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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

743 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Jäger, Radfahrer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

07.07.2026 um 22:15
@brigittsche
Ja, eben, selbst wenn man wüsste, wer das nun war, an den Resten und dem Rad lässt sich doch ein Tötungsdelikt überhaupt nicht mehr nachweisen.
Der Käse ist gegessen. Deshalb wird man auch nichts mehr hören, es sei denn, jemand bekommt von eine Erleuchtung, der den Menschen gekannt hat.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

07.07.2026 um 22:24
Zitat von MettmaxMettmax schrieb:Offenbar fehlt die strafrechtliche Relevanz. Sicher haben die Behörden über so einen Schritt nachgedacht.
Nachdem allerdings weiterhin nicht klar ist, ob es sich tatsächlich um ein Kapitaldelikt handelt, könnte die Polizei die Möglichkeit verworfen haben. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat bekanntlich das Verfahren eingestellt, da kein strafbares Verhalten nachgewiesen werden konnte.
Ich fürchte, es gibt einfach zu wenig Anhaltspunkte für eine XY-Ausstrahlung.
Keine Gesichts-Rekonstruktion, kein Zahnschema und einen sehr langen Zeitraum, über den der Unbekannte zu Tode gekommen sein könnte.
Im Prinzip hat man außer den Klamotten, einem ungefähren Alter und dem Fahrrad nichts.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

07.07.2026 um 22:26
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber bezog sich das nicht auf das Verhalten des Jägers?
Völlig richtig. Das bezog sich auf den Jäger.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Das würde dann ja noch nichts darüber aussagen, ob noch im Bezug auf die Identität des Toten ermittelt wird.
Auch korrekt.
Kein Treffer in einer DNA-Datenbank, der Versuch der Behörden über den Spinning-Kurs-Anbieter etwas herauszufinden erfolglos und keiner vermisst den Mann.
Wo soll man da noch ansetzen?

Eventuell hat man bei XY ungelöst einen Beitrag darüber auch abgelehnt,- eben weil nicht klar ist, ob es sich überhaupt um ein Kapitalverbrechen handelt.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Deshalb wird man auch nichts mehr hören, es sei denn, jemand bekommt von eine Erleuchtung, der den Menschen gekannt hat.
Möglicherweise reicht auch der Fund des Schädels.
Zitat von antheanthe schrieb:Im Prinzip hat man außer den Klamotten, einem ungefähren Alter und dem Fahrrad nichts.
Wobei nicht nur das Alter recht ungefähr ist. Mit der Körpergröße geht es gleich weiter.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

07.07.2026 um 23:12
Zitat von MettmaxMettmax schrieb:Wo soll man da noch ansetzen?
Eben. Das ist am Ende das Problem: Irgendwann sind die Dinge halt abgearbeitet. Klar kann man nun noch zu Aktenzeichen XY gehen und eine Isotopenanalyse machen lassen. Aber dann kann es eben auch sein, dass da keine Anrufe kommen die zur Identifizierung führen und die Isotopenanalyse sagt dann "Mitteleuropa" - na fein, das hätte ja keiner gedacht...

Und das alles dann wohlgemerkt ohne dass wirklich sicher ist, dass es ein Verbrechen gab.
Zitat von antheanthe schrieb:Ich fürchte, es gibt einfach zu wenig Anhaltspunkte für eine XY-Ausstrahlung.
Das ist wahrscheinlich auch der Punkt: Das ist alles so wenig spezifisch, da ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass da jemand den Toten erkennt.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

08.07.2026 um 08:22
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:
Zitat von antheanthe schrieb:Ich fürchte, es gibt einfach zu wenig Anhaltspunkte für eine XY-Ausstrahlung.
Das ist wahrscheinlich auch der Punkt: Das ist alles so wenig spezifisch, da ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass da jemand den Toten erkennt.
@anthe
@brigittsche

Der Haken ist der fehlende Kopf und damit keinerlei Aussagen zu Haarfarbe, Gesicht treffen zu können.
Aber bei XY waren auch schon Fälle zu Unbekannten Toten, bei denen auch "nur" die Kleidung gezeigt wurde.

