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Selbstgeschriebene Gedichte

900 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kunst, Gedichte, Lyrik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Selbstgeschriebene Gedichte

22.10.2025 um 20:51

Stück für Stück schnürt sich die Kehle zu,
Gedanken im Kopf geben keine Ruh.
Ungezügelt schlagen sie ein,
sind nicht zu ersticken im Keim.

Die Realität breitet sich aus,
spinnt Fäden ums ganze Haus.
Wort um Wort verschlingt es dich,
trifft dich hart, erbitterlich.

Der Boden zerrt dich tief hinab,
umschließt dich wie ein stummes Grab.
Alle Sinne sind verloren,
jedes Wort sofort im Frost erfroren.

Kälte kriecht durch jedes Glied,
flüstert dir dass es keinen Morgen gibt.
Die Luft steht still, sie schmeckt nach Wein,
nach altem Schmerz und faulendem Sein.

Schwarzer Staub sickert durch die Ritzen,
nimmt Raum, nimmt Zeit, trifft dich mit Blitzen.
Ein letzter Laut, dann kehrt Schweigen ein,
ein letztes Echo stirbt – Natur nimmt dich ein.

Du spürst, wie selbst das Denken bricht,
die Dunkelheit die Sicht vernicht’.
Und was du warst, verliert Gestalt,
verweht im Staub, ist nur noch kalt.

Kein Widerstand, kein letzter Schlag,
das Schweigen zieht sich und es nagt.
Ein Schatten legt sich über dich,
so tief, dass selbst dein Innerstes zerbricht.

Kein oben mehr, kein unten – nur
ein grenzenloser Rest von Spur.
Du löst dich auf im eignen Sein,
verblutest stumm im Niemalssein.

Und wo dein Name einmal war,
bleibt nur ein Flüstern – kalt und klar.
Ein Hauch im Wind, verweht, verweint,
bis selbst das Dunkel dich vereint.




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Selbstgeschriebene Gedichte

27.10.2025 um 23:15
Eine Schüssel
voller Schlüssel
Wird schlecht gekaut
und kaum verdaut
"Sprach der Steinbeißer..


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Selbstgeschriebene Gedichte

16.11.2025 um 17:33

AllMy's Modgedicht
oder
Auf dem Server ist die Hölle los
*
@Atrox und der @bruderchorge,
jonglieren mit des Servers Torch.
*
@Dr.AllmyLogo und @der_wicht,
tun schützen dies phantastisch Licht.
*
@Ilian und der @Lepus dort,
sind frohlockt auch gern vor Ort.
*
Stört das Licht nicht, sagt @occult,
das führt sonst schnell mal zu Tumult.
*
Was reimt sich den auf @dns?
WorldWideWeb..und Stewardess?
*
@Luminita kennt keine Grenzen,
und hällt nicht viel von Schule schwänzen.
*
Hät' @Teegarden dies Gedicht geschrieben,
es wär wohl nicht so schlecht geblieben.
*
Und @sherlock der den @Pony2.4 mag,
enträtzelt viel den ganzen Tag.
*
Auch @Fraukie und der @AllmyBot,
sind quickfidel und super hooot.
*
Und was macht oft @univerzal,
gewiss plusminus, 'teilt und mal.
*
@Dick mir fällt nun nichts mehr ein,
war das nun Sonntags letzter Reim?
*
Dick heißt er hier, ganz kurz und knackig,
und ist im Geiste ganz schön zackig.
*
Weiter geht's zu neuen Sphären,
der Erkenntnis ganz zu Ehren.




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Selbstgeschriebene Gedichte

07.02.2026 um 04:14
In der Morgendämmerung meiner Hoffnung
stehe ich am Rand eines Abgrunds,
den ich Liebe nenne,
weil ich gelernt habe,
dass Warten, Schweigen und Verzicht
sich irgendwann wie Hingabe anfühlen.

Du stellst Anforderungen an eine Liebe, die nur noch aus Anstrengung besteht,
und ich bleibe,
nicht aus Stärke,
sondern weil ich Angst habe, dass ohne dich nichts mehr von mir übrig ist.

So verliere ich mich langsam
zwischen Sehnsucht und Selbsterhaltung,
verwechsele Opfer mit Tiefe,
Leere mit Bestimmung
und nenne es Hoffnung,
während ich lerne,
wie sich Einsamkeit anfühlt,
wenn man nicht allein ist.


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Selbstgeschriebene Gedichte

12.02.2026 um 09:36
Der Restmüll

Seit Wochen stehe ich nun schon im Flur
Läufst immer wieder an mir vorbei
Stinkende Rinnsale fließen von innen meine dünne Plastikhaut hinunter

Manchmal sehe ich wie du kurz die Nase rümpfst
wenn du an mir vorbei
läufst
Ich bekomme kaum noch Luft
sehne mich nach
Erlösung

Erlösung, die nur durch dich kommen kann
Lass mich bitte wieder atmen
Lass mich bitte wieder frei
Lass mich
Flehe ich
eine Stimme gibt es nicht

mit einem letzten Hoffnungsschimmer sehe ich wie du auf mich zukommst
mich hochnimmst,
würgst und
mich dann mit schnellen Schritten draußen in der Restmülltonne verschwinden lässt
wo ich langsam und in völliger Dunkelheit ersticke.


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