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Worauf bist Du stolz?

454 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Seele, Stolz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Worauf bist Du stolz?

29.01.2026 um 13:47
@BerlinerLuft
Du kannst sogar sehr sehr stolz auf dich sein. Jemand aus meinem sehr persönlichen Umfeld war viele Jahre süchtig, von daher weiß ich, wie schwer es ist, diesen Kreis zu verlassen. Hab echt richtig Respekt vor dir, richtig starke Leistung! Ich wünsche dir weiterhin Kraft und alles Gute!


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Worauf bist Du stolz?

29.01.2026 um 14:27
@EnyaVanBran
@joleen
@Tussinelda
Ich danke euch für die vielen lieben Worte.
Das schwerste ist immer sich einzugestehen das man ein Problem hat.
Ich werde weiter kämpfen um eines Tages ein selbstbestimmtes leben führen zu können.

Es ist, war zwar nur Cannabis doch auch diese Droge kann sehr viel schaden anrichten, wenn man schon in jugendlichen Jahren mit dem Konsum anfängt.
Ich rede die Folgen auch nicht mehr klein und würde eine vollständige Legalisierung begrüßen um die Thematik und Probleme damit vollends in der Gesellschaft bewußt werden zu lassen.

Ich persönlich habe dadurch ganz viele emotionale Entwickelungsstörungen erlitten und das istveine echt harte Erkenntniss.


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Worauf bist Du stolz?

29.01.2026 um 14:56
@BerlinerLuft
Du hast die ersten Schritte gemacht und das ist mutig, besonders sich selbst einzugestehen, dass man ein Problem hat. Ich wünsche Dir wirklich, dass Du erreichst, was Du erreichen möchtest und das eventuelle Rückschläge Dich nicht vom Weg abbringen, so ein Weg verläuft sicherlich nicht einfach und auch nicht immer vorwärts aber ich glaube an Dich und Dein Durchhaltevermögen.


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29.01.2026 um 18:23
Zitat von BerlinerLuftBerlinerLuft schrieb:Ich bin zur zeit stolz auf mich, das ich versuche clean zu werden und regelmäßig eine Tagesstätte für suchtkranke zu besuchen. Dort erfahre ich ganz viel Rückmeldung und habe einen geschützten Raum um mich und meine Gefühle besser kennen zu lernen. Heute haben wir eine Gestaltungsgruppe gehabt und ich habe mich der persönlichen Herausforderung gestellt und bin nicht wie sonst davor weggelaufen
Darauf kannst Du zu Recht stolz sein. Ich wünsche Dir weiter viel Kraft auf Deinem Weg.
Zitat von BerlinerLuftBerlinerLuft schrieb:Das schwerste ist immer sich einzugestehen das man ein Problem hat.
Da gebe ich Dir Recht. Ehrlichkeit in Bezug auf sich selbst und Schwächen fällt vielen schwer.
Zitat von BerlinerLuftBerlinerLuft schrieb:Cannabis doch auch diese Droge kann sehr viel schaden anrichten, wenn man schon in jugendlichen Jahren mit dem Konsum anfängt.
Ich rede die Folgen auch nicht mehr klein und würde eine vollständige Legalisierung begrüßen um die Thematik und Probleme damit vollends in der Gesellschaft bewußt werden zu lassen.
Das klingt für mich jetzt widersprüchlich.


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29.01.2026 um 19:03
Zitat von BerlinerLuftBerlinerLuft schrieb:Ich bin zur zeit stolz auf mich, das ich versuche clean zu werden und regelmäßig eine Tagesstätte für suchtkranke zu besuchen. Dort erfahre ich ganz viel Rückmeldung und habe einen geschützten Raum um mich und meine Gefühle besser kennen zu lernen. Heute haben wir eine Gestaltungsgruppe gehabt und ich habe mich der persönlichen Herausforderung gestellt und bin nicht wie sonst davor weggelaufen. Ich habe verstanden woher mein hang zum Perfektionismus kommt und das, das machen alleine Grund genug ist neue Dinge anzugehen.
Respekt, ich finde das wirklich bewundernswert. Du hast erkannt, dass du ein Problem hast und bist es angegangen. Auch wenn der Weg evtl noch lang ist, zieh es weiterhin durch. Dafür viel Kraft. Kannst definitiv stolz auf dich sein!


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29.01.2026 um 19:06
Ich schließe mich an, und wünsche dir ebenfalls viel Kraft auf dem weiteren Weg @BerlinerLuft
Hab großen Respekt davor.


Mir selbst geht es eher so:
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Ich muss für mich ganz ehrlich sagen, dass ich so gut wie nie in meinem Leben wirklich von mir behaupten konnte, stolz auf mich gewesen zu sein. Ehrlich.
Manche sagen, ich könne stolz auf meine Bücher sein, die ich geschrieben habe. Ich bin es nicht.


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Worauf bist Du stolz?

