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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

96 Beiträge, Schlüsselwörter: Geschichte, Buch, Geschichten, Schreiben, Roman, Romane, Eigenes Buch, Dichten, Texten

Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 22:53
@DiePandorra

Ich überarbeite da noch ständig und Fehler usw. hab ich da auch noch nicht korrigiert :D ...habs nur auf meinem Rechner als Open Office Datei^^


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 22:54
@darcane
darcane schrieb:hab ich da auch noch nicht korrigiert
Hab ich bemerkt! :troll: ;)
Dann schreib es doch in (D)einen Blog. :)


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 22:57
@DiePandorra

Kannst ja wenn du willst den Lektor für mich machen :D

Blog? So was hab ich nicht ^^


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:01
@darcane
Mach ich glatt, wenn ich Zeit habe. :)
Einen Blog kann jeder hier erstellen ... ---> http://www.allmystery.de/wiki/#Blog


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:07
@DiePandorra

Nu ich stell ungern unfertiges Zeug online und schon gar nicht wenn man dann sieht wie grottenschlecht ich bei z.B. der Kommasetzung bin :D

Schreibe erst seit 3 Wochen und lerne erst noch die ganzen Sachen die man beachten muss... bei Dialogen z.B.


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:13
@darcane
Dann schreib das doch in Ruhe fertig und schick es mir per PN.
Ich sortiere dann die Kommas und dann setzt Du das in Deinen Blog, den Du dann hast. :)

*Ich hoffe, Du hast das Kleingedruckte gelesen. Diese Beratung kostete Dich nur 524,33 Euro, zahlbar auf ein gemütliches kleines Konto in Luxemburg, Verwendungszweck: DiePandorra. :D :D


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:17
@DiePandorra

Ja kein Problem schicke ich dir in bar in selbst gedruckten Scheinen :D

Werd dir mal was zuschicken wenn ich soweit bin :)


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:18
@darcane
Gut! Laß Dir Zeit und mach alles in Ruhe. Ich renne nicht weg ... ;)


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:18
@DiePandorra

Ok lieb von dir :)


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:20
@darcane
Hey! Ich bin nicht lieb! Ich rezensiere wie Marcel Reich-Ranicki! Muahahaha :}
:D :D


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:22
@DiePandorra

Er f***** sie f****** er sie es f***** .... es ist schlecht. Das Papier nicht wert auf dem es gedruckt wurde :D


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:25
@darcane
Es ischt Ssschunnd!

:D


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:26
@DiePandorra

Ich nääähme diesen Preis nicht an :D


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:28
@darcane
Und womit? Mit Recht!! :D

Ach, ich vermisse den alten Haudegen ... :(


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:29
@DiePandorra

Ja echt schade :(


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:49
@DiePandorra
Oh - du hast es gelesen?
Super :) Ich komme hier kaum mit, so schnell geht es ... dabei liebe ich solche Sachen einfach, und etliche sind schlicht prima.
DiePandorra schrieb: Warum geht er zurück und wo will er hin … ??
Vielleicht klärt sich das im weiteren Verlauf, dann stell den doch bitte auch noch ein.
Ansonsten bleibe ich ziemlich verwirrt zurück …
Ähm, der weitere Verlauf sind so ungefähr fünfhundert Normseiten, wenn ich mich recht erinnere ... und ja, das geht weiter und er wollte nach einem Auslandsaufenthalt seine Familie und die Heimat besuchen. Ich bin damit nur so halb zufrieden, mit der Geschichte, die ja schon ein Buch ist ... war eine Übungsrunde. Na, mit dem, was mal Hauptwerk werden soll, bin ich auch unzufrieden. Ein paar Seiten vielleicht noch?


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:53
@Resi_n
Vielleicht noch so viel, das man als ahnungsloser Leser, die ich ja nun leider bin, auch dahinter steigt, was der Autor/die Autorin eigentlich erzählen möchte. ;)


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

13.11.2013 um 23:58
Lach, okay, also alles ... ich liebe sich langsam entwickelnde Geschichten ...
ohne Extraabsätze, weil ich noch eben schnell Sternchen sehen kann - und alle neuen Stories hier lese ich morgen!
@darcane
Würde auch testlesen - suche auch Testleser ... *hoffnungsfroh guck*

Die Reisenden, denen er bisher begegnete, haben ihn verflucht und angespien, so beobachtet er aufmerksam die Straße, voller Furcht vor neuem Ungemach. Er sieht eine große Gruppe auf der staubigen Straße und er bekommt Angst. Er weicht aus, sucht einen Weg durch das kleine Wäldchen, das sich neben ihm erstreckt und versucht sich außer Sicht zu stehlen. Er erträgt keine weiteren Schläge und keine Schimpfworte mehr.
Das Birkenwäldchen hat sich bereits gelblich verfärbt. Schlaff hängen die Blätter herab, ein Sinnbild des verlöschenden Lebens. Bald werden sie fallen und alles wird öde und kahl, für lange, lange Monde. Die letzten Vögel im Geäst zwitschern erschreckend laut. Sie scheinen ihn vertreiben zu wollen, den Ungebetenen, dulden den Verbannten nicht in ihrem Heim. Nun kann er warten. Regis sieht die Straße nicht mehr, so sollte ihn niemand sehen. Sie werden ihn nicht verfolgen, diese letzten Reisenden. Niemand verfolgte ihn allzu weit, sie ließen ihn nur nirgends verweilen.

