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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Draiiipunkt0
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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:14
@Gentian
Gentian schrieb:es war nun mal deine aussage, dass es nicht stimmt, dass es psychopathen in diesen positionen gibt
Falsch. Meine Aussage ist, dass es in Führungspositionen nicht mehr Psychopathen gibt als sonstwo.


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Gentian
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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:15
@Draiiipunkt0

Oh, da habe ich wohl was verpasst, ich hoffe, du bleibst nun bei dieser aussage!!!


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Draiiipunkt0
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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:17
@KicherErbse
Und wieder ein reißerischer Artikel (sogar mit halbnacktem alten Sack, sehr seriös), der keinerlei Studien anführt. Super.

@Gentian
Gentian schrieb:Oh, da habe ich wohl was verpasst, ich hoffe, du bleibst nun bei dieser aussage!!!
Ich hab nie was anderes behauptet.


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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:20
@Draiiipunkt0

Ein weiterer Text zum Thema - wer sonst, ausser denen, die sich akademisch mit dieser Thematik auseinander gesetzt haben, sollte denn hierzu eine bessere Beurteilung finden können?

Natürlich gibt es auch außerhalb von Führungspositionen viele Psychopathen. Nur gibt es eben in Führungspositionen eine vergleichsweise höhere Rate. Du verstehst den Unterschied, oder?


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Draiiipunkt0
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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:20
@KicherErbse
Nur gibt es eben in Führungspsoitionen eine vergleichsweise höhere Rate.
Aus welchen wissenschaftlichen Studien geht das hervor?


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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:22
@Draiiipunkt0

Zum Beispiel diese, die ich Dir als vorletztes schickte und die Du garantiert bisher nicht gelesen hast, denn dazu ist der Artikel zu lang. ;)


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Gentian
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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:23
@Draiiipunkt0

Du hast geschrieben, dass menschen in führungspositionen menschen sind wie du und ich...das mag relativierend stimmen. Wir gehen alle aufs klo und wie mein trainer immer so schön sagte...sie kochen alle nur mit wasser. Wie rosehunter auch schon sagte, es sind nicht ALLE psychopathen, aber gerne in diesen positionen vorzufinden, da sie effektiver und objektiver arbeiten!!! WARUM? Weil ihnen das gejammer und persönlichkeiten am arsch vorbei gehen. ICH könnte so eine funktion nie übernehmen. Ich bin viel zu empathisch, kriege jedes wehwehchen mit und würde mir ein bein für das wohl meiner mitarbeiter ausreissen und würde damit wohl im bankrott und der klappse landen. Und hier gehts auch nicht darum, gegen bestimmte menschen zu wettern, sondern aufzuklären. Denn es gibt genug schaden, den sie menschlich gesehen anrichten können und wie du sicherlich weisst, ist zwar jeder ersetzbar aber treibt man es zu weit, kommt niemnad mehr in den betrieb oder die leute werden krank. Was hat man also davon??? Nichts.


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Draiiipunkt0
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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:23
@KicherErbse
KicherErbse schrieb:Zum Beispiel diese, die ich Dir als vorletztes schickte und die Du garantiert bisher nicht gelesen hast, denn dazu ist der Artikel zu lang.
Wie heißt die denn?
Den Namen müsstest du ja nennen können.


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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:25
@Draiiipunkt0

Politische Ponerologie, Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke von Andrzej Łobaczewski


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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:27
@Draiiipunkt0

Hier noch eine weitere: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wissen/article118723444/Psychopathen-sind-oft-auf-Zack.html


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Draiiipunkt0
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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:27
@Gentian
Gentian schrieb:es sind nicht ALLE psychopathen, aber gerne in diesen positionen vorzufinden, da sie effektiver und objektiver arbeiten!!!
Gentian schrieb:aber treibt man es zu weit, kommt niemnad mehr in den betrieb oder die leute werden krank. Was hat man also davon??? Nichts.
Diese beiden Aussagen widersprechen sich.


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Draiiipunkt0
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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:28
@KicherErbse
Ich will den Namen der Studie wissen, von der du sprichst.
Ein Buch ist keine Studie. Ein Zeitungsartikel ist keine Studie.
Nenn mir den Namen der Studie.


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Gentian
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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:34
@Draiiipunkt0
Draiiipunkt0 schrieb:Diese beiden Aussagen widersprechen sich.
Du hast doch langeweile oder?


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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:36
@Draiiipunkt0

Es gibt dazu nicht DIE eine alles erklärende Studie, sondern viele einzelne Studien (wovon Du nun schon ein Dutzend oder mehr in Ergebnisform hier gepostet bekommen hast) die als Gesamtergebnis die Aussage unterstreichen, dass sich insbesondere Narzissten/Psychopathen auf Grund ihrer speziellen Eigenheiten besonders als Führungskraft eignen, bzw. diese ausüben.

