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Gedichte: Tragik

2.541 Beiträge, Schlüsselwörter: Gedichte, Lyrik, Poesie, Melancholie, Tragik
Sidhe
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Gedichte: Tragik

20.10.2008 um 19:51

Nachtgnade





In der Nacht, in der Nacht
Schlafen die grellen Lichter
Verlasse ich diese Stadt
Etwas zieht nach Außen
Wo die Eulen
Ihre Weisheit mit jedem Flügelschlag
In die Lüfte streichen
In der Nacht, in der Nacht
Verschwimmen gemeißelte Grenzen
Urbaner Unmöglichkeiten
Hinter wandelbaren Fassaden
Schimmert mehr die echte Wärme
Die ein Tag aus fahler Eintönigkeit
Kaum zeichnen kann
In der Nacht, in der Nacht
Hört man ein helles Lachen
Der Tag hat es verschluckt
Bis hinein zu Dämmern’s Stunde
Von den Irrlichtern geleitet
Nicht einmal fehl
Ihr lichter Goldschwarm
Im kühlen Nebel der Ruhe
In der Nacht in der Nacht
Kann man freier sein
Als in des Tages schnürend Korsett
So lange
Bis die Erinnerung an die Sonne
Das fahle Dämmern durchbricht
Die Nacht
Als Traum zurück bleibt.


© Amma Era



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Gedichte: Tragik

20.10.2008 um 20:45
@gaia
danke für's Feedback. Ich weiß, das hätte sich nicht reimen sollen.
Aber nun gut.
Just for fun
äh.
Nein.. danke.. ich hab hier noch Kekse
Willste für dein tolles Gedicht auch einen?
:)


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Gedichte: Tragik

21.10.2008 um 15:02
Es sprach ein Fisch zu einem andern:,
"Ach Vetter, lass uns weiterwandern!
So wie seit tausenden von Jahren
unserer Ahnen großer Scharen
die Flüsse auf- und abwärts glitten,
um fernab dorten unbestritten
das immerwährend' Ritual -
das taten sie in großer Zahl -
auszuführen wie bis heute.
Zwar wurden viele auch zur Beute,
doch immer kamen neue Fische
und legten ab in neuer Frische.
So, Freund, lass uns dasselbe tun
und nicht so sinnlos uns ausruhn.
Hier, scheints mir, ist's nicht ideal,
s'ist viel zu trocken - o fatal,
und viel zu warm an diesem Ort.
Komm, Freund, ziehen wir endlich fort."

Da sprach sein Freund dem Fische zu:,
"Gern bräch ich ab von dieser Ruh -
doch leider ists dafür zu spät:
weil diese Pfann' am Ofen steht!"

lg, laticia (es ist, wie üblich, selbstgedichtet)


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gaia
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Gedichte: Tragik

21.10.2008 um 21:43
Das Feedback in aller Gnade, wars ein vergleich, für eine Lichtvolle Leich, sahest meines und dann meines, wer von uns beiden ist im Recht, ich oder Du Herr Specht, schaue manchmal in die Bücher besonders die von Herrn Brecht, was ich Dir damit sagen will ist mein Kind, jeder hat Talent und ob er es will oder nicht reime weiter oder verschwind, bei mir ist es so ich habe keine Zeit für die schönen Sachen muss, arbeiten, schaffen den Planeten formieren, Menschen helfen und habe kein Angst mich zu blamiern, jedem hilft es weiter, egal wie man es macht, der Bauplan ist nämlich dazu da, und viele Menschen antworten endlich mit einem JA!

Schick mir einen Keks in Form, wie ich es schrieb, und ich nehme ihn an, mein Vogel jedoch, und jetzt achte auf meine Worte, der braucht kein Keks, denn er ist Menschen und das wie ihm beliebt, manchmal nimmt er die Worte in sein Maul, und manchmal trinkt er vom Kelch der Mutter, ja, ich meine viele Fraun, denn wenn man ist, und jetzt pass auf das Du sitzt, mit dem Planten verheiratet, dann ist Isis die, die sag auf gehts mach das ich schwitz!


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Samnang
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Gedichte: Tragik

22.10.2008 um 19:11
Mit der Zeit ...

Mit der Zeit lernst du,
daß eine Hand halten nicht dasselbe ist,
wie eine Seele fesseln.
Und daß Liebe nicht Anlehnen bedeutet,
und Begleiten nicht Sicherheit.

