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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

127 Beiträge, Schlüsselwörter: Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit

Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

26.04.2015 um 18:29
Geht es in Deutschland, Österreich oder Schweiz um die Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus, scheinen die Rollen normalerweise klar verteilt:

Deutschstämmige Menschen sind die Täter, Menschen mit ausländischen Wurzeln die Opfer solcher Angriffe.

Doch eine Frage, die bis jetzt kaum diskutiert wurde:

Was ist eigentlich mit Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus unter Menschen ausländischer Herkunft in Deutschland?

Menschen jüdischen Glaubens trauen sich zum Teil nicht mehr durch Stadtteile, in denen verstärkt Menschen muslimischen Glaubens beziehungsweise mit Herkunft aus dem orientalischen Raum leben, weil sie sich dort immer wieder sogar körperlichen Angriffen ausgesetzt sehen.

Serben haben große Schwierigkeiten mit Kroaten, es gibt Schlägereien und Hass zwischen Türken und Kurden, Afghanen haben eine große Abneigung gegen Russen...

Viele Ereignisse abfälligen Geredes und körperlicher Auseinandersetzungen landen nnicht großartig in der Öffentlichkeit.
Präsent sind dort dagegen zumeist nur Berichte, in denen Deutsche Täter und Ausländer Opfer sind.
Wenn man sich jedoch insbesondere in Großstädten und Ballungszentren, wo viele Ethnien und Nationalitäten zusammenleben, umsieht oder im Internet recherchiert, ergeben sich differenziertere Bilder.


Haltet ihr Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus unter Menschen ausländischer Herkunft in Deutschland für ein unterschätztes Problem?
Tun sich einige Gruppen eurer Meinung nach besonders hervor?

Oder kann man dies angesichts des ,,deutschen" Rassismus, Antisemitismus und ,,deutscher" Fremdenfeindlichkeit vernachlässigen?


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

26.04.2015 um 18:33
Es ist ein Problem, überall auf der Welt, dass auch Muslime extrem fremdenfeindlich und besonders Antrisemitisch sein können, ich sage also, dass auch bald in deutschland Fremdenfeindliche Kriminalität und auch Gewalt gegen Deutsche, von Menschen mit MIgrationshintergrund zum Problem wird.


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ilprincipe
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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

26.04.2015 um 18:35
Das Problem Rassismus sollte man generell nicht vernachlässigen, egal aus welcher Richtung es kommt. Das wäre meine laienhafte Analyse...


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

26.04.2015 um 18:40
@Kc

Ein Kollege hat mal erzählt, dass er mal wo gearbeitet hat, wo nur Türken angestellt werden. Das lief soweit gut, bis sich eine Bosnierin, Bulgarin oder irgendwelche Frau aus Osteuropa für diese Stelle bewarb und schon gab's mächtig Zoff. Keine Ahnung was da vorgefallen ist, aber Fremdenfeindlichkeit unter Migranten ist gang und gäbe.

Das fängt ja schon damit an, dass sich Juden in Frankreich nicht mehr sicher fühlen können. (Juden würde ich zwar nicht unbedingt als Migranten bezeichnen, das Beispiel ist aber passend.)

Oder der Hass Serben gegen Kroaten gegen Bosnier


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

26.04.2015 um 18:48
@Kc
Kc schrieb:Geht es in Deutschland, Österreich oder Schweiz um die Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus, scheinen die Rollen normalerweise klar verteilt:

Deutschstämmige Menschen sind die Täter, Menschen mit ausländischen Wurzeln die Opfer solcher Angriffe.
hab ich persönlich nie so in Österreich kennengelernt...

ich habe auch nie unterschiedlich Menschen gesehen...
Rassismus hatte ich so aufgefasst:
jemand mag einen anderen nicht, weil er vom Ausland ist:)

Fremdenfeindlichkeit war es schon eher,
immer wieder der gleiche spruch:
wegen denen haben wir keine Arbeit, keine Wohnung usw...