"Oh, ein Spielmann! Ein Barde der alten Schule?"
Eine Frauenstimme spricht den staubigen Wanderer an und er fällt fast über eine Wurzel vor Schreck über die unerwarteten Laute.
Jetzt sieht er die Sprecherin, die hinter einem Buschwerk am Boden sitzt, halb verborgen vor seinen Blicken. Sie scheint jung zu sein, denn ihr Gesicht zeigt keine Falten oder Furchen. Ihr Haar trägt sie aufgebunden, schlicht, und schlicht wirkt ihre Kleidung, doch staubfrei und sauber.
"Fremder, komm her zu mir. Hab keine Angst und ruh dich aus. Solange wir in diesem Wald bleiben, sind wir sicher vor allem, was draußen vorbei zieht. Ich verrate dich nicht und du verrätst mich nicht, bitte. Ich glaube, ich weiß, was dich quält."
Die Frau lächelt ihm zu und hält ihm etwas entgegen, das ihn magisch anzieht. Sie hat Brot und Käse, Obst und Wein ausgebreitet und legte eine Rast ein, wohl um dem Trupp Reisender zu entgehen wie er selbst. Ein Schnauben lenkt den müden Wanderer ab. Sie hat ein dunkelbraunes Reittier bei sich, das sich in Regis Weg stellt. Es sieht ihn mit großen, intelligenten braunen Augen an. Er schaudert, ein Dämonentier.
"Fremder, das ist lediglich Minervas, mein Esteenpferd. Er ist intelligent und ist ganz gewiss kein Dämon, noch verbannt er erschöpfte Fremde, die eine Jause benötigen. Sie fressen Gras und Blätter, Getreide und Wurzeln, doch sie beißen keine Menschen." Die junge Frau lächelt gar lieblich.
Dunkle Augen blinzeln als hätte das Wesen gelacht, als wolle es sagen, vor allem keine so dreckverschmierten. Ein weiteres Schnauben ertönt. Das Tier reckt die Nase und beschnuppert ihn vorsichtig. Die Frau lacht leise und macht eine Geste, ihr tierischer Begleiter weicht zurück in den Wald, gibt dem Mann den Weg frei. Zögernd geht er den letzten Meter zu der Frau hin. Regis setzt sich neben sie, nimmt ihr Angebot an und kann seine Furcht dennoch nicht verbergen.
"Er mag dich leiden und er meinte, du könntest vielleicht nicht mehr sprechen, da du zu lange hast schweigen müssen. Wir werden sehen. Beruhige dich und iss etwas. Viel mehr als Nahrung brauchst du sauberes Wasser zu trinken." Sie reicht ihm eine Kalebasse. Das kühle Nass erfrischt und erscheint Regis wie ein Trank der Götter, ein Wunder in den staubigen Ebenen.
"Ich bin weder eine böse Zauberin noch dergleichen. Eigentlich müsstest du das erkennen können." Sie nickt ihm aufmunternd zu.
Er denkt über die Worte nach, während er langsam und genüsslich isst, und bedenkt bevorzugt das Verhalten dieses Esteenpferds, das sich schützend vor die junge Frau stellte. Die großen, hirschartigen Sechsbeiner gelangten vor wohl zweihundert Jahren aus der Steppe in ihr grünes Land. Sie wurden im Reich Sardis und den Nachbarländern angenommen und ersetzten die Lasttiere, die es gab. Sie wurden bei besserem Futter groß und sehr stark, sie wurden vor allem intelligenter als ihre Ahnen aus den Steppen des Südens und entwickelten sich weiter. Vor vielen Jahren kam es zum Krieg zwischen diesen Tieren, die denken gelernt hatten und ihren menschlichen Herren, die sie in harter Zucht und Knechtschaft hielten. Die Esteen lernten zu kämpfen und ihre Vorteile einzusetzen, denn sie sind ungemein schnell und enorm kräftig. Sie siegten über die Menschen. Der damalige König erließ ein Edikt, um die Aufstände zu beenden und um eine Wiederholung der grausamen Gefechte zu umgehen.
Niemandem gebührt das Recht ein solches Wesen zu besitzen, niemand darf ihnen Gewalt antun, doch ihnen ist wie jedem Gastfreundschaft zu erweisen. Der Handel zwischen Esteen und Menschen wird geduldet, doch die Händlerkarawanen reisen zu ihnen, nicht sie in die Gebiete der Menschen, wo sie nicht gern gesehen werden. Den Überlebenden der Aufstände wurde ein eigenes Gebiet zugewiesen, eines das sich für Menschen und deren Ansprüche nicht eignet, den zäheren und kräftigeren Pflanzenfressern jedoch Lebensraum bieten konnte. Wie also kommt dieses Wesen hierher? Sie sagte noch etwas, das ihm gerade in diesem Moment auffällt. Sie sagte, sie sei keine seltsame Künstlerin und er müsste das erkennen können. Woher weiß sie das? Der Spielmann zuckt zusammen und sieht sie unbehaglich an, seine eigenartige Gastgeberin, die hellen Kräuterwein trinkt und ihn ihrerseits sinnend beobachtete. Die dunklen, aufmerksamen Augen ruhen auf Regis Gestalt, freundlich wirken sie. Ihm kommt unversehens zu Bewusstsein wie staubig er ist, wie ermattet, abgerissen wie ein Wegelagerer.