Du lernst allmählich,
daß Küsse keine Verträge sind,
und Geschenke keine Versprechen.

Und du beginnst,
deine Niederlagen erhobenen Hauptes
und offenen Auges hinzunehmen,
mit der Würde des Erwachsenen,
nicht maulend wie ein Kind.

Und du lernst,
all deine Straßen auf dem Heute zu bauen,
weil das Morgen ein zu unsicherer Boden ist.

Mit der Zeit erkennst du,
daß sogar Sonnenschein brennt,
wenn du zuviel davon abbekommst.

Also bestelle deinen Garten
und schmücke selbst dir die Seele mit Blumen,
statt darauf zu warten,
daß andere die Kränze flechten.

Und bedenke,
daß du wirklich standhalten kannst,
und wirklich stark bist.

Und daß du deinen eigenen Wert hast.
(Kelly Priest)


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Gedichte: Tragik

22.10.2008 um 20:22


https://www.youtube.com/watch?v=CE1bVsr3bfY


Und manchmal...


Und manchmal...

Und manchmal da
halte ich inne.
Meine Gedanken
suchen Wege sich
zu dir.
Dann ist in mir sogleich
ein Weinen.
Eine dumpfe Melodie
die schwingt in meinem Inneren.
Es pocht Sehnsucht,
gewoben,
aus nicht bewältigterTrauer,
so hart im fest verschlossenen Herz.

Und manchmal fliehe ich dennoch
in längst vergangene Zeiten.
Fühle trauernd
was du mir warst.
Doch hinnehmen muß ich
diesen immer noch so
schneidenden Schmerz
Niemals,nie mehr,vorbei,vorbei,
so rast es im mir Kopf

Und manchmal
frage ich mich mit Trotz,
wie kann es denn nur sein,
dass wir nicht mehr beisammen sind.
Und meine Seele trauert sehr,
lässt sich nicht belügen
und träumt sich zu dir hin ,
findet dich in anderen Sphären,
wo wir seit Ewigkeiten schon
für einander bestimmt,

Und manchmal übermannt
mich der kleine Tod,
der Schlaf ,der mich in das Dunkel
anderer Welten hinüberbringt.
Als sei er der Fährmann,
der von Ufer zu Ufer,
gnädig mich im Traum
in deine Seelenwelt
lässt hinübergleiten.
Dass wir zusammen,
den Schlüssel findend
durch das große
wunderbare Tor,
aller Geheimnisse dürfen
schreiten .

Und manchmal,da fliegt der Schleier
für Sekunden fort.
Vor meinen Augen
da ensteht mein Bild von Dir,
so wundersam.
Ich greif nicht mehr ins Leere,
erfasse deine wärmende Hand.
Es fällt an mir herab,
wie eine eherne Rüstung
die nie geliebte Erdenschwere .
Ich eile in das Zwischenreich
zu dir, wo wie ein Engel
du mich mild umarmst
und es keine Jahre
Tage Stunden
auch nicht Sekunden
gibt,
ein Zeitgefühl nicht existiert.

Und manchmal erfasst mich
voller Wut
die niemals endenwollende Pein.
Könnt ich doch zerreissen
diese Silberschnur,
die mich an dieses Erdensein
so unerbittlich fesselt.
Verwischen könnte ich
im Nu mein Sein
und austilgen von mir jegliche Spur.
Doch bis der Ruf mir erklingt
zu gehen,
muß ich in diesem Reich des Blutes bleiben.
Dass ich erkenne
in immer wiederkehrender Seelenreise,
welcher Sinn
in meinem Aufenthalt,
für mich hier unten,
im Tal des ewigen Jammers,
ausfließenden Blutes und
so brutal vergeudetem Leben war.


So denke ich dann manchen Tages,
ist ohne Wert auch mein Leben?
Aber im Traume mit dir,
da lebe ich die Vollendung unserer Seelen.
Wenn ich hinübergehe für immer
eines Tages,
wirst du vorausgegangen,
mich erwarten.
Das ist mir
als als Zuversicht gegeben.
©Bluish
uh22468,1224699765,8050365




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Gedichte: Tragik

24.10.2008 um 17:14
@ bluish: deine Gedichte sind immer toll, sie enthalten so viel Melancholie und Sehnsucht. Aber die Hoffnung geht nie ganz darin verloren, und das finde ich sehr schön.