30.01.2026 um 01:24
Zitat von philaephilae schrieb:Hab großen Respekt davor.
Ich auch.

Und kann da anderen auch nur zustimmen, dass man bereits auf Selbsterkenntnis und den Versuch zu unternehmen und dem festen Willen, es auch zu schaffen, sowas von stolz sein kann.

Also auch nochmal von mir @BerlinerLuft; Hut ab! Und wünsche dir alles Gute.
Zitat von philaephilae schrieb:Manche sagen, ich könne stolz auf meine Bücher sein, die ich geschrieben habe. Ich bin es nicht.
Oh. Kann man hier irgendwo Ausschnitte zum Lesen finden?

Hast du sie nur für dich geschrieben oder auch veröffentlicht?

Ich könnte mir vorstellen, dass es vielen Autoren als auch nur Hobbyautoren so ergeht, dass sie auf ihre Werke selbst gar nicht stolz sind oder den Umständen und Hintergründen wegen nicht, viele oder einige Leser das aber anders sehen könnten. Und seis nur, weil ihnen das jeweilige Buch gefällt.

Ich habe übrigens großen Respekt vor allen, die es überhaupt durchziehen, auch nur für sich, ein ganzes Buch zu schreiben. Respekt vor dem Durchhaltevermögen.

Was das angeht, kann ich auch wieder nicht stolz auf mich sein, da ich schon eine Menge in meinem Leben begonnen, aber nie fertig gestellt habe.

Wäre zwar so oder so nicht der Rede wert gewesen, weil mir fehlt auch das Talent, aber ich sage auch mal so, selbst wenn nur unlogischer Mist am Ende bei rausgekommen wäre und auch sprachlich mehr oder weniger ne Katastrophe gewesen wäre, so hätte man ja immerhin stolz auf die reine Fertigstellung, also es überhaupt mal durchgezogen zu haben, sein können.

PS.
Ein Hauptberuflicher als auch Hobbylektor hätte ne Menge Arbeit bei mir gehabt, haha.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Das geht mir ziemlich genauso. Meine beruflichen Ziele (so wie ich sie mir gewünscht hätte) habe ich nie erreicht. Wobei ich andererseits auch nie wirklich abgestürzt bin (sozial oder beruflich). Ich hätte sicher mehr aus mir machen können
Ich hatte lange Zeit nie konkrete und schon gar nicht ehrgeizige berufliche Ziele. Meine Ausbildung nur mal begonnen, weil Hauptsache irgendwas nach der Schule machen. Faulheit und Desinteresse zogen sich auch durch meine gesamte Lehrzeit und am Ende auch nur wieder mehr oder weniger Schwein gehabt, bestanden zu haben. Dem Beruf auch was abgewinnen zu können, je nachdem sogar Spaß an ihm zu haben, kam dann erst im Verlauf als ausgelernter Geselle und Arbeiter.

Ehrgeiz und mit dem festen Willen, es auch zu schaffen, weil es mich aber auch grundsätzlich interessiert hat, hatte ich dann nur einmal bei meiner beruflichen Umorientierung und Weiterbildungsmaßnahme und für die ich damals auch selbst an die Arbeitsagentur herangetreten bin, so einen auf den: Wenn dann das hier bitte.
Nach den paar Monaten und dem IHK-Abschluss fand ich auch gleich einen Job und auch Bereich, der mir zugesagt hat und das auch noch bei einem sehr renommierten und sogar öffentlichem Kunden. Dort wurde ich dann auch im Verlauf objektbezogen bereichsübergreifend eingesetzt.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ich hätte sicher mehr aus mir machen können, aber - man soll ja eigentlich nicht immer die Schuld auf andere schieben
Das hätte ich auch. Und was das angeht, gebe ich auch nur mir die Schuld. Schuld, weil faules und desinteressiertes Schwein (schon in der Schule bzw. ab 8.Klasse fing es an) gewesen und lange Zeit auch gar nicht gewusst habe, was mir wirklich liegt/liegen könnte - und seis auch nur die ganze Theorie betreffend.
Zitat von martenotmartenot schrieb:meine Eltern hatten mir als Kind und Jugendlicher stark eingeimpft, dass ich nichts taugen würde
Ja, leider hast du das schon mal erzählt und tut mir wirklich sehr leid für dich und je nach Kind prägt sowas auch und ich finde, da darf man sich dann auch nicht nur selber die Schuld geben, denn wenn sowas Einfluss darauf hat und jetzt nur mal auch allgemein, dass aus einem nicht geworden ist oder auch nur nicht seine gesteckten Ziele erreichen konnte, tragen solche Eltern auf jeden Fall eine Mitschuld daran.

Bei mir war es genau umgekehrt; Mir gab man immer das Gefühl, etwas Wert zu sein und das auch völlig egal, was ich mal aus mir machen würde.

