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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

322 Beiträge, Schlüsselwörter: Mordfall, Juni 2006, Karen Gaucke

Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

03.06.2020 um 22:56
Ich habe selbst eine kleine Tochter und ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man so einem Wesen etwas antun kann. 🥺


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

03.06.2020 um 23:03
annichen
schrieb:
Ich habe selbst eine kleine Tochter und ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man so einem Wesen etwas antun kann.
Die Psyche von Mördern kann vielschichtig problembehaftet sein. Es gibt keine mir bekannten Abgründe, die es nicht gibt. Natürlich ist der Mord am eigenen Kind für "normale" Menschen ein unvorstellbares Verbrechen. Aber wir müssen damit leben, dass es Subjekte gibt, die selbst davor nicht zurückschrecken. Es gibt eben nichts, was es nicht gibt.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

01.07.2020 um 14:41
Was mich interessieren würde:

Hat man eigentlich eine Fußmatte vor der Wohnung gefunden?

Hatte das Opfer eigentlich zum Tatzeitpunkt eine neue Beziehung; gab es einen Mann in ihrem Leben?


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

01.07.2020 um 17:26
@Slaterator

Noch eine dritte Frage: Ist jemals gecheckt worden, ob es in der Hausgemeinschaft im Volgersweg Konflikte gab?


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

01.07.2020 um 22:27
KimByongsu
schrieb:
Hat man eigentlich eine Fußmatte vor der Wohnung gefunden?
Das entzieht sich meiner Kenntnis. Ich glaube auch nicht, dass irgendetwas darüber veröffentlicht wurde.
KimByongsu
schrieb:
Hatte das Opfer eigentlich zum Tatzeitpunkt eine neue Beziehung; gab es einen Mann in ihrem Leben?
Soweit mir bekannt, nicht. Hätte es eine "Beziehung" gegeben, wäre sicher irgendetwas darüber berichtet worden.
KimByongsu
schrieb:
Noch eine dritte Frage: Ist jemals gecheckt worden, ob es in der Hausgemeinschaft im Volgersweg Konflikte gab?
Darüber ist ebenfalls nichts bekannt oder irgendwo erwähnt worden.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

28.07.2020 um 13:23
Rechtsanwalt Waldraff hat ja einmal davon geredet, dass er davon ausgeht, dass Klara noch lebt. Mir ist gerade der Gedanke gekommen, dass Waldraff das vielleicht nicht einfach nur so gesagt hat, sondern vielleicht irgendwelche Hinweise auf ein zumindest temporäres Überleben von Klara bekommen haben könnte, so ähnlich wie der Anwalt im Fall des verschwundenen Mädchens aus Stendal, wo ein Pastor auf dem Totenbett Hinweise auf das Überleben des Kindes gegeben haben soll.

Man kann nur hoffen, dass Piper das Kind nicht lebend mitgenommen hat, um es an irgendwelche Gestalten aus einschlägigen Kreisen zu verscherbeln. An Typen, wie z.B. den 2007 in Hannover gemeldeten Christian Brückner.

Wenn er es getan hätte, wäre es für ihn praktisch gewesen: Er hätte das Kind nicht selbst töten müssen und die Abnehmer des Kindes könnten als im Gegenleistung für "die kostbare Ware" bei der Leichenbeseitigung der Mutter geholfen haben.

Das würde gleich mehrere Gründe dafür liefern, warum er über die Leichenverbringungsorte nie gesprochen hat: Zum einen könnte es sein, dass er sie wirklich nicht gekannt hat und deswegen gar keine Angaben machen konnte, zum anderen wäre es in solch einem Falle für ihn gefährlich gewesen, derartige Komplizen reinzuhängen, weil er nie hätte wissen können, ob sie nicht gegebenenfalls sogar im Gefängnis an ihn herankommen.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 12:09
Ich meine aber gelesen zu haben, dass Waldraff damit eher an das Gewissen des Herrn P. appellieren wollte, damit er endlich rausrückt, wo die beiden sind. Ich glaube nicht, dass Clara damals nicht in der Wohnung war... wo sollte sie denn gewesen sein? Bei Bekannten oder Freunden... die hätten doch längst was dazu gesagt. Hat sie nicht mit einer Freundin telefoniert, wo sie sagte, sie muss Clara noch füttern, bevor P. kommt?
Waldraff hin oder her... er weiß, wie er sich medienwirksam in Szene setzt, egal in welchem Fall.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 12:48
@insight-2015

So habe ich natürlich auch lange gedacht...der Anwalt ist schon ein Medienprofi...