Antisemitismus kenne ich erst so richtig, seit ich in der lehre war...
in der lehre habe ich es allerdings gar nicht überrissen,
das mein Chef ein kleiner Rassist oder Antisemit war...

erst jahre danach, habe ich das erst begriffen...
weil ich mich davor, nie mit krieg oder Rassismus auseinandergesetzt habe,
da ich ja wie gesagt, immer alle menschen als menschen sehe,
ohne jegliche Teilung...


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

26.04.2015 um 21:24
Nur weil wir Ausländer sind heisst es nicht das wir uns untereinander lieben. Es sind so viele verschiedene Ethnien das es natürlich Hass aber auch Rassismus gibt.


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ilprincipe
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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

26.04.2015 um 21:37
@Muhammer
Ich denke du sprichst hier den kulturellen Rassismus nicht den biologisch fundierten an?


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

26.04.2015 um 21:41
Kommt drauf an um welche Gruppen oder Ethnien es sich handelt.

Ich komme mit Serben und Kroaten bei der Arbeit normal aus, doch Privat möchte ich keine Freundschaften pflegen.


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

26.04.2015 um 21:44
Es müssen Unterschiede gemacht werden zwischen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.......das kann man nicht über einen Kamm scheren


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

29.04.2015 um 12:29
@Kc

Natürlich gibt es Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auch unter Fremden:

http://www.deutschlandfunk.de/fremdenfeindliche-angriffe-in-suedafrika-die-gewalt-kann.799.de.html?dram:article_id=31815...


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

29.04.2015 um 12:44
@Kc
Natürlich gibt es die auch. Wieso sollten Migranten in D, AT, CH nicht anfällig für Rassismus sein? Sind ebenfalls Menschen, darunter eben solche die so eine Krankheit entwickeln können. Außerdem sind es meist die Jugendlichen, die sich in ihrer Pubertät einreden, sie müssen die Kriege die schon längst vergangen sind wieder in D, AT, CH aufleben lassen. Daher die Probleme.
Jedoch denke ich nicht, dass es so schlimm ist wie du darstellst. Zumindest nicht hier bei uns. Prügeleien etc. finde ich persönlich nicht schlimm, machen hier genauso viele Deutsche, Niederländer etc. das ist jetzt kein Jugo, Türke, Afrikaner-Problem.
Wenn es um wirklich schlimme Übergriffe geht, wie schwere Körperverletzung oder sogar Mord, da hält sich die Zahl bestimmt gleich gering. Ich kann halt nur von hier reden, weil ich nicht weiß wie es in anderen Städten zugeht. Wie du sagst, wird ja nicht immer alles in den Medien gebracht.
Für mich persönlich ist es schon immer egal gewesen woher dieser Mensch kommt. Als Muslimin und Türkin hatte ich immer versch. Freunde/Schulkameraden, Österreicher, Serben, Kroaten, Kurden, Afrikaner etc. Nur keinen Juden, weil ich einfach keinen kenne, nicht weil ich es nicht wollte.
Für mich war/ist Rassismus immer sowas wie eine Krankheit.


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libertarian
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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

30.04.2015 um 12:36
Ich habe Rassismus in der Schule vor allem von sogenannten Migranten ausgehend gesehen. Nicht bei allen, sagen wir mal, Ursprungsnationen gleichermaßen, und auch hier nicht bei jedem. Aber zumindest in der Schule war das unter Deutschen eher weniger verbreitet, so wie ich das beobachtet habe, oder wurde zumindest nicht so offen ausgelebt. Aber hingegen galt vielen sogenannten Migranten der Begriff Deutsch selbst schon als Beleidigung und stand als Synonym für weiss Gott was für schlechte Eigenschaften. Ich komme übrigens aus Westdeutschland, sogar aus 'ner Gegend rum, wo zumindest statistisch gesehen doch recht viele Migranten zugegen sein sollen. Ich hatte natürlich nicht mit allen Problemen, aber etwas überfremdet komme ich mir manchmal schon vor, obwohl wohl die meisten, die ich auf der Straße sehe, wohl noch immer Deutsche sind.

