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Mord in Wolfsburg

Mord in Wolfsburg

19.06.2013 um 13:09
Hi @nanny_ogg,

nein, ich komme nicht aus Reislingen.
Ich wohne in der Nordstadt.
Aber ich verfolge den Fall halt interessiert. Heftig ist's auf jedenfall. In meinem Bus hängen die Plakate auch. Überall eigentlich.

Es gibt ja auch so ein paar Neuigkeiten, aber leider komme ich derzeit einfach nicht dazu die Info's zusammen zu suchen. Falls sich dem irgendwer anders annehmen möchte, wäre ich sehr dankbar.

Es gibt mittlerweile einen sogenannten "Zeugen" nachdem gefahndet wird.

Wenn ich zwischendurch mal mehr Zeit habe, dann versuche ich neue Info's zu posten. Ansonsten tut's auch Google.! :)

LG


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Vernazza2013
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Mord in Wolfsburg

17.10.2013 um 17:59
20.000 Euro Belohnung für Hinweise auf Verbrechen in Wolfsburg/HNA

Wolfsburg. Knapp elf Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 47 Jahre alten Frau in Wolfsburg hat die Mordkommission noch keine konkrete Spur.

Die Polizei hat deswegen nach Angaben vom Dienstag eine Belohnung in Höhe von 20.000 Euro für Hinweise auf den möglichen Täter ausgelobt. Die Mutter zweier Kinder war Ende November vergangenen Jahres in einem Einfamilienhaus im gutbürgerlichen Stadtteil Reislingen getötet worden.

Sie starb an Schlag- und Stichverletzungen. Anfang kommenden Jahres solle der Fall für die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ rekonstruiert werden. (lni)


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Vernazza2013
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Mord in Wolfsburg

28.11.2013 um 08:06
Mordfall Bittner - der Witwer sprach über sein Leid
Wolfsburg Knapp ein Jahr nach dem Mord an Sabine Bittner berichtete der Ehemann von der Tat und den Folgen.

Freitag jährt sich das schreckliche Verbrechen im Fanny-Lewald-Ring, der Mord an Sabine Bittner. Bis heute liegt ein Schatten über der Nachbarschaft. Der Witwer von Sabine Bittner meldete sich am Mittwoch in der Hannover-Ausgabe der Bild-Zeitung zu Wort. Es ist ein schmerzvoller Bericht, in dem 48-Jährige klarstellen möchte, dass er nichts mit der Tat zu tun habe – womit er aber möglicherweise auch Wunden wieder aufreißt.

Zum Zeitpunkt der Tat, am Vormittag des 29. November 2012, war der Betriebswirt bei der Arbeit. Dieses Alibi hat die Polizei Wolfsburg bestätigt.

Der Witwer beschreibt weiter, wie es war, als er im Haus in Reislingen ankam. „In diesem Moment hörte ich einen Sanitäter sagen, ‚da ist nichts mehr zu machen‘. Dieser Satz hat sich mit eingebrannt.“

Harte Kritik üben er und sein Anwalt aus Hannover, Matthias Doering, an der Polizei. So berichtet der Witwer, wie er ins Polizeirevier Heßlinger Straße bestellt und ihm dort eröffnet wurde, dass er als Tatverdächtiger gelte. „Ich war geschockt. Erst die Frau verloren – und dann stehe ich plötzlich mit einem Bein im Knast.“ Sein Anwalt Doehring kritisiert: „Die Ermittler haben sich sofort auf meinen Mandanten eingeschossen. Da wurden Dinge konstruiert, die denkt sich kein Regisseur in einem Film aus.“

Aus Sicht der Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Oberstaatsanwältin Birgit Seel, ist diese Kritik nicht angebracht. „Es handelt in diesem Fall um ein gezieltes Tötungsdelikt. Die Ermittler müssen allen Anhaltspunkten und Indizien nachgehen, ob sich irgendein Tatverdacht ergibt. Das ist ihre Pflicht“, erklärte Seel gegenüber den WN.

Braunschweiger Zeitung


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Vernazza2013
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Mord in Wolfsburg

29.11.2013 um 10:14
Die Ermittler im Mordfall Sabine Bittner geben nicht auf

Wolfsburg Vor einem Jahr, am 29. November 2012, ereignete sich ein Verbrechen, das die Menschen in Reislingen und weit darüber hinaus bewegte.

