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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

1.060 Beiträge, Schlüsselwörter: Erschlagen, Südtirol, Streetparade, Fiattipo, Ulrike Reistenhofer, Ehrenburg

Mord an Ulrike R. (Streetparade)

14.02.2013 um 20:11
Ja, aber diese Leute wurden wohl alle per DNA-Analyse als Täter ausgeschlossen inzwischen... trotzdem ein komisches Szenario - was ist denn da los gewesen, das klingt ja nicht nach einem Einzeltäter sondern echt irgendwie nach einer "Situation"... stand das Opfer evtl. unter (untergeschobenen) Drogen und hat sich irgendwie dadurch wie eine Irre aufgeführt (Zugfahrer gebissen, Autotür aufgerissen und kopflos weggerannt etc. pp.)?? Aber wenn es so gewesen wäre, dann wäre eine solche "Chaosszene" doch sicher auch noch anderen Leuten aufgefallen.

Auch verwunderlich, dass es einerseits heißt, sie wäre nie zu einem Fremden ins Auto gestiegen, und dann soll die Mutter laut diesem Artikel gesagt haben, um nach Hause zukommen, wäre sie quasi auch mit dem letzten Penner mitgefahren. Passt für mich nicht zusammen.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

14.02.2013 um 22:02
@Waldeck
@diegraefin

Der Artikel scheint mir mindestens fehlerhaft. Wenn nicht sogar Sensationshaischend. So ist in ihm beispielsweise davon die Rede, sie hätte die Kekse in Franzensfeste gekauft. Das ist aber eindeutig nicht der Fall. Denn bei SOLCHEN ANGABEN ist Aktenzeichen XY sehr genau.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

18.02.2013 um 21:05
Mich würde interessieren WO genau UR diese keks gekauft hat. Da es an der Pustertaler Strasse bis Kiens einige Bars am Wegesrand gibt bzw. gegeben hat.


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GanovenEde
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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

18.02.2013 um 21:12
@MaWu

Mutmaßlich in Ehrenburg hier:

http://www.zuschauerreaktionen.de/pages/tatorte/1999_juli_ehrenburg/album/index.html


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

18.02.2013 um 21:29
Hallo @GanovenEde

Das kann ich mir so leider nicht vorstellen. Ich glaube, dass UR nicht südlich der Rienz war.


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GanovenEde
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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

18.02.2013 um 21:40
@MaWu

im Filmfall und in der Nachbesprechung wird aber explizit von Ehrenburg gesprochen. Und das liegt zwiefelsohne südlich der Rienz.


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KonradTönz1
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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

19.02.2013 um 08:01
Comtesse schrieb:uch verwunderlich, dass es einerseits heißt, sie wäre nie zu einem Fremden ins Auto gestiegen, und dann soll die Mutter laut diesem Artikel gesagt haben, um nach Hause zukommen, wäre sie quasi auch mit dem letzten Penner mitgefahren. Passt für mich nicht zusammen.
ich wiederhole mich, aber auf solche Aussagen gebe ich grundsätzlich wenig - Mütter sind immer davon überzeugt ihre Kinder in-und-auswendig zu kennen. Das ist aber erstens in vielen Fällen eine -unbewusste- Selbsttäuschtung und zweitens können Menschen in Stress- oder Notsituationen auch von ihren üblichen Verhaltensmustern abweichen.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

19.02.2013 um 08:06
Muss nicht mal Stress- oder Notsituation sein. Junge Leute fassen sehr schnell Vertrauen zu anderen jungen Leuten. Sieht man z. B. gerade an dem Vergewaltigungsfall in München. Die zwei Mädchen kannten die 8 (!) Täter auch erst kurz, sind aber mit ihnen feiern gegangen. Wenn Ulrike in entspannter Umgebung einen jungen Mann kennen gelernt und etwas mit ihm geplaudert hat, dann wär es für mich überhaupt nicht verwunderlich, wenn sie zu ihm ins Auto steigt.