@liaewen
liaewen schrieb:Außerdem sind es meist die Jugendlichen, die sich in ihrer Pubertät einreden, sie müssen die Kriege die schon längst vergangen sind wieder in D, AT, CH aufleben lassen. Daher die Probleme.
Welche längst vergangenen Kriege?
liaewen schrieb:da hält sich die Zahl bestimmt gleich gering. Ich kann halt nur von hier reden, weil ich nicht weiß wie es in anderen Städten zugeht.
Das ist ein Dogma, dass alles irgendwo gleich wäre. Alle hätten ihre schwarzen Schafe und alles sei ansonsten irgendwo gleich. Das soll oft dem Eigeninteresse dienen, nicht in eine Spirale von Vorurteilen zu geraten, aber es muss deswegen noch lange nicht die Wahrheit sein. Es kann die Wahrheit sein, muss aber nicht die Wahrheit sein. Viele Medien unterschlagen längst den Migrationshintergrund von Tätern, mit der Begründung, dass es unnötig sei, diesen zu nennen, da es nur unnötige Vorurteile speise und sonst kaum was zur Sache beitrage. Es sei unverantwortlich, diesen zu nennen darum. Aber da stelle ich die Gegenfrage: Ist es nicht genauso unverantwortlich, diesen nicht zu nennen, gerade dann, wenn sich herausstellt, dass mit bestimmten Hintergründen bestimmte Taten besonders oft vorkommen? Nämlich unverantwortlich insofern, als dass man ein bestimmtes Gefahrenpotential weit weniger einschätzen kann damit?


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

30.04.2015 um 13:09
@libertarian
Nur als Beispiel. Ex-Jugoslawien.
Ich bezog mich auf den EP.

Dafür würde man wohl eine Statistik benötigen. Es gab mal eine Langzeitstudie von 10 Jahren. Da wurde anscheinend die Kriminalität von Migranten und Deutschen gegenübergestellt und da stand drinnen, dass beide gleich viel Straftaten begehen. Ich müsste sie mal suchen.
Also ich persönlich finde, dass gerade wenn es um Migranten geht, sehr wohl immer erwähnt wird, dass es Migranten waren. Kommt auch wieder drauf an welche Medien man nutzt. Aber mir ist es schon aufgefallen, dass es fast immer dabei steht. Sogar wenn es deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund sind.


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stanmarsh
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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

30.04.2015 um 13:19
@liaewen
liaewen schrieb:Dafür würde man wohl eine Statistik benötigen. Es gab mal eine Langzeitstudie von 10 Jahren. Da wurde anscheinend die Kriminalität von Migranten und Deutschen gegenübergestellt und da stand drinnen, dass beide gleich viel Straftaten begehen. Ich müsste sie mal suchen.
Das Problem an solchen Statistiken ist, dass man sie je nach Ziel entsprechend formen kann.

Mal nimmt man Verstöße gegen das Ausländergesetz dazu, also ist schon die reine Anwesenheit des Menschen eine Straftat oder man zählt mehr Delikte bei Einheimischen, die bei Immigranten aufgrund der Lebenssituation so (noch) eher weniger auftreten, wie z.B. Verkehrsdelikte, Steuerhinterziehung, Unterhaltszahlungen, etc.

Dann hat natürlich keine Polizeibehörde große Lust zuzugeben, dass sich Delikte besonders häufen, da sie ja dann ihrer Aufgabe für Sicherheit zu sorgen nicht mehr nachkommen. Sollten die Delikte auf der anderen Seite stark zurückgehen, liegt das auch nicht im Interesse der Polizei, dann kommt nämlich schnell ein karrieregeiler Politiker und fordert Budgetkürzungen.


Trotzdem halte ich es für zwingend notwendig, hier möglichst hohe Transparenz zu schaffen. Ansonsten könnten Stimmungen in diesem Bereich von heute auf morgen kippen und dann bleibt keine Zeit mehr, dagegen zu wirken.


