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Mordfall Jauch

1.600 Beiträge, Schlüsselwörter: Mordfall, Krimi, Erschlagen, Jauch, Sabine, Limbach, Mosbach

Mordfall Jauch

31.05.2012 um 01:42
Ein schrecklicher Mordfall an Weihnachten 2011 welche überregional sogut wie kaum behandelt wird, möchte ich hier mal kurz Vorstellen. Der Fall wird wohl auch in der Juni Sendung von XY (6. Juni) als Filmfall vorgestellt.

Die 46-Jährige Sabine Jauch wurde am Heiligabend 2011 um 19 Uhr in ihrem Blockhaus in Limbach/Krumbach erschlagen aufgefunden.

In den letzten Wochen kursierten in den regionalen Medien Gerüchte rund um die Tat und ihrer Aufklärung. Doch entgegen dieser Gerücht bleibt sowohl der Täter als auch der Gegenstand, mit der S. Jauch erschlagen worden ist, unauffindbar. Weder hunderte Vernehmungen und große Suchaktionen nach dem Mordwerkzeug oder die Überprüfung von Mobilfunkdaten haben die SOKO "Mühlwiese" bisher auf eine heiße Spur geführt. Selbst eine DNA-Spur am Tatort welche mit sehr großer Wahrscheinlichkeit vom Täter stammt, brachte keinen Erfolg ein.

Zum Tathergang schweigt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen. Das einzigste was momentan festeht ist das S. Jauch ihrer Arbeitsstätte am Freitag den 23.12 in dem nahe liegenden Mosbach um 14:40 verlassen hat. Das letzte mal lebend wurde sie ebenfalls am Freitag um 15:10 in der Mosbacher Innenstadt gesehen. Die Polizei geht davon aus das S. Jauch kurz nach dem Eintreffen in ihrer Wohnung am Freitag zwischen 16 und 17 Uhr getötet worden ist. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hat sie sich anschließend möglicherweise noch kurz im Bereich Schefflenz, Adelsheim oder Seckach aufgehalten.

Ihr Auto welches üblicherweise vor ihrem Wohnanwesen abgestellt war, wurde auf einem Parkplatz in Mosbach gefunden. Anfang Januar wurde die Spurensicherung am Tatort und am Auto des Opfers abgeschlossen. Dabei stieß die Polizei auf Bargeld, „Es gibt einen Differenzbetrag zur Summe aus dem Hausverkauf.“ Jetzt werde untersucht, wo und wie das Geld abhanden gekommen sein könnte. Freilich sagt die Kripo nichts über die Geldsumme und begründet dies „mit ermittlungstaktischen Gründen“. Unklar ist bisher, warum der Mörder nicht das ganze Geld mitgenommen hat. Aber von der Handtasche der gändigen Dame fehlt weiterhin jede Spur und man geht davon aus das der Täter/ die Täterin diese mitgenommen hat.

Erschwerend kommt dazu das S. Jauch sehr zurückgezogen lebte und erst seit kurzem in ihrem Ort wohnt, dies ist natürlich für die Ermittlungen der Polizei nicht gerade förderlich.

Weiter Quellen, wo eigentlich über all nichts wirklich großartiges neues steht:
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/DNA-Spur-im-Mordfall-Jauch-macht-Hoffnun...

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/Mordfall-Jauch-Kripo-bestaetigt-Raubmoti...

http://www.mrn-news.de/news/mosbach-keine-heisse-spur-im-mordfall-jauch-wer-hat-frau-jauch-oder-deren-pkw-gesehen-53107

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/villingen-schwenningen/Mordfall-Jauch-Aktenzeichen-XY-ermittelt...

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Für mich ein sehr komische Geschichte, warum raubt der oder die Täter/in nicht das ganze Geld? Damit der Täter DNA Spuren hinterlassen hat zeugt eigentlich davon, dass er nicht gerade ein "Profi" war. Ich bin mir daher relativ sicher das die Polizei diesen Mord aufklären wird.


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Luminarah
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Jauch

31.05.2012 um 10:00
Der Täter scheint ja gewusst zu haben ,das diese Menge Bargeld im Haus ist . Frage ist ,wer das mitbekommen haben kann oder wem sie alles davon erzählt hat


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Mordfall Jauch

31.05.2012 um 11:48
Sehr schwierig.ZUm einen sie ist erst zu dieser Zeit kurz vorher zugezogen.Und zum anderen sehr zurückgezogen gelebt.Es kann nur einer sie getötet haben der sie von ihrem vorherigen Wohnort kannte oder einer von ihrer Arbeitsstelle.


