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Mordfall Tristan

24.282 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Aktenzeichen Xy, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Tristan

Mordfall Tristan

22.06.2024 um 06:30
Wenn Tristan gegen 15:30 doch schon tot war? Der Mörder war schon längst über alle Berge und ein anderer hat die Spuren beseitigt bzw. mit dem verstreuten Büchern eine falsche Spur gelegt, darauf abgezielt, dass man genau das denken soll, dass der Rucksack für die Beseitigung der Hoden benutzt wurde. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Zeuge sich irrt. Hat die Hundehalterin Tristan denn schon öfter gesehen?


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Mordfall Tristan

22.06.2024 um 09:41
Zitat von WMWM schrieb:um 06:30
Wenn Tristan gegen 15:30 doch schon tot war? Der Mörder war schon längst über alle Berge und ein anderer hat die Spuren beseitigt bzw. mit dem verstreuten Büchern eine falsche Spur gelegt, darauf abgezielt, dass man genau das denken soll, dass der Rucksack für die Beseitigung der Hoden benutzt wurde. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Zeuge sich irrt. Hat die Hundehalterin Tristan denn schon öfter gesehen?
Ich interpretiere den Ablauf wie folgt:
+- 15:20 Hundehalterin (Tristan lebend)
+- 15:30 über Gegenstand in Tunnel gebeugter Mann (Tristan tot)
+- 16:00 Entdeckung, Mann weg
+- 17:08 Meldung Polizei

+- 1998 ging das mit privaten Handys und Internet erst los (Handy nur mit Vertrag, zum Telefonieren und SMS schreiben).

Zwischen „Tristan lebend“ und „Tristan tot“ sehr wenig Zeit, +- 30 Minuten für den Rest.

Ob der Täter bei +-15:30 Uhr auch die Kinder gesehen hat, ist nicht bekannt.

Ein schneller Blick auf eine Uhr am Handgelenk wäre damals nichts ungewöhnliches gewesen, wenn es zu einer ungeplanten Verzögerung kam. Die Hundehalterin wurde durch die Interaktion mit Tristan aufgehalten, die Kinder mussten einen der beiden längeren Wege zum Kinderhaus nehmen. (z.B. „Wie spät ist es“, „schaffe ich das noch“ oder „lohnt sich das noch“).

„Du bist bei Einbruch der Dunkelheit zu Hause.“ oder „Du bist um X Uhr zu Hause.“ waren gängige Marschbefehle.
Wo ein Kind tatsächlich war, wusste man nur, wenn man es selbst sehen konnte. Die Smartphone-Nabelschnur von heute gab es noch nicht. Eine Uhr lesen zu können und pünktlich wieder zu Hause zu sein war Voraussetzung, um unbeaufsichtigt draussen spielen zu dürfen.


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22.06.2024 um 10:10
Zitat von JaschaJascha schrieb:Info vom BKA zur Motivlage.

In Zusammenarbeit mit Fallanalytikern vom Polizeipräsidium München und dem Hessischen Landeskriminalamt wurde die Tat im Jahr 2012 neu analysiert. Die Analyse ergab, dass in Anbetracht der Auswahl des Tatort als Örtlichkeit, an dem sich regelmäßig Kinder aufhalten, die Tatbegehung im Rahmen einer situativen wie auch zufälligen Opferauswahl denkbar ist, da das Opfer für den Täter ein austauschbares Objekt darstellt.

Dies spricht für einen präparierten (gut vorbereiteten) Täter, der an einem gut gewählten Tatort sich eines austauschbaren Opfers bemächtigt und konsequent die Tötung und Mitnahme der Körperteile umsetzt.