Dass ich aber wenigstens mal meinen Schulabschluss und danach auch wenigstens eine Ausbildung mache und bestehe, war aber meiner Mutter schon wichtig, zeigte es mir nur auf liebevolle Weise.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Das waren ehrlich gesagt keine guten Voraussetzungen, um an sich selbst und seine Fähigkeiten zu glauben. Jedenfalls bin ich mein ganzes Leben lang voller Selbstzweifel gewesen, die letztlich stark bremsend wirken, wenn man Ziele erreichen will.
Kann ich mir sehr gut vorstellen und wie gesagt, bei solchen Hintergründen kann man die Schuld auch nicht nur bei sich selbst suchen.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wenn, dann bin ich im kleineren Rahmen hin und wieder mal stolz, z.B. weil es mir mit viel Engagement gelungen ist, meine Kniearthrose ohne OP in den Griff zu bekommen.
Das freut mich. Darauf kannst du auch stolz sein.

Ich bin ja wie gesagt nur ein klein wenig Stolz auf mich, mal vom Teufelszeug Alk von einen auf den anderen Tag losgekommen zu sein und bis heute auch trocken geblieben zu sein. Aber ohne Warnschrei meines Körpers damals hätte es wahrscheinlich noch lange nicht Klick bei mir gemacht.

Tja ansonsten fällt mir noch ein, dass ich es immer wieder Mal geschafft habe, nur allein durch Ernährungsumstellung (vor allem wegen LowCarb-Ernährung) innerhalb weniger Wochen und Monate abzunehmen.

Einmal auch vor 14 Jahren geschlagene 20 Kg innerhalb von 3 Monaten.

Da hatte ich dann aber auch wirklich jedes Mal den festen Willen dazu - einschließlich danach auch das Gewicht über Jahre zu halten.

Gab aber auch immer wieder mal Phasen, da hatte ich diesen Willen nicht mehr und so wurde man dann auch mal wieder dicker, bis dann wieder mal der Punkt erreicht war, an dem es Klick gemacht hatte (oder auch nur deshalb, um auf andere attraktiver zu wirken), mit dem immer gleichen Ergebnis, dass sichtbare Erfolge schnell wieder eintraten, achtete ich nur darauf, was aber auch wann ich etwas esse.

PS.
Natürlich hatte man sich je nach Phase auch zusätzlich wieder mehr bewegt, aber mehr als häufiger Spazieren zu gehen, war es dann auch nicht.


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30.01.2026 um 12:16
Zitat von martenotmartenot schrieb am 22.01.2026:Meine Mutter hatte mich damals oft weggeschoben wenn ich helfen wollte, mit dem Kommentar "Lass mal bleiben, das mach ich lieber selber, sonst wird das nichts."
Das kommt mir total bekannt vor. Es war bei meinen Eltern ähnlich, wenn auch mehr durch die Blume und weniger direkt. Das macht etwas mit dem Selbstwertgefühl, wenn einem schon als Kind nichts zugetraut wird.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Gab aber auch immer wieder mal Phasen, da hatte ich diesen Willen nicht mehr und so wurde man dann auch mal wieder dicker, bis dann wieder mal der Punkt erreicht war, an dem es Klick gemacht hatte (oder auch nur deshalb, um auf andere attraktiver zu wirken), mit dem immer gleichen Ergebnis, dass sichtbare Erfolge schnell wieder eintraten, achtete ich nur darauf, was aber auch wann ich etwas esse.
So etwas sollte man in erster Linie für sich selbst tun, um sich im eigenen Körper wohler zu fühlen. Ich denke, dann kommt der Wille ganz von allein. :-) Und man sollte auch nicht zu streng mit sich sein.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Oh. Kann man hier irgendwo Ausschnitte zum Lesen finden?

Hast du sie nur für dich geschrieben oder auch veröffentlicht?
Zwei habe ich veröffentlicht. Selbstverlag, denn eine Bewerbung bei Agenturen oder Verlagen als absoluter Neuling ist oftmals müßig.

Auf Wunsch sende ich dir via PN den Link.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Ich habe übrigens großen Respekt vor allen, die es überhaupt durchziehen, auch nur für sich, ein ganzes Buch zu schreiben. Respekt vor dem Durchhaltevermögen.
Wenn man es mit Leidenschaft macht, kommt das Durchhaltevermögen meist von selbst.

Wo man schon mehr Disziplin braucht, ist dann wirklich der Überarbeitungs- und Veröffentlichungsprozess. Noch vor einem Jahr hatte ich keine Ahnung, was man da alles beachten muss.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Wäre zwar so oder so nicht der Rede wert gewesen, weil mir fehlt auch das Talent, aber ich sage auch mal so, selbst wenn nur unlogischer Mist am Ende bei rausgekommen wäre und auch sprachlich mehr oder weniger ne Katastrophe gewesen wäre, so hätte man ja immerhin stolz auf die reine Fertigstellung, also es überhaupt mal durchgezogen zu haben, sein können.