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Mordfall Jauch

31.05.2012 um 11:53
Die Art wie sie getötet wurde (brutal erschlagen) spricht ja eher wieder für eine persönliche Motivation. Dazu würde auch passen, dass nicht alles Geld mitgenommen würde - dann war das Geld auch nicht das Motiv der Tat. Und Einbrecher warten auch nicht, bis das Einbruchsopfer nach Hause kommt, sondern begehen ihre Tat wenn niemand zu Hause ist. Da sie im neuen Wohnort so schnell eigentlich niemanden emotional so sehr erzürnt haben kann, dass er ihr das antut, wäre denkbar, dass es jemand aus ihrem alten Heimatort war (Ex-Freund?). Vielleicht hat sie denjenigen sogar freiwillig in die Wohnung gelassen, weil sie ihn kannte.


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Mordfall Jauch

04.06.2012 um 18:25
Meine Informationen sind folgende:

1)Sie lebte bereits seit 2010 in Limbach.Da ergeben sich immer mal Kontakte selbst wenn sie sehr zurückgezogen lebte.

2)Es gibt anscheinend KEINEN Differenzbetrag zwischen der Bargeldsumme vom Verkauf der Immobilie und dem von der Kripo gefundenen Betrag.Das spricht nicht für einen Raubmord.

Ich würde eine Kurzschlußhandlung nicht ausschliessen falls die Tatwaffe tatsächlich das aus ihrer Wohnung verschwundene Eisenteil gewesen ist.


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Mordfall Jauch

05.06.2012 um 14:43
Hallo, der Fall ist wirklich schwierig. Heute steht in der RNZ (Rhein-Neckar-Zeitung) wieder ein Bericht mit Hinweis auf die XY-Sendung morgen abend. Seit wenigen Wochen gehen die Ermittlungen davon aus, dass Frau Jauch nach ihrem Dienstende am 23.12.11 nicht den direkten Weg nach Limbach in ihr Blockhaus nahm, sondern einen Umweg über den Bereich Seckach machte. Da fiel mir die Bahnstrecke Seckach-Osterburken usw. ein. Vielleicht hat sie dort jemanden vom Zug abgeholt. Über Osterburken laufen auch Züge, die z.B. vom Schwarzwald kommen. Denn wegen des Einkaufens ist sie vermutlich nicht in den Bereich Seckach gefahren. Da würden sich in Mosbach bessere Möglichkeiten geboten haben. In der Zeitung war auch eine Kranich-Skulptur aus Eisen-Stahl-Material abgebildet, die fehlte aus ihrer Wohnung und diese komme als Tötungswerkzeug in Betracht. Ich bin auf die xy-Sendung morgen gespannt.


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Mordfall Jauch

05.06.2012 um 16:02
Nach allen Informationen, die ich aus der RNZ habe, vermute ich eine Beziehungstat. Das Motiv ist unbekannt. Doch das Opfer muss sehr schlimm, bis zur Unkenntlichkeit, erschlagen worden sein. Da muss sich bei dem Täter unheimlich viel Emotion wie Wut, Ärger, Hass oder Rachsucht abgeladen haben. Wo könnte das Motiv liegen? War es die größere Geldsumme aus dem Hausverkauf, den Frau Jauch am früheren Wohnort getätigt hatte, und den sie in ihrer Limbacher Wohnung deponiert hatte? Der Täter fand das Geld nicht. War er deshalb so wütend? Ist er überhaupt des Geldes wegen bei Frau Jauch aufgekreuzt? Dann gehörte er wohl zu ihrem engen Umfeld. Hat sich deshalb die Tat ergeben? Ich mag da nicht so recht dran glauben, obwohl der Fall in der Zeitung unter "Raubmord" läuft. Wenn man sein Opfer so furchtbar zurichtet, dann kann das wohl m.M.n. das Geld bzw. das Geld alleine nicht als Grund gewesen sein. Allerdings weiß ich nicht, wie die Wohnung aussah, ob sie durchwühlt war oder nicht.