Primäres Motiv des Täters ist die Erlangung der Körperteile eines männlichen, kindlichen Opfers zur Umsetzung seiner sexuellen Fantasien

Quelle: https://www.bka.de/DE/IhreSicherheit/Fahndungen/Personen/UnbekanntePersonen/Brübach_Tristan/bruebachMotivlage.html
Wenn man einmal bedenkt, dass diese Fallanalyse auch wieder 12 Jahre alt ist und es bis heute wahrscheinlich keine heiße Spur gibt, ist diese zwar bemerkenswert, hat aber leider zu keinem Ergebnis geführt.

Wenn man die Analyse aufmerksam liest, komme ich zu 2 Zusammenfassungen:
1. Tat vom Täter akribisch geplant
2. Tristan Zufallsopfer

Ich bin jedoch hin-und hergerissen, ob Tristan seinen Täter schon vorher kannte oder ob er ihm an diesem Nachmittag erstmals begegnete.


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22.06.2024 um 10:33
Zitat von JaschaJascha schrieb:Eine zufällige Begegnung halte ich für unwahrscheinlicher als ein „Treffen wir uns am Donnerstag um 15:30 Uhr am Tunnel um ? zu machen.“ Zeit totschlagen in Höchst, warten auf der Bank, dann sehr zielgerichtet auf direktem Weg dorthin und sofort runter zum Tunnel.
Ich tendiere auch eher zu einem geplanten Treffen, allerdings, und das war es was ich meinte, eben nicht mit Zwang sondern durchaus freiwillig und arglos.

Wobei vielleicht auch eine nicht ganz "feste" Verabredung denkbar wäre, d. h. dass Tristan wusste "Der XY (=Täter) hat gesagt, er ist immer so um ?? Uhr da unterwegs, ich gehe mal hin, vielleicht treffe ich ihn."


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22.06.2024 um 10:36
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wobei vielleicht auch eine nicht ganz "feste" Verabredung denkbar wäre, d. h. dass Tristan wusste "Der XY (=Täter) hat gesagt, er ist immer so um ?? Uhr da unterwegs, ich gehe mal hin, vielleicht treffe ich ihn."
Oder Tristan wollte da eh vorbei und traf, wie schon oft zuvor, auf den Täter und man ging dann gemeinsam weiter.
Die Sichtung der Grundschullehrerin von Tristan und einem Erwachsenen war doch, wenn ich mich recht erinnere, auch in der Nähe seines Zuhauses. Den Tunnel durchquerte er dann aber nicht, wie gedacht, mit dem Täter - sondern wurde von diesem (völlig arglos) körperlich angegrifffen - was dann zur Bewusstlosigkeit führte und der Rest des bekannten Tathergangs folgte.


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Mordfall Tristan

22.06.2024 um 10:45
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich tendiere auch eher zu einem geplanten Treffen, allerdings, und das war es was ich meinte, eben nicht mit Zwang sondern durchaus freiwillig und arglos.

Wobei vielleicht auch eine nicht ganz "feste" Verabredung denkbar wäre, d. h. dass Tristan wusste "Der XY (=Täter) hat gesagt, er ist immer so um ?? Uhr da unterwegs, ich gehe mal hin, vielleicht treffe ich ihn."
Dieses "Mittelding" zwischen geplantem und nicht fest geplantem Treffen ist natürlich auch gut möglich.

Da wäre für mich dann nur noch die Frage, ob der Täter wirklich immer so um ?? da unterwegs war, oder ob er es lediglich als Lüge einfach nur so gesagt hat.

Einer, der sich zum Beispiel sehr regelmäßig dort in der Grünanlage aufgehalten hätte, wäre doch womöglich Zeugen aufgefallen und es gäbe, spekuliert, ein 2. Phantombild. Was es aber - glaube ich zumindest - nicht gibt. Schwierig.


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Mordfall Tristan

22.06.2024 um 13:19
Zitat von AnMAAnMA schrieb:2. Tristan Zufallsopfer
Eher nein. Der Fussweg vom Bahnhof über die Brücke zum Werksgelände war um diese Uhrzeit sicher.
Ob Du durch Gebüsch und Tunnel gelaufen wärst, um ein paar Meter zu sparen, musst Du selbst entscheiden. Bilder vom Tatort aus 1998 gibt es genug.

