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Mordfall Karl-Heinz Groß

607 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mordfall, 1998, Kastelruther Spatzen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Karl-Heinz Groß

09.04.2017 um 18:07
Ich frage mich warum der Mantel und die anderen Klamotten (Hose/Schuhe usw.) nicht untersucht werden. Heutzutage hat man doch soviele und bessere Möglichkeiten auf DNA Spuren.

Meine Spur ging dahin zur Werkstatt.
Hatte gedacht, das evtl. ein 16 jähriger KFZ Auszubildender, der keinen Führerschein hat evtl ein Fahrzeug zurückgesetzt hat und den Manager irgendwo an einer Hauswand eingeklemmt hat beim zurücksetzen. Der hat solange geschrien, bis evtl. jemand ihm ein Paar Schläge verpast hat oder derjenige vor Schmerzen ohnmächtig wurde.

Möglich wäre auch, das 1-2 Mitarbeiter der werksattt abends noch gearbeitet haben für Bekannte. Wäre dann möglich, das das Fahrzeug dann bei der Firma auch nicht im Auftragsbuch stand, bzw. es keinen Auftrag dafür gab und das Fahrzeug dann den Manager an den Ort fuhr, damit er von einem LKW überfahren wird, um die Spuren zu beseitigen. Aus diesem Grund hat man auch keine Spuren an den fahrzeugen in der Werkstatt gefunden, da das Fahrzeug nicht registriert war.

Das ist meine Theorrie, das es ein Unfall war.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

09.04.2017 um 18:18
@curt
Du beschreibst in Deinem Beitrag verschiedene Szenarien eines Tötungsdeliktes, kommst dann aber zur Schlussfolgerung, "dass es ein Unfall war".

Da kann ich Dir jetzt nicht folgen.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

09.04.2017 um 18:50
Meine Theorie sagt mir: das es evtl. ein Unfall war mit möglicher Todesfolge , wie schon oben beschrieben. Einen 16 jährigen hätte man wegen einer solchen sache oder Unfalls nicht heranziehen können,. Aus diesem Grunde würde ich es dann auch nicht verstehen, wenn man den Manager dann an eine andere Stelle gefahren hätte damit er evtl. von einem LKW überrollt wird, um die Spuren zu verwischen.

Aber wie gesagt: es gab keine grpße Spuren an den Schuhen, das er groß irgendwo bei dem Wetter unterwegs war oder sonstiges.

Ich versteh es nicht: Man hat den Mantel des Managers, aber man untersucht ihn nicht nach evtl. DNA Spuren, bzw. auch die Hose oder Schuhe, ob jemand ihn dorthin getragen/angefaßt hat, damit er evtl. überollt wird.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

09.04.2017 um 19:56
@curt
Zitat von curtcurt schrieb:Man hat den Mantel des Managers, aber man untersucht ihn nicht nach evtl. DNA Spuren, bzw. auch die Hose oder Schuhe, ob jemand ihn dorthin getragen/angefaßt hat, damit er evtl. überollt wird.
Woher hast Du die Information, dass die Kleidungsstücke nicht auf Fremd-DNS untersucht wurden. Ich habe nichts derartiges gelesen; vielleicht habe ich es ja auch überlesen.

Unabhängig davon, bedeutet aufgefundene Fremd-DNS nicht automatisch, dass es sich dabei zwangsläufig um Täter-DNS handelt.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

09.04.2017 um 20:26
Ich bin der meinung, das in irgendeinem Beitrag im Tv gebracht worden ist, das der mantel bisher nicht groß auf DNA Spuren untersucht worden ist, sondern in der Aservatenkammer gelagert worden ist um irgenwann später auf DNA Spuren untersucht zu werden.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

10.04.2017 um 03:26
Ich fasse das nochmal zusammen:

Um 10.00 Uhr gibt KHG den defekten Transporter in der Werkstatt am Magdeburger Hafen ab. Die Reparatur soll nur eine Stunde dauern, welche sich jedoch über den ganzen Nachmittag hinzieht. 

Um 16.30 Uhr das letzte Lebenszeichen, ein Telefonat mit seinem Bruder. Es wurde vereinbart, dass KHG am nächsten Tag mit dem Zug nach Essen nachreist. Am Telefon war KHG sehr nervös, aufgebracht und verärgert, weil er dachte, die Werkstatt hätte gepfuscht. Das Getriebe wurde ausgetauscht, obwohl das Radlager defekt war. 