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Luminarah
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Mordfall Jauch

05.06.2012 um 18:36
Giselle-Sophie schrieb:Opfer muss sehr schlimm, bis zur Unkenntlichkeit, erschlagen worden sein
Ist das so? Dann gebe ich Dir recht ,klingt eher nach Beziehungstat . Vielleicht letzte Aussprache nach kurzer Beziehung,die schiefging.


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Luminarah
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Mordfall Jauch

05.06.2012 um 18:41
Giselle-Sophie schrieb:Allerdings weiß ich nicht, wie die Wohnung aussah, ob sie durchwühlt war oder nicht.
Das kann auch eine Ablenkung sein ,eine durchwühlte Wohnung.

Die Frage ist ,war das Geld schwer zu finden. Und wenn ich jemanden so erschlage ,kann er mir auch nicht sagen ,wo Geld ist. Dann wäre sie doch eher gefoltert worden ,meinst Di nicht.

Einen Junkie schließe ich auch aus ,der hätte auf alle Fälle was mitgehen lassen. Außer wenn man Psychopath ist,gibt es außer unter Drogen keinen Grund ,einen solchen Overkill bei Raubmord hinzulegen.


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Mordfall Jauch

05.06.2012 um 20:00
Ja, Luminarah, da ich in diesem Landkreis wohne, hat mich dieser unfassbare Mord sehr beschäftigt. Kurz vor Weihnachten wird in einer ruhigen abgeschieden gelegenen Feriensiedlung eine zurückgezogen lebende Frau brutal umgebracht. Sie fuhr ein kleines Auto, lebte offenbar einen bescheidenen Lebensstil und schien hier wenig Kontakte außerhalb ihrer Arbeit zu haben. Und dann so eine Gewalttat. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass dem Vater empfohlen worden sei, seine tote Tochter nicht mehr anzusehen. Ich frage mich nun auch, warum Frau Jauch doch diesen Schritt und Schnitt mit ihrer früheren Heimat (ich nehme mal an, es war Villingen-Schwenningen, also Schwarzwald-Baar-Kreis) machte und sich ganz zurückgezogen hat. Ich weiß nicht, wann sie das Haus verkauft hat, jedenfalls das Geld hatte sie nicht auf der Bank (warum?). Die Polizei geht inzwischen offenbar auch nicht mehr von Raubmord aus. Frau Jauch hat denselben Nachnamen wie ihr Vater, der ein Malergeschäft hat oder hatte. Über ihren Familienstand habe ich nichts gelesen. In einem Zeitungsbericht wird sie von einer guten Bekannten eines Kegelclubs in Vill-Schwenn. als sozial und hilfsbereit geschildert. D.h., dort schien sie mehr soziale Kontakte gehabt zu haben als hier im Odenwald. Vielleicht hat sie dort handwerklich als Malermeisterin gearbeitet, hatte viel Erfahrung, war routiniert und hatte mehr Zeit für Geselligkeit, während hier war sie Berufsschullehrerin. Wenn sie da auf diesem Gebiet neu anfing, dann musste sie sich da sicher sehr reinknien und das forderte sie voll und ganz. Bei all diesen positiv erscheinenden Eigenschaften: arbeitssam, bescheiden, ordentlich, familiär (Weihnachten zum Vater fahren wollen), zurückgezogen lebend kommt dann diese brutale Tat. Wollte Frau Jauch eine Distanz zu jemandem schaffen, jemandem aus den Augen gehen, jemanden nicht mehr sehen wollen, für den dieses Rückzugsverhalten ein Problem oder gar eine Provokation darstellte. Irgendwas ist möglicherweise ungeklärt gewesen, ein Konflikt, der sich durch ihren Rückzug nicht gelöst hat. Vielleicht hat der Täter, der Teil des Konfliktes war, ihr vorgegaukelt, dass er sich mit ihr aussprechen möchte, dass man Weihnachten dann reinen Tisch gemacht hat. Vielleicht hat sie ihn in Osterburken am Bahnhof abgeholt, dann sind sie in ihre Wohnung gefahren. Nach der Tat hat er ihr Auto genommen, fuhr nach Mosbach, ließ es dort stehen und fuhr dort mit der S-Bahn wieder weg. Und es fehlen: Tatwerkzeug, Handtasche und das H a n d y !!


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Mordfall Jauch

05.06.2012 um 21:20
Von einer durchwühlten Wohnung ist mir nichts bekannt.

Nach Ablauf der Spurensicherung ist es der Polizei gelungen bei einer Durchsuchung im Haus den fehlenden Geldbetrag zu finden.

