@Neo1975Du sagtest (S. 13), Robert hat der Polizei womöglich von sich aus von dem Gebüsch erzählt, um dem Finden von Spuren dort vorzubeugen und vom "schwarzen Mann" zu berichten.
Die Gebüsch-Geschichte macht ein mögliches Finden von Spuren durch die Polizei jedoch nicht weniger gefährlich für Robert. Denn könnte man ihm diese Spuren zuordnen, wären diese durch seine Geschichte nicht erklärt (er hat nicht gesagt, dass er selber mit im Gebüsch war). Könnte man ihm diese Spuren nicht zuordnen, könnten sie genauso gut nach dem angeblichen Abschied von einem dritten Täter verursacht worden sein.
Die Geschichte vom "schwarzen Mann" hätte Robert auch ohne den Tatort zu erwähnen einbauen können. Z.B.: "Wir fühlten uns irgendwie beobachtet, als wir durch den Park liefen. Sonja hatte ein ungutes Gefühl und schaute immer wieder zurück."
Nach wie vor halte ich es für sehr riskant für einen Täter von sich aus die Polizei auf den genauen Tatort zu verweisen, wenn nebenan die Leiche im Container liegt. Er müsste für einen 17-jährigen Nerven wie Drahtseile gehabt haben, die Polizei in dem Fall auf den Tatort aufmerksam zu machen. Die Frage ist, wann Robert der Polizei von dem Gebüsch das erste Mal erzählt hat. War das nachdem die Müllabfuhr die Container geleert hatte, oder noch während sich die Leiche möglicherweise im Container befand?
Für mich gibt es keinen überzeugenden Grund die beiden Bekannten von Robert und die Wohnung nicht in einen möglichen Tathergang einzubauen.
Weil danach gefragt wurde:
- Es war regnerisch, als Sonja verschwand:
"Es ist Dienstag, in Bayern haben gerade die Osterferien begonnen. Das Wetter ist kühl und regnerisch, der Schnee vom Sonntag ist weggeschmolzen."
http://www.br.de/radio/bayern1/sendungen/bayernmagazin/sonja-engelbrecht-vermisst-100.html- Zu der Frage nach einem Freund von Sonja:
"Das schöne Mädchen mit den langen, blonden Haaren hatte viele Verehrer, aber keinen festen Freund."
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/sonja-wo-bist-du-nur-62504.html