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KonradTönz1
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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

19.02.2013 um 08:47
John_Doe_1974 schrieb:Wenn Ulrike in entspannter Umgebung einen jungen Mann kennen gelernt und etwas mit ihm geplaudert hat, dann wär es für mich überhaupt nicht verwunderlich, wenn sie zu ihm ins Auto steigt.
Genau das macht den Fall m.A. nach auch so schwierig: Täter und Opfer sind sich zufällig begegnet, womöglich hatte der Täter anfangs noch nicht einmal beabsichtigt einen Mord zu begehen. Zufallsbegegnungen sind schwer zu tracken, zumal wenn sie mutmaßlich an öffentlichen Orten wie an Bahnhöfen stattfanden, wobei hier ja sogar mehrere Bahnhöfe infrage kommen.

Wenns eine Beziehungstag gewesen wäre, wäre es vermutlich schon geklärt - da ist der Kreis der infrage kommenden Personen von vorneherein viel eingeschränkter und mögliche Motive sind offensichtlicher.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

19.02.2013 um 08:57
John_Doe_1974 schrieb:Wenn Ulrike in entspannter Umgebung einen jungen Mann kennen gelernt und etwas mit ihm geplaudert hat, dann wär es für mich überhaupt nicht verwunderlich, wenn sie zu ihm ins Auto steigt.
Dem kann ich aus eigener Erfahrung auch nur zustimmen, als junger Mensch ist man einfach noch unbedarfter in dieser Hinsicht, man wittert vielleicht Gefahr bei Nacht und Nebel und von zwielichtigen Gestalten, aber bei Tag und / oder bei sympathischen Menschen meint man, es wird schon nichts geschehen. Kannte Ulrike eigentlich diesen Klaus, bei dessen Schwester sie übernachtet hat, besonders gut schon vorher, oder war der eine Streetparade-Bekanntschaft? Wenn letzteres der Fall war, spräche das ja auch dafür, dass sie schnell zu anderen Menschen Vertrauen fasste.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

19.02.2013 um 18:41
Vor allem nacheinerStreetparade ist man vertrauensseeliger. In einer enthusiastischen Stimmung hat Sie vielleicht noch schneller Bekanntschaft geschlossen. Mit dem Sie dann vom Bahnhof aus über Italien ("Ich zeig Dir wo ich wohne" "Ich fahr Dich heim, muss aber einen kleinen Umweg über zuhause machen") nach Hause wollte. Die Lire hatte sie vielleicht, weil "er" sie beim tanken mit Geld ausstattete?! Gekauftes Vertrauen eines älteren freundlichen Mannes?
Ein anderes Szenario wie sie an Lire kam: Vielleicht nahm sie Drogen, was auf der Streetparade gang und gäbe ist. Das soll jetzt kein Vorwurf sein, ich war selbst jung und auff der Parade ;)
Sie kaufte eine Menge für den Tag und verkaufte den Rest. LEider hatten die Kunden nur Lire, welche sie aber nahm. Vielleicht traf sie dann genau die Person/en im Zug oder am Bahnhof.
Irgendjemand muss ja auch bemerkt haben, dass sie den Zug verpasst hat(was plausibel wäre) Vielleicht der Mann aus Szenario 1 von mir ("Hast Du ein Problem" "Ja ich muss dringendst nach Hause")


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

19.02.2013 um 23:27
@Locard
LIncoln_rhyME schrieb:Vor allem nacheinerStreetparade ist man vertrauensseeliger. In einer enthusiastischen Stimmung hat Sie vielleicht noch schneller Bekanntschaft geschlossen. Mit dem Sie dann vom Bahnhof aus über Italien ("Ich zeig Dir wo ich wohne" "Ich fahr Dich heim, muss aber einen kleinen Umweg über zuhause machen") nach Hause wollte. Die Lire hatte sie vielleicht, weil "er" sie beim tanken mit Geld ausstattete?! Gekauftes Vertrauen eines älteren freundlichen Mannes?
So könnte es gewesen sein. Zumal es sehr wahrscheinlich ist, dass Ulrike den Zug verpasst hat, da sie ja offenbar 1 Minute vor Abfahrt des Zuges noch am Geldautomaten war.