Höchst hatte immer schon dunkle Ecken. In Bahnhofsnähe weitgehend ungestört auf einer Parkbank schlafen war in Hofheim und Höchst möglich. Polizei kam, wenn es Ärger gab. Man ist sich aus dem Weg gegangen.
Zitat von Foxie123Foxie123 schrieb:Oder Tristan wollte da eh vorbei und traf, wie schon oft zuvor, auf den Täter und man ging dann gemeinsam weiter.
Bild mit der Unterschrift
Weg zum Tunnel, von Adolf-Haeuser-Straße / Bahnhof Höchst kommend. Auf der rechten Seite hinter der Abgrenzung befand ich ein Trampelpfad, der zum Tunnel hinabführte.
Quelle: https://mordfall-tristan.de/tatort/

Das ist der Beginn der Fussgängerbrücke zum heutigen Industriepark Höchst. Diesen Weg nahm man damals nur, wenn man dort hin wollte. Während der Arbeitszeit eine ruhige, menschenleere Ecke. Bis auf das Gebüsch auch unkritisch. Alleine im Dunkeln nein, da hätte man die Strasse mit Hilfe der Fussgängerampeln überquert, auch wenn das länger gedauert hatte.
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Einer, der sich zum Beispiel sehr regelmäßig dort in der Grünanlage aufgehalten hätte, wäre doch womöglich Zeugen aufgefallen und es gäbe, spekuliert, ein 2. Phantombild. Was es aber - glaube ich zumindest - nicht gibt. Schwierig.


Das kommt darauf an, wo er sich aufgehalten und was er dort gemacht hätte.

Ob die „Szene“ am Bahnhof den „Zopfmann“ „verpetzt“ hätte, wenn er „dazugehört hätte“, könnte nur die örtliche Polizei beurteilen.

Solange er nicht in eine Schlägerei verwickelt gewesen wäre, offen Heroin konsumiert hätte oder mir entgegen getaumelt wäre, wäre er mir nicht weiter aufgefallen.

Abgehärtet durch das, was vor Einführung des Frankfurter Wegs auch ausserhalb Taunusanlage / Bahnhofsviertel abging. Ob jemand nur alkoholisiert oder auf etwas drauf ist, sieht man. Sich von Junkies mit benutzten Nadeln fernzuhalten war wichtig. Da ist auch mal jemand durchgedreht und hat mit einer benutzen Spritze Passanten bedroht.
Der zitierte Beitrag von brigittsche wurde gelöscht. Begründung: Tja, muss dann halt auch weg, damit ruhe einkehrt.
Bei dem Mist, der über Tristan durchs Internet kreist, ist das kein Wunder. Victim Blaming.


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22.06.2024 um 13:39
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Einer, der sich zum Beispiel sehr regelmäßig dort in der Grünanlage aufgehalten hätte, wäre doch womöglich Zeugen aufgefallen und es gäbe, spekuliert, ein 2. Phantombild. Was es aber - glaube ich zumindest - nicht gibt. Schwierig.
Es muss ja nicht unbedingt "aufgehalten" sein: Wenn z. B. jemand (=Täter) in der Nähe gearbeitet hat (oder aus anderen Gründen immer wieder einmal dort war) könnte es einfach so gewesen sein, dass er dann auf dem Heimweg zu einer bestimmten Zeit dort vorbeikam.

Damit wäre er kein Mitglied irgendeiner "Szene" gewesen, und auch nicht unbedingt jemand, an den man sich erinnert weil er sich länger dort aufgehalten hat.

Ich würde denken, dass z. B. die Leute aus der Drogenszene eher auf "ihresgleichen" achten und nicht so sehr auf "normale" Passanten.