Lord of my Heart
where is your grave?
I long for kneeling in front of it
of you

I wish I could have showed you my love
my respect
in lifetime

but you are gone
and you left us
in the kingdom of earth
in this deep darkening world

I beg you to save me
or to forgive me
not to be there
where you had needed me
needed my honor for you
and my love

Lord, who has vanished
to made you dwelling in pain?

Now
its a time of horrible silence
my world has broken apart
at the moment of your death

Please Lord,
please forgive me
I give you all I can do
for the rest of my life
my life.


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Gedichte: Tragik

28.10.2008 um 07:14
Link: www. bibel2008. com

http://www. bibel2008. com/index. html


Alte Geschichten...


Es gibt faszinierendes
an vielen Menschen,
das lässt oft uns atemlos inne halten.
Und wenn wir ein schönes Antlitz
oder schönen Körper sehen,
können wir unseren Blick
so schwer nur lösen.

Körperkult und Bodystyling,
der Welt next Topmodel,
das ist heut wichtig und überall nachzulesen.
Ich nehme mir oft,
darum jenen Bestseller zur Hand.
So mancher Rat steht dort,auch für mich,


in diesem Buch der Bücher.
Da stehen wahre Worte darüber,
wie dererlei Geschichten auch heut
noch geschehen
und so ähnlich sind,
auch fast wie damals verlaufen.
Es spricht mir aus der Seele,
als wenn ich..s gerade
selbst empfind.
Man kann auch heute noch
nicht alles was wir gerne wollen,
kaufen.

Es gibt wie damals,viele Seelenfänger,
die leiern die alten Schriften
in Grund und zu Schand...
Beweihräuchern
fade Nebensachen,
benebeln manchen Verstand
Und auf der Strecke bleibt
ein wundervolles altes Wissen,
das große Wunder...Leben.
Doch in fast jedem Land,
wird Mord und Kriegslist,
dir schön geredet.

Und manchmal
wenn wir das gesprochene
heilige Wort vernehmen,
von einer Stimme,deren
Klang uns bannt,
wir uns, wie in einer
goldenen beschützten Kugel wähnen.
Gehalten von einer großen Hand.
Und nahe fühlt man sich der alten Zeit,
als wenn es gerade eben geschieht.
Das große Abenteuer Menschheit,
das wie ein fesselnder Film
an unserem geistigen Auge vorüberzieht.

Es wurde dir empfohlen.....
Du sollst nicht töten,
nicht stehlen,
nicht ehebrechen.
Nicht deines Nachbarn Weib
begehren.
Nicht falsches Zeugnis reden,
nicht nach des Anderen Gut und Gelde
trachten.
Deine alten Eltern achten,
auf das es möge auch dir gut gehen.

Und Beispiele ,gemeine Taten
historischer Personen,
sind nach zu lesen.
Man hält sich aber nicht daran.
Sodom und Gomorra,
Marduks Schrift an der Wand,
Jona und der Wal,
Lots Frau
die als Salzsäule verwandelt.
Ach,
auch heute,
das kann man in allen Gazetten lesen,
es wird immer noch
ums goldene Kalb, getanzt.

©Bluish






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Gedichte: Tragik

28.10.2008 um 20:50
Hoffnungen

Hoffnungen soll man nie begraben
an Wunden sich nicht lange laben
der Heilung eine Chance einräumen
um nichts vom Zauber zu versäumen

Zieh raus den Pfeil aus Deinem Herz
gib Raum zum fliehen Deinem Schmerz
der Rabe ist nicht wirklich tot
es fliesst sein Blut, lebendig rot.

Hoffnungen kann man nicht vergraben
sie werden sich an Neuem laben
mit neuen Wundern sich verbinden
um Seelenzauber neu zu finden.

Elfenpfad


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Samnang
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Gedichte: Tragik

29.10.2008 um 11:12
Hoffnungen
Ein dunkler Tag, sie ist traurig.
Manches scheint unerreichbar.

