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Selbstgeschriebene Gedichte

608 Beiträge, Schlüsselwörter: Kunst, Gedichte, Lyrik, Poesie, Faust

Selbstgeschriebene Gedichte

06.02.2018 um 20:14
RayWonders schrieb:etwas stark eingeschränktes, durch meine geringen Englischkenntnisse..
assoziativ und spontan, kam das dabei heraus - vor vielen Jahren..
oh, ich mag Gedichte, ob fröhlich, traurig, dramatisch, oder tragisch, egal. Aber leider kann ich kein englisch. Wäre schön, das auch auf deutsch lesen zu können.


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Selbstgeschriebene Gedichte

07.02.2018 um 14:39
@Sharasa

es geht der Reim verloren, aber ich versuche es mal:

das rufen des Geistes
die Stimme weit entfernt
doch wieso und weshalb
was bleibt ist Herzschmerz
derjenige welche der würde
wahrscheinlich niemals getroffen

Jahre dahin
Jahre sind vorbei
doch wieso und weshalb
nur wenig was bleibt
suche nach dem Wohl
Meister der Worte

Gelbe Blume verstorben
trotz lautem Schreien
kosmische Schwingen tauchen auf
eifersüchtig auf etwas Wertvolles
Zeit verwundert über Anweisungen
Grund unheimlich, beinahe unschlagbar



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Selbstgeschriebene Gedichte

07.02.2018 um 14:48
Das ist gut und gefällt mir. Es erinnert mich an manches.

Danke für die Übersetzung.


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Selbstgeschriebene Gedichte

07.02.2018 um 14:59
@Sharasa

eigentlich müsste es "derjenige/diejenige" heißen, damit es geschlechterneutral ist

und danke..

EDIT: und 'Schwingungen' - was war denn da los beim tippen?!? 0,o


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Selbstgeschriebene Gedichte

07.02.2018 um 15:27
RayWonders schrieb:EDIT: und 'Schwingungen' - was war denn da los beim tippen?!? 0,o
Mach Dir keinen Kopf und egal wie es heißen müsste. Es gefällt mir und gut ist.


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Selbstgeschriebene Gedichte

13.03.2018 um 20:15
Hinter Glas

Hinter Glas,
Hinter Glas,
der Ort, an dem man dich vergass.
Hinter Glas,
Hinter Glas,
und wo mal deine Liebe sass...
Hinter Glas,
Hinter Glas,
sind Scheiben wie von Tränen nass.
Hinter Glas,
Hinter Glas,
hast du den Mut und fühlst noch was.
Hinter Glas,
Hinter Glas,
doch dieses Licht, wird seltsam blass
Hinter Glas,
Hinter Glas,
als Schmerz sich in die Träume frass...
Hinter Glas,
Hinter Glas,
ist da viel Traurigkeit und Hass.
Hinter Glas,
Hinter Glas,
und niemand sagt es kommt noch was.
Hinter Glas,
Hinter Glas,
was wenn ich nach dem Hammer fass ?
Hinter Glas,
Hinter Glas,
und weiss, dass ich es bleiben lass.
Und bleibe hinter Glas.

© 2018 Hyperborea


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Selbstgeschriebene Gedichte

21.06.2018 um 01:16
Es war düster und kalt in der Straße der Nacht,
unter Tränen sind unter anderem auch Adern geplatzt.
Ein Schmerz, der unbeschreiblich schön sein kann
wenn man es richtig anstellt, genauso stinkt wie abgelaufenes Schmand.

Schön wars, einfach wars.
Manchmal, da quietscht das Gras.
Taumelnd auf Drahtseilen, ein Bein in der Luft, lebensgefährliches und atemberaubendes,
im richtigen Grad.

Ein Schuss durchbohrt das Jochbein, die Kugel steckt tief im Asphalt.

Versteht jemand, diese kryptischen Worte,
die ohne Bedeutung brennen wie das Jenseits der Hölle schmoren?

Ein Anagram versteckt im wirren Text,
entdeckst du es, hast du den Tod geschmeckt.


