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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

726 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Jäger, Radfahrer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 11:16
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Ich habe auch solche Schuhe getragen, aber ohne Nutzung der SPD Funktion. Nannten sich auch MTB Trekking. Andere im Freundeskreis haben auf die Klickpedale am MTB geschwört.
Sind auch meine Standardschuhe :-). Ohne Schleichwerbung machen zu wollen, haben die auch eine sehr gute Haltbarkeit und sind noch relativ preisgünstig in Relation. Eine Wanderung bis 10 km halte ich für machbar, wenn man keinen Knöchelhalt braucht und es nicht zu rutschig/geröllig ist. Die Klickies hab ich nie nachgerüstet, brauche ich nicht und sind mir doch unheimlich, falls man mal schnell abstützen muss. Kommt immer darauf an, welche Vorerfahrung mit Klickies man schon hat und welches Gelände man fahren will.
Vielleicht hat er die zum gebraucht gekauften Rad geschenkt dazu bekommen (wenn die Radgröße passt, werden wahrscheinlich auch die Schuhe mehr oder weniger passen) und wir machen uns unnütz viele Gedanken dazu ;-).


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 11:16
Eher unwahrscheinlich, dass der Radfahrer auf den 3 km seinen Helm noch auf dem Kopf hatte. Aber man weiß es eben nicht, denn der Kopf fehlt ja.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 11:18
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Eher unwahrscheinlich, dass der Radfahrer auf den 3 km seinen Helm noch auf dem Kopf hatte.
Ich denke auch. Selbst wenn er für die Forststraße im Tal einen dabei gehabt hätte, wird er den beim Rad gelassen haben. Kein Grund ihn mitzunehmen, es sei denn, man hat ihn noch für die Tour als Henkelkörbchen benutzt für Kleidung, Geldbörse, Trinkfläschchen.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 11:23
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ich denke auch. Selbst wenn er für die Forststraße im Tal einen dabei gehabt hätte, wird er den beim Rad gelassen haben. Kein Grund ihn mitzunehmen, es sei denn, man hat ihn noch für die Tour als Henkelkörbchen benutzt für Kleidung, Geldbörse, Trinkfläschchen.
Stellt sich nun die Frage, wo sind die Gegenstände (sofern denn dabei gehabt) und der Kopf? Ich denke, Mäuse sind da raus... Verschleppung durch Wild oder herabfallen sind natürlich möglich!


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 11:23
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Daher kann ich den Beitrag nicht nachvollziehen.
Ich schon, eben wegen eigener Erfahrung. Mäuse futtern Plastiktüten und z.B. Tupperdosen, Filmdosen, Pet-Flaschen, an, die finden das Material vermutlich wegen der Weichmacher sehr anregend. Eine Tüte kann bis zum nächsten Tag in Fetzchen zerlegt sein und wird dann verschleppt, teils auch im Nest weiterverwendet. Eine Tupperdose kann nach wenigen Tagen Löcher haben (!). Die Viecher kriegen Nüsse auf.
Der Helm hat über 10 Jahre Zeit gehabt, sich zu zerlegen. Auch wenn es heißt, dass sich Kunststoffe schlecht zerlegen, heißt das nicht, dass das Material im Ganzen komplett und unbeschädigt bleibt.
Und größere Tiere knacken Schädel, um an das Hirn zu gelangen.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 11:40
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Daher kann ich den Beitrag nicht nachvollziehen.
Ich schon, eben wegen eigener Erfahrung.
Nur, weil du evtl. schon angefressenes Material gefunden hast – vermutlich hast du noch nicht mal Mäuse gesehen und dir das nur so gedacht - heißt das nicht, dass Tiere ganze Helme usw. fressen, @megavolt .

Eine Tabelle findet sich unter u. g. Link. laut dieser z. B. Styropor braucht bis zu 6.000 Jahre
Müll in den Bergen – ein ökologisches, hygienisches und ästhetisches Problem
(…)
Im Vergleich zu den Tälern und Ebenen, wo Plastiktüten in „nur“ 80 Jahren zersetzt werden, kann es in den Bergregionen bis zu 120 Jahre dauern. Die besonderen klimatischen Bedingungen im Gebirge und Hochgebirge verlangsamen diesen Prozess erheblich.

