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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

203 Beiträge, Schlüsselwörter: Mordfall, Juni 2006, Karen Gaucke

Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

14.01.2017 um 12:24
Na, vermisste Personen werdet ihr auch haben, sonst hättet ihr keine vermissten Schädel. ;-)


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Saxnot555
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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

14.01.2017 um 15:06
@heideblume
Ja, Liebe Erika, es kann aber auch sein, dass von vermissten Personen so gut wie alles da ist ...bis auf den Kopf.


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Maite
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

15.01.2017 um 05:21
http://www.bild.de/regional/hannover/polizei/loesen-die-knochen-eines-der-drei-todesraetsel-49777078.bild.html

Es scheint so als könnte der Schädelfund helfen einen der 3 offenen Fälle in Hannover zu lösen. Mal sehen was die nächste Zeit so bringt.


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Saxnot555
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

16.01.2017 um 19:02
@Maite
Es gibt mehr als drei offene Fälle in Hannover. Der Fall des verschwundenen Grafen Königsmarck ist auch noch nicht geklärt, obwohl man jüngst bei Bauarbeiten am Niedersächsischen Landtag eine skelettierte Leiche gefunden hat, die schon erwarten liess, der Fall könne endlich gelöst werden.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

17.01.2017 um 18:38
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Fund-in-der-Eilenriede-von-Hannover-Schaedel-stammt-nicht-von-Karen-...

Und auch hier noch einmal: Sie ist es nicht.

Der Schädel passt zu keinem bekannten Vermisstenfall.


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Saxnot555
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 10:31
Irgendwie will mir nicht aus dem Kopf, dass es nur eine endliche Anzahl möglicher Fahrtrouten gibt, die der Täter aufgrund der gegebenen Werte auf dem Kilometerzähler des Mietwagens und der gegebenen Topographie bei der Verbringung der Leichen gefahren sein kann. Man macht es sich m.E. zu einfach, bzw. unnötig schwer, wenn man bei einem Kilometerzählerstand von z.B. 50 km einfach mit dem Zirkel einen Kreis mit R=50km/2 zieht und in dem Kreis, in dem theoretisch unendlich viele Ablageorte infragekommen, Teiche und Wälder absucht... Stattdessen wäre meiner Meinung nach erforderlich, vom Volgersweg aus alle möglichen Fahrtrouten solange auszuprobieren, bis am Ende einer Fahrstrecke von annähernd dem halben Wert des Kilometerzählers ein Ziel auftaucht, das nach zu definierenden Kriterien als Ablageort für Tote geeignet ist (zugänglich, dauerhaft, effizient, sicher, etc.pp.) Das wäre ein aufwendiges, aber immerhin ein rationales Verfahren, um die Anzahl potentieller Ablageorte zu reduzieren. Könnte man für soetwas eine Software, vielleicht auf der Basis von Navigationssoftware schreiben? Gibt es soetwas vielleicht schon?