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Mordfall Tristan

22.06.2024 um 13:51
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich tendiere auch eher zu einem geplanten Treffen, allerdings, und das war es was ich meinte, eben nicht mit Zwang sondern durchaus freiwillig und arglos.
Ja, erst harmlose Kontaktaufnahme über einen nicht bekannten Zeitraum und dann auf die richtige Gelegenheit warten.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich würde denken, dass z. B. die Leute aus der Drogenszene eher auf "ihresgleichen" achten und nicht so sehr auf "normale" Passanten.
Ja, das kann ich aus dem Umfeld meiner Schule „von damals“ so bestätigen.


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Mordfall Tristan

22.06.2024 um 14:03
Zum Thema Drogenszene Frankfurt (bei den monochrome Fotos handelt es sich um historische Aufnahmen aus der Innenstadt, die Parkanlage war mit hoher Wahrscheinlichkeit die Taunusanlage)

Youtube: Drogen: Der Frankfurter Weg
Drogen: Der Frankfurter Weg
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Das ist leider auch heute noch sehr wichtig, so sicher und sauber wie während der EM ist es rund um den Hauptbahnhof normalerweise nicht. No Go wer nicht weiss, wie man sich so verhält, dass einem nichts passiert.


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22.06.2024 um 15:42
Zitat von AnMAAnMA schrieb:Wenn man einmal bedenkt, dass diese Fallanalyse auch wieder 12 Jahre alt ist und es bis heute wahrscheinlich keine heiße Spur gibt, ist diese zwar bemerkenswert, hat aber leider zu keinem Ergebnis geführt.
Ich würde mir wünschen, dass man man ausgehend von dem Phantombild ähnlich wie bei Maddie oder Staub unterschiedliche Varianten erstellt. Für das geschätzte Alter wirkt er verlebt, d.h. einmal normal gealtert und einmal schneller gealtert = so wie er heute aussehen könnte. Bis zum Ende der Schulpflicht kann man sich sozialen Kontakten schlecht entziehen. Von daher auch ein paar Varianten, wie er in der 9. / 10. Klasse ausgesehen haben könnte. Mal mit und mal ohne Oberlippenbart.


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22.06.2024 um 16:43
@Jascha

Das Phantombild wurde hier im Thread schon ausführlich, ich würde sagen erschöpfend diskutiert. Du kannst die Suchfunktion nutzen, um Posts zum Thema zu finden. Unter anderem wurde auch darauf hingewiesen, dass man nicht weiß, ob die Qualität des Phantombildes überhaupt gut ist. Siehe beispielhaft diesen Beitrag:
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb am 13.06.2024:Die zweite Möglichkeit ist das Phantombild, das hier ja rauf und runter diskutiert wurde. Was wurde nicht schon alles an Möglichkeiten vorgebracht, warum der Täter nicht erkannt wurde. Dabei ist die einfachste und banalste Möglichkeit einfach die, dass dieses Phantombild nichts taugt, d. h. den Täter nicht so genau wiedergibt, dass man ihn erkennen kann. Egal wo man ihm nun begegnet.
Und ich stimme dem zu. Wenn die Ausgangsqualität nicht gut ist, d.h. vom tatsächlichen Aussehen des Täters weit entfernt ist, dann hilft auch keine "Veralterung" des Bildes und die Erstellung von Varianten mit/ohne Bart, kurze/lange Haare usw. Die Qualität des jetzigen Bildes kann man gar nicht bewerten, das wird man nur können, wenn man den Täter gefasst hat, und die Tat ist eben auch schon 26 Jahre her.

Deshalb räume ich diesen Möglichkeiten, die technisch umsetzbar wären, keine Erfolgsaussichten ein. Kann man aber sicher auch anders bewerten.