Vermutlich hat Frau Jauch am Tag vor Heiligabend jemanden abgeholt(zuhause oder am Bahnhof) und mit nach Hause genommen.Weshalb sonst der Umweg?Oder es gab andere Gründe für den Umweg und sie hat,nachdem sie zuhause war,jemandem unachtsam die Türe geöffnet(eher unwahrscheinlich).Daß diese unbekannte Person extra aus dem Schwarzwald kam,glaube ich nicht,da sie ohnehin vorhatte an Heiligabend in den Schwarzwald zu fahren.

Man kann davon ausgehen,daß die gesuchte Person nicht mit einem Fahrzeug kam oder sogar gar keins besitzt,aber dennoch im Besitz eines Führerscheins sein dürfte.Tatwerkzeug,Handtasche und Handy sind wichtige Beweismittel und wurden deshalb vom Täter mitgenommen.In der Handtasche und auf dem Handy befanden sich womöglich Informationen über den Täter.


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Mordfall Jauch

05.06.2012 um 21:44
@Giselle-Sophie
Da ich dir keine private Nachricht schreiben kann, warum auch immer, nun meine Frage hier im Thema wo genau wohnst du den im NOK? Komme ursprünglich nämlich auch aus dem Kreis. :)


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Mordfall Jauch

05.06.2012 um 21:46
Das sehe ich auch so, Waldlichtung, dass auf dem Handy Informationen über den Täter sind. Wenn es eine Beziehungstat war, dann kam der Täter vermutlich von dort her, wo er lebt. Er könnte ihr ja vorgeschlagen haben, zu ihr mit dem Zug zu kommen, mit ihr in aller Ruhe zu reden und dann mit ihr zusammen in den Schwarzwald zurück zu fahren. Meines Erachtens liegt der Schlüssel in ihrem früheren Lebensumfeld. Wobei ein Konflikt auch im beruflichen Bereich begründet sein kann. Sie war vielleicht Teil einer Berufssozietät in der es zu Dissonanzen kam. Vielleicht machte sie einen aprupten Ausstieg, evtl. zog sie auch Finanzkraft ab, so dass der oder die Geschäftspartner in Schwierigkeiten geraten sein könnten. Nun hörten sie, dass Sabine Jauch an Weihnachten zurück kommt. Da kam vielleicht Zorn und Hass auf und jemand wollte ihr Rurückkommen unbedingt verhindern. Ich gehe auch davon aus, dass der Täter ohne Auto gekommen ist, dass Frau Jauch ihn gekannt und wahrscheinlich an einem Bahnhof abgeholt hat. Warum der Täter ohne Auto kam, darüber kann man vielfältig spekulieren: Vielleicht hat er keines mehr, vielleicht wollte er es nicht benutzen, weil es aufgefallen wäre mit fremdem Nummernschild?