Die niedrigeren Temperaturen in den Bergregionen spielen dabei eine Rolle. Zudem ist für den Abbau von Müll Sauerstoff notwendig, und die Sauerstoffkonzentration in den Bergen beträgt je nach Höhe nur etwa ein Drittel im Vergleich zur Meereshöhe.
Quelle: https://www.bergzeit.de/magazin/muell-in-den-bergen/ Hervorhebung im Text durch mich

Und das hatten wir doch schon mal zu einem anderen Thema:
Zitat von KieliusKielius schrieb am 16.06.2026:Soll das ein Scherz sein?
Deine persönliche und darüber hinaus nicht kenntlich gemachte Spekulation, stellt sicherlich keine Quelle dar.
@megavolt, u. g. gilt für alle deine "Erfahrungen":
Zitat von watnuwatnu schrieb:Es genügt, wenn du nicht als Tatsache behauptest, was du nicht belegen o. "beweisen" kannst. Was ist daran nicht zu verstehen? Halte dich einfach an die Rubrik-Regeln.
Das wurde dir schon deutlich gemacht:



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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 11:43
Zitat von watnuwatnu schrieb:Nur weil du evtl. schon angefressenes Material gefunden hast – vermutlich hast du noch nicht mal Mäuse gesehen und dir das nur so gedacht - heißt das nicht, dass Tiere ganze Helme usw. fressen, @megavolt .
Stell Dir vor, ich kann die Bissspuren zuordnen. Ich halte es auch nicht für das Wahrscheinlichste, will aber die Möglichkeit ansprechen. Am Wahrscheinlichsten ist für mich, dass er gar keinen Helm dabei hatte.

Lieber @watnu, Du weisst ja gut, wo der Meldeknopf für Beiträge ist - verschone mich bitte von Belehrungen, Danke.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 11:52
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ich schon, eben wegen eigener Erfahrung. Mäuse futtern Plastiktüten und z.B. Tupperdosen, Filmdosen, Pet-Flaschen, an, die finden das Material vermutlich wegen der Weichmacher sehr anregend. Eine Tüte kann bis zum nächsten Tag in Fetzchen zerlegt sein und wird dann verschleppt, teils auch im Nest weiterverwendet. Eine Tupperdose kann nach wenigen Tagen Löcher haben (!). Die Viecher kriegen Nüsse auf.
Der Helm hat über 10 Jahre Zeit gehabt, sich zu zerlegen. Auch wenn es heißt, dass sich Kunststoffe schlecht zerlegen, heißt das nicht, dass das Material im Ganzen komplett und unbeschädigt bleibt.
Und größere Tiere knacken Schädel, um an das Hirn zu gelangen.
Deine Meinung ist ja legitim. Natürlich fressen Mäuse und andere Nager solche Dinge ggf AN (!) und nehmen geeignete weiche Teile mit, zerlegen das aber niemals so, dass nichts mehr davon gefunden wird. Also bitte...! Das ist wirklich Quatsch! Ich komme übrigens vom Land (also so wirklich vom Land!) und bin viel in Wäldern unterwegs mit Hund) in denen natürlich auch gejagt wird! Und ich finde regelmäßig (alte) Schädel von Rehen und Schrothülsen. Kein Tier frisst einen nackten Schädel komplett (die Weichteile natürlich schon mitunter neben der Zersetzung)! Und nochmal: die Kleidung lag ja auch noch dort...
Hier mal ein Foto von Anfang des Monats vom Spaziergang abseits des Weges. Meine Kinder haben sogar eine zeitlang Schädel und Knochen gesammelt bzw angeschleppt hier, bis ich da irgendwann einen Riegel vorgeschoben hatte)....

20260613 162801Original anzeigen (3,0 MB)


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 11:55
Was für einen Radsportler mit Tendenz aus dem Ausland spricht, sind fehlende österreichische Vermisstenanzeigen. Ein Abgang wäre in Österreich sicher schneller aufgefallen.