Ich finde die Chancen durch XY gar nicht so schlecht. Die Kleidung ist recht spezifisch. Zudem ging der Tote wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum einem Hobby nach, welches sein Umfeld gekannt haben sollte. Ich denke auch, dass der Tote vermutlich auch nicht völlig am Rande der Gesellschaft lebte. Oder anders gesagt: es gab schon Fälle bei denen es weniger Ansätze gab.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

08.07.2026 um 10:15
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Ich finde die Chancen durch XY gar nicht so schlecht. Die Kleidung ist recht spezifisch. Zudem ging der Tote wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum einem Hobby nach, welches sein Umfeld gekannt haben sollte. Ich denke auch, dass der Tote vermutlich auch nicht völlig am Rande der Gesellschaft lebte. Oder anders gesagt: es gab schon Fälle bei denen es weniger Ansätze gab.
Am Ende des Tages (oder besser gesagt der Jahre!) ist die Klärung der Identität eben die nahezu einzige Chance, die jetzt noch bleibt. Wäre der Tote zeitnah gemeldet worden, würde das Ganze (höchstwahrscheinlich) anders aussehen. Da wären Kopf, evtl. persönliche Gegenstände und definitiv mehr als nur Knochen gefunden worden, mit dem man hätte "arbeiten" können, mögliche Bezugspunkte der Person wären noch im Gedächtnis und frisch gewesen . 11 Jahre sind eine sehr lange Zeit! Zumindest diesen Schuh muss sich der Jäger nunmal anziehen! Und wäre der Sohn nicht gewesen, würde der Radfahrer immer noch dort liegen und die Welt wäre "in Ordnung". So kann und darf es einfach nicht laufen. Denn da ist nunmal ein Mensch gestorben, der vielleicht nie seinen Namen zurückerhält..


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

08.07.2026 um 11:56
Ich persönlich (und wahrscheinlich ein Großteil aller Menschen) könnte da nicht mehr ruhig schlafen. Aber gut, ist ja 11 Jahre lang anscheinend auch relativ gut gelungen, obwohl sich in der Regel ein Jäger mehrere Tage in der Woche im eigenen Revier aufhält; gerade im Bereich von Futterstellen (sogenannten Kirrungen) - die übrigens (auch in Österreich) strengen Regeln und Zeiten unterliegen. Seit 2012 sind Fütterung außerhalb der "Notfütterung" im Winter grundsätzlich verboten, die Ausnahme bildet Schwarzwild (Wildschweine) zum Zweck der Lockung in der Abschusszeit (Hauptjagdsaison beginnt - je nach Wildart - am 1.4.).

Quelle: Steiermark verbietet Fütterung - Jäger https://share.google/fFXKVeeiUvz72Bv5q

Quelle: https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=LrStmk&Gesetzesnummer=20000850&FassungVom=2025-01-20&Artikel=&Paragraf=50&Anlage=&Uebergangsrecht=

Quelle: https://www.jagd-stmk.at/jagd-in-der-steiermark/jagd-recht/

Zusammenfassung der Regeln mit KI aufgrund der o.g. Quellen (Bundeskanzleramt Österreich /Jagdrecht Steiermark)
1.Streng verbotene Fütterungen (Generelles Verbot):
Gams- und Damwild: Das Füttern dieser Wildarten ist jedermann und zu jeder Zeit ausnahmslos verboten.

Fütterung von Rehwild
Erlaubt: Eine Notzeitfütterung im Winter ist unter Einhaltung einer art- und wiederkäuergerechten Futtervorlage zulässig. Wo Rotwild als Stand- oder Wechselwild vorkommt, müssen die Rehwildfütterungen zwingend rotwildsicher eingezäunt sein.

Verboten (Sommerfütterungsverbot): Eine Fütterung von Rehwild in der Zeit vom 15. Mai bis 15. September ist gesetzlich strikt untersagt.

