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Selbstgeschriebene Gedichte

586 Beiträge, Schlüsselwörter: Gedichte, Faust, Poesie, Lyrik, Kunst

Selbstgeschriebene Gedichte

11.05.2017 um 21:26
Die Stille 

Dunkel ist's im Raume Ich, verwunderlich...
gar wenn der Kerzendocht erlischt, seh ich nur mich. 
Wo jeder Stuhl sein Plätzchen hat, ist mein Reich...
dies Tisch'chen gedeckt im schwarzen Matt, mir jeder andere so gleich. 
Nicht mehr einladend für freundschaftliche Kunden, nur Platz für einen...
erlebe ich die schlimmsten Stunden... allein.
1000 Leute um mich herum, so laut und schrill...
ist das Auge doch so dumm, sodass ich blind schreien will. 
Ich kann nicht mehr, weder vor noch zurück...
nur hier drin ist nicht alles leer ..hier ist mein Lebenstück.
Es ist nicht auffallend und kein Meisterwerk, doch mein...
eher still und in sich gekehrt, so wollt ich sein. 

Die Stille ist's was mich besonders macht..
so...wie die Dunkelheit die Nacht.


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Selbstgeschriebene Gedichte

29.05.2017 um 09:54
eins von mir schon älter als 10Jahre jetzt..

---

Die Gedanken kreisen wie wild und machen keinen Halt
zwischendurch
erscheinen sie wie als Spiegelbild dessen
was ich vorher machte,

dachte
und sachte
brems' ich den Strom der Emotionen
um mich zu
entlohnen
mit Stille
doch da ist ständig der Wille
weiter zu denken

nicht abzulenken
Liebe zu schenken
und noch so viele andere Wünsche
und Gefühle
das mir mein Gehirn vorkommt wie in 'ner Mühle
wenn ich
nicht aufpaß bleibt nichts als Staub von meinen Gedanken
die in
Schranken
ihre Bahnen ziehen
und doch so frei wie der Wind sind
und fliehen aus mir heraus
um die ganze Welt
...
Freies Denken wie es mir gefällt^^



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Selbstgeschriebene Gedichte

04.06.2017 um 13:13
Ewig lustig - Tag ein Tag aus; für andere rüstig; für mich ein Graus
Keine Fragen - die tiefer gehen; für andere alles tragen; doch ich selbst bleibe stehen
Zuviel Rauchen - denkend still, andere brauchen; obwohl ich nicht will
Stonechen schafft das - ein jeder glaubt zu wissen; Stonechen macht was; allround Ergebnis bleibt das dissen
Kann nicht aufhören - mich zu ändern, nicht; zu viel zerstören; ist stets die andere Pflicht
Jedes Wort - ob richtig oder aber ehrlich; treibt Menschen fort; oder wird gefeiert, herrlich
Lustig sein ist stets schwierig - wird wahrgenommen als schmierig
Wenn Humor - den Verfasser betreffend; tief sitzt wie ein Tumor; in lonelyness endet
...ist der Gewinn auch gleich Verlust - das ist's, was du wissen musst.


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Selbstgeschriebene Gedichte

05.06.2017 um 22:35
Gedichte liegen mir zwar nicht so besonders, aber das hier ist jetzt gut 7 Jahre alt

Novembernebel

Ein dichter Nebel überzieht das Land,
Von irgendwo das Kreischen vieler Krähen.
Ich kann den Boden unter mir nicht sehen
Und taste in das Nichts mit meiner Hand.

Getrennt von Allem wie durch eine Wand,
Allein mit meinen haltlosen Ideen,
Die rückwärts sich zu ihrem Ursprung drehen.
Die Luft verharrt in milchigem Gewand.

Ein kalter Wind bläst in die Augen Sand
Und läßt die unsichtbaren Bäume flehen.
In welche Richtung soll ich weitergehen,
Wer löst für mich des Lebens müdes Pfand.

geschrieben von DerFremde


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Selbstgeschriebene Gedichte

24.06.2017 um 04:27
Die Stund am Morgen bewegt das Zahnrad im Kopf,
bärtiger Mann, doch auch das Jämmerchen das motzt.
Müdigkeit überrennt die trostlosen Sorgen,
vermag ein Drink vielleicht Vernichtung von Worten?

