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Robert - Ich kann das nicht vergessen

217 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Polizei, Unfall, Robert, Landstraße, Ausgesetzt, Landstraßem Ausgesetzt

Robert - Ich kann das nicht vergessen

02.02.2016 um 19:54
Das beschäftigt mich auch ziemlich. Ist im realen Leben denn die Autofahrerin auch verunglückt oder war dies lediglich im Film so dargestellt?


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

02.02.2016 um 20:53
@Feelee Link zum Artikel über den Autounfall der Fahrerin müsste hier im Thread zu finden sein. Sie ist tatsächlich auf dem Weg zur Zeugenaussage in einen für sie tödlichen Autounfall verwickelt worden.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

02.02.2016 um 20:59
@Rorschach
Ich war bis eben länger nicht mehr in dem Thread. Erst nachdem ich geschrieben hatte, habe ich bereits auf der 1. Seite gelesen, dass Johanna tatsächlich selber einen Unfall hatte. Ich hatte dies vergessen.
Aber dieser komische Beigeschmack bleibt. Mich würden mehr Hintergründe zu diesem Unfall interessieren. Auf Anhieb schließe ich einen Suizid nicht aus.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

02.02.2016 um 21:34
@Feelee Es gab mal einen Zeitungsbericht zum Unfall der Fahrerin (nicht der aus dem Eingangspost, aber der geht auch nicht mehr), der ziemlich eindeutig beschrieb, dass Johanna Opfer des Autounfalls war, und nicht die Unfallverursacherin. Im Thread ist der Spiegelartikel verlinkt, der diese Sichtweise zumindest nahelegt:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/polizisten-prozess-robert-s-ausgesetzt-zum-sterben-a-485688.html
MGunderson schrieb:Bei einem gewagten Überholmanöver stieß ein holländischer Kleinlaster mit dem Wagen der Lübeckerin frontal zusammen.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

02.02.2016 um 21:49
Vielen Dank @Rorschach. Ich lese mal weiter im Netz. Das hat mich doch nochmal aufgewühlt.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

12.05.2017 um 19:35
Hey,
Ich hab diese Seite und den Thread heute zum ersten Mal gesehen. Mir war nicht bewusst, dass der Fall nach all den Jahren noch diskutiert wurde. Hat mich bisschen umgehauen.
@Elli84 ich hoffe du hast es geschafft damit abzuschließen, oder wie wir, gelernt damit zu leben. 

Liebe Grüße 
Roberts kleine Schwester


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

20.11.2017 um 16:55
Ich grabe diesen Thread mal nach einigen Monaten wieder aus, da sich in meiner Heimatstadt etwas sehr ähnliches zugetragen hat. Ich zitiere mal:

Quelle:
https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/rastede-oldenburg-23-jaehriger-im-ammerland-ueberfahren-toedlicher-unfall-w...
Als er nicht aufhörte, gegen die Fenster zu hämmern, hätten sich die Beamten entschieden, ihn unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit nicht einzusperren, sondern ihn in die Nähe seines Wohnorts zu bringen. Etwa einen Kilometer von seiner Wohnung entfernt hätten die Beamten den 23-Jährigen dann am Stubbenweg auf einem großen Parkplatz aussteigen lassen.
Und
45 Minuten später sei es dann zu dem Unfall in Rastede gekommen.' ... 'Nach Polizeiangaben fuhr eine 29-jährige Autofahrerin gegen 7.20 Uhr auf der Oldenburger Straße (K 131) von Wahnbek in Richtung Rastede. Der 23-Jährige lief am rechten Fahrbahnrand, an dem sich kein Gehweg befindet. Die Fahrerin bemerkte den Fußgänger in der Dunkelheit nicht und erfasste diesen mit ihrem Pkw. Der Mann wurde in das Evangelische Krankenhaus nach Oldenburg gebracht. Dort verstarb er wenig später an seinen Verletzungen.
Ich wohne in direkter Umgebung des Unfallortes sowie des Wohnortes des Verstorbenen. Da gibt es einige Ungereimtheiten, die ich gerne mit euch diskutieren möchte.

1. Der Wohnort des Verstorbenen wird mit 'Nadorster Straße' angegeben. Ausgesetzt wurde er am Stubbenweg. Dieser ist einige Kilometer von der Nadorster Straße entfernt. Von 'in der Nähe ausgesetzt' kann hier also keine Rede sein.