Fütterung von Rot-, Stein-, Muffel- und Schwarzwild
(Genehmigungspflicht):
Nur mit Behördenbefugnis: Die Errichtung und der Betrieb von Fütterungsanlagen für Rot-, Stein-, Muffel- und Schwarzwild ist genehmigungspflichtig. Der Jagdausübungsberechtigte muss hierfür vorab ein Projekt samt Lageplan und Beschreibung bei der Bezirksverwaltungsbehörde einreichen.Einschränkung für Rotwild: Genehmigungen für Rotwildfütterungen werden ausschließlich außerhalb des behördlich definierten rotwildfreien Gebietes erteilt.

Regelung zu Kirrungen (Lockfütterungen):
Generelles Verbot für Schalenwild: Das Anlegen von Kirrungen oder das Ausbringen von anderen Lockstoffen für Schalenwild ist in der Steiermark grundsätzlich verboten.Einzige Ausnahme – Schwarzwild: Ausschließlich das Ankirren von Schwarzwild ist erlaubt, sofern es einzig und allein dem Zweck des rechtmäßigen Abschusses dient.



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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

08.07.2026 um 12:33
Ergo: man darf nicht (auch im eigenem Revier!) einfach tun und lassen, was man will (bezüglich Abschuss und Fütterung). Ein Jäger hält sich statistisch gesehen (allerdings Deutschland) rund 40 Stunden pro Monat dort auf. Mag in Österreich weniger oder mehr sein, aber im Hinblick darauf, welchen großen Stellenwert anscheinend das Ganze in diesem Fall gehabt haben dürfte, läuft man da nicht zufällig ungeplant 1x im Jahr durch den Wald für die Jagd. Man mag ja dem Radfahrer jegliche "Ambitionen" aufgrund des vorhandenen Equipments absprechen; dem Jäger aber denke ich nicht, was die Auffindung und Meldung angeht; wenn auch nur moralisch.

Quelle:
https://www.pirsch.de/news/jaeger-verbringen-eine-arbeitswoche-pro-monat-im-revier-29970


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

08.07.2026 um 12:38
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Oder anders gesagt: es gab schon Fälle bei denen es weniger Ansätze gab.
Natürlich, aber die Vorstellung, man müsste einfach nur jeden Fall bei Aktenzeichen XY zeigen und schon ist er gelöst (um es mal überspitzt zu sagen), ist halt auch nicht ganz richtig.

Denn es gibt nun mal nicht nur einen Menschen auf der Welt, der Fahrrad fährt. Und die Klamotten müssen ja jemandem, der da anruft, auch erst mal bekannt sein. Wenn ich z. B. weiß, dass mein Nachbar Fahrrad fährt, dann heißt das ja noch lange nicht, dass ich auch weiß wie sein Rad aussieht und welche Klamotten er dabei benutzt. Und ich muss dazu auch noch wissen, dass dieser Nachbar ohne Erklärung verschwunden ist.
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Ich denke auch, dass der Tote vermutlich auch nicht völlig am Rande der Gesellschaft lebte.
Da bleibt dann aber wieder die Frage, warum ihn offensichtlich bis jetzt niemand vermisst gemeldet hat, wer also denn dann bei Aktenzeichen XY anrufen soll (immer natürlich vorausgesetzt, dass es nicht doch eine Vermisstenmeldung gibt, die aber dummerweise nicht mit dem Toten in Verbindung gebracht wurde).


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

08.07.2026 um 12:47
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Denn es gibt nun mal nicht nur einen Menschen auf der Welt, der Fahrrad fährt. Und die Klamotten müssen ja jemandem, der da anruft, auch erst mal bekannt sein. Wenn ich z. B. weiß, dass mein Nachbar Fahrrad fährt, dann heißt das ja noch lange nicht, dass ich auch weiß wie sein Rad aussieht und welche Klamotten er dabei benutzt. Und ich muss dazu auch noch wissen, dass dieser Nachbar ohne Erklärung verschwunden ist.
Zum Glück ist ja zumindest das Fahrrad noch vorhanden Dank des Jägers. Das könnte auch eine Spur sein...


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

08.07.2026 um 13:05
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Da bleibt dann aber wieder die Frage, warum ihn offensichtlich bis jetzt niemand vermisst gemeldet hat, wer also denn dann bei Aktenzeichen XY anrufen soll (immer natürlich vorausgesetzt, dass es nicht doch eine Vermisstenmeldung gibt, die aber dummerweise nicht mit dem Toten in Verbindung gebracht wurde).
Ja, das widerspricht dem.