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

30.04.2015 um 13:33
@stanmarsh
Ich kenne den genauen Inhalt der Studie leider nicht. Aber ich glaube ich habs gefunden. http://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=6&ved=0CD0QFjAF&url=http%3A%2F%2Fwww.uni-bielefeld.de%2Fsoz%...
Schrecklicher Link, ich weiß.

Aber auch wenn die Statistik sich anders zusammenstellt, denke ich, dass es sich sicher wieder irgendwo ausgleicht. Ich glaube nicht, dass Migranten eher verschont werden. Aber ja traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast..


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libertarian
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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

30.04.2015 um 13:46
@liaewen
Mich würde nach wie vor sehr interessieren, welche vergangenen Kriege manche Menschen wieder aufleben lassen wollen würden, da ich mir bisher kaum konkret was (Welche Kriege?) darunter vorstellen kann.

Zum Eigentlichen. Es gibt Medien, die berichten etwa hin und wieder, teils auch durchaus in reißerischer Form, über sogenannte Migrantengewalt gegen Deutsche, etwa der Focus. Das mag sein. Aber allgemeinhin gilt gerade mithin der Punkt 12.1 des Pressekodexes:

12.1 Berichterstattung über Straftaten
In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte

Wikipedia: Pressekodex

Was Statistiken angeht, so werden die oft gedreht, wie man sie braucht. Ich kenne sehr viele, die von staatlichen Stellen gemacht wurden, auch etwa Schweden/Norwegen/Großbritannien, und die ein doch recht düsteres Bild über Einwanderung zeichnen. Und sehen wir uns etwa an, was selbst Kanzlerin Angela Merkel über die Gewalt sagt, die von Migranten ausgeht, wörtlich sagt sie "Aber wir müssen akzeptieren, dass die Anzahl von Gewalttätern unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund besonders hoch ist."

Original hier:
Youtube: Die Kanzlerin 18 Juni 2011 Wir müssen die Gewalt von Migranten akzeptieren!

Das sollen wir also akzeptieren? Aber wenn ein paar Deutsche solche Zustände nicht gut heißen und diese Probleme nicht noch größer werden lassen wollen, und dabei friedlich und ohne Gewalt demonstrieren, dann ist das für die Kanzlerin also ein Eklat, der auf keinen akzeptiert werden darf? Ok, es mag Rechtsextreme geben unter solchen Bewegungen; aber nicht alle sind das, wo also ist deren Differenzierung?


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

30.04.2015 um 14:15
@libertarian
Ex-Jugoslawien Serben - Bosnier zB. Wikipedia: Jugoslawienkriege
der ewige Palästinakrieg, Muslime - Juden Wikipedia: Palästinakrieg
Kc schrieb am 26.04.2015:Menschen jüdischen Glaubens trauen sich zum Teil nicht mehr durch Stadtteile, in denen verstärkt Menschen muslimischen Glaubens beziehungsweise mit Herkunft aus dem orientalischen Raum leben, weil sie sich dort immer wieder sogar körperlichen Angriffen ausgesetzt sehen.

Serben haben große Schwierigkeiten mit Kroaten, es gibt Schlägereien und Hass zwischen Türken und Kurden, Afghanen haben eine große Abneigung gegen Russen...
Auf das habe ich mich bezogen. Um nur zwei Beispiel zu nennen. Und jetzt tu nicht so als würdest du nicht verstehen was ich meine.

Regionale Zeitungen berichten oft die Herkunft der Täter/Opfer. Vielleicht halten sich größere Zeitungen an diesen Kodex.

Wenn du meinen letzten Post gelesen hättest, wüsstest du auch wie ich denke. Nur weil sie Statistiken sind, sind sie nicht immer korrekt. Zumindest kann man sie so steuern oder auswerten, dass sie besser oder schlechter dastehen. Jeder, der mal ein wenig mit der Materie zu tun hatte weiß das.