2. Der Ort, an dem der junge Mann ausgesetzt wurde, befindet sich stadtauswärts. Menschen, die hier niemanden besuchen wollen, einkaufen gehen oder auf die Autobahn fahren müssen, kommen hier also eigentlich selten vorbei. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass der junge Mann sich tatsächlich nicht auskannte und der Ort für ihn fremd war.

3. Was für einen Sinn hat es, das spätere Unfallopfer so weit entfernt von seiner Wohnung auszusetzen?

Da dieser Fall dem Thema dieses Threads sehr ähnlich ist, jedoch nicht direkt etwas mit ihm zu tun hat, kann ich gerne einen eigenen Thread dazu öffnen, falls dies erwünscht is.t


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

20.11.2017 um 22:05
Die Parallelen sind interessant.

Ist es Usus bei der Polizei, dass man "auffällige" Zeitgenossen zwar Richtung Heimat bringt, aber nicht bis ganz nach Hause? Vielleicht damit keiner auf die Idee kommt, einen Polizeiwagen mit einem Taxi zu verwechseln?

Ein Aussetzen an einer Landstraße in der Dunkelheit finde ich hochriskant und nicht zu akzeptieren.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

20.11.2017 um 22:28
heideblume schrieb:Ist es Usus bei der Polizei, dass man "auffällige" Zeitgenossen zwar Richtung Heimat bringt, aber nicht bis ganz nach Hause? Vielleicht damit keiner auf die Idee kommt, einen Polizeiwagen mit einem Taxi zu verwechseln?

Ein Aussetzen an einer Landstraße in der Dunkelheit finde ich hochriskant und nicht zu akzeptieren.
Leider scheint das nicht unüblich zu sein. In der Schweiz gab es letzte Woche einen ähnlichen Vorfall, bei dem die Polizei ebenfalls einen Betrunkenen auf der Strasse "aussetzte". Kurze Zeit später wurde er auf der Autobahn überfahren, wo er zu Fuss unterwegs war. Er hatte aber wohl keinen festen Wohnsitz und hat der Polizei deshalb die Adresse von Freunden angegeben, die Polizei fuhr ihn dann aber wohl nur in die Nähe dieser Ortschaft und liess ihn dann "laufen".

http://www.20min.ch/schweiz/tessin/story/Polizei-setzte-betrunkenen-Italiener-auf-der-Strasse-ab-15488161
https://www.blick.ch/news/schweiz/tessin/fussgaenger-stirbt-auf-der-a2-ueberholspur-im-tessin-die-polizei-setzte-matteo-...

emodul


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

21.11.2017 um 10:17
Im eingangs zitierten Zeit-Artikel ist davon die Rede, dass man die Menschen dann wohl einfach aus dem Zuständigkeitsbereich "schafft", also in einen anderen Landkreis. Somit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Platzverweis selbst durchgesetzt plus keine Zuständigkeit der eigenen Polizeibehörde mehr...


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

21.11.2017 um 10:57
@Swagger
Im aktuellen Fall in Oldenburg ist der Junge Mann allerdings noch im Zuständigkeitsbereich ausgesetzt worden.

In der heutigen Ausgabe der Zeitung gab es einen neuen Bericht mit einigen neuen Infos. Ich verlinke ihn später. Wahrscheinlich öffne ich dafür einen neuen Thread.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