Außerdem könnte der Radsportler ein harter Knochen gewesen sein, der mit mglw. selbst verheiltem Schulterbeinbruch und gebrochenen Rippen schon mal einen größeren Radunfall gehabt haben muss, aber weiter fleißig auf abgelegeneren Strecken (Geheimtipps ?) allein unterwegs war.

Danke an @jeangreen für die interessanten recherchierten Berginfos.

Angenommen er war ein ambitionierter Sportler, der gern auch interessante Berge als Aussichtspunkte mitnahm, auf längeren Touren war, vielleicht mit Tagesrunden, dann musste er ja irgendwo genächtigt haben. Eigenes Auto oder eben in Pensionen.

Beides hätte auffallen müssen. Eventuell (s)ein verlassenes Auto, oder zurückgelassene Habseligkeiten in einer Pension. Oder eben ein minimal ausgestatteter Rucksack, der mit weiteren Sachen 'verschwand', mit dem er sich von Pension zu Pension weiterbewegte.

Und auch dort könnten nicht wahrgenommene Vorreservierungen aufgefallen sein, es sei denn, er hätte es von seinen Tagespensum abhängig gemacht - und hatte dafür mehrere Varianten vornotiert.

Nichts davon wurde gefunden.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 12:01
Zitat von jeangreenjeangreen schrieb:Kein Tier frisst einen nackten Schädel komplett (die Weichteile natürlich schon mitunter neben der Zersetzung)! Und nochmal: die Kleidung lag ja auch noch dort...
Ich denke, es gibt da keine allgemeingültigen Aussagen. Es kommt auf das Mikroklima an, auf die Tiere, die da leben, auf vieles andere. Schnecken nagen an Knochen, weil sie sie als Kalkquelle schätzen. Es gibt tausend Tiere, die sich über uns hermachen, wenn wir in der Natur liegen. Manches bleibt erhalten, anderes nicht. Wir wissen auch nicht, ob Leichenteile durch abfliessendes Schmelzwasser o.ä. bewegt worden sind. Der Tote lag ja in steilerem Gelände. Wir wissen nicht, ob die Knochen, z.B. die Rippen, überhaupt noch in der Kleidung steckten, als die Polizei kam, oder nicht.

Spontan fällt mir der Fall Melanie Frank ein. Da sind nur noch der Schädel und ein Oberschenkelknochen gefunden worden, mehr nicht. Man weiß natürlich nicht, ob der Täter nur diese beiden Teile da abgelegt hat. Aber die meisten Pädosexuellen zerlegen ihre Opfer nicht, sondern legen sie einfach irgendwo ab Wikipedia Melanie Frank


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 12:26
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Ich denke, es gibt da keine allgemeingültigen Aussagen. Es kommt auf das Mikroklima an, auf die Tiere, die da leben, auf vieles andere. Schnecken nagen an Knochen, weil sie sie als Kalkquelle schätzen. Es gibt tausend Tiere, die sich über uns hermachen, wenn wir in der Natur liegen.
Oha, jetzt wird es aber wirklich wild... Doch, natürlich gibt es da allgemeingültige Aussagen innerhalb der Forensik (Kriminalbilogie/-Entomologie).