Auf der anderen Seite bin ich mir unsicher, ob ein Bekannter tatsächlich zur Polizei geht und eine Vermisstenanzeige aufgibt.

Ich bin ehrlich: ich würde es wahrscheinlich nicht tun. Bei einem engen Freund oder Familie natürlich schon. Aber bei dem Bekannten , mit dem ich ab und an Fahrrad fahren gehe?
Ich würde wahrscheinlich über diverse Kanäle versuchen Kontakt aufzunehmen. Wenn ich Kontakt zur Familie hätte würde ich sicher dort mal nachfragen. Aber wenn nicht? Ich glaube ich würde nicht zur Polizei gehen.
Und das ist der Punkt: ich bin mir sogar sicher, dass sein Verschwinden bemerkt wurde. Das heißt aber noch nicht, dass er auch vermisst gemeldet wurde


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

08.07.2026 um 18:49
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Ich bin ehrlich: ich würde es wahrscheinlich nicht tun. Bei einem engen Freund oder Familie natürlich schon. Aber bei dem Bekannten , mit dem ich ab und an Fahrrad fahren gehe?
Ich würde wahrscheinlich über diverse Kanäle versuchen Kontakt aufzunehmen. Wenn ich Kontakt zur Familie hätte würde ich sicher dort mal nachfragen. Aber wenn nicht? Ich glaube ich würde nicht zur Polizei gehen.
Die Frage wäre dann halt, was bedeutet, "über Kanäle"? Also z. B. wenn man denjenigen nicht erreicht, geht man dann zu seiner Wohnung und was macht man dann, wenn man sieht, dass der Briefkasten überquillt? Oder wenn man die Nachbarn fragt, und die sagen dann, dass sie XY auch schon lange nicht mehr gesehen haben?

So unmittelbar und direkt würde wahrscheinlich niemand zur Polizei gehen nur weil sich ein Bekannter nicht mehr meldet, das ist richtig.

Aber es gibt ja auch noch Leute, die einen Grund haben, etwas zu unternehmen. Z. B. ein Arbeitgeber. Klar kann man da jetzt sagen "Ach ja, dann ist de Chef halt ein A...loch, das sich nicht für seine Mitarbeiter interesset!" - aber in dem Augenblick, wo man rechtlich einwandfrei wissen muss, wie es nu weitergeht oder ein zu viel gezahltes Gehalt zurückwill, hat dann auch so jemand ein Interesse daran, zur Polizei zu gehen.


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08.07.2026 um 18:56
@brigittsche
Schwierig zu sagen, das hält jeder anders.

Ich war zum Glück noch nie in einer solchen Situation. Den Wohnort aufsuchen würde ich vermutlich bei Bekannten nur im Ausnahmefall.
Ist natürlich vom Grad der Bekanntschaft abhängig. Ich glaube auch wenn nicht innerhalb der ersten vier Wochen vermisst gemeldet wird, schwindet due Wahrscheinlichkeit, dass es noch jemand tut.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

08.07.2026 um 19:03
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Ich war zum Glück noch nie in einer solchen Situation. Den Wohnort aufsuchen würde ich vermutlich bei Bekannten nur im Ausnahmefall.
Es kommt vermutlich auch darauf an, wie zuverlässig die Person sonst so ist. Manche Leute melden sich regelmäßig und rufen z. B. zurück, wenn man versucht hat, sie anzurufen. Aber andere wiederum "tauchen" auch mal "ab" und melden sich dann plötzlich wieder als wäre nichts gewesen.

Da weiß man natürlich nicht, wie der Tote so drauf war.