25.03.2018 um 08:54
Merde,bemerkenswerter Fall!
Wo bin ich denn hier gelandet?VT-Quatsch?John Le Carre?Mythen-Metzger?
Man möge mir so n'OT-Intro verzeihen.Aber eigentlich,bin ich solche stories,wenn nicht durch oben Aufgeführtes,eher aus Brasilien gewohnt.Puh,da musste ich mich doch glatt mal hinsetzen.
Doch sollte man bei aller Kritik an Ordnungskräften,die hier schon aufkam,nie vergessen.Wir befinden uns eben nicht in Brasilien.Das hier ist D,oder die BRD,meinetwegen.Und schwarze Schafe,gibt es überall.Auch in meinem oder Deinem Unternehmen.Kenne kein Land,in dem Recht und Gesetz besser laufen würde.By the way.
Doch auch und gerade deshalb,lässt dieser Fall so aufhorchen.
Nicht nur,das Oberkommissar A.M.seiner Zeit mit Annette Marberth-"FDP Wolfgang"Kubicki,eine sehr renommierte Strafverteidigerin des Landes zur Seite gestellt wird.
Die einzige involvierte Zeugin,sprich Unfallfahrerin vom Robert,hat kurz vor Ihrer Aussage einen tödlichen Unfall mit einem LKW.Junge,wie gerne hätte ich hierzu,ganz im investigativen Sinne,zu diesem tragischen Ereignis mal ein statement seitens der Strafrechtlerin gehört.Die Spielberg-Duell Analogie spare ich mir dann auch gleich mal.
Das schlägt dem Fass,den Boden aus.Mir war der Fall,bis dato absolut unbekannt.Doch scheint Er äußerst delikat.Dachte ich kenne da schon alles.
Zurück zum Fall.Ob hier,vor immerhin schon 7,5 Jahren,der Diskussionsleiter und Eröffner "elli84" mit seinem,sagen wir mal,etwas meta-ebenen stil schon auf etwas Bestimmtes hinaus wollte, vermag ich nicht genau zu sagen.
Comtesse schrieb:Ich finde es sehr alarmierend, dass der Junge 4x einen Notruf im Polizeiwagen abgesetzt hat, das kann doch nur bedeuten, dass er sich bei diesen Polizisten nicht sicher aufgehoben fühlte - wer ruft denn die Polizei, wenn er schon in einem Polizeiauto sitzt?
Feelee schrieb:Das schreit doch zum Himmel, dass da einiges mehr passiert sein muss.
Vortrefflich,die Gräfin & die gute Fee bringen es auf den Punkt.
So werden m.M.nach die richtigen Fragen gestellt.Was versetzte Robert so in Angst/und oder Panik,das Er sich trotz benebelten Geist,gezwungen sah 4 Notrufe abzusetzen?
Das unsere Bad-Cops im A...Modus waren,wußte Er bereits.
Und was zum Henker,veranlasst denn gewisse Kräfte nur zu solch,mafiösen Verhalten,wie in diesem Fall?
Schließlich sind wir"nur"in Lübeck,nicht in Frankfurt und auch nicht in Berlin.Lübeck,im Dezember 2003.
Warum nur dieser ganze Zirkus?Man muss sich das mal vorstellen.So ein Mega-Aufriss.
Das zur Seite stellen einer Staranwältin.Das Beseitigen von Funk und Handydaten.
Was rechtfertigt solche Beweisbeseitigungen.Funkverkehr mit Einsatzleitung,futsch.Roberts abgegebene Notrufe,futsch.Beseitigung...Nein,Verzeihung.Verunfallung,der einzigen Zeugin.
Was hätte Sie denn staatstragendes aussagen können?
Was für ein Aufwand,für einen betrunkenen Teenager und einen verlorenen Beamten?
Ein ganz erstaunlicher Fall.Dank Moderation,immer noch geöffnet.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

25.03.2018 um 09:29
Huch,"Diskussionsleiterin".
"elli84",selbstverständlich weiblich.
Ein fauxpas,meinerseits.Ich bitte um Verzeihung.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

25.03.2018 um 11:50
Die Polizei ist kein Fahrdienst, richtig & verständlich, aber eine offensichtliche Gefahrensituation auch noch zu verschlimmern, um sich Arbeit zu ersparen oder womöglich auch noch daran zu belustigen, dafür kann bei aller möglichen Überforderung kein Verständnis erwartet werden, im Gegenteil.
Das war den Beteiligten durchaus bewusst, sonst hätte es wohl keine Verschleierung gegeben.
Comtesse schrieb:Finde es auch schlimm, dass sich gleich zwei solche Idioten im Dienst befanden als Team! Wäre doch wenigstens einer von Beiden verantwortungsbewusster gewesen als der Andere.
Diesen Punkt finde ich bemerkenswert.
Der eine Familienvater mit sechs Kindern, vom zweiten hätte man schon allein aufgrund seines reifen Alters mehr Weitblick erwartet, zumal ein Staatsbediensteter in gewissem Maße zusätzlich eine Vorbildfunktion innehat.