Ermüdetes Mundwerk, faltige Floskeln.
Verrostete Gewohnheit, einfach zu dagegen trotzen.

Der Kindheitstraum, ein Schwelg der Erinnerung.
Manchmal bleiben wir wohl doch für immer jung.
Gestern in die Windeln gemacht und los geschrien, heute die Fragen, wohin man zieht.

Menschen verderben ins unermessliche, im tiefsten Loch gefangen.
Belügen sich selbst für einen billigen Ball.

Aber sie spielen nicht, sie sind verrucht vor lauter Gier.
Es geht nicht ums Leben, sondern wer am stärksten schmiert.

Aber kein Avocadobrot. Nicht mal eine verschimmelte Stulle.


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Selbstgeschriebene Gedichte

04.07.2017 um 02:54
Im Spiegel sehe ich meine Fratz,
neben mir die Katz.
Ich betrachte meine Falten,
was für Kunstgestalten.
Mein Haar so megafein,
hält auch ohne Schleim.
Und obendrein mein Zinken,
erkennt all diejenigen die Stinken.
Ach so mein Schlund,
der ist klein und in ihn rein kommt nicht nur was ist gesund.
Ich dreh mich zur Seite betrachte meine Ohren,
ich höre die Stille, die ich mir hab auserkoren.
Jetzt betrachte ich von vorn meinen ganzen Leib,
was für ein Zeitvertreib.
Ein letzer Blick in meine dunklen Augen,
die können gucken aber nichts aufsaugen.
Vergessen meine Stirn,
die klebt da so, vorm Gehirn.
Naja nicht so wortwörtlich, jetzt werden eh erwähnt meine Wangen,
was könnt man so erlangen.


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Selbstgeschriebene Gedichte

04.07.2017 um 11:58
Hier spricht @Saphira 's Spiegel

Die Fratz, die keine ist- sieht sie anders als ich es spiegel.
Die Katz, die da sitzt- sieht das schöne in ihr, ohne 7 Siegel.
Deine Falten, liebes vor mir stehendes Mädchen,
..sind schön !! und berichten von deinem viel erlebten.
Dein Haar, so fein wie deine Seele,
runden Weiblichkeit in das, was ich so in dir sehe.
Der Zinken ist eine Nase mit Charakter,
wer kann schon mit sowas trumpfen? -meist bleibts ein unbesähter Acker.
Dein Mund- weniger ein Schlund, spricht aus was andere nicht zu sagen wagen.
Ohren..eins auf jeder Seite - insgesamt dann zwei,
hören selbstbestimmt und offen zu- wer was sagt ist da allerlei.
Dann der Leib, den du betrachtest
...weniger das, als das du ihn insgeheim begutachtest.
Zum ersten Mal, erkenne ich dein Spiegelein an der Wand
..das dir gefällt, was ich dir zeige, im Gesamtgewandt.
Die Augen dennoch traurig,
drum sag ich dir... komm trau dich.
Die Stirn, die Wangen bringen andere vllt nicht zum hecheln
aber garantiert .... dein Lächeln !! <3
Wo ist das, wenn du in mich schaust?
Ich möchte das du dich das traust !
Als Spieglein an der Wand ist mir vergönnt, nie zu lügen..
Ich zeige dir, dass es nicht lohnt sich zu rügen.

Es grüßt dich lieb von Kopf bis Fuß,
dein Spieglein mit nem Schönheitskuss :kiss:


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Selbstgeschriebene Gedichte

12.07.2017 um 18:46
30 Jahre ich

30 Jahre ich, trotzdem kenne ich mich nich'
30 Jahre ich, wenig gutes- mehr negatives in sich
30 Jahre ich, niemand kümmert sich um mich.