Nach dem Telefonat ging KHG wieder in die Werkstatt und stritt sich mit den Mechanikern. Um 16.45 Uhr verließ KHG laut Aussage der Mechaniker die Werkstatt wortlos und im strömenden Regen. In einem Gebiet, indem er vorher nie war. Ohne Regenschirm und mit teurer Businesskleidung. 

90 Minuten später, um 18.15 Uhr, wird KHG schwer verletzt von einem LKW-Fahrer auf der zwei Kilometer von der Werkstatt entfernten Steinkopfinsel am Hafen aufgefunden, welcher den Notruf absetzt. Ein abgelegener Ort auf dem Industriegebiet. Alle Wertsachen (Bargeld, Ringe, Schmuck) hat der Schwerverletzte noch bei sich. Die Kleidung und die Schuhe waren so beschaffen, dass die Kripo sicher davon ausgeht, dass er dort abgelegt wurde - also nicht dort hinlief.

In einem Beitrag von Kripo Live heißt es, es gab fünf Tatverdächtige, wo sich der Tatverdacht aber nicht erhärtet hat. Unter diesen Tatverdächtigen sind NICHT die Werkstatt-Mitarbeiter. Die DNA-Spuren an der Kleidung von KHG stimmen NICHT mit den DNA-Proben der Werkstatt-Mitarbeiter überein. Zudem gab es in der Werkstatt keinerlei Spuren, die auf ein Verbrechen hindeuten. 

Sehr interessant: Von den fünf Tatverdächtigen gibt es keine DNA-Proben, weil die Indizien nicht für einen richterlichen Beschluss ausreichen. 

Soweit die Faktenlage aktuell. Ich frage mich gerade, wieso man die fünf Tatverdächtigen nicht bittet, freiwillig eine DNA-Probe abzugeben? Weiß jemand, ob die Polizei das darf? 

Vielleicht geben ja vier Leute freiwillig eine Probe ab und dann wäre man doch schon mal einen gewaltigen Schritt weiter. Was meint ihr? 

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=mwUSrUYt5nE


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Mordfall Karl-Heinz Groß

11.04.2017 um 12:17
@Quastenflosser

warum sollte man nicht freiwillige seine dna testen lassen dürfen?

also wurde dna am opfer gefunden? diese wird sicher dem täter zu geschrieben?

schon eigenartig dass er die werkstatt verlassen hat! sicherlich war er verärgert und nicht gut auf die mechaniker zu sprechen, aber deshalb im anzug ohne schirm raus in den regen?
war der bus um diese zeit schon fertig oder nicht?


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Mordfall Karl-Heinz Groß

13.04.2017 um 21:14
Weiß man denn irgend etwas über die 5 Tatverdächtigen? Darüber ist gar nichts bekannt geworden, oder? Raubmord fällt ja wohl aus, wenn alle Wertsachen noch vorhanden waren. Ich tippe auf einen Unfall mit nachträglicher Ablage des tödlich Verunglückten. Was käme sonst in Frage?


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Mordfall Karl-Heinz Groß

14.04.2017 um 13:00
Eigentlich hätte es auch Spuren unter den Schuhen geben müssen, denn eine Werkstatt ist glaube ich nie so sauber, das keine Spuren hinterlassen werden.

Falls KHG dort abgelegt worden wäre, hätten es sich wohl um mindestens 2 Personen handeln müssen.
Dann hätte es beim anfassen oder transportieren doch evtl. auch DNA Spuren an den Schuhen, Socken an der Hose oder an den Ärmeln oder unter den Ärmeln des mantels oder jacke geben müssen.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

09.07.2017 um 14:20
Ich bin der Meinung daß Karlheinz Groß etwas gesehen hat, was er besser nicht gesehen hätte. Ich wünsche mir, dieser Mord würde aufgeklärt, aber ich glaube nicht daran. So bitter es auch ist, er war zur falschen Zeit am falschen Ort, seine Zeit war abgelaufen.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

12.07.2017 um 19:59
Der ehemalige Produzent der Spatzen Walter Widemair hat 2012 ein Interview gegeben, in dem auch er auch Stellung zum Mord nimmt.

Ein Ex-Manager der Spatzen behauptet, dass KHG noch leben würde, wenn er das Fanartikel-Geschäft nicht verlassen hätte. Was auch immer das bedeutet.