PS.
Ein Hauptberuflicher als auch Hobbylektor hätte ne Menge Arbeit bei mir gehabt, haha.
Ein Lektor hat immer Arbeit. Ich mache das freiberuflich und auch hobbymäßig - nützt mir aber bei eigenen Texten nicht viel, denn da ist man häufig betriebsblind. Hab dennoch auf Lektorat durch Dritte verzichtet. Ist am Ende eine Frage der Kosten und ein wenig auch der Eitelkeit. ;-)

Ich glaub übrigens nicht, dass du kein Talent hast. Hab irgendwo hier schon mal was gelesen von dir. Man kann auch immer dazu lernen, durch Schreibkurse, Workshops, oder in spezifischen Foren.


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Worauf bist Du stolz?

31.01.2026 um 06:23
Zitat von philaephilae schrieb:So etwas sollte man in erster Linie für sich selbst tun, um sich im eigenen Körper wohler zu fühlen.
Dito!

Und weiß ich auch selber.
Zitat von philaephilae schrieb:Zwei habe ich veröffentlicht. Selbstverlag
Wow. Nicht schlecht.

Allein dass du es durchgezogen hast, verdient Respekt und solltest da auch stolz auch dich sein,
Zitat von philaephilae schrieb:denn eine Bewerbung bei Agenturen oder Verlagen als absoluter Neuling ist oftmals müßig.
Ja, das habe ich auch schon oft genug gehört und gelesen.

Bekommen wohl auch zig Manuskripte.

Nur jemand, der sich schon bereits ein Namen gemacht hat, hat es leichter.
Zitat von philaephilae schrieb:Auf Wunsch sende ich dir via PN den Link.
Sehr sehr gerne.

PS.
Natürlich hätte es auf Bücher bezogen Auszüge und nicht Ausschnitte heißen müssen.
Zitat von philaephilae schrieb:Wenn man es mit Leidenschaft macht, kommt das Durchhaltevermögen meist von selbst.
Ja, das glaube ich gerne.

Oder auch schon überhaupt daran zu glauben, dass man halbwegs Talent zum Schreiben hat und das ganze verzapfte Werk am Ende auch wirklich sowas wie Potential besitzen könnte.

Glaubt man daran schon nicht oder weiß es sogar, dann hat man ja erst keinen Ehrgeiz es auch wirklich durchzuziehen bis zum Schluss bzw. Ende.
Zitat von philaephilae schrieb:Wo man schon mehr Disziplin braucht, ist dann wirklich der Überarbeitungs- und Veröffentlichungsprozess. Noch vor einem Jahr hatte ich keine Ahnung, was man da alles beachten muss.
Auch das kann ich mir gut vorstellen.

Und ja, vor allem, wenn man die Überarbeitung auch noch selber übernimmt.
Zitat von philaephilae schrieb:Ist am Ende eine Frage der Kosten und ein wenig auch der Eitelkeit. ;-)
Kostenersparnis natürlich, aber auch nochmal ein ganz anderes Gefühl, zu wissen, man hat auch noch alles selber überarbeitet und keine fremde Hand an sein Schätzchen von Werk gelassen.
Zitat von philaephilae schrieb:Ich glaub übrigens nicht, dass du kein Talent hast. Hab irgendwo hier schon mal was gelesen von dir. Man kann auch immer dazu lernen, durch Schreibkurse, Workshops, oder in spezifischen Foren.
Sicherlich kann man das.

Und über die Jahre, nur allein durchs Lesen anderer Bücher, ist man ja auch besser geworden.

Dennoch: Dilettantisch geblieben, wenn auch auf etwas besserem Niveau (rein inhaltlich jetzt aber auch nicht, lol) als früher zu Jugendzeiten.

Ich müsste auch jedes Mal höllisch aufpassen, mit umso länger der Verlauf werden würde, also die Geschichte voranschreiten würde, dass alles logisch nachvollziehbar bleiben würde, alles zusammenpasst und sich fügt.

Ebenso, der Versuch, keine Allerwelts oder auch keine zu klischeehaften Monologe und Dialoge zu schreiben und je nachdem auch deutlich erkennbar, dass es sich um verschiedene Personen handelt und sie dadurch ja auch unterschiedlich sprechen zu lassen und nicht alle im gleichen Jargon.
Und genauso natürlich, dass das Gesprochene auch zu den jeweiligen Charakteren passen würde. Also ihnen vom Wesen her, schon gerecht werden würde.
Oder je nachdem auch der Zeit oder auch ihres Berufsstandes oder auch Ranges oder Grades. Letztes bspw. sollten Geschichten auch Militärbezug haben oder je nachdem auch erst im Verlauf. Sowohl im Bereich Fantasy als auch Sci Fi. Dasselbe wenn es auch politisch werden sollte im Verlauf.