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Mordfall Jauch

06.06.2012 um 07:22
Guten Morgen hier im Forum! Heute abend kommt ja endlich der Fall in Aktenzeichen xy ungelöst. Ich bin ja gespannt, ob das private Umfeld von Frau Jauch näher dargestellt wird. Mich würde sehr interessieren, wo und wie ihr Arbeitsverhältnis vor ihrem Weggang aus VS war. Wird xy darüber berichten? Die Kriminologen sagen, dass Täter von Beziehungstaten häufig aus dem engen Umfeld kommen. Bei meinen Spekulationen über Tatmotive möchte ich einen eventuellen Ex-Freund/Partner fast ausschließen. Frau Jauch lebte wohl absolut kein ausschweifendes Leben mit Freunden, Parties usw., welches einen früheren Freund hätte provoziert haben können. Viel mehr scheint mir im Geld ein Motiv liegen zu können. So eine vermutl. tatkräftige und praktisch versierte Frau hat ihre Frau im Beruf gestanden und sich voll eingebracht. Man liest nichts über einen Ehemann oder Kinder. Der Vater war in einem Alter, wo man sich vom Berufsleben mehr und mehr zurückzieht. Ich habe mal gleich nach den Mordberichten gegoogelt und zwei Malergeschäfte namens Jauch in VS gefunden (übers online-Telefonbuch). Vielleicht eins vom Vater und eins von einem Sohn?? Als ich gestern nochmals googelte, fand ich kein Malergeschäft mehr namens Jauch, warum auch immer. Wenn es in der Familie für Frau Jauch beruflich relevante Regelungen gab, stellt sich auch die Frage, ob das alles in Übereinstimmung erfolgte oder nicht. Hat sich Frau Jauch als Frau angemessen berücksichtigt gefühlt? Oder fühlte sie sich in ihrem beruflichen Tätigkeitsbereich ihrer eigenen Einschätzung nach leistungsmäßig angemessen gewürdigt? Warum hat sie in ihrer Lebensmitte (das ist bei vielen Menschen der berufliche Höhepunkt) alle Zelte abgebrochen und macht am anderen Zipfel des Bundeslandes - ganz zurückgezogen - eine neue Existenzform auf? Psychologisch interessant ist auch, dass sie ihr Geld eng bei sich behält. Deutet das darauf hin, dass sie in dieser Hinsicht zuvor Unsicherheiten hatte? Oder wollte sie es niemandem anvertrauen? Geld bedeutet ein Stück Sicherheit. Worum ging es ihr mit ihrem Geld? Wollte sie es investieren oder nicht? Wurde das evtl. von ihr erwartet? War das vielleicht nötig für eine weitere Geschäftsexistenz von bisherigen Geschäftspartnern?
Gefühlsmäßig war sie wahrscheinlich noch mit ihrer alten Heimat verbunden. Sie hatte ja im Odenwald so gut wie keine engeren Kontakte außerhalb ihrer Berufstätigkeit.
Nun ja, wie geschrieben, ich bin auf xy gespannt, auch deshalb, weil es ja bei der Polizei sog. Profiler gibt. Diese haben ja viel viel mehr Infos und Erkenntnisse aus der Polizeiarbeit und können viel genauer ein Täterprofil konstruieren.


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Luminarah
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Jauch

06.06.2012 um 12:00
Wie war sie eigentlich als Verufschullehrerin angesehen? Könnte sie sich da bei einem Schüler eine Feindschaft zugezogen haben ,der sich rächen wollte und sein Scheitern der Lehrerin zuschob?


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Mordfall Jauch

06.06.2012 um 12:25
Hier mal ein Artikel aus der Badischen Zeitung vom 28. Dez.2011:

Soko sucht Mörder von Sabine Jauch

Die 46-Jährige aus Schwenningen wurde am Heiligabend in ihrer Wohnung in Limbach erschlagen aufgefunden.

http://ais.badische-zeitung.de/piece/03/39/4b/b8/54086584.jpg
Sabine Jauch wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Foto: PRIVAT

VILLINGEN-SCHWENNINGEN (bm/BZ). Die Polizei sucht nach dem Mörder von Sabine Jauch (46) aus Villingen-Schwenningen, die am Heiligabend gegen 19 Uhr in ihrer Wohnung in Limbach im Neckar-Odenwald-Kreis erschlagen aufgefunden wurde.
Erste Hinweise könnte das Auto der 46-Jährigen liefern. Beamte hatten das Fahrzeug – ein orangefarbener Suzuki SX 4 mit dem Kennzeichen MOS-SJ 65 – am zweiten Weihnachtstag auf einem Parkplatz in Mosbach gefunden. Ob die Frau selbst es dort abgestellt hat oder ob womöglich der Täter damit gefahren ist, ist bislang unklar. Die Kriminaltechniker, die jetzt von Kollegen der Kriminaldirektion Heidelberg unterstützt werden, sind nach Angaben der Polizeidirektion Mosbach immer noch dabei, Spuren zu suchen und zu sichern.

Nachdem Sabine Jauch am 24. Dezember nicht wie verabredet bei ihrem Vater in Schwenningen erschienen war, erkundigte sich Malermeister Siegfried Jauch bei der Autobahnpolizei. Doch dort war kein Unfall bekannt. Um 19 Uhr machten die Polizisten den grausigen Fund in der Feriensiedlung. Die Tür wurde nicht aufgebrochen – die Frau muss dem Täter also aufgemacht haben. Offensichtlich hatte es der Täter auf eine größere Geldsumme abgesehen. Sabine Jauch hatte diese von einem Hausverkauf bei sich.

Die 46-Jährige hatte ihre Arbeitsstelle in Mosbach am Freitag, 23. Dezember um 14.40 Uhr verlassen. Die Malermeisterin war als Ausbilderin angestellt beim Berufsbildungswerk in Mosbach angestellt. Was danach geschah, ist bisher nicht bekannt. Die Sonderkommission mit 26 Kriminalbeamten sucht nach Zeugen, die die Frau am Freitag gesehen haben. Weil die Frau ein sehr zurückgezogenes Leben geführt habe, gestalte sich das aber extrem schwierig.