Aber mir hängt immer noch im Hinterkopf, ob es wirklich realistisch ist, angesichts der engsten Zeitkorridore für die Tat und die Tatfolgenbeseitigung Michael Pieper als Alleintäter anzunehmen.

Wenn man dann mitbekommt, dass solche moralisch völlig indifferenten Leute wie CB in Hannover aktiv sind (gemeldet war CB in Hannover zwar erst 2007, aber nichts spricht dagegen, dass er vorher schon dorthin Kontakte hatte)... Warum sollte Pieper nicht das Kind an solche Gestalten abgegeben haben? Im Gegenzug hätten die ihm als garantiert 100% verschwiegene Unterstützer bei der Leichenentsorgung von Mutter und Kind helfen können, da für sie ebenfalls sehr viel auf dem Spiel gestanden hätte...

Das würde die seltsame Tatsache erklären und einen Grund dafür liefern, warum Pieper das Kind nicht, wie die Mutter, zum Transport einfach tot in einen Sack oder Koffer gesteckt hat, sondern offenbar lebendig mit dem Maxi-Cosi mitgenommen hat. Immerhin hat er auch den Ernährungsplan mitgenommen, der für ein totes Kind keinen Sinn ergeben würde... Für psychopathische pädophile Sexualmörder ist ein totes Kind aber weniger wert...

Vielleicht brauchte Pieper den Mietwagen auch nur deshalb, weil er Typen, die ihm helfen sollten, irgendwo abholen musste und das nicht in seinem eigenen Auto machen wollte. Die Leichen hat er ja offensichtlich in diesem PKW nicht abtransportiert. Es gibt keine Spuren, die die das nahelegen.

Er rechnete sicher damit, dass man im Zuge der Ermittlungen seinen Wagen auf DNS-Spuren durchsuchen würde. Hätte man dabei die in der Datei registrierte DNS eines vorbestraften Sexualstraftäters in seinem eigenen PKW gefunden, hätte das einen verdächtigen Kontakt offen gelegt und Fragen aufgeworfen, die er nicht gebrauchen konnte.

Einen Mietwagen dagegen haben vor ihm so viele Leute gemietet, dass dieser in jedem Fall massenhaft Mischspuren von Fremd-DNS aufweist. Es ist nicht anzunehmen, dass bei einer solchen Kontamination durch viele Leute überhaupt eine gezielte Auswertung erfolgt und für den Fall, dass es doch passiert, hätte er sich immer damit rausreden können, dass eben der vorbestrafte registrierte Täter mit einem anderen Mieter des Pkw mitgefahren sein muss und den Kontakt abstreiten können.

Bleibt das Rätsel wie die Leichen vom Tatort weggebracht und beseitigt worden sind. Aber auch für die Tatsache, dass Piper im Gefängnis weiter geschwiegen hat, obwohl er längst verurteilt war, könnte die Annahme, dass er Komplizen hatte, die unberechenbar waren, eine Begründung sein. Darüber hinaus war ihm vielleicht der konkrete Leichenablageort gar nicht bekannt....


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 13:01
Das mit den unberechenbaren Komplizen sehe ich nicht so... zumindest als bei Pieper die Diagnose feststand und er wusste, dass diese zu spät kam und er nicht mehr lange zu leben hatte, selbst da hätte er auspacken können., hatte ja nix mehr zu verlieren... hat er aber nicht getan.
Ich glaube eher, er wollte und konnte es sich nicht selbst eingestehen und hat deswegen beharrlich geschwiegen. Wo die Leichen geblieben sind... gute Frage. Wer sich hier in der Ecke auskennt, der hat genug Möglichkeiten sie in einem kleinen See oder Moor oder verlassenem Wald- oder Wiesenstück verschwinden zu lassen. Vielleicht hat er den Ernährungsplan auch nur mitgenommen, um gerade eben diese falsche Spur zu legen.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 13:21
@KimByongsu
Dass im Mietwagen keine Spuren gefunden wurden, die den Transport der Leiche(n) nahelegen, stimmt nicht. Es wurden im Kofferraum Blutplättchen von Karen Gaucke gefunden, deren Form daraufhindeutete, dass das Blut vorher am einer glatten Oberfläche (wie z.B. einem Müllsack) haftete und daran trocknete.

