Corina Niemand - Verschwunden 2024, Knochenfund 2026
03.10.2026 um 23:07Nein, eben nicht, sondern erst ab 6 Uhr.cambio schrieb:Irgendwo ist der Zeitraum von 05.10 Uhr
(Danke an @HolzaugeSHK)
Shiloh schrieb:Bildergalerie Bild Nr. 21 und 22.
Nein, eben nicht, sondern erst ab 6 Uhr.cambio schrieb:Irgendwo ist der Zeitraum von 05.10 Uhr
Shiloh schrieb:Bildergalerie Bild Nr. 21 und 22.
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Nehmen wir mal an, das wäre so.Silberstreif. schrieb:
Das ist zwangsläufig recht individuell. Je mehr Kinder da sind, desto mehr steigt die Chance, dass eines nicht begeistert ist davon, dass da eine neue Person mit Mama oder Papa und den Kindern in der Wohnung lebtEdna schrieb:3. Ist mir wirklich sehr neu, dass 2 (erwachsene) Kinder eine neue Beziehung verhindern.
Oder warum muss man das da so erwähnen? Irgendjemand muss eben meistens damit leben, den Hauptteil der Kinder zu tragen. Es wird schon seine Gründe haben, warum.das so entschieden wurde. Es ist ja kein Gesetz, dass die Mutter diejenige sein muss, bei der die Kinder leben (und diese dann anscheinend keine neue Beziehung haben kann und das dann wohl okay ist) und der Vater zahlt.Silberstreif. schrieb:Trotzdem wirkt es ungewöhnlich, dass sie sich nach der Scheidung entschieden haben, dass die Kinder deutlich mehr beim Vater sind, und nicht sie die größere Wohnung hat und der Vater dafür entsprechend zuzahlt. Der Vater hat ja auch ein Recht auf eine neue Beziehung mit einer Frau.
Eben. Hört sich für mich bzgl. des Sohnes nach Wechselmodell an.Edna schrieb:Es gibt so viele verschiedene Familienmodelle
Ich weiß ja nicht, welche Gewohnheiten ihr so habt, aber wenn ich das Haus verlasse – und sei es auch nur für kurze Zeit – wird mein Bett immer ordentlich hinterlassen. Man weiß ja nie, ob plötzlich unangekündigt Freunde meines Kindes vor der Tür stehen. Da möchte man sich schließlich nicht mit einem völlig verruschelten Bett blamieren.Silberstreif. schrieb:Jedenfalls war da auch der Kameraschwenk auf den Wäscheständer mit der daneben auf dem Boden liegenden Kleidung, und das Bett, wo nur eine Hälfte benutzt aussah.
Weil es in diesem Forum darum geht, Kriminalfälle zu erörtern. Es ist eine Frau zu Tode gekommen! Wo auch wegen Totschlags ermittelt wird, ist es sinnvoll, sich zu einer Fallanalyse Gedanken zu machen, also zu Persönlichkeiten und Beweggründen von möglichen Beteiligten. (So ist es z.B. interessant zu hören, dass die Arbeitskolleginnen sagen, Corina N. wäre nicht einfach gewesen, und keine Ja-Sagerin).Edna schrieb:Oder warum muss man das da so erwähnen? [...]
Es ist ja kein Gesetz, dass die Mutter diejenige sein muss, bei der die Kinder leben
Warum? Wenn man gleichberechtigt, partnerschaftlich denkt, könnte ein Kind beim Vater, und eines bei der Mutter leben. Es ist halt statisitsch gesehen so, dass sehr wesentlich mehr Jugendliche geschiedener Eltern bei der Mutter leben. Und wenn das hier, wo eine Mutter zu Tode gekommen ist, nicht so ist, dann darf ich fragen, warum. (Deshalb beginnt ja wohl auch der Filmbeitrag mit einer Darstellung der "emotionalen" Familien-Situation) Ich vermute, zum einen hat es Frau Niemand so gesehen, dass wesentlicher sie sich in dieser Ehe viele Jahre um die Kinder (und ev. auch Haushalt) gekümmert hat, und dass das jetzt fairer Weise mal umgekehrt sein sollte, denn sie wollte ja ev. gerne ihre Diss (neben einem Job vermutlich) fertig machen, also sich beruflich mehr verwirklichen. Jetzt haben wir gehört, dass die Nähe des Gymnasiums eine Rolle spielte. Das ist eine stimmige Begründung.Edna schrieb:Irgendjemand muss eben meistens damit leben, den Hauptteil der Kinder zu tragen.