Sabine Jauch stammt aus einem alteingesessenen Schwenninger Malergeschäft Jauch. In früheren Jahren war die Frau auch eine erfolgreiche Keglerin und heimste mit ihrem Kegelclub SKC Schwenningen zahlreiche Siege ein.

Über den genauen Tathergang wollen Polizei und Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen auch am Dienstag noch nichts sagen. "Wichtig ist, dass wir Leute finden, die die Frau vielleicht gesehen haben oder die 46-Jährige kennen", erklärte eine Sprecherin der Polizei.

Seit April 2010 wohnte die Frau im Limbacher Ortsteil. Von der grausamen Tat selbst haben die Nachbarn nichts mitbekommen. "Ich kannte die Frau nur flüchtig", sagte ein Anwohner. Die 46-Jährige hatte in der Feriensiedlung ihren festen Wohnsitz und die Wohnung angemietet.

Quelle: Badische Zeitung - Lokales, 28.12.2011
Link: http://www.badische-zeitung.de/polizei-schwarzwald-baar/soko-sucht-moerder-von-sabine-jauch--54086588.html


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Mordfall Jauch

06.06.2012 um 12:30
Und hier noch ein Artikel aus dem Schwarzwälder Bote von heute:

Polizei hofft auf "Aktenzeichen XY"

http://www.schwarzwaelder-bote.de/media.media.d6e59339-8ff1-4dc4-9c60-3909c36ee0ee.normalized.jpeg
Die Polizei vermutet, dass Sabine Jauch mit einer solchen etwa 40 Zentimeter großen Eisenskulptur in Form eines Kranichs getötet wurde. Die Tatwaffe wurde bis jetzt indes nicht gefunden. Foto: Polizei

Villingen-Schwenningen - Weitere Ermittlungsansätze im Mordfall der Schwenningerin Sabine Jauch, die am 24. Dezember vorigen Jahres tot in ihrer Wohnung in Limbach-Krumbach aufgefunden worden war, erhoffen sich die Ermittler der Sonderkommission Mühlwiese durch einen Beitrag in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ungelöst" des ZDF am heutigen Mittwoch ab 20.15 Uhr.

Trotz umfangreicher Ermittlungen und einer ausgesetzten Belohnung in Höhe von 25 000 Euro hat sich bisher immer noch keine heiße Spur ergeben. Unklar ist auch nach wie vor das Motiv des Täters.

Sabine Jauch war am 23. Dezember gegen 15.10 Uhr letztmals in Mosbach lebend gesehen worden. Die Polizei geht beim derzeitigen Stand der Ermittlungen davon aus, dass sie anschließend vermutlich nicht auf direktem Weg nach Hause gefahren ist, sondern mit ihrem Auto, einem orangefarbenen Suzuki SX 4, mit dem amtlichen Kennzeichen MOS-SJ 65 einen Umweg über Seckach oder Nachbargemeinden gemacht und ihren Mörder möglicherweise mit nach Hause gebracht hat. Gesichert ist inzwischen, dass Sabine Jauch noch am 23. Dezember in ihrer Wohnung getötet worden ist. Ihr Auto, das von ihrem Mörder nach der Tat zunächst mitgenommen worden sein dürfte, wurde am 26. Dezember gegen 12 Uhr auf dem Parkplatz Bleichwiese in Mosbach gefunden.

Trotz zahlreicher Suchaktionen konnte die Tatwaffe nicht gefunden werden. Es könnte sich laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft um eine etwa 40 Zentimeter hohe Eisenskulptur in Form eines Kranichs handeln, die Sabine Jauch in ihrem Besitz hatte. Sowohl die Figur als auch eine rund 55 mal 40 Zentimeter große rote Lederhandtasche, in der sich eine Geldbörse mit Ausweis, ein schwarzes Nokia-Handy 6280 sowie eine silberfarbene Digitalkamera mit der Aufschrift Traveller DC 8300 befunden haben, dürften vom Täter mitgenommen worden sein.

