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Peggy Knobloch

96.224 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Leiche, DNA ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Peggy Knobloch

Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:13
@Themis

Vorher war Ulvi beim Mittagessen bei seinen Eltern - laut diesem Zeitplan - falls das alles stimmt:
11.00 Uhr steht Ulvi auf
12.30 Uhr trifft er in der Schloßklause ein und isst zusammen mit seinen Eltern Mittag
13.15/13.30 Uhr verlässt er die Schlossklause und bringt K. Essen vorbei
13.40-15.30 Uhr hilft Ulvi Dieter T. beim Holzschlichten
15.40-16.00 Uhr kehrt Ulvi zu seinen Eltern in die Schloßklause zurück
16.15 Uhr Fahrt mit seinen Eltern zur Schwester Heike nach Issigau

Quelle: Webseite der Bürgerinitiative
Wann bitte soll Ulvi denn die Peggy ermordet haben? Sein Alibi für die Tatzeit (13:15 Uhr) ist doch offensichtlich lückenlos, sofern das so stimmt, wobei der Gegenbeweis bisher nicht erbracht wurde, außer dass er - warum auch immer - ein Geständnis abgelegt hat, zu dem der "Sachbeweis" fehlt.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:15
@Mao1974

Sorry, es musste "Mao1974" lauten, ist aber egal, ich habe mich halt bei dem Nicknamen vertan. Lies die Zeiten selbst nach und wenn du meinst, es war anders, schreib es hier rein.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:16
@Scipper
Meine Nerven, die Tatzeit wurde nie mit 13.15 Uhr angegeben...
Und wo ist sein Alibi lückenlos?


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:20
Naja...also wir halten mal fest, dass unabhängig von der Tatzeit die Tatablaufhypothese nie mit allen Zeugenaussagen in Einklang zu bringen ist.

Demzufolge hätte die Kripo eine selbst erdachte Hypothese, die man dem Ulvi einreden wollte, völlig frei und unabhängig erfinden können. Also auch, dass die sich an der Schloßmauer getroffen haben.

Mit allen Zeugenaussagen (so die Angaben der BI stimmen) ist da sowieso nichts zu vereinbaren.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:22
Herrje, die Tatzeit war in einem Film mit 13:15 Uhr angegeben oder mit 13:30 Uhr oder 13.45 Uhr, und in dieser Zeitspanne war der Ulvi angeblich beim "Holzschlichten" beim Zeugen Dieter T.:

Zitat: "13.40-15.30 Uhr hilft Ulvi Dieter T. beim Holzschlichten."

Vorher hat er einem anderen Zeugen das Mittaggessen gebracht und davor hat er bei seinen Eltern gesessen und zu Mittag gegessen. Wann soll er denn dannach auch noch - mit vollem Bauch - an der den Gärten und der Burgmauer entlang gelaufen sein, um zum angeblichen Tatort zu kommen? Nnochmals, damit man es versteht und nicht meint, dass sei nur Fantasie:

12.30 Uhr trifft er in der Schloßklause ein und isst zusammen mit seinen Eltern Mittag
13.15/13.30 Uhr verlässt er die Schlossklause und bringt K. Essen vorbei
13.40-15.30 Uhr hilft Ulvi Dieter T. beim Holzschlichten

Für diese Zeit hat der Ulvi also ein Alibi - auch wenn das offenbar keiner hier glauben möchte.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:26
War nicht Dieter T., derjenige der laut Abhörprotokoll bei den Kulacs angerufen hat und gefragt hat, wann genau der Ulvi bei ihm war zum Holzaufschichten?


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:27
@Scipper
Aha! Was war denn nun angegeben? 13.15 wohl kaum...
Und nein, in diesem Zeitraum war er eben nicht bei Dieter T. (erst ab frühestens 13.40)
Vergleich doch mal Deine eigenen Zeiten oder ist das zu schwer?

Seine Eltern sind natürlich glaubwürdige Zeugen, ist klar.
Das Essen wurde nur vor der Tür abgestellt, wann auch immer...


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:29
@Mao1974

Wann war denn die Tatzeit ? Wenn du es weisst, dann schreibe es bitte hier rein. Vielen Dank !!!


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:32
@Scipper
Jedenfalls nicht um 13.15!!!


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:37
@Mao1974

Worauf willst du hinaus? Dass Ulvi die Peggy ermordet hat? Aha, dann trete bitte den Beweis an ODER nenne mir bitte die Fakten. Der angebliche Mord geschah ohne Augenzeugen und allein aus dem Grund kann keiner sicher wissen (außer dem Täter): wann, wie und wo der angebliche Mord geschah !!!


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:43
@Mao1974

Alles in diesem Fall beruht auf einer Falltheorie und einem dazu passenden Geständnis des Ulvi, denn ein objektiver Sachbeweis und/oder Tatzeugen (Augen- oder Ohrenzeugen) fehlen bisher.

