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Der Fall Dirk Schiller

1.496 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Vermisst, DDR, Stasi, Harz, Blauer Moskwitsch, Heimkehle

Der Fall Dirk Schiller

23.01.2015 um 12:51
@pfiffi
Hast du den Text über den kleinen Tugra gelesen? Der spielte am Hochwasser führenden Bach, und trotzdem glaubte die Polizei nicht mehr an ein Ertrinken, weil keine Spuren gefunden wurden.


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jacon
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Der Fall Dirk Schiller

23.01.2015 um 12:52
Ich möchte keinerlei Streitigkeiten anzetteln,und verteidige lediglich meine Theorie und Bestandteile hiervon.
Es ist aus meiner Sicht eben nicht logisch,in diesem Vermisstenfall bei fehlenden Spuren vom Kind,von einem Unglücksfall auszugehen.
Irgendetwas hätte ansonsten gefunden werden müssen,da bin ich mir sicher.
In welchen Bach Dirk auch gefallen sein soll,keiner dieser Flüsschen verläuft schnurgerade und trägt ein Kind dermaßen weit,daß es nirgendwo auch nur einen Überrest gibt.
Denn das käme dem sich in Luft auflösen gleich.


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23.01.2015 um 12:53
hopkirk schrieb:Hast du den Text über den kleinen Tugra gelesen? Der spielte am Hochwasser führenden Bach, und trotzdem glaubte die Polizei nicht mehr an ein Ertrinken, weil keine Spuren gefunden wurden.
Hast Du ihn gelesen? Ein Schlüpfen durchs Gitter kann nicht ausgeschlossen werden.


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23.01.2015 um 12:55
@jacon
und Deien Theorie ist? Das wir nicht weiter kommen?


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23.01.2015 um 12:55
@pfiffi
Nichts gilt mir als sicher. Aber dir gilt als sicher, dass in der Nähe von Flüssen spurlos verschwundene Kinder ertrunken sein müssen. Du musst mich nicht überzeugen, du kannst mich nicht überzeugen. Na und? Bist du deswegen jetzt eingeschnappt?


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23.01.2015 um 12:55
@pfiffi
Nichts gilt mir als sicher. Aber dir gilt als sicher, dass in der Nähe von Flüssen spurlos verschwundene Kinder ertrunken sein müssen. Du musst mich nicht überzeugen, du kannst mich nicht überzeugen. Na und? Bist du deswegen jetzt eingeschnappt?


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23.01.2015 um 12:58
Es gibt so viele Fälle von Menschen, die mitsamt ihrem Auto in einem Gewässer verschwunden sind, teils nicht mal besonders tiefe Gewässer, und die wurden auch nur durch Zufall nach Jahren oder gar Jahrzehnten gefunden. Was ist so schwer daran vorzustellen, dass ein kleiner Junge so lang verschwunden bleiben kann, wenn er in einen Hochwasser führenden Bach/Fluss fällt - er war so klein, er kann einfach so durchgerutscht sein. Habt Ihr Euch bei Google-Maps mal den weiteren Verlauf der Thyra angeschaut ab Heimkehle flussabwärts? Dieser Fluss verschachtelt sich total oft und fließt am Ende in einen großen See - es gibt 1000 Stellen, an denen Dirk angeschwemmt worden ein kann, wo ihn niemand mehr fand, bis Mutter Natur die restliche Spurenbeseitigung erledigt hat. Tiere fressen alles mögliche, auch Kunstfasern, um an die Wattierung darunter zu kommen, sie fressen Plastiktüten etc. pp., wenn sie Hunger haben!


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23.01.2015 um 13:01
Nachtrag: Auch der kleine Tugra wurde ertrunken aufgefunden.
@diegraefin
Vorstellen kann ich mir vieles, aber so lange nichts bewiesen ist, halte ich alles für möglich.


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23.01.2015 um 13:04
@diegraefin natürlich. Siehe Fall Anton Kohschuh

@hopkirk nicht diese Spiele, okay? Du bist es doch, der hier vorgaukelt, sicher zu wissen, was Sache sei. ich sage lediglich: Da kein Motiv ersichtlich ist für das Entführungsszenario, halte ich das Unglücksszenario für das Wahrscheinlichste. Und ich widerlege eben die behauptung, das könne doch nicht sein, dass jemand spurlos verschwindet - natürlich kann das sein. Das Szenario "ertrunken im Bach, dann spurlos verschwunden" ist eben das Wahrscheinlichste und mitnichten unmöglich.
hopkirk schrieb:Nachtrag: Auch der kleine Tugra wurde ertrunken aufgefunden.
weil dort ein Wehr war. War es an der Thyra aber nicht. Und wieder lernen wir: Es gibt topprofessionelle Suchaktionen, die nichts einbringen, viel professioneller als es 1979 in der DDR möglich war (Wärmekameras etc) - aber Kommissar Zufall musste wieder einmal helfen.