Dornen, am Rosenstrauch
sie stechen nicht
sie verblühen um wieder neu zu knospen,
in alter Schönheit
Die Wolken ziehen auf. Es wird dunkel.
doch nicht in meiner Seele
Sie weint manchmal, aber das reinigt...
Alles scheint aussichtslos?
doch da ist Hoffnung
Träume, Wissen...
Ein Weg tut sich auf,
es ist immer einer da..
die Hoffnung folgt ihm.
Endlos, Immer...
Dann, wunderbares Licht,
durchdrungen von Wärme.
HOFFNUNG
Ein wunderbarer Tag,
sie ist fröhlich.
Alles scheint möglich...
Die Sonne lacht. Es wird Hell.
Hell in meiner Seele.
Das Licht hat mich erreicht.
Sie lacht, ich lache
Alles IST möglich..
Traumhaft, Wahrhaft
Mein Weg.
Sie folgt ihm. Ich folge ihm
nie entäuscht
Hält mich fest.Voller Gefühl, voller Liebe,
Sie spürt Wärme und Geborgenheit.
Verständnis und Vertrauen.
Dich HOFFNUNG
nicht zu beschreiben.
Die Worte fehlen.
Gibt keine Worte,
braucht keine Worte.
Du bist es die mich hält.
Mir wieder Leben schenkt.
Immer, Immer....
Hoffnung, Hoffnung und irgendwann Gewißheit...

Dornen am Rosenstrauch,
sie stechen nicht
und ich lache und bade im Licht*

SAM 08


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cat04
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Gedichte: Tragik

29.10.2008 um 13:03

Abendgedicht



Abendgedicht

Stille geht der Tag zur Neige,
Mensch und Tiere gehn zur Ruh.
Und auf ihre stille Weise
deckt die Nacht die Erde zu.

Am Himmel scheint so matt der Mond,
sanft im Kreise seiner Sterne.
Und wie von Urzeit an gewohnt
lächelt er aus weiter Ferne.

Friede liegt nun auf der Erde,
nur ein letzter Glockenton
kündet noch ein ew´ges Werde,
dann lieg ich im Schlummer schon.



© by Gilbert 2005






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Gedichte: Tragik

29.10.2008 um 20:31
Nur im Schatten kannst du sehn,
dass andere im Lichte stehn.
Hast du selbst es im Gesicht,
siehst du die im Schatten nicht.

So sei weise, Mensch, verzichte
auf ein Leben nur im Lichte.
Denn als Mensch im Schattenfeld
siehst du alle dieser Welt.


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Gedichte: Tragik

30.10.2008 um 11:10
Schneelandschaft im Herbst

Weisse Decke über Nacht
legt sich sanft auf Farbenblätter
ziert die Erde flockigweiss
überall herrscht Winterwetter.

Vögel schweigen überrascht
plustern auf ihr Federkleid
eigentlich ist die Natur
noch nicht bereit für`s Winterkleid

Letzte Rosen knicken ein
unter schwerer weisser Pracht
doch die Farben schimmern durch
färben Winterschneelandschaft.

Elfenpfad


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Gedichte: Tragik

30.10.2008 um 16:06
Ludwig Eichrodt (1827-1892)

Freundschaft

Was aber hätt ich von dieser Welt,
Und hätt ich, was ich wünscht, im Nu,
Was Herz erwärmt und Geist erhellt,
Und hätt keinen Freund dazu?

Was hätt ich von aller Liebe gar,
Was hätt ich von dem funkelnden Wein,
Wenn Alles, was süß mir ist und war,
Nur blühte für mich allein?

Was wollt ich mit der schwellenden Brust
Und schütte sie arglos nimmer aus?
Vergrabenes Leid, verschlossene Lust,
Das ist der Seelengraus.

Der Alles überdauern muss,
Wenn dir so manche Blüte geknickt,
Das ist des Geistes kräftiger Genuss,
Der ewig verjüngt, erquickt.

Es ist allein der liebende Freund,
Der Einen ganz und gar versteht,
Der mitgelacht und mitgeweint,
Geerntet, was mitgesät.

Dann erst, o dann, geschähs einmal,
Da würd es einsam in dir und leer,
Wenn deine Freunde wegstürben all,
Würde dirs Leben schwer.


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Gedichte: Tragik

31.10.2008 um 13:22
Halloween

Gespenster, Werwölfe, Vampire
Und Hexen durch die Straßen ziehen
Erschrecken, lachen, schaudern, scherzen
So ist es Brauch an Halloween.

Reges Treiben rundherum
Niemand weicht entsetzt zurück
scherzend tanzt entzückt die Menge
Lächeln wissend und verrückt.

Bleich geschminkt und wie ein Geist
Tanzt die Frau vom Zauber trunken
Auch der Mann mit Totenmaske
ist im Anblickk tief versunken.