Das Geständnis eines geistig behinderten Menschen betrachte ich nicht als hinreichenden Beweis, auch wenn das Gericht das anders sah, denn es fehlt an greifbaren Spuren und realen Fakten.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:45
Zitat von ScipperScipper schrieb:Worauf willst du hinaus? Dass Ulvi die Peggy ermordet hat? Aha, dann trete bitte den Beweis an ODER nenne mir bitte die Fakten. Der angebliche Mord geschah ohne Augenzeugen und allein aus dem Grund kann keiner sicher wissen (außer dem Täter): wann, wie und wo der angebliche Mord geschah !!!
Eieiei....welchen Beweis haben wir denn?
Ulvis Geständnisse (waren ja offenbar mehrere) - widerrufen
Peter H.s Beschuldigung - widerrufen

Etliche Zeugenaussagen, die dann teilweise so nicht getätigt worden sein sollen.
Und die abgehörten Telefonate, wo Dieter T. angeblich nachfragt, wann Ulvi bei ihm war, Ulvi den Vater mit ins Boot holt und Schwemmer, der den Eltern wohl sagt, Ulvi habe ihm auch den Mord gestanden.

Übrigens interessant - wenn Ulvi nur gestand, weil er seine Ruhe vor der Polizei haben wollte, wieso wiederholt er sein Geständnis bei seinem Anwalt? Hat der ihn auch unter Druck gesetzt, damit er das sagt?


Wir haben nichts und können auch nichts beweisen. Nach den öffentlich bekannten "Fakten" können wir weder eine Täterschaft Kulacs ausschließen, noch uns derer sicher sein.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:52
@Scipper
Entschuldige bitte, das hab ich mit keinem Wort gesagt.
Ich sagte nur, daß Deine Zeiten nicht stimmen, denn selbst laut Urteil wurde Peggy noch um 13.15 lebend gesehen, also kann das nicht der Tatzeitpunkt sein.
Ansonsten kannst Du die Unstimmigkeiten in Deinen sich widersprechenden Postings nachlesen.

Ich habe übrigens schon mehrfach gesagt, daß ich Ulvi nicht unbedingt für einen Mörder halte, seine Angehörigen als "alibi" herzunehmen ist allerdings etwas dürftig.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 16:59
@LivingElvis

Es gibt keinen objektiven Sachbeweis, der hinreichend beweist, dass Ulvi der Täter ist. Das Urteil im Fall Ulvi stützt sich auf drei Säulen, wie ich einem Pressebericht entnehmen konnte:

1. auf das widerrufene Geständnis des Ulvi,
2. auf das Glaubwürdigkeitsgutachten zum Geständnis,
3. auf die belastende Zeugenaussage eines Mithäftlings.

Die Säule Nummer 3 ist bereits weggebrochen, weil der Zeuge seine Aussage widerrufen hat. Übrig bleiben also die Säulen 1 und 2, die allerdings nicht ganz einfach zum Einsturz zu bringen sind.

Aber nehmen wir mal an, das Geständnis wäre schicht und ergreifend falsch, warum auch immer, dann würde damit das Urteil wie eine Seifenblase zerplatzen, auch wenn es formell fehlerfrei sein kann.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 17:15
@Mao1974

Ich suche nach Entlastungsmaterial für den Ulvi, denn belastet und verurteilt ist er ja bereits. Es geht mir dabei nicht nur um Gerechtigkeit für Ulvi, sondern auch um den Vermisstenfall Peggy. Es ist so, dass die "Akte Peggy" verstaubt, weil man denkt, dass der Fall Peggy durch das Urteil erledigt ist. Ohne neuen Schub wird wohl keine weitere Vermisstensuche mehr durchgeführt. Ein Schub kann nur so erfolgen, indem man die drei Säulen des Urteils prüft und (falls sie wackeln) zum Einsturz bringt.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 17:19
@Scipper
Dafür strebt man ja ein Wiederaufnahmeverfahren an.

Ich hab leider bis jetzt, außer dem Widerruf des Mitinsassen noch nichts gehört, was da vorgebracht werden soll.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 17:29
@Scipper
Also erstmal sind grundsaetzlich saemtliche Zeiten, die allein von den Eltern so angegeben werden fragwuerdig. Welche Eltern wuerden nicht ihrem Kind, das verdaechtigt wird, ein moeglichst lueckenloses Alibi verschaffen wollen? Dabei gehe ich von beiden Varianten aus. Entweder Ulvi ist unschuldig, steht aber wegen seiner Vorgeschichte sehr schlecht da und braucht deshalb ein besonders gutes Alibi. Oder aber er ist schuldig, dann haben die Eltern ihm ja aber vorher schon beim Verstecken der Leiche geholfen. Und dann ist es nur logisch dies auch beim Alibi zu tun. Alles andere waere schlicht dumm. Es muss dabei ja nichtmal um grosse Luegen gehen. Ein paar Minuten hier und da dazugeschummelt reichen ja schon. Davon abgesehen weiss man auch sicher nicht auf die Minute genau wann man nun mit dem Mittagessen fertig war und der Sohn das Haus verlassen hat.