"Machst du dir schon wieder Sorgen? Es ist gut, dass du nachdenkst, doch deine Furcht ist müßig. Min meint, du hättest verstanden, was ich sagte und du fragtest dich, wo er herstamme. Dies ist eine kurze Geschichte, denn wir mögen einander und sind gerne gemeinsam unterwegs. Minervas fühlt sich weder geknechtet noch belästigt, wenn er mich reiten lässt und Befehle befolgt er nur, wenn sie sinnvoll sind, ebenso wie ich im Übrigen. Wir teilen die Freude am schnellen Rennen und ich kann ihn verstehen wie er mich. Wir kennen uns bereits seit Jahren. Ich weiß genau, dass wir gültige Gesetze des Reiches arg dehnen und beanspruchen, doch niemand erkennt Minervas, wenn ich das nicht möchte, allein du hast erkannt, was er ist. Aus diesem Grunde weiß ich, dass du die Zeichen erblicken kannst und deshalb weiß ich gleichfalls, dass du nirgends mehr hingehen kannst. Richtig?"
Er kann nur nicken, denn seine Stimme versagt. Er wusste nicht, dass die gemeinsame Sprache zwischen den Völkern weiterhin gelehrt wird und er bewundert sie, weil sie in den alten Lehren bewandert ist. Regis erinnert sich, dass mehr als die Beherrschung einer Zeichensprache dazu gehört um sich mit den Hirschpferden richtig zu unterhalten, doch sein Verstand scheint mit Watte gefüllt zu sein.
Die junge Frau reicht ihm weiteres Brot und ein Stück Käse. Er schaut darauf, dann, als fiele ihm soeben ein, wozu diese Nahrung taugt, isst er das Angebotene. Die junge Frau hält den Kräuterwein bereit, denn ihr Gast scheint zu ermattet um sich eigenständig zu versorgen.
"Es steht unter Bann, ich weiß das wohl. Es kümmert mich nicht und meine Freunde kümmert es geradeso wenig."
Beruhigter trinkt er ihren Wein, isst ihr Obst und hört ihrer Unterhaltung mit dem Wesen zu. Er schätzt ihr Lachen, melodiös, weich und voller Freude. Zu lachen vermag er nicht mehr und ein helles Lachen hörte er nicht mehr, seit er sein eigenes Land betrat. Der Wein, die lange Reise, die Wanderung ohne Nahrung und Unterkunft haben ihn ermüdet, die Sonne scheint und der Spielmann kann sich das erste Mal seit Monden entspannen. Er schläft umgehend ein.


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

14.11.2013 um 23:49
1. Seite meines Prolog (Fantasy)