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22.06.2024 um 17:06
Zitat von MariaMelusineMariaMelusine schrieb:Wenn die Ausgangsqualität nicht gut ist, d.h. vom tatsächlichen Aussehen des Täters weit entfernt ist, dann hilft auch keine "Veralterung" des Bildes und die Erstellung von Varianten mit/ohne Bart, kurze/lange Haare usw. Die Qualität des jetzigen Bildes kann man gar nicht bewerten, das wird man nur können, wenn man den Täter gefasst hat, und die Tat ist eben auch schon 26 Jahre her.
Ja, damit ist es nochmal schön zusammengefasst: Ein Bild, das den Täter falsch wiedergibt, wird durch künstliche Alterung auch nur zu einem Bild, das den Täter falsch und alt wiedergibt. Das ist etwas ganz anderes, als eine Alterung auf der Basis von einem Foto, das tatsächlich eine bestimmte Person zeigt.

Egal was man sich da zusammenfantasiert, welche Wundertaten KI oder sonstwer vollbringen können.

Und wenn ich nur genug Varianten zusammenbastle, wird am Ende irgendeine dabei sein, die zufällig jemandem ähnlich sieht, den ich kenne. Der ist dann aber noch lange nicht der Täter....


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Mordfall Tristan

22.06.2024 um 20:14
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:die zufällig jemandem ähnlich sieht, den ich kenne
Und genau darum geht es. Eine gewisse Ähnlichkeit und die Ortskenntnis, die dieser Täter gehabt haben muss. Mal da, mal wieder nicht da. Genug Freizeit, wenn er mal da war. Rund um 1998 haben wir ihn nicht gesehen, d.h. wie er zur Tatzeit ausgesehen hat, wissen wir nicht. Analog der Brückner-Hysterie also kein Grund zur Polizei zu gehen. Weder 11 Jahre nach der Tat noch heute. Trotzdem lässt es mich nicht los, auch wenn es so wahrscheinlich wie ein Vulkanausbruch im Bankenviertel ist.

Die Narbe des Zopfmannes könnte eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte sein, aber auch eine Verletzung (Messer, Glasscherbe…) wäre ja denkbar.


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Mordfall Tristan

22.06.2024 um 20:43
Zitat von JaschaJascha schrieb:Analog der Brückner-Hysterie also kein Grund zur Polizei zu gehen. Weder 11 Jahre nach der Tat noch heute. Trotzdem lässt es mich nicht los, auch wenn es so wahrscheinlich wie ein Vulkanausbruch im Bankenviertel ist.
Kann ich verstehen. Mich würde es ja auch freuen, wenn der Fall noch gelöst werden würde.

Aber man sollte, wie Du selbst ja auch schreibst, nicht zu viel Hoffnung auf das Phantombild setzen. Einige Leute hier scheinen zu glauben, man müsste das Phantombild nur oft genug abbilden oder lange genug dran rumbasteln, dann würde der Täter schon gefasst werden. Aber so leicht ist es leider, leider, eben nicht.....


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22.06.2024 um 22:20
@brigittsche
Es muss nur bei der richtigen Person den entscheidenden Klick machen. Siehe der schwarze Mann.

Solange im 5 Jahresrhythmus immer wieder das aufgewärmt wird, was den Menschen, die damals vor Ort waren, bekannt sein müsste, glaube ich nicht mehr daran.


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Mordfall Tristan

22.06.2024 um 23:31
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Aber man sollte, wie Du selbst ja auch schreibst, nicht zu viel Hoffnung auf das Phantombild setzen
Man kann nur die Hoffnung darauf setzen, dass durch Kommissar Zufall der Täter bekannt wird. Wenn er dann Ähnlichkeit mit dem Zopfmann hat, wird man sagen: „So schlecht war das Phantombild nicht.“

Der Zopfmann gehört zum Fall Tristan genauso wie der Wikinger im Verschwindefall Hilal.