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 14:57
@Saxnot555
Saxnot555 schrieb:bis am Ende einer Fahrstrecke von annähernd dem halben Wert des Kilometerzählers ein Ziel auftaucht, das nach zu definierenden Kriterien als Ablageort für Tote geeignet ist
der Täter kann jedoch auch einen Umweg gefahren sein, sich verfahren haben, mehrere Ziele angefahren haben und bei dem oder den ersten Ziel(en) die Ablage abgebrochen haben, weil er mögliche Zeugen bemerkte.
Ich könnte mir zB. vorstellen, dass die Beobachtung des Teichpächters, der das Mietauto mit Leipziger Kennzeichen am Zeveteich gesehen hat, tatsächlich richtig war und den Täter betraf, dass aber der Täter bemerkt hat, dass er gesehen wurde und daher die Ablage der Leiche abbrach und einen anderen Ort zur Ablage anfuhr.
Ausserdem gibt es ja keinerlei Spur, auch keine Blutspur von Clara. Es wäre nicht undenkbar, dass der Täter zwar Karen umgebracht hat, Clara aber zur Pflege an anderer Stelle abgegeben hat und dafür auch einen Umweg fahren musste.
Daher kann der Ablageort auch jeder andere innerhalb des Umkreises liegende Ort, also auch jeder näher am Volgersweg gelegene Ort sein.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 16:40
Ich glaube auch, dass der Pächter sich da nicht geirrt hat. Vor allem dieser Hund deutlich nicht. Das ist, denke ich, ein Schweißhund, selbst wenn nicht jagdlich gearbeitet, die besten Nasen überhaupt. Sonst hätten die Taucher dort etwas finden müssen, was ansonsten infrage kommt, z.b. ein ertrunkenes, größeres Wildtier.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 16:58
@Zeralda
richtig. Wahrscheinlich hat der Täter die Leiche da bereits ausgeladen, dadurch Geruchsspuren angelegt, aber dann bemerkt, dass er gesehen wurde vom Pächter und hat daher dann die Leiche wieder eingeladen und ist weitergefahren an den tatsächlichen Leichenablageplatz.
Dies vorausgesetzt kann man den Umkreis natürlich deutlich einschränken: es gibt ja ein Gesamtmaximum der Fahrstrecke, die das Fahrzeug in der Mietzeit bewegt wurde, und daraus folgend eine Maximalfahrstrecke für die Leichenablage. Wenn man nun annimmt, dass der Täter erstmal auf direktem Wege vom Volgersweg zum Zeveteich fuhr, dann muss die Gesamtstrecke vom Zeveteich zurück nach Hannover über Leichenablegeort kleiner als maximale Strecke abzüglich der Strecke zum Zeveteich sein. Es müsste sich daraus also eine Art "Linse" ergeben, die diesen Bereich markiert.
Wäre toll, wenn das mal jemand mit Ortskenntnis auf einer Karte darstellen könnte?


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 17:30
@otternase

Dass von dem Kind kein Blut gefunden wurde, heißt erstmal gar nicht. Das haben wir hier schon diskutiert. Ein Kleinkind ist mit einem Kissen "sauber und schnell" getötet. Ich halte es für ausgeschlossen, dass er bei diesem engen Zeitfenster Zeit hatte, das Kind irgendwo abzugeben. Dazu müsste er einen Mitwisser gehabt haben. Man kann das Kind ja nicht einfach irgendwem unbemerkt in die Hand drücken.

Ich glaube daran, dass man beide Leichen am selben Ort zu finden sind.

Und bei google Maps kannst Du den Cewesee (den Zevesee eher nicht) finden. Der liegt schon auf einer der mögichen Strecken über Land von Braunschweig nach Hannover.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 17:33
Ja, es gibt auf der Strecke undendlich viele Mögichkeiten, einen Umweg 50 km zu fahren. Ein paar mal unentschlossen hin- und herfahren und schon hat man die Strecke. Auf dem Weg über Uetze gibt es mehrere Seen. Es wurde seinerzeit auch in mehreren Seen gesucht. Ich gehe von einer gewissen Ortskenntnis des Täger im Hinblick auf die nord-östliche Region Hannovers aus.

Während seiner Inhaftierung soll er doch einem Mithäftling gegenüber angedeutet haben, wo die Leichen zu finden sind. Daraufhin wurde ergebnislos mehrfach der genannte Ort abgesucht. Wo das genau war, ist mir entfallen, war aber eher in Richtung Braunschweig. Das lässt sich ja ergooglen.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 17:59
@Yamaica
Danke für den Hinweis. Ich kannte den Namen des Teichs nur aus der Doku und wusste daher nicht die Schreibweise. Allerdings finde ich den bei Google Maps auch mit korrekter Schreibweise nicht. Ist das der Teich an der Straße von Burgwedel nach Immensen?
Das wären vom Volgersweg in Hannover bis zum Teich ziemlich genau 30km Fahrstrecke, wenn man von direktem Weg ausgeht. Vom Teich nach Braunschweig zur Autovermietung sind es auf kürzestem Weg 43km, auf schnellstem Weg 46km. Von der Autovermietung zum Volgersweg sind es 63km. Das wären dann also zumindest 136km, die als geklärt angenommen werden können. Wieviele Kilometer ist der Wagen denn insgesamt in seiner Mietzeit bewegt worden?