Aber trotzdem bleibe ich dabei, dass es ja nicht nur lose Bekannte gegeben haben wird, sondern auch Leute die handfeste Gründe hätten, sich zu melden.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

14.07.2026 um 15:08
zu der nicht operierten Schlüsselbeinverletzung und den gebrochenen Rippen , eine kurze Anmerkung. Das Eine muss mit dem Anderen überhaupt nix zu tun haben. Mein Schwager - (fährt auch Spinning und auch sonst privat noch mit einem Mountainbike ) - hat sich vor einem Jahr das Schlüsselbein und 3 Rippen gebrochen. Es war Hochsommer ,sehr heiß, es fing an zu regnen und er wollte schnell die Dachfenster schließen bevor es rein regnet ...
da hatte es schon leicht reingeregnet - der Laminatboden war spiegelglatt - da es schon leicht rein geregnet hatte - er konnte das aber nicht sehen - da es schon dunkel wrar und er rutschte aus und tja...
das Schlüsselbein war gebrochen, so , dass es dann operativ versorgt werden musste und er hatte auch einen sogenannten Reihenrippenbruch -
3 gebrochene rippen -


also die Schlüsselbeinverletzung und die gebr. Rippen müssen nix mit einen Fahrradsturz o.ä. zu tun haben.

jetzt braucht es Schonfrist - lange - und man ist doch dann - auch als Mountainbiker - vorsichtiger - er (der Tote) hatte gute Kleidung dabei, ein gutes Fahrrad - wollte vielleicht wieder anfangen zu fahren - dann fährt aber eigentlich jemand nur mit Handy und auch nicht allzu weit...
50 km - max. - einfache Strecke...
d.h. 100 km hin - und zurück - Forstwege sind gut befahrbar...

wenn der Schädel fehlt - gut - den können wirklich Wildtiere verschleppt haben - aber mit Sicherheit nicht mit einem Helm drauf - - also hätte eigentlich ein Fahrradhelm in der Nähe gefunden werden müssen..
wurde aber weder am Fahrrad noch in der Nähe des Toten...

fährt dann jemand ohne Helm ? ja klar , gibt es..

aber das weder ein Rucksack noch eine Gürteltasche noch Schlüssel usw. gefunden wurden ist schon sehr suspekt..

die Fahrradjacke - dürfte mit Sicherheit auch Reisverschlusstaschen haben - so dass man dort einen Schlüssel oder auch ein Handy gut und sicher dabei haben könnte...
sehr ungewöhnlich dass auch dort nix gefunden wurde.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.07.2026 um 09:26
Bezüglich des hier genannten Wanderblogs, der hier erwähnt wurde:

Quelle:
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb am 19.06.2026:Als ich mich über die Gegend dort informierte, kam mir ein Reiseblog in die Quere, der die Eigenheiten der Gegend dort gut beschreibt. Interessant fand ich auch folgenden hintersten Bretsteingraben, dort wo Fuchs und Henne miteinander schlafen, befinden sich gleich fünf solcher Bergwunder. Zuvor muss ich als berichtender Wander-Hobbit dieser Geschichte, durch nebelige Düsternis autopilgern und den feindlich gesinnten Jäger-Gollum überlisten. Der glaubt nämlich, der Hainzl-Wasserkogel sei sein Schatz.
Es gibt dann noch einen Dialog mit jenem Jäger, ob real so stattgefunden, kann nur der Blogger beurteilen. Die bildlich dargestellte Figur des Jägers, der so weithin der Öffentlichkeit präsentiert wird, dürfte mMn auch nicht unbedingt auf Wohlgefallen getroffen sein.
Quelle: https://www.monsieurpeter.at/article/gipfelwildern-im-bretsteingraben/23655/