Die Polizei geht davon aus, dass Corina ihre Wohnung in der Straße Südwesthang in Dresden zwischen 5.10 Uhr und 14.10 Uhr verlassen haben muss. Vielleicht ist sie zum Spazieren oder Joggen nach draußen gegangen. Ihre Tochter Enya gab an, dass sie das hin und wieder tat, um den Kopf freizubekommen. Durch die Medikation am Vorabend wäre es möglich gewesen, dass sich die 43-Jährige in einer hilflosen Lagen befunden hätte. Die Polizei suchte deshalb zeitiger als normal, auch ein Helikopter und ein Fährtenspürhund kamen zum Einsatz.Hier wird auch über die Anzahl der Hinweise berichtet, die nach der Ausstrahlung bei XY eingegangen sind.
Nachdem der Fall am 8. Juli im ZDF gezeigt wurde, sagte ein Polizeisprecher der Polizeidirektion Dresden eine Woche nach der Ausstrahlung gegenüber BLICK.de, dass „nach der Fernsehsendung etwa ein Dutzend Hinweise bei der Polizei zum Fall Corina N. eingegangen sind. Die Polizei prüft diese Hinweise gegenwärtig ab. Ob sich aus diesen neue Ermittlungsansätze ergeben, ist noch nicht zu bewerten.“Quelle:
Ja. Jedes für sich genommen, ist erstmal nicht auffällig. Eine wilde Nacht in einem Bett verbracht - da mögen früh noch Kleidungsstücke umherliegen ;-) Nach einem gemeinsamen Urlaub kannte man auch schon die Aufräumgewohnheiten des Partners. Was für mich dann nicht dazu passt, ist, dass man nicht die Zeit des Spaziergangs (nun wohl doch nicht in Vortagsbekleidung) nutzt, um die Rollos hochzuziehen und mal ne Viertelstunde durchzulüften.HolzaugeSHK schrieb:Ich weiß ja nicht, welche Gewohnheiten ihr so habt, aber wenn ich das Haus verlasse – und sei es auch nur für kurze Zeit – wird mein Bett immer ordentlich hinterlassen.
... schreibst du noch. Siehts so aus, als wäre man doch gemeinsam nach Leipzig aufgebrochen in der Frühe, um sich die Bahnfahrt zu ersparen? Ein spontanes "Ich komme gleich mit"? Dagegen spricht wohl der Knochenfund noch innerhalb des Stadtgebietes.HolzaugeSHK schrieb:Das Schlafzimmer sieht so aus, als wäre etwas Unvorhersehbares passiert!
Das stimmt, wobei wir hier ja so gar nichts darüber wissen, warum die Regelung so getroffen wurde, wie sie nun mal war. Das kann, wie oben bereits von verschiedenen Usern geschrieben, ganz praktische Gründe gehabt haben (geeignetere Wohnung, Nähe zur Schule, Beruf des Vaters, der sich besonders gut mit der Kinderbetreuung vereinbaren lässt usw.)Edna schrieb:Mich stört nur, dass bei der Bewertung offenbar immer noch ganz selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass die Hauptbetreuung eigentlich bei der Mutter liegt. Weicht eine Familie davon ab, scheint es plötzlich erklärungsbedürftig zu werden.
