Literatur
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Selbstgeschriebene Gedichte

820 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kunst, Gedichte, Lyrik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Selbstgeschriebene Gedichte

14.12.2021 um 14:13

Eine Kiste voller Heimlichkeiten,
quillt fast über,
damit Zweie nicht mehr streiten.
Legen Decke drüber,
und würd' sie werfen grässlich Falten,
wüsst' man gleich, dass Geheimnisse auch spalten.

Ist sovieles schon gesagt,
wird g'rad besonders viel gefragt.
Wird die Decke und der Deckel angehoben,
sich schnell in Sicherheit gewogen.
So bleibt's beim Einen und beim And'ren auch,
mehr schlechte Sitte als schöner Brauch.

So kommt es mit den Jahren,
einander man hat sich kaum noch was zu sagen.
Jeder schleppt ins Kist'lein rein,
in Zeiten Ruhe, vermeidlich alles fein.
Doch irgendwann die Kiste bricht,
rächen tut sich's wenn man nicht spricht.

Liegt soviel auf dem blanken Boden,
hilft kein räumen sondern nur noch roden,
Person beteiligt, steht nun gelähmt,
vor dem Berg, der nicht gezähmt.
Zuviel aufgetürmt mit der Zeit,
kann nur noch liegen bleiben dieser Scheiss.




melden

Selbstgeschriebene Gedichte

31.12.2021 um 18:15
Entspanne deine sinne,
Denn ich fange an zu stinken,
Du hast eine schöne Stimme,
Entspanne dich und winke.

Lese das Buch der sinne,
In deiner Nase ist Duft und Schinken,
Ich hörte du bist Finne,
Entschlacke beim winken.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

31.12.2021 um 19:46
Am Lagerfeuer


Allein sein, Stille, Feuer entfacht,

Wind des Vergessens, Mut gemacht,
Ängste besiegt, leise gelacht,

Ruhe gefunden, nachgedacht,
Angekommen, weit gebracht.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

30.01.2022 um 11:16
Sternennacht

Aufgewühlt und um den Schlaf gebracht,
trittst du an's Fenster in dieser Sternennacht.

Da ist nur Fühlen, aber kein klar Denken,
als würden dich die Geister lenken.

Vor Güte taub und wie von Liebe blind,
da, eine vertraute Stimme im Wind.

Die Worte kannst du nicht verstehen
doch spürst Wärme, Liebe, Wohlergeh'n.

Schau auf! Die Sterne sagen es dir:
Bist nicht allein, auch ich bin hier.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

31.01.2022 um 18:09
Treibgut

Gelöst
die Knoten, Hafen verlassen
Aufbruch ohne Liebe, ohne Hassen

Getreten
hier und da über die Ufer
verletzt so manchen Rufer

Geschwommen
gegen den Strom, getanzt mit den Wellen
vergeblich gerudert, in reißenden Schnellen

Geborsten
was mir einst gab Halt
Wohin? Leuchtfeuer bleiben kalt

Gestrandet
wie Treibgut vom finst'ren Horizont
zu lange schon in Hoffnung gesonnt

Gebettet
im endlos fremden Strand
getrübt des Himmels Unterstand

Geschrieben
mit kaltem Finger in rauhe Erde
Ob ich jemals ankommen werde?

Finde mich!


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

01.02.2022 um 14:49
es möge wieder an der Zeit seine politische poesie zu singen
an den fronten spielt wieder laute marschmusik
mooszertretent
stiefelhackend


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

05.02.2022 um 09:27

Souvenir


Getanzt auf der Woge des Lebens
den Takt gesucht, meist vergebens
Parkett abgestumpft und matt
Solowalzer durch die Stadt.

Dann hör ich dich: Warum allein?
So tanze in mein Leben rein!
Barfuß durch den Regen
geführt von dir, ein Segen.

Rumba, Twist und Cha-Cha-Cha
mit dir ein Feuerwerk, so wunderbar.
Ein Stolpern, gar nicht schlimm
Halt' mich! Nimm mich! Nimm!

Im Tangofieber durch die Nacht
welch Zauber, hätt' ich nie gedacht
schwebend im Dreivierteltakt
unterwerfend dem letzten Akt.

Zertanzte Schuhe, Blick verschwommen
Sind wir aus dem Takt gekommen?
Tränen der Sehnsucht; als Souvenir
ein zart gehauchter Kuss von dir.




melden

Selbstgeschriebene Gedichte

08.02.2022 um 19:57
Fremde Heimat

Nach langer Reise bin ich da,
aber nicht angekommen.

Plätze, Straßen und Häuser,
eine Ruine in der ich einst spielte.
An Gräbern
die Namen der mir Vertrauten,
zusammen wir einmal Brücken bauten.

