund im obersteirischen Murtal die Polizei. Auch im 2500-Seelen-Ort Pölstal wird heftig darüber spekuliert, wie der unbekannte Radfahrer ums Leben kam und wie es überhaupt sein kann, dass ihn nach mindestens zehn Jahren gar niemand vermisst.
Quelle: https://www.krone.at/90014191708

Ich habe auch noch einen Artikel der Kleinen Zeitung (die örtliche Tageszeitung dort) gefunden, in dem ein Einwohner interviewt wird, der den Jäger persönlich kennt. Leider befindet sich ein Teil des Artikels hinter einer Paywall.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

02.07.2026 um 11:13
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Ich finde es immer noch sehr komisch, dass er an dem Tag so GAR NICHTS dabei gehabt haben soll.
Aber ist dem so?

Es könnte ja gut sein, dass er Geld oder ne Banane dabei hatte. Die Banane ist verrottet und das Geld (ein paar Münzen) wurde nicht weiter erwähnt, weil für die öffentliche Mitteilung uninteressant.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

02.07.2026 um 11:15
Der dort interviewte Herr (ohne Paywall mit Foto und Namen zu sehen) ist Altbürgermeister und ehemaliger Jäger in Bretstein.
Quelle:
https://www.jsv-judenburg.at/70-geburtstag-hermann-beren-ortsstelle-bretstein/


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02.07.2026 um 11:20
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Es könnte ja gut sein, dass er Geld oder ne Banane dabei hatte. Die Banane ist verrottet und das Geld (ein paar Münzen) wurde nicht weiter erwähnt, weil für die öffentliche Mitteilung uninteressant.
Natürlich! Aber dann wäre er eben aus der nahen Umgebung von Pölstal gekommen, das war meine Überlegung/Aussage...


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