Vielleicht hat ja jemand das Buch und kann mal nachlesen, was Herr Widemair in seinem Buch „Wenn Berge nicht mehr schweigen“ dazu schreibt.

https://mobil.news.at/a/walter-widemair-interview-kein-spatzen-judas
NEWS.AT: In Ihrem Buch befassen Sie sich auch mit dem noch immer ungeklärten Mord vom ehemaligen Spatzen-Manager Karl-Heinz Gross und spekulieren, dass er in dunkle Geschäfte verstrickt gewesen sein könnte. Was wissen Sie genau darüber?
Widemair: Ich habe mir erlaubt, hier selber zwischen den Zeilen zu lesen, nämlich jenen Behauptungen, die Ex-Manager Charly Mazagg aufgestellt hat. Wenn er behauptet, Karl-Heinz Gross würde wahrscheinlich noch leben, wenn er den Merchandising-Stand nicht verlassen hätte (der Bruder von „Spatz“ Albin Gross arbeitete zuvor im Fanartikelgeschäft, Anm.) , dann bin ich glaube ich nicht der Einzige, der sich die Frage stellt, was sich denn dadurch verändert hat. Ich bitte den Leser in meinem Buch, tiefer nachzudenken, denn immerhin geht es hier um einen grässlichen Mord, und ich denke, dass in dieses Dunkel Licht gebracht werden muss. Die Gruppe war 120 Tage im Jahr zusammen unterwegs, hat praktisch alles miteinander erlebt. Da weiß man denke ich genug voneinander, weshalb ich davon ausgehe, dass die Spatzen und auch Charly Mazagg nicht alles gesagt haben, was sie wissen.



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Mordfall Karl-Heinz Groß

12.07.2017 um 20:31
Wikipedia: Andreas Fulterer
1993 stieg er dann als Gitarrist und zweiter Sänger bei den Kastelruther Spatzen ein. Ihnen gehörte er bis zum Jahr 1998 an.
Andreas Fulterer verließ im Herbst 1998 die Spatzen, um seine Solokarriere zu verfolgen.

Der zweite große (?) Verlust für die Spatzen innerhalb eines Jahres. Bei ihm hat es sich wohl bereits vorher angekündigt.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

04.10.2017 um 23:53
Hat hier jemand ernsthaft Interesse, dass der Mord aufgeklärt wird?


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Mordfall Karl-Heinz Groß

05.10.2017 um 20:21
Ich glaube alle die hier schreiben oder sich mit dem Fall beschäftigen, haben ein Interesse, das der Fall aufgeklärt wird. Aber was nützt es, wenn der Mantel nicht nach DNA Spuren usw, untersucht wird, sondern in der Aservatenkammer hängt. Genauso wie die Hose, die Schuhe, die Socken usw. Warum werden die Sachen nicht untersucht. Heutzutage gibt es doch soviele Möglichkeiten. Wir als kleine Hobbyermittler können sowieso nichts machen, wenn von anderer Seite nichts kommt, da nützt auch die hohe Belohnung nichts.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

05.10.2017 um 20:42
@curt: Das ist richtig. Heutzutage kann man ja viel mehr tun.

Es ist auch merkwürdig, dass man den Täter nur im Umfeld der Tat sucht. Die Polizei müsste aber auch mehr Hinweisen nachgehen und nicht als Spinnereien abtun. Sicher gibt es viele, die auf die Belohnung scharf sind, aber eventuell ist unter den Hinweisen ja auch der entscheidende.


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Mordfall Karl-Heinz Groß

05.10.2017 um 22:20
Zitat von QuidquidQuidquid schrieb am 12.07.2017:nämlich jenen Behauptungen, die Ex-Manager Charly Mazagg aufgestellt hat. Wenn er behauptet, Karl-Heinz Gross würde wahrscheinlich noch leben, wenn er den Merchandising-Stand nicht verlassen hätte (der Bruder von „Spatz“ Albin Gross arbeitete zuvor im Fanartikelgeschäft, Anm.)
Was meint er damit? Glaubt er, dass KHG noch ein Nebengeschäft aufgezogen hat? Immerhin gibg sein letzter Anruf nach Südtirol, das ist Italien.

Auch in Ostdeutschland Leben Italiener und vielleicht hat die Chemie zwischen den Italienern Ostdeutschlands, den Südtirols und KHG nicht mehr gestimmt.
Zitat von TotalTotal schrieb:Es ist auch merkwürdig, dass man den Täter nur im Umfeld der Tat sucht.
Tatort war Ostdeutschland, Opfer war ein Österreicher und Täter? Käme jetzt Italien dazu wäre
organisierte Kriminalität und allein zu groß für unsere Stadtpolizei.


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