Hierzu mal noch eine ausführlichere Erklärung als meine: http://www.sueddeutsche.de/karriere/dunkle-persoenlichkeiten-im-job-achtung-gefaehrlicher-kollege-1.1228936


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Draiiipunkt0
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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 19:40
@KicherErbse
KicherErbse schrieb:Hierzu mal noch eine ausführlichere Erklärung als meine: http://www.sueddeutsche.de/karriere/dunkle-persoenlichkeiten-im-job-achtung-gefaehrlicher-kollege-1.1228936
Hier mal ein Zitat aus deinem eigenen Artikel:
Narzisstische Menschen strebten nach leitenden Positionen - und erhielten sie auch oft. "Wenn Führungspositionen verteilt werden, werden sie eher von narzisstischen Personen übernommen", stellt Bierhoff fest. Zwar gebe es hierzu keine große repräsentative Studie, doch eine Vielzahl kleinerer Untersuchungen weise deutlich in diese Richtung.
Es gibt also keine repräsentative Studie, aber einige "kleinere UNTERSUCHUNGEN" deuten daraufhin.
Mehr wollte ich nicht wissen. Danke.


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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 21:57
Ist sicherlich eine interessante Persönlichkeitsstörung, da die Symptome äußerst subtil und nicht direkt für jedermann zu durchblicken sind. Hat man sich damit allerdings mal auseinandergesetzt, wird die narzisstische Persönlichkeitsstörung irgendwann genauso zu irgendeiner völlig selbstverständlich als Störung aufzufassenden Pathologie wie alle anderen Psychischen Störungen. Sie ist im Grunde nichts besonderes, und hat unter den Psychiatrischen Störungen auch keinen besonderen Stellenwert. Sind halt einfach Menschen mit einer psychischen Störung. Nicht mehr und nicht weniger.
Das klingt sachlich. Die narzisstische Persönlichkeitsstörung wird, obwohl sie als Persönlichkeitsdiagnose häufig gebraucht wird, im ICD 10 nur unter der Rubrik "Sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen" aufgeführt, während die anderen Persönlichkeitsstörungen in der ICD 10 charakterisiert werden.

Meiner Meinung nach gewinnt die NP an Bedeutung durch die "besonderen" Reaktionen, die sie aufgrund ihrer Charakteristika in Zweier- und Gruppenbeziehungen oder auch gesellschaftlich auslöst, viel heftigere Reiz-Reakionen als all die anderen Persönlichkeitsstörungen, mit Ausnahme der dissozialen Persönlichkeitsstörung. Und natürlich wegen ihrer hohen Komorbidität von ca. 20 Prozent, also dem gleichzeitigen Auftreten mit anderen Persönlichkeitsstörungen (Paranoide, Dissoziale, Borderline, Histrionisch Dependent und Zwanghaft).

Es gibt manchmal einen Überlap zwischen Persönlichkeitsstörungen und, wie gesagt, auch mehrere Persönlichkeitsstörungen gleichzeitig, aber einige der im ICD 10 explizit aufgelisteten Persönlichkeitsstörungen der NP zuzuschlagen, die unter "Sonstige" rangiert, wie in manchen Abhandlungen über die Schwere dieses Bildes, das scheint mir - zumindest diagnostisch - nicht sachgerecht zu sein.

Komorbidität, das ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Betrachten wir z. B. mal Narzissmus und Paranoia, zwei Persönlichkeitsstörungen, die ja eigentlich Gegenpole sind, wie man in ihren gesunden Ausformungen erkennen kann. Gesunder Narzissmus ist der Wunsch geliebt zu werden und eine gesunde paranoide Einstellung entspricht dem, was man gesunde Skepsis nennt.

Wird Narzissmus pathologisch, geht die Entwicklung über einen Besonderungsanspruch hinaus zu einem grandiosen und egozentrischen Selbstbild des Individuums, wobei sich beim paranoiden Gegenpol in diesem pathologischen Stadium die Parallele abzeichnet, indem sich auch hier grandiose Züge herausbilden. Der Paranoiker meint anderen deutlich überlegen zu sein und z. B. eine Gefahr zu kennen, die nur er und - außer ihm - vielleicht noch ein paar Auserwählte sehen können.

Und wenn beide Elemente zusammenwachsen ...

Das gilt genauso für die Komorbidität anderer Persönlichkeitsstörungen, wobei das gleichzeitige Vorhandensein von Narzissmus und Borderlinestörung sowie Narzissmus und dissozialer Persönlichkeitsstörung in der Außenwirkung ziemlich heftig ausfallen.

Es gilt immer die einzelnen Störungen auszudifferenzieren, denn eine psychische Kormobidität geht meistens mit stärkerer Symptomschwere, höherem Chronifizierungsrisiko, höherer funktionaler Beeinträchtigung und einem erhöhten Suizidrisiko einher, weshalb eine differenzealdiagnostische Abklärung eine hohe Relevanz hat. Auch deshalb bin ich kein Freund des "Mischmasch" unter einem Label.