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01.02.2026 um 01:45
Man sagt oft, man soll stolz auf sich selbst sein. Aber wenn ich ehrlich bin, bin ich heute vor allem auf meine Familie stolz. Auf Menschen, die mich getragen haben, als ich noch nicht wusste, wie stark ich einmal sein würde.
Ich bin stolz auf meine Mutter, die Karriere und Muttersein unter einen Hut gebracht hat. Die uns Zielstrebigkeit, Disziplin und Durchhaltevermögen vorgelebt hat. Die nie den einfachen Weg gegangen ist, sondern den richtigen. Und ich bin stolz auf meinen Vater, der immer für seine zwei Töchter und zwei Söhne da war – als Rückhalt, als Schutz, als ruhige Konstante im Hintergrund. Verlässlich, stark, präsent.
Mein Weg war nicht geradlinig. Mein erster Studienabschluss führte mich in den Lehrerberuf – und so sehr ich es versucht habe: Ich war nicht glücklich. Ich war nicht erfüllt. Und genau hier zeigt sich, was Familie wirklich bedeutet. Statt Druck bekam ich Rückhalt. Statt Zweifel bekam ich Vertrauen. Meine Familie hat mich ermutigt, noch einmal neu anzufangen.
Also habe ich mich wieder hingesetzt. Noch einmal gelernt. Noch einmal gekämpft. Noch einmal einen neuen Studiengang absolviert – und erfolgreich abgeschlossen.
Heute bin ich zufrieden mit meinem Beruf. Ich verdiene sehr gut, bin beruflich angekommen und stehe selbstbewusst im Leben. Ich habe mir einen starken sozialen Stand aufgebaut. Und ich weiß: Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis von Unterstützung, Werten und Rückhalt.
Und als wäre das nicht schon Geschenk genug, habe ich auch einen wunderbaren Partner an meiner Seite. Bald ziehe ich zu ihm ins Ausland – ein neuer Abschnitt, ein neues Kapitel, ein weiteres Abenteuer. Mit Mut, Vertrauen und Dankbarkeit im Gepäck.
Vielleicht ist das mein persönliches Mysterium: Je weiter ich im Leben komme, desto klarer wird mir, dass mein größter Erfolg nicht nur Abschlüsse, Karriere oder Geld sind – sondern die Menschen hinter mir, die mich geprägt haben.
Meine Familie ist mein Fundament. Und dafür bin ich unendlich dankbar. ❤️


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01.02.2026 um 05:32
Zitat von Lola_LLola_L schrieb:Vielleicht ist das mein persönliches Mysterium: Je weiter ich im Leben komme, desto klarer wird mir, dass mein größter Erfolg nicht nur Abschlüsse, Karriere oder Geld sind – sondern die Menschen hinter mir, die mich geprägt haben.
Meine Familie ist mein Fundament. Und dafür bin ich unendlich dankbar. ❤️
Dein Text ist sehr schön geschrieben. Du setzt Deinen Eltern hier ein Denkmal.
Was Du beschreibst sollte eigentlich selbstverständlich sein und ist es leider oft doch nicht...
Allerdings ist es auch nicht immer finanziell möglich, einem Kind zwei Studiengänge zu finanzieren. Haben Deine Geschwister denn auch studiert?
Zitat von Lola_LLola_L schrieb:Bald ziehe ich zu ihm ins Ausland – ein neuer Abschnitt, ein neues Kapitel, ein weiteres Abenteuer. Mit Mut, Vertrauen und Dankbarkeit im Gepäck.
Ich wünsche ein gutes Gelingen.
Und wenn es sich nicht ausgehen sollte, ist hier ja immer noch die Familie als Rückhalt.


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01.02.2026 um 08:10
@nairobi

Danke dir für deine lieben Worte 🌷
Ja, meine Geschwister haben ebenfalls studiert. Und ja – wir hatten definitiv das Glück, dass unsere Eltern finanziell gut aufgestellt waren. Meine Mutter ist Anästhesie-Ärztin und mein Vater Zahnarzt. Dafür bin ich sehr dankbar.
Was mir dabei aber besonders wichtig ist: Meine Eltern kamen selbst nicht aus wohlhabenden Familien. Als meine Mutter meine Schwester bekommen hat, war sie noch im Studium, und mein Vater stand damals ganz am Anfang seiner beruflichen Laufbahn. Sie haben sich alles Schritt für Schritt selbst aufgebaut – ohne finanzielle Unterstützung durch meine Großeltern. Genau darauf bin ich mindestens genauso stolz.
Auch wir Kinder haben während des Studiums teilweise gearbeitet, ich vor allem im zweiten Studium nebenbei. Trotzdem wurden wir von unseren Eltern weiterhin unterstützt – nicht nur finanziell, sondern vor allem emotional und menschlich. Dieser Rückhalt ist für mich unbezahlbar.
Ich weiß sehr gut, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Vielleicht schätze ich es genau deshalb so sehr. 🙏