Ich hatte im größten deutschen Mountainbike-Forum einen Beitrag zu diesem Fall eröffnet, weil ich es interessant fand, was man dort dazu sagt bzw sich evtl jemand dort an das Trikot erinnert oder sich neue Ansätze ergeben. Dort ist dann jemand auch auf eben diesen Blogeintrag gestoßen und hat den Verdasser, Sir Peter, angeschrieben. Dieser hat auch freundlich geantwortet und schreibt u.a.:
Vielen Dank für deine Mail und netten Worte. Ich verfolge ebenfalls die Geschehnisse rund um den toten Mountainbiker. Dein Mountainbike Forum kannte ich noch nicht und die Mitglieder dieses Forums sind unglaublich interessiert und auch gut informiert. Ich habe da einiges Neues erfahren.
Auf meinen Blogeintrag wurde schon von mehreren anderen Foren (Jagdforen usw.) verlinkt. Du bist der erste, der mir dazu eine Mail geschrieben hat. Ich kann leider gar keine neuen Infos beisteuern. Ich habe an diesem Tag, nach dem Jägergespräch außer dem "Australier", keinen Menschen angetroffen.
Wichtig ist mir schon, dass ich mich in meinem Bergwanderblog an die tatsächlichen Begebenheiten halte und nicht Dinge erfinde. Jetzt zum Wahrheitsgehalt meines Gesprächs mit dem "Gollum". Ich habe den Inhalt paraphrasiert wiedergegeben - mit einem Augenzwinkern zwar, aber das Gespräch verlief schon so. In anderen Foren wurde ich mehr oder weniger der Feigheit bezichtigt, weil ich im Abstieg der Alm ausgewichen bin. Ich suche den Konflikt nicht und schon gar nicht beim Wandern.
Wenn es dem Jäger hilft, dass er mir nicht mehr begegnet, dann helfe ich ihm gerne dabei. Ich hatte einen so schönen Tag, und den wollte ich mir mit einem Streit-Wort-Gefecht zum Schluss nicht vermiesen.
In bin viel unterwegs und das gerne in abgelegenen Gebieten. Zu unliebsamen Jägerbegegnungen kommt es immer wieder, aber doch selten. Die meisten Jäger sind höflich, wenn man ihnen auch höflich begegnet. Grüßen, und ein paar nette Worte helfen da sehr
Das Ganze war also keine Fiktion, sondern die Begegnung mit dem "Jäger-Gollum" hat tatsächlich so stattgefunden.

Quelle: https://www.mtb-news.de/forum/t/unbekannter-toter-koennte-aus-dem-raum-bremen-kommen.1008047/page-6#post-20452934

Desweiteren hat Monsieur Peter auch noch auf einen weiteren Blogeintrag hingewiesen, den er über die Gegend Bretsteingraben und Stechgraben verfasst hat. Ebenfalls sehr interessant zu lesen, was er dort über die Besitzverhältnisse schreibt.:
Ein Nachtrag zu meiner vorigen Mail.
Dass der Österreicher im MTB Forum nicht gut wegkommt, kann ich gut verstehen. Mountainbiker sind das größte Feindbild vieler Jäger und Jagdpächter in Österreich.
Aber nicht weniger schlimm verhalten sich die Industriellen-Grundbesitzer und Pächter - und hier gerne auch die aus Deutschland. Dem Bretsteingraben gegenüber liegt der Strechengraben - und den hat sich die Familie Flick gleich als Ganzes einverleibt.
Mit Videokameras, Schranken und Personal. Auch darüber habe ich einen Blogeintrag verfasst. Das Klima ist auch in diesem Teil der Rottenmanner-Tauern nicht besonders gut.
Ich parke mein Auto neben dem Strechenbach vor dem Fahrverbotsschild am Beginn des tiefen Grabeneinschnitts. Das Forststraßenschild scherzt mit mir und meiner Vorstellung von einer solchen. Denn eine breite, durchgehend asphaltierte Straße führt zum Jagdgut „in der Strechen“, welche im Besitz einer Privatstiftung ist.

Ich beginne meine weite, gefährliche Wanderung. Über eine gewundene Asphaltwüste an bis zu den Zähnen bewaffneten Ansitzenden vorbei, will ich die Wurzleiten besteigen.

Ich gelange an einen videoüberwachten Schranken, welcher von vielen Verbotsschildern gesäumt wird:...


.....Mir kommt ein Jeep mit zwei kernigen Burschen (Typus G. Bloéb) entgegen: „Wo gehst denn hin?“ fragt mich der Größere. Sicherheitshalber lüge ich und nenne den einzigen markierten Weg zum Perwurzpolster als Ziel. „Passt eh, aber schaust, dasst bis Fünfe wieder draußen bist – wengan Wild“ sagt der andere, und schon fahren sie weiter.
Quelle: https://www.monsieurpeter.at/article/wurzleiten-die-blaue-mauritius-unter-den-2000ern-der-rottenmanner-tauern/15834/