Und da! Ein vertrautes Gesicht.
Leider,
es erkennt mich nicht
wieder.
Ich bleibe stumm.

Weg von hier
ging ich vor Jahren,
ich bin nicht
irgendwo,
ich bin zu Hause, nur
inkognito.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

17.03.2022 um 09:25
Es einfach sprechen,
sichs ehrlich sagen,
Hürden brechen,
nicht erst Fragen.
Einen Anfang machen
mit allen Sinnen,
für mehr Lachen
im Jetzt beginnen.
Auch die Schmerzen
als Wahrheit nehmen,
tief im Herzen,
kann erst dann was geben.
Fühlend achtsam,
das Ego hintenan,
ist wohl ratsam,
für die Frau sowie den Mann.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

19.03.2022 um 22:27
Irgendwann zwischen zu Spät und Morgen


In schwerer Zeit - weltweit,
kaum noch Einigkeit sich zeigt.
Kein Erbarmen - keine Gnade,
geht der Eierlose nur noch seine Pfade.
Auch im Kleinen macht's sich's breit,
Egoismus ist's, der lauthals schreit.
Wie kann im Einzel'n nur soviel Leid,
sich nisten weit und breit?!

Was zu ändern, was bewegen,
kann jeder Heut' schon geben.
Muss nicht warten, muss nicht schieben,
morgen könnt' das Böse siegen.
Wenn man Leben doch so sehr mag,
wär dann heut nicht schon der richt'ge Tag?!
Wenn man Menschen schätzt,
diese dann nicht fallen lässt?!

Oder Krieg im eig'nem Hause,
auch nicht unbedingt ne schön're Sause.
Muss Blutvergießen denn wirklich sein,
für Macht und and'ren blendend Schein?!
Der Nebenmann denn nichts mehr wert,
außer dessen Rücken für das Schwert?!
Ein Versprechen, zu helfen morgen,
ist doch dann im Ansatz schon gestorben.

Zu verschieben geht so vieles leicht,
doch nicht mehr dann, wenn ein Mensch entweicht.
Der Kummer und die Angst,
schaust du zu... und bangst?!
Oder hörst du, riechst du, fühlst du es,
wie Bomben knall'n, der Tod riecht und Schlimmeres?!

Irgendwann wüten nur noch schwere Sorgen,
zwischen einem zu Spät und morgen.


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

20.03.2022 um 12:12

Endlich


Das Eis zerplatzt, der Schnee getaut,
Himmelszelt in neuem Gewand.
Sonne streichelt sanft die Haut,
frohe Kund' im ganzen Land:

Der Winter flieht in seine Residenz!
Eisblumen welk an offenen Fenstern.
Nun ist es Zeit für den Lenz,
weg mit den Frostgespenstern.

Auf dass die Tage länger werden,
auf dass es endlich grünt und blüht.
Neues Leben in Luft und Erden.
In uns frohe Seelen mit sanftem Gemüt.




melden

Selbstgeschriebene Gedichte

20.03.2022 um 21:36
Fragen

Kann ich,
kannst du,
können wir,
... in einer schönen Sommernacht,
... vergessen worüber einst gelacht?
Sollte ich,
Solltest du,
sollten wir
... uns nicht beklagen was mal war,
... lieber freuen das es wurd Gewahr?
Darf ich,
darfst du,
dürfen wir,
... stellen Fragen in kindlicher Natur,
... weil die Wahrheit in uns fuhr?
Brauche ich,
brauchst du,
brauchen wir,
... Wirklich nur die kommend Zeiten,
... um ohne Sorgen ins Glück zu gleiten?
Werde ich,
wirst du,
werden wir,
... warten bis der Tag gekommen,
... oder wird die Hoffnung durch all die Fragen
dann genommen?


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

20.03.2022 um 21:37
@Streuselchen
Ich finde du schreibst sehr schön in die Tiefe gehend. Gerne gelesen


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

20.03.2022 um 21:38
@GeborenAm30.2.

Danke, kann ich nur zurück geben.
Haben mir bisher alle gefallen :)


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

20.03.2022 um 21:39
Vielen Dank @Streuselchen


melden

Selbstgeschriebene Gedichte

22.03.2022 um 12:27

Der Zug 5 vor 12

Angetreten die schwere Reise,
in ein unbekanntes Land.
In den Zug gestiegen ängstlich leise,
hinterlassend ihren Tellerrand.

Der Worte glaubend,
trotz zögerlicher Schritte.
Die Fahrt allmählich Kräfte raubend,
stiehlt man ihr die inn're Mitte.

Am Bahnhof angekommen,
steht sie da mit dem Gepäck.
Sieht ganz klar und ist benommen,
war nie ganz da und ging nie weg.