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 12:27
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Hat den Vorteil dass man abseits vom Rad nicht sofort als Radler identifiziert wird (je nach Sitzpolster), man hat eine größere Auswahl, spart Geld, Stoffe oft robuster...
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Falls der Mountainbiker vor hatte, seine Radtour mit einer Wandertour zu kombinieren, macht die Bekleidung Sinn. Die Jogginghose ist schnell angezogen und man läuft nicht mit einer engen kurzen Radhose durch den Wald.
Und vor allem ist es praktisch, gerade im Gebirge, wo auch mit den Höhenunterschieden große Temperaturunterschiede herrschen können. Da muss man schon flexibel sein. Ein Zwiebellook ist da ideal.
Zitat von returntosenderreturntosender schrieb:Nichts geben würde ich auf Jahresschätzungen des Jägers, weil selbst ich nicht mehr wüsste, zb. welches Jahr mein Hund geboren wurde
Haha. Ja klar, wir wissen natürlich nicht, wie gut der Jäger sich an solche Jahreszahlen erinnern kann. Manche Sachen kann man sich besser merken, weil man sie mit bestimmten anderen Ereignissen verbinden kann (Geburt des Kindes, Enkels…, Hochzeit, Hauskauf, Pensionierung…usw.) Bei anderen verschätzt man sich mal schnell.
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Wobei noch hinzukommt, dass die Leiche ja wohl um die 10 Jahre in steilem Gelände gelegen hat. D.h. da werden im Winter auch ordentlich Schnee draufliegen und im Frühjahr kommt das ggf. in Bewegung. Ev. lag die Leiche also ursprünglich höher
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Wir wissen auch nicht, ob Leichenteile durch abfliessendes Schmelzwasser o.ä. bewegt worden sind. Der Tote lag ja in steilerem Gelände
Aber der Jäger kennt sich ja gut in seinem Revier aus. Der wir schon wissen, wo ungefähr er die Leiche zuerst gefunden hat und ob sie sich groß wegbewegt hat oder nicht. Von daher wird die Polizei das schon wissen, falls der Jäger nicht aus irgendwelchen Gründen das falsch angegeben hat.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Ich bleibe dabei: das hier war ein Gelegenheitsfahrer.
Das kannst du doch aus den vorliegenden Angaben gar nicht so zuverlässig sagen. Ich kenne Leute, die kaufen sich die volle Profiausrüstung für Tausende von Euros, obwohl sie nur mal einen neuen Sport ausprobieren wollen und dann gibt es Leute, die machen seit Jahren einen bestimmten Sport, aber haben nicht das Geld, da nur das Teuerste Equipment zu kaufen oder legen auch auf vieles nicht so viel Wert und die radeln trotzdem in den Alpen rum. Eine allgemeingültige Aussage kann man da nicht machen.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 12:36
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Spontan fällt mir der Fall Melanie Frank ein. Da sind nur noch der Schädel und ein Oberschenkelknochen gefunden worden, mehr nicht. Man weiß natürlich nicht, ob der Täter nur diese beiden Teile da abgelegt hat. Aber die meisten Pädosexuellen zerlegen ihre Opfer nicht, sondern legen sie einfach irgendwo ab
Das ist möglich und kommt sogar sehr häufig vor, dass einzelne Knochen von Wild (Füchse, Wölfe, Marder, Dachse...) teilweise über weite Strecken verschleppt werden. Die Aussage, dass Pädosexuelle ihre Opfer meistens nicht zerlegen, ist wieder so eine (gewagte) These, die hier, selbst wenn sie denn stimmt, nunmal keine Rolle spielt. Und hat weder mit Mäusen, noch mit Schnecken zu tun im Übrigen.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 13:01
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Aber der Jäger kennt sich ja gut in seinem Revier aus. Der wir schon wissen, wo ungefähr er die Leiche zuerst gefunden hat und ob sie sich groß wegbewegt hat oder nicht. Von daher wird die Polizei das schon wissen, falls der Jäger nicht aus irgendwelchen Gründen das falsch angegeben hat.
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Das kannst du doch aus den vorliegenden Angaben gar nicht so zuverlässig sagen. Ich kenne Leute, die kaufen sich die volle Profiausrüstung für Tausende von Euros, obwohl sie nur mal einen neuen Sport ausprobieren wollen und dann gibt es Leute, die machen seit Jahren einen bestimmten Sport, aber haben nicht das Geld, da nur das Teuerste Equipment zu kaufen oder legen auch auf vieles nicht so viel Wert und die radeln trotzdem in den Alpen rum. Eine allgemeingültige Aussage kann man da nicht machen.
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:
Zitat von returntosenderreturntosender schrieb:Nichts geben würde ich auf Jahresschätzungen des Jägers, weil selbst ich nicht mehr wüsste, zb. welches Jahr mein Hund geboren wurde
Haha. Ja klar, wir wissen natürlich nicht, wie gut der Jäger sich an solche Jahreszahlen erinnern kann. Manche Sachen kann man sich besser merken, weil man sie mit bestimmten anderen Ereignissen verbinden kann (Geburt des Kindes, Enkels…, Hochzeit, Hauskauf, Pensionierung…usw.) Bei anderen verschätzt man sich mal schnell.
Ich kann das nur unterschreiben und sehe es ähnlich wie Du! Nur, weil man selbst einige Dinge nicht erinnern kann oder dies und das anders gemacht hätte heißt das nicht, dass jeder andere genauso handeln würde. Ich glaube, wenn man eine Leiche in seinem Wald findet und ein herrenloses Rad (und der Wald bzw die Jagd dort scheint ja offensichtlich eine große Rolle gespielt zu haben für ihn und innerhalb der Familie) wird man ein solches, doch sehr prägnantes Vorkommnis wahrscheinlich zeitlich recht gut einordnen können. Auf den Tag genau konnte es der Jäger laut Ermittler ja auch nicht mehr eingrenzen (er nannte den Zeitraum Spätsommer bzw früher Herbst). Immer vorausgesetzt die Aussgen stimmen so. Denn Beweise gibt es nicht.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 13:26
Zitat von megavoltmegavolt schrieb:Artikel für Mitforenten, die sich nicht vorstellen können, dass man ohne Essen losfährt
Deine verlinkten Quellen haben mit deiner o. g. Behauptung nichts zu tun. Es ging im Thread um Mountainbiker, die auf einer entspr. Tour unterwegs sind:
Wie du selbst zitiertest, war der man auf dem Weg zu einer Feier und nicht auf einer MTB-Tour (s. u.). Er wurde von Mountainbikern gefunden.
Einheimische gab an, dass er bereits am vergangenen Sonntag zur 90-Jahr-Feier am Predigtstuhl unterwegs war
Quelle: https://www.salzburg24.at/news/salzburg/grenznah/vermisster-47-sechs-tage-ohne-essen-im-lattengebirge-unterwegs-art-164887 , Hervorh. durch mich