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Crabman
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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

20.02.2013 um 12:52
Hallo hab mich mal eingelesen, aber keine Viedeos gesehen.

Hab mir mal gedanken gemacht wie es wohl passiert sein könnte.

Sie steigt in den Zug schläft ein und der Kontroleur weckt sie. "Fahrkarten bitte"
Sie wacht auf und gibt ihm im Halbschlaf die Fahrkarte.

Er sagt: So fährst du aber nicht richtig.

Ein älterer Mann der genau weiß das er aufgrund seines alter das junge Mädchen auf normalen Wege nicht kennenlernen kann, bekommt das mit der Fahrkarte mit und fängt an einen Teuflichen plan zu schmieden.

Täterprofil:
Der Täter ist zwar sehr gebildet und kann mit Worten umgehen, hats aber in seinem Leben nie wirklich zu was gebracht (siehe Automarke).
Darüber hinaus ist er wohl so sexuell gestört, dass er am Liebsten eine Frau haben möchte die vorher keiner hatte was in seinem Jahrgang aber unmöglich ist (siehe Gedicht vom Tatort - die ersten beiden Blumen die er nennt-)
Als sie dann auch noch da austeigen muß wo er zuhause ist, fängt er mit seinem Plan an. Wohlmöglich hat er in Züge und auf der Straße öfter junge Mädchen angesprochen, wo er aber abgeblitz wurde.
Deswegen geht er aufgrund der Erfahrungen diesmal vorsichtiger vor und bleibt einige Schritte zurück.
Er beobachtet wie erschöft sie ist und sie ihren Rucksack abgibt, weil sie ihn vor hunger nicht tragen kann.
Dann sieht er wie sie Geld abhebt und stellt sich dahinter als wolle er das auch und jetzt sieht er seine Chance für einen lockeren Spruch wie z.B. -die Automaten in Gratz sind aber fixer-

Das Wort Gratz macht sie hellhörig und sein Plan geht damit auf. Er verwickelt sie in einem Gespräch und bietet ihr an sie mit nach Gratz zu nehmen, wo sie aufgrund ihrer Lage nicht nein sagen kann. Außerdem sieht der Mann ja nicht gefährlich aus (denken die Opfer von Serienmörder leider oft -Hannibal Lecker-)
Um ihr vertrauen noch mehr zu Gewinnen fahren beide zum Keksladen, er wartet im Auto um für sich alleine den ersten "Sieg" in seinem Leben, ohne einen Korb zu bekommen zu feiern.

Später im Auto merkt sie dann doch das die Mitfahrgeschichte nicht ohne Hintergedanken ist und bittet ihn um einen Pinkelstop.
Sobald der Waggen hält, stürmt sie hilfeschreiend raus.
Er bekommt Panik greifft sie draußen und zerrt sie richtung Bach. Sein gedanke geht dahin das er wiedermal eine "Niederlage" kassieren muß und sein Frauenhass kocht hoch.

Er würgt sie deswegen nicht, sondern erschlägt sie mit dem nächstbesten -ein Stein-


So könnte es passiert sein


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

21.02.2013 um 09:56
Ja, so könnte es passiert sein. Oder eben anders. Fakt ist, man weiß es nicht.


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KonradTönz1
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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

21.02.2013 um 11:41
Crabman schrieb:Hab mir mal gedanken gemacht wie es wohl passiert sein könnte.
Klingt wie das Skript für eine Derrickfolge das dann aber nie verfilmt wurde, weil es selbst für einen Fernsehkrimi zu viele billige Klischees enthielt.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

