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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

148 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Liebe, Beziehung, Drogensubstitution

Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 19:07
Eigenartiger schrieb:Zu 90% wird es dich irgendwann (wenn du Pech hast) eher runter katapultieren, als auf dem Erfolg zu hoffen!
Mag sein. Dennoch bin ich da! Und bleibe es. Er hat mir viel Gutes gezeigt und gegeben.
Ich glaube an ihn. Naiv? Vielleicht! Ändert aber nichts.


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praiseway
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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 19:09
@MissDishonor
Ich will ja nicht schwarzsehen, aber: Bei Gericht wird es sehr gern gesehen, wenn jemand sagen kann, eine Beziehung zu haben.
Aber ok. Das ist wohl eher abwegig.


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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 19:16
praiseway schrieb:Ich will ja nicht schwarzsehen, aber: Bei Gericht wird es sehr gern gesehen, wenn jemand sagen kann, eine Beziehung zu haben.
Das hat sich doch schon erledigt.
MissDishonor schrieb:Die Verhandlung ging positiv aus. Bewährung mit kleinen Auflagen. Die Richterin war überzeugt von seinem positiven Wandel.
Ausserdem ne Beziehung ist nicht wirklich relevant. Relevant sind Aussagen von Einrichtungen die dir eine postive Sozialprognose stellen.


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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 19:25
@praiseway

Hat er nicht getan :) es wurde mit keinem Wort erwähnt.
Schmandy schrieb:Relevant sind Aussagen von Einrichtungen die dir eine postive Sozialprognose stellen.
Und genau das war es. Feste Anstellung, UKs alle sauber, Therapie in Eigenverantwortung usw.


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praiseway
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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 19:26
@MissDishonor
Und wie kommt es jetzt zu deinem Meinungsumschwung?


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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 19:29
@praiseway

Ehrliche Antwort? Ich möchte nichts überstürzen und seinen Weg nicht beeinflussen.
Wenn es eine Zukunft gibt, dann auch noch in einiger Zeit. Wichtig ist erstmal er, nichts anderes. Er soll sich auf sich konzertieren.


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praiseway
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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 19:31
@MissDishonor
Und, deine Familie hast Du nicht in deine Entscheidung einfließen lassen?


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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 19:35
@praiseway
Sicherlich auch. Jedoch ist es zum großen Teil die Entscheidung für ihn.
Denn meine Familie, sprich die Kids, würden auch mit einer Entscheidung für ihn glücklich werden.


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praiseway
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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 19:37
@MissDishonor
Und Du meinst, für ihn wäre es besser, wenn Du ihm nicht zur Seite stehst????


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02.03.2014 um 19:54
@praiseway

Nein!!! Ich stehe an seiner Seite, das habe ich getan und das werde ich auch weiterhin tun. Nur werden wir jetzt in dieser Zeit, unter diesen Voraussetzungen keine Beziehung führen.


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praiseway
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02.03.2014 um 19:55
@MissDishonor
War das deine Idee, oder seine?


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02.03.2014 um 19:57
@praiseway

Unsere. Gemeinsam getroffen. Was nicht zwangsläufig bedeutet, dass es keine Zukunft gibt. Denn unsere Gefühle haben sich nicht geändert. Jedoch gibt es im Moment andere Baustellen, die wichtiger sind.


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praiseway
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02.03.2014 um 20:02
@MissDishonor
Ist nur mein Gefühl. Aber das sagt mir: er nutzt Dich aus.


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02.03.2014 um 20:06
@praiseway
Ich denke nicht. Und wenn, gehören immer zwei dazu, richtig?
Und bis jetzt sehe ich nichts, was nach ausnutzen riecht.


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praiseway
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02.03.2014 um 20:07
@MissDishonor
Was sagt dein Mann eigentlich dazu?


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Kuschki
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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 20:36
meine mama dachte auch immer zu wissen, ob was für mich gut bzw. "schon nicht so schlimm" ist was ihre privaten dinge anging.
war aber nicht so.

kinder machen oft gute miene zum bösen spiel weil sie wissen, was mama hören will und noch an dinge wie selbstlosigkeit festhalten.
zumindest bis es zu viel wird und es irgendwann "ganz plötzlich" eskaliert ^^


Gegen Gefühle kann man nichts machen, aber man muss sich während der blauäugigkeit genau dieser äußerst bewusst sein & extrem vorsichtig.
da kann man such selbst einfach manchmal nicht 100% vertrauen, vor allem bei diesem teenie-ähnlichen abgehen und für die liebe fast selbstaufgeben (was u.U. gar nicht so falsch ist).

da relativiert man zu schnell mit ach das wird schon oder krümelt sich seine eigene Logik zusammen ^^

Mit Kindern gilt finde ich bei solchen Entscheidungen grundsätzlich:
Better safe than sorry


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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

02.03.2014 um 20:46
Ich kenne einige Substituierte und da scheint es zwei Arten von Menschen zu geben, nämlich solche wie den, um den es hier geht, die keinen Beikonsum haben, normal arbeiten und allgemein gesagt ihre Sucht besiegen wollen und es gibt solche, die nur im Programm sind, weil sie Angst vor Entzug haben und so sozusagen abgesichert sind. Falls das Geld für H nicht reicht, geht es ihnen immer noch gut und dadurch ist ihr Leben weniger stressig. In dem Fall ist es vielmehr ein Ausnutzen des Systems Substitution. Teilweise nimmt es seltsame Ausmaße an, daran sind aber auch die Ärzte schuld... hab schon von Menschen gehört, die 3 Monate lang nasal H konsumiert haben und dann problemlos im Programm aufgenommen wurden. Sowas macht aus meiner Sicht gar keinen Sinn...


