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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

808 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Scheidung, Unterhalt, Exfrau ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

02.12.2016 um 10:28
@Wolkenleserin
weil gemeinsame Kinder nicht bedeuten, dass die Beziehung funktioniert, dass man sich für immer liebt, dass man ewig zusammen bleibt.....und seit wann verlässt nur der Mann?


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

02.12.2016 um 10:29
Zitat von WolkenleserinWolkenleserin schrieb:Warum müssen Männer, Frauen mit denen sie ein Kind gezeugt haben, verlassen, nur weil sie eine andere geiler finden, als die mit denen sie ein Kind gezeugt haben?
na ja, Trennungsgründe gibt es nun viele. Und meist liegt es schlicht daran, dass Menschen sich unterschiedlich entwickeln und dann an einen Punkt gelangen, an dem sie nicht mehr zusammen passen. Die Menschen zum Zeitpunkt der Familiengründung und die Menschen zum Zeitpunkt einer Trennung sind nicht unbedingt die selben. Träume und Erwartungen ändern sich mit der Zeit.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

02.12.2016 um 16:12
@kleinundgrün

schau mal zB auf interbationalervatertag, das stehen erst mal die Grundlagen

und dann über Google Europarat Resolution 2079 Rüge für Deutschland, da kommt vieles Lesenswertes.

Deutschland achtet die Menschenrechte: Wer glaubt wird seelig


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

02.12.2016 um 16:49
@kleinundgrün
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Das liegt meiner Meinung nach eher in der Natur der Sache.
Wenn man sich scheiden lässt, dann geht dem in der Regel eine signifikante Entfremdung voraus. Man möchte mit dem anderen möglichst nichts mehr zu tun haben.
Allerdings profitiert derjenige, der in der Ehe das primäre Einkommen erwirtschaftet hat in der Regel von der Arbeitsteilung in der Ehe auch nach der Scheidung weiter (weil die Karriere glatter verlief und er damit ein höheres Einkommen erzielt als er erzielen würde, wenn er z.B. die benötigte Zeit für Kinderbetreuung hätte aufwenden müssen und weil er damit seine Rentenansprüche erhöht hat). Wohingegen derjenige mit den unbezahlten Arbeitsleistungen auch nach Ende der Ehe einen negativen Einkommenssaldo aufweist.
Eine harte Trennung nutzt also dem, der für seine Leistungen Geld erhalten hat und schadet demjenigen, der unentgeltliche Leistungen erbracht hat. Das sollte eigentlich recht offensichtlich sein.
...und genau deswegen plädiere ich für einen Ehevertrag, welcher vorher in beiderseitiigem Einverständnis unterschrieben wird, weil niemand von sich behaupten kann, das er/sie unfehlbar ist und niemand eine Kristallkugel hat.


@waterfalletje3
Zitat von waterfalletje3waterfalletje3 schrieb:Ich bedanke mich bei euch beide, weil euer Beiträge deutlich zeigen, das ihr sieht was euer Frau so macht. Und anscheinend seit ihr 2 zufriedene Ehemänner, einfach mal schön zu lesen.
Ich bin eine nüchtern, sachlich denkende Frau, die zugegebenermaßen manchmal recht emotionslos rüberkommt.

Meine Tochter ist jetzt erwachsen und geht einer Arbeit nach. Ich habe aber, als sie noch ein Baby war, einen Ehevertrag für den Fall der Fälle unterschrieben. Ich würde es wieder tun und rate es den jungen Frauen heute dringend, die Kinderwunsch hegen.

Jetzt erst recht, wenn ich nochmal so jung wäre. Es gab zwar noch kein H4, aber das Kindergeld lag bei 70,00 DM/mtl. Kindergärten waren kaum vorhanden, ( was sich ja erst die letzten 8 Jahre änderte). Krippen gab es so gut wie keine, von KITAS ganz zu schweigen und meine Eltern waren weit weg. Mein sehr guter Verdienst fiel weg, als die Tagesmutter wieder arbeiten ging, denn Erziehungsgeld gab es für mich auch nicht, weil ich schlicht zuviel verdiente.