Die 47-jährige Sabine Bittner wurde in ihrem Einfamilienhaus im Fanny-Lewald-Ring erschossen. Der Mord ist noch immer unaufgeklärt, doch die Mordkommission gibt nicht auf. Die WN-Redakteure Hendrik Rasehorn und Stephanie Knostmann sprachen mit Kriminalhauptkommissar Michael Banse, dem Aktenführer der Mordkommission, über die langwierige Suche nach einem Mörder.

Ein Jahr ist seit der schrecklichen Tat vergangen. Woran arbeiten Sie und Ihre Kollegen aktuell? Sie müssten doch inzwischen allen Hinweisen nachgegangen sein?

Das stimmt, viele Spuren und Hinweise, die wir bekommen haben, sind mittlerweile ausermittelt. Allerdings sind wir ständig auf der Suche nach neuen Ansatzpunkten. Das Team der Moko ist zwar nicht mehr wie in den ersten Monaten nach der Tat 20 Mann stark, doch es gibt weiterhin mehrere Ermittler – mich eingeschlossen –, die sich jeden Tag mit nichts anderem beschäftigen als mit diesem Fall. Alle Erkenntnisse, die wir gesammelt habe, überdenken wir wieder und wieder, stets vor dem Hintergrund, ob wir irgendetwas übersehen haben könnten. Und bei uns melden sich ja bis heute immer noch neue Zeugen, wenngleich das nicht mehr so viele sind wie zu der Zeit, als das Verbrechen in der Öffentlichkeit präsent war. Natürlich gehen wir jedem Hinweis nach.

Was könnte das Motiv gewesen sein, Sabine Bittner mit Kopfschüssen hinzurichten?

Das ist ein wichtiger Punkt für uns: Wir wollen nicht nur herausbekommen, wer der Täter war, sondern wer ein Interesse hatte, dass das Opfer ermordet wurde. Wir haben dazu verschiedene Theorien entwickelt, aber genauso haben wir auch schon andere Theorien verworfen.

Der Fall wird voraussichtlich im Februar in der Sendung „Aktenzeichen XY...“ ungelöst vorgestellt. Was versprechen Sie sich davon?

Durch diese überregionale Sendung hoffen wir, Zeugen zu finden, mit denen wir bislang nicht gesprochen haben und die vielleicht nichts von den Ermittlungen mitbekommen haben, beispielsweise weil sie gar nicht mehr in Wolfsburg wohnen. Wir interessieren uns nicht für jedes ungewöhnliche Detail, was Zeugen an dem Tag im Fanny-Lewald-Ring aufgefallen ist. Vielmehr kann es auch jede gewöhnliche Beobachtung sein, eine Kleinigkeit, der auf den ersten Blick keine große Bedeutung beigemessen wird.

Werden Sie den Mörder von Sabine Bittner finden?

Wir sind mit Akribie dabei, die Ermittlungen in dem Fall fortzuführen. Wir legen die Hände nicht in den Schoß.

Braunschweiger Zeitung


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Vernazza2013
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29.11.2013 um 10:15
Dreharbeiten für Fall Bittner sind beendet

Wolfsburg „Aktenzeichen XY“ will bei der Tätersuche helfen.


Die öffentliche Fahndung nach dem Mörder von Sabine Bittner wird ausgeweitet. Wie unsere Zeitung berichtete, wird die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ über den bis heute ungelösten Kriminalfall berichten. Voraussichtlicher Sendetermin ist der 5. Februar, bestätigte gestern Redaktionsleiterin Ina-Maria Reize-Wildemann auf Anfrage. „Es kann aber sein, dass die Ausstrahlung dieses Falls noch einmal verschoben wird, wenn wir einen anderen Fall in der Februar-Sendung vorziehen müssen“, so Reize-Wildemann.

Die Dreharbeiten fanden in der Umgebung von München statt und wurden bereits abgeschlossen. Der Film befindet sich mittlerweile in der Endproduktion, nächste Woche ist Abnahme. Für den Dreh setzte sich die Redaktion mit den Wolfsburger Ermittlern zusammen, wie das Geschehen am Tattag und das Verbrechen im Fernsehen wiedergegeben werden sollen.