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Selbstgeschriebene Gedichte

23.07.2018 um 02:56
Es gibt einen Menschen auf der Welt, der mir unglaublich gut gefällt,
und dieses Wesen, dass ahnt jeder, liebt mich trotz all meiner Fehler,
denn dieser Mensch, schlau, lieb, frech, verrückt und mein, begehrt
mich mehr als ich @Pestschwein , doch dieser Mensch mit reinem Herzen,
beklagt gelegentlich auch Schmerzen. Ich werde ihn retten, mich
aufopfern, nie beklagen, eher wird man mich zu Grabe tragen ...
Ich suchte dich ein Leben lang, verzweifelt, rastlos, schon fast krank,
der Sinn blieb lange unerkannt. Nur Qualen nahm ich noch wahr,
doch seit dem Tag als ich dich sah wurde mir recht schnell klar,
du musst es sein, dass fehlende Puzzelstück zu meinem Lebensglück ...


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Selbstgeschriebene Gedichte

09.08.2018 um 17:31
Melancholie

Einen Berg besteigen gar nicht schwer
Hat man doch ein Ziel vor Augen 
Der Körper zwar leer
Der Geist aber umso mehr
Besitzt den Willen dem Gipfel entgegen zu laufen

Ist man oben angekommen
Wird man stolz auf die Leistung sein
Die Sicht vom Nebel leicht verschwommen
Vom mühsamen Aufstieg noch benommen
Springt man in den See der Glückseeligkeit hinein

Nun heisst es Abschied nehmen von ganz oben
Man begiebt sich zurück auf den Weg 
Das Gefühl nun verschoben
Deshalb sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben
Der Körper nun zwar fit der Geist nun aber träg

Die Hoffnung zumeist vermag Zweifel vertreiben 
Mit ihrer faszinierenden List
Angenehmer sich zu freuen als zu leiden
Trotzdem bringt einem zum Schweigen
Der Schmerz zu wissen dass Glück immer vergänglich ist


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Selbstgeschriebene Gedichte

12.08.2018 um 12:54
Nun gibt es viel zu tun, Schwache bewachen, Rachegefühle verlassen, aufheben des Rassendenken, gelassen in eine Richtung lenken, weder verblenden, noch Energie verschwenden, schädliches beenden, liebevolle Gedanken senden. Kleingkeiten vorbereiten, Bewusstsein erweitern, Harmonie verbreiten, Weg der Philosophie beschreiten, Wut hinaus schreien, Geld verschenken und nicht mit Zins ausleihen, über sich selbst nachdenken, reflektieren, Sorgen ertränken und sich nicht frustrieren lassen, erbauen neuer Strassen und versuchen zu lieben anstatt zu hassen. Fehler eingestehen, anstatt wegzurennen, Winde wehen, ohne sich von der Luft zu trennen, das innere Kind verstehen, ohne etwas wegzunehmen und Erfahrungen weitergeben. Mal weinen, mal Lachen, mal ruhig, mal krachend, aufwachend, wieder schlafend, mal langsam, dann wieder rasend schnell, Sterne fukeln auch in der Nacht grell.


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Selbstgeschriebene Gedichte

17.08.2018 um 11:37
Für meinen zweitältesten Enkel zur Einschulung:

[Opa]

Lieber Leo, deine Gäste
wünschen dir das Allerbeste
für die Schulzeit, die jetzt startet.

[Moritz]

Was? Das hätt' ich nicht erwartet!
Klaust dir einfach mein Gedicht?

[Opa]

Nein, mein Großer, tu ich nicht.
Es ist noch gar nicht lange her
da galten diese Zeilen Dir.
Grad' warst Du sechs, schon bist Du zehn
wie schnell vier Jahre doch vergeh'n!
Noch einmal vier ist Leo zehn,
noch vier dazu bist Du achtzehn!
Da mag euch dieser Ratschlag nützen:
wer nicht in Gang kommt der bleibt sitzen.
Die Zeit vergeht im Sauseschritt,
drum seid nicht faul, saust mit ihr mit.
Nutzt jeden Tag um schlau zu werden!