Hinweise im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt Sabine Jauch, die unter Umständen vertraulich behandelt werden können, nimmt die Sonderkommission Mühlwiese unter Telefon 06261/1 56 85 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Wer die Belohnung erhält und wie sie verteilt wird, wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden. Die Belohnung kann im Verhältnis zum Aufklärungsbeitrag auch in Teilsummen ausgezahlt werden und ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Quelle: Schwarzwälder Bote, vom 06.06.2012 09:01 Uhr
Link: http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-polizei-hofft-auf-aktenzeichen-xy.ae9c293d-b51e-4c44-86a...


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Mordfall Jauch

06.06.2012 um 13:12
In der "stimme.de" las ich online folgenden Satz in einem Artikel vom vom 3.2.12: "Die Ausbilderin in einer Behindertenwerkstätte war an Heiligabend tot in ihrem Haus in Limbach-Krumbach entdeckt worden. Ihr Vater hatte die Polizei alarmiert, weil seine ledige Tochter nicht wie vereinbart bei ihm zur Weihnachtsfeier eingetroffen war." Demnach waren ihre Schüler behinderte Menschen. Und Frau Jauch war ledig, wie erwähnt wird.


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Mordfall Jauch

06.06.2012 um 13:16
Wie aus meinem Beitrag von 12:25 Uhr ersichtlich, war "die Malermeisterin als Ausbilderin beim Berufsbildungswerk in Mosbach angestellt".

Laut google ist das Berufsbildungswerk Mosbach eine berufliche Rehabilitationseinrichtung für Lern- und Mehrfachbehinderte Jugendliche.


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Mordfall Jauch

06.06.2012 um 13:25
Aus der RHEIN-NECKAR-ZEITUNG vom 11. Januar 2012

Zwischen Ratlosigkeit, völliger Verstörung und Lähmung

Berufsbildungswerk der Johannes-Diakonie Mosbach nahm in einer bewegenden Gedenkfeier Abschied von der ermordeten Sabine Jauch

Mosbach. (jörn) Zwischen Ratlosigkeit, völliger Verstörung und Lähmung – so formulierte der Pfarrer der Johannes-Diakonie Mosbach, Richard Lallathin, gestern das, was eigentlich nicht in Worte zu fassen ist: Die Gefühle derer, die Sabine Jauch kannten und schätzten, die mit ihr arbeiteten und von ihr lernten. Die Gefühle derer, die gestern Nachmittag in großer Zahl mit einer bewegenden Gedenkfeier Abschied nahmen von der Ausbilderin des Berufsbildungswerks, die an Heiligabend brutal erschlagen in ihrer Wohnung aufgefunden worden war.

Fünf Tage nachdem sie ihre Tochter in ihrer Heimatstadt Villingen-Schwenningen zu Grabe getragen haben, waren auch die Eltern von Sabine Jauch nach Mosbach gekommen, um der Gedenkfeier beizuwohnen. Und sie waren sichtlich ergriffen von der Wärme, mit der man sich hier an die 46-Jährige erinnerte. Von den einfühlsamen Worten des Pfarrers, den Gedanken, die Sabine Jauchs Azubis formuliert hatten und vorlasen, während sie zu jedem Gedanken eine Kerze entzündeten, und von der Trauerrede des BBW-Leiters Albert Stelzle. Neben der Fassungslosigkeit angesichts des grausamen Mordes war es vor allem ein Wort, das sich wie ein roter Faden durch die Redebeiträge zog: Dankbarkeit.

Während im Berufsbildungswerk gut zwei Wochen nach der schockierenden Nachricht langsam wieder der Alltag Einzug hält, herrscht bei der Sonderkommission „Mühlwiese" nach wie vor der Ausnahmezustand. „Immer noch auf Hochtouren", wie von der Pressestelle der Polizeidirektion Mosbach zu vernehmen ist, arbeiten die 26 Beamten an der Aufklärung des Mordes. Allerdings offenbar noch ohne greifbares Ergebnis. Zwei große Suchaktionen nach dem Tatwerkzeug, bei denen Beamte aus Heidelberg, Heilbronn und Bruchsal die Mosbacher Kollegen unterstützten, blieben erfolglos; und auch bei Vernehmungen und der Auswertung der Spuren hat man den entscheidenden Treffer noch nicht gelandet.

Quelle: Johannes-Diakonie Mosbach, Original: Rhein-Neckar-Zeitung, 11.01.2012
Link: http://www.jamos.de/pr/httpwww.jamos.deprpresse459.html


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