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01.02.2026 um 09:15
Zitat von Lola_LLola_L schrieb:Ja, meine Geschwister haben ebenfalls studiert. Und ja – wir hatten definitiv das Glück, dass unsere Eltern finanziell gut aufgestellt waren. Meine Mutter ist Anästhesie-Ärztin und mein Vater Zahnarzt. Dafür bin ich sehr dankbar.
Meine Eltern haben auch beide studiert und hätten uns drei Kindern, ein 4. Kind verstarb leider als Baby, ein Studium bezahlt, tatsächlich hat davon aber nur meine mittlere Schwester davon Gebrauch gemacht.
Unsere Eltern haben uns immer unterstützt, Schulwechsel ermöglicht, da das örtliche Gymnasium Mist war, nie in die Berufswahl reingeredet, uns viel erlaubt, auch später noch finanziell unterstützt wenn es sein musste (beim Bauen, nach Trennungen etc.).
Ich bin darüber auch sehr froh und halte es bei meinen Kindern ebenso.
Mich macht es traurig, wenn ich lese, dass Eltern sich nicht kümmern, ihre Kinder verwahrlosen lassen usw.
Kinder sind so verletzlich und brauchen einfach den Backup von Baby bis ins Erwachsenenleben hinein.
Zitat von Lola_LLola_L schrieb:Meine Eltern kamen selbst nicht aus wohlhabenden Familien. Als meine Mutter meine Schwester bekommen hat, war sie noch im Studium, und mein Vater stand damals ganz am Anfang seiner beruflichen Laufbahn. Sie haben sich alles Schritt für Schritt selbst aufgebaut – ohne finanzielle Unterstützung durch meine Großeltern. Genau darauf bin ich mindestens genauso stolz.
Auch wir Kinder haben während des Studiums teilweise gearbeitet, ich vor allem im zweiten Studium nebenbei. Trotzdem wurden wir von unseren Eltern weiterhin unterstützt – nicht nur finanziell, sondern vor allem emotional und menschlich.
Das ist wirklich bewundernswert. Gerade ein Studium zum Facharzt dauert mit allem drum und dran glaube ich ca. 10 Jahre, nicht?
Ich denke, dass Eure Eltern es Euch vielleicht ein wenig leichter machen wollten als es ihnen selbst ergangen ist.
Gerade in Arztfamilien ist es ja häufig so, dass auch die Kinder zum großen Teil in diese oder eine ganz ähnliche Richtung gehen.
Wenn die Kinder das aber gerade nicht wollen muss man das auch akzeptieren. Denn Beruf sollte im Idealfall auch "Berufung" sein.


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01.02.2026 um 09:36
@nairobi

Da stimme ich dir absolut zu – Beruf sollte im Idealfall wirklich Berufung sein. Und genau das haben meine Eltern uns immer mitgegeben. Sie haben uns nie in irgendeine Richtung gedrängt, weder Medizin noch Zahnmedizin standen „auf Zwang“ im Raum. Uns war immer wichtig, unseren eigenen Weg zu finden.
Tatsächlich ist es bei uns ganz unterschiedlich geworden:
Meine älteste Schwester ist Zahnärztin, mein jüngster Bruder Arzt. Ich selbst arbeite heute als Informatikerin im IT-Bereich und meine anderer Bruder hat Rechtswissenschaften studiert und ist als Anwalt tätig. Diese Vielfalt zeigt für mich genau das: Freiheit in der Entscheidung und Vertrauen in die eigenen Stärken.
Ich bin übrigens die Einzige, die zwei Studiengänge absolviert hat – weil ich im ersten Beruf als Lehrerin nicht zufrieden war. Auch diesen Schritt, nochmal neu anzufangen, haben meine Eltern voll unterstützt. Dafür bin ich ihnen besonders dankbar.
Manchmal ist es eben nicht nur wichtig, auf sich selbst stolz zu sein – sondern auch auf die Menschen, die einen auf dem Weg begleitet, gestärkt und getragen haben. Ohne diesen Rückhalt wäre vieles nicht möglich gewesen.


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Worauf bist Du stolz?

01.02.2026 um 09:55
Emotionaler und menschlicher Rückhalt und wirklich das Gefühl von Herzen geliebt zu werden, sind auch unbezahlbar und mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen.
Auch das habe ich immer alles erhalten und man gab mir auch immer das Gefühl etwas Wert zu sein und hinter einem zu stehen, völlig egal, was ich beruflich aus mir machen würde, denn ich ich wusste schon sehr früh, dass ich keine großen beruflichen Ambitionen hege und vor allem dann auch Karriere zu machen keine Priorität in meinem Leben genießen würde.
Sah Arbeit schon recht früh nur als reinen notwendigen Broterwerb an und mein Motto war auch immer wenn Arbeiten, dann um zu leben und nicht leben, um zu arbeiten.
So gänzlich gar nichts zu machen, hatte ich aber auch nie im Sinn. Und Rückblickend bin ich auch dankbar für meine Ausbildung - allein der sozialen Kontakte und einer Freundin auch wegen.