Was ist mit Hilal E. geschehen? (Beitrag von Zombienchen)

Man kann den Zopfmann nicht wegdiskutieren. Vielleicht hat er, seitdem er mit fettigen Haaren aufs Phantombild geriet, nie mehr fettige Haare getragen. Vielleicht hat er seine blonden Haare gegelt, um sie nur fettig wirken zu lassen für diese besonderen Tage, als er seine Phantasien endlich umsetzen wollte. Vielleicht ist er größer oder etwas kleiner als ca. 1,75 m. Im Grunde ist 1,75 das Mittelmaß, also ein gemitteltes Maß , mMn, und deshalb steht auch die Größe mit dem „ca.“ davor.

Fakt ist ja gemäß Alexander Horn, dass dieser Zopfmann immer im Zusammenhang mit Tristan auftauchte, weshalb man aus allen Sichtungen dieses Phantombild kreiert hat. Der „Beschriebene“-Zopfmann wird vom BKA gesucht. Der „Beschriebene“ hat also einen inneren Realitätsgehalt wie alle anderen vom BKA Gesuchten, die aber per Lichtbild aus dem Personalausweis gesucht werden.
Zitat von JaschaJascha schrieb:Es muss nur bei der richtigen Person den entscheidenden Klick machen. Siehe der schwarze Mann.
Ja, Kommissar Zufall muss sich mal dem Fall Tristan zuwenden. Und ja, welch ein Zufall, dass ein ehemaliges Kita-Kind vom „ Schwarzen Mann“ in einem bestimmten Zusammenhang erfuhr, sich als Erwachsener an den Erzieher mit Namen Martin Ney erinnerte und schon hatte der „Schwarze Mann“ einen Namen!


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Mordfall Tristan

23.06.2024 um 00:18
Zitat von FüchschenFüchschen schrieb:Man kann den Zopfmann nicht wegdiskutieren.
Nein, das wäre auch falsch. Denn wer auch immer sich hinter diesem Phantombild verbirgt, und seien es mehrere Männer, und seien es mehrere Männer die gar nichts damit zu tun haben, müsste ja am Ende auch ausgeschlossen werden können, wenn er bzw. sie gar nichts damit zu tun hat/haben.

Nur sollte man eben auch nicht glauben, dass das ganz sicher 1:1 den Täter wiedergibt und mal nur einfach dieses Phantombild oft genug zeigen müsste. Vor allem nicht nach mehr als zwei Jahrzehnten.

Sondern es ist eben genauso gut möglich, dass das Phantombild nichts taugt und man eben deshalb nie jemanden finden konnte, der diesem Bild ähnlich sieht. Das zumindest halte ich für wahrscheinlicher als einen genialen Täter, der es bis heute schafft, die Ermittler und die Öffentlichkeit an der Nase herumzuführen und sich jedesmal ins Fäustchen lacht, wenn er irgendwo dieses Bild sieht.


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23.06.2024 um 00:18
@Füchschen
Das wird im Fall Tristan nicht passieren.

Martin Ney musste seinen Vornamen verwenden, als der Klick kam, dass der Martin von der Freizeit über die Wohnung Bescheid wusste, war das ermittelbar.

Eines von den Kindern vom Vincenzhaus hatte als Erwachsener mal ein Interview gegeben.
Denen hätte er irgendeinen Namen nennen können, das wäre für die Kinder - da ein Fremder - nicht überprüfbar gewesen.


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Mordfall Tristan

25.06.2024 um 12:43
Zitat von dotsdots schrieb am 26.05.2024:Ich sehe bei diesem Täter keinen Hang zur Ordnung.
Das fällt auch wieder in die Kategorie "Wissen wir nicht".
Für einen "ordentlichen" Täter dürfte doch dieser versiffte Tunnel, der letzte Ort sein, an dem er eine Tat begeht.
Trotzdem kann der Hang zur Ordnung hier vorliegen. Ob der Tunnel jetzt so dermaßen versifft ist? Nicht unbedingt dreckiger als manch anderer Ort in einer Großstadt. Gerade Frankfurt hat noch ganz andere Ecken, dagegen ist der Tunnel mit seinem fließenden Frischwasser aus dem Taunus vielleicht fast schon ideal.


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