Im Übrigen sind ja auch die Arbeitsstellen nicht mehr so üppig vorhanden, als noch vor zwanzig Jahren. Schwierig wird es eben für die Frauen, die Kinder haben.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

02.12.2016 um 18:13
@Venom
Zitat von VenomVenom schrieb:Dann sollte sich die betroffene Person halt auf die Karriere konzentrieren und eine Familienplanung weglassen :X
Wenn das Leben immer so einfach wäre dann wär's chic.

@kleinundgrün
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Allerdings profitiert derjenige, der in der Ehe das primäre Einkommen erwirtschaftet hat in der Regel von der Arbeitsteilung in der Ehe auch nach der Scheidung weiter (weil die Karriere glatter verlief und er damit ein höheres Einkommen erzielt als er erzielen würde, wenn er z.B. die benötigte Zeit für Kinderbetreuung hätte aufwenden müssen und weil er damit seine Rentenansprüche erhöht hat). Wohingegen derjenige mit den unbezahlten Arbeitsleistungen auch nach Ende der Ehe einen negativen Einkommenssaldo aufweist.
Eine harte Trennung nutzt also dem, der für seine Leistungen Geld erhalten hat und schadet demjenigen, der unentgeltliche Leistungen erbracht hat. Das sollte eigentlich recht offensichtlich sein.
Sehr gut erklärt, denn genauso ist es.
Besser eine Tagesmutter engagieren als im Falle eines Falles vor großen Problemen stehen bis ins Grab.


@Bauli
Zitat von BauliBauli schrieb:und genau deswegen plädiere ich für einen Ehevertrag, welcher vorher in beiderseitiigem Einverständnis unterschrieben wird, weil niemand von sich behaupten kann, das er/sie unfehlbar ist und niemand eine Kristallkugel hat.
Das schützt nur niemanden davor das man sich im Trennungsfall die Einhaltung eines Ehevertrages vielleicht doch wird einklagen müssen.
Wenn jemand Ärger machen will macht er ihn.

Was ist eigentlich mit den Frauen die nicht in den Stand der Ehe treten wollen und dennoch Kinder bekommen? Heiraten tun viele erst gar nicht mehr.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

02.12.2016 um 18:35
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb:Was ist eigentlich mit den Frauen die nicht in den Stand der Ehe treten wollen und dennoch Kinder bekommen?
http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=47876.html


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

02.12.2016 um 19:54
@TatzFatal
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb:Das schützt nur niemanden davor das man sich im Trennungsfall die Einhaltung eines Ehevertrages vielleicht doch wird einklagen müssen.
Wenn jemand Ärger machen will macht er ihn.
Ganz ehrlich? Ich finde man kann so ein bisschen abschätzen, ob der Partner Ärger macht oder machen will. Frauen können sich da schon eher verstellen. ( Meine Meinung)
Aber das fragst du besser deinen Anwalt. Da bin ich nicht die richtige Ansprechpartnerin, obwohl es dafür Klauseln geben dürfte, die ein solches Verhalten unterbinden.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

02.12.2016 um 21:11
@Bauli
Das weiß ich ja erst durch den Ra das auch Eheverträge relativ oft gebrochen werden. Welche Klausel schützt denn vor Vertragsbruch? Zwingen kann dann nur ein Richter. Manchmal muss man sich die Einhaltung eines Vertrages eben einklagen.
Das hat nix mit Partner abschätzen zu tun, und verletzte Gefühle treiben Menschen weit.


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03.12.2016 um 07:02
@TatzFatal

Ich gehe mal davon aus, das der Richter den Ehevertrag als Bais für seine Urteilsfindung nimmt, wenn er denn gebrochen wurde. Diese Urkunde ist ja immerhin Basis des Zusammenlebens.

Anderes Beispiel:

Mann hat eine Speditionsfirma auf seinen Namen. Frau macht den ganzen Buchhaltungskram und arbeitet neben den gemeinsamen fünf Kindern mit im Betrieb ihres Mannes und wird nur krankenversichert. Das jüngste Kind ist 12 Jahre alt.