Den Fall Bittner wird der Wolfsburger Polizeioberkommissar Hans-Jürgen Blötz den Fernsehzuschauern vorstellen, der der Hauptsachbearbeiter in der Mordkommission ist. „Wir erhoffen uns von der Sendung, dass weitere Zeugen gefunden werden, die uns was zum Fall sagen können und die von uns bislang nicht befragt werden konnten“, erklärt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Die Erfahrung zeige, dass manche Zeugen Hemmungen hätten, direkt mit der Polizei zu telefonieren. Andere, so Claus, hätten zwar Beobachtungen gemacht, würden jedoch davon ausgehen, dass dies die Polizei ja eh schon längst wissen müsste. „Jede Beobachtung, jeder Hinweis kann den Ermittlern weiterhelfen“, sagt Claus.

Braunschweiger Zeitung


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29.11.2013 um 13:19
Also ich bin auch aus Braunschweig und habe das alles mitbekommen in der Zeitung.
Ich bin mir etwas im unklaren? Wurde eigentlich etwas geklaut, gestohlen? War es ein Raubmord?
Ich finde das alles sehr komisch. Vorallem die Mordumstände bzw die Tat. Laut Zeitungsbericht wurde Sie ja mit 2 Genickschüssen getötet. Ich finde gerade das hört sich ja schon fast wie eine gezielte Hinrichtung an. Oder?


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Vernazza2013
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10.12.2013 um 09:32
Mordfall Sabine Bittner – Konfrontation im Fernsehstudio
Reislingen Ein Jahr nach dem Mord an Sabine Bittner ist der Täter immer noch auf freiem Fuß.

Zum Kreis der Tatverdächtigen zählen die Ermittler bis heute den Witwer, wenngleich zu einem frühen Ermittlungszeitpunkt verkündet wurde, dass er für die Tatzeit ein Alibi hatte. Mit einem Auftritt bei Stern-TV will der Witwer erreichen, dass ihn die Polizei offiziell aus dem Kreis der Tatverdächtigen streicht.

Für Mittwochabend (RTL, ab 22.15 Uhr) ist der Beitrag geplant. Zu 100 Prozent stand dies gestern noch nicht fest. „Stern TV ist eine aktuelle Sendung. Ich kann ihnen zum Inhalt der Sendung noch keine Informationen geben“, erklärte Sprecherin Heike Foerster. Allerdings erfuhr unsere Zeitung, dass der Beitrag für die Sendung, mit dem in den Fall eingeführt werden soll, bereits abgedreht wurde.

Der Anwalt des Witwers, Matthias Doehring aus Hannover, wird ihn in die Sendung begleiten. Doehring verurteilt das aus seiner Sicht „verantwortungslose Handeln“ der Ermittler. „Die Aufgabe des Staates ist es, Verbrechen aufzuklären. Aber es ist genauso Aufgabe, vor unberechtigten Anschuldigungen zu schützen“, so Doehring. „Seit einem Jahr wartet mein Mandant geduldig darauf, dass er rehabilitiert wird. Die Ermittlungen gegen ihn haben zu keinem Ergebnis geführt, aber das Verfahren wird künstlich am Leben gehalten und den Töchtern wird damit vermittelt, sie würden mit einem angeblichen Mörder unter einem Dach leben. Das treibt meinem Mandanten an den Rand der Belastbarkeit“, kritisiert er scharf.

http://www.braunschweiger-zeitung.de/region/wolfsburg/doerfer/mordfall-sabine-bittner-konfrontation-im-fernsehstudio-id1...


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Mauro
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10.12.2013 um 20:05
@sun85
sun85 schrieb:Also ich bin auch aus Braunschweig und habe das alles mitbekommen in der Zeitung.
Ich bin mir etwas im unklaren? Wurde eigentlich etwas geklaut, gestohlen? War es ein Raubmord?
Ich finde das alles sehr komisch. Vorallem die Mordumstände bzw die Tat. Laut Zeitungsbericht wurde Sie ja mit 2 Genickschüssen getötet. Ich finde gerade das hört sich ja schon fast wie eine gezielte Hinrichtung an. Oder?
Frau Bittner scheint evtl. Kenntnisse von etwas gehabt zu haben, was nicht an die Öffentlichkeit kommen sollte.