Und unter deiner anderen Quelle über den tödlich verunglückten, jungen Mountainbiker steht nichts über seine Ausrüstung oder Verpflegung. Zusammengefasst:
Ein Mountainbiker stellt sein Fahrrad in den Alpen ab und kommt nicht zurück.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/ungluecke/id_100821868/oesterreich-deutscher-stirbt-in-den-tiroler-alpen-auf-der-kuchenspitze.html


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 13:43
@watnu
Ich verstehe Dein Problem nicht. Beide zitierten Artikel waren nicht mit einer Behauptung verknüpft (mit welcher überhaupt?), sondern wurden hier für die Leute, die es interessiert, angehängt. Erster Fall: Leute stellen ihr Fahrrad ab, gehen zu Fuß weiter, verunglücken; zweiter Fall: auch Erfahrene machen eine Tour ohne Verpflegung und geraten in Not.

Ich würde Dich bitten, Beiträge, die Du beanstandest, einfach den Moderatoren zu melden. Ich habe nicht vor, mich auf seitenlange Zitatelitaneien einzulassen. Zum Teil zitierst Du Dich auch einfach nur selbst.

Vielen Dank für Dein Verständnis!


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 14:20
Kann man denn nicht anhand der Knochen bestimmen wo der Mann aufgewachsen ist?

Meiner Meinung nach könnte der Mann ein Saisonarbeiter aus Osteuropa sein, der in Metzgereien oder auf dem Bau tätig war. Vielleicht hat er irgendwann in Bremen gearbeitet, dann später in Österreich. Wenn er keine Familie im Herkunftsland hat und bei den Saisonarbeiten auch nicht wirklich nachhaltige Kontakte knüpft, wird er wohl auch nicht vermisst. Osteuropäer dürfen von Haus aus nur 3 Monate am Stück bleiben.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 14:30
Zitat von EmsigEmsig schrieb:Kann man denn nicht anhand der Knochen bestimmen wo der Mann aufgewachsen ist?