In Bezug auf meine Mutter (auf meinen Vater auf jeden Fall je nachdem auch natürlich) empfinde ich vor allem Dankbarkeit und Wertschätzung und vermisse sie sehr. Auch gegenüber meinen Großeltern mütterlicherseits.

Stolz bin ich in beruflicher Hinsicht auf sie und ich weiß, dass sie das insgeheim auch stolz gemacht hätte, wenn ich ebenso im medizinischen Bereich was gemacht hätte und seis auch nur wie sie Arzthelferin bzw. Arzthelfer und heute wohl MFA genannt.

Stolz bin ich auf meinen Vater, vor allem verspüre ich Dankbarkeit, dass auf ihn wirklich immer Verlass war. Auch wenn man ihn als gelernten Maler gebraucht hat.

So richtig stolz auf ihn und dafür werde ich immer höchsten Respekt zollen und leider konnte ich ihm wegen Arbeit auch nicht immer unter die Arme greifen, war ab dem Zeitpunkt, ab dem meine Mutter leider viel zu früh krankheitsbedingt zu einem Pflegefall mehr und mehr wurde - besonders in den letzten zwei Jahren vor ihrem Tod. Nichts da von Gleichgültigkeit oder weiterhin nur als Rentner das Sofa durchzusitzen. Es hat mir auch gezeigt wie niemals zuvor, wie sie er sie geliebt hat, auch wenn er das leider nicht immer so zeigen konnte oder wollte.

Von dem ambulanten Pflegedienst waren wir übrigens enttäuscht und war keine große Hilfe. Vor allem brauchte meine Mutter je nachdem auch unmittelbar Hilfe und das vor allem in hygienischer Hinsicht, aber auch, wenn sie mal wieder gestürzt oder im letzten Jahr vor ihrem Tod auch mehrmals aus dem Rollstuhl nach vorne und unten gesackt war, weil sie da auch gerne drin rumgelümmelt hatte.

PS.
So weit klar war sie auch noch, nur stritt die vaskuläre Demenz leider auch immer mehr fort. Merkte man schon.


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01.02.2026 um 10:10
ich bin auf Grönland stolz!


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01.02.2026 um 10:13
Zitat von Lola_LLola_L schrieb:d meine anderer Bruder hat Rechtswissenschaften studiert
Respekt!

Allein darauf das Studium geschafft zu haben, kann er stolz sein, denn gehört es ja mit zu den schwierigsten Studiengängen und mit anschließenden Staatsexamina, die in Kreisen sogar mit den Hunger Games im übertragenen Sinne verglichen werden.


Wäre, kein Scherz, wenn auch mal das Studium gewesen, was mich selbst gereizt hätte, weil sehr interessiert an dem ganzem überwältigendem Stoff. Das Interesse dafür kam aber leider auch erst recht spät im Verlauf meines Lebens.


Rein menschlich und vom Wesen her gesehen, selbst wenn ich das fast Unmögliche für meine Verhältnisse bestanden bzw. geschafft hätte, wäre ich aber so oder so ungeeignet für den Beruf gewesen - sowohl als Anwalt als auch im Staatsdienst.
Zitat von Alien_pnsAlien_pns schrieb:ich bin auf Grönland stolz!
Und auf die Grönländer, dass sie sich auch nicht kaufen lassen.


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01.02.2026 um 10:14
@rhapsody3004 Meine Eltern haben sich immer gewünscht, dass wir studieren – aber sie hätten uns niemals dazu gezwungen. Es war eher eine Haltung, ein Wertebild, das sie uns mitgegeben haben. Sie hätten es schade gefunden, wenn wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt hätten, aber der eigene Weg stand immer im Vordergrund.
Für mich persönlich war das Studium nicht nur reine Karriereplanung. Ich war tatsächlich sehr wissbegierig, neugierig auf Zusammenhänge und Entwicklung. Und ja, ganz ehrlich: Auch das Milieu, in dem ich aufgewachsen bin, hat eine Rolle gespielt. Bildung war bei uns immer präsent, selbstverständlich und positiv besetzt. Das prägt.
Ich finde aber, dass sich Unterstützung von Bildungs- und Karrierewegen und echte Liebe nicht widersprechen. Im Gegenteil: Meine Eltern haben uns genau dadurch geliebt, dass sie uns gefördert, ermutigt und begleitet haben – ohne Druck, aber mit Vertrauen in unser Potenzial.
Am Ende geht es für mich nicht um Titel oder Status, sondern darum, Kindern Rückenwind zu geben. Ob dieser Weg dann über Studium, Ausbildung oder etwas ganz anderes führt, sollte immer individuell bleiben.


