Madridista7 schrieb:Na was wäre denn dort auf dem Amt los, wenn sie zugeben würden, es stand eine Kindeswohlgefährdung im Raum, aber man hat nicht gehandelt…
Das kann leider immer der Fall sein 😞.
Überall arbeiten aber eben auch nur Menschen.
Generell ist es schon so, dass gerade die Jugendämter extrem am Limit sind.
Darüber gibt es übrigens in der ARD Mediathek eine gute Doku zu dem Thema.
Unbedingt anschauen! Mein Tipp aus der ARD Mediathek: Jugend%C3%A4mter%20in%20Not%3A%20Kinder%20in%20Gefahr%3F%0A{link}
https://www.ardmediathek.de/video/die-story/jugendaemter-in-not-kinder-in-gefahr/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYzc5MTg3NWYtMDEwZi00ZmU4LWJkM2MtMWI3ZjYzMjJlMmM3?
Um ausreichend helfen zu können, bräuchten die viel mehr Kapazitäten.
Dazu kommt z.B. unter anderem auch, wie sich die zu betreuenden Familien/ Familienmitglieder äußern.
Verstehen sie z.B. dass sie Unterstützung benötigen ?
Können sie dies ausreichend kommunizieren ?
Sind die Maßnahmen entsprechend vorhanden...?
Das sind nur ein paar Beispiele.
Und fast immer stößt man an ein ausgeschröpftes überlastetes System, mit Kostenersparnis, zuwenig notwendige Angebote, lange Wartelisten etc......
Tote Kinder sind die traurige Spitze dieses Eisbergs.Das will keine Behörde und kein Amt.
Möge sich dieser Fall schnell aufklären.