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23.01.2015 um 13:09
Zum Fall Tugra:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/tugra-weiter-vermisst-suche-bleibt-erfolglos-1.955778
Gefunden wurde der Leichnam des Jungen schließlich ein ganzes Stück stromabwärts, in der Isar auf Höhe der Muffathalle an einem Wehr - und das eher zufällig: Arbeiter hatten am späten Dienstagnachmittag Wartungsarbeiten am Wasserkraftwerk bei der Muffathalle durchgeführt. Dazu mussten sie Wasser ablassen. Bereits nachdem der Wasserspiegel etwa einen Meter gefallen war, sahen sie den leblosen Körper im Wasser liegen.
Mit Tauchern wurde gesucht, mit allem Schick - nix! Wartungsarbeiten am Wehr waren es.


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Der Fall Dirk Schiller

23.01.2015 um 13:15
@jacon
Du verteidigst nicht Deine Theorie, sondern stellst deine Meinung, die hier von kaum einen geteilt wird als Ergebniss dieser Diskussion dar.
Alle anderen sprechen meist von Wahrscheinlichkeiten.
Deine Einzel Meinung hat sich aber nach Deinen Worten als Fazit der Diskussion herausgestellt.
Und das ist eben gerade nicht so.Ganz das Gegenteil ist der Fall.

Deine Meinung beruht auch nicht auf Fakten und Spuren, sondern Du begründest sie alleine mit dem nicht auffinden von Spuren.

Und das ist eben kriminalistisch falsch und führt in die Richtung subjektive Manipulation.


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Der Fall Dirk Schiller

23.01.2015 um 13:19
@pfiffi
In Dirks Fall ist auch immer von Fanggittern die Rede gewesen. Ich will niemandem meine Sichtweise aufzwingen, aber ich lasse mir auch keine andere aufzwingen, zumal es für keine Variante Beweise gibt.


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Der Fall Dirk Schiller

23.01.2015 um 13:20
@pfiffi
In Dirks Fall ist auch immer von Fanggittern die Rede gewesen. Ich will niemandem meine Sichtweise aufzwingen, aber ich lasse mir auch keine andere aufzwingen, zumal es für keine Variante Beweise gibt.


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23.01.2015 um 13:38
@hopkirk
Selbst die Userin MichaelaE hat doch hier eingeräumt, dass es ein solchen Fanggitter stromabwärts (!!!) von der Heimkehle aus gar nicht gibt, wenn ich das noch richtig auf dem Schirm habe (man korrigiere mich bitte ansonsten), und stromaufwärts kann er ja kaum geraten sein.

Hier:
Beitrag von MichaelaE, Seite 12

BTW., weiß jemand, warum MichaelaE kein Mitglied mehr ist?


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23.01.2015 um 14:50
@diegraefin
Dieses Gitter, in dem die ominöse Strumpfhose mit den Katzenknochen gefunden wurde, existiert wohl. Wehre etc. gibt es immer irgendwo, und wenn nicht gerade Jahrhundert-Hochwasser ist, bleibt da auch was hängen.


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jacon
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Dirk Schiller

23.01.2015 um 14:50
@Nightrider64

Tut mir leid,aber da bist Du auf einem Holzweg.
Jetzt nimm einmal an,daß nach wiederholter akribischer Suche festgestellt werden muss das Dirk nicht in den Bach gefallen und nicht ertrunken ist.
Vor der Suche war die Wahrscheinlichkeit hierfür bei 50:50.
Nach ergebnisloser Suche würde die Frage im Raum gestanden haben,was also mit Dirk geschehen war.
Kannst Du Dir einen plausiblen Grund vorstellen,warum jemand ein Interesse daran gehabt haben könnte,genau diese Fragestellung zu vermeiden?
Zu vermeiden war das nur,indem keine wirklich intensive Suche die Frage des Ertrinkens beantwortet.
Naheliegend wäre die Intensivstsuche ja gewesen,um?
die Ungewissheit ob ertrunken oder nicht, wenigstens verlässlich zu beantworten.
Hätte sich also heraus gestellt das Dirk nicht durch einen Unglücksfall zu Schaden kam,dann bin ich der Meinung,daß sich daraus wirklich üble Verwicklungen ergeben hätten.