Bedenklich, daß es sich hierbei nicht um einen Ausnahmefall handelt, was auch dem Ansehen der Mehrheit der gewissenhaft und verantwortungsbewusst arbeitenden Polizisten Schaden zufügt.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

25.03.2018 um 22:09
Ich lese hier nun seit Jahren mit, heute will ich auch mal meine Senf dazu geben.

Vorab:
Mein Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden von Robert. Sein junges Leben hätte nicht so enden müssen.
Alle Betroffene mögen die Kraft finden diese Tragödie zu verarbeiten und zu bewältigen.

Nun werde ich einigen Foristen hier aber auf den Schlips treten müssen.

Die "Initialzündung" für dieses Geschehen mit dem tragischen Ausgang hat Robert leider selber ausgelöst. Sprich, er hat sich volllaufen lassen.
Elli84 schrieb:er hat sonst nicht so getrunken
Das kann nicht sein. Zum Zeitpunkt seines Todes hatte er einen Blutalkoholwert von knapp 2 Promille. Knapp drei Stunden vorher (beim verlassen der Disco) lag er rein rechnerisch bei ca. 2,5 Promille. Wer da noch wie in den Artikeln beschrieben agiert ist ein geübter "Trinker".

Das hier kolportierte Bashing gegen die Polizei kann ich nicht gut heißen.
Den meisten Foristen fehlen sicherlich die rechtlichen Grundlagen die das PolG vorschreibt. (Ich persönlich bin weder im Staatsdienst tätig, kein Jurist sondern nur interessierter Bürger).

Immer Auge behalten sollte man die Tatsache das viele Meinungen hier nur auf Grund der Pressemitteilungen beruhen; diese müssen aber nicht zwangsläufig die wahren Tatsachen wiederspiegeln.

Zugegeben, der Fall Robert hat schon ein wenig "Geschmäckle"....(wenn man den Zeitungsberichten etc. alles glaubt)

Wenn mich die Polizei im An- oder Volltrunken Zustand aufsammelt müssen sie in ihrem Ermessensspielraum entscheiden was mit mir passiert. Bin ich absolut hilflos müssen sie nach § 323c (Unterlassene Hilfeleistung) entsprechend "behandeln".
Wenn ich aber im Streifenwagen noch telefoniere und zu erkennen ist das ich (vielleicht noch eingeschränkt) handlungsfähig bin müssen die Polizisten meinem Willen folgen, alles Andere geht schnell in Richtung Freiheitsberaubung, sprich die Beamten müssen mich auf freien Fuß setzen. Die Rettungssanis haben ja Robert auch nicht mitgenommen und die wissen was sie tun.

Das Polizeibeamte handeln wie sie es tun liegt fast immer nicht an dem Mensch der in der Uniform steckt, sondern an unserer Gesetzgebung. Niemand weiß wie sich Robert gegenüber den Polizisten verhalten hat.
Und zwei Familien (die der Polizeibeamten) zu zerstören weil sich ein Jugendlicher (Wahlberechtigt) sinnlos besäuft?
Die Polizei ist nicht der Kindergärtner. Wenn ich mich in Gefahr begebe (mich sinnlos besaufe) muss ich akzeptieren das ich zu Schaden komme.
In unserer Gesellschaft heißt das Eigenverantwortung und "Freiheit". Hier hat es nicht funktioniert (kann es auch nicht).
Robert hat sich die Freiheit genommen sich (abseits seinem geschützten Bereiches; zu Hause) zu besaufen und die Eigenverantwortung versucht auf die "Allgemeinheit" abzuwälzen. So kann das das aber nicht funktionieren.
Der Wunsch Gedanke sich alle Freiheiten zu nehmen und trotzdem ein "Rettungsnetzwerk" zu haben ist nur eine Fiktion.

Der/Die Forist(in) die ihr(e) Erlebnisse als Kind mit dem alkoholkranken Vater (Schläger) beschrieb gilt auch mein Mitgefühl, nur waren nicht die Beamten an der Misere Schuld, sondern (fast sicher) unsere Gesetzgebung, dann klagt der besoffene Vater auf Kindesentziehung und bekommt wahrscheinlich noch Recht.
Ich habe im übrigen nur einmal als Kind eine hinter die Ohren bekommen als ich meinem Erzfeind auf der anderen Straßenseite mit der Zwille das Fenster zerschossen habe.