Ich mein, nur weil es die alte Schreckschraube sagt, musst du es noch lange nicht akzeptieren. Es gibt/gab doch genug Leute deiner (wahrscheinlichen) Gesinnung die auf den Straßen lang und breit demonstriert haben. Hänge dich dazu sag was du denkst. Für mich ist ein Straftäter ein Straftäter, egal ob Deutscher oder Ausländer. Ich finde es immer wieder lustig, dass Deutsche bei uns (AT) die größte Migrantengruppe bilden und auch die größte Kriminalität aufweisen. Stört auch keinen^^


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libertarian
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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

30.04.2015 um 14:57
@liaewen
Warum sollte ich so tun, als ob ich nicht wüsste, was du gemeint hast? Dann würde ich doch kaum fragen.

Zum Eigentlichen:
Mir ist egal, was man mir für Gesinnungen anhängt. Ich schließe mich der Gida allerdings nicht an, weil mir viele der dortigen Anwesenden nicht so sympathisch sind und ich es für ein falsches Zeichen halte, unter bestimmten Vorständen und dem Motto davon zu demonstrieren. Ich sage aber auch, dass sie in vielem Recht haben und mir sind die Gegendemonstranten (Nicht alle, aber viele) oft noch unsympathischer, ganz zu schweigen von der Gewalt, die oft von diesen ausgeht. Auch teile ich bestimmt viele der Positionen des Papiers, wobei ich aber auch manches nicht teile. Nur weil ich aber hier Argumente vorbringe, die manches, was sie verlautbaren (Kampfbegriff Lügenpresse) zu untermauern scheinen, heißt das noch lange nicht, dass ich mit ihnen gänzlich auf Linie bin. Ich werde aber auch nicht über die Doppelmoral jener hinwegsehen, die sie einfach verunglimpfen. Und das hat die Kanzlerin ganz laut heraushängen lassen.


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

30.04.2015 um 16:26
Also ich bin ja nun wirklich kein Freund von unserem Bundeskanzler... ABER ich finde es schon absurd, wie seine Worte zuweilen (meistens von Angehörigen der rechten Verschwörungsszene) aus dem Kontext gerissen und ins komplette Gegenteil dessen verdreht werden, was er eigentlich damit aussagen wollte.
Hier mal wieder ein wunderbares Beispiel dafür.
Der Bundeskanzler meinte mit "Aber wir müssen akzeptieren, dass die Anzahl von Gewalttätern unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund besonders hoch ist." nicht etwa, dass man die Gewalt akzeptieren soll bzw. dass man sich damit abfinden soll... sondern im Gegenteil, dass man zur Bekämpfung der Gewalt nunmal die Tatsache nicht unter den Tisch kehren darf, dass es gerade unter jugendlichen Ausländern auch viele Gewalttäter gibt.
Also im Grunde sagt er in dem Video eben NICHT, dass wir Gewalt von Migranten akzeptieren sollen.
Ist das echt so schwer zu verstehen??
Ohne dass ich jetzt den Bundeskanzler oder dessen Worte verteidigen möchte... aber man sollte schon richtig zuhören und nicht einfach irgendwas aus dem Kontext reißen.


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Rassismus/Fremdenfeindlichkeit unter Migranten

30.04.2015 um 16:30
@libertarian
Ich dachte du siehst den Zusammenhang im EP.

Auch du hast deine Meinung. Aber ich kann dir absolut nicht zustimmen. Ich finde diese rassistischen Vereinigungen einfach schrecklich. Mir sind Menschen die solche Vorstellungen ebenfalls vertreten auch extrem unsympathsich. Ich besitze bei dem Thema keine Doppelmoral. Und wenn es die Merkel tut, dann ist das auch noch lange nicht die Meinung der Masse.
Es sollte mehr Energie in die Integrationspolitik reinfließen als in diese ganzen sinnlosen Demos mMn.

@Sternadler
Jep, so verstehe ich das auch. Aber ist ja immer alles Interpretationssache ;)


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