Mann lernt jüngere Frau kennen und wirft Ehefrau aus dem Betrieb und rechnet sich arm, damit er keinen Unterhalt bezahlen muß oder nur sowenig, das sie mit den Kindern, von denen sich ein paar noch in der Ausbildung befinden, nicht klarkommt. Denn das sie arbeiten gehen kann, hat sie ja bewiesen. Er hat nie ihre Rentenversicherung bezahlt und sie nicht gefordert, weil sie sich abgesichert fühlte.

Ich denke in og. Fall, wäre ein Ehevertrag eine sichere Grundlage gewesen.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

03.12.2016 um 11:14
@Bauli
Zitat von BauliBauli schrieb:Ich gehe mal davon aus, das der Richter den Ehevertrag als Bais für seine Urteilsfindung nimmt, wenn er denn gebrochen wurde. Diese Urkunde ist ja immerhin Basis des Zusammenlebens.
Der Ehevertrag ist die Basis der Rechtsstreitigkeit und natürlich die Basis der Urteilsfindung. Wenn der Ehevertrag nichts strafrechtliches enthält, oder gegen die guten Sitten verstößt, dann müssen sich beide Parteien an ihren geschlossenen Vertrag halten.
Ich denke das fällt unter Vertragsrecht wie jeder Vertrag.


In deinem Beispiel wäre nicht bloß ein Ehevertrag sinnvoll gewesen, sondern vor allem ein Arbeitsvertrag.
Frauen sind oder waren zuweilen naivdumm.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

03.12.2016 um 18:57
@TatzFatal
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb:In deinem Beispiel wäre nicht bloß ein Ehevertrag sinnvoll gewesen, sondern vor allem ein Arbeitsvertrag.
Frauen sind oder waren zuweilen naivdumm.
Liegt auch daran, dass sich die "Gleichberechtigung" erst die letzten 40 Jahre entwickelte. Wenn ich daran denke, das von erbberechtigten Frauen, die Ehemänner das Vermögen verwaltet haben und das jahrhundertelang, dann wird mir ganz anders.

Das Naive liegt also demzufolge auch in der Natur begründet, weil wahrscheinlich die Mehrheit der Frauen sich erst selbstbewusste Verhaltensweisen antrainieren muss. Dagegen rebelliert der überwiegende Teil der Männerwelt.

...und wenn es nur ein beifallheischender Thread ist.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

03.12.2016 um 19:11
@TatzFatal
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb:Wenn der Ehevertrag nichts strafrechtliches enthält, oder gegen die guten Sitten verstößt,
Das ist auch so eine Sache. Dann stellt sich die Frage: Warum wurde dagegen nichts unternommen? War jemand in einer Zwangslage? Usw.usf. Ich stelle mir das nicht leicht vor.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

03.12.2016 um 19:40
@Bauli
Zitat von BauliBauli schrieb:Wenn ich daran denke, das von erbberechtigten Frauen, die Ehemänner das Vermögen verwaltet haben und das jahrhundertelang, dann wird mir ganz anders.
Das hab ich nicht gewusst.
Jetzt versteh warum viele Männer behaupten das es Frauen nur ums Geld geht, weil die Frauen über ihr eigenes Geld selbst verfügen und das viel lieber die Männer täten.
"Frauen geht's nur ums Geld", ist also auch so eine Behauptung die von Männer erfunden wurde.
Das Naive liegt also demzufolge auch in der Natur begründet, weil wahrscheinlich die Mehrheit der Frauen sich erst selbstbewusste Verhaltensweisen antrainieren müssen. Dagegen rebelliert der überwiegende Teil der Männerwelt.
Der überwiegende Teil der Männerwelt sieht ihren Machtverlust gegenüber der Frau. Das schmeckt natürlich nicht.
Die Kirchen und Glaubensrichtungen dieser Welt haben auch einen erheblichen Anteil an der Unterdrückung der Frau, und Männer fanden und finden Unterstützung seitens des Glaubens verdammt gut.
Frauen sollen durchaus tun was ihnen als übles Gerücht nachhängt, und endlich aufs Geld schauen im mehrdeutigen Sinn.
Zitat von BauliBauli schrieb:Das ist auch so eine Sache. Dann stellt sich die Frage: Warum wurde dagegen nichts unternommen? War jemand in einer Zwangslage? Usw.usf. Ich stelle mir das nicht leicht vor.
Eine Bekannte hat einen solchen Ehevertrag beim Notar unterschrieben. Der Notar hat ihr erklärt das dieser Ehevertrag von ihr unterschrieben werden kann, weil er nichtig ist, gegen geltende Gesetzte und gegen die guten Sitten verstößt. Ein Anwalt hat's ihr bestätigt. Der gute Ehegatte war zufrieden, und sie auch.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