Das psychodynamische Erklärungsmodell, wie es hier zum Narzissmus so ausführlich dargestellt wurde, ist das Modell zum Gewissen in der Psychoanalyse. Dem kann ich zustimmen. Aber es gibt daneben andere Modelle, z. B. der Lerntheorie, wonach Persönlichkeitsstörungen aus erlernten Verhalten resultieren, wobei sowohl die operante Konditionierung als auch das Modellernen eine Rolle spielen. Weiterhin müssen neurobilologische und genetische Ursachen berücksichtigt werden. Häufig zeigen sich in der Biografie von Patienten mit einer Persönlichkeitsstörung Hinweise auf neurologische Auffälligkeiten. Aber auch eine genetische Disposition, Dr. Thrax führte es bereits aus, scheint eine Rolle zu spielen. Dies trifft insbesondere auf dissoziale, paranoide und Borderlinestörungen zu.
Die Chancen eine narzisstischen PST zu heilen sind schlecht in der 20ern, leicht besser in den 30ern, viel besser in de 40ern und ausgeszeichnet(!) je älter jemand wird.
Der Grund hierfür ist, dass ein junger Mensch im Sturm und Drang, der meint, er sei allen überlegen, natürlich nicht auf Einwände und Vorschläge anderer hört (schließlich weiß er/sie am besten, wie es ihm/ihr geht). Mit den Jahren bekommen Narzissten Probleme, entweder die erreichen ihr Ziel nicht, weil die Welt sie nicht so großartig findet, wie sie sich selbst, oder sie erreichen Ziele, aber die innere Leere verschwindet nicht.
Besonders desaströs laufen in der Regel die Beziehungen.
Persönlichkeitsstörungen sind zwar therapierbar, was für den Betroffenen und sein Umfeld eine gewisse Erleichterung sein kann, aber grundsätzlich nicht heilbar. Die Störungen sind meist zu tief verwurzelt und es besteht gewöhnlich keine Krankheitseinsicht und von daher auch kein Anlass des Betroffenen sich helfen und behandeln zu lassen.

Ja, bei vielen wird es etwas besser ...mit den Jahren. Wenn z. B. der "grandiose" Manager in Rente geht und seiner Frau in Puschen den Müll runter tragen muss oder der Dissoziale wiederholt an den Falschen gerät und was auf die Nuss bekommt, dann schleift sich das eine oder andere Charakteristikum ab. Der Schleifstein ist ... die "bitterböse" Realität. Mit einer Ausnahme. Der Paranoiker bleibt i. d. R auch mit zunehmendem Alter in seiner Privatwirklichkeit und arbeitet zuweilen sogar noch verbissener an seinem Wahn, was bedeutet, er lässt keine Gelegenheit aus sich seine Wirklichkeit immer wieder zu bestätigen.

Wenn von Narzissten die Rede ist, werden, wie auch hier im Thread, meist von Frauen männliche Beispiele ins Feld geführt. Das sind dann die Oberarmleuchter, aber genauso interessant zu sehen finde ich den weibliche Narzissmus, da oft kalt, unnahbar ...und schön.

Und zuguterletzt: Narzissten reiben sich gern an Obernarzissten ...


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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

21.01.2015 um 22:02
@callida
Guter Beitrag! :)

Ist das Gewissen angeboren, was denkst du? Ist dessen Fehlen von vornherein die Ursache für diese Art von Persönlichkeitsstörungen, wie du sie beschreibst?
Wird Gewissen anerzogen?


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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

22.01.2015 um 00:12
@Draiiipunkt0

Eine Untersuchung ist nichts anderes als eine Studie und diese wird umso aussagekräftiger, desto mehr /Studien/Untersuchungen zu einem Thema dieselben oder zumindest sehr ähnlichen Ergebnisse haben. Zudem ist der Name einer jeweiligen Studie irrelevant, es wird vielmehr öffentlich benannt was das Thema bzw. Endergebnis der Studie beinhaltet. Solltest Du selbst wissenschaftlich eine These ausarbeiten wollen, so wird diese daran bemessen, ob Deine dazu genutzten Quellenangaben der Primär,- und Sekundärliteratur als wissenschaftlich gelten, Deine eigene Meinung interessiert ab der Doktorarbeit zu einem Viertel bis Drittel, davor gar nicht.
Wissenschaftlich argumentiert worden wäre von Dir also hier, wenn Du uns Gegenthesen in Form von Quellenangaben geliefert hättest. Die einzige Bezugnahme hierzu kam aber von @RoseHunter was ich allerdings auch nicht weiter verwerflich finde, da wir ja hier in einem Diskussionsforum und nicht bei der Verteidigung einer wissenschaftlichen Arbeit sind. ;)


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Narzisstische Persönlichkeitsstörung

22.01.2015 um 00:44
@KicherErbse
KicherErbse schrieb:Wissenschaftlich argumentiert worden wäre von Dir also hier, wenn Du uns Gegenthesen in Form von Quellenangaben geliefert hättest.
Wenn du auch nur den blassesten Schimmer von Argumentation hättest, wüsstest du, dass die Beweislast für eine Behauptung beim Behauptenden liegt.
Du hast es bis jetzt nicht geschafft auch nur eine Studie oder Untersuchung, die deine These stützt, beim Namen zu nennen bzw. zu erklären, wie genau diese abgelaufen ist. Das reicht völlig aus.


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