Menschen flirten mit Dämonen
Vampire bleiben unerkannt
ringsherum ein wildes Treiben
Halloween - Nacht sie genannt.


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Gedichte: Tragik

01.11.2008 um 00:16
https://www.youtube.com/watch?v=Emch7UIzhjU

Ich hab geschrieben
Torch
Blauer Samt

Ich hatte Schmerzen und daher wußte ich, daß ich wach war
Ganz allein nur mit der Stille als mein Nachbar.
Die Luft war erfüllt mit Nervengift und wie bekifft starrte ich auf meine Hand als ich begriff daß sie zum Stift griff
Lauter Buchstaben entstanden mit Hilfe von Schreibwaren
Was ich schreib war‘n Resultat von einem Schreibwahn
Ich war Teil einer Vision die aus mir selbst entstand
Irgendetwas lenkt meine Gedanken und dieser Gedanke lenkt meine Hand
Ich hab soviel geschrieben aber niemand hört her
Würde der Welt zu gerne sagen was ich wert wär
Die Mine brach aber ich schrieb weiter die nie gesagten Worte rächen sich
Aber die Bleistifte in meinem Gedächtnis die brechen nich‘
Ich hab geschrieben bis meine Finger wund war’n
Weil kein einziger Ton mehr aus meinem Mund kam denn als du
gingst, ging auch meine Kraft zu reden fort wie ein Knebel in meinem
Mund an diesem Tag wurde mein Leben zu Nebel und
ich ging auf die Straße mit meinem Marker, es hat niemand gemerkt
Seit diesem Tag hab ich Züge gesprüht und die Wände von Heidelberg gefärbt
Ich hab meinen Namen gemalt 1000 mal und mehr
meist als Meisterwerk, damit es das Selbstbewußtsein stärkt
Ich hab Tags mit nem Stein in die Scheiben von Bushaltestellen gekratzt
Damit mir der Kopf nicht platzt!
Ich hab soviel geschrieben in der Schule auf Tischen, Bänken und Toiletten Ich wollte Rappen aber ich schwieg und schrieb und Ich
schweig und schreib über die Grammatik der Farbe Blau,
Werte der Worte im Sprung der Zeit zwischen Mann und Frau
Interpretation, Aufsatz, Diktat, Gedicht
Ein Wort das ich noch nicht geschrieben hab, das gibt es nicht
Aber es gibt drei Worte die sind nur für dich
Ich hab sie dir nie gesagt und das bereue ich heute fürchterlich
Ja ich habs bereut also hab ich meinen Schmerz beschrieben
Du hast mich aufgegeben also hab ich meinen Schmerz aufgeschrieben
In der Zeit zwischen den Träumen da kann ich schreiben
Exhibitionist gegenüber dem Blatt ich muß ihm einfach mein Intimstes zeigen
Ich traf so viele Frauen ich schrieb ihre Nummern auf
Aber ich rief nie an weil ich nicht mehr sprechen kann
Ich weiß noch wie nach dem Konzert der Junge zu mir kam
Ich wollte ihm so viel sagen ihn warnen aber die Zeit reichte nur für ein Autogramm
ich hab versagt deswegen sag ich nichts mehr
als ich leise oben an der Decke lag, so leer
wie ein weißes Blatt flog ich in meinem Zimmer umher
auf dem Bett bleib ich liegen und dann beweg mich nie mehr Ich dreh den Kopf
gleich neben mir da liegen sie Blätter mit 1000 intensiven Gedanken
geformt in Wort wenn man schreibt dann sprechen sie
da in dem Schuhkarton fließen sie, hörst du sie murmeln
dein Namen. Ein einziges Wort das mir im Schlaf den Schweiß auf die Stirn treibt
wenn man schweigt kann ich hören welchen Scheiß auch mein Gehirn schreibt
ich hab soviel geschrieben aber niemand hats gehört oder hast du?
All ihr Lieder, Noten und Worte gebt doch endlich Ruh
Laßt mich allein ich wollte schrein aber vom
Träumen wurde ich müde und so schlief ich endlich ein
wälzte mich wie wild hin und her und fiel vom Bett
direkt in die Schachtel mit den Texten vor Schreck
musste ich erkennen das ich kein Mensch mehr war
Eingeklemmt zwischen dem A und dem K, wurde es mir klar ich war
Der 27 Buchstabe das komplette Alphabet stand gegen mich
Sie starrten mich an und lachten mich aus
Die Sätze sagten ich sei aussätzig und so setzten sie mich aus
Und formten sich zu einem Sinn zusammen und ich konnte mein gesamtes Leben
lesen dann wachte ich auf und tat einfach so als sei nichts gewesen, ja
Rap ist eine Religion das ist klar aber wo war
Gott als ich alleine mit meinen Reimen war, es
war viel zu vieles klar um noch was zu klären
und viel zu vieles wahr um sich dagegen zu wehren
Und als wären alle Worte gegen mich schreibe ich und kämpfe ich
Solange bis ich die richtigen Worte finde für dich
Auf die Bettdecke, auf die Tapete und auf meine Haut
Ich hab in meine Bücher geschaut sie waren leer aufnehmen geht nicht mehr
Heut muß alles raus was ich gelesen hab und gewesen bin
Ich schreib es hin, Ich hab geschrieben als würd ich deinen Körper zeichnen
Den Stift über die Blätter streichen und zärtlich über deinen Rücken streicheln
Stundenlang hab ich geschrieben wie leid es mir tat,
hätt ichs dir gesagt, hätt ich uns viel erspart zu spät was ist geblieben?
An einem Tag hab ich stark an dich gedacht, ich hab geweint,
gereimt und mit meinen Tränen dir diesen Text geschrieben.