22.02.2013 um 05:21
GanovenEde schrieb:Der Artikel scheint mir mindestens fehlerhaft. Wenn nicht sogar Sensationshaischend. So ist in ihm beispielsweise davon die Rede, sie hätte die Kekse in Franzensfeste gekauft. Das ist aber eindeutig nicht der Fall. Denn bei SOLCHEN ANGABEN ist Aktenzeichen XY sehr genau.
Das stimmt, der Artikel ist alles andere als sorgfältig. In diesem Fall denke ich aber, dass in der Typographie Satzteile weggefallen sind, drum das doppelte "sie". Und dass sie in Franzensfeste ausgestiegen ist, steht auch im Link von Chi l'ha visto? (wenn auch zu einer Zeit, die nicht mit den restlichen Angaben übereinstimmen kann). Dort habe sie dann gemerkt, dass der erste Zug zurück nach Innsbruck erst um drei Uhr morgens fahre.
Comtesse schrieb:Ja, aber diese Leute wurden wohl alle per DNA-Analyse als Täter ausgeschlossen inzwischen...
Ja, drum habe ich betont, dass der Artikel von 2003 sei. Aber wenn alles stimmt, was wir aus dem Artikel über die erfundene Story dieses geistig Behinderten erfahren, finde ich das schon ziemlich frappierend. Das ist ja fast schon als unfreiwilliges Geständnis zu werten.

@GanovenEde
Aber wo haben sie die Aufnahmen für XY gemacht? Denn die Gaststätte aus dem Filmfall finde ich nirgends in Ehrenburg. Die Haltebucht stimmt ja offenbar auch nicht überein. Ist das eigentlich diese da:

https://maps.google.com/maps?q=Ehrenburg,+Casteldarne,+S%C3%BCdtirol,+Italien&hl=de&ie=UTF8&ll=46.794566,11.85545&spn=0....

Sähe heute ein wenig anders aus, als auf der Zuschauerreaktionen-Seite.

@Crabman
Für ein reines Spaßkonto hast Du Dir aber viel Mühe gegeben. Zwar nicht soviel, dass Deine Geschichte auch noch mit den bekannten Fakten übereinstimmen würde, aber immerhin.
orakel09 schrieb:Es findet sich dort auch ein Zitat des Barkeepers: Sie war allein, als sie Kekse kaufte und er konnte nicht erkennen, ob sie mit dem Auto oder zu Fuß gekommen war. Er fand sie attraktiv, auch wegen des schwarz-weiß gestreiften Hemdes, das sie trug und wollte ihr hinterhergehen.
Es war eine Bardame, kein Mann. Und das mit dem "ero attratta da lei" hast du falsch verstanden, das hat nichts mit "attraktiv finden" zu tun. Im Zusammenhang sagt sie etwa, Ulrike R. habe den Eindruck gemacht, als würde sie Hilfe benötigen, und die Bardame habe sich zu ihr hingezogen gefühlt, da sie ihr Mitleid erregte. Zum schwarz-weiß gestreiften Shirt sagt sie nur, dass sie es sich eingeprägt hatte und es deshalb später in der Zeitung sofort wiedererkannte.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

22.02.2013 um 10:40
@Waldeck

Super, kannst du Italienisch? Ich nämlich nur sehr rudimentär, deswegen wäre es toll, wenn du den ganzen Link hier übersetzen/sinngemäß zusammenfassen könntest.

Ich fand die Aussage ja auch ein wenig komisch, konnte mir aber nicht mehr zusammenreimen. Wobei man sich schon fragt, warum sie (die Bardame) nicht hinterhergegangen ist, wenn ihr doch offensichtlich etwas komisch vorkam...aber das ist vermutlich das normale Leben.

@diegraefin

Andreas (den meinst du, oder, das ist der junge Mann, bei dessen Schwester sie in Zürich anscheinend wohnten) kannte sie laut der italienischen Quelle aus Graz und seit ca. 1,5 Monaten. Also keine Bekanntschaft aus Zürich.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

23.02.2013 um 11:47
@orakel09
Mein Italienisch ist auch ohne Gewähr, aber du hast sonst schon alles relevante richtig wiedergegeben, ich wollte nur festhalten, dass es in dieser Geschichte nicht auch noch einen Barkeeper gab, der Ulrike R. quasi nachstellen wollte.

Allenfalls ein paar unschöne Details noch: Die Leiche sei halbnackt und entstellt gewesen – das Bild zur Identifizierung musste am Computer erstellt werden.