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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

03.03.2014 um 08:48
@MissDishonor
Ich arbeite jeden Tag mit Junkies zusammen die die selben Geschichten am Start haben.
Jeden zweiten Tag wird einer von denen verprügelt, verknackt oder rückfällig.
Keine Ahnung, auf beruflicher Ebene komm ich damit schon zu Recht, privat fänd ich es schwierig.
Ich will damit nun nicht sagen, dass du von dem generell Abstand halten solltest.
Da gibt es nämlich schon auch echt nette Menschen drunter die einfach in eine scheiss Situation gekommen sind und deshalb auch sehr widerliche Dinge getan haben/tun.

Die Sache ist halt das du dir einfach bewusst sein musst das du dich die nächsten Jahre immer wieder auf solche Geschichten einstellen musst (Illegale Geldbeschaffung, Rückfälle, Prügelein, und das schlimmste in einer Partnerschaft, Lügen).
Wie weit du das mitmachst bleibt dir selbst überlassen, ist ja auch nichts persönliches dann, das bringt eben das Milieu mit sich.
Versuch vielleicht die Drogengeschichten und was mit einher geht erst mal ein wenig auszublenden und zu sehen was ohne die so an Mensch vorhanden ist.
Wenn dir das gefällt bleib drann, wenn nicht, nicht.
Ärger wird er zumindest wohl noch eine Zeit lang haben und daran wirst du wohl auch leider erst mal nichts ändern.


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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

03.03.2014 um 09:12
Fenris schrieb:Versuch vielleicht die Drogengeschichten und was mit einher geht erst mal ein wenig auszublenden und zu sehen was ohne die so an Mensch vorhanden ist.
Ohne dieses ist eine Menge an Mensch übrig, der mir sehr am Herzen liegt und viel bedeutet.
Denn die Gefühle sind ja nicht aufgrund der Drogen entstanden, sondern durch den Rest.
Wie schon gesagt, ich habe keine Vorurteile.
Im Endeffekt ist das Methadon für mich vergleichbar mit Antidepressiva die eingenommen werden müssen.
Keine Dauerlösung, aber eine gute Krücke um voran zukommen.

Ich kann verstehen, wenn pauschalisiert wird. Jedoch bin ich der Meinung, dass jeder eine Chance verdient. Und bis jetzt finde ich nichts, was negativ zu werten ist.

Dennoch ist die Entscheidung gegen eine Beziehung gefallen vorläufig.

@mostellaria

Ja, du hast Recht. Es gibt 2 Sorten Substituierte.
Er gehört, meiner Meinung nach, zu der "guten". Denn er möchte wirklich drogenfrei sein. Eine Entgiftung allein würde es leider nicht bringen. Dennoch ist er auf einem sehr guten Weg. Das ist nicht nur meine subjektive Meinung, sondern die seiner Substi-Ärztin, seiner Bewährungshilfe und anscheinend sogar die der Richterin.

@Kuschki

Auch dich verstehe ich vollkommen.
Ich selber komme aus einem gescheiterten Elternhaus. Jedoch haben sich meine Eltern erst nach meinem Auszug mit 18 getrennt.
Viel zu spät für mich. Denn ich habe meine Mutter immer gebeten sich zu trennen.

Die Problematik mit den Kindern ist immer gegeben. Ob nun Papi mit seiner jungen Sekretärin durchbrennt nach 15 Jahren Ehe, oder Mami der Meinung ist, der Mechaniker ist spannender als der Bürohengst.

Trennungen sind nie einfach für Kinder. Jedoch ist es nicht unmöglich. Und ich bin mir der Gefahr und den Schwierigkeiten bewusst.
Leider!


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Drakon
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Beziehung/Leben mit Drogensubstitution

03.03.2014 um 09:55
Hmm.. sehe ich nicht als so eine gute Idee an. Sry.

Er ist sicher ein netter Kerl und alles, aber für mich
wäre eine Beziehung mit einer Frau die harte Drogen
nimmt, genommen hat nicht so toll. Schon gar nicht
wenn Nadeln im Spiel waren, sind.

Im Grunde ist er ja noch immer drauf und süchtig,
nur das er jetzt eben dieses Methadon nimmt, statt
Heroin. Aber seinen Rausch hat er eben doch ständig.
Und man weiß ja echt nicht..ob da doch ansteckende
Krankheiten bei sind. Hepatitis.. oder schlimmeres.
Muss aber nicht sein.

Er ist auch auf einem guten Weg, das ist unbestreitbar..
hat eine Arbeit usw..aber ich denke.. sobald es ihm
etwas schlechter geht, wenn er Arbeitslos wird zb.
wird er, da er so lange drauf ist.. leicht rückfällig.

Für deine Kinder ist das sicher auch doof mit anzusehen,
das Du deinen Mann.. hab nicht mitbekommen ob ihr
noch zusammen seid und zusammen wohnt.. für
so nen halben "Zombie" verlässt. Oder?

--

Finde es im Moment auch doof..das man diese doofe Mittel,
also Methadon..anscheinend auch Jahrzehnte lang beziehen kann.
Irgendwann sollte eben Schluss sein mit den Rauschzuständen ?

Obwohl..ich auch Kaffee trinke, Rauche und gelegentlich Kiffe..
aber bei so harten Sachen. Das ist nicht so mein Ding.. hab
zu viele schlechte Erfahrungen mit solchen Leuten gesammelt.


Sry, fürs einmischen :)


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