Wenn dann hier noch spekuliert wird das die Fahrerin, die Robert überfahren hat und selber durch einen Verkehrsunfall verstorben ist, aus dem Weg "geräumt" wurde; dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein ...?


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

25.03.2018 um 23:56
Almy2812 schrieb:Ich lese hier nun seit Jahren mit, heute will ich auch mal meine Senf dazu geben.
In der Tat hast Du Deinen Senf dazu gegeben. Und leider aus meiner Sicht wäre es besser gewesen
es nicht zu tun.

Nachdem Du all die Jahre hier mit liest, ist es schade, dass Du die Transparenz, die Bemühungen
zur Aufklärung, Wissenserweiterung......... die der Thread hier und in den anderen möglich macht,
nicht erkannt hast.

Und dass, obwohl Du (ich hoffe) nicht betrunken bist.

2. Nachdem Du das Opfer nach all den Jahren der Aufklärung als Schuldigen darstellst, da
ja er getrunken hatte,

frage ich mich, hatten die sogenannten unschuldigen Familienväter auch getrunken gehabt?
Die Staatsanwältin eventuelle auch?
Die Richter auch?

Nachdem Du den Personen hier ein Urteilsvermögen absprichst, ist es ja auch
ein Schlag ins Gesicht unserer funktionierenden Justiz / Richtern, die diesen Fall bearbeitet
haben und ein Urteil gefällt haben.
Ich finde es ist so vielen Menschen zu verdanken, die einen unermüdlichen Einsatz geleistet haben, dass dieser Fall transparent wurde.

Hochachtung an die, die noch die Courage haben etwas zu ändern und nicht wegschauen.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

26.03.2018 um 00:38
@allmy2812
100% Zustimmung. Leider wird die Eigenverantwortung in unserer Gesellschaft nicht mehr allzu groß geschrieben und die Verantwortung auf jene abgeschoben, die dann auf eigenes Risiko Kopf und Kragen riskieren müssen und sogar die eigene Existenz aufs Spiel setzen. Das gilt für den Polizisten und den Feuerwehrmann ebenso wie für den Arzt oder Richter.
Die sozialen Medien und Foren wie dieses tun dann ihr Übriges und katalysieren diese Entwicklung noch zusätzlich und drehen die Beweislast um.
Der kleine Deutsche Michel, der insgesamt nichts bewegt findet immer eine Sau, die er durch den Ort jagen kann. Es sind die Politiker, die Reichen, die Behörden usw.

Dieser Fall ist traurig und tragisch. Er beinhaltet für mich vor allem  jene hier kaum formulierte Botschaft an die Jugend, den Alkohol aus dem Balg zu lassen.
Jetzt könnte man noch über die  Alkoholindustrie diskutieren oder über den Umgang mit Alkohol in Deutschland allgemein. Aber das lass ich jetzt lieber.
Beste Grüße Phil


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

26.03.2018 um 01:11
Ich finde sich bis zum Verlust der Muttersprache zu betrinken und dann in die Öffentlichkeit hinaus zu wanken,andere und sich zu gefährden sollte unter Geldbuße (und zwar so das es weh tut )gestellt werden.

Jeder Bürger und die Polizei sind zur Hilfeleistung verpflichtet, bei allem ,Krankheit,Unfall,Alkohol oder Drogeneinfluss ,es kann natürlich zu falschen Einschätzungen kommen, die Person die Hilfe benötigt wirkt fitter als es den Anschein hat und man kümmert sich nicht weiter, sehr schwierig in der Praxis und schlimm wenn im weiteren Verlauf dann ein Unglück/Verbrechen passiert.
In diesem konkreten Fall allerdings hätten die Polizisten nach meinem Empfinden bemerken müssen das Robert volltrunken und Hilfsbedürftig war.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

26.03.2018 um 11:16
Ohne das spätere Verhalten der beiden Beamten entschuldigen zu wollen: Die vier "Notrufe" aus dem Streifenwagen müssen nun wirklich nicht bedeuten, dass sich Robert auch tatsächlich in Not befand, von den Beamten gar bedroht wurde oder ähnliches... Mysteriös ist daran für mich nichts. Denn sehr viel wahrscheinlicher ist es - und das habe ich selbst schon zig mal so erlebt -, dass die "Kundschaft" während der Fahrt plötzlich doch aussteigen will, das dann nicht gestattet wird und in dem Fall Robert daraufhin à la "Ihr könnt mich hier nicht festhalten, ich hab nichts getan, ich will zurück nach Hause!" die 110 wählte, um sich zu beschweren. Das ist wirklich absolutes Standardverhalten betrunkener Personen auf dem Weg in den Gewahrsam.