Was mit Karen Gaucke passierte, scheint mir schon sehr deutlich zu sein (lediglich der Ablageort bleibt leider auch nach 14 Jahren noch ein Rätsel). Ich gehe auch davon aus, dass Pieper bei der Beseitigung (ich drücke das bewusst so eiskalt aus) von Karen Gaucke und seiner Tochter keinen Unterschied machte, wahrscheinlich entsorgte er die sterblichen Überreste zusammen.
Bei einem berechnenden Typen wie Pieper kann ich mir nicht vorstellen, dass er irgendein Risiko einging, das für die Tat nicht unbedingt notwendig war - außerdem gehe ich davon aus, dass Pieper von der Polizei so intensiv durchleuchtet wurde, dass irgendwelche Kontakte zu Pädophilen-Netzwerken usw. herausgekommen wären. Der Typ war ein Monster, der eine arglose Frau und sein eigenes Baby umgebracht hat, aber ich glaube nicht, dass er mit Gestalten wir Brückner oder so zu tun hatte.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 13:30
_hannoveraner
schrieb:
Dass im Mietwagen keine Spuren gefunden wurden, die den Transport der Leiche(n) nahelegen, stimmt nicht. Es wurden im Kofferraum Blutplättchen von Karen Gaucke gefunden, deren Form daraufhindeutete, dass das Blut vorher am einer glatten Oberfläche (wie z.B. einem Müllsack) haftete und daran trocknete.
Gerade die Tatsache, dass man nur ein paar abgesplitterte Blutplättchen gefunden hat, die als offensichtliche Sekundärkontamination theoretisch auch z.B. von in den Kofferraum geworfenen Turnschuhen hätten absplittern können, zeigt mir, dass die Leichen nicht in dem Fahrzeug transportiert worden sind. Denn dann hätte man deutlich mehr Spuren gefunden. Die moderne Forensik ist so gut, dass das Verpacken in Plastiksäcke nicht ausreicht, um nicht Hautschüppchen, Haare oder ähnliches zu hinterlassen, die beim Aussaugen des Kofferraums gefunden worden wären.

Wie gesagt, zum Abtransport der Babyleiche hätte er keinen Maxi-Cosi und auch keinen Ernährungsplan gebraucht. Das spricht doch dafür, dass das Kind lebend abtransportiert wurde und da es nirgendwo aufgefunden wurde und irgendwo geblieben sein muss, erscheint es mir plausibel, dass es in Kreisen gelandet ist, die gerade mit einem lebenden Baby etwas anfangen konnten.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 13:43
@KimByongsu
Den Gedankengang mit Clara kann ich schon nachvollziehen. Allerdings: der Maxi-Cosi war das perfekte Hilfsmittel, um das Baby vollkommen unauffällig aus der Wohnung ins Auto zu schaffen - ein Baby auf dem Arm zu haben und dann in ein Auto zu setzen, in dem offensichtlich keine Babyschale vorhanden ist, hätte einem potentiellen Zeugen merkwürdig vorkommen können, da war diese Variante die sicherste für Pieper. Das Mitnehmen des Ernährungsplans kann natürlich eine bewusst gelegte falsche Spur sein, vielleicht beschmutzte er das Papier auch versehentlich mit Blut und beseitigte es deswegen (die offensichtlichen Blutspuren beseitigte er ja schließlich auch).

Und auch dass "nur" ein paar Blutplättchen gefunden wurden, spricht für mich klar für den Transport der Leiche von Karen Gaucke mit dem Mietwagen - oben in der Wohnung gab es ja offensichtlich ein Blutbad, Pieper dürfte sie dann sofgfältig verpackt in Müllsäcken weggeschafft haben - das geht halt nicht ohne Spuren, aber viel mehr als ein paar Blutplättchen dürften bei sorgfältiger Verpackung eben auch nicht zurückbleiben.

Wie gesagt, ich halte den Fall an sich für aufgeklärt (vom Ablageort der Leichen abgesehen), es spricht hier nichts für Verwicklungen in irgendwelche Netzwerke. Das wäre im Zuge der Ermittlungen genauso hochgekommen wie seine Google-Recherchen nach Tötungs-Möglichkeiten und seine zahlreichen Affären.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 13:51
Vielleicht wollte er mit dem Maxi Cosi auch einfach nur eine falsche Fährte legen.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 14:02
@insight-2015
Auch möglich, klar. Aber natürlich ist es am unauffälligsten, wenn er seine Tochter lebendig und im Maxi Cosi ins Auto gesetzt hat, das käme keinem zufällig vorbeikommenden Zeugen auch nur ansatzweise merkwürdig vor (ist an sich ja auch kein ungewöhnlicher Vorgang).


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 14:12
@Hannoveraner
Richtig... und gerade dort im Volgersweg würde sich niemand drüber wundern. Ich frage mich nur, warum er sich so beharrlich geweigert hat etwas zu sagen und ob das seinerzeit die schlauste Taktik seiner Verteidigerin war. Hat er sich nicht mal nach dem Verfahren drüber beschwert, dass er lieber ausgesagt hätte? Geschwiegen hat er trotzdem bis zum Schluss, also kann es nicht allzu schlimm für ihn gewesen sein.... komischer Typ.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 14:15
Sind diese Gedankengänge grausam!