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Samnang
ehemaliges Mitglied

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Gedichte: Tragik

01.11.2008 um 18:23
Alzheimer


Hab vergessen das ich lebe
Hab vergessen nach was ich strebe
Hab vergessen wer ich bin
Hab vergessen den Lebenssinn
Hab vergessen schöne Zeiten
Hab vergessen zu streiten
Hab vergessen die Nacht
Hab vergessen dass ich aufgewacht
Hab vergessen dass ich vergessen kann

Was aus einem Menschen werden kann!!!

(Eingesendet und Copyright by Gertraud Lener)

Erinnerte mich an einen Bekannten, der dieses Schicksal teilt


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Gedichte: Tragik

01.11.2008 um 20:17
Scheinbar nur ein Kerzenschimmer,
kleine Flamme, schwach und zart.
Doch sie erhellt ein ganzes Zimmer
in dunkler Nächten Gegenwart.

Scheinbar nur ein Pflanzenkorn,
das am Aschenboden liegt.
Doch wird das Leben neu gebor'n,
wenn Frühling Winterzeit besiegt.

Scheinbar nur ein Flötenton,
der im leeren Raum erklingt.
Doch ist er dem schon genug Lohn,
dessen Seele dazu singt.

Scheinbar klein und scheinbar nichtig
sieht der Mensch das wahre Glück
Doch für den, dem sie sind wichtig,
kommt die Seligkeit zurück.

lg laticia


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Gedichte: Tragik

01.11.2008 um 22:48



@Laticia... Dankeschön....
Man darf eben nicht seine Hoffnung verlieren.
Dann gehts im Leben schon weiter.
Und Sehnsüchte,manchmal werden sie erfüllt,
manchmal nicht.
Wenn eine Tür sich schließt,
geht garantiert eine andere auf.
Nur manchmal sehen wir leider nicht,
dass sie sehr weit geöffnet ist.


Genügsamkeit.

Der Mensch,
hat in sich manche Wünsche.
Und sieht was mancher hat.

Doch was wäre,
wenn ihm jeder Wunsch gestillt,
wie fade würde ihm sein Leben.
Wer alles hat,wird übersatt.
Und irgendwann...
da wird erfahren,jedermann.
Es ist noch keinem gelungen,
etwas mit hinüber zu nehmen.

Wie schön muß es sein,
wenn nichts dein Herz beschwert.
Und deine Seele
sich leicht von allem Materiellen
auf dieser auch schönen Erd`
lösen kann.
So denke ich`s mir dann und wann
©Bluish









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Gedichte: Tragik

02.11.2008 um 14:09
Wünsche

Sie können sich erfüllen
und verändern Dein Leben
sie können Dir nehmen
und können Dir geben.

Wie Du Dich entscheidest
die Zeit wird es zeigen
Entscheidung gefallen
geschlossen der Reigen.

Wunschtraum der Seele
geheimer Ort
bewahre den Schatz
und pflege ihn dort

Elfenpfad


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