Es gibt keine andere schlüssige Erklärung für ihre Tötung!
Zumal über ihren privaten Bereich nichts bekannt wurde und anscheinend alles in bester Ordnung war.


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Vernazza2013
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Mord in Wolfsburg

11.12.2013 um 08:43
Mordfall Sabine Bittner – Polizei lässt TV-Runde platzen
Wolfsburg Stern-TV berichtet über den Mordfall Sabine Bittner. Die angekündigte Talk-Runde ist allerdings geplatzt.

Von Hendrik Rasehorn

Paukenschlag im Mordfall Sabine Bittner: Ursprünglich sollte Polizeisprecher Sven-Marco Claus heute Abend bei Stern-TV (RTL, ab 22.15 Uhr) auf den Witwer der Ermordeten und seinen Anwalt, Matthias Doehring, treffen.

Doehring hatte in den WN der Polizei vorgeworfen, die Ermittlungen gegen seinen Mandanten würden „künstlich am Leben gehalten“, der Witwer sehe sich „unberechtigten Anschuldigungen“ ausgesetzt. Doehring forderte, dass das Ermittlungsverfahren eingestellt werden müsse – vor allem, um auch die Familie seines Mandanten zu schützen.

Wolfsburgs Polizeichef Hans-Ulrich Podehl bestätigte gegenüber unserer Zeitung die Absage. Er erklärte, bei der Zusage zum Auftritt bei Stern-TV war er davon ausgegangen, dass dort vorrangig die Ermittlungen zum Mordfall vorgestellt werden sollten. Damit habe er die Hoffnung verbunden, dass möglicherweise neue Zeugen gefunden werden könnten.

Ausschlaggebend für die Absage waren die Aussagen des Anwalts Doehring in den WN, so Podehl. „Ich kann es nicht verantworten, unseren Polizeisprecher in eine Situation reinlaufen zu lassen, wo er im Fernsehen zu laufenden Ermittlungen Stellung nehmen soll. Das war vorher anders abgesprochen. Man wird bei Stern-TV nicht begeistert sein, wir werden uns wohl Kritik anhören müssen, aber wir stehen zu unserer Entscheidung.“

Anwalt Doehring erfuhr gestern Abend von den WN von der Absage der Wolfsburger Polizei an Stern-TV. „Ich verstehe nicht, dass es Angst vor einer Konfrontation gibt. Der Polizeisprecher muss sich ja nicht wortlos ergeben, er hätte ja die Möglichkeit, einige Dinge zurechtzurücken.“

Der Anwalt erhebt weitere Vorwürfe gegen die Wolfsburger Polizei. Den ausführlichen Artikel mit der Antwort der Polizei lesen Sie am Mittwoch in unserer Printausgabe.

http://www.braunschweiger-zeitung.de/region/wolfsburg/mordfall-sabine-bittner-polizei-laesst-tv-runde-platzen-id1259658....


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hubertzle
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Mord in Wolfsburg

11.12.2013 um 10:10
Erst einmal Danke an @Vernazza2013, dass Du Pressebeiträge hier einstellst!

Ich habe diesen Fall lesenderweise verfolgt und finde ihn auch eigenartig.

So wie es gelesen habe und erinnere: Da ist das Opfer wohl an diesem Tag ausnahmsweise zu Hause, weil sie eine Möbellieferung erwartet und das Geld für die Möbel auch schon zu Hause hat. Sie öffnet dem Täter/den Tätern die Tür, denn es wurden keine Einbruchsspuren gefunden. Sie wird im Eingangsbereich erschossen. Dieser Tatumstand wurde in der Presse anfangs noch anders dargestellt. Nun ist klar mitgeteilt, dass sie mit 2 Schüssen ins genick erschossen wurde. Das Geld für die Möbelliefung blieb unangetastet. Der Ehemann hat ein Alibi für diesen Zeitpunkt.

Das Opfer ist Ende 40ig,weiblich, in der örtlichen katholischen Gemeinde seit Jahren aktiv, wohnt in gutbürgerlichen Verhältnissen, arbeitet und hat Kinder.

