cambio schrieb:Hier noch ein Bild von dem Grundstück“Klettergarten“ und dem Grundstück „Planungsbüro“ aus „Kripo live“.
Was man auf diesem Bild schon erahnen kann und gut erkennt, wenn man die umfassende Luftaufnahme der Umgebung der Begerburg betrachtet, dass das Gebiet doch teilweise stark zerklüftet und dicht bewachsen ist.
https://www.allmystery.de/bilder/km174164-id3359997Es wird bei den bisherigen Suchmaßnahmen nicht möglich gewesen sein, jeden Quadratmeter des für den Liegeort der Leiche in Frage kommenden Gebietes in Dölzschen gründlich abzusuchen und bis unter die sichtbare Oberfläche zu überprüfen.
Das dürfte insbesondere für schwerer zugängliche Bereiche wie Zerklüftungen, Buschwerk oder Dickicht gelten. Insbesondere letzere könnte man überhaupt nur sicher kontrollieren, indem man sie über dem Boden abholzen würde. Ich denke nicht, dass bei den bisherigen Absuchen auch gerodet wurde. Höchstens im Einzelfall, keinesfalls jedoch flächendeckend.
Gar nicht oder nur oberflächlich dürfte man die Vegetation in der Höhe geprüft haben, also z.B. Baumkronen, auch wenn Suizide auf oder in Bäumen nur seltene Einzelfälle sind.
Man dürfte sich bei der Suche auf eine visuelle Inaugenscheinnahme der Suchgebiete durch Bereitschaftspolizisten, eventuell ergänzt um Stochern im Boden und Spürhunde beschränkt haben, was die Suche insgesamt fehleranfällig macht.
Da die Vermisste im März 2024 verschwand könnte ihr Leichnam am Boden alsbald von der austreibenden Vegetation überdeckt worden sein, so dass davon auch in gut zugänglichen Bereichen nicht mehr viel zu sehen war.
Spätestens im Herbst 2024 begrub dann eine erste Laubschicht die sterblichen Überreste. Inzwischen sind es drei Laubschichten und ein längst verwester und skelettierter Körper, der praktisch, wenn auch nicht tief, "unter der Erde" liegt.
Ich befürchte, dass die Vermisste sich in der zum Zeitpunkt ihres Verschwindens dramatisch schlechten Verfassung in einem schwer zugänglichen Bereich in der Umgebung der Begerburg oder ihrer Wohnung, z. B. in dichtem Buschwerk, das Leben genommen haben könnte und ihre sterblichen Überreste bisher nur noch nicht gefunden wurden. Außer von Wildtieren, wobei mindestens ein Knochen verschleppt und dadurch, wie wir wissen, bereits entdeckt werden konnte.