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01.02.2026 um 10:41
Zitat von Lola_LLola_L schrieb:Meine Eltern haben sich immer gewünscht, dass wir studieren – aber sie hätten uns niemals dazu gezwungen.
Alle in meiner Familie und alle (Eltern und Großeltern beiderseits) selbst nur eine Lehre absolviert, haben sich immer gewünscht, dass ich wenigstens eine Ausbildung mache. Aber gezwungen hätten sich mich dazu auch nicht oder anders gesagt auf fordernde Weise mich dazu gedrängt. Auch hätte es allen fern gelegen mich in nötigender Art und Weise damit unter Druck zu setzen.

Von meiner Mutter weiß ich aber, dass sie es stolz gemacht hätte, hätte ich was im medizinischen Bereich gelernt. Aber niemals wäre sie auf den Gedanken gekommen das sogar von mir zu fordern oder zu erwarten.
Sie und meine Großeltern sagten abschließend immer nur, Hauptsache es liegt und gefällt dir halbwegs und kannst deine Brötchen damit auf lange Sicht verdienen, aber auch tatsächlich dass Geld bzw. Verdienst/Gehalt auch nicht alles im Leben ist. Es nicht nur darauf ankommen sollte. Oder was beruflich darzustellen.

In Bezug auf ein Studium meinten sie immer nur, eine Ausbildung ist auch schon viel Wert und nicht jeder muss studieren. (Stimme ich übrigens zu)


Ok, auf liebevolle Weise gab mir zumindest meine Mutter auch mal zu verstehen, dass ich dafür wahrscheinlich eh nicht der Typ wäre, unabhängig des Studiengangs. Da wird sie nicht Unrecht mit gehabt haben. Wobei wenn ich wirklich großes Interesse an was gehabt hätte, dann wäre die Motivation zum Lernen ja denke ich ohnehin von selbst gekommen. Heißt aber auch dann noch lange nicht, dass ich ein Studium auch geschafft hätte.
Zitat von Lola_LLola_L schrieb:Für mich persönlich war das Studium nicht nur reine Karriereplanung. Ich war tatsächlich sehr wissbegierig, neugierig auf Zusammenhänge und Entwicklung.
Das finde ich sollte auch die Hauptmotivation für ein Studium sein. Umso leichter fällt das Studieren dann ja auch, wenn vornherein mit Interesse und sogar Leidenschaft dabei.
Zitat von Lola_LLola_L schrieb:Ich finde aber, dass sich Unterstützung von Bildungs- und Karrierewegen und echte Liebe nicht widersprechen
Auf keinen Fall widerspricht sich das. Das wollte ich auch überhaupt nicht ausdrücken.

Zeugt es dann doch höchstens von noch mehr Liebe gegenüber den eigenen Kindern, unterstützt man sie bei ihrem Weg oder ihren Wegen sowohl menschlich und emotional als auch wenn sie es können finanziell oder auch wenn Eltern ihre Kinder während ihres Weges auch erst mal wieder zu Hause einziehen lassen würden, um Kosten zu sparen.


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01.02.2026 um 10:50
@rhapsody3004
Für meine Eltern schon wichtig, dass wir wenigstens eine solide Berufsausbildung machen. Ganz ohne Abschluss oder Perspektive hätten sie tatsächlich ein Problem gehabt – was ich heute absolut nachvollziehen kann. Nicht aus Ehrgeiz oder Zwang, sondern aus Verantwortung heraus. Sie wollten Sicherheit, Stabilität und Unabhängigkeit für ihre Kinder.

Ich glaube, ich kann auch im Namen meiner drei Geschwister sprechen, wenn ich sage: Wir wollten immer in ähnlichen Kreisen verkehren wie unsere Eltern.
Diese Kreise bedeuten für mich nicht Überheblichkeit oder Statusdenken, sondern Werte: Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein, gegenseitiger Respekt, geistiger Austausch und persönliche Entwicklung. Genau das haben unsere Eltern uns vorgelebt.
Und ja, ich gebe offen zu: Ich schätze auch die eher konservativen Kreise, in denen wir aufgewachsen sind. Diese Stabilität, diese Klarheit und dieser Anspruch an sich selbst haben mich geprägt. Diesen Status – diese Lebenshaltung – möchte ich heute nicht missen. Nicht aus Prestigegründen, sondern weil er mir Orientierung, Struktur und ein Gefühl von Zuhause gibt.

Wenn ich heute zurückblicke, dann war das Studium keine leichte Phase. Es war fordernd, manchmal anstrengend und voller Herausforderungen. Aber rückblickend weiß ich: Es ging nie nur um Abschlüsse. Es ging um Haltung. Um Stabilität. Und darum, Teil eines Umfelds zu sein, das einen wachsen lässt – menschlich wie geistig.
Und vielleicht ist genau das mein persönliches Mysterium: Manchmal sollte man nicht nur stolz auf sich selbst sein, sondern auch auf die Menschen, die einen getragen, begleitet und geprägt haben.
Meine Familie ist mein Fundament. Und dafür bin ich unendlich dankbar. ❤️


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