Der Ehemann beklagt sich erst in der Presse über die Ermittlungen: dass auch gegen ihn ermittelt wird und wie belastend das ist. Nachvollziehbar. Was ich nun aber nicht mehr nachvollziehbar finde, ist , dass er mit seinem Anwalt nun ins Fernsehen ziehen will, um die Ermittler dort zu einem in meinen Augen Rückzug zu zwingen.
So geht das nicht in meinen Augen und ich finde das von stern-tv auch unredlich, so was zu unterstützen. Der Anwalt kann sich mit der Staatsanwaltschaft über das Ermittlungsverfahren rumschlagen, aber nicht im Fernsehen über Stimmungsmache eine vorgezogenen Freispruch für seinen noch nicht mal beschuldigten Mandanten 'im Namen des Volkes' (vor dem Fernseher) erwirken.


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Vernazza2013
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Mord in Wolfsburg

12.12.2013 um 10:12
Stern-TV-RTL VOM 11.12.2013


http://rtl-now.rtl.de/stern-tv/thema-ua-mordfall-sabine-b.php?film_id=137847&player=1&season=0


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hubertzle
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Mord in Wolfsburg

12.12.2013 um 10:38
@Vernazza2013
Herzlichen Dank für das Einstellen!

ich finde den Fall sehr interessant, ledier ist er hier im Forum wohl noch nicht richtig 'entdeckt' worden. Dieser stern-tv Beitrag bringt noch mal neue Gesichtspunkte in den Fall und gibt dem Opfer auch mehr Kontur.


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Mord in Wolfsburg

12.12.2013 um 11:35
@hubertzle
Du nimmst mir die Worte aus dem Mund, genauso sehe ich das auch!


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hubertzle
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Mord in Wolfsburg

12.12.2013 um 11:46
@Claudiaa
Vielleicht kommen ja noch ein paar Diskutanten dazu?

Kannst Du diesen Artikel vielleicht vollständig als Text einstellen? ich kann sowas nicht und erfahrungsgemäß verschwinden presseberichte nach einer Zeit, heisst, wenn dieser Fall mal Fahrt aufnehmen sollte, könnte der Text, der eine sehr ausführliche Darstellung ist, verloren sein.


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hubertzle
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Mord in Wolfsburg

12.12.2013 um 11:48
Als Zusatzinfo : das Ehepaar ist/war Mitglied im lyons club-new generation, einer von 4 lyons clubs in Wolfsburg, der jüngste. Sie war also nicht nur in der kath. Gemeinde gemeinnützig tätig.


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Mord in Wolfsburg

12.12.2013 um 11:58
@hubertzle
oh natürlich na klar mach

Bitteschön :-)

Seit dem 29. November 2012 ist für Frank Bittner nichts mehr so, wie es einmal war: Es war der Tag, an dem Nachbarn seine Frau erschossen in der Küche auffanden. Mit zwei gezielten Genickschüssen wurde die 47-jährige Familienmutter ermordet. Nach über einem Jahr ist noch immer unklar, wer sie getötet haben könnte. Auch ein klares Motiv ist bislang nicht gefunden.

Sabine Bittner war Mutter zweier Töchter im Alter von damals 15 und 18 Jahren. Sie und Ehemann Frank B. waren seit 22 Jahren verheiratet, beide arbeiteten beim VW-Konzern in Wolfsburg. Als Sachbearbeiterin der „Volkswagen Leasing GmbH Braunschweig“ war Sabine Bittner für die Bereitstellung von Behördendienstwagen zuständig, unter anderem für die Polizeibehörden. Die 47-Jährige war sportlich aktiv, traf sich regelmäßig mit Freundinnen, sang manchmal im Chor und engagierte sich ehrenamtlich in der katholischen Kirche. Die Familie lebte bereits seit 20 Jahren im gutbürgerlichen Wolfsburger Stadtteil Reislingen. Dass hier jemand gewaltsam aus dem Leben geschieden sein soll, ist schwer zu glauben. Noch wundersamer sind jedoch die Ungereimtheiten rund um den Fall, die Anlass zu Spekulationen geben.
Ein Nachbar macht die schreckliche Entdeckung

Rückblick: Sabine Bittner steht an ihrem Todestag gegen 6.30 Uhr auf. Ihr Mann hat sich bereits verabschiedet, da er vor der Arbeit seine Winterreifen bei der Werkstatt abgeben will. Etwa eine Stunde später besucht die 47-Jährige ihr Sportstudio. Später wird Frau Bittner von einer Zeugin beim Einkaufen in einem Aldi-Markt im Wolfsburger Stadtteil Nordsteimke gesehen. Videoaufzeichnungen belegen außerdem: Sabine Bittner geht noch in den nahegelegenen Real-Markt und verlässt ihn um 10:06 Uhr mit Einkäufen.