Auch richtig. Es ist ja offenbar ein Naturgesetz, dass in jeder Diskussion hier wo es um einen Fall geht, der bei XY gezeigt wurde, jedes Detail aus dem Film unter die Lupe genommen und zu einer versteckten Botschaft ausgedeutet wird.Edna schrieb:Warum geht ihr alle eigentlich davon aus, dass die Details im XY Beitrag alle komplett korrekt sind? Das ist ja am Ende auch nur ein Filmbeitrag, der einen Überblick über die Situation geben soll. Ob da nun wirklich ein Stapel Briefe gelegen hat, den die Polizei sich angesehen hat, oder nicht, das würde ich jetzt nicht anhand des Filmbeitrags annehmen.
Dann fangen wir mal an @Kuno426 ! 😉 Was wissen wir denn überhaupt - eigentlich nicht viel!? 🙄Kuno426 schrieb:Ich würde auch zum Vortag zurückgehen. Alles auf Null setzen.
HolzaugeSHK schrieb am 29.09.2026:Ich habe die Ereignisse und Zeiten der letzten Stunden vor dem Verschwinden von Corina Niemand noch einmal kurz zusammengetragen.
Freitag, 22.03.2024
??:?? Uhr - Simon hat Urlaub und holt Corina am Büro ab
??:?? Uhr - Abendbrot, Tee, Film anschauen
??:?? Uhr - Ausschalten Handy und zeitig ins Bett gehen

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Eben. Es ist völlig egal, womit die Wohnung mittags gegen 14 Uhr noch verdunkelt war. Wichtig ist die Info, dass die Wohnung so in diesem Zustand vorgefunden und demnach auch so verlassen wurde. Daraus lässt sich mMn auf "vor Sonnenaufgang" schließen. Dies wäre ein Zeitfenster von Freitagabend ca. 19 Uhr (Sonnenuntergang) bis Samstagmorgen ca. 6 Uhr ...brigittsche schrieb:Auf die einfache Idee, dass die als Drehort verwendete Wohnung nun mal zufällig Rollläden hatte und es für den Zuschauer völlig Latte ist, ob die Fenster nun durch Jalousien, Rollläden, Vorhänge oder Packpapier verdunkelt waren und es nur darum ging, dass sie verdunkelt waren, könnte man mit ein bisschen praktischer Überlegung schon kommen
Möglich, aber auch nicht zwingend. Wenn man z. B. länger schläft, gar verschläft, kann es passieren, dass man Hals über Kopf los muss und dann die Vorhänge/Rollos halt geschlossen bleiben, weil man keine Zeit mehr hat, sie zu öffnen. Auch wenn es draußen schon hell ist.Shiloh schrieb:Daraus lässt sich mMn auf "vor Sonnenaufgang" schließen.
Glaube ich auch nicht. Wir sollten nicht vergessen, die Frau war autotechnisch nicht mobil. Dann nimmt sie das Handy mit und lässt es aber ausgeschaltet ? Geldbörse etc war aber nicht weg ? Ging eigentlich aus dem FIlm hervor ob die Wohnung abgeschlossen war ?brigittsche schrieb:Möglich, aber auch nicht zwingend. Wenn man z. B. länger schläft, gar verschläft, kann es passieren, dass man Hals über Kopf los muss und dann die Vorhänge/Rollos halt geschlossen bleiben, weil man keine Zeit mehr hat, sie zu öffnen. Auch wenn es draußen schon hell ist.
Glaube ich allerdings in diesem Fall eher nicht.
Könnte auch heissen, ab Freitagmorgen 6 Uhr (Fahrt zur Arbeit). Falls sie selbst gar nicht mehr heimgekommen ist, sondern nur ihr Auto, ihr Handy ...Shiloh schrieb:Daraus lässt sich mMn auf "vor Sonnenaufgang" schließen. Dies wäre ein Zeitfenster von Freitagabend ca. 19 Uhr (Sonnenuntergang) bis Samstagmorgen ca. 6 Uhr ...