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Saxnot555
ehemaliges Mitglied

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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 18:10
@Yamaica
Nein, es gibt nicht unendlich viele Wege, die der Mörder gefahren sein kann. otternase hat meinen Gedanken erfasst. Die Anzahl der möglichen Wege ist endlich, weil sie durch die Maximalstrecke und die Topographie (keine Luftlinie, sondern Straßenverlauf) begrenzt ist. Hin- und hergefahren dürfte er nicht sein. Er stand unter Zeitdruck und hatte ganz sicher die Ablage geplant. Der Gedanke, die Fahrt zum Teich zu berücksichtigen, ist gut. Aber wir wissen nicht, ob der Pächter sich nicht vielleicht geirrt hat oder aus anderen Gründen die Sichtung nicht stichhaltig ist. Man sollte deshalb alle Eventualitäten durchprobieren.

Mein Vater hat aus der Zeit, in der er noch aktiv gewandert ist, so ein Gerät, mit so einem kleinen Rädchen, mit dem man Strecken auf Karten abfahren und vermessen kann. Ich könnte in meinem nächsten Urlaub auf Strassenkarten mit dem Messgerät manuell alle Wege "abfahren" und mir die wahrscheinlichsten Ablageorte markieren. Das ist aber "eine Arbeit für einen, der Vater und Mutter erschlagen hat". Eleganter wäre es, wenn man das irgendwie mit dem Rechner hinkriegen könnte. Ich bin allerdings nicht so computeraffin. Hat jemand eine Idee?


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 19:08
@otternase
Nein. Schau auf diesen Hund. Nicht nur ein bisschen vergangener Duft vom Umladen. Da deutlich ist bzw war damals was.
Als ein Fehler wäre vielleicht noch Entenbrut oder Bisambau dort im Schilf möglich, aber das hat man bzw der Pächter sicher mit bedacht und kennt seinen Hund und wie der sich dann verhält. Bei der berechnenden Vorgehensweise insgesamt hat der Täter womöglich auch bedacht, dass mit Hunden gesucht wird.
Kennt jemand selber gut diesen See?


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 20:50
@Saxnot555
solche Tools gibt es sicher oder wenn es sie nicht gibt, könnte man sowas sicher über die Google Maps Api mehr oder weniger elegant oder schnell zusammenbasteln.

Die Frage jedoch ist, haben wir alle dafür erforderlichen Daten?
Wichtigster Punkt, wissen wir, wieviele Kilometer der Wagen zwischen Leihbeginn und Leihende gelaufen ist? Die Adresse der Autovermietung und die Wohnadresse der Karen Gaucke kennen wir und den Teich werden wir identifizieren können. Dann könnte man sowas durchaus zusammenstellen.