Kurz darauf sieht ein Nachbar, dass der VW-Sharan der Frau in der Einfahrt des Wohnhauses steht. Die hintere Autotür und die Haustür sind geöffnet – offenbar bringt die Familienmutter die Einkäufe ins Haus. Am Vormittag des 29. Novembers erwartet die Familie außerdem noch eine Möbellieferung. Als die Möbeltransporteure gegen elf Uhr klingeln, wird ihnen nicht geöffnet. Die Mitarbeiter der Möbelfirma sehen durch die Haustür mehrere, unausgepackte Einkaufstüten im Flur stehen. Sie gehen einmal um das Wohnhaus herum und entdecken eine geöffnete Terrassentür. Sie wenden sich an einen Nachbarn, der Frank Bittner im Büro anruft.

Der Ehemann bittet seinen Nachbarn, in das Wohnhaus zu gehen und nachzuschauen, warum seine Frau den Möbelpackern nicht geöffnet hat. Dabei macht der Nachbar die schreckliche Entdeckung: Sabine Bittner liegt in einer großen Blutlache auf dem Küchenboden. Er fordert Frank Bittner auf, sofort nach Hause zu kommen, seine Frau sei schwer gestürzt. Dann bringt der Nachbar sie in eine stabile Seitenlage, fühlt den Puls und verständigt den Notarzt. Zu diesem Zeitpunkt ist Sabine Bittner schon tot. Sie war mit zwei Genickschüssen in ihrer Küche erschossen worden.
Viele Ungereimtheiten prägen den Fall

Bei der zuständigen Mordkommission ermittelten bis zu 20 Beamte gleichzeitig im Fall Sabine Bittner. Die Polizei Wolfsburg befragte bis heute fast 2000 Menschen - Familienmitglieder, Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunde und Bekannte der Familie. Immer wieder taten sich einzelne neue Spuren auf, die jedoch nicht zur Klärung des Mordes führten. Auch Frank Bittner geriet als möglicher Täter ins Visier der Ermittler. Zwar hat der Ehemann für die Tatzeit ein Alibi: Unbestritten ist, dass dieser in seinem Büro war. Dennoch forscht die Polizei in seinem Umfeld. Dadurch sei an ein normales Leben für ihn nicht mehr zu denken, sagt Bittner. Er fühle sich von der Polizei verfolgt, inzwischen hätten sich auch Freunde und Familienmitglieder von ihm abgewendet: "Das hängt wie ein Damoklesschwert über unserer Familie. Wenn der Mord nicht aufgeklärt wird, bleiben für viele einfach immer Zweifel. Es ist schwer, damit zu leben", so der 49-Jährige.

Ob Spekulationen über Scheidungsabsichten von Sabine Bittner, ein Brief an ihren Mann, in dem sie "Fehler" erwähnt oder ein vermutetes Doppelleben, das die 47-Jährige geführt haben könnte – der Fall gibt viele Rätsel auf. So soll die Frau mehrere Monate bis kurz vor ihrem gewaltsamen Tod Taxifahrten in die Stadt und zurück unternommen haben. Auf dem Rückweg soll sie sich jeweils nicht zu Hause, sondern etwa 200 Meter entfernt absetzen gelassen haben. Eine Taxifahrerin bestätigte eine solche Fahrt am Tag vor dem Mord an Sabine Bittner. Auch sei sie sehr bedrückt gewesen. Frank Bittner sagt: "Ich weiß nur, dass sie Geheimnisse rumgetragen hat, die ihr Angst, richtig Angst gemacht haben."