Meiner Meinung nach könnte der Mann ein Saisonarbeiter aus Osteuropa sein, der in Metzgereien oder auf dem Bau tätig war. Vielleicht hat er irgendwann in Bremen gearbeitet, dann später in Österreich. Wenn er keine Familie im Herkunftsland hat und bei den Saisonarbeiten auch nicht wirklich nachhaltige Kontakte knüpft, wird er wohl auch nicht vermisst. Osteuropäer dürfen von Haus aus nur 3 Monate am Stück bleiben
Eine Isotopenanalyse dürfte der nächste Ermittlungsschritt sein, falls die Öffentlichkeitsfahndung zu keinerlei Ergebnissen führen sollte.
Es ist wahrscheinlich ein recht schwieriges Unterfangen, die Presse in sämtlichen ost- und südosteuropäischen Ländern ans Berichten zu kriegen, wenn aufgrund des Trikots und des Fahrrads erstmal davon ausgegangen wurde, der Tote käme aus dem Raum Bremen.
Im Fall Evi Rauter gäbe es sicherlich bis heute noch keine Identifizierung, wenn nicht die eine Journalistin Tura Soler so hartnäckig drangeblieben und außerdem proaktiv mit dem Fall auf einen österreichischen TV-Sender zugegangen wäre.


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 15:28
Servus.tv ab ca. Min. 46.00 / 8.00:
Die Ermittler haben u. a. in Österreich, um Österreich und über den INTERPOL-Kanal auf polizeilicher Ebene alle Möglichkeiten zur Ermittlung abgängiger Personen genutzt.

Da sie auch jemanden vom ehemaligen NCA kontaktiert hatten, kann man davon ausgehen, dass auch weitere Personen und Unternehmen befragt wurden, wie z. B. potenzielle Gastgeber vor Ort.
DNA-Untersuchungen, anthropologische Analysen und internationale Abgleiche mit Vermisstenfällen blieben bislang erfolglos. Nach Einschätzung der Polizei handelt es sich um einen Mann zwischen 40 und 60 Jahren. Seine Körpergröße wird auf etwa 1,60 bis 1,70 Meter geschätzt.

Wann genau der Mann starb, lässt sich nicht mehr feststellen. Die Sachverständigen gehen davon aus, dass der Todeszeitpunkt zwischen 2014 und 2019 liegt. Auch die Todesursache bleibt unklar. Der Zustand der sterblichen Überreste erschwert die Ermittlungen erheblich. Zudem fehlt der Schädel des Toten. Ein Gewaltverbrechen kann deshalb nicht ausgeschlossen werden.
Quelle: https://www.sn.at/panorama/oesterreich/ein-toter-radfahrer-den-niemand-vermisst-polizei-hofft-auf-hinweise-zu-leiche-im-wald-art-655944 , Hervorh. durch mich

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Zitat von antheanthe schrieb:
Zitat von EmsigEmsig schrieb:Kann man denn nicht anhand der Knochen bestimmen wo der Mann aufgewachsen ist?

(…)
Eine Isotopenanalyse dürfte der nächste Ermittlungsschritt sein, falls die Öffentlichkeitsfahndung zu keinerlei Ergebnissen führen sollte.
Das wird in u. g. "Fachprofil Forensische Anthropologie" erwähnt. Ob das gemacht wurde bzw. bei nicht identifizierbaren Toten Standard ist?
Ein Sonderfall der Identifizierung ist die Untersuchung der Überreste unbekannter Toter; neben einigen der oben genannten Merkmale werden hier individuelle Merkmale am Skelett (z.B. Zahnstatus, anatomische Varianten, Pathologien) herangezogen, auch die Rekonstruktion des Gesichts anhand des Schädels oder die Herkunftsanalyse anhand von Morphologievergleich, Spurenelementen– und Isotopensignaturen im Knochen finden Anwendung.
Quelle: https://gfa-anthropologie.de/fachbereiche-der-anthropologie/forensische-anthropologie/


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Unbekannter toter Radfahrer in Wald in Österreich

20.06.2026 um 15:50
Zitat von watnuwatnu schrieb:Das wird in u. g. "Fachprofil Forensische Anthropologie" erwähnt. Ob das gemacht wurde bzw. bei nicht identifizierbaren Toten Standard ist?
Nachdem es weder Zahnstatus noch Fingerabdrücke noch einen Schädel für eine Gesichtsrekonstruktion gibt, wäre eine Isotopenanalyse sicherlich sehr hilfreich, um wenigstens ein Suchgebiet eingrenzen zu können. Ich gehe davon aus, dass es in diesem speziellen Fall genehmigt und durchgeführt werden wird.


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