03.12.2016 um 19:58
@TatzFatal
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb:Eine Bekannte hat einen solchen Ehevertrag beim Notar unterschrieben. Der Notar hat ihr erklärt das dieser Ehevertrag von ihr unterschrieben werden kann, weil er nichtig ist, gegen geltende Gesetzte und gegen die guten Sitten verstößt. Ein Anwalt hat's ihr bestätigt. Der gute Ehegatte war zufrieden, und sie auch.
Wenn mich nicht alles täuscht, kann dann der Mann gegen den Anwalt wegen schlechter Beratung vorgehen.
Aber ein Anwalt ist findiger, sich zu wehren. Dann ist wenigstens der Frieden gewahrt.
Ich denke bei solchen Dingen immer, wenn es von vornherein gesagt wird, das der andere Part auch informiert ist und testen will. Vielleicht gehe ich zu weit mit meinen Überlegungen. Aber es ist immer gut, den anderen nicht zu unterschätzen.
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb:Der überwiegende Teil der Männerwelt sieht ihren Machtverlust gegenüber der Frau. Das schmeckt natürlich nicht. Die Kirchen und Glaubensrichtungen dieser Welt haben auch einen erheblichen Anteil an der Unterdrückung der Frau, und Männer fanden und finden Unterstützung seitens des Glaubens verdammt gut.
Ja, da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Ich lese gerade was, was sich mit dem Päpsten beschäftigt und deren Einstellung zu Frauen. Das wirklich aufregendwerte ist aber das Frauen, die kein Selbstbewusstsein haben, diesen Firlefanz mitmachen, weil sie sonst keine Selbstbestätigung finden. Die gehen richtig darin auf.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

03.12.2016 um 20:15
@Bauli
worin gehen die auf? Welche Frauen meinst Du?


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03.12.2016 um 20:15
@Bauli
Zitat von BauliBauli schrieb:Wenn mich nicht alles täuscht, kann dann der Mann gegen den Anwalt wegen schlechter Beratung vorgehen.
Der Ehegatte hatte das selbst, also ohne Beratung eines RA's aufgesetzt. Er fand sich wohl kompetent genug... Er hat diesen Vertrag zu einem Notar gebracht, und dieser Notar hat dann meine Bekannte angerufen zwecks Termin... Ein Notar darf keine Rechtsberatung durchführen, das ist Sache eines RA, aber erklären worum es geht... ;)
Zitat von BauliBauli schrieb: Vielleicht gehe ich zu weit mit meinen Überlegungen. Aber es ist immer gut, den anderen nicht zu unterschätzen.
Ich denke deine Überlegungen passen schon.
Zitat von BauliBauli schrieb:Das wirklich aufregendwerte ist aber das Frauen, die kein Selbstbewusstsein haben, diesen Firlefanz mitmachen, weil sie sonst keine Selbstbestätigung finden. Die gehen richtig darin auf.
Das ist die schäbige Seite des Glaubens. Wenn diese Frauen den Glauben durch Bildung ersetzten würden, könnten sie wirklich etwas für sich und ihr Glück tun. Bildung ist ein hohes Gut.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