Dann.. @Mao1974 versucht dir die ganze Zeit zu erklaeren, dass Ulvi nicht um 13.15 Holz schichten war. So hattest du es aber in deinem ersten Post geschrieben.
Um 13.15 ca. soll Ulvi das Haus verlassen haben. Gegen 13.40 soll er dann beim Holzschichten gewesen sein. Auch soll Peggy nicht um 13.15 getoetet worden sein, sondern wurde gegen 13.15 am Marteauplatz gesehen. Es gibt in diesem Fall schon genug Verwirrung. Wir sollten sie nicht durch ungenaues Zitieren noch verschlimmern. ^^
Die Schlossklause ist jedenfalls nicht weit entfernt vom Marteauplatz. Demnach kann Ulvi Peggy sehr wohl gegen 13.15 dort getroffen haben (wie gesagt, auf die Minute genau wird eh keine dieser Zeitangaben stimmen).


Allerdings sind dies die Zeiten, wie sie von der BI angegeben werden. Von Seiten der Polizei wurden diese Zeiten ja angezweifelt. Bzw. um ein paar Minuten nach vorn bzw. nach hinten korrigiert. Wodurch diese Zeiten-Korrekturen belegt wurden habe ich jetzt leider auch nicht parat. Zum einen tauchte ja jedenfalls im Nachhinein noch eine Zeugin auf, die Ulvi schon um 13.00 auf der Bank am Marteauplatz gesehen haben will.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 17:32
http://www.youtube.com/watch?v=8tVSbAVR_Xw&feature=g-vrec
Minute 6:08

Ulvis Mutter beantwortet die Frage, ob Ulvi beim "Hose runterlassen" gewusst habe, dass er da was Verbotenes macht.
"Ja, sicher!"


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 17:37
@LivingElvis

Ich bin zwar kein Rechtsexperte, aber ich meine, dass man in diesem Fall die drei Säulen des Urteils sehr kritisch unter die Lupe nehmen sollte, mit dem Ziel, sie komplett zu Fall zu bringen, damit der Vermisstenfall Peggy wieder ganz neu von den Fachleuten (Polizei) aufgerollt werden kann.

Formalrechtlich ist an dem Urteil wohl kein Fehler zu finden, denn der "Täter" hat gestanden, und zwar so detailliert, dass man gar nicht umhin kam, das Geständnis für glaubwürdig zu halten. Dem Gericht blieb insoweit gar keine andere Wahl, denn ein Freispruch hätte wohl zu einem Eklat geführt.

Leider ist dadurch aber in dem Vermisstenfall ein Stillstand eingetreten, denn seit dem Urteil wird nicht mehr laufend nach der vermissten Peggy gesucht, ich meine damit in einem größeren Umfang. Um zu erreichen, dass die Vermisstensuche wieder neu beginnt, muss das Urteil zu Fall gebracht werden.


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Peggy Knobloch

07.05.2012 um 17:38
Zitat von ScipperScipper schrieb:Ergänzung: Mir persönlich erscheint dieser Weg zwischen Gartengelände und Burgmauer und der damit verbundene Tatort auf einem Pfad bewusst so konstruiert, dass alles passt, denn mitten im Ort auf offener Straße oder auf dem Marktplatz kann kein Mensch ungehindert und unbemerkt um die Mittagszeit (13:15 Uhr) einen Mord begehen, und falls doch, dann hätten Zeugen das gesehen.

Daher hat man, wie mir scheint, die Geschichte so konstruiert, dass Peggy und Ulvi einen riesigen Bogen um das Wohngebiet durch das Schrebergärtengebiet laufen mussten, um dann - gegen jede Logik und Plausibilität - am Ende des Trampelpfades in einem stillen Winkel einen Tatort zu haben.
Das sehe ich allerdings auch so. Die Polizei wird davon ausgegangen sein, wo Peggy zuletzt (nach Meinung der Polizei - denn auch hierueber streitet man ja) gesehen wurde und wird sich ueberlegt haben, was dann passiert sein koennte. Sie werden verschiedenen Moeglichkeiten durchgegangen sein und werden dann dahin gekommen sein, dass das Gelaende rund um den Trampelpfad als Tatort am plausibelsten ist. Dementsprechend werden sie auch eine Theorie entwickelt haben, wie man dort hingelangt sein koennte.


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