Darüber hinaus gibt es weitere Spuren, die die Polizei verfolgt hat. So haben Zeugen Wochen vor der Tat auffällige Fahrzeuge in der Nähe des Hauses der Bittners beobachtet. Vor und nach der Tatzeit will eine Zeugin außerdem einen Radfahrer auf der Wiese hinter dem Wohnhaus von Sabine und Frank Bittner beobachtet haben, der sich zum einen auffällig verhalten habe, zum anderen durch eine zugezogene Kapuze vermummt gewesen sein soll. Ein weiterer Aspekt der Geschichte: Zwischen Sabine Bittner und der kanadischen Austauschschülerin, die ein Jahr lang bis Juli 2012 im Haus der Familie gelebt hatte, hatte es häufig Streit gegeben. Kurz bevor die damals 18-jährige bei den Bittners auszog, schrieb sie einer Freundin in Kanada unter anderem folgende Zeilen: "Und nach allem, was diese Frau getan hat, um mir mein Jahr hier zur Hölle zu machen, kann ich (…) nur eines sagen: Ich bin froh, dass die noch kriegt, was sie verdient."
Ermittlungen blieben erfolglos

Ehemann Frank Bittner leidet nach eigenen Angaben sehr darunter, zum Kreis der Verdächtigen zu gehören. Er habe schwere Schlafprobleme, könne sich kaum länger als eine Stunde am Tag auf etwas konzentrieren. Oft ist der Mann krankgeschrieben. Seit einigen Monaten lässt sich Bittner von einem Psychotherapeuten behandeln. Außerdem hat er einen Rechtsanwalt engagiert, der seine Unschuld beweisen soll. „Aus meiner Sicht und nach Kenntnis der Ermittlungsakten bis zum heutigen Tage wird hier ein Scheinverdacht gegen meinen Mandanten aufrecht erhalten, damit man sagen kann, wir haben einen Tatverdächtigen", so Anwalt Matthias Doehring. Letztendlich stünde man aber nach einem Jahr mit leeren Händen da. Der Sprecher der Polizei Wolfsburg Sven-Marco Claus bedauert zwar, dass der Ehemann des Opfers unter der Ermittlungsarbeit leidet. Trotzdem stellt er klar: "Wir können uns bei den Ermittlungen nicht auf eine bestimmte Richtung festlegen." Die polizeiliche Erfahrung habe sie in anderen Fällen gelehrt, dass es oftmals dann am Ende ganz anders gewesen sein könnte.


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12.12.2013 um 12:00
Auf dem Rückweg soll sie sich jeweils nicht zu Hause, sondern etwa 200 Meter entfernt absetzen gelassen haben. Eine Taxifahrerin bestätigte eine solche Fahrt am Tag vor dem Mord an Sabine Bittner. Auch sei sie sehr bedrückt gewesen. Frank Bittner sagt: "Ich weiß nur, dass sie Geheimnisse rumgetragen hat, die ihr Angst, richtig Angst gemacht haben."

Den Absatz finde ich ja sehr merkwürdig!


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hubertzle
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Mord in Wolfsburg

12.12.2013 um 12:24
@Claudiaa
Zu den Taxifahrten habe ich eine Vermutung: sie hat eine Psychotherapie gemacht, denn nach manchen Stunden kann man sehr aufgewühlt sein und selber mit dem Auto zu fahren kann dann sehr belastend sein. Das würde auch zu den Aussagen der Taxifahrerin passen, die meinte, Frau B. wäre niedergeschlagen gewesen. Auch die Äusserung der Taxifahrerin , dass Frau B. sich wie Müll gefühlt hat und sich in einer Mülltonne besser aufgehoben sah, könnte auf die Gefühlslage nach einer Therapiestunde deuten.
Therapheuten haben Schweigepflicht. Können die sich denn überhaupt in solch einem Fall selber melden?


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Mord in Wolfsburg

12.12.2013 um 12:40
Sofort stutzig wurde ich nach der gestrigen Ausstrahlung bei den im Hausflur stehenden Einkaufstüten, die den Möbellieferanten auffielen sowie die offenstehende Terrassentür. Ich meine, dass Sabine Bittner vollkommen überrascht wurde und von ihrem Mörder, der sich evtl. bereits im Haus aufhielt, sehr schnell überwältigt wurde. Eine Flucht des Täters durch die Terrassentür nach hinten scheint mir plausibel.
Der Tatzeitpunkt dürfte ja durch die Angaben im Bericht recht eng gesteckt sei. So zwischen 10.15 und 11 Uhr.


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