[Papa Fuchs]

Mein Stichwort: schlau! Ich bin auf Erden
als schlauer Fuchs gar wohlbekannt.
Ein jeder weiß im ganzen Land,
im Wald, der Wiese, auf dem Feld
bin ich der Fuchs, bin ich der Held!
Ich mach dass Kinder schläulich werden,
ich bin das schlauste Tier auf Erden!

[Mama Eule]

Was soll denn dieses ich ich ich,
dein Eigenlob stinkt fürchterlich.
Du bist hier nicht die Hauptperson,
die andern Gäste lachen schon.

[Papa Fuchs]

Es freut mich wenn die Menschen lachen,
wer schlau ist kann gut Späße machen.
Der kann noch vieles andre gut
und es verlässt ihn nie der Mut.
Drum seid wie ich ein Fuchs im Leben.
DIE Gabe möchte ich euch geben!

[Mama Eule]

Auch ich, die Königin der Nacht
hab einen Rat euch mitgebracht.
Geduldig aufmerksam zu sein
bringt mir 'ne Menge Mäuse ein.
Geduld ist auch für euch sehr wichtig.
Nichts überstürzen. Wenn, dann richtig
und konzentriert zu Werke geh'n,
dann läßt sich das Ergebnis seh'n.

[Opa]

Was ihr erstrebt erreicht ihr nur
mit Köpfchen und Muskulatur.
Drum tut dem Kopf UND Körper Gutes
was immer auch gesund ist: tut es!
Von Fuchs und Eule könnt ihr's lernen:
faßt euch ein Herz, greift nach den Sternen!

Großer Bruder, Schulanfänger: ausgedichtet hat der Sänger.
Seh ich mir die Gäste an, ist gleich der Sturm aufs Essen dran.
Da will ich nicht im Wege stehn - Danke und auf Wiedersehn!


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Die Beanie Boos gabs dann für die beiden Knirpse als großes Plüschtier und als kleinen Schlüsselanhänger, für jeden einen Fuchs und eine Eule.


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Selbstgeschriebene Gedichte

18.08.2018 um 10:59
Während Gedanken wie Mücken schwirren, verirren sich Phantasien in penible Gefilde, verwildern, um zu singen, manchmal schwingend, manchmal stehend, nicht ganz verstehend, mal kommend, mal gehend, mal sich drehend, dann wieder flehend, nach vergessen, fressend, des Herzen Elixier, es sind mehr als drei, aber doch nicht vier, weder halb, noch ganz, die Katze beisst sich in den Schwanz, innerlich verwanzt, tanzt der Kreislauf des Lebens und doch nicht ganz vergebens, des Willen Sinn, wo geht wohl die Reise hin?

Vieles noch im Schatten liegt, was sich nicht offenbaren will, weil zu viel des wenigen zu gut wäre und in seiner Schwere, mehr Last und Leere, verquere Reize, wäre nicht sehr weise, fast schon krank, wie ein Schlüssel ohne Schrank, nutzlos, lustlos schwebe ich von Ort zu Ort, bin da und will gleich wieder fort, wiederholend, wie auf Kohlen gehend, tot und doch lebend, voller Wut und doch vergebend, nicht immerwährend, wie die Währung verändert ihren Wert, so auch der Kreislauf des Lebens auf der ewigen Strasse fährt, Bewusstsein als nicht enden wollendes Geschenk, und geschickt gelenkt von unsichtbarer Hand, jeder mixt sich seinen eigenen Zaubertrank.


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Selbstgeschriebene Gedichte

11.09.2018 um 01:37
Ein Frosch ging in die Bäckerei,
Und wollte Fliegen kaufen.
Doch weil es selbige nicht gab
musste er zum Metzger laufen.
Dort gab's die gute Fliegenwurst
und Wurmsalat mit Ei
Der Frosch der hat sich sehr gefreut
und rief ganz laut "Juchhei"


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