@Zeralda
vielleicht hat der Täter ja auch schon mit der Entsorgung begonnen. Neben der Leiche (oder den Leichen) muss er auch die fehlenden Teile der Babyausrüstung entsorgt haben und -noch viel wichtiger- seine blutige Kleidung und ggf. das Tatwerkzeug. Möglich, dass er erst dann bemerkte, dass er gesehen wurde und die Ablage daher abgebrochen hat, vielleicht aber hat er von Anfang an geplant, die Dinge an getrennten Orten zu entsorgen? Die Absuche des Teichs fand ja erst später statt, vielleicht war das Zeug da schon verrottet oder es wurde übersehen. Irgendjemand schrieb ja, dass an dem Teich öfter Müll illegal abgeladen worden war und dies der Grund war, warum der Pächter darauf achtete, wer dort am Teich hielt. Angenommen, der Täter hat zB. ein bei der Tötung getragenes und daher blutbespritztes T-Shirt entsorgt, welches er vorher aber gründlich ausgespült hat. Dann würde ein Hund darauf trotzdem anspringen können, aber nach einigen Wochen im Sommerwetter wäre es im allgemeinen Müll vielleicht nicht mehr auffällig und vorhandene Spuren wären nur noch durch gezielte Untersuchung auffindbar. Man suchte da aber ja nach Leichen und nicht nach T-Shirts im Müll. Also gut möglich, dass da was übersehen wurde.
Und dann wäre ja auch noch denkbar, dass der Täter später zB. am Folgetag nochmal, mit seinem eigenen Auto an den See gefahren ist und was auch immer er dort abgelegt hatte, wieder abgeholt und woanders abgelegt hat und der Hund an der Stelle nur "aus Erinnerung" angeschlagen hat, weil er einmal was "interessantes" dort gerochen hatte.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 21:09
Mein Verdacht geht in Richtung dem Schilfgürtel dort. Halb im Wasser, halb draußen.Da ist im Hochsommer vernünftiges Suchen wohl noch schwerer zu machen, als für Taucher ohne Sicht.

Ich hab jetzt die Zeit nicht im Kopf, wielange nach dem Verschwinden der Pächter seine Beobachtung gemeldet hat?
Interessant wäre zu wissen, was M.P. für Hobbys hatte. Hat er zum Beispiel geangelt und/oder war Jäger?


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 21:27
@Zeralda
laut Doku kam der Hinweis vom Teichpächter drei Wochen nach dem Verschwinden der Karen Gaucke


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 21:59
Danke. Oje das war lang.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 22:07
Das Problem ist ja auch vielleicht gewesen, dass da wegen der späteren Beweiskette kaum Zivilisten direkt anwesend sein dürfen und mitsuchen. Ich fürchte aber der Jagdhund und noch dazu diese Rasse war da fast besser dran, da er den See und die ganzen üblichen Ablenkungen dort sicher gut kannte und schlicht mit den Bloodhounds zusammen die beste Nase überhaupt hat. Ist traurig, ich finde, dass er wirklich deutlich anzeigt und sogar verbellt.


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Mordfall Karen Gaucke - Täter verstorben

18.01.2017 um 23:51
@otternase
otternase schrieb:Ich könnte mir zB. vorstellen, dass die Beobachtung des Teichpächters, der das Mietauto mit Leipziger Kennzeichen am Zeveteich gesehen hat, tatsächlich richtig war und den Täter betraf, dass aber der Täter bemerkt hat, dass er gesehen wurde und daher die Ablage der Leiche abbrach und einen anderen Ort zur Ablage anfuhr.
Der Täter hatte nicht alle Zeit der Welt, einen "neuen" Ablageplatz zu ersinnen. Zudem war das Zeitfenster mutmaßlich so klein und die Planung des Täters so genau, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit den Ablageplatz vorbereitet hatte. Ich gehe also derzeit eher nicht davon aus, dass er einen "Plan B" hatte und/oder einen anderen Platz anfuhr.
otternase schrieb:Ausserdem gibt es ja keinerlei Spur, auch keine Blutspur von Clara. Es wäre nicht undenkbar, dass der Täter zwar Karen umgebracht hat, Clara aber zur Pflege an anderer Stelle abgegeben hat und dafür auch einen Umweg fahren musste.
Das Thema wurde ja bereits mehrfach diskutiert/angesprochen. Auch wenn es ein wirklich wunderbarer Gedanke ist, dass Clara überlebt haben könnte, halte ich persönlich es für sehr unwahrscheinlich. Die fehlenden Blutspuren sind überigens kein ausreichendes Kriterium, um ein Überleben für wahrscheinlich zu halten. Denn aufgrund fehlender Gegenwehr ist z.B. ein Ersticken auch ohne Blutverlust kein großes Problem. Auch wenn dieses Vorgehen natürlich zutiefst abscheulich und kaltblütig ist. Keine Frage.


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