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23.01.2015 um 15:24
Was damals bei der unmittelbaren Suche versäumt wurde, oder technisch nicht möglich war ist die eine Frage. Daraus die Schlußfolgerung zu ziehen er könne nicht ertrunken sein die andere.

Hier irgend welche Wahrscheinlichkeiten mit 50:50 anzugeben ist unseriös.und sehr sehr subjektiv. (Wenn Du mich fragst steht die Wahrscheinlichkeit das er ertrunken ist bei 95 zu 5)

Das nicht in andere Richtung ermittelt wurde ist schlichtweg falsch!

Schließlich wurden die Eltern befragt, weil sich auch aufgrund des bereits verunglückten Sohnes ein Anfangsverdacht ergab, der sich aber nicht erhärtet hat, schreibt Fr. Stein selbst.

Ebenso wurde der Moskwitsch und dessen Insassen ermittelt, die offensichtlich nichts mit dem Verschwinden zu tun hatten, da es sich um normale Urlauber handelte.

Und sonst war niemand weit und breit anwesend an diesem Tag an dieser Stelle. Also was hätte man wie ermitteln sollen?

Des Weiteren wurde nach der Wende ermittelt, ob die Staatsicherheit mit dem Verschwinden zu tun hatte. Ebenfalls ohne das sich ein konkreter Anfangsverdacht ergeben hat.

Und zu deiner Intensivsuche die angeblich nicht stattgefunden hat. Die Suchmannschaft hat bis zum dunkel werden gesucht. Man hätte natürlich noch 10km den Fluss abwärts absuchen können am nächsten Tag, auch mit Hunden. Aber das wäre wahrscheinlich nicht einmal im Westen zu dieser Zeit erfolgt. Man hätte auch hier die Suche eingestellt irgendwann.

So wurde im letzten Jahr ein vermisster Schwimmer im Berliner Flughafensee 2 Tage lang gesucht und nicht gefunden. Danach stellte man die Suche ein, da von einem lebendig Auffinden nicht mehr auszugehen war. 5 Wochen später fand man dann die Leiche im Schilf. Die Frau, die vor 3 Wochen in die Spree gesprungen ist hat man auch bis heute nicht gefunden und die Suche nach 24 Stunden eingestellt

So war es auch bei Dirk. Das er im Harz- Randgebiet am Tage später noch lebend aufzufinden gewesen wäre wurde halt als unwahrscheinlich angesehen und die weitere Suche eingestellt.
Soweit ich weis, haben Freiwillige ja auch noch am nächsten Tag gesucht.


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23.01.2015 um 15:29
@Nightrider64 natǘrlich. Aber einige scheinen sich lieber schaudernd in haltlosen Spekulationen zu verlieren.


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Der Fall Dirk Schiller

23.01.2015 um 17:35
guten tag,


...was hat es mit dieser "MichaelaE" auf sich- warum ist das so wichtig, ob sie noch mitglied ist?

MichaelaM: "Ich kenne Heidi Sxxxx schon sehr lange, ..."

das besagt gar nichts!

MichaelaM: "Ich habe mich auch fast 2 Jahren mit dem Fall beschäftigt."

...andere waren schneller beim lesen des buches!

MichaelaM: "Ich muß das Buch nicht lesen, da ich die gesamte Aktenlage kenne."

oho! na dann mal los, hier wird ja mittlerweile gar nichts mehr ausgeschloßen...

MichaelaM: "Was ich ausschließen kann, ist, das Heidi lügt oder das in irgendeiner Weise verschuldet hat."

na- war das nicht ein wenig gefährlich, den jungen direkt an der reißenden thyra unbeaufsichtigt spielen zu lassen, oder wie war das damals?

MichaelaM: "Da ist ein großer Acker, wo der Junge mit seiner Schwester spielte und auf der anderen Seite ist der Bach, dazwischen eine Straße, auf der das Auto von Heidi stand."

ach ja? scheint ja alles sehr idyllisch und gemütlich hergegangen zu sein- und deshalb fuhr man erstmal nach hause, als der junge weg war. auf den bildern ist klar erkennbar, daß auf den salzgestreuten straßen und bürgersteigen tauwetter herrschte und herrlichster sonnenschein war. aber gut, keine reißende thyra, stattdessen die stasi beim erholungsspaziergang an der frischen luft- bißchen ungewöhnlich, oder?