Ich dachte die ganze Zeit, dass es doch nichts schlimmeres geben könnte, als die Vorstellung, dass der eigene Vater das Kind kaltblütig umbringt.

Die Vorstellung, dass das Baby dann aber, ich mag es nicht weiter ausführen, es ist zu schrecklich, ist noch eine Stufe härter.

Ich weiß gar nicht, was ich dazu schreiben soll...


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 14:22
@insight-2015
Der Typ hatte vor dem Doppelmord einen Plan für sein komplettes Leben. Da passt es für mich ins Bild, dass er selbst nach der Verurteilung in die Zukunft blickte: im Knast nicht auffallen, die Zeit irgendwie überstehen und möglichst sinnvoll nutzen, indem er sich weiterbildet... Und dann nach 22/23 Jahren wegen guter Führung rauskommen, da wäre er knapp 60 gewesen. Er hätte also noch 20-25 Jaher in Freiheit haben können, dabei kann ich mir gut vorstellen, dass er weiterhin behauptet hätte, unschuldig zu sein. Es gab ja schließlich "nur" starke Indizien, aber keine harten Beweise. Womöglich spekulierte er sogar auf eine spätere Wiederaufnahme des Verfahrens. Er hatte nach seiner Denkweise also schon gute Gründe, nicht zu verraten, wo er die Leichen versteckt hat.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

31.07.2020 um 14:35
Der perfekte Mord war es trotzdem nicht und für Empathie war MP auch nicht gerade bekannt. Ich selbst zweifle nicht daran, dass er beide umgebracht und verschwinden lassen hat.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

01.08.2020 um 01:23
KimByongsu
schrieb:
Aber mir hängt immer noch im Hinterkopf, ob es wirklich realistisch ist, angesichts der engsten Zeitkorridore für die Tat und die Tatfolgenbeseitigung Michael Pieper als Alleintäter anzunehmen.
Die Zeit war knapp, völlig richtig. Wenn ich mir diesen Tätertypus jedoch ansehe, komme ich persönlich zum selben Schluss wie @_hannoveraner :
_hannoveraner
schrieb:
Bei einem berechnenden Typen wie Pieper kann ich mir nicht vorstellen, dass er irgendein Risiko einging, das für die Tat nicht unbedingt notwendig war - außerdem gehe ich davon aus, dass Pieper von der Polizei so intensiv durchleuchtet wurde, dass irgendwelche Kontakte zu Pädophilen-Netzwerken usw. herausgekommen wären. Der Typ war ein Monster, der eine arglose Frau und sein eigenes Baby umgebracht hat, aber ich glaube nicht, dass er mit Gestalten wir Brückner oder so zu tun hatte.
Ich vermute auch, dass der Täter sowohl Mutter als auch Kind tötete. Lediglich der Verbringungsort ist offen. Das sein Kind heute noch irgendwo ohne Wissen um seine wahre Identität lebt, halte ich Hinblick auf den Tätertyp für äußerst unwahrscheinlich.
KimByongsu
schrieb:
Das würde die seltsame Tatsache erklären und einen Grund dafür liefern, warum Pieper das Kind nicht, wie die Mutter, zum Transport einfach tot in einen Sack oder Koffer gesteckt hat, sondern offenbar lebendig mit dem Maxi-Cosi mitgenommen hat.
Ob das Kind beim Abtransport noch lebte, wissen wir nicht. Der MaxiCosi war aber sicherlich für einen Transport gut geeignet.
_hannoveraner
schrieb:
Der Typ hatte vor dem Doppelmord einen Plan für sein komplettes Leben. Da passt es für mich ins Bild, dass er selbst nach der Verurteilung in die Zukunft blickte: im Knast nicht auffallen, die Zeit irgendwie überstehen und möglichst sinnvoll nutzen, indem er sich weiterbildet... Und dann nach 22/23 Jahren wegen guter Führung rauskommen, da wäre er knapp 60 gewesen. Er hätte also noch 20-25 Jaher in Freiheit haben können, dabei kann ich mir gut vorstellen, dass er weiterhin behauptet hätte, unschuldig zu sein.
Das entspricht auch meiner vermutung/Annahme.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

01.08.2020 um 07:11
Slaterator
schrieb:
Ob das Kind beim Abtransport noch lebte, wissen wir nicht.
Warum hat er dann die Ernährungspläne für das Kind mitgenommen?


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