Zu Verdauen fällt sekündlich dunkel in ein Loch hinab
Zu Vertrauen lohnt sich nicht, das hab ich mit mir so abgemacht.
Auf und ab- so ist das Leben
.. nur muss ich darauf nichts geben.
Wenn ganz unten, dann leg dich hin
...alles andere macht definitiv keinen Sinn.
Schließ die Tür und lösch' das Licht
....dann sieht man dich auch nicht.

Nochmal 30 Jahre? - Schaff' ich nich' !
Nochmal 30 Jahre? - mit soviel negativem in sich?
Nochmal 30 Jahre? - das brauch ich nicht für mich !

etwas bauen- dafür brauch es Steine und die Spachtelmasse
etwas bauen- etwas was ich garantiert ab jetzt für immer lasse.
Sollen andere ihr Leben kleben
...und vllt Kontakte pflegen.
Find' mich doof und egoistisch
...für mich klingt das genauso richtig.
Hass mich, beiss mich und wünsch' mir alles das
...was ich mir vor dir schon für mich gewünscht hab'.

30 Jahre ich, man wenn du nur wüsstest
30 Jahre ich, wie ich innerlich zerklüftet
30 Jahre ich, mich fühle wie verschüttet.


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Selbstgeschriebene Gedichte

13.07.2017 um 08:16

Vorwurfsbasketball

Du nimmst dir meinen Ball
im freien Fall
gibst ihm einen Namen
und ein jeder soll sich fragen,
wie lautet er, wie ist er nun?
doch
Sieg ist nicht gleich Ruhm!

Ist das Spiel ein falsches und nicht richtig
bleibt wer gewinnt...
....schlichtweg nichtig.
Hin und her- nur wenige Sekunden,
vergehen im Spiel der Spiele, gelegendlich wie Stunden.

Ein Korb, ein Riss...die Wunde klafft
der Gegner? ... nun ...er lacht.
Ein Dreier-  da ein Slam, die Uhr geht runter
der Gegner? ...er wacht grad auf, wirkt gar munter
Das gewünschte Time-Out wird verwehrt,
hätt ich mich nur mehr gewehrt.

Selbst der Freiwurf geht daneben...
so ist es stets...
...in meinem Leben.
Am Ende wirst du abgezockt
es bleibt beim falschen Selbstaufbau...
...das hab ich doch "gerockt".
Das nächste Spiel, bereits geplant
in falscher Freundschaft...
...perfekt getarnt.

Die Schönheit dieses Sports...
...verblasst, wenn die Shorts
die falsche Freundschaft kleiden
und sich rund um einen Vorwurf kreisen.
Der Schiri pfeift, das Spiel ist aus
die Spieler verlassen prompt das Haus.
Einzig und allein das Gerät zum Spiel...
...vorher stets das Eroberungsziel,
bleibt am Ende in der Halle liegen,
kann ohne Hilfe nicht mehr "fliegen"

Ganz still
in der Halle und unterm Korb
niemand je bemerkt
wie das Spiel den Ball verdarb.
Morgen kommt ein anderes Team,
nimmt den Ball und lässt ihn liegen,
Ziel? Siegen!
Das der Vorwurf auch nach dem Sieg,
im Raume bleibt..
..einfach keiner sieht.





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Selbstgeschriebene Gedichte

14.07.2017 um 12:20

Schutz vor dem Unbkekannten

erstarrte Bewegungen liegen in der Luft
beschwingt
ringt
mit Drang der Zeit
Fortgesetztes in Visionen
greifbar doch weit entfernt
Schritt um Schritt
Tick um Tick
Augenblicke verschmelzen mit Wirklichkeit

...



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Selbstgeschriebene Gedichte

11.08.2017 um 07:52
Wenn der Wolf im Schafspelz lauert,
Dir kalt es über’n Rücken schauert.
Vor dem Wolf im Schafspelz mußt du dich verstecken.
Nur das Schaf im Wolfspelz darfst du mal derblecken.
Doch über eines lach‘:
Beide rennen sie der Herde nach.


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