6fach Mord von Stade
gestern um 12:24Die Fragen, die @calligraphie aufgeworfen hat, finde ich verständlich und berechtigt. Die sogenannte Patentante hat zu diesem offenkundig kriminellen Herrn, der illegal in Deutschland lebte, eine Liebesbeziehung unterhalten, ihn mit Geld und PKW versorgt und eine Medienkampagne angezettelt, um ihn vor der Verfolgung einer Straftat (schwere Verletzung seines Kleinkindes durch Schütteln) zu bewahren.calligraphie schrieb:Dafür, dass er illegal in Deutschland war und parallel dazu in der Türkei zur Fahndung ausgeschrieben war, hat er anscheinend hier, ein gutes Leben geführt unter dem Radar der Behörden. Und die Patentante will nicht gewusst haben, dass sie hier einen gesuchten Straftäter finanziell und emotional ( intime Beziehung) unterstützt hat. Die Dame hat für ihn eine Kampagne inszeniert und Ärzte diffamiert.
Und die mysteriösen offenbar Enise? Hat die das Verhältnis des Kindsvaters mit der german Lady gedeckt, geduldet, weil die Patentante die goldene Gans war?
Das ist echt alles ein Alptraum.
Zugleich steht sie nach wie vor unter Verdacht, den sechsfachen Mörder nach dem Verbrechen in Stade gezielt zur Flucht verholfen zu haben. Die Ermittlungen gegen sie dürfen auf keinen Fall eingestellt werden - übrigens auch nicht gegen Enise Ö., die Partnerin des Mörders.
Einmal abgesehen von Deinen ansonsten so zutreffenden und überzeugenden Anmerkungen zu diesem Fall: In diesem Punkt möchte ich Zweifel anmelden.Zaunkönigin schrieb:Vielleicht können wir mal mit der Mär der "Migrationshelferin" abschliessen.
Es handelte sich hier ganz offenbar um einen privaten Kontakt. Sie war so hören wir aktuell seine Geliebte und hat ihm bei diversen alltäglichen Angelegenheiten geholfen. Das hat mit einem professionellen oder ehrenamtlichen Migrationshelfer doch gar nichts zu tun.
Sylvia S. ist als Migrationshelferin in einem Milieu tätig, in dem sie durchaus auf Fatih G. und Enise Ö. gestoßen sein könnte. Vielleicht hat sie mit ihrem beruflichen Wissen auch privat Beratung und Hilfe gewährt. Sie muss ja nicht offiziell für ihre Organisation tätig geworden sein.
Auf jeden Fall wird Sylvia S. sich darin ausgekannt haben, wie man mit Behörden umgeht (etwa in Sorgerechtsangelegenheiten). Und sie wusste offenbar auch, wie sich Öffentlichkeit herstellen lässt. Da könnten ihre beruflichen Fähigkeiten ebenfalls hilfreich gewesen sein.
