@finn_“Gehen wir gleich mitten rein”, eröffnete Eckstein die Fragerunde. Ob der Beamte sich noch an den 2.7.2002 erinnere, also den Tag, an dem das Geständnis fiel? “Ja”, antwortete der Polizist. Bei der Vernehmung sei er tatsächlich nicht dabei gewesen. Aber hinterher, Kulac hatte noch kein Geständnis abgelegt, da habe er den Beschuldigten auf der Treppe nach unten begleitet. Er habe gefragt:“Hast Du auch die volle Wahrheit gesagt?”
http://www.bitterlemmer.net/wp/2014/05/06/peggy-ulvi-lichtenberg-bayreuth-wiederaufnahme-polizei-skandal-manipulation-zeugen/Gänzlich ins Rutschen kam Horn, als er dann doch einmal eine Zeugenaussage ins Spiel brachte und damit ein kausales Argument. Da habe es die Zeugenaussage einer Frau gegeben, die Ulvi auf einer Parkbank gesehen habe, genau dort, wo Peggy auf ihn getroffen sein könne. Er bringt wieder sein Bewegungsprofil ins Spiel, und diese Aussage habe also die Wege von Ulvi und Peggy zusammengeführt. Dummerweise hielt ihm einer der Beisitzer vor, dass das so nicht stimmen könne, denn die Zeugin hatte ihre Aussage erst nach seinem Bericht abgegeben, den er der Polizei am 2. Mai 2002 erstattete. „Das ist sehr interessant“, stammelte Horn, „aber mit ist nicht bewusst, dass sie vorher noch gar nicht vernommen wurde.“
„Wurde Sie“, meldet sich da sie Staatsanwältin zu Wort, „aber dabei hat sie das noch nicht gesagt“.
http://www.bitterlemmer.net/wp/2014/04/11/peggy-ulvi-prozess-wiederaufnahme-bayreuth-geier-horn-profiler-justiz/Was von nun an geschieht, würde kein Gericht einem Angeklagten als pure Häufung von Zufällen durchgehen lassen. Die Beamten gehen voll motiviert in die Vernehmung; Soko-Leiter Wolfgang Geier hat ihnen kurz zuvor gesagt, dass auf einem Overall des Ulvi Kulac Blutspuren von Peggy gefunden wurden. Damit konfrontieren sie Kulac. Geier weiß, dass dies nicht stimmt, er muss es noch im Hofer Prozess kleinlaut einräumen.
http://www.np-coburg.de/regional/franken/frankenbayern/Die-Vernehmung;art83462,3263685