Wichtig ist vielleicht noch, dass ein in der Nähe des Tatorts wohnender Bauer gegen ein Uhr Schreie gehört hat.

Noch was zum Mann, der sich bei Mailand an die Polizei wandte: Im folgenden Link wird er als pathologischer Lügner bezeichnet.

http://altoadige.gelocal.it/cronaca/2012/02/07/news/dopo-14-anni-trovato-il-dna-dell-assassino-1.4343633


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

21.04.2013 um 12:40
Der Fall war auch in Fahndungsakte auf Sat1.
Da wurde die Zugfahrt und der Ablauf rund um das Verschwinden etwas anders dargestellt als in der XY Sendung. Demnach hatte der Zug in Innsbruck Verspätung und Ulrike R. hätte kaum Zeit gehabt Geld abzuheben.
Im SRF gab es 2008 (müsste im Mai gewesen sein) eine Sendung über ungeklärte Mordfälle in Europa. War aber eher als Dokumentation gemacht. Nicht als Fahndungssendung. Demnach galt der Ablauf von Ulrike R.s Irrfahrt nicht als vollkommen gesichert. Auch die Zeugen im Zug konnten erst nach mehreren Anläufen das spätere Opfer auf Lichtbildern erkennen. Immer wieder tauchte ein den französisch sprechendes Paar auf, das aber wohl kaum mit den beiden Personen aus dem XY Film identisch gewesen sein dürfte (beide mitte 50).
Auch interessant: Die Zeugin aus Ehrenburg hat (RAI 1 Telejournal Beitrag/Mitschnitt im SRF ) das Opfer nicht anhand eines Lichtbildes erkannt. Sie hat laut Aussage in RAI den Beamten nur gesagt dass eine deutsche Wanderin in ihrem Cafe gewesen sei.
Unstimmigkeiten scheint es auch in Bezug auf Brille/Kontaktlinsen zu geben. Die Zeugen haben unterschiedliche Angaben dazu gemacht.
Der einzige zuverlässige Zeuge war ein bediensteter der italienischen Bahn, der das Opfer zweimal gesehen und auch mit ihm gesprochen hat.


Es wäre interessant zu wissen wie sich der Fall weiterentwickelt.

Antje


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26.05.2013 um 12:37
Einige Überlegungen zum Thema "Bahn"

1a.) Ich halte die These "falscher Zug" am wahrscheinlichsten. Auch heute gibt es noch (wenngleich wenige) Korridorzüge zwischen Innsbruck und Lienz. Hier wurden in den letzten Jahren zahlreiche Züge gestrichen (wegen geänderter technischen Auflagen). Wie das Angebot 1998 war kann ich nicht sagen, ich halte es aber für denkbar, dass es auch zu dieser zeit umstiegsfreie Verbindungen zwischen Innsbruck und Lienz (also somit auch nach Ehrenburg) gab.

1b) Vielleicht hat sie auch Lienz (also den oben genannten Korridorzug) mit Linz verwechselt? Vielleicht wollte sie den Zug nach Linz nehmen und in Salzburg Richtung Graz umsteigen (weil sie beispielsweise den Anschluss verpasst hat) und hat den Irrtum erst in Ehrenburg bemerkt?

2.) Hätte sie "nur" den Anschluss verpasst hat sie geschlafen. Wenn der Anschluss aufgrund der Verspätung des Zürcher Zuges entstanden wäre, dann wäre dies sicher in XY erwähnt worden. Daher denke ich eher, sie hat die Zeit verpeilt. Gestrandet wäre sie zur dieser Zeit auch noch nicht, bis Salzburg oder noch weiter wäre sie sicher noch gekommen.

3.) Sparpreise und Tickets mit Zugbindung gab es zu dieser Zeit sicher noch nicht. Vielleicht war sie auch Inhaberin des "Sommertickets" das jedes Jahr von der ÖBB ausgegeben wird? Mit dieser Netzkarte hätte sie fahren können (und auch wohin - aber nat. nur in Österreich) wo sie möchte.


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