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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.07.2026 um 10:24
Auf den Verbotsschildern für den Bereich dort (Fotos davon siehe Link) steht sinngemäß:
kein Lärm
kein Motorrad
kein Auto
kein Fahrrad
kein Pilzesammeln
kein Beerensammeln
kein Eisklettern
kein Problem mit der Jagd
Quelle: https://www.monsieurpeter.at/article/wurzleiten-die-blaue-mauritius-unter-den-2000ern-der-rottenmanner-tauern/15834/


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.07.2026 um 11:27
Das eine, gelbe Schild (auf den Fotos im Link -- Text leider zum Teil abgeschnitten) und die diversen anderen Verbotsschilder an dieser Forstraße (ich möchte es hier nicht direkt einfügen, da ich die Erlaubnis nicht habe durch Monsieur Peter), sagen aber eben ganz klare Regeln aus, da Privatvesitz.
Zu lesen ist jedenfalls:
LIEBE WALDBESUCHER!
Das ABGB gibt dem Eigentümer das Recht, jegliches Sammeln von Pilzen, Schwämmen, Beeren und dgl. zu verbieten. Da in den letzten Jahren die Ausplünderung unserer Wälder immer mehr zugenommen hat und Pilze und Schwämme bereits stark gefährdet sind, verbietet die Dr. Flick'sche Forst- und Gutsverwaltung in ihrem Gebiet generell das Sammeln von Pilzen und Schwämmen.

Um den Waldtieren morgens und abends die entsprechende lebensnotwendige Nahrungsaufnahme zu ermöglichen, ist ...

(Hinweis: Der restliche, im Bild abgeschnittene Teil des Schildes befasst sich mit weiteren Nutzungsregeln des Forstgebiets. Dazu gehört das strikte Verbot für Mountainbiker und Radfahrer abseits freigegebener Wege, um Störungen des sensiblen Jagd- und Wildraums zu vermeiden.)



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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.07.2026 um 12:11
Der Vollständigkeit halber und zum Verständnis: das im Blog erwähnte Jagdgebiet Rottendam (Familie Flick) liegt eine Autostunde entfernt vom Auffindeort des Toten und ist das mit größte private Jagdgebiet Europas. Dazu gibt es auch Dokus auf Youtube und hat mit diesem Fall direkt nichts zu tun! Es zeigt aber zumindest, wie hoch das Ganze Thema dort gehalten wird inklusive aller Konflikte.
Quelle:
Youtube: Das Paradies der Berghirsche 1
Das Paradies der Berghirsche 1
Externer Inhalt
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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.07.2026 um 15:23
Was mich noch irritiert:

Die Tochter des Jägers / Waldbesitzers stolpert über Radfahrerschuhe - redet auch mit ihrem vater kurz darüber - lass mer schuhe schuhe sein , der hirsch ist wichtiger...
dann dürften die wohl etwas weiter weg von der Kleidung gelegen haben sonst hätte die tochter ja auch automatisch die weitere Kleidung gefunden...

nur 2 Zehennägel , keine Fußknochen ?? nicht ein einziger ?? oder wurden die nur nicht erwähnt ?

weis man denn etwas über den Fahrradpulli ?

Bild 1 - da liegt doch definitiv etwas neben dem grauen T-shirt - kann ja dann nur der Pulli oder Jacke sein. D.h. dass er aber Pulli oder Jacke vor seinem Tod ausgezogen haben dürfte.

hier sieht es so aus Bild 2 - wie wenn das graue T-Shirt aus Sicht des Betrachters rechts liegt und die Hose links - d.h. er wäre dann quer zum Trampelpfad liegend gestorben und nicht direkt geradeaus auf dem Weg.
Bild 2

shirt 1

20.07- 1


Quelle:

https://www.google.com/search?q=servus+tv+on+j%C3%A4ger+findet+leiche&oq=servus+tv+on+j%C3%A4ger+findet+leiche&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIJCAEQIRgKGKAB0gEJMTE3MTdqMGo3qAIAsAIA&sourceid=chrome&source=chrome.ob&ie=UTF-8#fpstate=ive&vld=cid:0cf0aa69,vid:6CVnfvoAyZE,st:0

auch noch mal besser zu sehen bei den Bildern Bild 33.


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