In den Tiefen

Der Tag kam und gab der Welt ihre Farben zurück, doch hier unten blieb es wie immer schwarz. Nur eine verhüllte Gestalt leuchtete einem Soldatentrupp den Weg durch einen Stollen, wenn auch das Licht von der Dunkelheit aufgesogen zu werden schien.
Viel konnte man nicht erkennen, nur die glitschigen Wände des Ganges, der grob in den Fels gehauen war und verwitterte Holztüren zu beiden Seiten. Gelegentlich hörte man seltsame Geräusche hinter ihnen, aber die Männer schenkten dem keine Beachtung. Solange die Türen nicht mit Symbolen versehen waren mussten sie sich keine Sorgen machen. Was ihnen gefährlich werden konnte befand sich weitaus tiefer und dorthin führte ihr Weg.
Gleich hinter der Gestalt kam der Hauptmann und bildetet die Spitze des Soldatentrupps, inmitten ihr Gefangener. Seit einer halben Ewigkeit gingen sie schon und je tiefer sie in den Berg gelangten desto kälter und stiller wurde es.
Es gab viele Gerüchte über diesen Ort, eins besagte, dass wenn man sich zu tief in die Dunkelheit wagte, dann wurde man selbst ein Teil von ihr. Dem Hauptmann ist dergleichen nie passiert aber seine Aufträge hatten ihn auch nie weiter als in die zweite Ebene des Berges geführt. Jetzt war er in der zehnten, auf den Weg zu einer Kammer von der er vorher noch nie gehört hatte.
Selbst über den Gefangenen hatte man ihm nichts sagen wollen. "Vermutlich wissen sie selber nichts genaueres." Mit diesem Gedanken versuchte er sich aufzumuntern aber es gelang ihm nicht. Jedes mal wenn er hier nach unten ging fühlte er sich auf eine bedrückende Weise bedroht und je näher sie der Kammer kamen umso greifbarer schien die Gefahr zu werden. Seine Gedanken verdüsterten sich. "Deshalb habe ich auch diese Aufgabe bekommen, nicht weil sie mich schätzen sondern weil ich entbehrlich bin. Niemand geht hier freiwillig hin, wenn man weiß was hier einem erwartet."
In der Nacht waren sie aufgebrochen und seitdem hatte er nichts außer Dunkelheit gesehen. Schnell hatte er jegliches Zeitgefühl hier unten verloren und bereits das Gefühl so lange unterwegs gewesen zu sein, dass der Morgen nicht mehr lange auf sich warten ließe. Auch wenn er unterhalb des Gesteins nichts davon mitbekommen würde.
Er blickte zum Gefangenen und fragte sich was ihn so besonders machte, all diese Mühen wert war. Was er sah faszinierte ihn.
Man erkannte gleich an seiner Kleidung, dass er kein gewöhnlicher Verbrecher war, denn sie schien wie aus einem alten und stolzen Zeitalter zu stammen an das sich die wenigsten noch erinnern konnten. Der Hauptmann gehörte nicht zu ihnen und konnte dieser Kleidung keinem Volk zuordnen. Selbst der mitgenommene Zustand des schwarzen Fellumhangs schmälerte nicht diesen Eindruck. Im Gegenteil, er wirkte umso wilder und bedrohlicher. Doch der Bewunderung wich wachsendes Unbehagen als er in das Blut überströmte Gesicht schaute. Der Gefangene starrte mit leerem Blick nach vorn, geradewegs zum Hauptmann. Doch es schien als würde er durch ihn hindurch schauen, so als wäre er gar nicht da.
Diesen Blick hatte er schon öfters gesehen, jedoch nicht in Kombination mit diesem unberechenbaren Grinsen das er nicht verstehen konnte. "Weiß er etwa mehr als ich über diesen Ort oder ist es nur der Wahnsinn, der einen packt wenn man nichts mehr zu verlieren hat?" Unweigerlich musste er an die Gespräche der Soldaten denken, die an der Gefangennahme beteiligt waren.
"Selbst als jede Hoffnung und er zahlenmäßig weit unterlegen war, soll der Gefangene wie eine wilde Bestie weiter gekämpft und dabei einen Soldaten nach den anderen niedergemetzelt haben. Nicht einmal versucht sich zu ergeben hat er, so als hätte er es darauf angelegt im Kampf zu sterben. Ich dachte die Männer hätten wieder mal übertrieben aber jetzt ... man braucht sich ihn nur anzusehen und einem läuft es kalt den Rücken runter."


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Auszüge aus eurem Roman - Kurzgeschichten und Gedanken

15.11.2013 um 08:04
Wandermönch schrieb:abgefahrene Erzählung

ich kann mir richtig vorstellen , wie in deiner bude unzählige zettel , mit unzähligen geschichten rumliegen ... jede nimmt einen ein stück witer in deine lustige welt

würd gern mal in deinem kopf herumwühlen
Vielen Dank, Mann.

Ja, so ist es. Ich hab längst keinen Überblick mehr, vor allem da ich früher vorwiegend kürzere, aber eben viele Essays geschrieben habe ... da habe ich einen ganzen Ordner voll, der nur mal abgetippt werden müsste.

Das tust du bereits. Man gibt als Autor eine ganze Menge über sich preis, vor allem in Genres, die dich involvieren, wie eben dem Gonzo.
Ich hatte dereinst eine schöne Unterhaltung mit einer Grafikerin aus Erfurt mit dem Thema, was die Werke eines Schriftstellers über seinen Drogenkonsum aussagen ... mit schönen historischen Beispielen. Jetzt nachdem ich das getippt habe, glaube ich, dir das letztens schon erzählt zu haben. -.-


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