MichaelaM: "An dem Tag gab es Suchaktionen und das da auch die Stasi war, ist keineswegs ungewöhnlich. Zum Zeitpunkt des Verschwindens waren es 26 Grad Minus und während der Suchaktion setzte ein starker Schneefall ein, der evtl. Spuren verwischte. Die Suche mußte auch, durch den starken Schneefall für Stunden unterbrochen werden."

so, so! gesucht, und nicht gefunden- in luft aufgelöst haben wird er sich ja nicht...

MichaelaM: "Da der Bach ausgeschloßen werden konnte, es aber eine Höhle dort gibt (diese war durch eine Tür verschloßen), war meine Vermutung, das es dort ggf. noch weitere Höhlen gibt. Ebenso soll es in der Umgebung auch verlassene Bunkeranlagen der Russen gegeben haben. Heidi hat sich mit Heimatforschern, Geologen aber auch mit Personen, die sich mit Bunkerbauten beschäftigen, zusammen gesetzt und das Verschwinden des Jungen konnte in dieser Richtung ausgeschlossen werden.

Übrig bleibt nur noch das Fahrzeug vom Parkplatz und das läßt darauf schließen, dass das Kind mitgenommen wurde."

...von marsmenschen, die im wagen saßen- da war denn wohl sogar die stasi machtlos...

MichaelaM: "Was die Personen im Fahrzeug betrifft, so ist dort kein Weiterkommen. Es gab ja ein Teil des Nummernschildes und anhand dieses Teils, der Marke des Fahrzeuges und der Farbe war es mir möglich, festzustellen, dass das Fahrzeug auf einen Mitarbeiter der russischen Botschaft zugelassen wurde. Die Botschaft macht hierzu keine Angaben."

das alles ist doch unvorstellbar- in der deutschen demokratischen republik war der gemeine prolet alles! genosse erich behandelte die kinder seines volkes, als ob es seine eigenen enkel wären- niemals hätte dieser zugelassen, daß das spurlose verschwinden eines dieser kinder unaufgeklärt bleibt...

MichaelaM: "Nachdem Heidi nicht locker bei der Suche ließ, trotz mehrfacher Aufforderung durch die Stasi und sie auch nicht bereit war, ihr Kind als aus dem Standesamtsregister streichen zu lassen - danach wäre das Kind dann nie geboren -, und den Besuch von Personen mit einem roten Ausweis erhalten hatte (der Ausweis wurde als KGB-Ausweis identifiziert), wandte sich Heidi und Behörden und die Presse im Westen, was dann zu einer Verhaftung, Verurteilung und Haft führte."

das ist ja unglaublich! sowas schreit ja geradezu nach gerechtigkeit- wenn da was dran ist..

MichaelaM: "Heidi konnte ja durchsetzen, das die Ermittlungen der Polizei wieder aufgenommen werden und hier bleibt abzuwarten, was sie in Erfahrung bringen können."

also..., ich muß schon sagen: respekt! diese frau läßt sich nicht unterkriegen- ...stark!

MichaelaM: "Sie ist auch für mich eine ganz starke Frau. Viele andere Menschen wären sicherlich schon komplett an dem Leben zerbrochen.

Die Suche gibt ihr aber, nach meiner Ansicht, die Lebenskraft. Zu schaffen machen ihr die Bedrohungen und die Spinner."

...hmmm. abschließend hätte ich noch eine persönliche frage- sie muß nicht beantwortet werden...
dieser fall hier trug sich in der ehemaligen ddr zu, welche ja heutzutage gemeinhin als unrechts-staat bezeichnet wird- kann es sein, daß dies hier ein unrechts-thread ist, und sie deshalb nicht mehr mitglied sind?

MichaelaM: -


mfg: domlau

ps: "Dirkvermisst" und vor allem auch "MichaelaM" mögen mir die "künstleriche freiheit" nachsehen- ...solidarische grüße an beide!

pps: die "antworten" von "MichaelaM" sind alles originalzitate (...bis auf das "-" am schluß!), die hier im thread nachgelesen werden können!


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Der Fall Dirk Schiller

23.01.2015 um 18:10
@Nightrider64
Natürlich betrug die Wahrscheinlichkeit bzgl. der Frage ob er ertrunken ist oder nicht 50:50. Entweder er ist ertrunken oder er ist nicht ertrunken. Was du meinst bezieht sich auf die Wahrscheinlichkeit im Vergleich zu anderen möglichen Abläufen, da mag die Wahrscheinlichkeit für Ertrinken höher liegen, aber das ist nicht das, worüber Boltraffio sprach.


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