03.12.2016 um 20:33
@TatzFatal
Zitat von TatzFatalTatzFatal schrieb:Der Ehegatte hatte das selbst, also ohne Beratung eines RA's aufgesetzt. Er fand sich wohl kompetent genug... Er hat diesen Vertrag zu einem Notar gebracht, und dieser Notar hat dann meine Bekannte angerufen zwecks Termin... Ein Notar darf keine Rechtsberatung durchführen, das ist Sache eines RA, aber erklären worum es geht... ;)
Das ist richtig putzig. :)

Aber ein/e Notar/in kann schon erklären, aber es stimmt, ein Anwalt ( am besten ein/e Fachanwalt/ Anwältin kann bei solchen Dingen nur gesetz. beratend tätig werden. (Es können auch Fachverbände beratend tätig sein, aber nicht jur.) Ich ging davon aus, wie es üblich ist, das du von einem Fall redest, der mit Beratungsstunde (Schreiben aufsetzen) und Nachhakstunde (Gesetze nachschlagen und bei Behörden informieren) und dergleichen mehr zu tun hat. Aber das der Ehegatte es besser wusste, konnte ich nicht erraten.

Gut, der Notar gefällt mir.

@Tussinelda

Nachbarinnen in kirchlichen Tätigkeiten und Organisationen, die niemals höhere Positionen bekommen. Ich will das Thema in diesem Thread nicht vertiefen, weil es nicht hierher gehört.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

03.12.2016 um 21:15
@Bauli
Zitat von BauliBauli schrieb:Das ist richtig putzig. :)
Zitat von BauliBauli schrieb:Aber das der Ehegatte es besser wusste, konnte ich nicht erraten.
:D Bildung ist ein hohes Gut...auch für Männer :D
Zitat von BauliBauli schrieb:Gut, der Notar gefällt mir.
Ein Notar mit Sachverstand und Empathie ist schon was wert.


Soviele Menschen, soviele Möglichkeiten...


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05.12.2016 um 07:46
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:und dann über Google Europarat Resolution 2079 Rüge für Deutschland, da kommt vieles Lesenswertes.
Da steht dann aber "möglicherweise" bzw. "voraussichtlich rügen wird". Nicht
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb am 01.12.2016:Nicht umsonst wird Deutschland da vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mehrfach gerügt.
Deswegen meine Frage. Mir waren solche Rügen nicht bekannt.


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Warum müssen manche Männer Unterhalt für ihre Exfrauen zahlen?

06.12.2016 um 09:25
@kleinundgrün

Hier wurde die Deutschland in jedem Einzelfall eines klagendes Vaters gerügt, dass eben in diesem Einzelfall das Europäische Recht nicht umgesetzt wird.

Besonders in dem von mir schon angesprochenen Fall (600€ Strafe für 7 Jahre Kindesentzug entgegen richterlicher Entscheidungen) wurde die Strafe heraufgesetzt. In Deutschland werden Mütter tatsächlich mit völlig anderem Maß gemessen als andere Menschen, obwohl ihre jeweiligen Straftaten / resp Ordnungswidrigkeiten doch auch nicht besser sind als die anderer Menschen. Das läßt Kindesmanipulatorinnen ein Allmachtsgefühl, was für alle beteiligten die Katastrophe nach einer Trennung perfekt macht.

Wenn ein Mensch nach einer Trennung die Kinder dem anderen Elternteil entfremden möchte, muss dies ein Grundlage haben. Um zu so einer Tat fähig zu sein, muss da schon eine ernste Persönlichkeitsstörung vorliegen (siehe Literatur Andritzky). Solche Leute darf man nicht mit Samthandschuhen anpacken, sondern man muss auch als Gericht klare grenzen setzen. Nur so kann man die Auswirkungen auf die Kinder reduzieren.

Meine eigenen Quintessenz ist einfach und auch kaum widerlegbar:

Nach einer Trennung ist die Bindungstoleranz zum anderen Elternteil der Hauptindikator für die Erziehungsfähigkeit. Wenn diese aber '0' ist, sollte in jedem Fall einem Entfremder das Sorgerecht entzogen werden.


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