"Wär ich bloß nie eingestiegen,
in diesen ungewissen Zug.
Dann wär ich nie zurückgeblieben,
wozu fehlt mir eh der Mut".

Um sie ein Heer von Menschen,
schließt sich in die Arme.
Sie senkt den Kopf - kann kaum noch denken,
sehnt sich einfach nur ins menschlich Warme.

Kam nicht - ging nicht - ließ sie dort stehen,
beschämt und nackt fühlt es sich's,
... weiss nicht wohin nun gehen,
möcht' im Loch versinken irrsinnig.

"Ist das der Bahnhof - Steh ich am richt'en Gleis?
Ist was passiert - was ist nur los?
Gibts das wirklich - ja, wer weiss?
Warum nur stell ich mich selbst so bloß?"

Die Bank am Gleis wurd endlich leer,
sie sitzt, denkt nach
... schämt sich sehr,
und alle Hoffnung lag nun brach.

Am Gleis ertönts über sie hinweg,
"der Zug fährt jetzt zurück nach Haus'"
... denkt sich "Ja dann, Leck"
die Geschichte, die nie Begann- war einfach aus.




melden

Selbstgeschriebene Gedichte

25.03.2022 um 08:39

Nur ein Wunsch

Nur ein Wunsch! Der soll es sein.
Doch nicht für mich allein.

Ein jeder soll frei ihn haben,
doch nicht für plumpe Gaben.
Möge jedem hier auf Erden
der sehnlichste erfüllet werden.

Wenn jeder an seiner Herdenstätte
nur einen einzig Wunsch frei hätte.

Der Hungernde wäre satt.
Der Frierende nun Wärme hat.
Und selbst der ärmste Tropf
hätt' ein Dach über'm Kopf.

Doch Verzeiht! Etwas noch.
Einen Wunsch hab ich doch:

Die ereilen des Schicksals Hiebe
versehet die mit eurer Liebe.
Erhofftes mit Erfüllung stillen.
Nur ein Wunsch? Euer Willen?

Nur ein Wunsch!




melden

Selbstgeschriebene Gedichte

29.03.2022 um 09:22


Wie ein Groschen für den Reichen,
wie ein Bettler unter Leichen.
Wie ein Kiesel unter tausend Steinen,
... Ist wie Seife unter all den Reinen.

Die Bedeutung sticht wie ein Schwert,
der Brand jedoch, ist nicht der Herd.
Andere bekommen was man selbst nicht Wert,
weil man irgendwie.... verkehrt?!

Ist kein Wunder für die, die's kennen,
ist kein Problem, nichts zu benennen.
Ist kein Für und auch kein Wider,
... Ist auch nicht's Neues für die Augenlider.

Kann man's hören - das andere Lachen?
Ist zu verstehen - warum lässt man's machen?
Schon längst besiegt, der inn're Drachen,
man wird zu Nippes, zu irgendwelchen Sachen.

Bin wie ein Fass, dass nicht aufrecht steht,
bin wie der, der niemals geht.
Bin wie getroffen, doch nie verarztet,
... Ist wie das, worauf man niemals wartet.

Gebe meine letzte Münze, das letzte Hemd,
kann nichts halten, was nicht schnell verbrennt.
Könnt was sagen, doch bin gehemmt,
weil der Zeitpunkt für die Augenhöhe längst verpennt.




melden

Selbstgeschriebene Gedichte

04.04.2022 um 20:02

Herzlich Willkommen, hast Zeit dir genommen,
zu lesen den Text, der prompt dich verhext!

Doch was ist gescheh'n, willst du es versteh'n?
Nun gebe gut Acht, auf diese Macht.

Sie schlummert und wummert,
ist still und gleich schrill.

Welch Groll, ist das toll?
Eine Kluft, die verpufft.

Die Antwort kommt sofort!
Gespannt und gebannt...

Die Frage ist die Lage,
die Neugier der Saphir!




melden

Selbstgeschriebene Gedichte

05.04.2022 um 17:16
(Neulich auf) Seite 1

Morgens mit Kaffee schön bequem
ich der Tageszeitung dabei entnehm'
welch großes breites Interesse
gleich auf Seite Eins der Presse
ohne die Zeitung aufzuschlagen
ich bin entsetzt was soll ich sagen

Der Hund einer reichen Dame
die da genannt mit Titel und Name
wurde auf der Straße angefahren
dem Lenker drohen Gerichtsverfahren
Beugehaft und Bußgeldkasse
war doch adelig Wuff edler Rasse

Es folgen Börse, Witze, auf Seite Neun
kann man sich über bess'res Wetter freu'n
Seite zwölf, unten rechts kleine Spalte
Passantin überfahren, eine Alte
Kein Name, Titel, kein Gegröle
Warum auch? Ist ja keine reiche Töle



melden