Die Anrufmitschnitte hätten vermutlich nicht viel hergegeben, wenn dem Beamten am anderen Ende der Leitung klar war, dass sich Robert bereits in einem Streifenwagen befand. Die nachfolgenden Anrufe werden in so einem Fall dann in der Regel auch recht schnell durch die Leitstelle beendet.

Ich denke, er hat im weiteren Verlauf dann doch ganz schön randaliert und diskutiert, endlich aussteigen zu dürfen (immerhin haben sie ihn in seinen Augen von "seinem" Haus weggefahren), was den Beamten wohl auch lieber war. Problem gelöst eben - nur hätten sie dem schlicht und ergreifend nicht nachgeben dürfen.

Die Verurteilungen finde ich richtig, aber "viele offene Fragen" bleiben für mich nicht. Dass die Zeugin kurz vor ihrer Aussage verstorben ist, ist tragisch und ein unfassbarer Zufall, aber was hätte sie auch sagen sollen? Sie wird Robert entweder gar nicht oder nur kurz vor dem Aufprall gesehen haben, sonst hätte sie ihn ja schließlich nicht erfasst - danach soll sie vor lauter Schock noch nicht einmal ausgestiegen sein... Was also hätte sie aussagen können? Zumal es doch ein Fakt ist, dass Robert dort auf dieser Straße war. Das wirklich Relevante, nämlich was im Vorfeld genau passierte und wie er dort hinkam, konnte sie ja nun auch nicht wissen.

Die Beamten als Angeklagte haben natürlich eine beschönigte Version präsentiert, das Gericht ist dieser nicht gefolgt - ungeklärt ist aus meiner Sicht nicht mehr viel.


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Robert - Ich kann das nicht vergessen

28.03.2018 um 22:06
Rotkapchen schrieb:Nachdem Du all die Jahre hier mit liest, ist es schade, dass Du die Transparenz, die Bemühungen
zur Aufklärung, Wissenserweiterung......... die der Thread hier und in den anderen möglich macht,
nicht erkannt hast.
Transparenz? Aus Pressemitteilungen? Da sucht sich jeder raus was einem in seine Sicht der Dinge passt. Und wenn ein Mensch "Verschwörung" "riecht" dann glaubt er an die Dinge die in seine Sicht passen, alle Anderen wollen ja nur verschleiern.
In der Haut der Richter, Staatsanwälte etc. hätte ich auch nicht stecken wollen, war ein komplizierter kaum vollständig aufzuklärender Fall.
Rotkapchen schrieb:2. Nachdem Du das Opfer nach all den Jahren der Aufklärung als Schuldigen darstellst, da
ja er getrunken hatte,
"Aufklärung"?:
Nix aufgeklärt, nur ein Urteil und das muss nicht zwangsläufig richtig sein.

"als Schuldigen darstellst":
Das habe ich nicht so gesagt! Ich habe lediglich festgestellt das sich Robert selbst in diese Situation (Kontrollverlust durch übermäßigen Alkoholgenuss) gebracht hat. Und das war allein seine Entscheidung!

Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Und Foristen die hier die Polizisten oder Sanis an die Wand stellen wollen ist nur zu helfen wenn sei selber einmal aus einer misslichen Situation gerettet werden. Vielleicht überdenken sie dann ihre Meinung.
Rotkapchen schrieb:Hochachtung an die, die noch die Courage haben etwas zu ändern und nicht wegschauen.
Ja, aber vor Ort, da wo es passiert und nicht durch Gequassel abseits der Realität in der Anonymität von Foren.
Ich zeige immer Zivilcourage und helfe wenn es geht und angebracht ist.

Almy2812


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